EP4719215A1 - Nähvorrichtung und nähnadel - Google Patents
Nähvorrichtung und nähnadelInfo
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- EP4719215A1 EP4719215A1 EP24735866.6A EP24735866A EP4719215A1 EP 4719215 A1 EP4719215 A1 EP 4719215A1 EP 24735866 A EP24735866 A EP 24735866A EP 4719215 A1 EP4719215 A1 EP 4719215A1
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Abstract
Diese Erfindung betrifft eine Nähvorrichtung zum Vernähen mindestens einer Lage eines zu vernähenden Materials, mit einem Gehäuse in dem eine kreisförmige, um eine Achse verlaufende Führung zur Aufnahme einer kreisbogenförnüg gekrümmten Nähnadel und zur Führung der Nähnadel für eine umlaufende Rotationsbewegung in einer Rotationsrichtung um die Achse gebildet ist, wobei die Nähnadel eine Spitze und ein Ende, an dem ein Faden fixiert oder fixierbar ist, aufweist und sich in einer Umfangsrichtung von der Spitze bis zum Ende über einen Nadelumfangswinkel erstreckt, wobei zwischen Ende und Spitze ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Nadelöffnungsbereich verbleibt, wobei sich das Gehäuse und. die Führung bezüglich der Achse in Umfangsrichtung um einen Fühnmgswinkel von weniger als 360° erstrecken, und eine sieh in Umfangsrichtung erstreckende Aufhahmeöffhung zur Aufnahme des Materials verbleibt und mit einem Nadelantrieb zum taktweisen Bewegen der Nähnadel jeweils um eine volle Drehung um die Achse, beginnend an einer Ausgangsposition, in der sich der Nadelöffnungsbereich und die Aufnahmeöffnung wenigstens teilweise überschneiden.
Description
Nähvorrichtung und NähnadeI
Die Erfindung betrifft eine Nahvorrichtung zum Vernähen von mindestens einer Lage eines zu vernähenden Materials und eine Nähnadel, sowie ein Verfahren zum Vernähen von Material unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Nahvorrichtung.
Vor allem im chirurgischen Bereich werden viele Vernähnngen mit Nadel und Faden durchgefuhrt, wobei Methoden wie Klammern oder Pflaster und Sprühpflaster mir zur kurzfristigen Fixierung nützlich sind und nicht aber ein Heilen einer Wunde fördern würden.
Dabei wird eine manuell, meist von einer Hand und einem Hilfsmittel geführte einzelne Nadel mit einem an der Nadel befestigten Faden an eine Wunde herangefuhrt und mit Nähmethoden wie beispielsweise einer Donati-Naht oder Einzelkopfoaht wird die Wunde verschlossen.
Bei den herkömmlichen Methoden muss die Nadel mit einem Hilfsmittel, beispielsweise einem Nadelhalter, welcher nach einem zangenartigen Prinzip funktioniert und dabei die Nadel festhalten soll, aufgenommen werden, wenn diese aus ihrer Verpackung entnommen wird und dann an die Wunde heran und in die Wunde hineingefiihrt werden, Daneben muss der Faden mithilfe eines Hilfsmittels wie einer Pinzette gehalten werden und nach dem Nähvorgang verknotet werden. Dies benötigt viel Geduld, filigrane Arbeit und Achtsamkeit, Darüber hinaus erfolgen mehrere Schritte, bei welchen der Nadelhalter von der Nadel getrennt werden muss, um zum Beispiel einen Knoten erstellen zu können. In engeren Nähsituationen , wie beispielsweise In der 'Mund-Kiefer- Gesichtsehlrurgie, Endochirurgie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, wie bei einer
Mandelentfernung, oder in der .Neurochirurgie bleibt wenig Platz, m die Nadel mit unterschiedlichen Hilfsmitteln zu führen und zu einem genauen, sauberen und auch für den Patienten zufriedenstellenden Ergebnis zu kommen, da beispielsweise Verunreinigungen, welche bei unsauberer Arbeit entstehen könnten, zu gesundheitsschädlichen Beeinträchtigungen fuhren können. Zur Verhinderung dieser Probleme benötigt es aktuell viel Aufwand und Zeit in der Lehre mit dem Umgang solcher Nähmethoden in unterschiedlichen Anwendungsbereichen der Chirurgie, wie es beispielsweise angehende Ärzte im Medizinstudium erfahren. Darüber hinaus bedarf es weiterer Fortbildungen, auch für erfahrene Ärzte, um die Methoden zu vertiefen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die oben genannten Probleme zu überwinden. Insbesondere soll eine .Nähvorrichtung bereitgestellt werden, welche sofort und ohne Einführung einsatzbereit ist und ohne manuelle Bewegungen im Nähraum während des Nahtvorgangs auskommt.
Erfindungsgemäß umfasst die Nähvorriehtung zum Vernähen mindestens einer Lage eines zu vernähenden Materials ein Gehäuse, in dem eine kreisförmige, um eine Achse verlaufende Führung zur Aufnahme einer kreisbogenförmig gekrümmten Nähnadel und zur Führung der Nähnadel für eine umlaufende Rotationsbewegung in einer Rotationsrichtung um die Achse gebildet ist, wobei die Nähnadel eine Spitze und ein Ende, an dem ein Faden fixiert oder fixierbar ist, aufweist und sich in einer Umfangsrichtung von der Spitze bis zum Ende über einen Nadelumfangswinkel erstreckt, wobei zwischen Ende und Spitze ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Nadelöffmmgsbereich verbleibt, wobei sich das Gehäuse und die Führung bezüglich der Achse in Umfangsrichtung um einen Führungswinkel von weniger als 360° erstrecken und eine sieh in Umfangsrichtung erstreckende Aufhahmeöffnung zur Aufnahme des Materials verbleibt, und mit einem Nadelantrieb zum taktweisen Bewegen der Nähnadel jeweils um eine volle Drehung um die Achse, beginnend an einer Ausgangsposition, in der sich der Nadelöffnungsbereich und die Aufnahmeöfeung wenigstens teilweise überschneiden.
Je nach .Anwendungsbereich kann es sieh bei dem Gewebe um lebendes Material handeln, wie in der Chirurgie , wobei hier der Anwend ungsbereich bevorzugt breit gefasst ist. Dabei kann es sich uni Anwendungen außerhalb des Körpers handeln, etwa um Vemahungen auf der Haut, wie bei Schnitt- oder Stichwunden. Es können aber auch Vernäh ungen innerhalb des Körpern vollzogen werden, wie beispielsweise in der Mund- Kiefer-Gesichtschirurgie oder In engeren Bereichen auch in der Neurochirurgie oder bei Eingriffen nahe der Wirbelsäule.
Der Nadelantrieb kann durch einen mechanischen Mitnehmer, insbesondere einen mechanischen Arm realisiert sein, der auf der Achse rotatorisch in einer Lagerung gelagert und mit der Nähnadel in Antriebseingriff bringbar ist, um die Rotationsbewegung der Nadel durchzufübrem Der Ann kann manuell oder motorisch betätigbar sein.
In einer Ansführangsform kann der Nadelantrieb einen Motor und eine diesem zugehörige Steuerung umfassen.. Ein motorischer Antrieb ist dann von Vorteil, wenn die Nähvorrichtung nicht im chirurgischen Bereich verwendet wird, sondern beispielsweise zum Fixieren von Vorhängen oder anderen textilen Gegenständen, wo eine herkömmliche Naht von Hand mit viel Zeitaufwand und einem erheblichen Kraftaufwand verbunden ist, oder wo esschwierig ist, eine genaue Arbeit dnrchzufuhren, da die Nähte schwer zugänglich sind.
