EP4719795A1 - Ausströmeranordnung für ein fahrzeug - Google Patents

Ausströmeranordnung für ein fahrzeug

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EP4719795A1
EP4719795A1 EP24718404.7A EP24718404A EP4719795A1 EP 4719795 A1 EP4719795 A1 EP 4719795A1 EP 24718404 A EP24718404 A EP 24718404A EP 4719795 A1 EP4719795 A1 EP 4719795A1
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EP
European Patent Office
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outlet
light beam
designed
air flow
projection
Prior art date
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Pending
Application number
EP24718404.7A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Michael Eberle
Erik FRIEBE
Alexander Heinzelmann
Maximilian Köcher
Nikolaus Peller
Nicol Principi
Bernd Scheiderer
Roland Weber
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Audi AG
Original Assignee
Audi AG
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Publication date
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/34Nozzles; Air-diffusers
    • B60H1/3414Nozzles; Air-diffusers with means for adjusting the air stream direction
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60HARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
    • B60H1/00Heating, cooling or ventilating devices
    • B60H1/24Ventilating devices where the heating or cooling is irrelevant
    • B60H1/241Ventilating devices where the heating or cooling is irrelevant characterised by the location of ventilation devices in the vehicle
    • B60H1/242Ventilating devices where the heating or cooling is irrelevant characterised by the location of ventilation devices in the vehicle located in the front area

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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air-Conditioning For Vehicles (AREA)
  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Abstract

Ausströmeranordnung (10) für ein Fahrzeug, mit mindestens einem Ausströmer (11) und einer Auswerte- und Steuereinheit (14), wobei der mindestens eine Ausströmer (11) eine Ausströmöffnung (12), welche einen Luftstrom in einen Innenraum leitet, mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung (16), welche eine Ausströmrichtung des in den Innenraum geleiteten Luftstroms und dessen Zielbereich einstellt, und mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) umfasst, welche mindestens einen Lichtstrahl erzeugt und auszugibt, wobei die Auswerte- und Steuereinheit (14) basierend auf mindestens einer Benutzereingabe die mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung (16) des mindestens einen Ausströmers (11) entsprechend ansteuert und den Luftstrom an den vorgegebenen Zielbereich leitet, wobei die Auswerte- und Steuereinheit (14) die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) des mindestens einen Ausströmers (11) in verschiedenen Betriebsarten betreibt, wobei die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) des mindestens einen Ausströmers (11) in einer ersten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl mit einer hohen Intensität als Spotlichtstrahl erzeugt und so ausgibt, dass der mindestens eine Lichtstrahl der Richtung des ausgegebenen Luftstroms folgt und den Luftstrom direkt visualisiert und am Zielbereich des Luftstroms mindestens eine Projektion erzeugt.

Description

Ausströmeranordnung für ein Fahrzeug
BESCHREIBUNG:
Die Erfindung betrifft eine Ausströmeranordnung für ein Fahrzeug.
Ausströmeranordnungen für Fahrzeuge mit mindestens einem Ausströmer sind in zahlreichen Variationen bekannt. Bei aus dem Stand der Technik bekannten Ausströmeranordnungen werden in der Regel manuell bedienbare Ausströmer eingesetzt, bei welchen die Ausströmrichtung eines durch die korrespondierende Ausströmöffnung in den Innenraum geleiteter Luftstrom direkt am Ausströmer geändert wird, beispielsweise über einen Verstellreiter. Dadurch ist eine logische Verknüpfung zwischen der Aktion des Benutzers und der Reaktion des Systems durch Änderung der Ausströmrichtung des Luftstroms gegeben. Der Benutzer kann die Ausströmrichtung des Luftstroms damit beispielsweise exakt auf eine Körperstelle richten, an der er vom Luftstrom getroffen werden will. Bei Ausströmern, deren Ausströmrichtung des Luftstroms mittels ansteuerbarer Verstellvorrichtungen verstellt wird und die nicht mehr manuell über ein Verstellelement direkt am Ausströmer bedient werden können, ist eine solche logische Verknüpfung zwischen der Aktion des Benutzers und der Reaktion des Systems nicht mehr möglich. Durch eine solche räumliche Trennung der Bedienvorrichtung vom Ausströmer ist eine punktgenaue Einstellung des Luftstroms des Ausströmers deutlich verkompliziert.
