EP4716621A1 - Kreissäge - Google Patents
KreissägeInfo
- Publication number
- EP4716621A1 EP4716621A1 EP24725411.3A EP24725411A EP4716621A1 EP 4716621 A1 EP4716621 A1 EP 4716621A1 EP 24725411 A EP24725411 A EP 24725411A EP 4716621 A1 EP4716621 A1 EP 4716621A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- saw blade
- cover
- saw
- bearing
- holder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G19/00—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
- B27G19/02—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G19/00—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
- B27G19/02—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws
- B27G19/025—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws with guards for tool
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27G—ACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
- B27G19/00—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws
- B27G19/02—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws
- B27G19/04—Safety guards or devices specially adapted for wood saws; Auxiliary devices facilitating proper operation of wood saws for circular saws for manually-operated power-driven circular saws
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Sawing (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Kreissäge mit einem Sägekopf (40), der eine Antriebseinheit (47) mit einer Antriebswelle (47.1) aufnimmt, wobei die Antriebswelle (47.1) mittels eines Wellenlagers (47.2) drehbar am Sägekopf (40) gelagert ist, wobei die Antriebswelle (47.1) einen Sägeblatthalter (45) trägt, an dem ein Sägeblatt (46) auswechselbar montierbar ist, wobei eine Sägeblattaufnahme (45.6) vorgesehen ist, die ausgebildet ist, um das an dem Sägeblatthalter (45) lösbar montierbare Sägeblatt (46) aufzunehmen, wobei die Sägeblattaufnahme (45.6) eine Aufnahmen-Innenseite (45.7) und eine in Richtung der Drehachse der Antriebswelle (47.1) zur Aufnahme Innenseite (45.7) beabstandete Aufnahme-Außenseite (45.8) aufweist, wobei die Aufnahme-Innenseite (45.7) dem Wellenlager (47.2) zugewandt und die Aufnahme- Außenseite (45.8) dem Wellenlager (47.2) in Richtung der Drehachse der Antriebswelle (47.1) abgewandt angeordnet ist, wobei eine Sägeblatt- Schutzabdeckung vorgesehen ist, die den Zugriff auf die Sägeblattaufnahme (45.6), insbesondere auf das in der Sägeblattaufnahme (45.6) gehaltene Sägeblatt (46), zumindest bereichsweise versperrt, wobei die Sägeblatt-Schutzabdeckung eine bewegliche Sägeblatt-Abdeckung (60) aufweist, die gegenüber dem Sägekopf (40) mittels einer Schutzabdeckungs-Lageranordnung zwischen einer geschlossenen Schutzstellung und einer geöffneten Sägeposition schwenkbar ist und die ausgebildet und angeordnet ist, um ein in oder an der Sägeblattaufnahme (45.6) montierbares Sägeblatt (46) an seinem umfangsseitigen Schneidbereich (46.1) in der geschlossenen Schutzstellung zumindest bereichsweise abzudecken. Um bei einer solchen Kreissäge eine verbesserte Kraftableitung von dem Sägeblatt in die Antriebswelle und das Wellenlager zu erreichen, ist es gemäß der Erfindung vorgesehen, dass der Sägeblatthalter (45) zwischen der Schutzabdeckungs- Lageranordnung und dem Wellenlager (47.1) der Antriebswelle (47.1) angeordnet ist.
Description
Kreissäge
Kreissäge mit einem Sägekopf, der eine Antriebseinheit mit einer Antriebswelle aufnimmt, wobei die Antriebswelle mittels eines Wellenlagers drehbar am Sägekopf gelagert ist, wobei die Antriebswelle einen Sägeblatthalter trägt, an dem ein Sägeblatt auswechselbar montierbar ist, wobei eine Sägeblattaufnahme vorgesehen ist, die ausgebildet ist, um das an dem Sägeblatthalter lösbar montierbare Sägeblatt aufzunehmen, wobei die Sägeblattaufnahme eine Aufnahmen-Innenseite und eine in Richtung der Drehachse der Antriebswelle zur Aufnahme-Innenseite beabstandete Aufnahme-Außenseite aufweist, wobei die Aufnahme-Innenseite dem Wellenlager zugewandt und die Aufnahme-Außenseite dem Wellenlager in Richtung der Drehachse der Antriebswelle abgewandt angeordnet ist, wobei eine Sägeblatt- Schutzabdeckung vorgesehen ist, die den Zugriff auf die Sägeblattaufnahme, insbesondere auf das in der Sägeblattaufnahme gehaltene Sägeblatt, zumindest bereichsweise versperrt, wobei die Sägeblatt-Schutzabdeckung eine bewegliche Sägeblatt-Abdeckung aufweist, die gegenüber dem Sägekopf mittels einer Schutzabdeckungs-Lageranordnung zwischen einer geschlossenen Schutzstellung und einer geöffneten Sägeposition schwenkbar ist und die ausgebildet und angeordnet ist, um ein in der Sägeblattaufnahme montierbares Sägeblatt an seinem umfangsseitigen Schneidbereich im Bereich eines Schneidabschnitts der Säge in der geschlossenen Schutzstellung zumindest bereichsweise abzudecken. Der Schneidabschnitt der Säge bezeichnet den Bereich eines in der Sägeblattaufnahme montierbaren Sägeblatts, der bei der Bearbeitung eines Werkstücks mit dem Werkstück in Eingriff kommt.
Erfindungsgemäße Kreissägen können, insbesondere mobile oder halbstationäre Kreissägen sein, die von einem Benutzer an einen Aufstellort verbracht und dort
verwendet werden. Entsprechend können erfindungsgemäße Kreissägen Kappsägen, Kapp-Zugsägen oder Pendelhaubensägen sein.
Bei erfindungsgemäßen Kreissägen kann es so sein, dass der Sägekopf um eine Schwenkachse, die bspw. parallel zur Drehachse des Sägeblatthalters verlaufen kann und vorzugsweise eine Kappachse bilden kann, schwenkbar gelagert ist.
Bei erfindungsgemäßen Kreissägen ist ein Sägeblatt an einem drehbaren Sägeblatthalter gehalten ist. Dem Sägeblatt ist eine Sägeblatt-Schutzabdeckung zugeordnet. Diese weist eine feststehende Sägeblatt-Schutzabdeckung und eine schwenkbar mit dem Sägekopf verbundene bewegliche Sägeblatt-Abdeckung auf.
Die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung kann zwischen einer geschlossenen Schutzstellung und einer geöffneten oder teilgeöffneten Sägestellung verschwenkt werden. In der geschlossenen Schutzstellung überdeckt die bewegliche Sägeblatt- Abdeckung den Schneidabschnitt eines in der Sägeblattaufnahme des Sägekopfs untergebrachten Sägeblatts. Wird die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung hin zur geöffneten oder teilgeöffneten Sägestellung verschwenkt, so gibt sie einen Teil des Schneidabschnitts des Sägeblatts frei. Mit diesem freigegebenen Bereich kann ein Sägeschnitt in einem Werkstück vorgenommen werden.
Aus DE 10 2016 109 375 A1 ist eine Kappsäge bekannt, die einen Sägekopf mit einer Sägeblatt-Aufnahme aufweist.
In moderne Kreissägen werden in zunehmendem Maße Funktionalitäten integriert. Beispielsweise können Bremssysteme vorgesehen werden, die das Sägeblatt in Bruchteilen von Sekunden zum Stehen bringen, wenn ein Benutzer in den Schneidbereich des Sägeblatts gelangt. Durch die abrupte Bremswirkung wird eine hohe Belastung in das Sägeblatt und über das Sägeblatt in die Antriebswelle und das Wellenlager eingebracht.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Kreissäge der eingangs erwähnten Art zu schaffen, mit der sich eine verbesserte Kraftableitung von dem Sägeblatt in die Antriebswelle und das Wellenlager erreichen lässt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass der Sägeblatthalter zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und dem Wellenlager der Antriebswelle angeordnet ist. Insbesondere kann es gemäß der Erfindung vorgesehen sein, dass der Sägeblatthalter in Achsrichtung der Antriebswelle zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und dem Wellenlager der Antriebswelle angeordnet ist.