Der mechanische Arm kann ein Eingriffsmitel insbesondere in Form eines Zahns auhveisen, welches zum Eingreifen in ein dafür vorgesehenes Rastmittel, insbesondere einen Vorsprung oder einer Einkerbung an der Nähnadel, aasgebiktet Ist.
Dabei kann ein Ende des mechanischen .Armes, welches der Nähnadel zugewandt ist, in einer besonderen Ausführungsförm leicht abgewinkelt sein, so dass ein axialer Unterschied zwischen dem Arm und dem Eingriffsmittel entsteht, wodurch so in ein vorgesehenes Rastmittel an der Nähnadel eingreifen kann. Darüber hinaus kann das der Nähnadel zugewandte Ende des mechanischen Arms breiter ausgeführt, sein als das
Eingriffsmittel, sodass hier eine Unterstützung für eine Führang der Nähnadel entsteht und diese bei einer Rotationsbewegung nicht verrutschen kann.
Es kann vorgesehen sein, dass die Nähvorrichtung einen weiteren Mitnehmer, insbesondere einen weiteren mechanischen Arm umfasst, der mit der Nähnadel in Antriebseingriff bringbar ist
NüMicherweise kann die Rotationsrichtung der Rotationsbewegung des mechanischen Arms gegensätzlich zu der Rotationsrichtung der Rotationsbewegung des weiteren mechanischen Arms sein.
In einer Ausführungsform kann der mechanische Arm in axialer Richtung benachbart zu dem weiteren mechanischen Arm gelagert sein.
Vorteilhafterweise ist bei einer Ausführung mit zwei Armen oder einem axial oberhalb der Nähnadel angebrachten Arm in dem Gehäuse eine sich in ümfangsrichtung erstreckende Fluch töffhung 'für den Durchgang eines an der Nähnadel fixierten Fadens ausgebildet.
Hierbei ist die Ffochtöfihang eine Öffnung in dem Gehäuse, welche so ausgebildet ist, dass bei Übergabe der Nähnadel von einem mechanischen Arm auf den anderen mechanischen Arm der fixierte Faden aus der Öffnung ausgleiten kann, sodass dieser nicht unter dem oben angeordneten mechanischen Arm und einer Seite desselben Arms verklemmen kann. Hierbei wird der Faden von dem oberhalb der Nähnadel gleitenden Arm hin in Richtung Fluchtöffnungbewegt.
Bei einer möglichen Ausführungsform mit einem mechanischen Arm, welcher axial oberhalb der Nähnadel angeordnet ist, ist eine Flüchtöffmmg ebenfalls von Vorteil, uni ein Verklemmen des Fadens zu vermeiden. Die Fluchtöffnung befindet sich dabei an einer Position, bei welcher der mechanische Arm welcher axial über der Nähnadel und dem Faden augeordnet ist, über den Faden gleitet.
In einer anderen Ausfuhrnngsform können entlang der Führung an einer Führungswand, axial entgegengesetzt zur geschlossenen Gehäusefiäche, ausgehend von der Umfangsfläche hin zu Lagerung der mechanischen Arme, Eingriffsmittel angeordnet sein, welche die Nähnadel in ihrer Rotationsbewegung halten. Dies ist vor allem in einer Ausführungsform mit nur einem mechanischen Arm von Vorteil.
Die Erfindung betrifft weiterhin eine Nähnadel zum Vernähen von Material, wobei die Nähnadel vorzugsweise eine kreisbogenfonnige Krümmung aufweist und sich von einer Spitze bis zu einem Ende um einen Nadelumfangswinkel erstreckt, wobei an der Nadel wenigstens ein Rastmittel ausgebildet ist, welches vorzugsweise als Vertiefung, insbesondere als eine Einkerbung ausgebildet ist und welches als Halt beim Eingriff eines Nadelantriebs dient. Die Nähnadel kann dabei unterschiedliche Arten von Querschnittsformen aufweisen, wobei vorzugsweise ein kreisförmiger Querschnitt genutzt wird. Bei Alternativen kann beispielsweise ein dreieckiger Querschnitt in Frage kommen, welcher in der Chirurgie bei selbstschneidenden Nadeln verwendet wird.
Bevorzugt ist der Nadelumfangswinkel für unterschiedliche Anwendungsbereiche unterschiedlich dimensionierbar und festzalegeih Bei Eingriffen. in der Mund-Kiefer- Gesichtschirurgie, in welchem der Raum für den behandelnden Arzt meist nur wenige Zentimeter beträgt, wird eine deutliche kürze Nähnadel und kleiner dimensionierte Näh Vorrichtung notwendig als bei Nähvorgängen an offen zugänglich Stellen.
Alternativ kann entlang der Nähnadel eine Mehrzahl von Rastmitteln angeordnet sein. Dies ist abhängig von dem Nädelumfengswinkel und der Umfangslänge der Nähnadel
Oie Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zürn Vernähen von Material unter Verwendung einer erfindungsgemäßen Nähvorrichtung, umfassend die Schritte a , ZusammenfÜhren der Nähvorrichtung und des Materials, so dass sich das Material in der Aufnahmeöffnung befindet, b: Aktivieren der Rotationsbewegung der Nähvorriehtung.
Vorteilhafterweise kommt der eine mechanische Arm an dem Ende der Nahnadel mit der Nähnadel in den Eingriff und bewegt diese in Rotationsrichtung und die Spitze in Richtung des Materials.
Das Eingriffsmittel des mechanischen Arms kann in das Rastmittel der Nähnadel eingreifen und die Nähnadel durch das Material hindurchbewegen.
Bei einer alternativen möglichen Übergabe des Antriebs der Nahnadel von dem einen mechanischen Arm auf einen weiteren mechanischen Arm führen vorteilhafterweise die Arme eine Vorwärtsbewegung in und eine Rückwärtsbewegnng entgegen der Rotationsrichtung aus.
Die Übergabe des Antriebs der Nähnadel von dem einen mechanischen Arm auf den weiteren mechanischen Am geschieht, wenn der eine mechanische Atm den weiteren mechanischen Arm erreicht, dass heißt, wenn der eine mechanische Arm in eine Endposition kommt und der weitere mechanische Arm in einer Ausgangsposition erreicht wird.
Die Übergabe findet statt, bevor der eine mechanische Arm mit dem Material während einer kraftausübenden Rotationsbewegung in Rotationsrichtung, welche am Ende der Nähnadel durch den mechanischen Ann realisiert wird, kollidieren würde. Daher wird eine kraftausübende Rotationsbewegung in Rotationsrichtung notwendig, welche nahe der Spitze der Nähnadel angreift, um die Nähnadel aus dem Material zu bewegen. Ein Umgreifen geschieht, bei welchem der vorher am Ende der Nähnadel angreifende mechanische Arm den Nadelantrieh an den weiteren mechanischen Arm übergibt, der die Rotationsbewegung in Rotationsrichtung angreifend nahe der Spitze der Nähnadel, fortsetzt. Alternativ kann dies bei einer Ausführungsform mit einem mechanischen Arm dadurch geschehen, dass auch hier der mechanische Arm seine Rotationsrichtung wechselt, sich zu einem Rastmittel nahe der Spitze der Nähnadel bewegt und diese aus dem Material bei erneutem Wechsel der Rotationsrichtung mit einer ziehenden Bewegung bewegt.
