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Die Erfindung betrifft ein Hochdruckreinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine handführbare Ausspritzeinheit für ein Hochdruckreinigungsgerät nach dem Oberbegriff des Anspruchs 15.
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Aus der
WO 2016/102075 A1 ist ein Hochdruckreinigungsgerät mit einer handführbaren Ausspritzeinheit bekannt, bei dem zum Öffnen und Schließen eines Hauptleitungsventils zur Durchleitung von Flüssigkeit an der Ausspritzeinheit ein Hebel vorgesehen ist. Vor Inbetriebnahme des Hochdruckreinigungsgeräts kann mittels eines entfernt von dem Hebel angeordneten Panels eine von drei Druckstufen ausgewählt werden. Dadurch ist der Druck in der Hauptleitung des Hochdruckreinigungsgeräts vorgebbar.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Hochdruckreinigungsgerät, bzw. eine gattungsgemäße handführbare Ausspritzeinheit derart weiterzubilden, dass eine komfortable und flexible Bedienung des Hochdruckreinigungsgeräts, bzw. der handführbaren Ausspritzeinheit, möglich ist, insbesondere während des Betriebs des Hochdruckreinigungsgeräts. Diese Aufgabe wird durch ein Hochdruckreinigungsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Diese Aufgabe wird durch eine handführbare Ausspritzeinheit für ein Hochdruckreinigungsgerät mit den Merkmalen des Anspruchs 15 gelöst.
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In beiden Fällen umfasst das Hochdruckreinigungsgerät einen Anschluss für eine Flüssigkeitsquelle, eine Hochdruckpumpe, eine Hauptleitung, durch die mittels der Hochdruckpumpe Flüssigkeit von dem Anschluss zu einer Ausspritzöffnung der Hauptleitung förderbar ist und ein Hauptleitungsventil, das in der Hauptleitung angeordnet ist. Das Hauptleitungsventil unterbindet in einem geschlossenen Zustand einen Durchfluss von Flüssigkeit durch die Hauptleitung. Das Hauptleitungsventil lässt in einem vollständig geöffneten Zustand einen Durchfluss von Flüssigkeit durch die Hauptleitung zu. Insbesondere ist der Strömungsquerschnitt der Hauptleitung an der Stelle des Hauptleitungsventils in dem vollständig geöffneten Zustand des Hauptleitungsventils maximal.
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Das erfindungsgemäße Hochdruckreinigungsgerät umfasst eine Bedienvorrichtung. Die erfindungsgemäße handführbare Ausspritzeinheit umfasst eine Bedienvorrichtung. Das Hauptleitungsventil ist mittels der Bedienvorrichtung zwischen dem vollständig geöffneten Zustand und dem geschlossenen Zustand schaltbar.
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Erfindungsgemäß umfasst die Bedienvorrichtung ein Ventilbedienelement und ein Druckbedienelement. Das Ventilbedienelement ist zur Schaltung des Hauptleitungsventils zwischen dem vollständig geöffneten Zustand und dem geschlossenen Zustand vorgesehen. Das Druckbedienelement ist zum Vorgeben, insbesondere zum Einstellen, des Drucks der Flüssigkeit in der Hauptleitung im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung vorgesehen. Insbesondere ist mittels des Druckbedienelements die Vorgabe, insbesondere die Einstellung, des Drucks der Flüssigkeit in der Hauptleitung im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung im vollständig geöffneten Zustand des Hauptleitungsventils möglich. Das Druckbedienelement ist unabhängig vom Ventilbedienelement bedienbar. Insbesondere ist das Druckbedienelement zumindest bei Betätigung des unbetätigten Druckbedienelements in einem ersten Abschnitt seines Stellwegs unabhängig vom Ventilbedienelement bedienbar. Insbesondere kann das Ventilbedienelement betätigt werden, ohne dass gleichzeitig das Druckbedienelement betätigt wird. Insbesondere kann das Druckbedienelement betätigt werden, ohne dass gleichzeitig das Ventilbedienelement betätigt wird. Insbesondere sind das Ventilbedienelement und das Druckbedienelement nicht miteinander gekoppelt, insbesondere nicht mechanisch miteinander gekoppelt. Eine solche Kopplung kann aber auch vorgesehen sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Druckbedienelement mechanisch gedrückt werden kann, ohne dass gleichzeitig dabei das Ventilbedienelement gedrückt wird. Insbesondere kann das Hochdruckreinigungsgerät, insbesondere die handführbare Ausspritzeinheit, so ausgelegt sein, dass das Druckbedienelement bei Betätigung ohne gleichzeitige Betätigung des Ventilbedienelements keine Funktion auslöst. Insbesondere erfolgt hierbei keine durch das Druckbedienelement ausgelöste Änderung des Drucks. Insbesondere erfolgt diese Trennung von mechanischer Betätigung und funktioneller Freigabe steuerungstechnisch. Dadurch sind das Druckbedienelement und das Ventilbedienelement einem geringen Verschleiß ausgesetzt. Eine mechanische Kopplung von Druckbedienelement und Ventilbedienelement ist nicht erforderlich. Insbesondere umfasst das Hochdruckreinigungsgerät, insbesondere die handführbare Ausspritzeinheit, eine Steuereinheit. Insbesondere werden bei Betätigung des Druckbedienelements und/oder des Ventilbedienelements Signale an die Steuereinheit gesendet. Insbesondere lässt die Steuereinheit eine Änderung des Drucks in Folge einer Betätigung des Druckbedienelements nur dann zu, wenn auch gleichzeitig das Ventilbedienelement betätigt ist. Dadurch kann eine Erhöhung des Drucks auf das geschlossene Hauptleitungsventil verhindert werden. Dadurch ist das Hauptleitungsventil einem geringen Verschleiß ausgesetzt.
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Dadurch, dass das Hochdruckreinigungsgerät, insbesondere die Ausspritzeinheit, eine Bedienvorrichtung mit einem Ventilbedienelement und einem Druckbedienelement umfasst, ist eine komfortable Bedienung des Hochdruckreinigungsgeräts, insbesondere der Ausspritzeinheit, möglich. Auf ergonomische Weise können sowohl das Druckbedienelement als auch das Ventilbedienelement betätigt werden.
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Insbesondere ist die handführbare Ausspritzeinheit Bestandteil des Hochdruckreinigungsgeräts. Insbesondere ist die Ausspritzöffnung an der handführbaren Ausspritzeinheit angeordnet. Insbesondere ist die Bedienvorrichtung an der handführbaren Ausspritzeinheit angeordnet. Dadurch ist die Betätigung der Bedienvorrichtung auf komfortable Weise während des Betriebs des Hochdruckreinigungsgeräts, insbesondere während des Führens der handführbaren Ausspritzeinheit, möglich.
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Insbesondere weist die handführbare Ausspritzeinheit einen Griffbereich auf. Insbesondere kann ein Benutzer die handführbare Ausspritzeinheit beim Umgreifen des Griffbereichs führen. Insbesondere sind das Ventilbedienelement und das Druckbedienelement beim Umgreifen des Griffbereichs gemeinsam mit einer einzigen Hand des Benutzers bedienbar. Dadurch ist eine komfortable und ergonomische Bedienung der Bedienvorrichtung möglich. Der Einsatz einer zweiten Hand ist während des Ausspritzens von Flüssigkeit und während einer gleichzeitigen Druckverstellung des Drucks in der Hauptleitung nicht zwingend erforderlich. Insbesondere sind das Ventilbedienelement und das Druckbedienelement beim Umgreifen des Griffbereichs gemeinsam mit einem einzigen Finger des Benutzers bedienbar. Dadurch kann der Bediener mit einem einzigen Finger sowohl das Hauptleitungsventil schalten als auch den Druck der Flüssigkeit in der Hauptleitung im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung vorgeben, insbesondere beeinflussen, insbesondere einstellen. Dies ist insbesondere während des Ausspritzens der Flüssigkeit aus der Ausspritzöffnung möglich. Dadurch ist eine komfortable und flexible Bedienung der Ausspritzeinheit, insbesondere des Hochdruckreinigungsgeräts möglich. Der Bediener kann auf ergonomische Weise während des Führens der handführbaren Ausspritzeinheit die Bedienbefehle mit einem einzigen Finger vorgeben.
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Insbesondere ist das Druckbedienelement beim Umgreifen des Griffbereichs mit einem einzigen dreigliedrigen Finger bedienbar. Beispielsweise kann das Druckbedienelement beim Umgreifen des Griffbereichs mit dem Zeigefinger bedient werden. Insbesondere ist während der Bedienung des Druckbedienelements mit dem einzigen dreigliedrigen Finger das Ventilbedienelement mit einem anderen dreigliedrigen Finger derselben Hand bedienbar. Beispielsweise kann das Ventilbedienelement, während das Druckbedienelement mit dem Zeigefinger bedient wird, mit dem Mittelfinger derselben Hand bedient werden. Dies ermöglicht eine besonders ergonomische Bedienung der handführbaren Ausspritzeinheit, insbesondere des Hochdruckreinigungsgeräts. Der Daumen ist kein dreigliedriger, sondern ein zweigliedriger Finger.
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In besonderer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass das Ventilbedienelement ein um eine Ventilbedienelementschwenkachse schwenkbarer Schwenkhebel ist. Insbesondere ist das Druckbedienelement ein um eine Druckbedienelementschwenkachse schwenkbarer Schwenkhebel. Insbesondere besitzt das Ventilbedienelement einen in einem maximalen Ventilabstand zur Ventilbedienelementschwenkachse angeordneten Ventilpunkt, der insbesondere für den Bediener von außen zugänglich, insbesondere betätigbar ist. Der Ventilpunkt weist insbesondere in dem Sinne den maximalen Ventilabstand zur Ventilbedienelementschwenkachse auf, dass er der Punkt des Ventilbedienelements ist, der im unbetätigten Zustand des Ventilbedienelements für den Bediener zur Betätigung des Ventilbedienelements zugänglich, insbesondere mit einem Finger durch unmittelbares Auflegen des Fingers auf den Ventilpunkt betätigbar ist, und gleichzeitig den größten Abstand zur Ventilbedienelementschwenkachse aufweist. Insbesondere besitzt das Druckbedienelement einen in einem maximalen Druckabstand zur Druckbedienelementschwenkachse angeordneten Druckpunkt, der insbesondere für den Bediener von außen zugänglich, insbesondere betätigbar ist. Der Druckpunkt weist insbesondere in dem Sinne den maximalen Druckabstand zur Druckbedienelementschwenkachse auf, dass er der Punkt des Druckbedienelements ist, der im unbetätigten Zustand des Druckbedienelements für den Bediener zur Betätigung des Druckbedienelements zugänglich, insbesondere mit einem Finger durch unmittelbares Auflegen des Fingers auf den Druckpunkt betätigbar ist, und gleichzeitig den größten Abstand zur Druckbedienelementschwenkachse aufweist. Insbesondere ist der maximale Ventilabstand größer als der maximale Druckabstand. Aufgrund des größeren Hebels, der bei der Bedienung des Ventilbedienelements wirken kann, kann das Ventilbedienelement mit geringem Kraftaufwand bedient werden. Mit kleiner Kraft kann ein großes Drehmoment erzeugt werden. Dies ermöglicht ein komfortables und möglichst leichtes Öffnen des Hauptleitungsventils mittels des Ventilbedienelements. Aufgrund des kleinen maximalen Druckabstands kann das Druckbedienelement klein und kompakt gestaltet sein. Dies ermöglicht eine ergonomische Bedienung der Bedienvorrichtung. Außerdem ermöglichen die unterschiedlich großen maximalen Abstände für den maximalen Ventilabstand und den maximalen Druckabstand eine Gestaltung der Bedienvorrichtung so, dass sowohl das Druckbedienelement als auch das Ventilbedienelement einzeln, ohne jeweils das andere Bedienelement betätigt werden können. Insbesondere beträgt der maximale Ventilabstand mindestens 150%, insbesondere 200% des maximalen Druckabstands. Aufgrund des kleinen maximalen Druckabstands ergibt sich für das als Schwenkhebel ausgebildete Druckbedienelement ein kleiner Schwenkkreis. Dadurch ist das Druckbedienelement ergonomisch bedienbar.