Diese Aufgabe wird ebenfalls dadurch gelöst, dass der Sägeblatt-Aufnahmebereich in Achsrichtung der Antriebswelle in einem Abstandsbereich von höchstens zwei Lagerbreiten des Wellenlagers der Antriebswelle zum Wellenlager der Antriebswelle angeordnet ist. Insbesondere kann es gemäß der Erfindung vorgesehen sein, dass der Sägeblatt-Aufnahmebereich in Achsrichtung der Antriebswelle innerhalb eines Abstandsbereichs von höchstens einer Lagerbreite des Wellenlagers der Antriebswelle zum Lager des Wellenlagers angeordnet ist.
Diese Aufgabe wird ebenfalls dadurch gelöst, dass der Sägeblatt-Aufnahmebereich in Achsrichtung der Antriebswelle in einem Abstandsbereich von weniger als einem halben Lagerdurchmesser der Antriebswelle zum Lager der Antriebswelle angeordnet ist und/oder die Schutzabdeckungs-Lageranordnung in Achsrichtung der Antriebswelle in einem Abstandsbereich von weniger als einem Lagerdurchmesser der Antriebswelle zum Lager der Antriebswelle angeordnet ist.
Bei bekannten Kreissägen ist die Schutzabdeckungs-Lageranordnung üblicherweise auf der dem Wellenlager zugewandten Innenseite des Sägeblatts angeordnet. Die Erfindung geht nun einen anderen Weg, indem sie die Schutzabdeckungs- Lageranordnung auf die Außenseite des Sägeblatts verlagert. Hierdurch kann der Sägeblatthalter und damit auch das Sägeblatt in Richtung der Drehachse dicht an das Wellenlager herangeführt werden. Damit ergibt sich ein geringerer Hebelarm zwischen dem Sägeblatt, bzw. dem Sägeblatthalter und dem Wellenlager. Dies führt zu einer
erheblichen Verringerung der Biegebeanspruchung der Antriebswelle. Infolgedessen ergibt sich auch eine verbesserte Krafteinleitung in das Wellenlager. Die erfindungsgemäße Kreissäge ist somit deutlich belastbarer, was sich insbesondere dann vorteilhaft auswirkt, wenn sie mit einer auf das Sägeblatt einwirkenden Bremsvorrichtung ausgerüstet ist.
Eine stabile Befestigung der Schutzabdeckungs-Lageranordnung gelingt auf einfache Weise dann, wenn vorgesehen ist, dass an dem Sägekopf ein Träger befestigt ist, der die Schutzabdeckungs-Lageranordnung trägt und der zumindest teilweise beabstandet zu der Aufnahme-Außenseite in einem Sägekopf-Außenbereich angeordnet ist, wobei dieser Sägekopf-Außenbereich auf der dem Wellenlager, in Richtung der Drehachse der Antriebswelle abgewandten Seite der Aufnahme- Außenseite angeordnet ist. Der Sägekopf-Außenbereich kann dabei innerhalb eines Gehäuses der Säge oder außerhalb des Gehäuses angeordnet sein.
Gemäß einer bevorzugten Erfindungsvariante kann es vorgesehen sein, dass der T räger einen Lagerhalter aufweist, an dem ein Lager gehalten ist, wobei die Drehachse des Lagers parallel, vorzugsweise in Flucht, zu der Drehachse der Antriebswelle verläuft, und dass mittels des Lagers zumindest ein Teil der beweglichen Sägeblatt- Abdeckung schwenkbar an den Träger angekoppelt ist. Auf diese Weise lässt sich die Bewegungskinematik der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung auf die Geometrie des Sägeblatts abstimmen. Zudem können dann einfache Lager für die Konstruktion der Schutzabdeckungs-Lageranordnung verwenden werden. Steht die Drehachse des Lagers in Flucht (oder nahezu in Flucht), zu der Drehachse der Antriebswelle, dann ergibt sich eine kompakte Bauweise für die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung und es können einfache Drehlager, beispielsweise Wälz- oder Gleitlager für die Lagerung der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung verwendet werden.
Eine mögliche Erfindungsvariante kann dergestalt sein, dass zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und der Aufnahme-Innenseite der Sägeblatt- Aufnahme, insbesondere zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und einer Sägeblatt-Auflagefläche des Sägeblatthalters, ein Abstandsbereich gebildet ist, der radial zur Drehachse des Sägeblatthalters zugänglich ist. Über den radial
zugänglichen Abstandsbereich kann das Sägeblatt einfach montiert oder demontiert werden. In anderen Worten ist zwischen der Sägeblatt-Aufnahme und der Schutzabdeckungs-Lageranordnung ein sich in Achsrichtung der Antriebswelle erstreckender Spalt gebildet durch den das Sägeblatt in zur Antriebswelle radialer Richtung entnehmbar ist.
Vorzugsweise kann es dabei auch vorgesehen sein, dass zumindest bereichsweise im Abstandsbereich zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und der Aufnahme-Außenseite der Sägeblatt-Aufnahme ein Klemmstück zur klemmenden Befestigung des Sägeblatts am Sägeblatthalter angeordnet ist, und dass zwischen dem Sägeblatthalter und dem Klemmstück die Sägeblattaufnahme gebildet ist. Dabei kann es insbesondere für eine einfache Montage/Demontage des Sägeblatts vorgesehen sein, dass das Klemmstück, insbesondere eine Werkzeugaufnahme des Klemmstücks, durch einen Zugangsbereich der Schutzabdeckungs-Lageranordnung hindurch, vorzugsweise in Achsrichtung der Antriebswelle, zugänglich ist.
Im Rahmen der Erfindung kann es daher insbesondere auch so sein, dass die Lageranordnung eine Durchführung aufweist, durch die hindurch ein Befestigungselement, insbesondere eine Befestigungsschraube, zur Befestigung des Sägeblatts an dem Sägeblatthalter führbar ist. Mit dem Befestigungselement kann beispielsweise das Klemmstück mit der Antriebswelle für die Befestigung des Sägeblatts verbunden werden. Bevorzugt kann es dabei so sein, dass die Durchführung in Flucht zur Drehachse der Antriebswelle verläuft.
Eine denkbare Erfindungsvariante kann dergestalt sein, dass die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung ein erstes Abdecksegment und ein zweites Abdecksegment aufweist, die in der geschlossenen Schutzstellung jeweils einen Teilbereich der Sägeblattaufnahme, insbesondere jeweils einen Teilbereich eines in der Sägeblattaufnahme montierten Sägeblatts, überdecken, und dass diese beiden Abdecksegmente gegeneinander verstellbar sind. Hierdurch kann die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung platzsparend in die geöffnete Sägestellung geschwenkt werden. Infolge des geringeren Platzbedarfs für die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung steht zusätzlicher Bauraum zur Verfügung, der für eine kompakte Bauweise der Kreissäge
genutzt werden kann. So ist beispielsweise denkbar, dass in dem Bauraum, der in Verlängerung der Schwenkbewegung der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung steht, eine Bremsanordnung zum Abbremsen des Sägeblatts im Gefahrenfall zumindest bereichsweise verbaut ist. Vorzugsweise kann es dabei so sein, dass der Träger die beiden Abdecksegmente drehgelagert aufnimmt.
Eine platzsparende und zugleich einfach aufgebaute Konstruktion ergibt sich dann, wenn vorgesehen ist, dass der Lagerhalter des Trägers ringförmig ausgebildet ist, und dass der Lagerhalter an seinem Innenumfang das/ein Lager zur Lagerung des ersten Abdecksegments und an seinem Außenumfang ein Lagerteil zur Lagerung des zweiten Abdecksegments trägt.
Wenn nach einer Erfindungsvariante vorgesehen ist, dass das erste Abdecksegment eine Führung aufweist, die mit einem Führungselement des zweiten Abdecksegments zur Bildung einer Schiebeführung zusammenarbeitet, und dass die Schiebeführung die Stellbewegung der beiden Abdecksegmente gegeneinander führt, dann kann eine betriebssichere Verstellung der beiden Abdecksegmente gegeneinander garantiert werden. Hierbei kann es vorzugsweise so sein, dass die Stellbewegung der beiden Abdecksegmente gegeneinander in zumindest einer Stellrichtung mittels eines Begrenzungselements begrenzt ist, um mögliche Fehlbedienungen auszuschließen.