Bevorzugt wird bei der Übergabe des Antriebs der Nähnadel von dem einen mechanischen Arm auf den weiteren mechanischen Arm der Faden durch die FluehtÖfihung bewegt, wodurch ein Verklemmen des Fadens zwischen den mechanischen Armen verhindert ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen der Nähvorrich long beschrieben, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
Figj. eine Draufsicht auf eine Ausfuhrmigsform der Nahvomditung in Ausgangsstellung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Ausfiihrungsform eines der mechanischen Arme 28,
Fig. 3 eine Draufsicht auf unterschiedliche Positionen der Nahvomchtung bei Verfahrensausführung,
Fig.4 eine Dra ufeicht auf eine alternative Ausführungsfonn der Nähvorrichtung,
Fig. 5. eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform der Nahvomchtung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Nahvomchtung mit einem mechanischen Ann,
Fig. 7 eine Draufeicht auf unterschiedliche Positionen der Nahvorrichtung bei Verfahrensausführung mit einem Arm,
Fig, 8 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des Nadelantriebs 2b,
Fig. 9 eine Draufsicht auf eine weitere Ausführungsform des Nadelantriebs 26,
Fig. 10 eine Draufsicht auf unterschiedliche Ausföhrungsformen der Rastmitel 34 eines mechanischen Arms oder der Führung,
Fig. 11 eine, zylindrische Projektion einer Ausführungsform der Nähvomchtung 100. und
Fig. 12 eine schematische Seitenansicht auf eine Ausfuhrungsform des Nadelantriebs 26 datstellt.
Figur i zeigt eine Ausführungsform der Nähvorrichtung 100 zum Vernähen mindestens einer Lage eines zu vernähenden Materials in einer Ausgangsposition. Die Nähvorriclitung 100 umfasst ein Gehäuse io, in dem eine kreisförmige, um eine Achse A verlaufende Führung 12 zur Aufnahme einer kreisbogen-förmig gekrümmten Nähnadel 14 und zur Führung der Nähnadel 14 für eine umlaufende Rotationsbewegung um die Achse A gebildet ist. Die Nähnadel 14 weist eine Spitze 16 und ein Ende 18, an dem ein Faden 20 fixiert ist. auf und erstreckt sich von der Spitze 16 bis zum Ende 18 über einen Nadel umfai5gswinkel «w Zwischen Ende 18 und Spitze 16 verbleibt ein sich in Umfangsrichtung erstreckender Nadelöffnungsbereieh 22
Das Gehäuse 10 und die Führung 12 erstrecken sieh bezüglich der Achse A in Umfangsrichtung um einen Fübrungswinkel cw von weniger als 360°, so dass eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Aufeahmeöffnung 24 (360° - am) zur Aufnahme des Materials verbleibt. Des Weiteren ist ein Nadel antrieb 26 erkennbar, welcher einen ersten mechanischen Arm 28a und einen zweiten mechanischen Arm 28b umfasst, welche in axialer Richtung gesehen benachbart zueinander sind, rotatorisch um die Achse Ain einer gehäusefesten Lagerung 30, hier nicht sichtbar, gelagert sind mid mit der Nähnadel 14 in Eingriff kommen können.
Das Gehäuse 10 erstrecket sich bezüglich der Achse A in Umfangsrichtung, wobei das Gehäuse 10 in einer ersten axialen Richtung geschlossen ist und in einer entgegengesetzten axialen Richtung mit einer Höhe hpührang (s. Fig. 11) abgeschlossen ist, wobei abzüglich von Wandstärken die Führung 12 einen Radius
aufweist. Die
Führung 12 ist so für die Nähnadel 14 dreiseitig geschlossen und weist entgegen einer geschlossen Gehäusefläche eine Führungswand 12WA auf.
Neben der Aufnahmeöffnung 24, welche mit dem Material zusammengefuhrt wird und einen ersten Öffnungsrand 24 a und einen zweiten Öffhungsrand 24b umfasst, weist das Gehäuse 10 entlang der Führung 12 an einer radialen Außenwand in Umfangsriehtung eine Fluchtöffnung 38 auf, welche in diesem Beispiel radial gegenüber der Aufnahmeöffoung 24 angeordnet ist. Dabei dient die Fluehtöffnung 38 als Öffnung zum Austritt des Fadens 20, und erstreckt sieh in ümfangsrichtung um einem Fluehtöffnungswinkel OFÖ von weniger als 90°, wobei die Fluchtöffnung 38 einen ersten Öffiaungsrand 38a und einen zweiten öffnnngsrand 38b aufweist
Die Nähnadel 14 hat in dieser Ausföhrungsform einenkreisförmigen Querschnitt und an der Nähnadel 14 befindet sich ein Rastmittel 36, hier in Form einer Vertiefung, weiches zum. Eingriff mit einem Eingriffemittel 34a des mechanischen Anns 28a dient. Des Weitere» hat die Nähnadel einen Durchmesser oder bei anderen Quersehnitsformen eine Dicke d?&de?f der oder die kleiner als die Höhe der Führung
ist, um mit einem minimalen Spiel in der Führung 12 bewegt au werden.
Alteniativzu dem kreisförmigen Querschnitt kann die Nähnadel 14 beispielsweise einen dreieckigen Querschnitt, wie bei selbstschneidenden Nähnadeln üblich, oder eine andere beliebige Querschnittsform aufweisen, wenn dies für eine mögliche Anwendung von Vorteil ist
Am Ende 18 der Nähnadel 14 ist ein Faden 2.0 fixiert. Dieser dient zum Vernähen mindestens einer Lages eines Materials. In einer anderen Ausführungxsform kann der Faden 20 an der Nähnadel 14 fixierbar sein, beispielsweise in einer Öse 18a.
In der dargestellten Ausfuhrungsform steht der erste mechanische Arm 28a, hier der obenauf dargestellte Arm, im Eingriff mit dem Rastmitel 36 der Nähnadel 14, Hierbei greift das Eingriffsmittel 34a des mechanischen Arms 28a in das Rastmittel 36 der Nähnadel. Dabei ist das Eingriffemittel 34a des mechanischen Arms 28a hier als ein
Zahn ausgebildet, welcher in das als Vertiefung ausbildete Rastmittel 36 der Nähnadel 14 eingreift. Weitere Beispiele für die Eingriftsmittel 34 der mechanischen Arme werden in Fig. .10 beschrieben.
In weiteren Ausführungsformen kann die Nähnadel 14 mehrere entlang, ihrer Länge bzw. des Nadelumfangwinkels
beabstandet angeordnete Rastmittel 36 aufweisen, in Abhängigkeit von dem Nadelumfangswinkel ONad«? und der Lange der Nähnadel .14.
Mit Hilfe des .Eingriffsmittels 34a bewegt der mechanische Arm 28a die Nähnadel 14 entlang der Führung 12 durch das Gehäuse 10 in Richtung des (nicht dargestellten) zu vernähenden Materials.
Erkennbar ist außerdem, dass der weitere mechanische Arm 28b hier am Ende 18 der Nähnadel 14 mit der Nähnadel 14 im Eingriff steht. Dies kann von Vorteil sein, wenn ein gewisser Druck a uf die Nähnadel 14 ausgeübt werden muss, damit die Nähnadel 34 durch ein Material dringen kann. Dann führt der mechanische Arm 28b eine kraftausubende Rotationsbewegung in Rotationsrichtung angreifend am Ende 18 der Nähnadel aus und der mechanische Arm 28a eine kraftausübende Rotationsbei'vegung in Rotationsrichtung nahe der Spitze 16 der Nähnadel aus.
In dieser Ausführungsform weisen die mechanischen Arme 28a, b jeweils einen kreisförmigen Grundkörper 29a auf, an welchen in radialer Richtung, bis hin zum Rand der Führung 52, die eigentlichen Arme oder Annelemente 29b als 'Verlängerung ausgebildet sind, welche am Ende das Eingriftsmittel 34 aufweisen.