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In besonderer Weiterbildung der Erfindung weist das Ventilbedienelement eine Aussparung auf. Das Druckbedienelement ist zumindest teilweise in die Aussparung aufgenommen. Insbesondere ragt das Druckbedienelement durch die Aussparung des Ventilbedienelements hindurch. Dadurch kann die Bedienvorrichtung, die das Ventilbedienelement und das Druckbedienelement umfasst, insgesamt kompakt gestaltet sein. Eine gemeinsame Bedienung von Ventilbedienelement und Druckbedienelement ist auf diese Weise möglich. Insbesondere kann während der Betätigung des Ventilbedienelements gleichzeitig mit derselben Hand, insbesondere mit demselben Finger, insbesondere mit demselben dreigliedrigen Finger, das Druckbedienelement betätigt werden. Insbesondere ist es möglich, dass Druckbedienelement mit einem dreigliedrigen Finger und das Ventilbedienelement mit einem unmittelbar benachbarten dreigliedrigen Finger derselben Hand, insbesondere gleichzeitig, zu bedienen.
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Insbesondere ist das Druckbedienelement schwenkbar an dem Ventilbedienelement gelagert. Die Druckbedienelementschwenkachse verläuft insbesondere durch das Ventilbedienelement hindurch. Diese Gestaltung der Bedienvorrichtung bestehend aus dem Druckbedienelement und dem Ventilbedienelement, bewirkt eine gute Ergonomie der Bedienvorrichtung. Insbesondere ist die Druckbedienelementschwenkachse in einem Abstand zu der Ventilbedienelementschwenkachse angeordnet. Dadurch kann auch bei einem großen Schwenkkreis für das Ventilbedienelement ein kleiner Schwenckreis für das Druckbedienelement realisiert werden. Hierbei ist eine Anordnung der beiden Schwenkachsen so möglich, dass eine ergonomische Bedienung insbesondere des Druckbedienelements möglich ist.
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Insbesondere weist das Hochdruckreinigungsgerät einen Motor zum Antrieb der Hochdruckpumpe auf. Der Motor weist einen Aus-Zustand und einen An-Zustand auf. Der Motor ist zwischen dem Aus-Zustand und dem An-Zustand mittels des Ventilbedienelements verstellbar. Durch diese weitere Funktionalität, die dem Ventilbedienelement zugeordnet ist, ist eine besonders komfortable Bedienung des Hochdruckreinigungsgeräts, insbesondere der handführbaren Ausspritzeinheit möglich. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Motor mit Überführung des Ventilbedienelements in einen unbetätigten Zustand in den Aus-Zustand überführt wird. Wenn also das Hauptleitungsventil geschlossen wird, wird kurz vorher oder gleichzeitig oder kurz danach der Motor abgeschaltet, dadurch ist verhindert, dass der Motor gegen das geschlossene Hauptleitungsventil durch die Hochdruckpumpe ungewünschten Druck erzeugt.
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Insbesondere umfasst das Hochdruckreinigungsgerät, insbesondere die handführbare Ausspritzeinheit, einen Detektor. Der Detektor ist zur Detektion einer Verstellposition des Druckbedienelements ausgelegt. Insbesondere weist der Detektor ein Potentiometer oder einen Hallsensor auf. Insbesondere ist der Detektor ein Potentiometer oder ein Hallsensor. Insbesondere ist zwischen dem Detektor und dem Druckbedienelement ein mechanisches Verbindungselement angeordnet. Zweckmäßig bestimmt der Detektor aufgrund eines von einem Positionselement des Detektors zurückgelegten Detektorwegs den Wert des vom Druckbedienelement vorgegebenen Drucks in der Hauptleitung. Insbesondere ist das Positionselement entlang eines maximalen Detektorwegs verstellbar.
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Insbesondere ist das Druckbedienelement entlang eines maximalen Stellwegs verstellbar. Insbesondere entspricht der maximale Stellweg mindestens 110%, insbesondere mindestens 150%, insbesondere mindestens 200% des maximalen Detektorwegs. Dadurch ist eine Übersetzung zwischen dem Druckbedienelement und dem Positionselement des Detektors möglich. Aufgrund des größeren maximalen Stellwegs des Druckbedienelements im Vergleich zu dem maximalen Detektorweg des Positionselements kann mittels des Druckbedienelements der in der Hauptleitung gewünschte Druck mit großer Feinheit vorgegeben werden.
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Insbesondere weist die Hauptleitung zwischen dem Anschluss und der Hochdruckpumpe einen Saugraum auf. Die Hauptleitung weist zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung insbesondere einen Druckraum auf. In besonderer Gestaltung der Erfindung ist der Druckraum mit dem Saugraum fluidisch über eine Bypassleitung verbunden. In der Bypassleitung ist insbesondere ein Bypassventil angeordnet. Insbesondere ist zur Regulierung des Drucks im Druckraum mittels des Bypassventils eine freie Querschnittsfläche der Bypassleitung einstellbar. Zweckmäßig ist das Bypassventil zur Einstellung der freien Querschnittsfläche der Bypassleitung mittels des Druckbedienelements verstellbar. Mittels des Druckbedienelements ist insbesondere eine Querschnittsfläche der Bypassleitung vorgebbar. Dies ermöglicht eine komfortable Bedienung des Hochdruckreinigungsgeräts.
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Insbesondere ist das Hochdruckreinigungsgerät so ausgelegt, dass das Bypassventil die Größe der freien Querschnittsfläche in Abhängigkeit der Verstellposition des Druckbedienelements einstellt. Insbesondere ist die Größe der freien Querschnittsfläche mittels des Druckbedienelements in mindestens sechs Stufen, insbesondere in mindestens 10 Stufen, insbesondere in höchstens 30 Stufen, insbesondere in höchstens 20 Stufen, verstellbar. Dadurch kann der Druck im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung mit großer Feinheit eingestellt werden, insbesondere quasi-kontinuierlich verstellt werden. Insbesondere ist die Größe der freien Querschnittsfläche mittels des Druckbedienelements quasi-kontinuierlich verstellbar. Dadurch wirkt es für den Bediener als wäre der Druck im Abschnitt der Hauptleitung zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung kontinuierlich vorgebbar, insbesondere einstellbar. Es kann vorgesehen sein, dass mittels des Druckbedienelements der Druck der Flüssigkeit in der Hauptleitung zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung, insbesondere im vollständig geöffneten Zustand des Hauptleitungsventils, stufenlos vorgebbar ist. Dadurch ist eine komfortable Bedienung des Hochdruckreinigungsgeräts möglich. Der Druck in der Hauptleitung im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe und der Ausspritzöffnung kann genau auf die jeweiligen Einsatzbedingungen angepasst werden.
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In besonderer Gestaltung der Erfindung ist das Hochdruckreinigungsgerät so ausgelegt, dass die Verstellung des Betriebszustands des Motors zwischen dem Aus-Zustand und dem An-Zustand ausschließlich möglich ist, wenn das Ventil in dem vollständig geöffneten Zustand ist. Dadurch kann vermieden werden, dass durch den Motor und die Hochdruckpumpe beim Pumpen der Flüssigkeit ein großer Druck auf das Hauptleitungsventil wirkt. Dadurch, dass das Hochdruckreinigungsgerät konstruktiv so ausgelegt ist, dass die Verstellung des Betriebszustands des Motors nur möglich ist, wenn das Hauptleitungsventil in dem vollständig geöffneten Zustand ist, kann der Motor nur vom An-Zustand in den Aus-Zustand geschaltet werden, wenn das Hauptleitungsventil in dem vollständig geöffneten Zustand ist. Dadurch ist sichergestellt, dass sich der in der Hauptleitung aufgrund des Pumpens der Flüssigkeit mittels der Hochdruckpumpe vorhandene Druck zumindest teilweise abbauen kann, wenn der Motor vom Ein-Zustand in den Aus-Zustand überführt wird. Dadurch ist vermieden, dass das Hauptleitungsventil nach der Überführung in den geschlossenen Zustand einem großen Druck ausgesetzt ist. Die bei der Aus- und oder Einschaltung des Motors beteiligten Bauteile sind keinem Druck, oder nur einem geringen Druck, durch die von der Pumpe geförderte Flüssigkeit ausgesetzt. Aufgrund des geringeren Drucks in der Hauptleitung, insbesondere wenn das Ventil in dem geschlossenen Zustand ist und der Motor im Aus-Zustand ist, ist zum Einstellen des Ventils in den vollständig geöffneten Zustand eine geringe Kraft erforderlich. Der Bediener muss hierbei lediglich eine geringe Kraft aufbringen, da er nicht gegen einen hohen Druck der Flüssigkeit in der Hauptleitung arbeiten muss. Dies ermöglicht einen komfortablen Einsatz des erfindungsgemäßen Hochdruckreinigungsgeräts.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer Pumpeneinheit eines Hochdruckreinigungsgeräts,
- Fig. 2 und 3
- perspektivische Darstellungen einer handführbaren Ausspritzeinheit des Hochdruckreinigungsgeräts,
- Fig. 4
- eine Seitenansicht auf die handführbare Ausspritzeinheit nach den Fig. 2 und 3,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung eines Hochdruckreinigungsgeräts mit unbetätigtem Druckbedienelement und unbetätigtem Ventilbedienelement,
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung des Hochdruckreinigungsgeräts aus Fig. 5 mit betätigtem Ventilbedienelement und unbetätigtem Druckbedienelement,
- Fig. 7
- eine schematische Darstellung des Hochdruckreinigungsgeräts aus Fig. 5 mit betätigtem Ventilbedienelement und mit betätigtem Druckbedienelement,
- Fig. 8
- eine schematische Darstellung der handführbaren Ausspritzeinheit des Hochdruckreinigungsgeräts aus Fig. 5 mit betätigtem Ventilbedienelement und betätigtem Druckbedienelement, wobei die Hand des betätigenden Benutzers schematisch dargestellt ist,
- Fig. 9
- eine Schnittdarstellung eines Schnitts durch die handführbare Ausspritzeinheit aus den Fig. 2 bis 4 bei unbetätigtem Druckbedienelement und unbetätigtem Ventilbedienelement,
- Fig. 10
- eine Schnittdarstellung analog zu Fig. 9 bei betätigtem Ventilbedienelement und unbetätigtem Druckbedienelement,
- Fig. 11
- eine Schnittdarstellung analog zu der Schnittdarstellung aus Fig. 9 bei betätigtem Ventilbedienelement und betätigtem Druckbedienelement,
- Fig. 12
- eine Darstellung eines Details aus Fig. 9 und
- Fig. 13
- eine Darstellung eines Details aus Fig. 11.