Aus der DE 10 2006 011 125 A1 ist ein Luftausströmer für ein Kraftfahrzeug bekannt, welcher auch bei schwachem Umgebungslicht eine visuelle Einschätzung seines Betriebszustands erlaubt. Zu diesem Zweck ist mindestens ein Bauelement des Luftausströmers zumindest teilweise aus einem lichtleitfähigem Material gebildet. Diesem Bauelement ist Licht zuführbar. Zudem ist das Bauteil von einem durch den Luftausströmer zu belüftenden Raum aus sichtbar und von einem durch den Luftausströmer ausströmenden Luftstrom benetzbar.
Aus der DE 10 2020 128 614 A1 ist ein Ausströmer für einen Luftkanal eines Fahrzeugs, mit einer Ausströmöffnung, einem die Ausströmöffnung begrenzenden Gehäuse und einer optischen Anzeigevorrichtung bekannt, welche ausgeführt ist, eingestellte Parameter eines aus der Ausströmöffnung ausströmenden Luftstroms anzuzeigen. Hierbei umfasst die optische Anzeigevorrichtung mindestens eine Projektionsvorrichtung, welche auf mindestens einer im Bereich des Ausströmers angeordneten Projektionsfläche die eingestellten Parameter des Luftstroms als animierte Projektionen darstellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Ausströmeranordnung für ein Fahrzeug, mit mindestens einem Ausströmer bereitzustellen, welche eine zielgerichtete Einstellung einer Ausströmrichtung eines aus dem mindestens einen Ausströmer ausströmenden Luftstroms vereinfacht und den Bedienkomfort der Ausströmeranordnung erhöht.
Diese Aufgabe wird durch eine Ausströmeranordnung für ein Fahrzeug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen mit zweckmäßigen Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen angegeben.
Um eine Ausströmeranordnung für ein Fahrzeug, mit mindestens einem Ausströmer bereitzustellen, welche eine zielgerichtete Einstellung einer Ausströmrichtung eines aus dem mindestens einen Ausströmer ausströmenden Luftstroms vereinfacht und den Bedienkomfort der Ausströmeranordnung erhöht, umfasst der mindestens eine Ausströmer der Ausströmeranordnung eine Ausströmöffnung, welche ausgeführt ist, einen Luftstrom in einen Innenraum zu leiten, mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung, welche ausgeführt ist, eine Ausströmrichtung des in den Innenraum geleiteten Luftstroms und dessen Zielbereich einzustellen, und mindestens eine Projektionsvorrichtung, welche ausgeführt ist, mindestens einen Lichtstrahl zu erzeugen und auszugeben. Hierbei ist mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit ausgeführt, basierend auf mindestens einer Benutzereingabe die mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung des mindestens einen Ausströmers entsprechend anzusteuern und den Luftstrom an den vorgegebenen Zielbereich zu leiten. Die mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit ist weiter ausgeführt, die mindestens eine Projektionsvorrichtung des mindestens einen Ausströmers in verschiedenen Betriebsarten zu betreiben. Die mindestens eine Projektionsvorrichtung des mindestens einen Ausströmers ist ausgeführt, in einer ersten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl mit einer hohen Intensität als Spotlichtstrahl zu erzeugen und so auszugeben, dass der mindestens eine Lichtstrahl der Richtung des ausgegebenen Luftstroms folgt und den Luftstrom direkt visualisiert und am Zielbereich des Luftstroms mindestens eine Projektion erzeugt.
Bei Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Ausströmeranordnung können der mindestens eine Lichtstrahl und die mindestens eine Projektion beispielsweise dahingehend wirksam sein, dass der mindestens eine Lichtstrahl den ausströmenden Luftstrom entlang der Ausströmachse verlängert, so dass ein Zielbereich bzw. Auftreffbereich des Luftstroms, beispielsweise am Körper der Fahrzeuginsassen, aber auch an konkreten Flächen wie beispielsweise Seitenscheiben, über die mindestens eine Projektion direkt erkannt werden kann. Der mindestens eine Lichtstrahl kann vorzugsweise in Form eines Rings am Zielbereich bzw. Auftreffbereich des Luftstrom projiziert werden, so dass die Projektion dann den Fahrzeuginsassen direkt anleuchtet und somit die Richtung des Luftstroms direkt visualisiert.
Die direkte Sichtbarkeit der Ausströmrichtung des Luftstroms anhand von optischen Zielpunkten führt zu einer deutlichen Vereinfachung der Ausrichtung des Luftstroms des mindestens einen Ausströmer, dessen Ausströmrichtung über mindestens eine Verstellvorrichtung einstellbar ist. Die mindestens eine Verstellvorrichtung kann beispielweise einen ersten Stellmotor und mindestens ein erstes Luftleitelement, welches vom ersten Stellmotor verstellbar ist, und einen zweiten Stellmotor und mindestens ein zweites Luftleitelement umfassen, welches vom zweiten Stellmotor verstellbar ist. Hierbei ist über den ersten Stellmotor und das mindestens eine erste Luftleitelement eine seitliche Umlenkung des Luftstroms nach links oder rechts möglich. Über den zweiten Stellmotor und das mindestens eine zweite Luftleitelement ist eine Umlenkung des Luftstroms nach oben oder unten möglich.
In vorteilhafter Ausgestaltung der Ausströmeranordnung kann die mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit ausgeführt sein, die mindestens eine Projektionsvorrichtung des mindestens einen Ausströmers während eines Einstellvorgangs der Ausströmrichtung des in den Innenraum geleiteten Luftstroms in der ersten Betriebsart zu betreiben. Dadurch kann die Ablenkung der Insassen während der Fahrt durch die sichtbaren Lichtstrahlen bei der Einstellung des Luftstroms reduziert werden und die Einstellung des Luftstroms trotzdem vereinfacht werden. Zusätzlich kann nach Abschluss des Einstellvorgangs ein Wartezeitfenster vorgegeben werden, bevor die erste Betriebsart beendet wird.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausströmeranordnung kann die mindestens eine Projektionsvorrichtung des mindestens einen Ausströmers weiter ausgeführt sein, in einer zweiten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl mit einer niedrigeren Intensität als divergierenden Lichtstrahl zu erzeugen und so auszugeben, dass der mindestens eine Lichtstrahl die Ausströmöffnung des mindestens einen Ausströmers beleuchtet und keine Projektion entsteht. So kann beispielsweise am Rand der Ausströmöffnung eine ringförmige Beleuchtung der Ausströmöffnung erzeugt werden, ohne dass eine Projektion stattfindet.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausströmeranordnung kann die mindestens eine Projektionsvorrichtung weiter ausgeführt sein, in einer dritten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl des mindestens einen Ausströmers mit der hohen Intensität zu erzeugen und mit einer konstanten Ausgaberichtung oder mit einer sich gemäß einem vorgegebenen Bewegungsschema ändernden Ausgaberichtung auszugeben, so dass mindestens eine Projektion im Innenraum erzeugt werden kann. Hierbei kann die mindestens eine Aus- werte- und Steuereinheit ausgeführt sein, die mindestens eine Projektionsvorrichtung vor einer Inbetriebnahme oder nach einem Betrieb des Fahrzeugs in der dritten Betriebsart zu betreiben. So sind beispielsweise ansprechende bewegte oder stehende Szenarien, wie beispielsweise ein Diskomodus mit mehreren als Spotlichtstrahlen mit hoher Intensität erzeugten Lichtstrahlen oder die Projektion von Ringen am Himmel des Fahrzeuginnenraums als Begrüßungs- oder Verabschiedungs-Szenario vorstellbar. Hierbei kann die mindestens eine Projektionsvorrichtung des mindestens einen Ausströmers weiter ausgeführt sein, eine Ausgabefarbe des erzeugten mindestens einen Lichtstrahls vorzugeben. So können die Spotlichtstrahlen oder die Ringe in verschiedenen Farben erzeugt und ausgegeben werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausströmeranordnung kann die mindestens eine Projektionsvorrichtung ausgeführt sein, während der zweiten Betriebsart eine eingestellte Stärke des von dem mindestens einen Ausströmer ausgegebenen Luftstroms über die Intensität des mindestens einen Lichtstrahls zu visualisieren. Zusätzlich oder alternativ kann die mindestens eine Projektionsvorrichtung ausgeführt sein, während der zweiten Betriebsart eine eingestellte Temperatur über verschiedene Farbtöne des mindestens einen Lichtstrahls zu visualisieren. Somit können während der zweiten Betriebsart die Beleuchtung im Ausströmer und die Intensität der Beleuchtung die Stärke des ausgegebenen Luftstroms sowie über verschiedene Farben die Ausströmtemperatur des ausgegebenen Luftstroms visualisiert werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausströmeranordnung können mehreren Ausströmern verschiedene Farben zugeordnet sein, so dass die Projektionsvorrichtungen der einzelnen Ausströmer während der ersten Betriebsart den korrespondierenden mindestens einen Lichtstrahl mit der zugeordneten Farbe erzeugen und ausgeben. Über die Möglichkeit der Mehrfarbigkeit der Projektion können die verschiedenen, im Fahrzeug verbauten Ausströmer direkt zugeordnet und unterschieden werden.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Ausströmeranordnung kann mindestens eine Bedienvorrichtung, welche getrennt von dem mindestens einen Ausströmer angeordnet ist, ausgeführt sein, die mindestens eine Benutzereingabe aufzunehmen und mindestens ein entsprechendes Bediensignal an die Auswerte- und Steuereinheit auszugeben. Die mindestens eine Bedienvorrichtung kann beispielsweise als menügeführter Bildschirm mit berührungsempfindlicher Oberfläche bzw. als sogenannter „Touch-Screen“ ausgeführt sein, über weichen manuelle Bedieneingaben möglich sind.
Die vorstehend in der Beschreibung genannten Merkmale und Merkmalskombinationen sowie die nachfolgend in der Figurenbeschreibung genannten und/oder in den Figuren alleine gezeigten Merkmale und Merkmalskombinationen sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Es sind somit auch Ausführungen als von der Erfindung umfasst und offenbart anzusehen, die in den Figuren nicht explizit gezeigt oder erläutert sind, jedoch durch separierte Merkmalskombinationen aus den erläuterten Ausführungen hervorgehen und erzeugbar sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. In den Zeichnungen bezeichnen gleiche Bezugszeichen Komponenten bzw. Elemente, die gleiche bzw. analoge Funktionen ausführen. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematische und ausschnittsweise Darstellung eines Innenraums eines Fahrzeugs mit einem Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Ausströmeranordnung für ein Fahrzeug; und
Fig. 2 eine schematische Blockdarstellung von wesentlichen Komponenten der erfindungsgemäßen Ausströmeranordnung für ein Fahrzeug aus Fig. 1 .
Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, weist das dargestellte Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Ausströmeranordnung 10 für ein Fahrzeug 1 mindestens einen Ausströmer 11 und mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit 14 auf. Der mindestens eine Ausströmer 11 umfasst eine Ausströmöffnung 12, welche einen Luftstrom in einen Innenraum 3 leitet, mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung 16, welche eine Ausströmrich- tung des in den Innenraum 3 geleiteten Luftstroms und dessen Zielbereich einstellt, und mindestens eine Projektionsvorrichtung 17, welche mindestens einen Lichtstrahl 18 erzeugt und ausgibt. Hierbei steuert die mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit 14 basierend auf mindestens einer Benutzereingabe die mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung 16 des mindestens einen Ausströmers 11 entsprechend an und leitet den Luftstrom an den vorgegebenen Zielbereich. Die mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit 14 betreibt die mindestens eine Projektionsvorrichtung 17 des mindestens einen Ausströmers 11 in verschiedenen Betriebsarten. Die mindestens eine Projektionsvorrichtung 17 des mindestens einen Ausströmers 11 erzeugt in einer ersten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl 18 mit einer hohen Intensität als Spotlichtstrahl und gibt diesen so aus, dass der mindestens eine Lichtstrahl der Richtung des ausgegebenen Luftstroms folgt und den Luftstrom direkt visualisiert und am Zielbereich des Luftstroms mindestens eine Projektion 19 erzeugt.
Wie aus Fig. 1 weiter ersichtlich ist, umfasst die Ausströmeranordnung 10 im dargestellten Ausführungsbeispiel mehrere Ausströmer 11 , welche an einer Instrumententafel 5 angeordnet sind. Hierbei ist ein erster Ausströmer 11A im Fahrerbereich am linken Rand der Instrumententafel 5 angeordnet. Ein zweiter Ausströmer 11 B ist im Fahrerbereich links von der Mitte der Instrumententafel 5 angeordnet. Ein dritter Ausströmer 11 C ist im Beifahrerbereich rechts von der Mitte der Instrumententafel 5 angeordnet. Ein vierter Ausströmer 11 D ist im Beifahrerbereich auf Höhe eines nicht näher bezeichneten Handschuhfachs an der Instrumententafel 5 angeordnet. Ein nicht sichtbarer fünfter Ausströmer ist im Beifahrerbereich am rechten Rand der Instrumententafel 5 angeordnet.