Wenn vorgesehen ist, dass die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung wenigstens einen Abdeckabschnitt aufweist, dass der Abdeckabschnitt in der geschlossenen Schutzstellung einen Bereich der Sägeblattaufnahme, insbesondere einen Bereich des Sägeblatts, abdeckt, und dass der Abdeckabschnitt vorzugsweise auswechselbar mit der Lageranordnung verbunden ist, muss im Schadens- oder Verschleißfall nicht die gesamte bewegliche Sägeblatt-Abdeckung getauscht werden. Vielmehr reicht es dann aus, wenn nur der beschädigte Abdeckabschnitt getauscht wird.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine als Kapp-Zugsäge ausgestaltete Kreissäge in perspektivischer Ansicht,
Figur 2 eine Baugruppe der Kreissäge gemäß Figur 1 in perspektivischer Ansicht,
Figur 3 die Darstellung gemäß Figur 2 in einer teilweise geschnittenen Ansicht,
Figur 4 eine Sägeblatt-Schutzabdeckung der Kreissäge gemäß den Figuren 1-3,
Figur 5 die Sägeblatt-Schutzabdeckung gemäß Figur 4 in einer veränderten Perspektive,
Figur 6 ein Detail der Sägeblatt-Schutzabdeckung gemäß den Figuren 4 und 5,
Figur 7 und 8 in teilweise geschnittener Darstellung ein weiteres Detail der Sägeblatt-Schutzabdeckung gemäß den Figuren 4-6 und
Figur 9 eine Detaildarstellung der Kreissäge im Vertikalschnitt.
Figur 1 zeigt eine Kreissäge, nämlich eine Kapp-Zugsäge. Diese Kreissäge weist ein Maschinenbett 10 auf, welches über Füße auf einer Arbeitsfläche abgestellt werden kann. Das Maschinenbett 10 besitzt ein Lagerteil 12, welches einen Stützabschnitt für eine Schwenkvorrichtung 13 aufweist. Die Schwenkvorrichtung 13 kann in dem Lagerteil 12 um eine vertikale Schwenkachse verschwenkt werden, sodass Gehrungsschnitte mit der Kreissäge möglich sind. Im Bereich des Stützabschnitts ist auch eine Skala vorgesehen, die eine Winkelteilung aufweist, um die gewünschte Schwenkstellung der Schwenkvorrichtung 13 einstellen zu können.
Das Maschinenbett 10 und die Schwenkvorrichtung 13 bilden Auflageflächen 1 1 , die miteinander fluchtend in einer Ebene angeordnet sind. Auf dem Maschinenbett 10 sind zwei seitliche Anschlagstücke 17.1 von Anschlägen 17 montiert, die mittels Anschlagplatten 17.2 in Vertikalrichtung verlängerbar sind.
Die Anschläge 17 dienen zur Anlage eines zu bearbeitenden Werkstücks, wobei das Werkstück mit seiner Rückseite gegen die Anschlagstücke 17.1 bzw. die Anschlagerweiterungen 17.2 zur Anlage gebracht werden kann.
Vorderseitig ist an der Schwenkvorrichtung 13 ein Ausleger 14 vorhanden, der an seinem längsseitigen Ende eine Feststellvorrichtung 15, umfassend ein Klemm- Betätigungselement und ein Rast-Betätigungselement, trägt. Die Schwenkvorrichtung 13 kann um ihre vertikale Schwenkachse zwischen festen Rastpositionen verschwenkt werden. Um die Rastverbindung in einer Rastposition aufzuheben, muss die Schwenkvorrichtung 13 mittels des Rast-Betätigungselements entriegelt werden. Zwischen den Rastpositionen kann die Schwenkvorrichtung 13 stufenlos verschwenkt werden. Die Fixierung der Schwenkvorrichtung 13 in einer Zwischenposition erfolgt mit einer Klemmverbindung. Diese Klemmverbindung kann mit dem Klemm- Betätigungselement gelöst werden.
Die Kreissäge weist einen Sägeschlitz 16 auf, der sich wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel im Bereich der Schwenkvorrichtung 13 erstrecken kann und hier beispielsweise bis in den Bereich des Auslegers 14 geführt ist.
Der Sägeschlitz 16 wird beidseitig von Begrenzungsrändern begrenzt. Zu beiden Seiten des Sägeschlitzes 16 erstrecken sich jeweils Auflageflächen 1 1 der Begrenzungsränder. In Richtung zu den Anschlägen 17 anschließend an den Sägeschlitz 16 kann ein Spanleitelement 50 vorgesehen sein, mittels dem Sägespäne aus dem Arbeitsbereich der Kreissäge abgeleitet werden können.
Figur 1 zeigt weiter, dass die Kreissäge einen Träger 18 aufweist, der mit einer Basis über ein Schwenklager mit horizontaler Schwenkachse an das Maschinenbett 10 angekoppelt ist. Der Träger 18 trägt einen Kopf 20, der über eine Schwenkführung an
einem Lagergehäuse des Maschinenbetts 10 abgestützt ist. Im Bereich dieser Abstützung kann die Schwenkbewegung des Trägers 18 geführt und die eingestellte Position gegenüber dem Lagergehäuse fixiert werden. Am Lagergehäuse ist eine Skala vorgesehen, an der die Schwenkstellung abgelesen werden kann. Die Einstellung der Schwenkstellungen des Trägers 18 gegenüber dem Lagergehäuse kann beispielsweise mit einer Kopplung, insbesondere einem Getriebe erfolgen, wobei die Schwenkstellung mittels einer Einstelleinrichtung bedienerseitig vorgenommen werden kann.
Figur 1 zeigt weiter, dass der Träger 18 im Bereich des Kopfs 20 Linearführungs- Elemente 21 aufweist, die sich in Richtung des Sägeschlitzes 16 erstrecken und die einen Sägeschlitten 30 in dieser Richtung linear führen. Der Sägeschlitten 30 weist hierzu einen Grundkörper auf, an dem Linearlager-Elemente 31 angeordnet sind, welche mit den Linearführungs-Elementen 21 des Trägers 18 zur Bildung der Linearführung Zusammenarbeiten. Die Linear-Lagerelemente sind mittels eines durch den Kopf 20 gebildeten Verbindungsabschnitts 32 miteinander fest verbunden.
An einem Schlittenträger 33 (s. Figur 2 und 3) des Sägeschlittens 30 ist über ein Kapplager 34 mit horizontaler Schwenkachse ein Sägekopf 40 angebracht. Der Sägekopf 40 weist ein Gehäuse 41 mit einer feststehenden Sägeblatt- Schutzabdeckung 44 auf. Innerhalb des Gehäuses 41 ist ein Sägeblatt 46 angeordnet. In der in Figur 1 dargestellten Ausgangsstellung ist das Sägeblatt 46 der Kreissäge an seiner Unterseite zusätzlich mit einer beweglichen Sägeblatt-Abdeckung 60 überdeckt.
Das Gehäuse 41 besitzt einen Griff 42 mit einem Schalter 43. Mit dem Schalter 43 kann die Kreissäge aktiviert werden. An dem Griff 42 kann der Sägekopf 40 gegenüber dem Schlittenträger 33 um die horizontale Schwenkachse des Kapplagers 34 verschwenkt werden, sodass das Sägeblatt 46 in den Sägeschlitz 16 eintauchen kann, wobei die bewegliche Sägeblatt-Schutzabdeckung 60 sich öffnet, um das Sägeblatt 46 freizugeben. Zusätzlich kann das Sägeblatt 46 zusammen mit dem Sägekopf 40 in Längsrichtung des Sägeschlitzes 16 verstellt werden. Hierzu wird der Sägekopf 40 längs der Linearführung-Elemente 21 des Trägers 18 verschoben. Dabei kann ein Trennschnitt in einem Werkstück vorgenommen werden.
Figur 9 veranschaulicht, dass innerhalb des Gehäuses 41 des Sägekopfs 40 eine Antriebseinheit 47 mit einer Antriebswelle 47.1 verbaut sein kann. Die Antriebswelle 47.1 ist mit einer Lagereinheit um eine Drehachse D der Antriebswelle 47.1 drehbar gelagert. Die Lagereinheit besitzt ein Wellenlager 47.2, das beispielsweise als Kugellager ausgebildet sein kann.