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Fig. 1 zeigt eine Pumpeneinheit 18 eines in Fig. 5 schematisch dargestellten Hochdruckreinigungsgeräts 1. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 umfasst in einem ersten Ausführungsbeispiel eine in Fig. 2 dargestellte Ausspritzeinheit 11. In einem zweiten Ausführungsbeispiel umfasst das Hochdruckreinigungsgerät 1 eine in Fig. 5 dargestellte Ausspritzeinheit 11. Wie in Fig. 5 dargestellt, sind die Pumpeneinheit 18 und die Ausspritzeinheit 11 über eine Hauptleitung 5 fluidisch miteinander verbunden. Bei der Ausspritzeinheit 11 handelt es sich im zweiten Ausführungsbeispiel um eine Pistole. Dies ist in Fig. 5 schematisch dargestellt. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Ausspritzeinheit 11 eine Pistole und eine Lanze umfasst, wie es in den Fig. 2 bis 4 dargestellt ist. Die nachfolgende Beschreibung trifft, soweit nicht ausdrücklich erwähnt, auf beide Ausführungsbeispiele zu - auch wenn die entsprechenden Merkmale nur im Zusammenhang mit einer der Figuren beschrieben sind.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, ist zur Reinigung von Objekten mit unter Druck gesetzter Reinigungsflüssigkeit ausgelegt. In den Ausführungsbeispielen ist das Hochdruckreinigungsgerät 1 tragbar. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 weist einen in Fig. 1 dargestellten Handgriff 23 auf. An dem Handgriff 23 ist das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Pumpeneinheit 18 des Hochdruckreinigungsgeräts 1, tragbar. Im bestimmungsgemäßem Betrieb ist vorgesehen, dass das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Pumpeneinheit 18, abgestellt ist.
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Wie in Fig. 5 dargestellt, besitzt das Hochdruckreinigungsgerät 1 eine Hochdruckpumpe 3. Die Hochdruckpumpe 3 ist Bestandteil der Pumpeneinheit 18. Mittels der Hochdruckpumpe 3 ist Reinigungsflüssigkeit im Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere in der Pumpeneinheit 18, unter Druck setzbar. Mittels der Hochdruckpumpe 3 kann die Reinigungsflüssigkeit unter einem Druck von mindestens 10 bar, insbesondere von mindestens 15 bar, insbesondere von mindestens 30 bar, insbesondere von mindestens 100 bar gesetzt werden. Insbesondere kann mit der Hochdruckpumpe 3 die Reinigungsflüssigkeit höchstens unter einen Druck von 600 bar, insbesondere von höchstens 500 bar gesetzt werden. Die Hochdruckpumpe 3 umfasst mindestens einen nicht dargestellten Kolben. Der mindestens eine Kolben ist zur Erzeugung von Druck auf die Reinigungsflüssigkeit hin und her bewegbar. Typischerweise umfasst die Hochdruckpumpe 3 drei Kolben.
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Wie in den Fig. 1 und 5 dargestellt, umfasst das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Pumpeneinheit 18, einen Anschluss 2 für eine Flüssigkeitsquelle 17. In den Ausführungsbeispielen ist die Flüssigkeitsquelle 17 eine externe Flüssigkeitsquelle. In den Ausführungsbeispielen handelt es sich bei der externen Flüssigkeitsquelle um den Wasserhahn eines Hauswassernetzes. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Flüssigkeitsquelle integraler Bestandteil des Hochdruckreinigungsgeräts 1 ist. Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die handführbare Ausspritzeinheit 11, umfasst eine Ausspritzöffnung 6. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 umfasst die Hauptleitung 5. Die Hauptleitung 5 des Hochdruckreinigungsgeräts 1 verbindet den Anschluss 2 mit der Ausspritzöffnung 6 fluidisch. Der Anschluss 2 ist an der Pumpeneinheit 18 angeordnet. Die Ausspritzöffnung 6 ist an der Ausspritzeinheit 11 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 2 bis 4 ist die Ausspritzöffnung 6 an einer Lanze 28 der Ausspritzeinheit 11 angeordnet. Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist die Ausspritzöffnung 6 an der als Pistole ausgebildeten Ausspritzeinheit 11 angeordnet.
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Mittels der Hochdruckpumpe 3 ist durch die Hauptleitung 5 Flüssigkeit von dem Anschluss 2 zu der Ausspritzöffnung 6 förderbar. Die Flüssigkeitsquelle 17 führt der Hauptleitung 5 Flüssigkeit zu. Die Hochdruckpumpe 3 ist in der Hauptleitung 5 angeordnet. Die Hochdruckpumpe 3 setzt die Flüssigkeit unter Druck. Die Hochdruckpumpe 3 ist zwischen einem Saugraum 9 und einem Druckraum 10 der Hauptleitung 5 angeordnet. Dies ist in Fig. 5 dargestellt. Die Hauptleitung 5 weist den Saugraum 9 zwischen dem Anschluss 2 und der Hochdruckpumpe 3 auf. Die Hauptleitung 5 weist den Druckraum 10 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 auf. In den Ausführungsbeispielen ist der Saugraum 9 durch einen Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen dem Anschluss 2 und der Hochdruckpumpe 3 gebildet. In den Ausführungsbeispielen ist der Druckraum 10 durch einen Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 gebildet. Dieser Abschnitt der Hauptleitung 5 erstreckt sich insbesondere genau von der Hochdruckpumpe 3 bis genau zu der Ausspritzöffnung 6. Die Hochdruckpumpe 3 fördert Flüssigkeit vom Saugraum 9 zu dem Druckraum 10. Im Druckraum 10 herrscht ein größerer Druck als in dem Saugraum 9. Der Saugraum 9 und der Druckraum 10 sind Bestandteile der Hauptleitung 5. Stromabwärts der Hochdruckpumpe 3 herrscht ein größerer Druck in der Hauptleitung 5 als stromaufwärts der Hochdruckpumpe 3.
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Die Hochdruckpumpe 3 ist in der Pumpeneinheit 18 angeordnet. Die Hochdruckpumpe 3 ist separat von der Ausspritzeinheit 11 ausgebildet. An die Hochdruckpumpe 3 können verschiedene Ausspritzeinheiten 11 angeschlossen werden. Zum Antrieb der Hochdruckpumpe 3 weist das Hochdruckreinigungsgerät 1 einen Motor 4 auf. Der Motor 4 ist in der Pumpeneinheit 18 angeordnet. Der Motor 4 kann als bürstenloser Gleichstrommotor ausgebildet sein. Ein bürstenloser Gleichstrommotor wird auch als EC-Motor bezeichnet. Bei dem Motor kann es sich auch um einen Universalmotor handeln. In den Ausführungsbeispielen ist der Motor 4 ein Induktionsmotor. Bei einem Induktionsmotor setzt ein umlaufendes Magnetfeld des Stators den Rotor in Bewegung. Der Induktionsmotor in den Ausführungsbeispielen wird mit Wechselspannung betrieben. Die Spannungsquelle kann beispielsweise durch die Netzspannung zur Verfügung gestellt sein. Falls ein Batterie- oder Akkubetrieb vorgesehen ist, kann es sich bei dem Motor auch um einen bürstenlosen Gleichstrommotor handeln. Es kann dann vorgesehen sein, dass der Akku Bestandteil des Hochdruckreinigungsgeräts 1 ist. Insbesondere kann dann vorgesehen sein, dass die Pumpeneinheit 18 Bestandteil der handführbaren Ausspritzeinheit 11 ist. In diesem Fall ist das gesamte Hochdruckreinigungsgerät 1 im Betrieb tragbar und mit der Hand führbar.
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Wie in Fig. 5 dargestellt, umfasst das Hochdruckreinigungsgerät 1 einen Hauptschalter 19. Der Hauptschalter 19 dient zur Unterbrechung der Spannungsversorgung des gesamten Hochdruckreinigungsgeräts 1. Der Hauptschalter 19 ist an der Pumpeneinheit 18 angeordnet.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1 umfasst ein Hauptleitungsventil 8. Das Hauptleitungsventil 8 ist in der Hauptleitung 5 angeordnet. In den Ausführungsbeispielen ist das Hauptleitungsventil 8 in der Ausspritzeinheit 11 angeordnet. Das Hauptleitungsventil 8 weist zwei Ventilzustände auf. Die zwei Ventilzustände umfassen einen geschlossenen Zustand 20 (Fig. 5) und einen vollständig geöffneten Zustand 40 (Fig. 6). Im vollständig geöffneten Zustand 40 lässt das Hauptleitungsventil 8 einen Durchfluss von Flüssigkeit durch die Hauptleitung 5 zu. Im vollständig geöffneten Zustand 40 ist der an der Position des Hauptleitungsventils 8 befindliche Strömungsquerschnitt der Hauptleitung 5 maximal. Ein weiteres Öffnen des Hauptleitungsventils 8 führt im vollständig geöffnetem Zustand 40 nicht zu einem größeren Strömungsquerschnitt für die Flüssigkeit in der Hauptleitung 5 an der Position des Hauptleitungsventils 8. In dem geschlossenen Zustand 20 unterbindet das Hauptleitungsventil 8 einen Durchfluss von Flüssigkeit durch die Hauptleitung 5, insbesondere vollständig. Im vollständig geöffneten Zustand 40 des Hauptleitungsventils 8 wird im Betrieb des Hochdruckreinigungsgeräts 1 Flüssigkeit aus der Ausspritzöffnung 6 herausgespritzt. Im geschlossenen Zustand 20 des Hauptleitungsventils 8 wird keine Flüssigkeit aus der Ausspritzöffnung 6 herausgespritzt. In den Ausführungsbeispielen ist das Hauptleitungsventil 8 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 angeordnet. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Hauptleitungsventil 8 in der Pumpeneinheit 18 angeordnet ist. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Hauptleitungsventil 8 zwischen dem Anschluss 17 und der Hochdruckpumpe 3 angeordnet ist.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, weist eine Bedienvorrichtung 7 auf. Die Bedienvorrichtung 7 ist getrennt vom Hauptschalter 19 ausgebildet. Das Hauptleitungsventil 8 ist mittels der Bedienvorrichtung 7 zwischen dem vollständig geöffneten Zustand 20 und dem geschlossenen Zustand 40 schaltbar. In den Ausführungsbeispielen ist die Bedienvorrichtung 7 an der Ausspritzeinheit 11 angeordnet.