Figur 2 zeigt dabei eine Ausführungsform eines mechanischen Arms 28, welcher in der Ausführungsform aus Figur 1 eine drückende Bewegung als mechanischer Arm 28b ausübt. Vom Grundkörper 29a erstreckt sich in radialer Richtung bis zum Rand auf Höhe der Führung 12 das Armelement 29b, welches im Vergleich zum ersten Ausführungsbeispiel in Figur 1 breiter ausgebildet ist und eine Unterstützung für die Nähnadel 14 während einer Rotationsbewegung bildet, wobei das Eingriftsmittel 34b in
.Figur 2 eine geringere Breite als der Arm 29b aufweist, um in das Rastmittel 36 an der Nähnadel eingreifen zu können.
Während eines Nähvorgangs wird die Näh Vorrichtung 100 aus dem Gehäuse 10 inklusive der Nähnadel 14 und dem Nadelantrieb 26, welcher in Figur 8 und 9 näher beschrieben wird, zusammengesetzt und mit einem zu vernähenden Material, welches hier nicht dargestellt ist, zusammengeführt und ein Verfahren, erläutert in Figur 3, wird ausgeführt.
Zunächst wird die Nähvorriehtung 100 mit einem Material zusammengeführt, so dass sieh das Material in der Aufhahmeöffnung 24 befindet. Dann wird über einen Nadelantrieb 26 die Rotationsbewegung der Nähnadel 54 aktiviert. In der vorliegenden Ansföhrungsfonn wird dabei die Nähnadel 14 von dem Nadelantrieb 26, welcher den ersten mechanischen Arm 28 a und den zweiten mechanischen Arm 28b umfasst, angetrieben.
Der zweite mechanische Arm 28b, welcher hier wie beschrieben als unterer Arm betrachtet wird und unterhalb der Nähnadel 14 angeordnet ist, startet mit einer Bewegung aus einer Ausgangsposition PAi heraus. In PA1 greift das Rastmittel 34b des zweiten mechanischen Arms 28b in das Ende 18 der Nähnadel 14 ein und das Eingriffemittel 34a des ersten mechanischen Arms 28a ist auf der Höhe des Rastmittels 36 der Nähnadel, steht aber mit diesem nicht im Eingriff. Darüber hinaus befindet sieh die Nähnadel 14 in der Führung .12 und ein Mittelpunkt der Nähnadel 14 befindet sich auf Höhe des zweiten Öffutmgsrandes 38b der Fluch töffnung 38. Von der Abbildung aus betrachtet, bewegt der zweite mechanische Arm 28b mit einer kraftausübenden Rotationsbewegung in Rotationsrichtung angreifend am Ende 18 der Nähnadel 14 die Nähnadel 14 in einer Rotationsbewegung, welche gegen den Uhrzeigersinn verläuft, in Richtung der Aufoahmeöfthung 24. Der erste mechanische Arm 28a bewegt sich in gegensätzlicher Richtung, von der Abbildung aus betrachtet im Uhrzeigersinn, bis hin zum ersten Öfthungsrand 24a der AufnahmeÖffnung 24. Der zweite mechanische Arm 28b tmd der erste mechanische Arm 28a überschneiden sich auf Höhe des Mittelpunktes der lÜuchtöfthung 38. Dies 1st Position PAä. In PAs befindet sich die Spitze 16 der
Nähnadel 14 auf Höhe des zweiten Öffmmgsrandes 24b der Aufaahmeöffnung 24 und dringt bei weiterer Bewegung in ein Material ein. Das Ende 18 der Nähnadel 14 und der eingreifende zweite mechanische Arm 28b befinden sich auf der Höhe des Mittelpunktes der Fluehtöffoung 38. Der von der Abbildung aus betrachtet obenliegende erste mechanische Arm 28a, welcher oberhalb der Nähnadel 14 angeordnet ist. bewegt sich im Uhrzeigersinn über das Ende 18 der Nähnadel 14 und den fixierten Faden 20 hinweg.
Damit ein Verklemmen des Fadens 20 zwischen den beiden mechanischen Armen 28a und 28 b vermieden wird, ist die Fluchtöffnung 38 vox'gesehen, ans der Faden 20 radial aus dem Gehäuse 1.0 herausfällt. Der Faden kommt aus der Führung 12 heraus, und kann nicht zwischen die Eingriffsmittel 34a, b der mechanischen Arme gelangen, wobei der erste mechanische Arm 28a über den Faden 20 hinweg gleitet und diesen mit der Verlängerung 29b zur Fluchtöffnung bewegt.
Der zweite mechanische Arm 28b bewegt die Nähnadel 14 gegen den Uhrzeigersinn mit der Spitze 16 in das Material hinein und. zugleich bewegt sich der erste mechanische Arm 28a im Uhrzeigersinn in Richtung der Spitze 16 der Nähnadel 14.
Sobald die Nähnadel H mit mehr als 50% des Nadelumfangswinkel
durch das Material hindurchgedrungen ist, und das Rastmittel 36 an der Nähnadel 14 vollständig das Material durchdrungen hat und durch die Äufn ahmeöffeung 24 bewegt ist, erreicht zugleich der erste mechanische Arm 28a das Rastmitte] 36 der Nähnadel und greift mit dem Eingriffsmittel 34a in das Rastmittel 36 der Nähnadel ein. Dabei löst der zweite mechanische Arm 28b das Rastmittel 34b von dem Ende 18 der Nähnadel 14. sodass eine Übergabe des Antriebs der Nähnadel .14 von dem zweiten mechanischen Arm 28b auf den ersten mechanischen Arm 28a erfolgt. Zusätzlich wechseln die Rotationsrichtungen der beiden mechanischen Arme 28a, b, Der zweite mechanische Arm 28b wechselt ohne Eingriff in die Nähnadel 14 die Rotationsrichtung von einer Rotationsbewegung gegen den Uhrzeigersinn in eine Rotationsbewegung in den Uhrzeigersinn, und der erste mechanische Arm 28a wechselt mit dem Eingriff in die Nähnadel .14 die Rotationsrichtung von einer Rotationsbewegung in dem Uhrzeigersinn in eine Rotationsbewegung gegen den Uhrzeigersinn. Hierbei bewegt der erste mechanische
Arm 28a die Nähnadel mit einer kraftausübenden Rotationsbewegung in Rotationsrichtung angreifend nahe der Spitze .16 der Nähnadel 14. Dies ist die Position PA3.
Von PA3 zieht der erste mechanische Arm die Nähnadel 14 einen verbleibenden Weg durch das Material hindurch und der zweite mecha.msc.he Arm 28b bewegt sich im Uhrzeigersinn hin in die Richtung der Spitze 16 der Nähnadel 14, Sobald die Nähnadel 14 vollständig das Material durchdrungen hat und in die Führung iS bewegt ist, bewegt sieh der weite mechanische Arm 28b unter der Nähnadel 14 und dem ersten medianisehen Arm 28a hindurch, in die Richtung des Endes 18 der Nähnadel 14. Sobald der weite mechanische Arm 28b das Ende 18 der Nähnadel 14 erreicht, erfolgt eine Übergabe des Antriebs der Nähnadel 14 von dem ersten mechanischen Ann 28a auf den zweiten mechanischen Arm 28b. Diese Position ist die JEhdpasition PA4 für die Rotationsbewegung des ersten mechanischen Arms 28a und die Ausgangsposition PAi für den zweiten mechanischen Arm 28b, Eine kraftausübende Rotationsbewegung in Rotatio.nsriehhmg angreifend am Ende 18 der Nähnadel des zweiten mechanischen Arms 28b wiederholt sich.