An ihrem aus dem Gehäuse 41 ragenden Ende trägt die Antriebswelle 47.1 an einem Befestigungsabschnitt einen Sägeblatthalter 45. Dabei kann es so sein, dass der Befestigungsabschnitt einen zapfenförmigen Endabschnitt bildet, auf dem der Sägeblatthalter 45 mit einer Bohrung aufgeschoben ist. Der Sägeblatthalter 45 kann beispielsweise ringförmig ausgebildet sein, wie Figur 9 zeigt. Er weist eine Sägeblatt- Anlagefläche 45.1 auf, die sich radial zur Drehachse D der Antriebswelle 47.1 erstrecken kann. Im montierten Zustand begrenzt die Sägeblatt-Anlagefläche 45.1 eine Sägeblattaufnahme 45.6.
Es kann so sein, dass die Sägeblatt-Anlagefläche 45.1 die Aufnahme-Innenseite 45.7 der Sägeblatt-Aufnahme 45.6 begrenzt. Dies veranschaulicht Figur 9.
Es kann so sein, dass der Sägeblatthalter 45 radial innenliegend der Sägeblatt- Anlagefläche 45.1 eine Eintiefung 45.2 besitzt. Diese Eintiefung 45.2 ist gegenüber der Sägeblatt-Auflagefläche 45.1 in Richtung zum Wellenlager 47.2 hin zurückversetzt.
An die Sägeblatt-Anlagefläche 45.1 kann ein Sägeblatt 46 flächig angelegt werden. Das Sägeblatt 46 besitzt einen zentralen Durchbruch 46.2, der an die Eintiefung 45.2 des Sägeblatthalters 45 anschließt. Das Sägeblatt 46 liegt entsprechend mit seiner Innenseite an der Sägeblatt- Anlagefläche 45.1 auf.
Zur Befestigung des Sägeblatts 46 kann ein Klemmstück 45.3 verwendet sein. Das Klemmstück 45.3 besitzt einen Zentrieransatz 45.4, der durch den Durchbruch 46.2 des Sägeblatts 46 hindurchgreift und in die Eintiefung 45.2 des Sägeblatthalters 45 eingreift.
Dem Sägeblatt 46 zugewandt besitzt das Klemmstück 45.3 eine innere Klemmfläche 45.9, die im montierten Zustand an der Außenseite des Sägeblatts 46 anliegt.
Es kann so sein, dass im montierten Zustand die Klemmfläche 45.9 die Aufnahme- Außenseite 45.8 der Sägeblatt-Aufnahme 45.6 begrenzt, wie Figur 9 veranschaulicht.
Zur Befestigung des Sägeblatts 46 an der Antriebswelle 47.1 ist ein Befestigungselement 45.5 verwendet, das wie vorliegend als Schraube ausgebildet sein kann. Das Befestigungselement 45.5 ist durch einen zentrischen Durchbruch des Klemmstücks 45.3 hindurchgeführt und in eine axiale Gewindeaufnahme der Antriebswelle 47.1 eingeschraubt, wie Figur 9 zeigt.
Ein Verspannen des Befestigungselements 45.4 führt dazu, dass das Sägeblatt 46 geklemmt zwischen dem Sägeblatthalter 45 und dem Klemmstück 45.3 gehalten ist. Zusätzlich wird der Sägeblatthalter 45 gegen eine Auflage-Schulter der Antriebswelle 47.1 gespannt.
Figur 1 zeigt, dass die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60 ein erstes Abdecksegment 80 und ein zweites Abdecksegment 90 aufweist. Die beiden Abdecksegmente 80 und 90 sind gegeneinander und gegenüber dem Sägekopf 40 verstellbar. Aufgrund dieser Verstellmöglichkeit kann die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60 von einer geschlossenen Schutzstellung, wie sie in Figur 1 gezeigt ist, in eine geöffnete oder teilgeöffnete Sägestellung gebracht werden. In der Sägestellung ist ein Schneidbereich 46.1 des Sägeblatts 46 freigegeben, sodass ein Trennschnitt in ein Werkstück eingebracht werden kann.
Wie die Figuren 4 und 5 veranschaulichen, kann die Gestaltung so sein, dass das erste Abdecksegment 80 ein Lagerstück 81 aufweist, mittels dem das erste Abdecksegment 80 um eine Schwenkachse verschwenkbar ist, wie dies später näher erläutert wird.
Das Lagerstück 81 bildet vorzugsweise eine Durchführung 81.1. Die Durchführung
81.1 ist so dimensioniert, dass das Befestigungselement 45.5 durch die Durchführung 81 hindurch geschoben werden kann.
An das Lagerstück 81 ist ein Übergangsabschnitt 82 angeschlossen, der an einem Ansatz 83 eine Außenwand 84 trägt. An die Außenwand 84 schließt sich eine Zahnungsabdeckung 85 an.
Figur 5 zeigt, dass es so sein kann, dass an die Zahnungsabdeckung 85 eine Innenabdeckung 86 angeschlossen sein kann.
Die Außenwand 84 bildet einen Abdeckabschnitt, der in der geschlossenen Schutzstellung der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung 60 einen Teil der Außenseite des Sägeblatts 46 überdeckt. Entsprechend ist die Außenwand 84 auf der dem Wellenlager 47.1 abgewandten Seite neben der Aufnahme-Außenseite 45.8 der Sägeblatt-Aufnahme 45.6 angeordnet. Die Außenwand 84 verhindert entsprechend in der geschlossenen Schutzstellung einen Zugriff auf die Außenseite des Sägeblatts 46.
Die Zahnungsabdeckung 85 bildet einen Abdeckabschnitt, der in der geschlossenen Schutzstellung der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung 60 den Schneidbereich 46.1 des Sägeblatts 46 überdeckt. Entsprechend umfasst die Zahnungsabdeckung 85 den radial äußeren Bereich des Sägeblatts 46.1 und mithin auch den radial äußeren Bereich der Sägeblatt-Aufnahme 45.6.
Die Innenabdeckung 86 bildet einen Deckabschnitt, der in der geschlossenen Schutzstellung der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung 46 einen Teil der Innenseite des Sägeblatts 46 überdeckt. Entsprechend ist die Innenabdeckung 86 auf der dem Wellenlager 47.2 zugewandten Seite neben der Aufnahme-Innenseite 45.7 der Sägeblatt-Aufnahme 45.6 angeordnet. Die Innenabdeckung 86 verhindert entsprechend in der Schutzstellung einen Zugriff auf die Innenseite des Sägeblatts 46.
Es kann vorgesehen sein, dass an einem ersten Abdecksegment 80 die Außenwand 84, die Zahnungsabdeckung 85 und/oder die Innenabdeckung 86 vorgesehen sind.
Figur 5 zeigt, dass an dem ersten Abdecksegment 80 eine Führung 87 vorhanden sein kann. Vorzugsweise ist die Führung 87 einteilig mit dem ersten Abdecksegment 80
verbunden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Führung 87 im Querschnitt in Form einer muldenförmigen Eintiefung in die Außenwand 84 eingetieft. Vorzugsweise ist es so, dass die Führung 87 in Längserstreckung konzentrisch zu der von dem Lagerstück 81 gebildeten Schwenkachse verläuft.
Zur Begrenzung der Schwenkbewegung der beiden Abdecksegmente 80 und 90 gegeneinander kann an einem der Abdecksegmente 80, 90 ein Begrenzungselement 88 vorgesehen sein, welches an einem Gegenanschlag des jeweils anderen Abdecksegments 80, 90 anschlägt.
Vorteilhafterweise kann es so sein, dass das erste Abdecksegment 80 zwei- oder mehrteilig ausgeführt ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bilden die Außenwand 84, die Zahnungsabdeckung 85 und/oder die Innenabdeckung 86 einen einteiligen Formkörper, der vorzugsweise auswechselbar mit dem Ansatz 83 verbunden ist.
Das erste Abdecksegment 80 und der Träger 83 können als 2-Komponententeil, beispielsweise aus Kunststoff und Metall, gefertigt sein, wobei der Ansatz 83 aus Metall besteht und der Formkörper aus Kunststoff.
Das zweite Abdecksegment 90 weist ein Lagerteil 92.1 mit einem Lager 92 auf (s. Figur 9). An das Lagerteil 92.1 ist ein Ansatz 92.2 mit einem Befestigungsabschnitt 92.3 angeschlossen.
Das zweite Abdecksegment besitzt ein Wandelement 93, das eine Außenwand 94 trägt. An die Außenwand 94 schließt sich eine Zahnungsabdeckung 95 und daran eine Innenabdeckung 96 an.
