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Die gegenständliche Erfindung betrifft einen elektronischen Türdrücker zum schlüssellosen Betätigen eines Öffnungs- und/oder Schließmechanismus einer Tür, insbesondere einer Innentür. Dabei weist der elektronische Türdrücker zumindest eine Handhabe, einen elektromechanische Kuppeleinrichtung mit einem Kuppelelement und einem elektromotorischen Antrieb zum Bewegen des Kuppelelements, eine Steuereinheit zum Auswerten einer Identifikation und zum Ansteuern der elektromechanischen Kuppeleinrichtung nach erfolgreicher Identifikation sowie eine elektrische Energieversorgung auf. Dabei sind die elektromechanische Kuppeleinrichtung, die Steuereinheit und die Energieversorgung in der Handhabe angeordnet und die Handhabe weist eine Bedieneinheit auf, über welche die Identifikation durch Eingabe eines Zugangscodes erfolgen kann. Weiterhin betrifft die Erfindung eine Türgarnitur mit zumindest einem elektronischen Türdrücker.
Stand der Technik
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Türdrücker, welche in unterschiedlichen Ausführungsvarianten bekannt sind, sind üblicherweise Bestandteil eines Türgarnitur bzw. eines Türbeschlags. Ein Türdrücker dient vor allem zum Betätigen eines Öffnungs- und/oder Schließmechanismus einer Tür und damit zum Öffnen und/oder Schließen dieser Tür.
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Ein derartiger Türdrücker weist zumeist eine Handhabe, welche auch als Türgriff oder Türklinke bezeichnet wird, auf. Die Handhabe ist über ein Mitnehmer- oder Betätigungselement, insbesondere einen stabförmigen Mehr- oder Vierkantstift oder eine stabförmige Mehr- oder Vierkantwelle, zur Drehmitnahme einer in einem Türblatt aufgenommenen Betätigungs- und/oder Schließeinrichtung vorzugsweise drehfest verbunden. Üblicherweise ist an beiden Enden des Mitnehmerelements jeweils eine Handhabe bzw. ein Türgriff vorgesehen, wobei zumindest eine der beiden Handhaben aus Montagegründen lösbar am Mitnehmerelement angeordnet ist.
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Den im Türblatt aufgenommenen Betätigungs- und/oder Schließmechanismus bildet üblicherweise ein Türschloss, meist ein sogenanntes Einsteckschloss, welches zumindest eine, in einem länglichen Gehäuse aufgenommene Falle und einen Riegel zum Verriegeln der Tür umfassen. In manchen Fällen, wie z.B. bei Innentüren kann das Türschloss nur eine Falle umfassen. Ein Einsteckschloss wird in eine entsprechend geformte, in Europa üblicherweise normierte Ausnehmung im Türblatt eingeschoben und dort befestigt. Um das Türblatt in der Türzarge in einem geschlossenen Zustand zu halten, greift die Falle des Türschlosses üblicherweise in eine entsprechende Ausnehmung in einem dem Türschloss gegenüberliegenden Schlossblech ein. Um die geschlossene Tür zu öffnen, wird die Falle durch Betätigen der Handhabe des Türdrückers aus dem Schlossblech zurückgezogen. Dazu wird z.B. die Handhabe bzw. der Türgriff nach unten gedrückt und durch die Schwenkbewegung der Handhabe das Mitnehmerelements um seine Rotationsachse gedreht. Die Drehbewegung des Mitnehmerelements wird über ein im Türschloss drehbar gelagertes Kupplungselement, die sogenannte Schlossnuss, in eine Rückholbewegung der Falle umgesetzt. Die Falle wird dadurch aus dem Schlossblech zurückgezogen und die Tür kann geöffnet werden.
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Um die Tür gegen unbefugten Zutritt abzusichern, weisen Türen, insbesondere Außentüren bzw. Haustüren, üblicherweise eine mechanische Schließeinheit bzw. einen Schließzylinder auf. Mittels eines passenden Schlüssels kann ein in einem Zylinderprofil angeordneter Zylinderkern gedreht werden. Dadurch wird ein meist in etwa in der Mitte des Zylinderprofils angeordneter Schließmechanismus (z.B. eine relativ zum Zylinderprofil drehbar angeordnete Schließnase oder ein Mitnehmer) bewegt, um eine Tür zu sperren bzw. den Riegel des Türschlosses in eine entsprechende Ausnehmung in das Schlossblech zu schieben oder zurückzuziehen. Die Falle kann dabei entweder federnd gelagert und auf Seiten der Türzarge angeschrägt sein, um beim Zufallen des Türblatts zurückgeschoben und in die entsprechende Ausnehmung geschoben zu werden, oder als quaderförmige Magnetfalle ausgestaltet sein. In beiden Fällen erfolgt ein Zurückziehen der Falle durch Betätigung der Handhabe des Türdrückers. Bei sogenannten Wechselschlössern kann die Falle zusätzlich mit dem Schlüssel betätigt werden, um die Tür zu öffnen, wenn ein Riegel zum Sperren des Türschlosses z.B. vollständig ins Türschloss zurückgezogen ist. Dabei ist an einer Türaußenseite zumeist keine schwenkbare Handhabe bzw. kein schwenkbarer Türgriff vorgesehen, sondern ein fest montierter Knauf. Eine schwenkbare Handhabe bzw. ein Türgriff zum Betätigen der Falle und zum Öffnen der Tür ist bei Wechselschlössern zumeist an einer Türinnenseite angebracht.
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Allerdings besteht heutzutage ein immer größeres Interesse anstatt der bekannten mechanischen Türschlösser elektronische Schließeinheiten einzusetzen. Derartige Schließeinheiten können zumeist bequem schlüssellos von einer zutrittsberechtigten Person mittels entsprechender Identifikation gesperrt werden. Für die Identifikation von zutrittsberechtigten Personen können beispielsweise Zugangs- bzw. Zahlencodes, einprogrammierte Fingerabdrücke oder andere biometrischen Daten (z.B. Iris-Scan, Face-ID), RFID-Einheiten, wie z.B. RFID-Karten oder -Chips verwendet werden. Daher weisen elektronische Schließsysteme eine Steuerung auf, welche dazu eingerichtet ist, eine Identifikation in Form eingegebener Identifikationsdaten (z.B. Zugangscode, Fingerabdruck, etc.) und/oder in Form einer RFID-Einheit, welcher in Reichweite des Schließsystems gebracht wird, auszuwerten. Abhängig vom Resultat der Identifikation wird dann das Schließsystem von der Steuerung so angesteuert, dass ein Sperren (d.h. ein Auf- oder Zusperren) der Tür ermöglicht wird oder nicht.