In Figur 4 ist eine alternative Ausführungsform der Nähvorrichtung 300 dargesteht. Diese enthält die gleichen Merkmale wie in Figur 1 dargestellt, wobei sich der erste mechanische Arm 328a insoweit unterscheidet, dass das Eingriffsmittel 34a in Nadelumfangsrichtung Richtung Ende 318 der Nähnadel 14 abgerundet ist. Diese Abrundung hat zum Vorteil, dass bei dem Überschneiden des ersten mechanischen Arms 328a und des zweiten mechanischen Arms 328b und einem resultierenden Hinweggleiten über den Faden 20 das abgerundete Ende des Eingriffemittels 34a den Faden zur Seite direkt in radialer Richtung nach außen bewegt und ein direktes Einklemmen wischen den beiden mechanischen Armen 328a, b verhindert wird (siehe Figur 3 , PA2). Bei einer geradlinig von dem ersten mechanischen Arm 328a verlaufenden Kante des Eingriffsmittels 34a ist die Wahrscheinlichkeit;, dass sieh die Eingriffsmittel 34a,b des ersten mechanischen Arms 328a und des zweiten media nisehen Arms 328b genau überschneiden und der Faden 20 zwischen den mechanischen Arnieu 3283,0 verklemmt, weitaus höher.
In Figur 5 ist eine weitere Ausföhrungsform der Nähvorrichtung 400 dargestellt Diese unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform der Nähvorrichtung 100 aus Figur 1 und der Ausführungsform der Nähvorrichtung 300 aus Figur 4 dadurch, dass die axiale Nachbarstellung des ersten mechanischen Arms 428a und des zweiten mechanischen Arms 428b vertauscht wurde. Wie zu erkennen, ist nun der zweite mechanische Arm 428b von der Abbildung aus betrachtet oberhalb der Nähnadel 414 und dem Faden 420 augeordnet und der erste mechanische Arm 428a unterhalb der Nähnadel 414 angeordnet.
Die Nähnadel 414 unterscheidet sich von Figur 1 und 2 dadurch, dass anstelle eines Rastmittels 436 nun ein erstes Rastmittel 436a, welches sieh nahe der Spitze 416 der Nähnadel 414 und auf der axial gesehenen Unterseite der Nähnadel 414 befindet, und ein zweites Rastmittel 436b, welches sieh nahe dem Ende 418 der Nähnadel 414 und auf der axial gesehenen Oberseite der Nähnadel 414 befindet, vorgesehen sind.
Somit befindet sich der erste mechanische Arm 428a, welcher eine kraftausübende Rotationsbewegung in Rotationsrichtung angreifend nahe der Spitze 4.16 der Nähnadel 414 auf die Nähnadel 414 ausübt und mit dem Eingrüfsmittel 434a in das Rastmittd 436a der Nähnadel 414 eingreift, unterhalb der Nähnadel 414, und der zweite mechanische Arm 428b, welcher eine kraftausübende Rotationsbewegung in Rotationsrichtung angreifend am Ende 418 auf die Nähnadel 414 ausübt und in das Rastmittel 436b der Nähnadel 414 eingreift, befindet sich oberhalb der Nähnadel 414 und greift mit dem Eingriffemittel 434b oberhalb der Nähnadel 414 in das Rastmittel
Die weiteren Verfahrensschritte, welche in Figur 3 genauer erläutert werden, unterscheiden sich nicht.
In Figur 6 wird eine alternative Äusführungsform einer Nähvorrichtung 500 dargestellt, welche als Nadelantrieb 526 nur einen mechanischen Ann 528a verwendet.
Die Nähvorriehtung 500 umfasst ein Gehäuse 510, in dem eine kreisförmige, um eine Achse A verlaufende Führung 512 zur Aufnahme einer kreisbogenförnug gekrümmten Nähnadel 514 und zur Führung der Nähnadel 514 für eine umlaufende Rotationsbewegung um die Achse A gebildet ist. Die Nähnadel 514 weist eine Spitze 516 und ein Ende 518, an dem ein Faden 520 fixiert ist, auf und erstreckt sich von der Spitze 516 bis zum Ende 518 über einen Nadelumfangswinkei 0*». Zwischen Ende 518 und Spitze 516 verbleibt ein sich in Umfangsriehtung erstreckender Nadelöffuungsbereich 522 (360° - öNadei), wobei sich das Gehäuse 510 und die Führung 512 bezüglich der Achse A in Umfangsrichtung um einen Führungswinkel ÖFW von weniger als 360® erstrecken und eine sieh in Umfangsrichtung erstreckende Aufnahmeöffnung 524 (360* ■- <w) zur Aufnahme des Materials verbleibt. Des Weiteren ist ein Nadelantrieb 526 erkennbar, welcher hier ans einem mechanischen Arm 528a gebildet ist, wieher rotatorisch um die Achse A in einer gehäusefesten Lagerung 530, hier nicht sichtbar, gelagert ist und in Eingriff mit der Nähnadel 5x4 bringbar ist
Das Gehäuse 510 und die Führung 512 erstrecken sich bezüglich der Achse A in Umfaagsrichtmig um den Führnngswinkel aw von weniger als 360*, wobei das Gehäuse 53 o einen Radius von Rcea»«© hat und in eine axiale Richtung geschlossen ist in der entgegengesetzten axialen Richtung mit einer Höhe h?ww;g von der Führung 512 abgeschlossen wird. Die Führung 532 weist einen Radius rmrong auf. Die Führung 512 ist so für die Nähnadel 514 dreiseitig geschlossen und weist entgegen einer geschlossen Gehäusefläche eine Führungswand 522^.4 auf.
Neben der Aufnahmeöffhung 524 für das zu vernähende Material, die einen ersten öffhungsrand 524 a und einen zweiten Öffhungsrand 524b umfasst, weist das Gehäuse 530 entlang der Führung 312 an der über die Nähnadel 5.14 führende, axial entgegensetzt zur geschlossenen Gehäusefiäch.e abdeckende Führungswand 512WA in Umfangsriehtung zwei Eingriftsmittel 513a und 513b auf, wobei das .Eingriffsmittel 513a in diesem Beispiel radial gegenüber der Aufnahmeöffnung 524 angeordnet ist und das Eingriffsmittel 513b sich unmittelbar an dem ersten Öfftm.ugsrand 524a der Aufnahmeöffnung befindet. Dabei dient das Eingriffsmittel 513a als eine Blockade für die Nähnadel 514» welches inein Rastmittel 536 der Nähnadel eingreift, und ein Bewegen der Nähnadel 514 in eine Richtung entgegen der gewünschten Rotationsrichtung verhindert.
Die Nähnadel 514 hat in dieser Ausführungsform einen kreisförmigen Querschnitt und an der Nähnadel 514 befinden sich drei .Rastmittel 536a, 536b und 536c, hier in Form von Vertiefungen, welche zum Eingriff mit einem Eingrifismittel 534a des mechanischen Arms 528a und mit den Eingriffsmitteln 513a und 513b der Führung dienen. Das erste Rastmittel 536a der Nähnadel 514 ist an der Nähnadel 514 kurz hinter der Spitze 516 der Nähnadel 514 angeordnet und befindet sich axial gesehen auf der unteren Nähnadelseite zwischen der Nähnadel 514 und einer geschlossenen Fläche des Gehäuses 510. Das zweite Rastmittel 536b ist am Mittelpunkt des Nadelumfangswinkels
angeordnet und dient zum Eingriff mit den Eingriffsmitteln 513a und 513b, welche von der Führungswand SIÄWA aus in die Nähnadel 5x4 eingreifen können. Das dritte Rastmittel 536c ist am Ende 518 der Nähnadel 514 auf der axial betrachteten unteren Seite der Nahnadel 514 ist, um zum Eingriff mit dem Eingriffsmittel 534a des mechanischen Arm 528a zn dienen. Des Weiteren hat die Nähnadel 514 einen Dürchmesser dNS.*f, welcher kleiner als die Höhe der Führung
ist, um mit einem minimalen Spiel in der Führung 512 bewegt zu werden.