Ähnlich wie beim ersten Abdecksegment 80 bildet die Außenwand 94 einen äußeren Abdeckabschnitt, der die Aufnahme-Außenseite 45.8 der Sägeblatt-Aufnahme 45.6 außenseitig überdeckt. Die Zahnungsabdeckung 95 umgibt den Schneidbereich 46.1 des Sägeblatts 46. Die Innenabdeckung 96 schließt sich in Richtung zum Wellenlager 47.1 an die Aufnahme-Innenseite 45.7 der Sägeblatt-Aufnahme 45.6 an.
Es muss nicht so sein, dass die als Abdeckabschnitte ausgeführten Bauteile Außenwand 94, Zahnungsabdeckung 95 und Innenabdeckung 96 gemeinsam an dem zweiten Abdecksegment 90 vorgesehen sind. Vielmehr kann es so sein, dass das zweiten Abdecksegment 90 die Außenwand 94, die Zahnungsabdeckung 95 und/oder die Innenabdeckung 96 als Formteil aufweist.
Das zweite Abdecksegment 90 und der Befestigungsabschnitt 92.3 können als 2- Komponententeil, beispielsweise aus Kunststoff und Metall, gefertigt sein, wobei der Befestigungsabschnitt 92.3 aus Metall besteht und der Formteil aus Kunststoff.
Das zweite Abdecksegment 90 kann so ausgebildet sein, dass es ein Führungselement 97 aufweist. Das Führungselement 97 ist ausgebildet und angeordnet, um mit der Führung 87 des ersten Abdecksegments 80 eine Führung zu bilden. Dabei ist es so, dass die Führung die Stellbewegung des ersten Abdecksegments 80 gegenüber dem zweiten Abdecksegment 90 führt.
Es kann so sein, dass das Führungselement 97 einteilig an die Außenwand 94 angeformt ist, wie Figur 5 zeigt. Vorteilhafterweise ist das Führungselement 97 als Vorsprung ausgebildet, der in die als muldenförmige Vertiefung ausgebildete Führung 87 eingreift. Der Vorsprung kann dabei rippenförmig ausgebildet sein und konzentrisch zu der Schwenkachse des zweiten Abdecksegments 90 verlaufen.
Wie die Figuren 7-9 zeigen, sind das erste Abdecksegment 80 und/oder das zweite Abdecksegment 90 schwenkbar an einem Träger 70 gelagert. Vorzugsweise sind beide Abdecksegmente 80 und 90 an dem Träger 70 schwenkbar gehalten.
Der Träger 70 besitzt einen Arm 71 , mit dem er am schwenkbaren Sägekopf 40 befestigt ist (siehe Figuren 1 -3). Vorzugsweise ist es so, dass der Arm 71 lösbar mittels Befestigungselementen 72 mit dem Sägekopf 40 verbunden oder verbindbar ist.
Es kann so sein, dass der Träger 70 endseitig einen Lagerhalter 73 am Arm 71 aufweist. An dem Lagerhalter 73 ist (s. Figur 9) ein Lager 110 zur Lagerung des ersten
Abdecksegments 80 angeordnet. Das Lager 1 10 bildet eine Schwenkachse, um die das erste Abdecksegment 80 schwenkbar ist.
Wie die Figur 9 zeigt, kann das Lager 1 10 vorzugsweise als Wälzlager, insbesondere als Kugellager ausgebildet sein. Der Außenring des Wälzlagers ist in den Lagerhalter
73 eingeschoben und schlägt an einem Anschlag 74 des Trägers 70 an. Der Anschlag
74 ist vorzugsweise an den Lagerhalter 73 angeformt. Der Innenring des Wälzlagers ist auf die Außenseite des Lagerstücks 81 aufgeschoben, wobei hier die Schiebebewegung mittels eines Anschlags, der beispielsweise von dem Übergangsabschnitts 82 gebildet ist, begrenzt wird.
Es kann zusätzlich oder alternativ vorgesehen sein, dass das zweite Abdecksegment 90 schwenkbar an dem Träger 70 gelagert ist. Hierzu bildet der Lagerhalter 73 eine Lageraufnahme für das Lagerteil 92.1 des zweiten Abdecksegments 90. Figur 7 veranschaulicht, dass zur Lagerung des zweiten Abdecksegments 90 ein Gleitlager verwendet sein kann. Denkbar ist es jedoch auch, dass für die Lagerung des zweiten Abdecksegments 90 ebenfalls ein Wälzlager verwendet ist.
Zur Fixierung des Lagerteils 92.1 an dem Lagerhalter 73 ist ein Sicherungselement 75 vorgesehen, das als Sprengring ausgebildet sein kann. Somit weißt der Lagerhalter 73 eine umlaufende Nut auf, in die das Sicherungselement 75 eingesetzt ist.
Wie die Zeichnungen zeigen, ist zur Verwirklichung einer kompakten Baugröße vorteilhafterweise vorgesehen, dass die beiden Schwenklager für das erste und das zweite Abdecksegment 80, 90 in Radialrichtung hintereinander angeordnet sind.
Vorteilhafterweise ist es so, dass die Schwenkachsen, um die die beiden Abdecksegmente 80, 90 schwenkbar sind, miteinander fluchten.
Gemäß Figur 9 ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Drehachse D in Flucht zu den Schwenkachsen der beiden Abdecksegmente 80, 90 steht.
Figur 9 zeigt weiter, dass der Träger 70 mit seinem Arm 71 in Richtung der Drehachse D auf der dem Wellenlager 74.2 abgewandten Seite des Sägeblatts 46 und damit neben der Aufnahme-Außenseite 45.8 der Sägeblatt-Aufnahme 45.6 verläuft. Somit wird auch die Lageranordnung, mittels der das erste und/oder das zweite Abdecksegment 80, 90 schwenkbar gelagert sind, auf dieser Seite gehalten.
Vorzugsweise ist der Sägeblatthalter 45 in Richtung der Drehachse D zwischen dem Wellenlager 47.2 und der Lageanordnung für das erste und/oder das zweite Abdecksegment 80,90 angeordnet. Auf diese Weise kann das Wellenlager 47.2 in Richtung der Drehachse D in geringem Abstand b zu dem Sägeblatthalter 45 und damit in geringem Abstand zu dem Sägeblatt 46 angeordnet werden. Somit wird zum einen eine kompakte Bauweise erreicht. Zum anderen können die Kräfte, welche über das Sägeblatt 46 in die Antriebswelle 47.1 eingebracht werden, besser abgeleitet und die Biegebeanspruchung der Antriebswelle 47.1 reduziert werden. Insbesondere kann hierdurch eine spannungsoptimierte Konstruktion für die Antriebswelle 47.1 erreicht werden.
Der Abstand „b“ zwischen dem Wellenlager 47.2 und dem Sägeblatthalter 45, gemessen in Richtung der Drehachse D beträgt vorzugsweise maximal 3,5 Millimeter, bevorzugt maximal 1 ,5 Millimeter, besonders bevorzugt maximal 1 Millimeter.
Zusätzlich oder alternativ kann es auch vorgesehen sein, dass das Abstandsmaß „A“ zwischen dem Wellenlager 47.2 und der Sägeblattauflagefläche 45.1 des Sägeblatthalters 45, gemessen in Richtung der Drehachse D vorzugsweise maximal 15 Millimeter, bevorzugt maximal 12 Millimeter, besonders bevorzugt maximal 10 Millimeter beträgt.
Figur 9 zeigt deutlich, wie in der geschlossenen Schutzstellung die beiden Abdecksegmente 80, 90 das Sägeblatt 46 vor einem Zugriff durch einen Benutzer schützen. Die Abdecksegmente 80, 90 sind so ausgebildet, dass das eine Abdecksegment 90 in den Bauraum des anderen Abdecksegments 80 eingeschwenkt werden kann, wodurch sich in der teilgeöffneten oder geöffneten Sägepositionen eine kompakte Zuordnung ergibt, wie Figur 3 zeigt.
Figur 3 zeigt auch, dass das Gehäuse 41 des Sägekopfs 40 eine Schwenkaufnahme aufweist, in die wenigstens eines der Abdecksegmente 80, 90, vorzugsweise beide Abdecksegmente 80, 90 zumindest bereichsweise eingeschwenkt werden können.
In der teilgeöffneten oder geöffneten Sägeposition ist es vorteilhafterweise so, dass sich die Projektionen der Abdecksegmente 80, 90 in Richtung der Drehachse in eine Ebene zumindest bereichsweise überdecken, wie Figur 3 veranschaulicht. Somit wird innerhalb des Gehäuses 41 nur eine im Bauraum reduzierte Größe der Schwenkaufnahme benötigt.