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Häufig kommen elektronische Schließeinheiten zum Einsatz, welche auf das Schloss bzw. auf den Schließmechanismus des Schlosses wirken und nach erfolgreicher Identifikation das Schloss zum Sperren freigeben. Bei diesen Schließeinheiten ist ein Betätigungselement (z.B. Führungswelle) vorgesehen, welches in einem axial durchgehenden Hohlraum des Zylinderprofils des Schlosses angeordnet ist. Am Betätigungselement ist üblicherweise ein Knauf angebracht, über welchen das Betätigungselement betätigt bzw. gedreht werden kann. Nach erfolgreicher Identifikation wirkt dann das Betätigungselement mit dem Schließmechanismus des Schlosses (z.B. einer relativ zum Zylinderprofil drehbar angeordneten Schließnase oder Mitnehmer) zusammen und die Tür kann beispielsweise durch Drehen des Knaufs auf- oder zugesperrt werden, wobei zumindest der Riegel des Schlosses betätigt wird. Dazu wird das Betätigungselement z.B. mechanisch oder elektro-magnetisch mit dem Schließmechanismus des Schlosses gekoppelt. Im nicht freigegebenen Zustand bzw. bei nicht erfolgreicher Identifikation ist zumindest ein an einer Türaußenseite angeordneter Knauf nicht mit dem Schließmechanismus des Schlosses verbunden bzw. gekoppelt, wobei der Knauf z.B. bei Betätigen freidurchgedreht werden kann oder z.B. blockiert sein kann. Zum Umschalten zwischen einem gekoppelten Zustand und einem entkoppelten Zustand zwischen dem Betätigungselement und dem Schließmechanismus des Schlosses ist üblicherweise eine Kuppeleinrichtung mit einem Kuppelelement sowie einem Antrieb zum Bewegen des Kuppelelements vorgesehen. Das Umschalten zwischen dem gekoppelten Zustand und dem entkoppelten Zustand erfolgt üblicherweise über eine Steuerung. Weiterhin ist in elektronischen Schließsystemen eine Energieversorgung vorgesehen, mit welcher die Steuerung und die Kuppeleinrichtung mit Energie versorgt werden. Derartige elektronische Schließsysteme sind z.B. aus der
WO 2018/208154 A1 oder aus der
DE 20 2009 011 110 U1 bekannt.
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Alternativ sind allerdings auch elektronische Schließeinheiten bekannt, welche zum Sperren einer Tür auf die Falle des Schlosses wirken und deren Freigabe daher häufig ohne Verwendung eines Schließzylinders erfolgt. Bei diesen Schließeinheiten wird üblicherweise die Handhabe bzw. der Türgriff eines an der Außenseite der Tür angebrachten Türdrückers selektiv daran gehindert, die Falle zu betätigen. D.h., die Falle kann z.B. nur nach entsprechender Identifikation mit der Handhabe aus der entsprechenden Ausnehmung im Schlossblech zurückgezogen werden, wobei für die Identifikation - wie bei elektronischen Schlössern - beispielsweise Zugangscodes, einprogrammierte Fingerabdrücke oder andere biometrischen Daten (z.B. Iris-Scan, Face-ID), RFID-Einheiten verwendet werden können. Um die Tür, z.B. nach erfolgreicher Identifikation, öffnen zu können, bewegt ein elektromotorischer Antrieb ein Kuppelelement einer Kuppeleinrichtung derart, dass zwischen der Handhabe des Türdrückers und dem Betätigungselement zum Betätigen der Falle (z.B. Vierkant- oder Mehrkantstift) eine Wirkverbindung, z.B. eine drehfeste Verbindung, hergestellt wird. Die Falle kann damit durch Betätigen der Handhabe zurückgezogen und die Tür geöffnet werden. Ohne entsprechende Identifikation besteht üblicherweise keine Wirkverbindung zwischen der Handhabe und dem Betätigungselement, sodass beim Drücken der Handhabe das Betätigungselement nicht mitgenommen und die Falle nicht betätigt wird. Die Drückerfunktion auf der gegenüberliegenden Innenseite der Tür kann bei diesen Schließeinheiten aus Sicherheitsgründen z.B. permanent mit der Falle verbunden sein, sodass die Tür von innen immer geöffnet werden kann, oder es kann auch auf der Innenseite der Tür ebenfalls eine derartige elektronische Schließeinheit vorgesehen sein. Die Steuerung, der elektromotorische Antrieb und die Kuppeleinrichtung sowie eine Energieversorgung können bei derartigen Schließeinheiten idealerweise in der Handhabe bzw. im Türgriff des an der Tür angebrachten Türdrückers angeordnet sein, wie z.B. in der
EP 3 058 154 A1 oder in der
WO 2023/011 874 A1 gezeigt. Derartige elektronische Schließeinheiten oder elektronische Türdrücker werden häufig bei Türen in Innenbereichen, wie z.B. in Hotels, Büros, bei Räumen mit geringerem Sicherheitsbedarf, etc. eingesetzt.
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Für die Identifikation von zutrittsberechtigten Personen können bei auf die Falle wirkenden elektronischen Schließeinheiten ebenfalls einprogrammierte Fingerabdrücke oder andere biometrischen Daten (z.B. Iris-Scan, FacelD), RFID-Karten oder-Chips verwendet werden. Allerdings kann bei großen Gebäuden mit verschiedenen Bereichen, zu welchen eine große Anzahl an Personen oder häufig wechselnde Personen Zutritt haben können, die Nutzung von biometrischen Daten oder Benutzerartikel, wie z.B. RFID-Karten oder-chips, einen hohen Verwaltungsaufwand und/oder eine große Anzahl an Benutzerartikeln erfordern. Weiterhin sind derartige Identifikationsmöglichkeiten nicht besonders flexible, wenn nur - wie z.B. bei Hotelzimmern - vorübergehender Zutritt gewährt werden soll. Daher kann ein elektronischer Türdrücker eine Bedieneinheit aufweisen, über welche die Identifikation durch Eingabe eines Zugangscodes durchgeführt werden kann. Diese Bedieneinheit kann z.B. als Tastenfeld (engl. Keypad) oder als Tastfeld (engl. Touchpad) ausgestaltet sein. Das Keypad bzw. das Touchpad kann z.B. mehrere Ziffern- und/oder Zeichentasten zum Eingeben des Zugangscodes aufweisen und beispielsweise an der Handhabe an einer vom Türblatt abgewandten Frontseite der Handhabe angeordnet sein, wobei die Ziffern- und/oder Zeichentasten z.B. in einer oder mehreren Reihen entlang der Frontseite der Handhabe angeordnet sind. Da der Türdrücker zumeist in Höhe des Türschlosses am Türblatt einer Tür angebracht ist, sind die Ziffern- und/oder Zeichen auf der Frontseite der Handhabe des Türdrückers für einen Benutzer zumeist eher schlecht ersichtlich bzw. der Benutzer muss sich hinunterbeugen, um diese lesen und den Zugangscode eingeben zu können.
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Weiterhin weisen Türen üblicherweise unterschiedliche Öffnungs- bzw. Anschlagrichtungen auf. D.h., eine Tür z.B. kann entweder an einer linken Kante (links angeschlagen) oder an einer rechten Kante (rechts angeschlagen) eine bewegliche Verbindung (Bänder) aufweisen, welche eine Verbindung zur Befestigung zwischen Türblatt und Türrahmen bzw. Türzarge herstellt. Das Türschloss sowie der Türdrücker zum Betätigen der Tür sind dann jeweils an den Bändern gegenüberliegenden Kante bzw. Seite der Tür montiert. Dies macht es erforderlich, den Türdrücker, vor allem die Handhabe, welche eine Bedieneinheiten zur Eingabe des Zugangscodes aufweist, entsprechend dem Anschlag der Tür anzupassen, damit die Ziffern und/oder Zeichentasten der Bedieneinheit für den Benutzer leicht zu lesen und zu bedienen sind. D.h., es müssen Türdrücker mit Bedieneinheiten für rechtsseitig wie linkseitig angeschlagene Türen produziert werden, was mit zusätzlichen Kosten und Aufwand verbunden ist. Weiterhin kann es vorkommen, dass Kunden bei der Bestellung bzw. beim Kauf des Türdrückers nicht berücksichtigen, wie die Tür angeschlagen ist und einen falschen Türdrücker bestellen.