Am Ende 518 der Nähnadel 514 ist ein Faden 520 fixiert.
In der dargestellten Ausfiihrungsform steht der mechanische Arm 528a, hier unterhalb der Nähnadel 514 angeordnet, im Eingriff mit einem Rastmittel 536a der Nähnadel 514. Hierbei greift ein Emgriffemitel 534a des mechanischen Arms 52,8a in das Rastmitel
536a der Nähnadel 514.
Mit Hilfe des Eingriffemitels 534a bewegt der mechanische Arm 528a die Nadel 514 entlang der Führung 5x2 durch das Gehäuse 510 und hin in Richtung eines möglichen Materials.
In dieser Ausführungsform wird ein mechanischer Arm 528a gemäß Figur 2 dargestellt, wobei hier eine Unterstützung durch eine breitere ausgeführte Verlängerung des mechanischen Arms 529b notwendig ist, um die Nähnadel 514 entlang der Führung stabil in Rotationsriehtnng zu bewegen.
Während eines Nähvorgangs wird die Nähvorrichtung 500 aus dem Gehäuse 510 inklusive der Nähnadel 514 und dem Nadelantrieb 526, welcher in Figur 8 und 9 für eine Nähvorrichtung mit zwei mechanischen Armen näher beschrieben wird, zusammengesetzt und mit einem, .zu vernähenden Material, welches hier nicht dargestellt ist, und ein Verfahren, erläutert in Figur 7, wird ausgeführt.
Zunächst wird die Nähvomditung 500 mit einem Material zusammengeführt, so dass sich das Material in der Aufnaluneöffnung 524 befindet. Dann wird die Rotationsbewegung der Nähnadel 514 von dem Nadelantrieb 526, welcher in diesem Fall mir den mechanischen Arm 528a umfasst, angetrieben.
Der mechanische Arm 528a startet mit einer, von der Abbildung aus betrachtet, Rotationsbewegung im Uhrzeigersinn aus einer Ausgangsposition PAi heraus. In PAi greift das Eingriffsmittel 534a des mechanischen Arms 528a in das Rastmittel 536a der Nähnadel 514 ein. Die Nähnadel 514 befindet sich in der Führung 512 und die Spitze 516 der Nähnadel 514 grenzt an den zweiten Öffnungsrand 524b der Aufoahmeöffnung 524. Des Weiteren besteht ein Eingriff des Rastmittels 513a in das Rastmitel 536b der Nähnadel 514. Von dieser Position PAi bewegt sich der mechanische Arm 528a im Uhrzeigersinn in Richtung dem Ende 518 der Nähnadel 514. Der mechanische Arm 528a bewegt sich über das Emgrifismittel 513a und 536b, welche auf der oberen Seite der Nähnadel 514 angeordnet sind, hinaus in Richtung des Endes 518 der Nähnadel 514. Sobald der mechanische Arm 528a das Ende 518 der Nähnadel 514 erreicht, erfolgt ein Eingriff mit dem Eingriffemittel 534a des mechanischen Anns 528a und dem Rastmittel 536c der Nähnadel 514. Dies ist die Position PÄ2< Von dieser Position aus startet der mechanische Arm 528a eine feaftausübende Rotationsbewegung in Rotationsrichtung angreifend am Ende 518 der Nähnadel 514 in eine Rotationsrichtung, welche gegen den Uhrzeigersinn verlauft, und bewegt die Spitze 516 der Nähnadel 514 in ein Material, welches sich in der Aufoahmeöfihung 524 befindet. Bei der Bewegung lost sich auch der Eingriff des Eingriffem Itels 513a der Führungswand 512WA mit dem Rastmittel 536b der Nähnadel 514.
Sobald 50% des Nadelnmfangswinkels aS8<feidie Aufnahmeöffmmg 524 und das Material durchdrungen haben und das Rastmittel 336b vollständig von der Aufnahmeöffeung 524 über den ersten Rand der Aufnahmeöffnung 524a in die Führung 514 und im Eingriff mit dem Eingriffsmittel 513b bewegt ist, diese Position wird als PA3 bezeichnet, löst der mechanische Arm 528a den Eingriff des Eingriffsmittels 534a mit dem Rastmittei 536c der Nähnadel 514 und ändert die Rotationsrichtung von einer Rotationsbewegung gegen den Uhrzeigersinn in eine Rotationsbewegung im Uhrzeigersinn. Hierbei bewegt sich der mechanische Arm 528a in Richtung der Spitze 516 und dem Rastmittel 536a der Nähnadel 5x4. Wenn der mechanische Arm 528a das Rastmittel 536a der Nähnadel 514 erreicht hat, geht das Eingriffsmittel 534a des mechanischen Arms 528a in einen Eingriff mit dem Rastmitel 536a der Nähnadel 534. Diese Position wird als PA4 bezeichnet, Aus der Position PA4 bewegt sieh der mechanische Arm 528a mit einer kraftausübenden Rotationsbewegung in Rotationsrichtuag angreifend nahe der Spitze 516 der Nähnadel 514 und bewegt die Nähnadel 514 durch das Material hindurch, wobei der mechanische Arm 528a seine Rotationsrichtung von einer Rotationsbewegung im. Uhrzeigersinn in eine Rotationsbewegung gegen den Uhrzeigersinn ändert. Die Nähnadel 5.14 wird von dem mechanischen Arm 528a soweit bewegt, dass die Spitze der Nähnadel 514 an den zweiten Offh ungsrand 524b der Aufnahmeöffnung 524 grenzt und die Endposition PA5 erreicht ist, welche gleichzeitig die PAi darstellt.
In Figur 8 ist eine Draufsicht auf eine Ausführungsform eines Nadelantriebs 26 der Nähvomchtung100 zu sehen, welcher mithilfe von einem Hilfsmittel, wie beispielsweise einem in der Chirurgie geläufig verwendeten Kerrison Rongeur verwendet werden kann. Dabei zeigt, die Figur 8 schemenhaft einen Teil der Führung 1.2 des Gehäuses xo einer Nähvorrichtung 100, eine eingelegte Nähnadel 34 und einen Bereich des Nadelantriebs 2f>, hier die Lagerung 30. Die Lagerung 30 1st dabei zylindrisch ausgebildet, koaxial zu der Achse A angeordnet, und umfasst, zwei relativ zueinander drehbar angeordnete Weilen, wobei an jeder der Welle ein Zahnrad 202a, b ausgebildet ist (siehe Figur 12). Dabei sind die Zahnräder 202a und 202b -axial benachbart zueinander angeordnet Das Zahnrad 202a steht mit einer Zahnstange 204a im Eingriff und ist mit dem ersten mechanischen Arm 28a fest verbunden. Das Zahnrad 202b steht mit einer Zahnstange 204b im Eingriff und ist mH dem zweiten mechanischen Arm 28b fest verbunden. Die Zahnstangen 204a und 204b sind an einem Hilfsmittel 32 ausgebildet und treiben den
Nadelantrieb 26 an. In der dargestellten Ausführung ist das Zahnrad 202a für den ersten mechanischen Arm 28a unten bzw, unter dem Zahnrad 202b angeordnet und das Zahnrad 202b für den zweiten mechanischen Arm 28b über dem Zahnrad 202a angeordnet (siehe Figur 12).
Bei der manuellen Betätigung eines zangenartigen Hilfsmittels, werden die Zahnstangen 204a, 204b bewegt Das Hilfsmittel bewegt die Zahnstangen antiparallel in ihrer Längsrichtung vorwärts und rückwärts. Wenn die Zahnstange 204a eine Bewegung ausübt, die das Zahnrad 202a in eine Rotationsbewegung gegen den Uhrzeigersinn versetzt, übt die Zahnstange 204b eine Bewegung aus, die das Zahnrad 202b in eine Rotationsbewegung in den Uhrzeigersinn bewegt, Das Zahnrad 202a ist dabei mit dem mechanischen Arm 28a verbunden und dieser bewegt sich in die gleiche Richtung wie das Zahnrad 202a. Analog dazu bewegt sich der mechanische Arm 28b, der mit dem Zahnrad 202b verbunden ist, in die gleiche Richtung wie das Zahnrad 202b.
.Figur § zeigt eine Draufsicht und eine Seitenansicht auf eine weitere Ausführungsform eines Nadelantriebs 26. Dieser Nadelantrieb 26 unterscheidet sich von der Ausführungsform in Figur 8 derart, dass anstelle von einer Anordnung aus zwei Zahnrädern 202a und 202b sowie zwei Zahnstangen 204a und 204b eine Anordnung aus zwei kreisförmig ausgebildeten Tellern 206a und 206b verwendet werden, wobei der Teller 206a den ersten mechanischen Arm 28a antreibt und der Teller 206b den zweiten mechanischen Arm 28b antreibf. Die Teller 206a und 206b sind axial benachbart zueinander angeordnet und jeweils mit einer dünnen Platte 208a und 208b verbunden, welche an einem Hilfemittel 32 ausgebildet sind und den Nadelantrieb 26 antreiben. In der dargestellten Ausführung ist der Teller 206a, welcher mit der Plate 208a verbunden ist und den ersten mechanischen Arm 28a antreibt, in axialer Richtung unten bzw. unter dem Teller 206 b angeordnet und der Teller 206b, welcher mit der Platte 208b verbunden ist und den zweiten mechanischen Arm 28b antreibt, in axialer Richtung über dem Teller 206a angeordnet Die Funktionsweise ist analog zu der in Figur 8 beschriebenen Art und Weise und der schematische Aufbau in axialer Richtung ist analog zu der in Figur 12 dargestellten Ausführung.
In einer anderen Ausfuhrungsform könnte jeweils eine der beiden Platten 208a oder 208b durch einen Faden ersetzt werden, sodass eine Rotationsbewegung der Platten nur in eine Richtung möglich ist.
Bei einer Ausfohrungsform, in welcher die Nähvorrichtung nur einen mechanischen Arm aufweist, wie in Figur 6 dargestellt, hat der Nadelantrieb 26 nur eia Zahnrad oder nur einen Teller, welcher den mechanischen Arm antreibt
In Figur 10 ist eine Seitenansicht auf unterschiedliche Ausführungsformen von Eingriffsmiteln 34 der mechanischen Arme 28, sowie Eingriffsmitteln 513 der Führung 12 aus der Ausführungsform in Figur 6 und 7 dargesteBt Das Prinzip ist in Figur 10A vereinfacht erkennbar. Der Aufbau der Eingriffsmittei beschränkt sich dabei auf eine Spitze 35a, 515a. die in die zugehörigen Rastmitel 36 der Nähnadel 14 eingreifen kann.Das Eingriffsmitel 34.. 513, hier ist die Spitze 35a, 515a als Zahn ausgebildet, hat eine dreieckige Form und geht hier entweder von der Führung 12 oberhalb einer Nähnadeiseite in den Eingriff mit einem .Rastmittel 36 einer Nähnadel 14, wie In Figur soF schematisch dargestellt, oder das Emgriffemittel 34 befindet sich am mechanischen Arm 28 und geht mit einem Rastmittel 36 der Nähnadel in den Eingriff, schematische abgebildet in Figur 10G. Figur ipB zeigt ebenfalls einen Zahn, welcher als Grundform ein Trapez hat, welches ungleiche Seiten aufweist In Figur xoC ist ein Zahn dargesteBt, dem eine runde, hakenähnliehe Grundform zugrunde gelegt ist und mit einer Spitze 35c, 5150, welche hier axial gesehen nach unten ausgebildet ist, in ein Rastmittel 36 der Nähnadel eingreift Figur 10D und Figur 10E zeigen jeweils einen Zahn, welcher ein Gelenk G zwischen der Spitze 33d, 515h und der Verbindung 37d, 51yd, welche mit dem mechanischen Arm ausgebildet ist, aufweist. Dabei weist Figur 10D eine eckige Grundform auf, vergleichbar zu Figur 10B und Figur 10E weist eine abgerundete Grundform, insbesondere der Spitze 35e, 5150 auf. Darüber hinaus zeigt Figur IQF den Schnitt in der Führung t2, für die Eingriffsmittel 513 in der Führungswand IÄWA des Gehäuses und Figur 10G den Schnitt an einem der mechanischen Arme 28.
Figur 11 zeigt eine zylindrische Projektion einer Ausführangsform einer Nähvorrichtung soo in seitlicher, radialer Betraehtungsrichtrng in Bezug auf Figuren 1 und 2. Hierbei ist
erkennbar, dass der medranische Arm aSa . welcher hier links y<?n der Achse A dargesteHt ist, sich unterhalb der axialen Führungswand i2wa befindet, wobei der mechanische Arm 28a ausschließlich durch das Eingrifismittel 34a in Form eines Zahns, welcher mit der Spitze 35a nach unten geneigt ist, abgebildet ist. Auf der rechten Seite der Achse A ist der mechanische Arm 28b dargesfellt, welcher mit dem Eingriffemittel 34b im Eingriff mit dem Ende 18 der Nähnadel 14 im Eingriff steht, an welchem sich ein fixierter Faden 20 befindet. Darüber hinaus ist erkennbar, dass die Nähnadel 10 weder auf der unteren Fläche H des Gehäuses 10 aufiiegt noch oben an der axialen Führwgswand 12WÄ anliegt und einen Durchmesser
aufweist, welche geringer als die Höhe hmrw der Führung 12 ist. Dies resultiert aus den Eingriffen der mechanischen Arme 28a und 28b, welche oberhalb bzw. unterhalb der Nähnadel 14 angeordnet sind.
In Figur 12 wird eine mögliche Anordnung des Nadelantriebs -26 mit den mechanischen Armen 28a, b in einer Seitenansicht dargestellt. Hierbei sind die in Fig. 8 beschriebenen relativ zueinander drehbar angeordneten Wellen schemenhaft ersichtlich..
