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Die Erfindung betrifft eine Matratze für den Outdooreinsatz mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
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Aus der Praxis sind eine Vielzahl von Matratzen für den Outdooreinsatz bekannt, die sich zum Transport auf ein kleines Packmaß zusammenfalten oder zusammenrollen lassen. Meist weisen derartige Matratzen eine oder mehrere Luftkammern auf, die mit Luft befüllt werden, um eine gute Isolationswirkung der Matratze zu erzielen. Die Luftkammern sind dabei durch eine, vorzugsweise luftdichte, Außenhülle umschlossen. Um die Isolationswirkung zu erhöhen und/oder den Schlafkomfort auf einer solchen Matratze zu verbessern, sind auch Matratzen bekannt, bei welchen die Außenhülle anstelle einer Luftkammer eine Schaumkernkammer umschließt, wobei die Schaumkernkammer durch einen Schaumstoffkern gefüllt ist. Derartige Matratzen sind meist selbstaufblasend und haben eine verbesserte Isolationswirkung und bieten einen erhöhten Schlafkomfort. Nachteilig an diesen Matratzen ist es jedoch, dass deren Packmaß eine bestimmte Mindestgröße nicht unterschreiten kann, da der Schaumstoffkern ein Mindestmaß an Raum benötigt.
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Im Hinblick auf aus dem Stand der Technik bekannte Matratzen, insbesondere für den Outdooreinsatz, ist beispielsweise aus
DE 10 2015 002 679 A1 eine aufblasbare Matratze bzw. Matte bekannt, die eine Außenhülle aufweist, welche eine Luftkammer begrenzt.
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Die Außenhülle ist aus einem Textilmaterial gebildet, welches die Luftkammer vollständig umschließt. Die die Luftkammer begrenzende Außenhülle ist zusätzlich in einer losen Hülle angeordnet. Dabei ist zur Erhöhung des Schlafkomforts oder der Isolationswirkung vorgesehen, eine Isolationsschicht zwischen der losen Hülle und der Außenhülle der Luftkammer anzuordnen.
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Die bekannte Matte ist insbesondere ohne hohen Klebstoffeinsatz gefertigt, wodurch Gewicht eingespart ist. Das Hauptaugenmerk liegt bei der bekannten Outdoor-Matte also darin, eine möglichst kompakte und leichte Matratze bereitzustellen. Damit einher gehen jedoch Abstriche beim Schlafkomfort.
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Bei hauptsächlich mit Luftkammern ausgestatteten Matratzen besteht generell eine Schwierigkeit darin, dass unterschiedliche Körperbereiche einer Person beim Liegen eine unterschiedliche Abstützung benötigen, um einen komfortablen Schlaf zu erzielen. Bei den bekannten Matratzen, insbesondere der Matratze gemäß
DE 10 2015 002 679 A1 besteht insbesondere die Problematik, dass Körperbereiche mit einer erhöhten Masse, insbesondere der Oberkörper, tiefer in die Matratze einsinken als Körperbereiche mit einer geringeren Masse, beispielsweise die Beine einer Person. Gerade in dem Bereich, der eine besonders gute Isolation gegenüber des Bodens benötigt, nämlich der menschliche Oberkörper, ist durch die Gewichtskraft des Oberkörpers die Luftisolationsschicht der Matratze reduziert. Zudem besteht das Risiko, dass der Oberkörper einer Person derart weit in die Matratze einsinkt, dass ein Bodenkontakt besteht, also die Luft in der Luftkammer im Bereich des Oberkörpers vollständig verdrängt wird. Das reduziert den Schlafkomfort, insbesondere auch deshalb, weil die Isolationswirkung der Matratze in diesem Bereich erheblich reduziert wird.
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Vor dem Hintergrund dieses Stands der Technik ist es daher Aufgabe der Erfindung, eine Matratze für den Outdooreinsatz anzugeben, die sich einerseits durch einen erhöhten Schlafkomfort auszeichnet und andererseits ein geringes Packmaß einnimmt.
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den abhängigen Patentansprüchen.
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So beruht die Erfindung konkret auf dem Gedanken, eine Matratze für den Outdooreinsatz anzugeben, die einen Luftkammerbereich und einen Komfort-Liegebereich aufweist. Der Luftkammerbereich umfasst wenigstens eine, vorzugsweise einbautenfreie, Luftkammer. Der Komfort-Liegebereich umfasst wenigstens eine mit einem Schaumstoffkern gefüllte Schaumkernkammer. Dabei sind die wenigstens eine Luftkammer und die wenigstens eine Schaumkernkammer durch eine gemeinsame, gasdichte Außenhülle umschlossen. Erfindungsgemäß ist im Luftkammerbereich eine mechanisch betätigbare Luftpumpe angeordnet.
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Generell kann vorgesehen sein, dass die Außenhülle die äußere Begrenzung der Luftkammer bildet. Im Sinne der vorliegenden Anmeldung weist die Luftkammer per se keine materielle Begrenzung auf. Vielmehr ist die materielle Begrenzung der Luftkammer durch die Außenhülle gebildet. Als Luftkammer wird also der freie Raum innerhalb der Außenhülle bezeichnet, der mit Luft, insbesondere ausschließlich mit Luft, befüllbar ist. Die Außenhülle umschließt gleichzeitig die Schaumkernkammer. Die Schaumkernkammer ist ebenfalls als Raum innerhalb der Außenhülle zu verstehen, der im Wesentlichen keine weitere Begrenzung aufweist. Die Schaumkernkammer ist jedoch durch den Schaumstoffkern gefüllt, wobei zusätzlich auch Luft in der Schaumkernkammer vorgesehen sein kann. Um Luft in die Außenhülle einleiten zu können, weist diese die zuvor genannte Öffnung auf.
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Die Erfindung kombiniert die Vorteile einer mit einem Schaumstoffkern gefüllten Matratze, die eine verbesserte Isolation und Abstützung für eine menschliche Person bietet, mit den Vorteilen einer Matratze, die Luftkammern aufweist, um ein möglichst geringes Packmaß einnehmen zu können. Gleichzeitig ergänzt die Erfindung eine mechanisch betätigbare Luftpumpe, um die Matratze komfortabel mit ausreichendem Luftdruck aufzublasen, so dass die Matratze insgesamt eine verbesserte Stütz- und Isolationswirkung bereitstellt. Dabei ist insbesondere vorgesehen, dass die Schaumkernkammer im Komfort-Liegebereich vollständig durch einen Schaumstoffkern gefüllt ist. Im Unterschied zum Stand der Technik, bei welchem allenfalls eine Isolationsschicht vorgesehen ist, die sich um einen Luftkammerbereich erstreckt, ist bei der Erfindung ein Abschnitt der Matratze vollständig mit einem Schaumstoffkern gefüllt. Das schließt nicht aus, dass der Schaumstoffkern auch mit Luft weiter befüllbar ist bzw. teilweise selbstaufblasende Eigenschaften aufweist. Ein erhöhter Luftdruck innerhalb der Matratze ist durch die mechanisch betätigbare Luftpumpe erzielbar. So kann die Stützwirkung der Matratze auch auf die Körpermasse der jeweils nutzenden Person angepasst werden.
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Besonders bevorzugt ist es, wenn die Luftpumpe innerhalb der Außenhülle angeordnet ist. Insoweit kann also die Luftpumpe in die Matratze, insbesondere die Außenhülle, integriert sein. Das trägt zu einem geringen Packmaß bei und erleichtert außerdem die Nutzung der Matratze, die so als einheitliches Packstück verstaubar ist.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Luftpumpe in einer Außenecke der Matratze, insbesondere in einer Außenecke des Luftkammerbereichs, angeordnet ist. Das sorgt dafür, dass die Matratze gleichmäßig aufgeblasen werden kann und die Bedienung der Luftpumpe erleichtert ist. Gleichzeitig wird auf diese Weise die Herstellung der Matratze vereinfacht.
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Die Außenhülle kann eine Öffnung zur Zuführung von Umgebungsluft in die Luftkammer aufweisen. In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Matratze mündet die Öffnung der Außenhülle in einen Lufteinlass der Luftpumpe. Konkret kann vorgesehen sein, dass eine Verbindung zwischen der Außenumgebung und der Luftkammer ausschließlich über die Luftpumpe erfolgt. Alternativ ist es möglich, dass zwischen der Öffnung in der Außenhülle und dem Lufteinlass der Luftpumpe ein Ventil angeordnet ist, welches Luft zum Aufblasen ausschließlich über die Luftpumpe leitet, wogegen zum Ablassen der Luft aus der Matratze eine direkte Verbindung zwischen der Luftkammer und der Öffnung in der Außenhülle bereitgestellt wird.
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Generell ist es vorteilhaft, wenn die Öffnung der Außenhülle und/oder der Lufteinlass ein Rückschlagventil aufweisen. Das Rückschlagventil dient vorzugsweise dazu, Luft in die Luftkammer einströmen zu lassen, wogegen ein Rückströmen von Luft aus der Matratze heraus unterbunden wird. Das Rückschlagventil kann jedoch manuell überbrückbar sein, so dass die Sperrwirkung des Rückschlagventils zum Ablassen von Luft aus der Matratze bzw. der Luftkammer unterbrochen werden kann. Das Rückschlagventil kann insbesondere durch ein Membranventil gebildet sein. Die Membran des Membranventils kann, beispielsweise mittels eines nach außen vorstehenden Stifts, manuell betätigbar sein, so dass die Dichtungswirkung der Membran überbrückbar ist, um Luft aus der Matratze abzulassen. So kann eine Person das Rückschlagventil öffnen, um die Matratze auf das Packmaß zu reduzieren, insbesondere zu falten oder zu rollen.
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Eine konstruktiv besonders einfache, robuste und kostengünstige Gestaltung der erfindungsgemäßen Matratze ergibt sich, wenn die Luftpumpe durch einen in die Außenhülle integrierten Luftbalg gebildet ist. Ein solcher Luftbalg kann eine Pumpwirkung dadurch erzielen, dass ein oder mehrere entsprechende Rückschlagventile vorgesehen sind. Der Luftbalg weist vorzugsweise eine Außenwand auf, die elastisch verformbar ist, so dass der Luftbalg selbsttätig einen expandierten Zustand einnimmt. Bei der selbsttätigen Expansion kann über den Lufteinlass Luft in den Luftbalg einströmen. Anschließend kann der Luftbalg manuell komprimiert werden, beispielsweise durch eine Fußbetätigung. Dabei verhindert das Rückschlagventil ein Ausströmen der Luft aus dem Luftbalg nach außen. Ein weiteres Rückschlagventil, das die Luftpumpe mit der Luftkammer verbindet, kann bei der Komprimierung des Luftbalgs öffnen und so die im Luftbalg enthaltene Luft in die Luftkammer der Matratze entlassen. Sobald der Luftbalg anschließend selbsttätig expandiert, schließt das zur Luftkammer gerichtete Rückschlagventil, wogegen das zur Umgebung gerichtete Rückschlagventil öffnet und so Umgebungsluft in den Luftbalg einströmen kann. Dieser Vorgang kann mehrfach wiederholt werden, um die Matratze ausreichend mit Luft zu befüllen.
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Wenn die Luftpumpe, insbesondere der Luftbalg, in einer Außenecke der Matratze angeordnet ist, so ist eine besonders einfache Betätigung möglich, da eine Person, die den Luftbalg mit ihrem Fuß betätigt, mehrere Optionen hat, um sich sicher neben die Matratze zu stellen. Dies ist insbesondere bei Verwendung der Matratze im Outdoorbereich, also auf unebenem Untergrund zweckmäßig.
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Um die Form der Matratze im aufgeblasenen Zustand zu stabilisieren, kann vorgesehen sein, dass die Außenhülle im Luftkammerbereich mehrere Querrillen zur Stabilisierung des Luftkammerbereichs aufweist. Mittels der Querrillen wird insbesondere erreicht, dass sich die Matratze im aufgeblasenen Zustand nicht übermäßig wölbt. Vielmehr wird so eine relativ formstabile Struktur erreicht.
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Im Luftkammerbereich kann die Außenhülle ein nichtdehnbares Material aufweisen, um die Stabilität zu erhöhen und insbesondere ein Auswölben zu vermeiden. Hingegen kann im Komfort-Liegebereich vorgesehen sein, dass die Außenhülle ein dehnbares Material aufweist. So kann sich das Material der Außenhülle an den Schaumstoffkern anschmiegen, der im Wesentlichen für die Formstabilität der Matratze im Komfort-Liegebereich sorgt.
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Generell bietet der Schaumstoffkern eine verbesserte Isolierung, insbesondere Wärmeisolierung, und bewirkt zudem eine verbesserte Abstützung einer auf der Matratze liegenden Person. Zwar lässt sich der Komfort-Liegebereich nur auf ein bestimmtes Mindest-Packmaß reduzieren. Der Luftkammerbereich bietet jedoch eine deutlich bessere Packmaßreduktion, so dass durch Kombination des Komfort-Liegebereichs und des Luftkammerbereichs ein Kompromiss geschaffen wird, um einerseits ein kleines Packmaß zu erzielen und andererseits einen hohen Liegekomfort zu erreichen.
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Ohne den Liegekomfort weitergehend einzuschränken und dennoch auch den Komfort-Liegebereich auf ein geringeres Packmaß reduzieren zu können, ist bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, dass der Schaumstoffkern mehrere parallel zu einer Liegefläche und quer zu einer Liegerichtung verlaufende, rohrförmige Durchgangskanäle aufweist. Insbesondere können die rohrförmigen Durchgangskanäle parallel zu den Querrillen im Luftkammerbereich angeordnet sein. Durch die rohrförmigen Durchgangskanäle bietet sich ein Raum, in welchem der Schaumstoff beim Packen der Matratze, insbesondere beim Falten oder Rollen der Matratze, einfließen kann, so dass das Packmaß des Komfort-Liegebereichs weiter reduziert wird. Insgesamt ist so eine Matratze gebildet, die ein besonders kompaktes Packmaß aufweist und gleichzeitig im aufgeblasenen Zustand einen hohen Liegekomfort sicherstellt.
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Insofern ist bevorzugt vorgesehen, dass der Luftkammerbereich und der Komfort-Liegebereich unmittelbar ineinander übergehen. Insbesondere kann die Außenhülle einen einzigen umschlossenen Raum bilden, wobei ein Teil dieses Raums durch den Schaumstoffkern gefüllt ist und insofern den Komfort-Liegebereich bildet und ein anderer Teil des Raums den Luftkammerbereich bildet. Der Schaumstoffkern kann im Luftkammerbereich mit der Außenhülle verklebt sein. Damit kann die Position des Schaumkerns festgelegt werden.
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In einer Variante der erfindungsgemäßen Matratze ist die Matratze durch den Luftkammerbereich und den Komfort-Liegebereich in zwei Abschnitte unterteilt. Insbesondere können die Abschnitte gleich groß sein. Insofern kann die Matratze also einen Abschnitt aufweisen, der durch den Luftkammerbereich gebildet ist und die Luftkammer umfasst, wogegen ein zweiter Abschnitt vorgesehen ist, der den Komfort-Liegebereich bildet und den Schaumstoffkern umfasst. Die beiden Abschnitte können unmittelbar ineinander übergehen. Alternativ ist es denkbar, dass der Komfort-Liegebereich einen Abschnitt der Matratze bildet, der etwa ein Drittel der Länge der Matratze umfasst, wogegen der Luftkammerbereich einen Abschnitt umfasst, der zwei Drittel der Matratzenlänge bildet. Andere Verhältnisse sind ebenfalls möglich.
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Insbesondere ist es auch denkbar, dass die Matratze mehrere Luftkammerbereiche aufweist. Beispielsweise kann in einem Kopfabschnitt, d.h. einem oberen Abschnitt der Matratze, der dazu bestimmt ist den Kopf einer liegenden Person aufzunehmen, eine Luftkammer vorgehen sein. Ebenso kann in einem Beinabschnitt, d.h. einem unteren Abschnitt der Matratze, der dazu bestimmt ist, die Beine einer liegenden Person aufzunehmen, eine Luftkammer vorliegen. Ein Abschnitt zwischen dem Kopfabschnitt und dem Beinabschnitt, insbesondere ein Oberkörperabschnitt, der Matratze kann hingegen durch den Komfort-Liegebereich gebildet sein.
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Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Außenhülle der Matratze eine Oberseite, eine Unterseite und vier Randseiten auf, wobei die Oberseite und die Unterseite aus jeweils identischen Materialbahnen und die Randseiten durch eine umlaufende Materialbahn gebildet sind. Die Materialbahnen können zur Bildung der Außenhülle gasdicht miteinander verbunden, insbesondere verschweißt, sein. Eine solche Gestaltung der Außenhülle ist aus Produktionssicht besonders kostengünstig umsetzbar. Indem die Oberseite und die Unterseite aus identischen Materialbahnen gebildet sind, können Lager- und Produktionskapazitäten effizient eingesetzt werden. Durch die umlaufende Materialbahn, die die Randseiten bildet, wird zudem die Anzahl von herzustellenden, gasdichten Verbindungen reduziert, was einerseits zu einer hohen Dichtigkeit der Außenhülle führt und andererseits zusätzliche Verbindungsprozesse einspart. Das sorgt für eine kosteneffiziente Produktion der Matratze.
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Im Allgemeinen kann bei der Erfindung vorgesehen sein, dass die Matratze im aufgeblasenen Zustand eine Länge zwischen 180 cm und 220 cm, vorzugsweise 200 cm, eine Breite zwischen 65 cm und 100 cm, insbesondere zwischen 70 cm und 90 cm, vorzugsweise 80 cm, und eine Höhe zwischen 5 cm und 10 cm, insbesondere zwischen 6 cm und 9 cm, vorzugsweise 8 cm aufweist. Derartige Dimensionen bieten einen guten Schlafkomfort für Personen mit unterschiedlichen Körpergrößen. Die Höhe der Matratze zwischen 5 cm und 10 cm bietet dabei gute Voraussetzungen für einen vergleichsweise hohen Schlafkomfort.
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Gleichzeitig kann die Matratze zusammenrollbar sein und ein Packmaß einnehmen, wobei das Packmaß durch eine Länge und einen Umfang bestimmt ist. Die Länge kann dabei zwischen 35 cm und 42 cm, und der Umfang zwischen 75 cm und 85 cm betragen. Konkret kann die Matratze also auf eine Länge zwischen 35 cm und 42 cm, insbesondere zwischen 37 cm und 40 cm, vorzugsweise 38 cm, und einen Umfang zwischen 75 cm und 85 cm, insbesondere zwischen 77 cm und 81 cm, vorzugsweise 79 cm, zusammenrollbar sein.
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Um ein solches Packmaß zu erzielen, kann zusätzlich vorgesehen sein, dass der Schaumstoffkern mehrteilig ausgebildet ist bzw. in der Schaumkernkammer zwei oder drei Schaumstoffkerne angeordnet sind. Beispielsweise kann in der Schaumkernkammer ein zentraler Schaumstoffkern vorgesehen sein, der beidseitig an jeweils einen seitlichen Schaumstoffkern angrenzt. Die Schaumstoffkerne können direkt aneinander anliegen. Im aufgeblasenen Zustand kann eine auf dem Rücken liegende Person also unmittelbar mit ihrem Oberkörper auf dem mittleren Schaumstoffkern aufliegen, wogegen die Arme auf den seitlichen Schaumstoffkernen aufliegen. Zum Packen der Matratze können dann die seitlichen Schaumstoffkerne mit der Außenhülle, die in diesem Bereich vorzugsweise ein elastisches Material aufweist, auf den mittleren Schaumstoffkern geklappt werden, bevor die gesamte Matratze dann auf das Packmaß gerollt wird. Das Zusammenklappen kann insbesondere erleichtert sein, wenn die Außenhülle im Komfort-Liegebereich ein elastisches Material aufweist, so dass sich die Außenhülle beim Umklappen der seitlichen Schaumstoffkerne im Bereich der Umklappstellen entsprechend dehnt.
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Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die beigefügten schematischen Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Matratze nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Matratze gemäß Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Längsschnittansicht durch die Matratze gemäß Fig. 1; und
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht der Matratze gemäß Fig. 1 im gepackten, insbesondere zusammengerollten, Zustand.
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In Fig. 1 ist eine erfindungsgemäße Matratze 1 im aufgeblasenen Zustand gezeigt. Die Matratze umfasst einen Luftkammerbereich 10 und einen Komfort-Liegebereich 20. Der Luftkammerbereich 10 bildet vorzugsweise einen unteren Abschnitt der Matratze 1. Dabei wird mit der Richtungsangabe "unten" ein Abschnitt bezeichnet, der dazu vorgesehen ist, insbesondere die Beine einer liegenden Person aufzunehmen bzw. eine Auflage für die Beine einer liegenden Person zu bilden. Mit der Richtungsangabe "oben" wird in Bezug auf die Matratze 1 ein Abschnitt bezeichnet, in welchem bestimmungsgemäß ein Oberkörper einer liegenden Person zu liegen kommt. Im oberen Abschnitt ist bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der Komfort-Liegebereich 20 vorgesehen.
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Generell lässt sich die Matratze 1 in mehrere Abschnitte unterteilen. Ein unterer Abschnitt bzw. ein Beinabschnitt dient als Auflage für die Beine einer liegenden Person. Der obere Abschnitt kann einen Oberkörper und einen Kopf der liegenden Person stützen. Insofern ist der obere Abschnitt in einen Oberkörperabschnitt und einen Kopfabschnitt unterteilbar. Der Kopfabschnitt kann abweichend zu dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel auch durch einen Luftkammerbereich gebildet sein.
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Die Matratze 1 ist insbesondere durch eine Außenhülle 30 gebildet, die im Wesentlichen einen Innenraum der Matratze 1 umschließt. Im Innenraum ist einerseits eine Luftkammer 11 ausgebildet, die, vorzugsweise ausschließlich, mit Luft befüllt ist. Die Luftkammer 11 befindet sich im Luftkammerbereich 10. Im Komfort-Liegebereich 20 ist hingegen eine Schaumkernkammer 21 vorgesehen, die direkt und unmittelbar in die Luftkammer 11 übergehen kann. Die Schaumkernkammer 21 nimmt einen Schaumstoffkern 22 auf, wobei eine an die Luftkammer 11 grenzende Seite des Schaumstoffkerns 22 gleichzeitig das Ende der Schaumkernkammer 21 definiert. Vorzugsweise nimmt der Komfort-Liegebereich 20 die gesamte obere Hälfte der Matratze 1 ein, wobei die untere Hälfte der Matratze 1 durch den Luftkammerbereich 10 gebildet ist.
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In Fig. 1 ist auch erkennbar, dass die Außenhülle 30 eine Oberseite 33 aufweist, die durch eine einheitliche Materialbahn gebildet ist. In der Oberseite 33 sind im Luftkammerbereich 10 mehrere Querrillen 12 ausgebildet, die den Luftkammerbereich 10 stabilisieren. Im Komfort-Liegebereich 20 kann die Oberseite 33 der Außenhülle 33 im Wesentlichen eine gewellte Struktur aufweisen. Die gewellte Struktur kann insbesondere durch die Form des Schaumstoffkerns vorgegeben sein, an welche sich ein elastisches Material des Außenhülle 30 anschmiegt.
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Ferner angedeutet ist in Fig. 1, dass der Schaumstoffkern vorzugsweise mehrere rohrförmige Durchgangskanäle 23 aufweist, die sich parallel zu den Querrillen 12 erstrecken. Die Durchgangskanäle 23 bewirken im Wesentlichen, dass die Matratze 1 auch im Komfort-Liegebereich 20 auf ein geringes Packmaß zusammenrollbar ist.
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Die Oberseite 33 ist gasdicht und fest mit einer umlaufenden Materialbahn verbunden, die die Seiten, insbesondere Randseiten 35 der Matratze 1 bildet. Die Randseiten 35 sind im Komfort-Liegebereich aus einem elastischen Material gebildet und weisen im Wesentlichen eine glatte Außenstruktur auf. Im Luftkammerbereich 10 sind die Randseiten 35 vorzugsweise mit Rillen versehen bzw. bilden eine Außenstruktur mit mehrfachen Wölbungen, die den Luftkammerbereich 10 in Bezug auf die Höhe der Matratze 1 stützen.
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In einer Außenecke 31 der Außenhülle 30, insbesondere des Luftkammerbereichs 10, ist eine Luftpumpe 40 in die Außenhülle 30 integriert. Die Luftpumpe 40 kann insbesondere als Luftbalg ausgebildet sein, der in die Außenhülle 30 eingebettet ist. Der Luftbalg weist vorzugsweise einen Lufteinlass 41 auf, der über eine Öffnung 32 in der Außenhülle 30 zugänglich ist. Die Öffnung 32 ist vorzugsweise mit dem Lufteinlass 41 gasdicht verbunden, insbesondere verschweißt.
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Der Lufteinlass 41 kann ein Rückschlagventil aufweisen, das einen Lufteintritt in die Luftpumpe 40, insbesondere den Luftbalg, zulässt, einen Luftaustritt jedoch selbsttätig unterbindet.
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Die Matratze 1 kann ein zusätzliches Auslassventil 24 aufweisen, das zur Luftkammer 11 oder zur Schaumkernkammer 21 hin mündet. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Auslassventil 24 im Komfort-Liegebereich 20 angeordnet. Das Auslassventil 24 kann als weiteres Rückschlagventil, insbesondere konstruktiv identisch zum Rückschlagventil der Öffnung 32, ausgebildet sein. Das Auslassventil 24 ist vorzugsweise so gestaltet, dass Luft aus der Matratze herausströmen kann, wenn das Auslassventil 24 geöffnet ist. Das Auslassventil 24 kann manuell betätigbar oder als Rückschlagventil ausgebildet sein, das eine Luftzufuhr in die Matratze 1 selbsttätig unterbindet, durch eine Person jedoch manuell überbrückbar ist. Beispielsweise kann das Auslassventil 24 einen Verschluss aufweisen, der nach manueller Öffnung unmittelbar einen Ausstrom von Luft aus der Matratze 1 zur Folge hat. Der Verschluss kann jedoch auch mit einem Rückschlagventil, insbesondere einem Membranventil, kombiniert sein, so dass nach Öffnung des Verschlusses zusätzlich eine manuelle Betätigung erforderlich ist, um Luft aus der Matratze abzulassen. Das Auslassventil 24 kann, insbesondere als Rückschlagventil oder Membranventil, auch ein Einströmen von Luft in die Matratze verhindern. Es ist zusätzlich möglich, dass die Matratze 1 über das Auslassventil 24 manuell aufgeblasen werden kann. Das Auslassventil 24 kann insofern angepasst sein, um ein Einströmen von Luft, zumindest ab einem vorgestimmten Mindesteinströmdruck, zu ermöglichen. Das manuelle Aufblasen der Matratze 1 ist besonders einfach, wenn das Auslassventil 24 als Rückschlagventil ausgebildet ist und so ein Wiederausströmen der eingeblasenen Luft verhindert.
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In der Draufsicht gemäß Fig. 2 sind die Querrillen 12 im Luftkammerbereich 10 gut erkennbar. Es ist außerdem ersichtlich, dass die Querrillen 12 im Bereich der Außenecke 31 bzw. auf Höhe der Außenecke 31 verkürzt sind, um Platz für die Luftpumpe 40 zu schaffen. Die Luftpumpe 40 ist vorzugsweise als rein manuelle Luftpumpe 40 gestaltet und vollständig in die Matratze 1 integriert.
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In der Längsschnittansicht der Matratze 1 gemäß Fig. 3 ist deutlich ersichtlich, dass die Matratze durch die Außenhülle 30 gebildet ist, die den Innenraum der Matratze 1 vollständig, insbesondere gasdicht, umschließt. Dabei begrenzt die Außenhülle 30 einerseits die Luftkammer 11 im Luftkammerbereich, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel einbautenfrei ausgebildet ist. Andererseits umschließt die Außenhülle 30 die Schaumkernkammer 21 im Komfort-Liegebereich 20. In der Schaumkernkammer 21 ist ein Schaumstoffkern 22 angeordnet. Der Schaumstoffkern 22 ist mit mehreren Durchgangskanälen 23 versehen, die im Wesentlichen rohrförmig und geradlinig ausgebildet sind. Die Durchgangskanäle 23 erstrecken sich im Wesentlichen quer zu einer Liegerichtung LR einer Person und parallel zu einer Liegefläche LF der Matratze 1. Die Liegefläche LF wird vorzugsweise durch die Oberseite 33 der Außenhülle 30 gebildet. Die Liegerichtung LR verläuft vorzugsweise vom Komfort-Liegebereich 20 zum Luftkammerbereich 10.
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Fig. 3 zeigt, dass die Matratze 1 im Wesentlichen eine gleichmäßige Höhe aufweist. Dazu ist vorgesehen, dass der Luftkammerbereich 11 entsprechend verstärkt ist, insbesondere durch die Querrillen. Zusätzlich kann das Material der Außenhülle 30 im Luftkammerbereich 10 durch ein nichtdehnbares bzw. unelastisches Material, insbesondere durch eine Kunststofffolie, gebildet sein. Im Komfort-Liegebereich 20 kann die Außenhülle hingegen ein dehnbares Material umfassen, so dass sich das Material an den Schaumstoffkern 22 anschmiegt. Das dehnbare Material kann durch eine dehnbare eine Kunststofffolie oder eine Gummimischung gebildet sein. Aufgrund des dehnbaren Materials, dass sich vorzugsweise an den Schaumstoffkern anschmiegt, folgt die Formgebung des Komfort-Liegebereichs 20 hauptsächlich der Form des Schaumkerns 22.
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Die Außenhülle 30 weist eine Oberseite 33 auf, die im Wesentlichen auch die Liegefläche LF bildet. Der Oberseite 33 gegenüber ist eine Unterseite 34 ausgebildet. Die Oberseite 33 und die Unterseite 34 können aus identischen Materialbahnen gebildet sein. So werden Produktionskapazitäten effizient genutzt. Ferner bildet die Außenhülle 33 vier Randseiten 35 aus, die die Oberseite 33 und die Unterseite 34 miteinander verbinden. Die vier Randseiten 35 sind vorzugsweise durch eine umlaufende Materialbahn gebildet, die sowohl mit der Oberseite 33, als auch mit der Unterseite 34 gasdicht verbunden ist. Die gasdichte Verbindung kann beispielsweise durch Kunststoffschweißen hergestellt werden.
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In Fig. 4 ist die Matratze 1 in einer schematischen Perspektivansicht im gepackten Zustand gezeigt. Insbesondere kann die Matratze 1 auf ein Packmaß zusammengerollt werden. Das Packmaß ist einerseits durch eine Packlänge PL definiert und andererseits durch einen Packumfang PU. Dabei ist durch die Konstruktion der Matratze 1 aus einem Luftkammerbereich und einem Komfort-Liegebereich, mithin durch eine hybride Gestaltung der Matratze 1, ein besonders geringes Packmaß erzielbar. Konkret kann vorgesehen sein, dass die Packlänge PL zwischen 35 cm und 42 cm, vorzugsweise 38 cm, und der Packumfang PU zwischen 75 cm und 85 cm, vorzugsweise 79 cm, beträgt.
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Die hier beschriebene Matratze 1 zeichnet sich einerseits durch ein sehr geringes Packmaß und andererseits durch einen hohen Schlafkomfort aus. Der hohe Schlafkomfort wird insbesondere dadurch erzielt, dass ein Abschnitt der Matratze 1 durch den Komfort-Liegebereich mit dem Schaumstoffkern 22 gebildet ist, der durch einen Luftkammerbereich 11 ergänzt ist, welcher zwar geringere Komforteigenschaften, jedoch verbesserte Packeigenschaften aufweist. Die Kombination aus beiden Elementen bildet somit eine hybride aufblasbare Matratze für den Outdoorbereich, insbesondere zum Camping, zum Trekking oder für ähnliche Outdooraktivitäten. Dabei ist die Matratze 1 gleichermaßen leicht und gut transportabel. Die Außenhülle 30 ist vorzugsweise aus einem gasdichten, insbesondere auch wasserabweisenden, Material gebildet. Insbesondere kann die Außenhülle 30 durch ein Kunststoffmaterial gebildet sein, das leicht abwaschbar ist. Dadurch lässt sich die Matratze 1 einfach reinigen.
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Die Matratze 1 kann auf der Oberseite 33 bzw. der Liegefläche LF Antirutschelemente aufweisen. Insbesondere kann eine Gummibeschichtung vorgesehen sein, wobei die Gummibeschichtung auch in Streifen oder Punkten ausgebildet sein kann. Die Gummibeschichtung dient vorteilhaft dazu, ein Verrutschen eines Schlafsacks, der auf der Liegefläche LF positioniert wird, zu vermeiden.
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Es kann auch vorgesehen sein, dass die Öffnung 32 in der Außenhülle 30 und/oder der Lufteinlass 41 der Luftpumpe 40 einen wiederverwendbaren Verschluss aufweisen. Insbesondere kann ein Deckel vorgesehen sein, mit welchem die Öffnung 32 bzw. der Lufteinlass 41 verschließbar sind. Der Deckel kann mittels eines Kunststoffscharniers oder einer flexiblen Anbindung fest mit der Außenhülle 30 verbunden sein.
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In weiteren Gestaltungen der Matratze 1 kann vorgesehen sein, dass der Komfort-Liegebereich zwischen zwei Luftkammerbereichen angeordnet ist. Die Matratze 1 kann somit drei Abschnitte aufweisen, wobei in einem Kopfbereich der Matratze 1 ein Luftkammerbereich ausgebildet ist, in einem Schulter- und Beckenabschnitt ein Komfort-Liegebereich ausgebildet ist und in einem Beinabschnitt bzw. Fußabschnitt wiederum ein Luftkammerbereich ausgebildet ist. Die Luftpumpe 40 befindet sich dabei vorzugsweise im Beinabschnitt bzw. Fußabschnitt.
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Wie in Fig. 2 erkennbar ist, weist die Matratze 1 vorzugsweise eine im Wesentlichen rechteckige Grundform auf. Andere Formen sind ebenfalls möglich. Beispielsweise kann die Matratze 1 in einem Kopfabschnitt schmäler ausgebildet sein. Ebenso kann die Matratze 1 in einem Beinabschnitt bzw. Fußabschnitt trapezförmig zulaufend ausgebildet sein. Insofern kann die Matratze 1 eine Form einnehmen, die im Wesentlichen der Form einer Person angenähert ist. Dies spart Material und damit Gewicht ein.
Bezugszeichenliste
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- 1
- Matratze
- 10
- Luftkammerbereich
- 11
- Luftkammer
- 12
- Querrille
- 20
- Komfort-Liegebereich
- 21
- Schaumkernkammer
- 22
- Schaumstoffkern
- 23
- Durchgangskanal
- 24
- Auslassventil
- 30
- Außenhülle
- 31
- Außenecke
- 32
- Öffnung
- 33
- Oberseite
- 34
- Unterseite
- 35
- Randseite
- 40
- Luftpumpe
- 41
- Lufteinlass