Darstellung der Erfindung
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Türdrücker anzugeben, welcher an einer Tür unabhängig von einer Anschlagsrichtung montierbar ist und auf einfache und besser ersichtliche Weise eine Eingabe eines Zugangscodes für eine Identifikation zum Betätigen des Schließmechanismus ermöglicht.
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Diese Aufgabe wird durch einen Türdrücker gemäß dem unabhängigen Anspruch gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen beschrieben.
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Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe durch einen elektronischen Türdrücker der eingangs angeführten Art, bei welchem die Bedieneinheit an einer ersten Seite der Handhabe angeordnet ist, und wobei die Handhabe an einer zweiten Seite, welche der ersten Seite gegenüberliegt, einen weitere Bedieneinheit zur Eingabe des Zugangscodes aufweist, Dabei sind sowohl die erste Seite der Handhabe als auch die zweite Seite der Handhabe in einem montierten Zustand des Türdrückers jeweils zu einem Türblatt bzw. zur Tür normal angeordnet.
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Der Hauptaspekt des erfindungsgemäßen Türdrückers besteht darin, dass im montierten Zustand des Türdrückers die erste Seite, an welcher die Bedieneinheit angeordnet ist, und die zweite Seite, an welcher die weitere Bedieneinheit angeordnet ist, jeweils Ober- und Unterseite der Handhabe des montierten Türdrückers bilden. Damit ist idealerweise eine der Bedieneinheiten, so angeordnet, dass ein Benutzer von oben auf die Handhabe bzw. auf den Türgriff des Türdrückers und damit auf die Bedieneinheit blicken kann. Dadurch ist die Bedieneinheit für den Benutzer wesentlich besser einsehbar. Der Benutzer kann dadurch wesentlich leichter und einfacher den Zugangscode zum Öffnen der Tür über die Bedieneinheit eingeben. Weiterhin muss weder beim Kauf noch bei der Montage des Türdrückers auf eine Anschlagsrichtung der Tür geachtet werden, an welcher der erfindungsgemäße Türdrücker montiert werden soll. Durch die beiden an gegenüberliegenden Seiten der Handhabe angeordneten Bedieneinheiten, welche im montierten Zustand normal zum Türblatt der Tür angeordnet sind, ist im montierten Zustand des Türdrückers immer ein der beiden Bedieneinheiten an einer Oberseite der Handhabe angeordnet und damit für einen Benutzer leicht einsehbar und bedienbar.
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Es ist von Vorteil, wenn in einem montierten Zustand des Türdrückers jene Bedieneinheit der Handhabe für die Eingabe des Zugangscodes aktivierbar ist, die auf einer Seite der Handhabe angeordnet ist, die im montierten Zustand des Türdrückers eine Oberseite der Handhabe bildet. Auf diese Weise wird nur jene Bedieneinheit des Türdrückers aktiviert, die vom Benutzer auch für die Eingabe des Zugangscodes zum Öffnen der Tür verwendet werden kann, da diese Bedieneinheit an der gut einsichtigen Oberseite der Handhabe gelegen ist. Damit kann auch sehr einfach Energie im Türdrücker gespart werden, da nicht unnötiger Weise beide Bedieneinheiten aktiviert werden. Die Aktivierung der Bedieneinheit, welche im montierten Zustand des Türdrückers an der Oberseite der Handhabe angeordnet ist, kann idealerweise mittels Berührung erfolgen.
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Eine zweckmäßige Ausgestaltung des Türdrückers sieht vor, dass jede der beiden Bedieneinheit jeweils zumindest ein Touchpad (oder deutsch Tastfeld) mit Ziffern- und/oder Zeichentasten zur Eingabe des Zugangscodes und eine Beleuchtung, insbesondere LEDs, aufweist. Über die Ziffern- und/oder Zeichentasten des Touchpads kann auf einfache Weise der Zugangscode eingegeben werden, wobei die Ziffern- und/oder Zeichentasten beispielsweise als kapazitive Taster ausgestaltet sein können. Alternativ können die beiden Bedieneinheiten ein Tastenfeld (engl. Keypad) mit elektrischen bzw. mechanisch arbeitenden Ziffern- und/oder Zeichentasten für die Eingabe des Zugangscodes aufweisen, in welchen bei Betätigung Kontakte bewegt werden. Mittels der Beleuchtung kann die Bedieneinheit - vor allem das Touchpad oder das Keypad - beleuchtet werden, damit die Ziffern- und/oder Zeichentasten für den Benutzer vor allem bei Dunkelheit besser sichtbar sind. Dabei kann die jeweilige Bedieneinheit von der Beleuchtung im aktivierten Zustand beleuchtbar sein. D.h., wird z.B. die an der Oberseite des montierten Türdrückers angeordnete Bedieneinheit z.B. mittels Berührung aktiviert, so wird auch die Beleuchtung aktiviert, um diese Bedieneinheit zu beleuchten.
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Weiterhin ist es günstig, wenn der Türdrücker einen Näherungssensor zum Erkennen einer sich nähernden Person und/oder einen Lichtsensor aufweist. Der Näherungssensor und/oder der Lichtsensor sind idealerweise in der Handhabe angeordnet. Mit dem Lichtsensor wird z.B. die Helligkeit in der Umgebung des Türdrückers gemessen und z.B. die im Türdrücker integrierte Beleuchtung aktiviert oder deaktiviert, wenn beispielsweise ein vorgegebener Lichtwert unter- oder überschritten wird. Damit kann auf einfache Weise bei nicht ausreichender Helligkeit z.B. das Touchpad oder das Keypad des Türdrückers automatisch beleuchtet werden bzw. die Beleuchtung bei ausreichender Helligkeit wieder deaktiviert werden. Mit Hilfe des Näherungssensors kann die Annäherung einer Person, z.B. die Hand des Benutzers, an der Handhabe z.B. messtechnisch erfasst werden. Auf diese Weise kann dann sehr einfach, die Beleuchtung und/oder das Touchpad - d.h. die Bedieneinheit - des Türdrückers aktiviert werden. Idealerweise können über der Näherungssensor auch weitere am Türdrücker bzw. an der Handhabe vorgesehene Identifikationsfunktionen, wie z.B. Fingerabdrucksensor, Sensor zum Auslesen einer RFID-Einheit, optische Sensoren für Face-ID oder Iris-Scan, etc. aktiviert werden. Damit wird auf einfache Weise sichergestellt, dass z.B. die Bedieneinheit, welche an der Oberseite der Handhabe des montierten Türdrückers angeordnet ist, sowie gegebenenfalls weitere vorhandene Identifikationsfunktionen nur aktiviert sind, wenn eine Person den Türdrücker zum Öffnen der Tür benutzen will. Damit wird auf einfache Weise ein Energieverbrauch des Türdrückers reduziert.
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Ein zweckmäßige Ausführungsvariante des Türdrückers sieht vor, dass die Steuereinheit des Türdrückers sowie eine Sensorik zum Auswerten von Eingaben über die jeweiligen Bedieneinheiten auf jeweils getrennten Leiterplatten angeordnet sind, wobei die Leiterplatten getrennt in der Handhabe angeordnet sind. D.h., die Steuereinheit, die Sensorik zum Auswerten von Eingaben der Bedieneinheit und die Sensorik zum Auswerten von Eingaben der weiteren Bedieneinheit befinden sich jeweils auf eigenen, in der Handhabe angeordneten Leiterplatten. Damit befinden sich idealerweise keine elektronischen Bauteile der Steuereinheit auf den Leiterplatten der beiden Bedieneinheiten, auf welchen die Sensorik zum Auswerten der Eingaben angeordnet ist. Durch beispielsweise ein Berühren oder Drücken der Ziffern- und/oder Zeichentasten der Bedieneinheiten werden damit idealerweise die elektronischen Bauteile nicht gestört oder beschädigt.
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Alternativ, kann aber auch vorgesehen sein, dass die Steuereinheit des Türdrückers auf einer der Leiterplatten angeordnet ist, auf welchen die Sensorik zum Auswerten von Eingaben der jeweiligen Bedieneinheiten angeordnet ist, wobei die Leiterplatten in der Handhabe angeordnet sind. Das bedeutet, die elektronischen Bauteile der Steuereinheit sind beispielsweise auf der Leiterplatte mit der Sensorik zum Auswerten von Eingaben der Bedieneinheit oder auf der Leiterplatte mit der Sensorik zum Auswerten von Eingaben der weiteren Bedieneinheit angeordnet, wodurch eine eigene Leiterplatte für die Steuereinheit eingespart werden kann.
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Es ist auch von Vorteil, wenn die Steuereinheit dazu eingerichtet ist, den Zugangscode für die Identifikation aus einer über die jeweilige Bedieneinheit eingegebene Ziffern- und/oder Zeichenfolge zu ermitteln und auszuwerten, wobei die Ziffern- und/oder Zeichenfolge eine vorgegebene Länge ausweist. Auf diese Weise kann sehr einfach ein Ausspähen des Zugangscodes durch z.B. unberechtigte oder unbefugte Personen verhindert werden.
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Es ist auch günstig, wenn der Türdrücker für die Identifikation an der Handhabe, insbesondere an einer vom Türblatt abgewandten Frontseite der Handhabe, einen Fingerabdrucksensor aufweist. Damit kann alternativ zur Eingabe eines Zugangscodes auch ein Fingerabdruck zum Öffnen der Tür genutzt werden.
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Weiterhin kann der Türdrücker idealerweise auch zumindest einen zumindest einen Sensor zum Auslesen einer RFID-Einheit aufweist, über welchen die Identifikation erfolgen kann. Der zumindest eine Sensor zum Auslesen einer RFID-Einheit, wie z.B. einer RFID-Karte oder eines RFID-Chips kann z.B. wie der Fingerabdrucksensor an der vom Türblatt abgewandten Frontseite der Handhabe angeordnet sein. Es ist aber auch denkbar, dass jeweils ein Sensor zum Auslesen einer RFID-Einheit an der ersten Seite und an der zweiten Seite der Handhabe angeordnet ist, welche im montierten Zustand des Türdrückers normal zum Türblatt der Tür angeordnet sind. D.h., bei jeder Bedieneinheit des Türdrückers ist z.B. ein Sensor zum Auslesen einer RFID-Einheit vorgesehen. Sowohl der Fingerabdrucksensor als auch der Sensor zum Auslesen einer RFID-Einheit können z.B. analog den Bedieneinheiten über den Näherungssensor aktiviert werden.
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Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Türdrücker dazu eingerichtet ist, eine mobile Kommunikationsverbindung, insbesondere über Bluetooth oder WLAN, zu einem Mobilfunkgerät (z.B. Mobiltelefon, Smartphone, Tablet) aufzubauen. Damit kann eine Identifikation zum Öffnen der Tür bzw. ein Auslösen eines Betätigens der Kuppeleinrichtung im Türdrücker - d.h., das Herstellen der Wirkverbindung zwischen Handhabe des Türdrückers und dem Betätigungselement zum Betätigen der Falle auch über eine Applikation auf einem Mobilfunkgerät erfolgen. Weiterhin kann diese Kommunikationsverbindung beispielsweise dazu genutzt werden, um den elektronischen Türdrücker zu administrieren, wie z.B. Einprogrammieren von zulässigen Zugangscodes oder von Fingerabdrücken, etc.
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Idealerweise ist der elektronische Türdrücker ein Bestandteil einer Türgarnitur und wird zumindest an einer Außenseite des Türblatts, insbesondere einer Innentür, montiert. Die Türgarnitur kann neben dem erfindungsgemäßen Türdrücker noch das Betätigungselement (z.B. Vierkant- oder Mehrkantstift bzw. Vierkant- oder Mehrkantwelle) sowie einen weiteren Türdrücker umfassen. Der weitere Türdrücker, welche z.B. an einer Innenseite des Türblatts montiert, kann beispielsweise ebenfalls ein erfindungsgemäßer elektronischer Türdrücker sein. Damit kann die Tür z.B. beidseitig elektronisch mit dem jeweiligen Türdrücker gesperrt werden, wobei z.B. beim Verlassen des Raumes ebenfalls der Zugangscode eingegeben werden muss. Damit kann z.B. sehr einfach nicht nur der Zutritt zu einem Raum, sondern auch das Verlassen des Raumes (z.B. Serverraum) protokolliert werden.
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Alternativ kann an der Innenseite des Türblatts auch ein weiterer Türdrücker montiert sein, welcher an einer Innenseite des Türblatts montierbar ist und im montierten Zustand mit dem Betätigungselement derart drehfest verbunden ist, dass die Tür mit der Handhabe des weiteren Türdrückers immer geöffnet werden kann. Das bedeutet, die Handhabe des weiteren Türdrücker ist z.B. aus Sicherheitsgründen permanent mit der Falle über das Betätigungselement verbunden, sodass die Tür von innen immer geöffnet werden und eine Person den Raum verlassen kann.
Kurzbeschreibung der Figuren
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Die gegenständliche Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 3 näher erläutert, die beispielhaft, schematisch und nicht einschränkend vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zeigen. Dabei zeigt
- Fig.1 eine perspektive Ansicht eines erfindungsgemäßen Türdrückers im montierten Zustand an einem Türblatt einer Tür;
- Fig. 2 eine Explosionsansicht des erfindungsgemäßen Türdrückers
- Fig. 3 eine weitere perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Türdrückers bei abgenommener Frontabdeckung
Ausführung der Erfindung
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Fig. 1 zeigt beispielhaft und schematisch eine perspektive Ansicht eines erfindungsgemäßen Türdrückers 1 im montierten Zustand an einem Türblatt 2 bzw. einer Tür 2, wobei das Türblatt 2 üblicherweise in einer Türzarge aufgenommen ist. Der erfindungsgemäße Türdrücker 1 ist als elektronischer bzw. elektromechanischer Türdrücker 1 ausgestaltet, bei welchen die Drückerfunktion - d.h., das Betätigen einer Falle 31 einer Öffnungs- und/oder Schließeinrichtung 3 mittels der Handhabe 4 des Türdrückers 1 - über eine entsprechende Steuereinheit 12 zu- oder abschaltbar ist. Derartige Türdrücker 1 werden vorzugsweise in Anwendungsbereichen eingesetzt, bei denen auf eines geringeren Sicherheitsbedarfs zwar eine Zutrittskontrolle zu Räumen oder Gebäudeteilen erforderlich ist, jedoch auf ein vollständiges Verriegeln der Tür 2 verzichtet werden kann. Vorzugsweise werden derartige Türdrücker bei Innentüre beispielsweise im Hotelbereich, im Bürobereich, etc. eingesetzt.
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Im Türblatt 2 bzw. in der Tür 2 ist eine Öffnungs- und/oder Schließeinrichtung 3 in Form eines Türschlosses 3, insbesondere in Form eines sogenannten Kastenschlosses 3 vorgesehen, welches in einer üblicherweise genormten, stirnseitigen Ausnehmung im Türblatt 2 angeordnet ist. Diese Öffnungs- und/oder Schließeinrichtung 3 weist im vorliegenden Ausführungsbeispiel nur einen Falle 31 auf. Alternativ kann das Türschloss 3 aber auch über eine Falle 3 und einen Riegel verfügen. Analog dazu finden sich auch genormte Durchgangsbohrungen zur Montage des Türdrückers 1 bzw. einer Türgarnitur, zu welcher der Türdrücker 1 gehört.
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Die Türgarnitur umfasst häufig neben dem Türdrücker 1 auch ein Betätigungselement. Das Betätigungselement ist in einer entsprechenden Durchgangsbohrung im Türschloss 3 angeordnet und mit dem Türschloss vorzugsweise drehfest verbunden, um das Türschloss 3, vor allem die Falle 31 mit dem Türdrücker 1, d.h., über der Handhabe 4 des Türdrückers 1, betätigen zu können. Das Betätigungselement kann in Form einer stift- oder stabförmigen Welle ausgebildet sein, welche zumindest einen Abschnitt mit mehreren Kanten aufweist. Üblicherweise ist das Betätigungselement zumindest abschnittsweise als Mehrkant, insbesondere als Vierkant ausgebildet. Der Türdrücker 1 weist an seiner Handhabe 4, wie aus Fig. 2 ersichtlich, eine Halterung 14 auf, von welchem bei montiertem Türdrücker 1 ein das Türschloss 3 überragendes Ende des Betätigungselements zumindest teilweise aufgenommen wird. Weiterhin umfasst die Türgarnitur einen weiteren Türdrücker. Dieser Türdrücker kann beispielsweise ebenfalls als elektronischer Türdrücker 1 ausgestaltet sein - für eine Verwendung bei Räumen, wo nicht nur ein Zutritt, sondern auch ein Verlassen des Raumes, wie z.B. bei einem Serverraum, etc., durch Eingabe eines Zugangscodes dokumentiert werden soll. Das bedeutet, dass auf beiden Seiten des Türblatts 2 eine elektronischer Türdrücker 1, wie in Fig. 1 beispielhaft, dargestellt, montiert ist. Alternativ kann der weitere Türdrücker auch derart ausgestaltet sein, dass er im montierten Zustand mit dem Betätigungselement drehfest verbunden ist und dadurch die Tür 2 mit der Handhabe des weiteren Türdrückers immer geöffnet werden kann. Idealerweise wird dann der elektronische Türdrücker 1 an einer Außenseite des Türblatts 2 montiert und der weitere Türdrücker an einer Innenseite des Türblatts 2, sodass eine Person den Raum immer verlassen kann.
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Zusätzlich kann die Türgarnitur auch zumindest eine, vorzugsweise zwei Schlossrosetten aufweisen, sofern das Türschloss 3 auch einen Schließzylinder oder ein sonstiges Schließmittel aufweist. Mit dem Schließzylinder oder dem sonstigen Schließmittel kann der Riegel des Türschlosses 3 betätigt werden, um die Tür 2 zu verriegeln. In den Schlossrosetten können die jeweils freien Enden des Schließzylinders oder sonstigem Schließmittel aufgenommen werden.
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Der Türdrücker 1 weist eine Türdrückerrosette 5 auf, welche den Türdrücker 1 im montierten Zustand, wie in Fig. 1 beispielhaft dargestellt, am Türblatt hält. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, umfasst die Türdrückerrosette 5 ein Montageelement 51 sowie eine Abdeckung 52. Mit dem Montageelement 51, welches Durchgangslöcher für Befestigungsmittel (z.B. Schrauben) sowie für das Betätigungselement bzw. für die Halterung 14 der Handhabe 4 aufweist, wird der Türdrücker 1 am Türblatt 2 montiert. Die Abdeckung 52 zum Abdecken des Montageelements 51 weist ebenfalls ein Durchgangsloch zur Aufnahme zumindest der Halterung 14 für das Betätigungselement an der Handhabe 4 auf.
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Weiterhin weist der Türdrücker 1 die Handhabe 4 oder einen Türgriff 4 auf, die einen vorzugsweise länglichen Griffabschnitt 41 und einen daran anschließenden Halsabschnitt 42 auf. Der Halsabschnitt 42 erstreckt sich - im montierten Zustand des Türdrückers 1 - entlang und konzentrisch um einen Schwenk- bzw. Rotationsachse R des Betätigungselements und auch der Handhabe 4, welche normal zum Türblatt 2 ist. Der Griffabschnitt 41 erstreckt entlang einer Achse A, welche radial von der Schwenk- bzw. Rotationsachse des Betätigungselements seitlich absteht bzw. vorzugsweise senkrecht zu dieser orientiert ist. Im montierten Zustand des Türdrückers 1 ist die Handhabe 4 damit derart am Türblatt 2 angeordnet, dass der Griffabschnitt 41 beabstandet durch den Halsabschnitt 42 und näherungsweise parallel zum Türblatt 2 verläuft.
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Die Handhabe 4 weist weiterhin eine Bedieneinheit 61 für eine Eingabe eines Zugangscodes als Identifikation zum Öffnen der Tür 2 auf, welche an einer ersten Seite 71 der Handhabe 4 bzw. des Griffabschnitts 41 angeordnet ist. Weiterhin weist die Handhabe 4 eine weitere Bedieneinheit 62 für eine Eingabe eines Zugangscodes als Identifikation zum Öffnen der Tür 2 auf, welche an einer zweiten Seite 72 der Handhabe 4 bzw. des Griffabschnitts 42 angeordnet ist, welche der ersten Seite 71 gegenüberliegt, wobei in der in Fig. 1 dargestellten Ansicht bzw. Perspektive des montierten Türdrückers 1 allerdings nur die Bedieneinheit 61, welche an der ersten Seite 71 der Handhabe 4 angeordnet ist, sichtbar ist. Allerdings ist aus Fig. 1 ersichtlich, dass die erste Seite 71 - und damit auch die der ersten Seite 71 gegenüberliegende Seite 72 der Handhabe 4 - im montierten Zustand des Türdrückers 1 normal zum Türblatt 2 ausgerichtet sind. Dadurch bildet damit eine der beiden Seiten 71, 72 der Handhabe 4 bzw. des Griffabschnitts 41 - z.B. die erste Seite 71 - eine Oberseite der Handhabe 4 bzw. des Griffabschnitts 41 bildet, während die zweite Seite 72 eine Unterseite der Handhabe 4 bzw. des Griffabschnitts 41 bildet.
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Die jeweilige Bedieneinheit 61, 62 umfasst zumindest ein Touchpad mit Ziffern- und/oder Zeichentasten 611, um den Zugangscode einzugeben, sowie eine Beleuchtung, insbesondere LEDs. Anstatt eines Touchpads mit zumeist kapazitiven Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 kann die jeweilige Bedieneinheit 61, 62 auch ein Tastenfeld bzw. Keypad mit elektrischen bzw. mechanisch arbeitenden Tasten 611 aufweisen, über welche durch Betätigung Kontakte bewegt werden. Mit der Beleuchtung kann die jeweilige Bedieneinheit 61, 62, insbesondere die Ziffern- und/oder Zeichentasten 61, im aktivierten Zustand beleuchtet werden, damit die Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 für einen Benutzer leichter ersichtlich sind. Bei der dargestellten Aufführungsform erstrecken sich beispielsweise die Bedieneinheit 61 sowie die weitere Bedieneinheit 62 entlang der Achse A des Griffabschnitts 41. Das bedeutet, die Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 für die Eingabe des Zugangscodes sind z.B. entlang der Achse A angeordnet. Es sind beispielsweise Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 von 0 bis 9 sowie eine Bestätigungstaste zum Drücken nach Beendigung der Zugangscode-Eingabe vorgesehen. Die Bedieneinheiten 61, 62, insbesondere das Touchpad oder das Keypad, kann in Abhängigkeit von einer Ausführung des Griffabschnitts 41 auch z.B. mehrreihig ausgeführt sein, eine geringe oder größere Anzahl an Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 aufweisen, etc. So kann z.B. anstatt der Ziffern von 0 bis 9 auch vorgesehen sein, dass das Touchpad oder das Keypad der jeweiligen Bedieneinheit 61, 62 nur Ziffern von 1 bis 6 oder Ziffern von 1 bis 9 oder andere beliebige Kombinationen von Ziffern und/oder Zeichen aufweist.
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Die Bedieneinheiten 61, 62 sind beispielsweise mittels Berührung aktivierbar, wenn der Türdrücker 1 an einer Tür 2 montiert ist. Dabei ist idealerweise nur jene Bedieneinheit 61 der Handhabe 4 aktivierbar, welche auf der Seite 71 der Handhabe 4 angeordnet ist, die im montierten Zustand des Türdrückers 1 die Oberseite bildet. Bei dem in Fig. 1 im montierten Zustand dargestellten Türdrücker 1 bildet z.B. die erste Seite 71 der Handhabe 4 die Oberseite, damit ist z.B. mittels Berührung nur die Bedieneinheit 61 aktivierbar. Die weitere Bedieneinheit 62 an zweiten Seite 72 der Handhabe 4, die die Unterseite bildet, würde nicht aktiviert werden. Wäre der Türdrücker 1 z.B. an einer anderen Seite des Türblatts 2 montiert - beispielsweise an einer der in Fig. 1 dargestellten gegenüberliegenden Seite des Türblatts 2, so würde z.B. die zweite Seite 72 der Handhabe 4 die Oberseite der Handhabe 4 und die erste Seite 71 der Handhabe 4 die Unterseite der Handhabe 4 bilden. Das bedeutet, dass dann z.B. mittels Berührung nur die weitere Bedieneinheit 62 aktivierbar ist und die Bedieneinheit 61 an ersten Seite 71 der Handhabe 4 nicht aktiviert würde. Bei der Aktivierung einer der beiden Bedieneinheit 61, 61 wird z.B. diese Bedieneinheit 61, 62, insbesondere die zugehörigen Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 beleuchtet und es kann vom Benutzer ein Zugangscode als Identifikation zum Öffnen der Tür 2 eingegeben werden, der dann von der in der Handhabe 4 angeordneten Steuereinheit 12 ausgewertet wird.
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Der Türdrücker 1 kann für die Identifikation zum Öffnen der Tür 2 neben den Bedieneinheiten 61, 62 beispielsweise noch weitere Sensoreinheiten, wie z.B. eine Fingerabdruckeinheit 8, und/oder zumindest eine Sensor 17 zum Auslesen einer RFID-Einheit, wie z.B. eines RFID-Chips und/oder einer RFID-Karte, und/oder noch weitere Sensoreinheiten zur Identifikation, wie z.B. optische Sensoren für Face-ID oder Iris-Scan, etc. aufweisen. Der Fingerabdrucksensor 8 kann z.B. an einer vom Türblatt abgewandten Frontseite der Handhabe 4 vorgesehen und mit der Steuereinheit 12 verbunden sein. Dazu kann beispielsweise eine Frontabdeckung 9 der Handhabe 4 eine entsprechende Ausnehmung aufweisen, in welcher der Fingerabdrucksensor 8 angeordnet. Der zumindest eine Sensor 17 zum Auslesen der RFID-Einheit, d.h. z.B. eine RFID- oder NFD-Antenne, ist ebenfalls mit der Steuereinheit 12 verbunden und kann beispielsweise ebenfalls im Bereich der Frontseite der Handhabe 4, beispielsweise im Bereich des Fingerabdrucksensors 8, z.B. in der Umrandung des Fingerabdrucksensor 8, oder in einem zentralen Bereich der Frontabdeckung 9 vorgesehen sein, wenn die Frontabdeckung beispielsweise aus Kunststoff gefertigt ist. Die Frontabdeckung 9 kann dazu eine entsprechende Markierung aufweisen, damit ein Benutzer weiß, wo er oder sie die RFID-Einheit, z.B. Chip oder Karte, für die Identifikation zum Öffnen der Tür 2 anhalten muss. Alternativ können auch zwei Sensoren 17 zum Auslesen der RFID-Einheit beim Türdrücker 1 vorgesehen sein, insbesondere bei einer Frontabdeckung aus Metall. Dabei kann, wie z.B. bei der dargestellten Ausführungsform des Türdrückers 1, ein erster Sensor 17 im Bereich der Bedieneinheit 61 und ein zweiter Sensor 17 im Bereich der weiteren Bedieneinheit 62 angeordnet sein. D.h., es ist jeweils ein Sensor 17 zum Auslesen der RFID-Einheit an der ersten Seite 71 bzw. der Oberseite und an der zweiten Seite 72 bzw. der Unterseite des Türdrückers 1 angeordnet. Im Bereich der Bedieneinheiten 61, 62 kann dann jeweils eine Markierung vorgesehen sein, welche dem Benutzer anzeigt, wo der RFID-Chip oder die RFID-Karte für die Identifikation zum Öffnen der Tür 2 anzuhalten ist. Idealerweise kann dann der jeweilige Sensor 17 zum Auslesen einer RFID-Einheit gemeinsam mit der jeweiligen Bedieneinheit 61, 62 aktiviert werden.
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Der Türdrücker 1 kann z.B. einen Lichtsensor aufweisen, welcher die Helligkeit in der Umgebung des Türdrückers 1 misst und beispielsweise die Beleuchtung automatisch aktiviert, wenn die gemessene Helligkeit unter einen vorgegebenen Helligkeitswert sinkt, und die Beleuchtung automatisch deaktiviert, wenn die gemessene Helligkeit einen vorgegebenen Helligkeitswert übersteigt. Der Lichtsensor kann z.B. in der Handhabe 4 angeordnet sein.
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Weiterhin kann der Türdrücker 1 - zusätzlich oder alternativ zum Lichtsensor - einen Näherungssensor aufweisen, von welchem messtechnisch eine sich dem Türdrücker 1 nähernde Person oder z.B. eine sich nähernde Hand einer Person erkannt wird. Der Näherungssensor kann z.B. in oder an der Handhabe 4 angeordnet sein. Wird von Näherungssensor beispielsweise die Annäherung einer Person erkannt, so kann z.B. die Beleuchtung und/oder das Touchpad bzw. das Keypad zumindest jener Bedieneinheit 61, welche im montierten Zustand des Türdrückers 1 an der die Oberseite bildenden Seite 71 der Handhabe angeordnet ist, aktiviert werden. Weist der Türdrücker 1 - wie in Fig. 1 beispielhaft dargestellt - einen Fingerabdrucksensor 9 und/oder zumindest eine Sensor 17 zum Auslesen einer RFID-Einheit und/oder noch weitere Sensoreinheiten zur Identifikation, wie z.B. optische Sensoren für Face-ID oder Iris-Scan, etc. auf, so können auch diese Sensoren 9, 17 mittels Berührung und/oder durch den Näherungssensor aktiviert werden.
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Die Handhabe 4 des erfindungsgemäßen Türdrücker 1 ist aus einem Hohlmaterial hergestellt und weist somit einen Innenraum auf, der sich vorzugsweise über den Halsabschnitt 42 und den Griffabschnitt 41 erstreckt. In diesem Innenraum sind neben der Steuereinheit 12, eine elektromechanische Kuppeleinrichtung 15 sowie eine elektrische Energieversorgung 13 angeordnet. In der Fig. 2 ist beispielhaft und schematisch daher eine Explosionsansicht des erfindungsgemäßen Türdrückers 1 dargestellt, um die Kuppeleinrichtung 15, die Steuereinheit 12, die Energieversorgung 13 sowie eine Sensorik 111, 112 für der Bedieneinheiten 61, 62 sichtbar zu machen.
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Die Kuppeleinrichtung 15 ist beispielsweise im Innenraum im Bereich des hülsenförmigen Halsabschnitts 41 angebracht, wozu z.B. eine Antriebshalterung 16 vorgesehen ist. Die Kuppeleinrichtung 15 weist einen elektromotorischen Antrieb 151 und ein Kuppelelement 152 auf. Das Kuppelelement 152 wird nach erfolgreicher Identifikation - z.B. nach Eingabe eines korrekten Zugangscodes, eines Fingerabdrucks einer berechtigten Person oder mittels berechtigter RFID-Karte bzw. berechtigtem RFID-Chip - vom elektromotorischen Antrieb 151 derart bewegt, dass eine Wirkverbindung zwischen der Handhabe 4 und dem Betätigungselement hergestellt wird. Das Betätigungselement ist dazu im montierten Zustand des Türdrückers zumindest teilweise mit einem das Türschloss 3 überragenden Ende in der Halterung 14 der Handhabe angeordnet. Bei erfolgreicher Identifikation kuppelt - angetrieben durch den elektromotorischen Antrieb 151 - das Kuppelelement 152 im Betätigungselement ein und die Falle 31 des Türschlosses 3 kann durch Drücken der Handhabe 4 betätigt und somit die Tür 2 geöffnet werden. Ohne entsprechende Identifikation bzw. bei fehlgeschlagener Identifikation erfolgt keine Bewegung des Kuppelelements 152. Es besteht damit keine Kuppelung zum Betätigungselement bzw. keine Wirkverbindung zwischen Betätigungselement und der Handhabe 4 des Türdrückers 1, wodurch die Tür 2 nicht geöffnet werden kann.
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Für die Ansteuerung der elektromechanischen Kuppeleinrichtung 15, insbesondere des elektromotorischen Antriebs 151, ist die Steuereinheit 12 vorgesehen. Die Steuereinheit 12 ist weiterhin dazu eingerichtet, eine Identifikation auszuwerten. Das heißt, von der Steuereinheit 12 werden beispielsweise über die aktivierte Bedieneinheit 61, den Fingerabdrucksensor 8 und/oder den zumindest einen Sensor 17 zum Auslesen einer RFID-Einheit eingegebene Identifikationsdaten (z.B. Zugangscode, Fingerabdruck, etc.) ausgewertet und dann die Kuppeleinrichtung 15 entsprechend angesteuert. Dabei kann die Steuereinheit 12 dazu eingerichtet sein, bei Eingabe der Identifikation als Zugangscode alle über die aktivierte Bedieneinheit 61 eingegebenen Ziffern und/oder Zeichen - abgesehen von der Bestätigungstaste - auszuwerten und z.B. mit einem in der Handhabe gespeicherten Zugangscode zu vergleichen.
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Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Steuereinheit 12 dazu eingerichtet ist, den korrekten Zugangscode aus einer über die aktivierte Bedieneinheit 61 eingegebene Ziffern- und/oder Zeichenfolge zu ermitteln und auszuwerten. Die Ziffern- und/oder Zeichenfolge, welche von einem Benutzer einzugeben ist, weist dazu eine vorgegebene Länge - d.h. eine fixe Anzahl an Ziffern und/oder Zeichen auf. Dabei kann vorgesehen sein, dass beispielsweise vor der Eingabe des Zugangscodes oder nach Eingabe des Zugangscodes eine vorgegebene Anzahl an beliebigen Ziffern und/oder Zeichen einzugeben ist, wodurch sehr einfach ein Ausspähen des Zugangscodes durch unberechtigte Person verhindert werden kann. Die Steuereinheit 12 ist dann dazu eingerichtet, diese vorgegebene Anzahl an beliebigen Ziffern und/oder Zeichen für die Auswertung des Zugangscodes nicht zu berücksichtigen. Dazu kann z.B. die vor dem Zugangscode eingegebene, vorgegebenen Anzahl an Ziffern und/oder Zeichen von der Steuereinheit 12 weggeschnitten bzw. missachtet werden und nur die restlichen Ziffern und/oder Zeichen der Eingabe als Zugangscode für die Identifikation herangezogen werden. Das bedeutet, es wird beispielweise vorgegeben, dass von einem Benutzer über die aktivierte Bedieneinheit 61 z.B. eine Anzahl x an beliebigen Ziffern und/oder Zeichen einzugeben ist, bevor die Ziffern und/oder Zeichen des tatsächlichen Zugangscodes und die Betätigung der Bestätigungstaste folgen. Von der Steuereinheit 12 wird dann die Eingabe des Benutzers entsprechend ausgewertet, indem z.B. die ersten x eingegebenen Ziffern und/oder Zeichen verworfen werden und nur die Ziffern und/Zeichen ab der x+1 eingegebenen Ziffer bzw. ab dem x+1 eingegebenen Zeichen zur Identifikation herangezogen werden. Alternativ kann die Steuereinheit 12 beispielsweise nur die ersten x Ziffern und/oder Zeichen der Eingabe über die aktivierte Bedieneinheit 61 als Zugangscode heranziehen und die restlichen Ziffern und/oder Zeichen verwerfen, wenn z.B. vorgegeben ist, dass die vorgegebene Anzahl an beliebigen Ziffern und/oder Zeichen dem Zugangscode folgt.
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Die Steuereinheit 12 kann z.B., wie aus Fig. 2 und Fig. 3 ersichtlich, Innenraum der Handhabe 4 im Griffabschnitt 41, insbesondere in einem Übergangsbereich zum Halsabschnitt 41, angeordnet sein. Die Steuereinheit 12 kann aus unterschiedlichen Bauteilen (z.B. Mikroprozessoren, etc.) bestehen, welche auf einer Leiterplatte 121 angebracht sind. Weiterhin ist im Innenraum der Handhabe 4 im Griffabschnitt 41 eine Sensorik zum Auswerten von Eingaben über die Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 der jeweiligen Bedieneinheiten 61, 62 des Türdrückers 1 angeordnet. Beim erfindungsgemäßen Türdrücker 1 ist beispielsweise für jede der beiden Bedieneinheiten 61, 62 eine Sensorik zum Auswerten der Eingaben über die Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 vorgesehen, welche jeweils auf eigenen Leiterplatten 111, 112 angeordnet ist. Dabei ist z.B. die Sensorik zum Auswerten der Eingaben über die Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 der Bedieneinheit 61 auf einer ersten Leiterplatte 111 und die Sensorik zum Auswerten der Eingaben über die Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 der weiteren Bedieneinheit 62 auf einer zweiten Leiterplatte angeordnet. Die Bauteile der Steuereinheit 12 sind bei der in Fig. 2 und Fig. 3 gezeigten Ausführungsform auf einer eigenen, von der ersten und zweiten Leiterplatte 111, 112 getrennten Leiterplatte 121 angeordnet. Alternativ, können allerdings die Bauteile der Steuereinheit 12 auch entweder auf der ersten Leiterplatte 111 oder auf der zweiten Leiterplatte 112 angeordnet sein, die eigene getrennte Leiterplatte 121 für die Steuereinheit 12 würde dann wegfallen.
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Weiterhin ist die elektrische Energieversorgung 13 im Innenraum der Handhabe 4, beispielsweise im Griffabschnitt 41 angeordnet. Als Energieversorgung 13 können z.B. Batterien verwendet werden. Um diese einfach austauschen zu können, kann z.B. die Frontabdeckung 9 der Handhabe 4 abnehmbar ausgestaltet sein. Damit kann der Innenraum der Handhabe 4 leicht zugänglich gemacht werden.
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Fig. 3 zeigt beispielhaft und schematisch eine weitere perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Türdrückers 1, wobei die Frontabdeckung 9 abgenommen wurde und der Innenraum der Handhabe 4 im Bereich des Griffabschnitts 41 sichtbar ist. Im Innenraum der Handhabe 4 sind die Energieversorgung 13 des Türdrückers 1, z.B. Batterien, angeordnet. Entlang der Innenseiten der Handhabe 4, die sich entlang der Achse A erstrecken, sind beispielsweise die Leiterplatten 111, 112 für die Sensorik zum Auswerten der Eingaben über die Ziffern- und/oder Zeichentasten 611 der Bedieneinheiten 61, 62 angeordnet. Im Bereich des Innenraums der Handhabe, wo der Griffabschnitt 41 in den Halsabschnitt 42 übergeht, ist z.B. die Steuereinheit 12 angeordnet, von welcher die Identifikationsdaten, wie z.B. eingegebenen Zugangscodes, Fingerabdrücke oder ausgelesene RFID-Chips und/oder RFID-Karten ausgewertet werden und dann bei erfolgreicher Identifikation die Kuppeleinrichtung 15 entsprechend angesteuert wird.
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Weiterhin kann vorgesehen sein, der Türdrücker 1 dazu eingerichtet ist, eine mobile Kommunikationsverbindung, insbesondere über Bluetooth oder WLAN, zu einem Mobilfunkgerät, wie z.B. einem Mobiltelefon, Smartphone, Tablet, etc., aufzubauen. Damit kann eine Identifikation zum Öffnen der Tür bzw. ein Auslösen der Kuppeleinrichtung 15 im Türdrücker 1 - d.h., das Herstellen der Wirkverbindung zwischen Handhabe 4 des Türdrückers 1 und dem Betätigungselement zum Betätigen der Falle 31 auch über eine Applikation auf einem Mobilfunkgerät erfolgen.
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Weiterhin kann diese Kommunikationsverbindung beispielsweise dazu genutzt werden, um den elektronischen Türdrücker 1 zu administrieren und z.B. Öffnungsmedien, wie z.B. Fingerabdrucksensor 8, RFID-Einheiten (z.B. RFID-Chips und/oder RFID-Karten) anzulernen und/oder Zugangscodes zu administrieren. Über die Applikation auf dem Mobilfunkgerät können z.B. Zutrittsberechtigungen mittels Zugangscodes, Fingerabdruck, etc. zeitlich begrenzt oder sehr einfach geändert werden. Darüber hinaus können über die Applikation beispielsweise Zutrittsprotokolle eingesehen und/oder die Informationen über den Zeitpunkt des Zugangs sowie das verwendete Öffnungsmedium bzw. die verwendete Identifikationsfunktion enthalten werden.
Bezugszeichenliste
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- 1
- elektronischer Türdrücker
- 2
- Tür bzw. Türblatt
- 3
- Öffnungs- und/oder Schließeinrichtung
- 31
- Falle
- 4
- Handhabe bzw. Türgriff
- 41
- Griffabschnitt der Handhabe
- 42
- Halsabschnitt der Handhabe
- 5
- Türdrückerrosette
- 51
- Montageelement
- 52
- Abdeckung
- 61
- Bedieneinheit
- 611
- Ziffern- und/oder Zeichentasten
- 62
- weitere Bedieneinheit
- 71
- erste Seite der Handhabe
- 72
- zweite Seite der Handhabe
- 8
- Fingerabdrucksensor
- 9
- Frontabdeckung der Handhabe
- 10
- Türdrückergehäuse
- 111
- Leiterplatte mit der Sensorik der Bedieneinheit
- 112
- Leiterplatte mit der Sensorik der weiteren Bedieneinheit
- 12
- Steuereinheit des Türdrückers
- 121
- Leiterplatte der Steuereinheit
- 13
- elektrische Energieversorgung
- 14
- Halterung für das Betätigungselement (Vierkantwelle)
- 15
- elektromechanische Kuppeleinrichtung
- 151
- elektromotorischer Antrieb
- 152
- Kuppelelement
- 16
- Antriebshalterung
- 17
- Sensor zum Auslesen einer RFID-Einheit
- R
- Schwenk- bzw. Rotationsachse des Betätigungselements
- A
- Achse des Griffabschnitts