Be^ugswichenliste
A Achse
Fluchtöffnungswinkel
ÖFW Führungs winkel
0-Sfidsl Nadehtmfangswinkel d\Wti Dicke der Nadel hrührun« Höhe Führung
RcehSusK- Radius Gehäuse
^Fiihrnns Radius Führung twisrong Tiefe Führung too, 300, 400, 500 Nähvomchtung 10, 310, 410, 510 Gehäuse 12, 312, 412, 512 Führung 12WA, 5-12iVA Führungswand
14, 314, 414, 514 Nähnadel 16, 316, 416, 516 Spitze der Nähnadel 18, 318, 418, 518 Ende der Nähnadel 18a alternative Öse
20, 43.0, 520 Faden
22, 522 Nadelöffnungsbereich
24, 324, 4M 524 AufUahmeöffnung für das Material
24 a, 524 a erster Rand an der Aufnahmeöffhung
24 b, 5.24 b zweiter Rand an der Aufnahmeöffhung 26, 526 Nadelantrieb
2.8) a,b; 328) a.b; 428)2, b; 528) a, b); mechanischer Arm
29 a,. 529 a Grundkörper mechanischer Ann
29 b, 529 b Verlängerung mechanischer Arm
3<h 530 Lagerung
32 externes HSfsmittel (Kerrison Rongeur)
34 a,b;. 434 a,b; 534 a,b Eingriffsmittel am mechanischen Arm
35 a, b, e, d, e Spitze am Ehigriffsmittel des mechanischen Arms
36 Rastmittel an der Nähnadel
36 a, b, e; 536 a, b, c Rastmittel an der Nähnadel
37 a, b, c, d, e, 537 a, b, c, d, e Verbindung zu mechanischem Ann
38 Fluehtöffniing
3§a erster Rand an der Fluehtöffoung
38b zweiter Rand an der Fluchtöffnung
202 a, b Zahnrad
204 a. b Zahnstange
206 a, b Teller
208 a, b Platte
513 a, b Eingriffemittei der Führungswand
5-15 as b, e, d, e Spitze am Eingriffsmittel der Führungswand
5.17 a, b, e, d, e Verbindung zur Führun^wand
Claims
Ansprüche
1 Nähvorrichtung (100) zum Vernähen mindestens einer Lage eines zu vernähenden Materials, mit einem Gehäuse (io), In dem eine kreisförmige, um eine Achse (A) verlaufende Führung (12) zur Aufnahme einer kreisbogenformig gekrümmten Nähnadel (14) und zur Führung der Nähnadel (34) für eine umlaufende Rotationsbewegung in einer Rotationsrichtung um die Achse (A) gebildet ist, wobei die Nähnadel (14) eine Spitze (16) und ein Ende (18), an dem ein Faden (20) fixiert oder fixierbar ist, aufweist und sich in einer Umfangsrichtung von der Spitze (16) bis zum Ende (18) über einen Nadelumfangswinkel (aNasu) erstreckt, wobei zwischen Ende (18) und Spitze (16) ein sich in Umfangsrichtung erstreckender NadelÖffnungsbereich (22) verbleibt, wobei sich das Gehäuse (10) und die Führung bezüglich der Achse in Umfangsriehtung um einen Führungswinkel (OFW) von weniger als 360” erstrecken und eine sich in Umfangsrichtung erstreckende Aufeahmeöffnung (24) zur Aufnahme des Materials verbleibt, und mit einem Nadelantrieb (26) zum taktweisen Bewegen der Nähnadel (14) jeweils um eine volle Drehung um die Achse (A), beginnend an einer Ausgangsposition, in der sich der Nadeloffnungsbereich (22.) und die Aufnahmeöffoung (24) wenigstens teilweise überschneiden»
2, Nähvorrichtung (too) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelantrieb (26) einen Mitnehmer, insbesondere einen mechanischen Arm (28) aufweist, der auf der Achse (A) rotatorisch in einer Lagerung (30) gelagert und mit der Nähnadel (14) in Antriebseingrihf bringbar ist, um die Rotationsbewegung durchzuführem
3. Nähvorrichtung (.100) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Nadelantrieb (26) einen Motor und eine Steuerung zum Ansteuern des Nadelantriebs (26) umfasst.
4. Nähvorrichtung (100) nach einem der vorhergehenden Axwpriiche, dadurch} gekennzeichnet, dass der mechanische Arm (28) ein Eingriffsmittel (34), insbesondere in Form eines Zahns aufweist’, zum Eingreifen in ein dafür vorgesehenes Rastmittel (36). insbesondere eines Vorsprungs oder einer Einkerbung an der Nähnadel (14).
5. Nähvorrichtung (wo) nach einem der Ansprüche 2 ’bis 4. dadurch gekennzeichnet, dass die Nähvorrichtung (100) einen weiteren Mitnehmer, insbesondere einen weiteren mechanischen Arm umfasst, der mit der Nähnadel in Antriebseingriff bringbar ist.
6. Nähvorrichtung (100) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsrichtung der Rotationsbewegung des mechanischen Arms (283) gegensätzlich zu der Rotationsriditung der Rotationsbewegung des weiteren mechanischen Arms (28b) ist.
7. Nähvorrichtung (100) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der mechanische Arm (28a) in axialer Richtung benachbart zu dem weiteren mechanischen .Arm (28b) gelagert ist.
8. Nähvorrichtung (100) nach den Ansprüchen 5 bis 7, dadurch gekemueichnet, dass in dem Gehäuse (w) eine sich in Vmfangsrichtung erstreckende Huchtöffnung (38) für einen an der Nähnadel (14) fixierten Faden (so) ausgebildet ist.
9. Nähnadel (14) zum Vernähen von Material, wobei die Nähnadel (14) eine 'kreisbogenformige Krümmung aufweist und sich von einer Spitze (16) bis zu einem Ende (18) um einen vordefinierten Nadelumfangswukel (osattei) erstreckt, an der Nadel wenigstens ein Rastmittel (36) ausgebildet ist, welches vorzugsweise als V ertiefung, insbesondere als eine Einkerbung ausgebildet ist und welches als Halt beim Eingriff eines Nadelantriebs (26) dient.
10. Verfahren zum Vernähen von Material unter Verwendung einer Nähvorrichtung (wo) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, umfassend die Schritte:
a: Znsammenfiihren der Nähvorrichtung (wo) und des Materials, so dass sich Material in der Aufnahmeöffnung (24) der Nähvorrichtung (100) befindet; b: Aktivieren der Rotationsbewegung der Nähvorrichtung (too).
11, Verfahren zum Vernähen von Material nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der eine mechanische Arm (28b) an dem Ende (J8) oder einem Rastmittel (36) der Nähnadel (14) mit der Nähnadel (14) in den Eingriff geht und diese in Rotationsrichtung und die Spitze (16) Riehtimg Material bewegt. is. Verfahren zum Vernähen von Material nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Eingriffsmittel (34a) des mechanischen Arms (28a) in das Rastmittel (36) der Nähnadel (14) eingreift und die Nähnadel (14) durch das Material hindurchbewegt.
13. Verfahren zum Vernähen von Material nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Übergabe des Antriebs der Nähnadel (14) von dem einen mechanischen Arm (28a.) auf den weiteren mechanischen Arm (28b) die Rotatkmsrichtung der Arme wechselt.
14. Verfahren m Vernähen von Material nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergabe des Antriebs der Nähnadel (14) von dem einen mechanischen Arm (28a) auf den weiteren mechanischen Arm (28 b) geschieht, wenn der eine mechanische Arm (28a) den weiteren mechanischen Arm (28b) erreicht, d.h. der eine mechanische Arm (28a) in eine Endposition kommt und der weitere mechanische .Arm (28b) in der Ausgangsposition erreicht wird.
15. Verfahren zum Vernähen von Material nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Übergabe des Antriebs der Nähnadel (14) von dem mechanischen Arm (28a) auf den weiteren mechanischen Arm (28b) der Faden (20) durch die Fluchtöffnung (38) bewegt wird, wodurch ein Verklemmen des Fadens (20) zwischen den mechanischen Armen (28a, 28b) verhindert ist
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