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Die Bedienvorrichtung 7 weist ein Ventilbedienelement 41 und ein Druckbedienelement 42 auf. Das Druckbedienelement 42 ist unabhängig von dem Ventilbedienelement 41 bedienbar. Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, ist so ausgelegt, dass das Ventilbedienelement 41 ohne eine Betätigung des Druckbedienelements 42 betätigt werden kann. Es kann vorgesehen sein, dass das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, so ausgelegt ist, dass das Druckbedienelement 42 betätigt werden kann, ohne dass gleichzeitig das Ventilbedienelement 41 betätigt wird. Eine solche Kopplung kann aber auch vorgesehen sein. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass das Druckbedienelement 42 mechanisch gedrückt werden kann, ohne dass gleichzeitig dabei das Ventilbedienelement 41 gedrückt wird. In den Ausführungsbeispielen ist das Hochdruckreinigungsgerät 1 so ausgelegt sein, dass das Druckbedienelement 42 bei Betätigung ohne gleichzeitige Betätigung des Ventilbedienelements 41 keine Funktion auslöst. Hierbei erfolgt keine durch das Druckbedienelement 42 ausgelöste Änderung des Drucks in der Hauptleitung 5. Diese Trennung von mechanischer Betätigung und funktioneller Freigabe erfolgt steuerungstechnisch.
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Das Hauptleitungsventil 8 ist mittels des Ventilbedienelements 41 zwischen dem vollständig geöffnete Zustand 40 und dem geschlossenen Zustand 20 schaltbar. Mittels des Druckbedienelements 42 ist der Druck der Flüssigkeit in der Hauptleitung 5 in dem Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 vorgebbar. Mittels des Druckbedienelements 42 ist der Druck der Flüssigkeit im Druckraum 10 vorgebbar. Insbesondere ist der Druck der Flüssigkeit in der Hauptleitung 5 im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 mittels des Druckbedienelements 42 im vollständig geöffneten Zustand 40 des Hauptleitungsventils 8 vorgebbar. Es kann vorgesehen sein, dass mittels des Druckbedienelements 42 der Druck der Flüssigkeit in der Hauptleitung 5 im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 einstellbar ist.
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Wie in Fig. 5 dargestellt, weist das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Pumpeneinheit 18, eine Bypassleitung 12 auf. Durch die Bypassleitung 12 ist der Druckraum 10 fluidisch mit dem Saugraum 9 verbunden. Durch die Bypassleitung 12 ist eine weitere fluidische Verbindung von Saugraum 9 und Druckraum 10 separat von der fluidischen Verbindung des Saugraums 9 mit dem Druckraum 10 über die Hochdruckpumpe 3 möglich.
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Wenn die Hochdruckpumpe 3 in Betrieb ist, herrscht im Druckraum 10 ein größerer Druck als im Saugraum 9. Aufgrund dieses Druckgradienten kann durch die Bypassleitung 12 Flüssigkeit vom Druckraum 10 in den Saugraum 9 fließen. In der Bypassleitung 12 ist ein Bypassventil 13 angeordnet. Mittels des Bypassventils 13 ist eine freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 einstellbar. Dadurch kann der Druck im Druckraum 10 reguliert werden. Bei einer größeren freien Querschnittsfläche erfolgt der Druckausgleich zwischen dem Druckraum 10 und dem Saugraum 9 in größerem Maß. Soll im Druckraum 10 ein hoher Druck herrschen, wird die freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 mittels des Bypassventils 13 verringert. Je größer die freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12, insbesondere des Bypassventils 13, ist, desto größer ist der Volumenstrom durch die Bypassleitung 13, insbesondere durch das Bypassventil 13, im Betrieb, bei ansonsten unveränderten Bedingungen.
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Das Bypassventil 13 kann zwischen einem vollständig geschlossenen Zustand und einem vollständig geöffneten Zustand stufenweise oder stufenlos verstellt werden. Zwischen dem vollständig geschlossenen Zustand und dem vollständig geöffneten Zustand kann das Bypassventil 13 verschiedene Schließgrade aufweisen. In den Ausführungsbeispielen ist das Bypassventil 13 zumindest abschnittsweise kontinuierlich verstellbar. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Bypassventil zwischen dem vollständig geschlossenen Zustand und dem vollständig geöffneten Zustand unterbrechungsfrei kontinuierlich verstellbar ist. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass das Bypassventil 13 die Größe der freien Querschnittsfläche in Abhängigkeit der Verstellposition des Druckbedienelements 42 einstellt. Insbesondere ist die Größe der freien Querschnittsfläche mittels des Druckbedienelements 42 in mindestens sechs, insbesondere in mindestens zehn Stufen verstellbar. Es kann auch vorgesehen sein, dass Größe der freien Querschnittsfläche mittels des Druckbedienelements kontinuierlich verstellbar ist. In den Ausführungsbeispielen ist die Größe der freien Querschnittsfläche mittels des Druckbedienelements 42 insbesondere in höchstens 30, insbesondere in höchsten 20 Stufen verstellbar. In den Ausführungsbeispielen ist die Größe der freien Querschnittsfläche mittels des Druckbedienelements 42 quasi-kontinuierlich verstellbar.
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Unter quasi-kontinuierlich ist vorliegend zu verstehen, dass die verschiedenen Druckstufen so nah beieinander liegen, dass es für den Benutzer so erscheint, als würde der Druck kontinuierlich verstellt, wenn er das Druckbedienelement 42 betätigt.
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In Abhängigkeit des Schließgrades des Bypassventils 13 lässt sich die Größe des Volumenstroms der Flüssigkeit in der Hauptleitung einstellen. Je mehr das Bypassventil 13 geschlossen ist, desto kleiner ist die freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12. Je mehr das Bypassventil 13 geschlossen ist, desto größer ist der Volumenstrom der Flüssigkeit in der Hauptleitung 5, insbesondere in dem Abschnitt zwischen Hochdruckpumpe 3 und Ausspritzöffnung 6. Je mehr das Bypassventil 13 geschlossen ist, desto größer ist der Volumenstrom der Flüssigkeit in der Hauptleitung 5, der an der Ausspritzöffnung 6 vorliegt.
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Das Bypassventil 13 ist mittels der Bedienvorrichtung 7, insbesondere mittels des Druckbedienelements 42 verstellbar. In den Ausführungsbeispielen dient das Druckbedienelement 42 der Einstellung der freien Querschnittsfläche der Bypassleitung 12. Durch Verstellung des Bypassventils 13 lässt sich der Druck in der Hauptleitung 5, insbesondere in dem Druckraum 10, insbesondere an der Ausspritzöffnung 6 regulieren. Es kann auch vorgesehen sein, dass der Druck in dem Druckraum auf andere Weise reguliert wird. Beispielsweis kann, anstatt hierzu die Bypassleitung und das Bypassventil zu nutzen, die Motordrehzahl des Motors 4 variiert werden. In diesem Fall dient das Druckbedienelement 42 zur Vorgabe, insbesondere zur Einstellung, einer Motordrehzahl des Motors 4.
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Mittels der Bedienvorrichtung 7 lässt sich sowohl das Hauptleitungsventil 8 zwischen dem vollständig geöffneten Zustand 20 und dem geschlossenen Zustand 40 schalten als auch der Druck in der Hauptleitung 5 im Abschnitt zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 vorgeben, insbesondere einstellen.
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Die Ausspritzeinheit 11 ist gegenüber der Pumpeneinheit 18 beweglich. Zwischen der Pumpeneinheit 18 und der Ausspritzeinheit 11 ist die Hauptleitung 5 in den Ausführungsbeispielen als flexibler Schlauch ausgebildet. Die Ausspritzöffnung 6 ist an der Ausspritzeinheit 11 angeordnet. Die Ausspritzeinheit 11 kann mit ihrer Ausspritzöffnung 6 auf ein Objekt gerichtet werden, welches gereinigt werden soll. Die Ausspritzeinheit 11 ist handführbar. Die Bedienvorrichtung 7 ist an der Ausspritzeinheit 11 angeordnet. Ein Benutzer kann die Ausspritzeinheit 11 mit einer Hand führen und gleichzeitig mit derselben Hand die Bedienvorrichtung 7 bedienen.
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Die handführbare Ausspritzeinheit 11 weist einen Griffbereich 14 auf. Die Bedienvorrichtung 7 ist im Griffbereich 14 angeordnet. Sowohl das Ventilbedienelement 41 als auch das Druckbedienelement 42 sind im Griffbereich 14 angeordnet. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass ein Benutzer die handführbare Ausspritzeinheit 11 durch Umgreifen des Griffbereichs 14 mit einer Hand halten kann und gleichzeitig die Bedienvorrichtung 7, insbesondere sowohl das Ventilbedienelement 41 als auch das Druckbedienelement 42, mit derselben Hand betätigen kann. Dies ist insbesondere in Fig. 8 dargestellt. Insbesondere ist das Hochdruckreinigungsgerät 1 so ausgelegt, dass ein Benutzer die handführbare Ausspritzeinheit 11 durch Umgreifen des Griffbereichs 14 mit einer Hand halten kann und gleichzeitig die Bedienvorrichtung 7, insbesondere sowohl das Ventilbedienelement 41 als auch das Druckbedienelement 42, mit ausschließlich dreigliedrigen Fingern derselben Hand betätigen kann. Insbesondere ist das Hochdruckreinigungsgerät 1 so ausgelegt, dass ein Benutzer die handführbare Ausspritzeinheit 11 durch Umgreifen des Griffbereichs 14 mit einer Hand halten kann und gleichzeitig die Bedienvorrichtung 7, insbesondere sowohl das Ventilbedienelement 41 als auch das Druckbedienelement 42, mit einem einzigen Finger, insbesondere mit einem einzigen dreigliedrigen Finger, betätigen kann.
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In den Ausführungsbeispielen ist das Hochdruckreinigungsgerät so ausgelegt, dass ein Benutzer die handführbare Ausspritzeinheit 11 durch Umgreifen des Griffbereichs 14 mit einer Hand halten kann und gleichzeitig die Bedienvorrichtung 7 mit ausschließlich einem einzigen dreigliedrigen Finger derselben Hand, insbesondere mit dem Zeigefinger, betätigen kann.
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Im typischen Betrieb des Hochdruckreinigungsgeräts 1, insbesondere der Ausspritzeinheit 11, ist eine Betätigung der Bedienvorrichtung 7 mit dem Daumen nicht vorgesehen. Es kann jedoch vorgesehen sein, dass die Bedienvorrichtung 7 in Ausnahmefällen in besonderen Betriebssituationen mit dem Daumen betätigt wird. Typischerweise ist dies bei der Reinigung eines Daches der Fall.
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Das Druckbedienelement 42 ist beim Umgreifen des Griffbereichs 14 mit einem einzigen dreigliedrigen Finger bedienbar. Während der Bedienung des Druckbedienelements 42 mit dem einzigen dreigliedrigen Finger ist das Ventilbedienelement 41 mit einem anderen dreigliedrigen Finger derselben Hand bedienbar.
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Die Bedienvorrichtung 7 ist in einen unbetätigten Zustand vorgespannt. Sowohl das Ventilbedienelement 41 als auch das Druckbedienelement 42 sind unabhängig voneinander in einen unbetätigten Zustand vorgespannt. Hierzu kann jeweils eine in den Figuren nicht dargestellte Feder dienen.
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In den Ausführungsbeispielen ist die Bedienvorrichtung 7 so ausgelegt, dass das Druckbedienelement 41 nur betätigbar ist, wenn das Ventilbedienelement 42 betätigt ist. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Druckbedienelement 41 betätigbar ist, wenn das Ventilbedienelement 42 unbetätigt ist.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass bei Betätigung des Ventilbedienelements 42 das Hauptleitungsventil 8 von dem vollständig geschlossenen Zustand 20 in den vollständig geöffneten Zustand 40 überführt wird.
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Das Druckbedienelement 41 ist innerhalb eines in Fig. 5 dargestellten Verstellbereichs 31 verstellbar. Innerhalb des Verstellbereichs 31 kann das Druckbedienelement 41 verschiedene Verstellpositionen einnehmen. Es kann vorgesehen sein, dass das Druckbedienelement 41 ausschließlich stufenweise verstellbar ist. In den Ausführungsbeispielen ist das Druckbedienelement 41 innerhalb des Verstellbereichs 31 kontinuierlich in Verstellpositionen verstellbar.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1 umfasst einen Detektor 15. Der Detektor 15 ist in den Fig. 5 bis 8 schematisch dargestellt. In den Schnittdarstellungen der technischen Zeichnungen nach den Fig. 9 bis 11 ist der Detektor 15 detaillierter dargestellt. Der Detektor 15 ist zur Detektion einer Verstellposition des Druckbedienelement 41 der Bedienvorrichtung 7 ausgelegt. Der Detektor 15 kann jede beliebige kontinuierliche Verstellposition des Druckbedienelements 41 innerhalb des Verstellbereichs 31 detektieren. Es kann vorgesehen sein, dass der Detektor 15 ein Hallsensor ist. Im Ausführungsbeispiel ist der Detektor 15 ein Potentiometer. Die Bedienvorrichtung 7, insbesondere das Druckbedienelement 42, und der Detektor 15 sind so an der Ausspritzeinheit 11 angeordnet, dass die Detektion der Verstellposition des Druckbedienelements 41 möglich ist. Das Druckbedienelement 41 wirkt mit dem Detektor 15 zumindest mittelbar zusammen. In den Ausführungsbeispielen ist zwischen dem Detektor 15 und dem Druckbedienelement 42 ein mechanisches Verbindungselement 44 angeordnet, wie in den Fig. 9 bis 11 dargestellt. Das mechanische Verbindungselement 44 koppelt das Druckbedienelement 42 und den Detektor 15 miteinander. Mittels des mechanischen Verbindungselements 44 wirkt das Druckbedienelement 42 mit dem Detektor 15 zusammen.
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Der Detektor 15 besitzt ein Positionselement 45. Das Positionselement 45 ist entlang eines maximalen Detektorwegs sm verstellbar. Der maximale Detektorweg sm und das Positionselement 45 sind in den Fig. 12 und 13 vergrößert dargestellt. Der Detektor 15 bestimmt aufgrund eines von einem Positionselement 45 des Detektors 15 entlang des maximalen Detektorwegs sm zurückgelegten Detektorwegs s den Wert des vom Druckbedienelement 42 vorgegebenen Drucks in der Hauptleitung 5. In den Ausführungsbeispielen ist das Positionselement 45 ein Schieber des als Potentiometer ausgebildeten Detektors 15. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Positionselement ein Magnet des als Hallsensor ausgebildeten Detektors ist. Fig. 12 zeigt das Positionselement 45 bei unbetätigtem Druckbedienelement 42. Fig. 13 zeigt das Positionselement 45 bei maximal betätigtem Druckbedienelement 45. Aufgrund der Betätigung des Druckbedienelements 45 wird das Positionselement 45 um den Detektorweg s entlang des maximalen Detektorwegs sm verstellt. Hierbei wird das Positionselement 45 in Relation zu einer Messeinheit des Detektors 15, im Ausführungsbeispiel einer Spule bewegt. Die Positionsänderung des Positionselements 45 wird durch die Messeinheit des Detektors 15 detektiert. Das mechanische Verbindungselement 44 verbindet das Positionselement 45 und das Druckbedienelement 42 mechanisch miteinander.
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Wie insbesondere in den Fig. 5 bis 7 dargestellt, ist das Druckbedienelement 42 entlang eines Stellwegs in einem Verstellbereich 31 aus einer Ruheposition 37 in Verstellpositionen mit zunehmendem Abstand zur Ruheposition 37 verstellbar. Den maximalen Abstand zur Ruheposition 37 nimmt das Druckbedienelement 42 in einer Endposition 38 ein. In der Endposition 38 hat das Druckbedienelement den maximalen Stellweg wm zurückgelegt. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass mit zunehmendem Abstand des Druckbedienelements 42 zur Ruheposition 37 der Druck der Flüssigkeit in dem Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6, insbesondere im Druckraum 10, ansteigt oder zumindest nicht abnimmt. In den Ausführungsbeispielen ist das Hochdruckreinigungsgerät 1 so ausgelegt, dass das Bypassventil 13 mit zunehmendem Abstand des Druckbedienelements 42 zur Ruheposition 37 die freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 verkleinert und/oder zumindest nicht vergrößert wird. Es kann ein geringeres Volumen der von der Hochdruckpumpe 3 geförderten Flüssigkeit über die Bypassleitung 12 von dem Druckraum 10 in den Saugraum 9 zurückfließen. In der Endposition 38 ist der Druck in dem Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6, insbesondere im Druckraum 10 für den vollständig geöffneten Zustand 40 des Hauptleitungsventils 8 maximal.
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Es kann vorgesehen sein, dass der Druck entlang eines Bereichs des Stellwegs konstant bleibt. Insbesondere kann das Hochdruckreinigungsgerät 1 so ausgelegt sein, dass die freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 entlang eines Abschnitts des Stellwegs, also in mehreren beieinander liegenden Verstellpositionen, gleich bleibt. Auf diese Weise können mehrere verschiedene Druckstufen zur Verfügung gestellt werden. Durch Verstellung des Druckbedienelements 42 in Verstellpositionen innerhalb eines Abschnitts des Stellwegs mit gleichbleibender freien Querschnittsfläche der Bypassleitung, kann eine solche Druckstufe angewählt werden. Es können mehrere Druckstufen vorgesehen sein.
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Der Abstand zur Ruheposition 37 bezieht sich auf den Abstand eines Referenzpunktes auf dem Druckbedienelement 42. In den Ausführungsbeispielen ist das Druckbedienelement 42 ein Schwenkhebel, der um eine Druckbedienelementschwenkachse 52 verschwenkbar ist. Der Referenzpunkt ist im Ausführungsbeispiel der Punkt des Druckbedienelemenst 42 mit dem größten Abstand zur Druckbedienelementschwenkachse 52. Dieser Punkt wird als Druckpunkt 54 bezeichnet und ist in den Fig. 9 bis 11 dargestellt. Der Druckpunkt 54 ist bezüglich der Druckbedienelementschwenkachse 52 auf der Seite des Druckbedienelements 42 angeordnet, die vom Bediener betätigt wird. Der entsprechende Abstand des Druckpunkts 54 zur Druckbedienelementschwenkachse 52 wird als maximaler Druckabstand d bezeichnet. Die Ruheposition 37 ist in den Ausführungsbeispielen durch die Position des Referenzpunkts bei unbetätigtem Druckbedienelement 42 definiert.
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Bei Betätigung des als Schwenkhebel ausgebildeten Druckbedienelements 42 in der Ruheposition 37 des Druckbedienelements 42 wird das Druckbedienelement 42 - und damit auch der Referenzpunkt - entlang des Stellwegs innerhalb des Verstellbereichs 31 verschwenkt. Der Stellweg ist in diesem Fall ein Kreisabschnitt. Der Abstand des Druckbedienelements 42 zur Ruheposition 37 entspricht dem entlang des als Kreisabschnitt ausgebildeten Stellwegs gemessenen Abstand des Referenzpunkts zur Ruheposition 37. Aus Gründen der besseren Darstellbarkeit ist der Stellweg in den Fig. 9 bis 11 radial leicht versetzt zu dem Druckpunkt 54 angeordnet. Tatsächlich verläuft die Kreisbogenabschnittslinie ausgehend von der Position des Druckpunkts 54 in Fig. 9. Der Druckpunkt 54 bewegt sich bezüglich der Schwenkbewegung um die Druckbedienelementschwenkachse 52 auf einer Kreisbahn. Es kann auch vorgesehen sein, den Abstand in Form eines Winkelabstands des Referenzpunkts zur Ruheposition bezogen auf eine Schwenkbewegung um die Druckbedienelementschwenkachse 52 zu messen.
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Das Druckbedienelement 42 ist entlang des maximalen Stellwegs wm verstellbar (Fig. 5 bis 7 und 9 und 11). Der maximale Stellweg wm des Druckbedienelements 42 beträgt mindestens 110%, insbesondere mindestens 150%, insbesondere mindestens 200% des maximalen Detektorwegs sm des Positionselements 45. Die Bewegung des Druckbedienelements 42 entlang seines Stellwegs wird in eine Bewegung des Positionselements 45 entlang dessen Stellwegs übersetzt. Hierbei wird eine Schwenkbewegung des Druckbedienelements 42 in eine lineare Bewegung des Positionselements 45 umgewandelt. Zu diesem Zweck umfasst das mechanische Verbindungselement 45 mehrere Gelenke.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass das Bypassventil 13 die Größe der freien Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 in Abhängigkeit der Verstellposition des Druckbedienelements 42 einstellt. Hierzu detektiert der Detektor 15 die Verstellposition des Druckbedienelements 42 und generiert ein Signal, aufgrund dessen das Bypassventil 13 verstellt wird.
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In den Ausführungsbeispielen ragt die Bedienvorrichtung 7, ragen insbesondere das Druckbedienelement 42 und das Ventilbedienelement 41, aus dem Griffbereich 14 hervor. Der Griffbereich 14 begrenzt insbesondere eine in Fig. 8 dargestellte Grifföffnung 29. Die Grifföffnung 29 durchdringt die Ausspritzeinheit 11, insbesondere in Richtung der Druckbedienelementschwenkachse 52, insbesondere in Richtung der Ventilbedienelementschwenkachse 51, vollständig. Beim Greifen und/oder Halten der Ausspritzeinheit 11 greift der Bediener mit seiner Hand, insbesondere mit einem oder mehreren seiner, insbesondere dreigliedrigen, Fingern, durch die Grifföffnung 29 hindurch. Die Grifföffnung 29 ist auf der dem Griffbereich 14 gegenüberliegenden Seite von einem Handschutzbügel 32 begrenzt. Die Grifföffnung 29 besitzt einen vollständig umlaufenden Rand. In den Ausführungsbeispielen ragt die Bedienvorrichtung 7, ragen insbesondere das Druckbedienelement 42 und das Ventilbedienelement 41, in die Grifföffnung 29 ein. Dies ist insbesondere im unbetätigten Zustand der Bedienvorrichtung 7 der Fall.
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In den Ausführungsbeispielen ist das Ventilbedienelement 41 ein um eine in den Fig. 9 bis 11 dargestellte Ventilbedienelementschwenkachse 51 schwenkbarer Schwenkhebel. Insbesondere ist das Druckbedienelement 42 ein um eine in den Fig. 9 bis 11 dargestellte Druckbedienelementschwenkachse 52 schwenkbarer Schwenkhebel.
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Das Ventilbedienelement 41 besitzt einen Ventilpunkt 53. Der Ventilpunkt 53 ist der Punkt des Ventilbedienelements 41, der bezüglich der Lage der Ventilbedienelementschwenkachse 51 auf der Seite des Ventilbedienelements 41 angeordnet ist, die dem Griffbereich 14 zugewandt ist und die den maximalen Ventilabstand v zur Ventilbedienelementschwenkachse 51 aufweist. Der Ventilpunkt 53 ist insbesondere der Punkt des Ventilbedienelements 41, der den maximalen Ventilabstand v zur Ventilbedienelementschwenkachse 51 aufweist. Insbesondere ist der Ventilpunkt 53 der Punkt des Ventilbedienelements 41, der bezüglich der Lage der Ventilbedienelementschwenkachse 51 auf der Seite des Ventilbedienelements 41 angeordnet ist, die dem Griffbereich 14 zugewandt ist, der den maximalen Ventilabstand v zur Ventilbedienelementschwenkachse 51 aufweist und gleichzeitig im unbetätigten Zustand des Ventilbedienelements 41 noch mit einem Finger betätigbar ist. In anderen Worten ist der Ventilpunkt 53 nicht durch sonstige Bauteile, insbesondere nicht durch das Gehäuse, das die Grifföffnung 29 begrenzt, bedeckt, so dass er mit einem Finger erreichbar ist.
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Das Druckbedienelement 42 besitzt den in den Fig. 9 bis 11 dargestellten Druckpunkt 54. Der Druckpunkt 54 ist der Punkt des Druckbedienelements 42, der bezüglich der Lage der Druckbedienelementschwenkachse 52 auf der Seite des Druckbedienelements 42 angeordnet ist, die dem Griffbereich 14 zugewandt ist und die den maximalen Druckabstand d zur Druckbedienelementschwenkachse 52 aufweist. Der Druckpunkt 54 ist insbesondere der Punkt des Druckbedienelements 42, der den maximalen Druckabstand d zur Druckbedienelementschwenkachse 52 aufweist.
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Der maximale Ventilabstand v ist größer als der maximale Druckabstand d. Dadurch kann das Ventilbedienelement 41 mit einem größeren Hebelarm als das Druckbedienelement 42 von einem Benutzer betätigt werden. In den Ausführungsbeispielen beträgt der maximale Ventilabstand v mindestens 150%, insbesondere mindesten 200%, des maximalen Druckabstands d.
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Wie in den Fig. 2 bis 4 und insbesondere in den Fig. 9 bis 11 ersichtlich, weist das Ventilbedienelement 41 eine Aussparung 43 auf. Das Druckbedienelement 42 ist zumindest teilweise in die Aussparung 43 aufgenommen. Insbesondere ragt das Druckbedienelement 42 aus der Aussparung 43 des Ventilbedienelements 41 aus dem Ventilbedienelement 41 hervor. Insbesondere ragt das Druckbedienelement 42 aus der Aussparung 43 des Ventilbedienelements 41 in die Grifföffnung 29 hinein. Die Aussparung 43 besitzt einen Rand. Dieser Rand läuft geschlossen um. Der Rand läuft insbesondere geschlossen um das Druckbedienelement 42 um. Der Rand begrenzt eine Öffnungsfläche der Aussparung. Durch die Öffnungsfläche hindurch taucht das Druckbedienelement 42 in das Ventilbedienelement 41 ein. Bei maximal betätigtem Druckbedienelement 42, also wenn das Druckbedienelement 42 maximal in Richtung auf das Ventilbedienelement 41 zu verschwenkt ist, und insbesondere das Ventilbedienelement selbst maximal betätigt ist, verschwindet das Druckbedienelement 42 nahezu vollständig in dem Ventilbedienelement 41. Insbesondere ist das Druckbedienelement 42 in das Ventilbedienelement 41 integriert. Bei gedrücktem Druckbedienelement 42 kann ein und derselbe Finger sowohl mit einem Teilbereich des Fingers an dem Druckbedienelement 42 als auch gleichzeitig mit einem anderen Teilbereich des Fingers an dem Ventilbedienelement 41 anliegen. Hierbei ist das Druckbedienelement 42 in der Aussparung 43 des Ventilbedienelements 41 versenkt.
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In den Ausführungsbeispielen ist das Druckbedienelement 42 schwenkbar an dem Ventilbedienelement 41 gelagert. Die Druckbedienelementschwenkachse 52 verläuft durch das Ventilbedienelement 41 hindurch. Insbesondere ist die Druckbedienelementschwenkachse 52 in einem Abstand a zu der Ventilbedienelementschwenkachse 51 angeordnet. Bei einer Schwenkbewegung des Ventilbedienelements 41 um die Ventilbedienelementschwenkachse 51 wird die Druckbedienelementschwenkachse 52 gemeinsam mit dem Ventilbedienelement 41 verschwenkt. Die Druckbedienelementschwenkachse 52 ist bezüglich der Ventilbedienelementschwenkachse 51 auf der Seite des Ventilbedienelements 41 angeordnet, die dem Griffbereich 14 zugewandt ist. Bei der Überführung der Bedienvorrichtung 7 aus dem unbetätigten Zustand in den voll betätigten Zustand (wenn sowohl Ventilbedienelement 41 als auch Druckbedienelement 42 maximal betätigt sind), folgt der Druckpunkt 54 des Druckbedienelement einer Bahn, die sich aus der Überlagerung zweier Schwenkbewegungen ergibt. Zum einen wird die Druckbedienelementschwenkachse 52 um die Ventilbedienelementschwenkachse 51 verschwenkt; zum anderen wird der Druckpunkt 54 um die Druckbedienelementschwenkachse 52 verschwenkt. Demnach wird der Druckpunkt 54 sowohl um die Ventilbedienelementschwenkachse 51 als auch um die Druckbedienelementschwenkachse 52 verschwenkt.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass ein Benutzer die handführbare Ausspritzeinheit 11 durch Umgreifen des Griffbereichs 14 mit einer Hand halten kann und gleichzeitig das Bedienelement 7 mit ausschließlich dreigliedrigen Fingern derselben Hand betätigen kann. Dies ist in Fig. 8 dargestellt. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Hochdruckreinigungsgerät 1 so ausgelegt ist, dass ein Benutzer die handführbare Ausspritzeinheit 11 durch Umgreifen des Griffbereichs mit einer Hand halten kann und gleichzeitig das Bedienelement mit ausschließlich einem einzigen dreigliedrigen Fingern derselben Hand, insbesondere mit dem Zeigefinger betätigen kann.
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Wie in Fig. 8 dargestellt wird der Griffbereich 14 mit einer einzigen Hand eines Benutzers umgriffen. Die Hand hat einen Daumen 61. Der Daumen 61 ist ein zweigliedriger Finger. Die Hand hat vier dreigliedrige Finger. Die dreigliedrigen Finger sind ein Zeigefinder 62, ein Mittelfinger 63, ein Ringfinger 64 und ein kleiner Finger 65.
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Der Griffbereich 14 besitzt eine Daumenseite 33 und eine Bedienelementseite 34. Auf der Bedienelementseite 34 ist die Bedienvorrichtung 7, sind insbesondere das Ventilbedienelement 41 und das Druckbedienelement 42, angeordnet. Die Daumenseite 33 des Griffbereichs 14 ist zur Anlage des Daumens 41 vorgesehen. Die Bedienelementseite 34 ist zur Anlage der dreigliedrigen Finger 62, 63, 64, 65 vorgesehen. Die Daumenseite 33 und die Bedienelementseite 34 liegen einander gegenüber. Der Griffbereich 14 erstreckt sich entlang einer Handgrifflängsachse 48. Die Handgrifflängsachse 48 verläuft in einer Seitenansicht auf den Griffbereich 14 zwischen der Daumenseite 46 und der Bedienelementseite 47. Der Griffbereich 14 ist im Wesentlichen stabförmig. Insbesondere verläuft die Handgrifflängsachse 48 in Längsrichtung des Griffbereichs 14. Die Handgrifflängsachse 48 verläuft insbesondere geradlinig. Die Handgrifflängsachse 48 schneidet den Griffbereich 14, der für die Anlage der Finger vorgesehen ist, nicht. Die Handgrifflängsachse 48 verläuft in etwa mittig durch den Griffbereich 14. Die Handgrifflängsachse 48 verläuft im vollständig betätigten Zustand des Ventilbedienelements 41 in etwa, insbesondere genau, parallel zu einem Teil der Griffoberfläche des Ventilbedienelements 41.
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Während des Ausspritzens von Flüssigkeit kann die Ausspritzeinheit 11 mit einer einzigen Hand gehalten werden. Hierbei kann der Griffbereich 14 mit allen Fingern 61, 62, 63, 64, 65, insbesondere auch mit dem Daumen 61, umgriffen werden. Zur Verstellung des Drucks im Abschnitt der der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 muss der Daumen 61 nicht eingesetzt werden.
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Mittelfinger 63, Ringfinger 64 und kleiner Finger 65 liegen am Ventilbedienelement 41 an. Das Ventilbedienelement 41 kann mittels Mittelfinger 63, Ringfinger 64 und kleinem Finger 65 betätigt werden.
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Die Ausdehnung des Druckbedienelements 42 in Richtung der Handgrifflängsachse 48 ist kleiner als die Ausdehnung des Ventilbedienelements 41 in Richtung der Handgrifflängsachse 48. Die Ausdehnung des Druckbedienelements 42 in Richtung der Handgrifflängsachse 48 beträgt höchstens 50%, insbesondere höchstens 30%, der Ausdehnung des Ventilbedienelements 41 in Richtung der Handgrifflängsachse 48.