Wie aus Fig. 1 weiter ersichtlich ist, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel der Ausströmeranordnung 10 mittig an der Instrumententafel 5 eine als Touch- Screen 7A ausgeführte Bedienvorrichtung 7 getrennt von den Ausströmern 11 angeordnet. Die als Touch-Screen 7A ausgeführte Bedienvorrichtung 7 nimmt die Benutzereingaben menügeführt auf und gibt entsprechendes Bediensignale an die Auswerte- und Steuereinheit 14 aus, welche dann die korrespondierende Ansteuerung der Verstellvorrichtungen 16 und Projektionsvorrichtungen 17 der einzelnen Ausströmer 11 vornimmt. Selbstverständlich sind auch noch andere geeignete Ausführungsformen für die Bedienvorrichtung 7 möglich, um die Benutzereingaben aufzunehmen.
Wie aus Fig. 2 weiter ersichtlich ist, umfassen die einzelnen Ausströmer 11 , von denen in Fig. 2 nur ein Ausströmer 11 beispielhaft dargestellt ist, jeweils zwei ansteuerbare Verstellvorrichtungen 16 und nur eine Projektionsvorrichtung 17. Hierbei verknüpft die Projektionsvorrichtung 17 den erzeugten Lichtstrahl 18 funktional mit einem Vektor, welcher die Ausströmrichtung des Luftstroms aus dem korrespondierenden Ausströmer 11 repräsentiert. Zur Einstellung der Ausströmrichtung des Luftstroms aus dem korrespondierenden Ausströmer 11 wird über eine erste Verstellvorrichtung 16A eine seitliche Umlen- kung des Luftstroms nach links oder rechts ermöglicht. Über eine zweite Verstellvorrichtung 16B wird eine Umlenkung des Luftstroms nach oben oder unten ermöglicht. Hierzu können die beiden Verstellvorrichtungen 16A, 16B beispielsweise jeweils einen nicht näher dargestellten Stellmotor und entsprechende Luftleitelemente umfassen, welche von den Stellmotoren bewegt werden.
Die Ausströmeranordnung 10 umfasst im dargestellten Ausführungsbeispiel nur eine Auswerte- und Steuereinheit 14, welche die Verstellvorrichtungen 16 und Projektionsvorrichtungen 17 der einzelnen Ausströmer 11 ansteuert. Die Auswerte- und Steuereinheit 14 betreibt die Projektionsvorrichtungen 17 der betroffenen Ausströmer 11 während eines Einstellvorgangs der Ausströmrichtung des in den Innenraum 3 geleiteten Luftstroms in der ersten Betriebsart. Das bedeutet, dass die Auswerte- und Steuereinheit 14 die ersten Betriebsart der Projektionsvorrichtungen 17 der betroffen Ausströmer 11 beendet, wenn der Einstellvorgang der Ausströmrichtung des in den Innenraum 3 geleiteten Luftstroms der betroffenen Ausströmer 11 abgeschlossen ist. Zudem gibt die Auswerte- und Steuereinheit 14 nach Abschluss des Einstellvorgangs ein Wartezeitfenster vor, bevor die erste Betriebsart beendet wird. Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Ausströmeranordnung 10 erzeugen die Projektionsvorrichtungen 17 der betroffen Ausströmer 11 in einer zweiten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl 18 jeweils mit einer niedrigeren Intensität als divergierenden Lichtstrahl und geben diesen so aus, dass der Lichtstrahl 18 die Ausströmöffnung 12 des mindestens einen Ausströmers 11 beleuchtet und keine Projektion 19 entsteht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel visualisieren die einzelnen Projektionsvorrichtungen 17 während der zweiten Betriebsart eine eingestellte Stärke des von dem korrespondierenden Ausströmer 11 ausgegebenen Luftstroms über die Intensität des mindestens einen Lichtstrahls 18. In der zweiten Betriebsart ist die maximal einstellbarer Intensität so vorgegebenen, dass der mindestens eine Lichtstrahl 18 noch keine Projektion 19 erzeugt. Zudem visualisieren die einzelnen Projektionsvorrichtungen 17 während der zweiten Betriebsart eine eingestellte Temperatur des von dem korrespondierenden Ausströmer 11 ausgegebenen Luftstroms über verschiedene Farbtöne des mindestens einen Lichtstrahls 18. Im dargestellten Ausführungsbeispiel betreibt die Auswerte- und Steuereinheit 14 die einzelnen Projektionsvorrichtungen 17 der betroffen Ausströmer 11 in der zweiten Betriebsart, wenn der Einstellvorgang der Ausströmrichtung des auszugebenen Luftstroms der betroffenen Ausströmer 11 abgeschlossen und in die erste Betriebsart beendet ist.
Die Projektionsvorrichtungen 17 der betroffenen Ausströmer 11 erzeugen in einer dritten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl 18 jeweils mit der hohen Intensität und geben diesen in Abhängigkeit von einem ausgewählten Szenario mit einer konstanten Ausgaberichtung oder mit einer sich gemäß einem vorgegebenen Bewegungsschema ändernden Ausgaberichtung aus, so dass mindestens eine Projektion 19 im Innenraum 3 erzeugbar ist. Die Aus- werte- und Steuereinheit 14 betreibt die Projektionsvorrichtungen 17 der betroffenen Ausströmer 11 vor einer Inbetriebnahme oder nach einem Betrieb des Fahrzeugs in der dritten Betriebsart. Das bedeutet, dass der Benutzer aus verschiedenen Begrüßungs- oder Verabschiedungs-Szenarien ein Begrü- ßungs- oder Verabschiedungs-Szenario auswählen kann, welches dann von der Auswerte- und Steuereinheit 12 durch eine entsprechende Ansteuerung der Projektionsvorrichtungen 17 der betroffenen Ausströmer ausgeführt wird. Hierzu können Projektionsvorrichtungen 17 der Ausströmer 11 jeweils eine Ausgabefarbe des erzeugten mindestens einen Lichtstrahls 18 vorgeben.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel der Ausströmeranordnung 10 sind den mehreren Ausströmern 11 A, 11 B, 11 C, 11 D verschiedene Farben zugeordnet, so dass die Projektionsvorrichtungen 17 der einzelnen Ausströmer 11 während der ersten Betriebsart den korrespondierenden mindestens einen Lichtstrahl 18 mit der zugeordneten Farbe erzeugen und ausgeben.
Fig. 1 zeigt die Ausströmeranordnung 10 in einem Zustand, in welchem der erste Ausströmer 11 A und der zweite Ausströmer 11 B von der Auswerte- und Steuereinheit 14 jeweils in der ersten Betriebsart betrieben werden. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, zeigt ein erster Lichtstrahl 18A in einer ersten Farbe die Ausströmrichtung eines ersten Luftstroms des ersten Ausströmers 11A an, welcher auf eine Brust eines Insassen 9 gerichtet ist. Der Zielbereich des ersten Luftstroms wird durch eine kreisförmige erste Projektion 19A im Brustbereich des Insassen 9 angezeigt. Ein zweiter Lichtstrahl 18B zeigt in einer zweiten von der ersten verschiedenen Farbe die Ausströmrichtung eines zweiten Luftstroms des zweiten Ausströmers 11 B an, welcher ebenfalls auf die Brust des Insassen 9 gerichtet ist. Der Zielbereich des zweiten Luftstroms wird durch eine kreisförmige zweite Projektion 19B im Brustbereich des Insassen 9 angezeigt.
BEZUGSZEICHENLISTE
1 Fahrzeug
3 Innenraum 5 Instrumententafel
7 Bedienvorrichtung
7A Touch-Screen
9 Insasse
10 Ausströmeranordnung 11 , 11 A, 11 B, 11 C, 11 D Ausströmer
12 Ausströmöffnung
14 Auswerte- und Steuereinheit
16, 16A, 16B Verstellvorrichtung
17 Projektionsvorrichtung 18, 18A, 18B Lichtstrahl
19, 19A, 19B Projektion

Claims

PATENTANSPRÜCHE:
1. Ausströmeranordnung (10) für ein Fahrzeug (1 ), mit mindestens einem Ausströmer (11 ) und mindestens einer Auswerte- und Steuereinheit (14), wobei der mindestens eine Ausströmer (11 ) eine Ausströmöffnung (12), welche ausgeführt ist, einen Luftstrom in einen Innenraum (3) zu leiten, mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung (16), welche ausgeführt ist, eine Ausströmrichtung des in den Innenraum (3) geleiteten Luftstroms und dessen Zielbereich einzustellen, und mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) umfasst, welche ausgeführt ist, mindestens einen Lichtstrahl (18) zu erzeugen und auszugeben, wobei die mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit (14) ausgeführt ist, basierend auf mindestens einer Benutzereingabe die mindestens eine ansteuerbare Verstellvorrichtung (16) des mindestens einen Ausströmers (11 ) entsprechend anzusteuern und den Luftstrom an den vorgegebenen Zielbereich zu leiten, wobei die Auswerte- und Steuereinheit (14) weiter ausgeführt ist, die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) des mindestens einen Ausströmers (11 ) in verschiedenen Betriebsarten zu betreiben, wobei die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) des mindestens einen Ausströmers (11 ) ausgeführt ist, in einer ersten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl (18) mit einer hohen Intensität als Spotlichtstrahl zu erzeugen und so auszugeben, dass der mindestens eine Lichtstrahl der Richtung des ausgegebenen Luftstroms folgt und den Luftstrom direkt visualisiert und am Zielbereich des Luftstroms mindestens eine Projektion (19) erzeugt.
2. Ausströmeranordnung (10) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit (14) ausgeführt ist, die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) des mindestens einen Ausströmers (11 ) während eines Einstellvorgangs der Ausströmrichtung des in den Innenraum (3) geleiteten Luftstroms in der ersten Betriebsart zu betreiben.
3. Ausströmeranordnung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) des mindestens einen Ausströmers (11 ) weiter ausgeführt ist, in einer zweiten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl (18) mit einer niedrigeren Intensität als divergierenden Lichtstrahl zu erzeugen und so auszugeben, dass der mindestens eine Lichtstrahl (18) die Ausströmöffnung (12) des mindestens einen Ausströmers (11 ) beleuchtet und keine Projektion (19) entsteht.
4. Ausströmeranordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) weiter ausgeführt ist, in einer dritten Betriebsart den mindestens einen Lichtstrahl (18) des mindestens einen Ausströmers (11 ) mit der hohen Intensität zu erzeugen und mit einer konstanten Ausgaberichtung oder mit einer sich gemäß einem vorgegebenen Bewegungsschema ändernden Ausgaberichtung auszugeben, so dass mindestens eine Projektion (19) im Innenraum (3) erzeugbar ist.
5. Ausströmeranordnung (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Auswerte- und Steuereinheit (14) ausgeführt ist, die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) vor einer Inbetriebnahme oder nach einem Betrieb des Fahrzeugs in der dritten Betriebsart zu betreiben.
6. Ausströmeranordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) des mindestens einen Ausströmers (11 ) weiter ausgeführt ist, eine Ausgabefarbe des erzeugten mindestens einen Lichtstrahls (18) vorzugeben.
7. Ausströmeranordnung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) ausgeführt ist, während der zweiten Betriebsart eine eingestellte Stärke des von dem mindestens einen Ausströmer (11 ) ausgegebenen Luftstroms über die Intensität des mindestens einen Lichtstrahls (18) zu visualisieren.
8. Ausströmeranordnung (10) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Projektionsvorrichtung (17) ausgeführt ist, während der zweiten Betriebsart eine eingestellte Temperatur über verschiedene Farbtöne des mindestens einen Lichtstrahls (18) zu visualisieren.
9. Ausströmeranordnung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass mehreren Ausströmern (11 ) verschiedene Farben zugeordnet sind, so dass die Projektionsvorrichtungen (17) der einzelnen Ausströmer (11 ) während der ersten Betriebsart den korrespondierenden mindestens einen Lichtstrahl (18) mit der zugeordneten Farbe erzeugen und ausgeben.
10. Ausströmeranordnung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Bedienvorrichtung (7), welche getrennt von dem mindestens einen Ausströmer (11 ) angeordnet ist, ausgeführt ist, die mindestens einer Benutzereingabe aufzunehmen und mindestens ein entsprechendes Bediensignal an die Auswerte- und Steuereinheit (14) auszugeben.
EP24718404.7A 2023-06-02 2024-04-08 Ausströmeranordnung für ein fahrzeug Pending EP4719795A1 (de)

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WO (1) WO2024245628A1 (de)

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