Figur 3 veranschaulicht, dass im Gehäuse 41 des Sägekopfs 40 eine Bremseinheit 48 untergebracht ist. Diese Bremseinheit 48 dient dazu, auf das Sägeblatt 46 einzuwirken. Es ist eine Erkennungseinheit vorgesehen, die detektiert, ob ein Benutzer in den Schneidbereich 46.1 des Sägeblatts 46 gelangt. Dann wird die Bremseinheit 48 aktiviert und die Rotation des Sägeblatts 46 mit der Bremseinheit 48 in Bruchteilen von Sekunden gestoppt.
Da die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60 mittels der Abdecksegmente 80, 90 segmentiert ist und dadurch nur ein geringer Bauraum für die Verschwenkung der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung 60 in das Gehäuse 41 benötigt wird, kann die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60, vorzugsweise vollständig, in das Gehäuse 41 eingeschwenkt werden bzw. die Bremseinheit 48 platzsparend in das Gehäuse 41 integriert werden.
Figur 7 veranschaulicht, dass an einem der Abdecksegmente 80, 90, vorzugsweise an dem zweiten Abdecksegment 90, ein Führungselement 91 angeordnet sein kann, welcher zum zwangsgesteuerten Schwenken des oder der Abdecksegmente 80, 90 dient.
Das Führungselement 91 kann einen Gleitabschnitt 91.2 aufweisen, der von einem Stützteil 91.2 begrenzt ist. Das Stützteil 91.2 kann vorzugsweise lösbar mit dem Gleitabschnitt 91 .2 verbunden sein.
Figur 3 veranschaulicht, dass an dem Sägeschlitten 30 ein Führungshebel 100 schwenkbar befestigt ist. Hierzu besitzt der Führungshebel 100 ein Gelenkstück 101 , das an einem Gelenk des Sägeschlittens 30 befestigt ist. Der Führungshebel 100 kann um die Schwenkachse des Gelenks verschwenkt werden. Diese Schwenkachse ist parallel beabstandet zu der Kappachse des Kapplagers 34. Gegenüberliegend dem Gelenkstück 101 weist der Führungshebel 100 eine Führungsaufnahme 102 auf. Das Führungselement 91 greift mit seinem Gleitabschnitt 91.2 in die Führungsaufnahme 102 ein. Das Stützteil 91.1 sichert den Führungshebel 100 an dem Führungselement 91.
In der in Figur 2 gezeigten aufgschwenkten Ruheposition des Sägekopfs 40 befinden sich die beiden Abdecksegmente 80, 90 in der geschlossenen Schutzstellung, in der sie das Sägeblatt 46 vor Zugriff schützen. Der Gleitabschnitt 91.2 liegt an dem dem Gelenkstück 101 abgewandten Ende der Führungsaufnahme 102 an. Wenn nun der Sägekopf 40 mittels des Griffs 42 um das Kapplager geschwenkt wird, so wird auch der Führungshebel 100 zwangsweise geschwenkt. Aufgrund der Beanstandung des Kapplagers 34 von der Schwenkachse des Führungshebels 100 wird eine Relativbewegung zwischen dem Sägekopf 40 und der Führungsaufnahme 102 bewirkt. Aufgrund dieser Relativbewegung zieht der Führungshebel 100 das zweite Abdecksegment 90 kontinuierlich, sodass es mit seinem Lagerteil 92.1 gegenüber dem Träger 70 verschwenkt wird. Dabei wird das zweite Abdecksegment 90 in den dafür vorgesehenen Schwenkbereich des Gehäuses 41 geschwenkt.
Figur 6 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform, bei der zwischen den beiden Abdecksegmenten 80, 90 eine Schleppverbindung 120 verwirklicht ist. Dabei kann es so sein, dass an einem der Abdecksegmente 80, 90 ein Freilauf 121 vorgesehen ist. Am anderen Abdecksegment 80, 90 ist ein Schleppelement 122 angeordnet. In der in Figur 6 gezeigten geschlossenen Schutzstellung liegt das Schleppelement 122 an einem Endanschlag 123 des Freilaufs 121 an.
Der Freilauf 121 kann als Schlitz ausgebildet sein, der in eines der beiden Abdecksegmente eingebracht ist. Das Schleppelement 122 kann als Vorsprung ausgeführt sein, der in diesen Schlitz eingreift.
Wenn nun das zweite Abdecksegment 90 ausgehend aus der geschlossenen Schutzstellung geöffnet wird, so zieht das am Endanschlag 123 anstehende Schleppelement 122 das erste Abdecksegment 80 mit, sodass dieses zusammen mit dem zweiten Abdecksegment 90 geschwenkt wird. Entsprechend gibt das erste Abdecksegment 80 dann den Schneidabschnitt frei.
Das Sägeblatt kann dann in ein Werkstück eintauchen, welches auf der Auflagefläche 1 1 des Maschinenbetts 10 aufliegt. Bei dem Schneidvorgang trifft dann das erste Abdecksegment 80 im Anschluss an den freigegebenen Schneidabschnitt auf das Werkstück. Dabei kann es dann so sein, dass das Werkstück im weiteren Schneidfortschritt das erste Abdecksegment 80 relativ zu dem zweiten Abdecksegment 90 schwenkt. Hierbei löst sich dann das Schleppelement 120 von dem Endanschlag 123 und dass Schleppelement 122 wird im Freilauf 121 verstellt. Hierbei schwenkt das zweite Abdecksegment 90 in das erste Abdecksegment 80 ein. Dies zeigt Figur 3.
Die Verstellbewegung des ersten Abdecksegments 80 gegenüber dem zweiten Abdecksegment 90 kann vorzugsweise mittels eines in Figur 5 gezeigten Begrenzungselements 88 begrenzt sein. Sobald das zweite Abdecksegment 80 an dem Begrenzungselement 88 ansteht, schleppt das erste Abdecksegment 80 das zweite Abdecksegment 90 mit. Dabei kann es dann so sein, dass der Gleitabschnitt 91.2 in der Führungsaufnahme 102 verstellt wird, wie Figur 3 zeigt. Figur 3 zeigt die vollständig geöffnete Sägeposition.
Vorzugsweise ist es vorgesehen, dass beim Verstellen der beiden Abdecksegmente 80, 90 gegeneinander eine, in den Figuren 5, 6 und 9 gezeigte Rückstellvorrichtung 99 aktiviert wird. Die Rückstellvorrichtung 99 ist ausgebildet, um die beiden Abdecksegmente 80, 90 gegeneinander vorzuspannen, wenn diese von der in Figur 2 gezeigten geschlossenen Schutzstellung in eine geöffnete oder teilgeöffnete Sägeposition geschwenkt werden.
Wie Figur 6 zeigt, kann die Rückstellvorrichtung eine Rückstellfeder 99.2 aufweisen, die zwischen den beiden Abdecksegmenten 80, 90 wirksam ist, um die Vorspannkraft zu erzeugen. Es kann beispielsweise so sein, dass die Rückstellfeder 99.2 in eine Aufnahme 98 eines der beiden Abdecksegmente 80, 90 eingesetzt ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Aufnahme 98 von dem zweiten Abdecksegment 90 gebildet.
Vorzugsweise kann es so sein, dass die Rückstellfeder 99.2 als Schraubenfeder ausgebildet ist.
Am jeweils anderen Abdecksegment 80, 90 kann beispielsweise ein Dorn 99.1 vorgesehen sein, der in den von der Schraubenfeder umgebenen Bauraum eintaucht und der sich an einem Ende der Schraubenfeder abstützt. Das andere Ende der Schraubenfeder ist auf dem Boden der Aufnahme 98 abgestützt.
Wie Figur 5 zeigt, kann der Dorn 99.1 an einem Stützelement 89 des zugeordneten Abdecksegments 80, 90 angeordnet sein.
Bei einer Verstellung der Abdecksegmente 80, 90 gegeneinander von der geschlossenen Schutzstellung in die geöffnete Sägestellung fährt der Dorn 99.1 in die Aufnahme 98 ein und komprimiert dabei die Schraubenfeder, sodass diese in einen Vorspannzustand gebracht wird.