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Die Grifföffnung 29 besitzt eine in Richtung der Handgrifflängsache 48 gemessene Öffnungslänge 1. Die Öffnungslänge 1 entspricht insbesondere dem größten, in Richtung der Handgrifflängsachse 48 gemessenen Abstand der Randbereichsabschnitte der Grifföffnung 29. Das Ventilbedienelement 41 erstreckt sich mindestens über die gesamte Öffnungslänge l. Das Ventilbedienelement 41 erstreckt sich höchstens über 150%, insbesondere 130%, der Öffnungslänge l Das Druckbedienelement 42 erstreckt sich höchstens über 50%, insbesondere höchstens über 30% der Öffnungslänge l. Das Druckbedienelement 42 erstreckt sich mindestens über 10% der Öffnungslänge 1. Dadurch kann das Druckbedienelement 42 mit dem Zeigefinger 62 und gleichzeitig das Ventilbedienelement 41 mit dem Mittelfinger 63, dem Ringfinger 64 und/oder dem kleinen Finger 65 derselben Hand betätigt werden. Der Druckpunkt 54 (Fig. 9) des Druckbedienelements 42 ist näher an der Ventilbedienelementschwenkachse 51 angeordnet als der Ventilpunkt 53 des Ventilbedienelements 41. Insbesondere erstreckt sich das Druckbedienelement 42 ausgehend von einem oberen Rand der Grifföffnung 29, der näher an der Ventilbedienelementschwenkachse 51 angeordnet ist als ein gegenüberliegender unterer Rand der Grifföffnung 29.
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Der Zeigefinger 62 liegt am Druckbedienelement 42 an. Das Druckbedienelement 42 kann mittels des Zeigefingers 62 bedient werden. Es ist möglich das Druckbedienelement 42 ausschließlich mittels des Zeigefingers 62 zu bedienen. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass der Druck in dem Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 durch einen einzigen dreigliedrigen Finger, im Ausführungsbeispiel durch den Zeigefinger 62, allein einstellbar ist. Gleichzeitig kann die Ausspritzeinheit 11 hierbei mit derselben Hand gehalten und geführt werden. Ein Ausspritzen von Flüssigkeit ist während des Betätigens des Druckbedienelements 42 komfortabel und sicher möglich. Der Daumen 61 kann zum sicheren Halten der Ausspritzeinheit 11 genutzt werden. Der Daumen 61 muss nicht zum Betätigen einer Taste oder eines Hebels eingesetzt werden.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, ist so ausgelegt, dass eine Betätigung der Bedienvorrichtung 7 durch einen Benutzer während des Einsatzes des Hochdruckreinigungsgeräts 1 sowohl zur Schaltung des Hauptleitungsventils 8 zwischen dem vollständig geöffneten Zustand 40 und dem geschlossenen Zustand 20 als auch zur Verstellung des Drucks im Druckraum 10, insbesondere zur Verstellung des Bypassventils 13, unter ausschließlichem Einsatz von dreigliedrigen Fingern 62, 63, 64, 65 derselben Hand möglich ist.
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Der Einsatz der Bedienvorrichtung 7 ist in den Figuren 5 bis 7 chronologisch beginnend mit dem geschlossenen Zustand 20 des Hauptleitungsventils 8 im unbetätigten Zustand 30 der Bedienvorrichtung 7, insbesondere im unbetätigten Zustand des Druckbedienelements 42 (Fig. 5) und endend mit dem vollständig geöffneten Zustand 40 des Hauptleitungsventils 8 und einem vollständig geschlossenen Bypassventil 13 im vollständig betätigten Zustand 50 (Fig. 7) der Bedienvorrichtung 7, in dem sowohl das Ventilbedienelement 41 als auch das Druckbedienelement 42 vollständig, insbesondere maximal, betätigt sind.
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In Fig. 5 ist die Bedienvorrichtung 7 im unbetätigten Zustand 30. Weder das Ventilbedienelement 41 noch das Druckbedienelement 42 sind betätigt. Das Hauptleitungsventil 8 ist geschlossen. Keine Flüssigkeit wird aus der Ausspritzöffnung 6 ausgespritzt. Das Bypassventil 13 ist vollständig geöffnet. Der Druck im Druckraum 10 wird dadurch für den geschlossenen Zustand 20 des Hauptleitungsventils 8 minimiert.
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Ausgehend vom in Fig. 5 dargestellten unbetätigten Zustand 30 der Bedienvorrichtung 7 wird zunächst das Ventilbedienelement 41 der Bedienvorrichtung 7 betätigt. Dadurch wird das Hauptleitungsventil 8 vom geschlossenen Zustand 20 in den offenen Zustand 40 überführt.
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Dieser halbbetätigte Zustand 60 der Bedienvorrichtung 7, in dem nur das Ventilbedienelement 41 und nicht das Druckbedienelement 42 betätigt ist, ist in Fig. 6 dargestellt. Flüssigkeit wird aus der Ausspritzöffnung 6 ausgespritzt. Das Druckbedienelement 42 ist unbetätigt. Das Bypassventil 13 vollständig geöffnet. Der Druck in dem Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6, bzw. im Druckraum 10, ist für den vollständig geöffneten Zustand 40 des Hauptleitungsventils 8 minimal.
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Beim Übergang von dem in Fig. 6 dargestellten halbbetätigten Zustand 60 der Bedienvorrichtung 7 zu dem in Fig. 7 dargestellten vollständig betätigten Zustand 50 der Bedienvorrichtung 7 ist das Ventilbedienelement 41 weiterhin betätigt. Das Hauptleitungsventil 8 ist weiterhin im vollständig geöffneten Zustand 40. Das Druckbedienelement 42 ist leicht betätigt, insbesondere in einer Verstellposition zwischen dem unbetätigten und dem vollständig betätigten Zustand des Druckbedienelements 42. Das Druckbedienelement 42 nimmt eine Verstellposition zwischen der Ruheposition 37 (Fig. 6) und einer Endposition 38 (Fig. 7) des Druckbedienelements 42 ein. Das Bypassventil 13 ist weder voll geöffnet, noch voll geschlossen, sondern halb geöffnet. Der Druck in dem Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6, bzw. im Druckraum 10, ist größer als in Fig. 6, aber kleiner als in Fig. 7.
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In Fig. 7 ist das Druckbedienelement 42 in die Endposition 38 verstellt. Das Bypassventil 13 ist vollständig geschlossen. Durch die Bypassleitung 12 kann keine Flüssigkeit mehr aus dem Druckraum 10 in den Saugraum 9 zurückfließen. Der Druck im Druckraum 10 ist für den offenen Zustand 40 des Hauptleitungsventils 8 maximal. Das Ventilbedienelement 41 ist weiterhin vollständig betätigt. Das Hauptleitungsventil 8 ist weiterhin im vollständig geöffneten Zustand 40. Die Bedienvorrichtung 7 befindet sich im vollständig betätigten Zustand 50. Aus der Ausspritzöffnung 6 wird mit maximalem Druck Flüssigkeit ausgespritzt.
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Ausgehend von dem in Fig. 7 dargestellten Zustand können die in den Fig. 7 bis 5 dargestellten Zustände in umgekehrter Reihenfolge bis zum in Fig. 5 dargestellten Zustand durchlaufen werden, um das Ausspritzen von Flüssigkeit aus der Ausspritzöffnung 6 zu beenden. Hierbei wird zunächst das Druckbedienelement 42 losgelassen, so dass der Druck im Druckraum 10 wieder sinkt, weil das Bypassventil 13 kontinuierlich geöffnet wird. Zum Schluss wird die Betätigung des Ventilbedienelements 41 beendet, so dass das Hauptleitungsventil 8 geschlossen wird und der Ausspritzvorgang beendet wird. Das Bypassventil 13 ist dann vollständig geöffnet und sorgt für einen Druckausgleich zwischen dem Druckraum 10 und dem Saugraum 9.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1 weist eine in den Fig. 5 bis 7 dargestellte Steuereinheit 22 auf. Die Steuereinheit 22 ist in der Pumpeneinheit 18 angeordnet. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Steuereinheit 22 in der Ausspritzeinheit 11 angeordnet ist. Das von dem Detektor 15 generierte Signal wird unmittelbar oder mittelbar, insbesondere in Form eines kabellosen, insbesondere elektromagnetischen Signals, an die Steuereinheit 22 übermittelt. Das von der Steuereinheit 22 empfangene Signal wird dazu genutzt, den Druck in dem Abschnitt der Hauptleitung 5 zwischen der Hochdruckpumpe 3 und der Ausspritzöffnung 6 zu verändern, insbesondere einzustellen, insbesondere die freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 mittels des Bypassventils 13 zu verstellen. Hierzu sendet die Steuereinheit 22 ein weiteres Signal an das Bypassventil 13.
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Das Bypassventil 13 ist mittels eines Stellmotors 16 verstellbar. Der Stellmotor 16 ist in der Pumpeneinheit 18 angeordnet. Mittels des Stellmotors 16 lässt sich das Bypassventil 13 derart verstellen, dass die freie Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 einstellbar ist. Aufgrund des von der Steuereinheit 22 vom Detektor 15 empfangenen Signals wird in der Steuereinheit 22 das weitere Signal generiert, das an den Stellmotor 16 übermittelt wird. Im Ausführungsbeispiel wird das weitere Signal elektrisch mittels eines Kabels übermittelt. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das weiter Signal kabellos, insbesondere elektromagnetisch übermittelt wird. Aufgrund des weiteren Signals verstellt der Stellmotor 16 das Bypassventil 13. Mittels des Stellmotors 16 kann das Bypassventil 13 so verstellt werden, dass eine kontinuierliche Verstellung der Größe der freien Querschnittsfläche der Bypassleitung 12 möglich ist. Die Größe der freien Querschnittsfläche ist mittels der Bedienvorrichtung 7, insbesondere mittels des Druckbedienelements 42, zumindest abschnittsweise kontinuierlich verstellbar.
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Das Öffnen des Hauptleitungsventils 8 durch das Ventilbedienelement 41 erfolgt im Ausführungsbeispiel auf mechanische Weise. In den Ausführungsbeispielen umfasst das Hauptleitungsventil 8 eine in den Fig. 9 bis 11 dargestellte Ventilfeder 73, ein Ventilglied 74 und einen Ventilsitz 75. Die Ventilfeder 73 spannt das Ventilglied 74 gegen den Ventilsitz 75 vor. Im unbetätigten Zustand des Ventilbedienelements 41 drückt die Ventilfeder 73 das Ventilglied 74 gegen den Ventilsitz 75. Das Hauptleitungsventil 8 ist im geschlossenen Zustand 20. Bei Betätigung des Ventilbedienelements 41 wirkt eine Kraft auf das Hauptleitungsventil 8, die das Hauptleitungsventil 8 vom geschlossenen Zustand 20 in den vollständig geöffneten Zustand 40 überführt. Das Ventilbedienelement 41 wirkt, insbesondere mit seiner bezüglich der Ventilbedienelementschwenkachse 51 dem Griffbereich 14 abgewandten Seite, insbesondere seinem Längsende, auf einen Ventilstößel 76 des Hauptleitungsventils 8, so dass der Ventilstößel 76 das Ventilglied 74 gegen die Kraft der Ventilfeder 73 vom Ventilsitz 75 entfernt, und auf diese Weise das Hauptleitungsventil 8 in den vollständig geöffneten Zustand 40 überführt. Dann kann Flüssigkeit durch die Hauptleitung 5 zu der Ausspritzöffnung 6 fließen.
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Mit Betätigung des Ventilbedienelements 41 erhält die Steuereinheit 22 in den Ausführungsbeispielen ein Signal. Die Steuereinheit 22 lässt eine Änderung des Drucks in Folge einer Betätigung des Druckbedienelements 42 nur dann zu, wenn auch gleichzeitig ein von einer Betätigung des Ventilbedienelement 41 herrührendes Signal in der Steuereinheit 22 empfangen wird. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Druckverstellung unabhängig von der Betätigung des Ventilbedienelements 41 möglich ist.
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Der Motor 4 des Hochdruckreinigungsgeräts 1, insbesondere der Pumpeneinheit 18, weist zwei Betriebszustände auf. Die zwei Betriebszustände umfassen einen An-Zustand und einen Aus-Zustand. Im Aus-Zustand ist der Motor 4 aus. Es wird keine elektrische Leistung zum Betrieb des Motors 4 zur Verfügung gestellt. Im An-Zustand des Motors 4 ist der Motor 4 an. Im An-Zustand 30 wird der Motor 4 mittels elektrischer Leistung angetrieben.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, ist in allen Ausführungsbeispielen so ausgelegt, dass der Motor 4 mittels der Bedienvorrichtung 7, insbesondere mittels des Ventilbedienelements 41, in einen der zwei Betriebszustände eingestellt werden kann. Mittels der Bedienvorrichtung 7, insbesondere mittels des Ventilbedienelements 41, kann der Motor 4 vom Aus-Zustand in den An-Zustand verstellt werden. Mittels der Bedienvorrichtung 7, insbesondere mittels des Ventilbedienelements 41, kann der Motor 4 vom An-Zustand in den Aus-Zustand verstellt werden.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, ist in allen Ausführungsbeispielen konstruktiv so ausgelegt, dass die Verstellung des Betriebszustands des Motors 4 nur möglich ist, wenn das Hauptleitungsventil 8 in dem vollständig geöffneten Zustand 40 ist. Der Motor 4 kann von dem Aus-Zustand in den An-Zustand nur überführt werden, wenn das Hauptleitungsventil 8 in dem vollständig geöffneten Zustand 40 ist. Der Motor 4 kann von dem An-Zustand in den Aus-Zustand nur überführt werden, wenn das Ventil 8 in dem vollständig geöffneten Zustand 40 ist.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, ist in allen Ausführungsbeispielen konstruktiv so ausgelegt, dass die Verstellung des Ventilzustands des Hauptleitungsventils 8 nur möglich ist, wenn der Motor 4 in dem Aus-Zustand ist. Das Hauptleitungsventil 8 kann von dem geschlossenen Zustand 20 in den vollständig geöffneten Zustand 40 nur überführt werden, wenn der Motor 4 in dem Aus-Zustand ist. Das Hauptleitungsventil 8 kann von dem vollständig geöffneten Zustand 40 in den geschlossenen Zustand 20 nur überführt werden, wenn der Motor 4 in dem Aus-Zustand ist.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1, insbesondere die Ausspritzeinheit 11, ist in allen Ausführungsbeispielen so ausgelegt, dass unmittelbar durch die Bedienvorrichtung 7, insbesondere unmittelbar durch das Ventilbedienelement 41, ein elektrisches Signal erzeugt werden kann. Die Erzeugung des elektrischen Signals geschieht in den Ausführungsbeispielen durch das Zulassen oder Verhindern eines Stromflusses. Hierbei wird ein in den Fig. 9 bis 11 dargestellter Schalter 21 betätigt, der einen Stromkreis schließt oder öffnet und auf diese Weise einen Stromfluss zulässt oder unterbindet. In den Ausführungsbeispielen ist der Schalter 21 ein Mikroschalter. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass anstelle des Schalters 21 ein Potentiometer verwendet wird. Dann wird der Widerstand des Potentiometers durch die Betätigung der Bedienvorrichtung 7, insbesondere des Ventilbedienelements 41, so verändert, dass durch den Stromkreis, in dem das Potentiometer angeordnet ist, Strom fließen oder kein Strom fließen kann.
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Die Bedienvorrichtung 7, insbesondere das Ventilbedienelement 41, wirkt in den Ausführungsbeispielen mechanisch auf den Schalter 21 ein und erzeugt auf diese Weise unmittelbar ein elektrisches Signal. Auch die Unterbindung eines Stromflusses wird als Erzeugung eines elektrischen Signals oder als elektrisches Signal bezeichnet.
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In Folge des unmittelbar durch die Bedienvorrichtung 7, insbesondere durch das Ventilbedienelement 41, erzeugten elektrischen Signals ist der Motor 4 in allen Ausführungsbeispielen in mindestens einen der zwei Betriebszustände des Motors 4 einstellbar. Bei dem elektrischen Signal kann es sich um ein elektrisches An-Signal handeln. Bei dem elektrischen Signal kann es sich um ein elektrisches Aus-Signal handeln. Wenn die Bedienvorrichtung 7, insbesondere das Ventilbedienelement 41, in den Ausführungsbeispielen ein elektrisches An-Signal erzeugt, lässt es einen Stromfluss in einem Stromkreis zu. Wenn die Bedienvorrichtung 7, insbesondere das Ventilbedienelement 41, in den Ausführungsbeispielen ein elektrisches Aus-Signal erzeugt, unterbindet es einen Stromfluss in einem Stromkreis.
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In Folge der Erzeugung des elektrischen An-Signals wird der Motor 4 von seinem Aus-Zustand in seinen An-Zustand überführt. In Folge der Erzeugung des elektrischen Aus-Signals wird der Motor 4 von seinem An-Zustand in seinen Aus-Zustand überführt.
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Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist in allen Ausführungsbeispielen so ausgelegt, dass die Einstellung des Motors 4 in einen der zwei Betriebszustände des Motors 4 in Folge des unmittelbar von der Bedienvorrichtung 7, insbesondere unmittelbar von dem Ventilbedienelement 41, erzeugten elektrischen Signals unabhängig von den Druckverhältnissen in der Hauptleitung 5 erfolgt.
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Wenn sich der Motor 4 in seinem An-Zustand befindet und das Hauptleitungsventil 8 in seinem vollständig geöffneten Zustand 40, wird in allen Ausführungsbeispielen Flüssigkeit vom Anschluss 2 durch die Hauptleitung 5 zur Ausspritzöffnung 6 gefördert. Dieser Zustand wird mittels Betätigung der Bedienvorrichtung 7, insbesondere mittels Betätigung des Ventilbedienelements 41, erreicht. Vor Inbetriebnahme des Hochdruckreinigungsgeräts 1 befindet sich der Motor 4 im Aus-Zustand. Die Bedienvorrichtung 7, insbesondere das Ventilbedienelement 41, ist unbetätigt. Das Hauptleitungsventil 8 befindet sich im geschlossenen Zustand 20. Dieser Zustand des Hochdruckreinigungsgeräts 1 ist in Fig. 5 oder in Fig. 9 dargestellt. Bei geschlossenem Hauptleitungsventil 8 und ausgeschaltetem Motor 4 der Hochdruckpumpe 3 wird keine Flüssigkeit durch die Hauptleitung 5 gefördert.
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Das Hauptleitungsventil 8 wird in den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 5 bis 7 bzw. 9 bis 11 mittels des Ventilbedienelements 41 von seinem in Fig. 5 bzw. Fig. 9 dargestellten geschlossenen Zustand 20 in seinen in den Fig. 6 und 7 bzw. 8 und 9 dargestellten vollständig geöffneten Zustand 40 überführt. Erst nach dem Öffnen des Hauptleitungsventils 8 wird mittels des Ventilbedienelements 41 das elektrische Signal zur Überführung des Motors 4 von seinem Aus-Zustand in seinen An-Zustand ausgelöst. Das Hochdruckreinigungsgerät 1 ist so ausgelegt, dass der Motor 4 erst nach Beenden des geschlossenen Zustands 20 des Hauptleitungsventils 8 in den An-Zustand einstellbar ist. Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 9 bis 11 besitzt das Ventilbedienelement 41 hierfür einen Schaltarm 24. Der Schaltarm 24 schaltet den Schalter 21 in der beschriebenen Weise und Reihenfolge. Der Schaltarm 24 wird bei Betätigung des Ventilbedienelements 41 als Teil des Ventilbedienelements 41 um die Ventilbedienelementschwenkachse 51 verschwenkt. Bei dieser Schwenkbewegung wird erst der geschlossene Zustand 20 des Hauptleitungsventils 8 beendet, also das Hauptleitungsventil 8 geöffnet, und dann der Schalter 21 mittels des Schaltarms 24 geschaltet. In den Ausführungsbeispielen ist der Schalter 21 bei unbetätigtem Ventilbedienelement 41, insbesondere durch den Schaltarm 24, gedrückt. Bei gedrücktem Schalter ist die elektrische Leistungsversorgung des Motors 4 unterbrochen. Nach dem Verschwenken des Ventilbedienelements 41, also bei Betätigung des Ventilbedienelements 41 wird der Schaltarm 24 von dem Schalter 21 derart entfernt, dass der Schalter 21 nicht mehr gedrückt ist. Erst bei nicht gedrücktem Schalter 21 wird der Motor 4 mit elektrischer Leistung versorgt. Die Hochdruckpumpe 3 fördert erst Flüssigkeit, wenn das Hauptleitungsventil 8 geöffnet ist, insbesondere im vollständig geöffneten Zustand 40 ist. Beim Loslassen des Ventilbedienelements 41 wird zuerst der Schalter 21, insbesondere mittels des Schaltarms 24, gedrückt und hierbei die Zufuhr von elektrischer Leistung an den Motor 4 unterbrochen. Erst danach betätigt das Ventilbedienelement 41 das Hauptleitungsventil 8 und überführt es dabei in den geschlossenen Zustand 20.
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Der Schaltarm 24 ist ein Vorsprung des Ventilbedienelements 41. Der Schaltarm 24 ist auf der Seite des Ventilbedienelements 41 angeordnet, die bezüglich der Ventilbedienelementschwenkachse 51 dem Griffbereich 14 zugewandt ist. Das Hauptleitungsventil 8 wird mit der Seite des Ventilbedienelements 41, insbesondere mit dem Längsende des Ventilbedienelements 41 geschaltet, die bezüglich der Ventilbedienelementachse 41 dem Griffbereich 14 abgewandt ist. Die Ventilbedienelementachse 41 ist funktional zwischen dem Schaltarm 24 und dem Längsende des Ventilbedienelements 41 zur Schaltung des Hauptleitungsventils 8 angeordnet. Das Ventilbedienelement 41 ist um die Ventilbedienelementschwenkachse 51 schwenkbar in der Ausspritzeinheit 11, insbesondere in einem Gehäuse der Ausspritzeinheit 11 gelagert.