Die Rückstellvorrichtung 99 bewirkt, dass dann, wenn der Sägekopf 40 ausgehend von der Sägeposition (beispielsweise gemäß Figur 3) in Richtung zu der in Figur 2 gezeigten Ausgangsposition geschwenkt wird, die Vorspannkraft der Rückstellfeder 99.2 die Abdecksegmente 80,90 in Richtung der geschlossenen Schutzstellung gegeneinander bewegt.
In Figur 3 ist es beispielsweise so, dass zunächst das erste Abdecksegment 80 im Uhrzeigersinn in Richtung der geschlossenen Schutzstellung geschwenkt wird. Aufgrund der wirkenden Schwerkraft verfährt auch das zweite Abdecksegment 90 in die geschlossene Schutzstellung, wobei der Gleitabschnitt 91.2 wieder längs der
Führungsaufnahme 102 verschoben wird, bis er in die in Figur 2 gelangte Position gelangt. Dann ist die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60 wieder vollständig in die geschlossene Schutzposition verbracht.
Wie Figur 3 veranschaulicht, kann es so sein, dass der Führungshebel 100 eine Umlenkung 103 aufweist. Diese Umlenkung 103 ist ausgebildet, um in der vollständig geöffneten Sägeposition den Führungshebel 100 um die Bremseinheit 48 umzulenken, sodass eine kompakte Bauweise erreicht werden kann.
Der Wechsel des Sägeblatts 46 kann in der in Figur 1 gezeigten aufgeschwenkten Ausgangsstellung leicht vorgenommen werden. Zu diesem Zweck wird ein Werkzeug durch die Durchführung 81.1 des Lagerstücks 81 des ersten Abdecksegments 80 hindurchgeführt und in eine Werkzeugaufnahme 45.5.1 des Befestigungselements 45.5 eingesetzt. Mit dem Werkzeug kann das Befestigungselement 45.5 gelöst werden. Ist das Befestigungselement 45.5 eine Schraube, so kann es aus der Gewindeaufnahme der Antriebswelle 47.1 herausgedreht werden. Da die Durchführung 81 .1 ausreichend dimensioniert ist, kann das Befestigungselement 45.5 durch die Durchführung 81.1 entfernt werden.
Zwischen der Sägeblatt-Auflagefläche 45.1 und der Lageranordnung zur Verschwenkung der beiden Abdecksegmente 80, 90 ist ein Abstandsbereich A gebildet. Dieser ist ausreichend dimensioniert, um das Sägeblatt 46 zusammen mit dem Klemmstück 45.3 in Richtung der Drehachse zu bewegen, bis das Klemmstück 45.3 aus der Eintiefung 45.2 herausgeführt ist. Dann kann das Sägeblatt 46 im Abstandsbereich radial nach außen geführt und gegen ein neues Sägeblatt 46 ausgetauscht werden. Zum Entfernen des Sägeblatts 46 lässt sich die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60 leicht von Hand öffnen, wobei dann die beiden Abdecksegmente 80, 90 in das Gehäuse 41 eingeschwenkt werden.
Wie aus den vorgehenden Ausführungen hervorgeht, weist die Kreissäge einen Sägekopf 40 auf, der eine Sägeblattaufnahme 45.6 bildet. An dem Sägekopf 40 ist ein Sägeblatt 46 an einem drehbaren, durch eine Antriebseinheit 47 antreibbaren Sägeblatthalter 45 auswechselbar montierbar. Vorzugsweise ist eine Sägeblatt-
Schutzabdeckung vorgesehen, die den Zugriff auf die Sägeblattaufnahme 45.6 zumindest bereichsweise versperrt, wobei die Sägeblatt-Schutzabdeckung eine bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60 aufweist, die gegenüber dem Sägekopf 40 zwischen einer geschlossenen Schutzstellung und einer geöffneten Sägeposition verstellbar ist und die ausgebildet und angeordnet ist, um das in der Sägeblattaufnahme 45.6 montierbare Sägeblatt 46 an seinem umfangsseitigen Schneidbereich in der geschlossenen Schutzstellung zumindest bereichsweise abzudecken. Für die Zwecke einer kompakten Bauweise kann es vorgesehen sein, dass die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung 60 ein erstes Abdecksegment 80 und ein zweites Abdecksegment 90 aufweist, die in der geschlossenen Schutzstellung jeweils einen Teilbereich der Sägeblattaufnahme 45.6 überdecken und dass diese beiden Abdecksegmente 70, 80 gegeneinander und gegenüber dem Sägekopf 40 verstellbar sind.
Claims
1. Kreissäge mit einem Sägekopf (40), der eine Antriebseinheit (47) mit einer Antriebswelle (47.1 ) aufnimmt, wobei die Antriebswelle (47.1 ) mittels eines Wellenlagers (47.2) drehbar am Sägekopf (40) gelagert ist, wobei die Antriebswelle (47.1 ) einen Sägeblatthalter (45) trägt, an dem ein Sägeblatt (46) auswechselbar montierbar ist, wobei eine Sägeblattaufnahme (45.6) vorgesehen ist, die ausgebildet ist, um das an dem Sägeblatthalter (45) lösbar montierbare Sägeblatt (46) aufzunehmen, wobei die Sägeblattaufnahme (45.6) eine Aufnahmen-Innenseite (45.7) und eine in Richtung der Drehachse der Antriebswelle (47.1 ) zur Aufnahme Innenseite
(45.7) beabstandete Aufnahme-Außenseite (45.8) aufweist, wobei die Aufnahme- Innenseite (45.7) dem Wellenlager (47.2) zugewandt und die Aufnahme-Außenseite
(45.8) dem Wellenlager (47.2) in Richtung der Drehachse der Antriebswelle (47.1 ) abgewandt angeordnet ist, wobei eine Sägeblatt-Schutzabdeckung vorgesehen ist, die den Zugriff auf die Sägeblattaufnahme (45.6), insbesondere auf das in der Sägeblattaufnahme (45.6) gehaltene Sägeblatt (46), zumindest bereichsweise versperrt, wobei die Sägeblatt-Schutzabdeckung eine bewegliche Sägeblatt- Abdeckung (60) aufweist, die gegenüber dem Sägekopf (40) mittels einer Schutzabdeckungs-Lageranordnung zwischen einer geschlossenen Schutzstellung und einer geöffneten Sägeposition schwenkbar ist und die ausgebildet und angeordnet ist, um ein in der Sägeblattaufnahme (45.6) montierbares Sägeblatt (46) an seinem umfangsseitigen Schneidbereich (46.1 ) in einem Schneidabschnitt der Säge in der geschlossenen Schutzstellung zumindest bereichsweise abzudecken, dadurch gekennzeichnet, dass der Sägeblatthalter (45) zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und dem Wellenlager (47.1 ) der Antriebswelle (47.1 ) angeordnet ist.
2. Kreissäge nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass an dem Sägekopf (40) ein Träger (70) befestigt ist, der die Schutzabdeckungs-Lageranordnung trägt und der zumindest teilweise beabstandet zu der Aufnahme-Außenseite (45.8) in einem Sägekopf-Außenbereich angeordnet ist, wobei dieser Sägekopf-Außenbereich auf der dem Wellenlager, in Richtung der Drehachse der Antriebswelle (47.1 ) abgewandten Seite der Aufnahme-Außenseite (45.8) angeordnet ist.
3. Kreissäge nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (70) einen Lagerhalter (73) aufweist, an dem ein Lager (1 10) gehalten ist, wobei die Drehachse des Lagers (1 10) parallel, vorzugsweise in Flucht, zu der Drehachse der Antriebswelle (47.1 ) verläuft, und dass mittels des Lagers (1 10) zumindest ein Teil der beweglichen Sägeblatt-Abdeckung (60) schwenkbar an den Träger (70) angekoppelt ist.
4. Kreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und der Aufnahme-Innenseite (45.7) der Sägeblatt-Aufnahme (45.6), insbesondere zwischen der Schutzabdeckungs-Lageranordnung und einer Sägeblatt-Auflagefläche (45.1 ) des Sägeblatthalters (45), ein Abstandsbereich (A) gebildet ist, der radial zur Drehachse des Sägeblatthalters (45) zugänglich ist.
5. Kreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bereichsweise im Abstandsbereich (A) zwischen der Schutzabdeckungs- Lageranordnung und der Aufnahme-Außenseite (45.8) der Sägeblatt-Aufnahme (45.6) ein Klemmstück (45.3) zur klemmenden Befestigung des Sägeblatts (46) am Sägeblatthalter (45) angeordnet ist, und dass zwischen dem Sägeblatthalter (45) und dem Klemmstück (45.3) die Sägeblattaufnahme gebildet ist.
6. Kreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lageranordnung eine Durchführung (81.1 ) aufweist, durch die hindurch ein Befestigungselement (45.5), insbesondere eine Befestigungsschraube, zur Befestigung des Sägeblatts (46) an dem Sägeblatthalter (45) führbar ist.
7. Kreissäge nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchführung (81 .1 ) in Flucht zur Drehachse der Antriebswelle (47.1 ) verläuft.
8. Kreissäge nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung (60) ein erstes Abdecksegment (80) und ein zweites Abdecksegment (90) aufweist, die in der geschlossenen Schutzstellung
jeweils einen Teilbereich der Sägeblattaufnahme, insbesondere jeweils einen Teilbereich eines in der Sägeblattaufnahme montierten Sägeblatts (46), überdecken und dass diese beiden Abdecksegmente (80, 90) gegeneinander verstellbar sind.
9. Kreissäge nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (70) die beiden Abdecksegmente (80, 90) drehgelagert aufnimmt.
10. Kreissäge nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerhalter (73) ringförmig ausgebildet ist, und dass der Lagerhalter (73) an seinem Innenumfang das/ein Lager (110) zur Lagerung des ersten Abdecksegments (80) und an seinem Außenumfang ein Lagerteil (92.1 ) zur Lagerung des zweiten Abdecksegments (90) trägt.
11 . Kreissäge nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Abdecksegment (80) eine Führung (87) aufweist, die mit einem Führungselement (97) des zweiten Abdecksegments (90) zur Bildung einer Schiebeführung zusammenarbeitet, und dass die Schiebeführung die Stellbewegung der beiden Abdecksegmente (80, 90) gegeneinander führt.
12. Kreissäge nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass die Stellbewegung der beiden Abdecksegmente (80, 90) gegeneinander in zumindest einer Stellrichtung mittels eines oder mehrerer Begrenzungselemente (88) begrenzt ist.
13. Kreissäge nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die bewegliche Sägeblatt-Abdeckung (60) wenigstens einen Abdeckabschnitt aufweist, dass der Abdeckabschnitt in der geschlossenen Schutzstellung einen Bereich der Sägeblattaufnahme (45.6), insbesondere einen Bereich des Sägeblatts (46), abdeckt, und dass der Abdeckabschnitt vorzugsweise auswechselbar mit der Lageranordnung verbunden ist.
14. Kreissäge nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Abdeckabschnitt ein in der Sägeblattaufnahme (45.6) montiertes Sägeblatt (46) an
dessen radial äußeren umfangsseitigem Schneidbereich (49.1 ) mit einer Zahnungsabdeckung (85, 95) umgreift, und/oder dass der Abdeckabschnitt ein in der Sägeblattaufnahme (45.6) montiertes Sägeblatt (46) an dessen, dem Sägeblatthalter (45) abgewandten Außenseite mit einer Außenwand (84, 94) abdeckt, und/oder dass der Abdeckabschnitt ein in der Sägeblattaufnahme (45.6) montiertes Sägeblatt (46) an dessen, dem Sägeblatthalter (45) zugewandten Innenseite mit einer Innenabdeckung (86, 96) abdeckt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102023113260.1A DE102023113260A1 (de) | 2023-05-22 | 2023-05-22 | Kreissäge |
| PCT/EP2024/062185 WO2024240470A1 (de) | 2023-05-22 | 2024-05-03 | Kreissäge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4716621A1 true EP4716621A1 (de) | 2026-04-01 |
Family
ID=91076609
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24725411.3A Pending EP4716621A1 (de) | 2023-05-22 | 2024-05-03 | Kreissäge |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4716621A1 (de) |
| CN (1) | CN121219118A (de) |
| DE (1) | DE102023113260A1 (de) |
| WO (1) | WO2024240470A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102024130584A1 (de) * | 2024-10-21 | 2026-04-23 | Weinmann Holzbausystemtechnik Gmbh | Sägeeinrichtung, Sägestation und Riegelwerkstation sowie Verwendung einer Sägeeinrichtung und Verfahren zum Betreiben einer Sägeeinrichtung |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JP2573057B2 (ja) * | 1989-07-07 | 1997-01-16 | 株式会社マキタ | 卓上丸鋸盤 |
| JPH08309618A (ja) * | 1995-05-11 | 1996-11-26 | Tsune Seiki Kk | 鋸 盤 |
| EP1533064B1 (de) * | 2003-11-05 | 2007-05-09 | Gui Qiang Hu | Elektrische Gehrungssäge |
| DE102009020717B4 (de) * | 2009-05-11 | 2013-09-26 | Gerhard Weusthof | Kappsäge |
| GB2496406A (en) * | 2011-11-10 | 2013-05-15 | Black & Decker Inc | Guard mounted on inclining structure of mitre saw |
| WO2014151826A1 (en) * | 2013-03-15 | 2014-09-25 | Robert Bosch Gmbh | Dust collection system for a circular saw |
| EP2969434B1 (de) * | 2013-03-15 | 2018-05-16 | Robert Bosch GmbH | Klingenschutz für eine motorsäge |
| JP2015044244A (ja) * | 2013-08-27 | 2015-03-12 | 株式会社マキタ | 切断工具 |
| EP4201565A3 (de) * | 2015-02-25 | 2023-09-20 | Milwaukee Electric Tool Corporation | Gehrungssäge |
| DE102016109375A1 (de) | 2016-05-20 | 2017-11-23 | Festool Gmbh | Werkzeugmaschine, insbesondere Kappsäge |
| DE202020101184U1 (de) * | 2020-03-04 | 2020-03-12 | Avola Maschinenfabrik A. Volkenborn Gmbh + Co. Kg | Schutzvorrichtung für Trennscheibe |
-
2023
- 2023-05-22 DE DE102023113260.1A patent/DE102023113260A1/de active Pending
-
2024
- 2024-05-03 CN CN202480033329.XA patent/CN121219118A/zh active Pending
- 2024-05-03 WO PCT/EP2024/062185 patent/WO2024240470A1/de not_active Ceased
- 2024-05-03 EP EP24725411.3A patent/EP4716621A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2024240470A1 (de) | 2024-11-28 |
| DE102023113260A1 (de) | 2024-11-28 |
| CN121219118A (zh) | 2025-12-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69624319T2 (de) | Blockiersystem | |
| DE69626758T2 (de) | Werkstückdrehtisch | |
| DE69825643T2 (de) | Gehrungssägeschwenklagerfestspannvorrichtung | |
| EP0776265B2 (de) | Aufschnittschneidemaschine | |
| DE102011017691A1 (de) | Laserausrichtungssystem für eine Säge | |
| WO2001068314A2 (de) | Bearbeitungszentrum | |
| EP3880418B1 (de) | Tischsäge mit einer anschlagseinheit | |
| DE20313886U1 (de) | Kapp- und Gehrungssäge mit einer Pendelschutzhaube | |
| DE8910329U1 (de) | Fräsmaschine | |
| EP4716621A1 (de) | Kreissäge | |
| EP0558692A1 (de) | Schutz- und führungsvorrichtung für holzfräsmaschinen. | |
| EP0575586B1 (de) | Spanreissschutz für sägemaschinen mit sägeblatt | |
| DE9210363U1 (de) | Messerkopf, insbesondere Profilmesserkopf | |
| EP2607036B1 (de) | Handfräse | |
| EP3620262A1 (de) | Handgeführter trennschleifer | |
| EP0335911A1 (de) | Kreissägekopf. | |
| DE102023113259A1 (de) | Kreissäge | |
| EP2260974A1 (de) | Werkstückhalter für eine Planschleifmaschine | |
| DE1652787A1 (de) | Schaerfeinrichtung fuer Saegeketten von Motorkettensaegen | |
| WO2024023223A1 (de) | Handkreissäge | |
| EP1733832A1 (de) | Werkzeugmaschine | |
| EP3318375B1 (de) | Werkzeugmaschine mit einstellbarer anschlagvorrichtung | |
| EP3974089A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum schärfen von doppelseitig schneidenden bandsägeblättern | |
| DE4443189C2 (de) | Säge | |
| DE69403591T2 (de) | Kombinierte Tisch- und Gehrungssäge |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: UNKNOWN |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE |
|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20251222 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |