EP4711540A1 - Montagevorrichtung für sanitärartikel - Google Patents

Montagevorrichtung für sanitärartikel

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Publication number
EP4711540A1
EP4711540A1 EP24200539.5A EP24200539A EP4711540A1 EP 4711540 A1 EP4711540 A1 EP 4711540A1 EP 24200539 A EP24200539 A EP 24200539A EP 4711540 A1 EP4711540 A1 EP 4711540A1
Authority
EP
European Patent Office
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profile
threaded
opening
mounting device
crossbeam
Prior art date
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Pending
Application number
EP24200539.5A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Lukas RAMSEIER
Peter Schwendener
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Geberit International AG
Original Assignee
Geberit International AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Geberit International AG filed Critical Geberit International AG
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Publication of EP4711540A1 publication Critical patent/EP4711540A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D11/00Other component parts of water-closets, e.g. noise-reducing means in the flushing system, flushing pipes mounted in the bowl, seals for the bowl outlet, devices preventing overflow of the bowl contents; devices forming a water seal in the bowl after flushing, devices eliminating obstructions in the bowl outlet or preventing backflow of water and excrements from the waterpipe
    • E03D11/13Parts or details of bowls; Special adaptations of pipe joints or couplings for use with bowls, e.g. provisions in bowl construction preventing backflow of waste-water from the bowl in the flushing pipe or cistern, provisions for a secondary flushing, for noise-reducing
    • E03D11/14Means for connecting the bowl to the wall, e.g. to a wall outlet
    • E03D11/143Mounting frames for toilets and urinals

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Furniture Connections (AREA)

Abstract

Eine Montagevorrichtung (1) für die Befestigung von mindestens einem Sanitärartikel, insbesondere von mindestens einem Waschtisch, umfasst
zwei beabstandet zueinander verlaufende Stützen (2), welche sich jeweils entlang einer Mittelachse (M) erstrecken,
mindestens ein zwischen den Stützen (2) angeordnetes und die beiden Stützen (2) verbindendes Traversenprofil (3) mit mindestens zwei, insbesondere mindestens vier, Gewindeöffnungen (4) mit jeweils einem Innengewinde (5), und
zwei Gewindestangen (6) mit einem Aussengewinde (7), wobei das Aussengewinde (7) passend zu den Innengewinden (5) ausgebildet ist, so dass die Gewindestange (6) von einer Frontseite her in die jeweilige Gewindeöffnung (4) einschraubbar ist,
wobei die Gewindeöffnungen (4) jeweils als Durchgangslöcher ausgebildet sind und sich vollständig durch das Traversenprofil (3) hindurch erstrecken, so dass die Gewindestange (6) nach hinten hin aus dem Innengewinde (5) herausragen kann.

Description

    TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Montagevorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2.
  • STAND DER TECHNIK
  • Aus dem Stand der Technik sind Montagevorrichtungen zur Befestigung von Sanitärartikeln bekannt. Derartige Montagevorrichtungen werden hinter einer Vorwand fest installiert und dienen der Lagerung von Sanitärartikeln, wie Spülkästen, Toilettenschüsseln, Urinale, Armaturen, Waschbacken, Steuerungselemente, Elektroelemente etc.
  • DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
  • Der vorliegenden Erfindung liegt eine Aufgabe zugrunde eine Montagevorrichtung für einen Sanitärartikel, insbesondere für einen Waschtisch, anzugeben, welche eine einfachere Montage erlaubt.
  • Diese und andere Aufgaben löst die Montagevorrichtung nach Anspruch 1. Demgemäss dient die Montagevorrichtung der Befestigung von mindestens einem Sanitärartikel, insbesondere von mindestens einem Waschtisch. Die Montagevorrichtung umfasst zwei beabstandet zueinander verlaufende Stützen, welche sich jeweils entlang einer Mittelachse erstrecken, mindestens ein zwischen den Stützen angeordnetes und die beiden Stützen verbindendes Traversenprofil mit mindestens zwei, insbesondere mindestens vier, Gewindeöffnungen mit jeweils einem Innengewinde, und zwei Gewindestangen mit einem Aussengewinde, wobei das Aussengewinde passend zu den Innengewinden ausgebildet ist, so dass die Gewindestange von einer Frontseite her in die jeweilige Gewindeöffnung einschraubbar ist. Die Gewindeöffnungen sind jeweils als Durchgangslöcher ausgebildet und erstrecken sich vollständig durch das Traversenprofil hindurch, so dass die Gewindestange nach hinten hin aus dem Innengewinde herausragen kann.
  • Mit anderen Worten gesagt ist das Innengewinde nach hinten hin offen ausgebildet. Es handelt es sich beim Innengewinde um ein durchgehendes Innengewinde, welches weder nach vorne noch nach hinten mit einer mit Grundfläche eines Sacklocks begrenzt ist. Durch die Anordnung der Gewindeöffnung, die sich durch das Traversenprofil hindurch erstreckt, ergeht der Vorteil, dass die Gewindestange auf die entsprechend gewünschte Tiefe eingeschraubt werden kann. Somit kann ein Absägen bzw. ein Ablängen der Gewindestange in der montierten Position entfallen. Dies ist gerade bei bereits montierten Fliesen eine Arbeitserleichterung für den Installateur, weil er in dem Fall besonders sorgfältig arbeiten muss, um die Fliesen nicht zu zerkratzen.
  • Die Gewindeöffnungen sind fest am Traversenelement angeformt. Besonders bevorzugt sind genau vier Gewindeöffnungen angeordnet.
  • Vorzugsweise weist das Traversenprofil einen durch eine Profilwandung definierten Profilinnenraum auf. Die Profilwandung weist eine schlitzartig ausgebildete Frontöffnung auf, die sich von der einen Stütze zu der anderen Stütze erstreckt. Die Gewindestangen ragen durch die Frontöffnung in den Profilinnenraum ein. Vorzugsweise ist das Traversenprofil ein C-Profil. Vorzugsweise sind die Gewindeöffnungen an einer Rückwand des Traversenprofils gegenüber der Frontöffnung angeordnet. Das Innengewinde ist durch die Frontöffnung zugänglich.
  • Der Gegenstand von Anspruch 2 löst ebenfalls die Aufgabe einer einfacheren Montage einer Montagevorrichtung. Die Montagevorrichtung nach Anspruch 2 dient der Befestigung von mindestens einem Sanitärartikel, insbesondere von mindestens einem Waschtisch. Die Montagevorrichtung nach Anspruch 2 umfasst zwei beabstandet zueinander verlaufende Stützen, welche sich jeweils entlang einer Mittelachse erstrecken, mindestens ein zwischen den Stützen angeordnetes und die beiden Stützen verbindendes Traversenprofil, mindestens zwei Nutensteine mit jeweils einer Gewindeöffnung mit einem Innengewinde, und zwei Gewindestangen mit einem Aussengewinde, wobei das Aussengewinde passend zu den Innengewinden der Nutensteine ausgebildet ist, so dass die Gewindestange von einer Frontseite her in die jeweilige Gewindeöffnung einschraubbar ist. Das Traversenprofil weist einen durch eine Profilwandung definierten Profilinnenraum auf. Die Profilwandung weist eine schlitzartig ausgebildete Frontöffnung auf, die sich von der einen Stütze zu der anderen Stütze erstreckt. Die jeweilige Gewindestange ragt durch die Frontöffnung in den Profilinnenraum ein. Das Traversenprofil weist eine weitere Öffnung auf, über welche die Nutensteine in den Profilinnenraum einlegbar sind.
  • Durch das Einlegen der Nutensteine über die weitere Öffnung ergeht der Vorteil, dass der Nutenstein ohne grösseren Aufwand, insbesondere ohne komplexere Verschwenkbewegungen, in den Profilinnenraum eingelegt werden kann.
  • Bei einer Weiterbildung der Montagevorrichtung nach Anspruch 2 ist das Traversenprofil vorzugsweise ein C-Profil. Weiter weist das Traversenprofil vorzugsweise mindestens zwei, insbesondere mindestens vier, Gewindeöffnungen auf, wobei die Gewindeöffnungen jeweils als Durchgangslöcher ausgebildet sind und sich vollständig durch das Traversenprofil hindurch erstrecken, so dass die Gewindestange nach hinten hin aus dem Innengewinde herausragen kann. Vorzugsweise sind die Gewindeöffnungen an einer Rückwand des Traversenprofils gegenüber der Frontöffnung angeordnet.
  • In der Folge werden weitere bevorzugte Merkmale für die beiden oben genannten Montagevorrichtungen beschrieben.
  • Vorzugsweise sind bezüglich einer mittig zwischen den beiden Stützen und rechtwinklig zur Profilachse des Traversenprofils verlaufenden Mittelebene zwei Gewindeöffnungen auf der einen Seite der Mittelebene und zwei der Gewindeöffnungen auf der anderen Seite der Mittelebene angeordnet.
  • Vorzugsweise liegen die beiden näher zur Mittelebene liegenden Gewindeöffnungen in einem Abstand von 160 bis 200 Millimeter, insbesondere in einem Abstand von 180 Millimeter, zueinander. Vorzugsweise liegen die beiden von der Mittelebene weiter entfernt liegenden Gewindeöffnungen in einem Abstand von 260 bis 300 Millimeter, insbesondere in einem Abstand von 280 Millimeter, zueinander. Die Abstände in diesen Bereichen weisen den Vorteil auf, dass diese für eine Vielzahl von Sanitärartikeln einsetzbar sind. Wenn die Abstände für einen bestimmten Sanitärartikel dann doch nicht passen sollten, so kann der Installateur auf die Nutensteine zurückgreifen.
  • Vorzugsweise ist die besagte Öffnung derart im Traversenprofil angeordnet, dass die Nutensteine unter der Wirkung der Schwerkraft durch die Öffnung in den Profilinnenraum fallen können.
  • Vorzugsweise ist, in Einschubrichtung gesehen, der Querschnitt der Öffnung grösser als der Querschnitt der Nutensteine.
  • Vorzugsweise steht der Nutenstein, wenn er im Profilinnenraum liegt, auf einer Innenfläche, die dem Profilinnenraum zugewandt ist, auf. Das Innengewinde ist durch die Frontöffnung zugänglich.
  • Vorzugsweise ist die Ausdehnung des Nutensteins, quer zur Frontöffnung gesehen, grösser als die Frontöffnung ist. Der Nutenstein ist derart ausgebildet, dass er an den Innenwänden des Profilinnenraums, die sich von der Frontöffnung nach oben und unten erstrecken, ansteht.
  • Vorzugsweise weist die Öffnung einen rechteckigen Querschnitt auf, wobei die längeren Seiten des Rechtecks parallel oder winklig geneigt zur Profilachse des Traversenprofils verlaufen.
  • Vorzugsweise ist der Nutenstein als Quader ausgebildet. Insbesondere weist der Nutenstein in Richtung der Mittelachse des Gewindes einen quadratischen Querschnitt auf.
  • Vorzugsweise steht das Traversenprofil an beiden Enden mit jeweils einer Lagerplatte in Verbindung, wobei die Lagerplatte mit einem Befestigungselement fest mit der jeweiligen Stütze verbindbar ist.
  • Vorzugsweise ist, in Einbaulage gesehen, unterhalb des Traversenprofils ein weiteres Traversenprofil angeordnet, wobei das weitere Traversenprofil ebenfalls mit der Lagerplatte verbunden ist.
  • Vorzugsweise liegen die Gewindeöffnungen jeweils auf gleicher Höhe liegen. Das heisst mit anderen Worten, dass die Gewindeöffnungen des Traversenprofils auf gleicher Höhe liegen und dass bei eingesetzten Nutensteinen die Gewindeöffnungen der Nutensteine auf gleicher Höhe liegt.
  • In einer ersten Variante weisen die Stützen je ein unteres Stützenende auf, welches eine Auflagefläche bereitstellt. In einer zweiten Variante ist pro Stütze je ein Fusselement vorhanden, welches relativ zur jeweiligen Stütze verschiebbar ist und welches eine Auflagefläche bereitstellt. Bei beiden Varianten liegt der Abstand zwischen der genannten Auflagefläche und der Gewindeöffnung in Richtung der Mittelachse der Stützen gesehen, vorzugsweise im Bereich von 800 Millimeter bis 1050 Millimeter.
  • Eine Anordnung umfassend eine Montagevorrichtung nach obiger Beschreibung und einen Sanitärartikel, insbesondere einen Waschtisch. Der Sanitärartikel weist zwei Montageöffnungen auf. Jeweils eine Gewindestange ragt durch jeweils eine Montageöffnung hindurch.
  • Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen sind. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1
    eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Montagevorrichtung mit einem Sanitärartikel, hier mit einem Waschtisch, von hinten;
    Fig. 2
    eine Frontansicht der Montagevorrichtung nach Figur 1 mit demontierten Gewindestangen;
    Fig. 3
    die Ansicht nach Figur 2 mit montierten Gewindestangen;
    Fig. 4a
    eine perspektivische Ansicht der Montagevorrichtung nach Figur 1 mit einem einzusetzenden Nutenstein;
    Fig. 4b
    eine Detailansicht nach Figur 4a; und
    Fig. 5
    eine weitere Detailansicht der Figuren 4a/4b mit montierter Gewindestange.
    BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • In den Figuren wird eine Montagevorrichtung 1 für die Befestigung von mindestens einem Sanitärartikel gezeigt. Der Sanitärartikel weist hier die Form eines Waschtischs W auf, der auf einer Höhe montiert ist, wie sie für einen Waschtisch W üblich ist. Das heisst vorzugsweise im Bereich von 70 bis 90 Zentimeter, insbesondere von 80 Zentimeter, über Boden.
  • In den Figuren 2 bis 5 wird die Montagevorrichtung 1 ohne den Waschtisch gezeigt. Die Montagevorrichtung 1 umfasst zwei Stützen 2, mindestens ein Traversenprofil 3 und zwei Gewindestangen 6. Die Stützen erstrecken sich entlang einer Mittelachse M und stehen in einem Abstand beabstandet zueinander. Die Stützen 2 verlaufen parallel zueinander und das Traversenprofil verläuft im Wesentlichen rechtwinklig zu den beiden Stützen 2. In der gezeigten Ausführungsform ist ein weiteres optionales Traversenprofil 18 angeordnet. Zudem sind weitere optionale Profile 21 angeordnet. Das weitere Traversenprofil 18 und die optionalen Profile 21 verbinden ebenfalls die beiden Stützen 2.
  • Das Traversenprofil 3 weist hier mindestens zwei, insbesondere mindestens vier, Gewindeöffnungen 4 auf. Jede Gewindeöffnung 4 weist ein Innengewinde 5 auf.
  • Jede der Gewindestange 6 weist ein Aussengewinde 7 auf. Das Aussengewinde 7 ist passend zum Innengewinde 5 ausgebildet, so dass die Gewindestange 6 von einer Frontseite her in die jeweilige Gewindeöffnung 4 einschraubbar ist. Der Sanitärartikel, hier der Waschtisch W, kann an den Gewindestange 6 befestigt werden und wird über die Gewindestangen 6 mit der Montagevorrichtung 1 verbunden. Die Gewindestange 6 weist weiterhin an ihrem frontseitigen Ende einen Antriebsabschnitt 26 auf, über welche die Gewindestange 6 in die Gewindeöffnung 4 einschraubbar ist.
  • Die Gewindeöffnungen 4 sind jeweils als Durchgangslöcher ausgebildet und erstrecken sich vollständig durch das Traversenprofil 3 hindurch. Beim Eindrehvorgang der Gewindestange 6 ist diese demnach nicht nach hinten hin durch die Gewindeöffnung 4 begrenzt. Die Gewindestange 6 kann nach hinten hin aus dem Innengewinde 5 herausragen.
  • Das Traversenprofil 3 weist einen durch eine Profilwandung 11 definierten Profilinnenraum 12 auf. Auf der Frontseite, das heisst auf der dem Sanitärartikel zugewandten Seite, weist die Profilwandung 11 eine schlitzartig ausgebildete Frontöffnung 13 auf, die sich von der einen Stütze 2 zu der anderen Stütze 2 erstreckt. Die besagten Gewindestangen 6 ragen durch die Frontöffnung 13 in den Profilinnenraum 12 ein. Das Traversenprofil 3 ist als C-Profil ausgebildet. Die Profilwandung 11 umfasst eine Rückwand 22, zwei Seitenwände 23 und zwei Frontwände 24. Die Seitenwände 23 stehen von der Rückwand 22 beabstandet zueinander ab und jeweils eine der Frontwände 24 ragt von jeweils einer der Seitenwände 23 ragt ab. Die besagte Frontöffnung 13 liegt zwischen den beiden Frontwänden 24. Die Gewindeöffnungen 4 des Traversenprofils 3 sind in die Rückwand 22 eingearbeitet.
  • In der gezeigten Ausführungsform weist das Traversenprofil 3 eine weitere Öffnung 14 auf. Die weitere Öffnung 14 ist von den Figuren 4a und 4b gut ersichtlich. Über diese weitere Öffnung 14 sind Nutensteine 8 in den Profilinnenraum einlegbar. Jeder der Nutensteine 8 weist eine Gewindeöffnung 9 mit einem Innengewinde 10 auf. Die Gewindestange 6 ragt durch die Frontöffnung 13 in den Profilinnenraum 11 ein und kann in das Innengewinde 10 des sich im Profilinnenraum 11 befindlichen Nutenstein 8 eingeschraubt werden.
  • Gemäss der vorliegenden Erfindung sind drei unterschiedliche Varianten denkbar.
  • In einer ersten Variante weist die Montagevorrichtung 1 die weitere Öffnung 14 nicht auf und die Nutensteine 8 werden nicht eingesetzt. Hier werden die Gewindestangen 6 in die Gewindeöffnungen 4 im Traversenprofil 3 eingeschraubt.
  • In einer zweiten Variante weist das Traversenprofil 3 die weitere Öffnung 14 und die Nutensteine 8 werden über diese weitere Öffnung 14 in den Profilinnenraum 12 eingesetzt. Das Traversenprofil 3 weist keine Gewindeöffnung 4 auf. Die Gewindestangen 6 werden ausschliesslich in die Gewindeöffnungen 9 der Nutensteine 8 eingeschraubt.
  • In einer dritten Variante weist das Traversenprofil 3 die weitere Öffnung 14 auf, und die Nutensteine 8 werden über diese weitere Öffnung 14 in den Profilinnenraum 12 eingesetzt. Das Traversenprofil 3 weist die oben genannten Gewindeöffnungen 4 auf. Die beiden Gewindestangen 6 können in die Gewindeöffnungen 4 im Traversenprofil 3 oder in die Gewindeöffnungen 9 der Nutensteine 8 eingeschraubt werden.
  • Unter Bezugnahme auf alle Figuren werden nun weitere bevorzugte Merkmale der Montagevorrichtung gemäss der vorliegenden Ausführungsform bzw. der genannten drei Varianten beschrieben.
  • Bezüglich einer Mittelebene E, die mittig zwischen den beiden Stützen 2 und rechtwinklig zur Profilachse P des Traversenprofils 3 verläuft, sind zwei Gewindeöffnungen 4 auf der einen Seite der Mittelebene E und zwei der Gewindeöffnungen 4 sind auf der anderen Seite der Mittelebene E angeordnet. Die Anordnung der Gewindeöffnungen 4 links und rechts der Mittelebene E ist vorzugsweise symmetrisch zur Mittelebene E.
  • Vorzugsweise liegen die beiden näher zur Mittelebene E liegenden Gewindeöffnungen 4 in einem Abstand von 160 bis 200 Millimeter, insbesondere in einem Abstand von 180 Millimeter, zueinander. Vorzugsweise liegen die beiden von der Mittelebene E weiter entfernt liegenden Gewindeöffnungen 4 in einem Abstand von 260 bis 300 Millimeter, insbesondere in einem Abstand von 280 Millimeter, zueinander liegen.
  • Vorzugsweise ist die besagte Öffnung 14 derart im Traversenprofil 3 angeordnet, dass die Nutensteine 8 unter der Wirkung der Schwerkraft durch die Öffnung 14 in den Profilinnenraum 14 fallen können. Das heisst, der Installateur kann die Nutensteine 8 sehr einfach in den Profilinnenraum 14 einwerfen und anschliessend entlang der Profilachse P an die gewünschten Positionen schieben.
  • Der Querschnitt der weiteren Öffnung 14 ist grösser als der Querschnitt der Nutensteine 8 in Einwurfrichtung gesehen.
  • Der Nutenstein 8, wenn er im Profilinnenraum 12 liegt, steht auf einer Innenfläche 15, die dem Profilinnenraum 12 zugewandt ist, auf. Die Innenfläche 15 wird durch eine der oben genannten Seitenwände 23 bereitgestellt. Das Innengewinde 10 liegt dabei so, dass dieses durch die Frontöffnung 13 zugänglich ist. Die Ausdehnung des Nutensteins 8, quer zur Frontöffnung 13 gesehen, ist grösser als die Frontöffnung 13. Der Nutenstein 8 schlägt dabei an die dem Profilinnenraum 12 zugewandte Innenfläche der Frontflächen 24 an.
  • Die weitere Öffnung 14 weist einen rechteckigen Querschnitt auf, wobei die längeren Seiten des Rechtecks parallel oder winklig geneigt zur Profilachse P des Traversenprofils 3 verlaufen. In der gezeigten Ausführungsform verläuft die weitere Öffnung 14 winklig geneigt zur Profilachse P. Der Nutenstein 8 ist vorzugsweise als Quader ausgebildet. Die weitere Öffnung 14 ist vorzugsweise als Rechteck ausgebildet.
  • In der gezeigten Ausführungsform steht das Traversenprofil 3 an beiden Enden mit jeweils einer Lagerplatte 16 in fester Verbindung. Beispielsweise ist das Traversenprofil 3 an den Lagerplatten 16 angeschweisst. Die Lagerplatte 16 ist mit einem Befestigungselement 17 fest mit der jeweiligen Stütze 2 verbindbar ist. Hier ist eine Schraube 25 angeordnet, welche sich durch die Lagerplatte 16 hindurch erstreckt.
  • In Einbaulage gesehen ist unterhalb des Traversenprofils 3 ein weiteres Traversenprofil 18 angeordnet. Das weitere Traversenprofil 18 ist ebenfalls mit der Lagerplatte 16 verbunden.
  • Vorzugsweise liegen die Gewindeöffnungen 4 des Traversenprofils 3 jeweils auf gleicher Höhe zueinander. Vorzugsweise liegen die Gewindeöffnungen 9 der Nutensteine 8 bei eingesetzten Nutensteinen 8 jeweils auf gleicher Höhe. Ebenfalls liegen die Gewindeöffnungen 4 des Traversenprofils 3 und die Gewindeöffnungen 9 der Nutensteine 8 auf gleicher Höhe zueinander.
  • Wie von der Figur 1 ersichtlich ist pro Stütze 2 je ein Fusselement 19 vorhanden, welches relativ zur jeweiligen Stütze 2 verschiebbar ist und welches eine Auflagefläche 20 bereitstellt. Der Abstand zwischen der genannten Auflagefläche 20 und der Gewindeöffnung 4, 9 in Richtung der Mittelachse M der Stützen 2 gesehen, liegt vorzugsweise im Bereich von 800 Millimeter bis 1050 Millimeter.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Montagevorrichtung
    2
    Stütze
    3
    Traversenprofil
    4
    Gewindeöffnung in 3
    5
    Innengewinde von 4
    6
    Gewindestange
    7
    Aussengewinde
    8
    Nutenstein
    9
    Gewindeöffnung von 8
    10
    Innengewinde
    11
    Profilwandung
    12
    Profilinnenraum
    13
    Frontöffnung
    14
    Öffnung
    15
    Innenfläche
    16
    Lagerplatte
    17
    Befestigungselement
    18
    weiteres Traversenprofil
    19
    Fusselement
    20
    Auflagefläche
    21
    weitere Profile
    22
    Rückwand
    23
    Seitenwand
    24
    Frontwand
    25
    Schraube
    26
    Antriebsabschnitt
    E
    Mittelebene
    M
    Mittelachse
    P
    Profilachse von 3
    W
    Waschtisch

Claims (14)

  1. Montagevorrichtung (1) für die Befestigung von mindestens einem Sanitärartikel, insbesondere von mindestens einem Waschtisch, umfassend
    zwei beabstandet zueinander verlaufende Stützen (2), welche sich jeweils entlang einer Mittelachse (M) erstrecken,
    mindestens ein zwischen den Stützen (2) angeordnetes und die beiden Stützen (2) verbindendes Traversenprofil (3) mit mindestens zwei, insbesondere mindestens vier, Gewindeöffnungen (4) mit jeweils einem Innengewinde (5), und
    zwei Gewindestangen (6) mit einem Aussengewinde (7), wobei das Aussengewinde (7) passend zu den Innengewinden (5) ausgebildet ist, so dass die Gewindestange (6) von einer Frontseite her in die jeweilige Gewindeöffnung (4) einschraubbar ist,
    wobei die Gewindeöffnungen (4) jeweils als Durchgangslöcher ausgebildet sind und sich vollständig durch das Traversenprofil (3) hindurch erstrecken, so dass die Gewindestange (6) nach hinten hin aus dem Innengewinde (5) herausragen kann.
  2. Montagevorrichtung (1) für die Befestigung von mindestens einem Sanitärartikel, insbesondere von mindestens einem Waschtisch, umfassend
    zwei beabstandet zueinander verlaufende Stützen (2), welche sich jeweils entlang einer Mittelachse (M) erstrecken,
    mindestens ein zwischen den Stützen (2) angeordnetes und die beiden Stützen (2) verbindendes Traversenprofil (3),
    mindestens zwei Nutensteine (8) mit jeweils einer Gewindeöffnung (9) mit einem Innengewinde (10),
    zwei Gewindestangen (6) mit einem Aussengewinde (7), wobei das Aussengewinde (7) passend zu den Innengewinden (10) der Nutensteine (8) ausgebildet ist, so dass die Gewindestange (6) von einer Frontseite her in die jeweilige Gewindeöffnung (9) einschraubbar ist,
    wobei das Traversenprofil (3) einen durch eine Profilwandung (11) definierten Profilinnenraum (12) aufweist, wobei die Profilwandung (11) eine schlitzartig ausgebildete Frontöffnung (13) aufweist, die sich von der einen Stütze (2) zu der anderen Stütze (2) erstreckt, und wobei die jeweilige Gewindestange (6) durch die Frontöffnung (13) in den Profilinnenraum (12) einragt, und
    wobei das Traversenprofil (3) eine weitere Öffnung (14) aufweist, über welche die Nutensteine (8) in den Profilinnenraum (12) einlegbar sind.
  3. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Traversenprofil (3) mindestens zwei, insbesondere mindestens vier, Gewindeöffnungen (4) aufweist, wobei die Gewindeöffnungen (4) jeweils als Durchgangslöcher ausgebildet sind und sich vollständig durch das Traversenprofil (3) hindurch erstrecken, so dass die Gewindestange (6) nach hinten hin aus dem Innengewinde (5) herausragen kann.
  4. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass bezüglich einer mittig zwischen den beiden Stützen (2) und rechtwinklig zur Profilachse (P) des Traversenprofils (3) verlaufenden Mittelebene (E) zwei Gewindeöffnungen (4) auf der einen Seite der Mittelebene (E) und zwei der Gewindeöffnungen (4) auf der anderen Seite der Mittelebene (E) angeordnet sind.
  5. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden näher zur Mittelebene (E) liegenden Gewindeöffnungen (4) in einem Abstand von 160 bis 200 Millimeter, insbesondere in einem Abstand von 180 Millimeter, zueinander liegen und/oder dass die beiden von der Mittelebene (E) weiter entfernt liegenden Gewindeöffnungen (4) in einem Abstand von 260 bis 300 Millimeter, insbesondere in einem Abstand von 280 Millimeter, zueinander liegen.
  6. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Öffnung (14) derart im Traversenprofil (3) angeordnet ist, dass die Nutensteine (8) unter der Wirkung der Schwerkraft durch die Öffnung (14) in den Profilinnenraum (12) fallen können; und/oder dass in Einschubrichtung gesehen der Querschnitt der Öffnung (14) grösser ist als der Querschnitt der Nutensteine (8).
  7. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Nutenstein (8), wenn er im Profilinnenraum (12) liegt, auf einer Innenfläche (15), die dem Profilinnenraum (12) zugewandt ist, aufsteht, und dass das Innengewinde (10) durch die Frontöffnung (13) zugänglich ist; und/oder
    dass die Ausdehnung des Nutensteins (8), quer zur Frontöffnung (13) gesehen, grösser als die Frontöffnung (13) ist.
  8. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (14) einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wobei die längeren Seiten des Rechtecks parallel oder winklig geneigt zur Profilachse (P) des Traversenprofils (3) verlaufen.
  9. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Nutenstein (8) als Quader ausgebildet ist.
  10. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Traversenprofil (3) an beiden Enden mit jeweils einer Lagerplatte (16) in Verbindung steht, wobei die Lagerplatte (16) mit einem Befestigungselement (17) fest mit der jeweiligen Stütze (2) verbindbar ist.
  11. Montagevorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in Einbaulage gesehen unterhalb des Traversenprofils (3) ein weiteres Traversenprofil (18) angeordnet ist, wobei das weitere Traversenprofil (18) ebenfalls mit der Lagerplatte (16) verbunden ist.
  12. Montagevorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindeöffnungen (4, 9) jeweils auf gleicher Höhe liegen.
  13. Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen (2) je ein unteres Stützenende aufweisen, welches eine Auflagefläche bereitstellt, oder dass pro Stütze (2) je ein Fusselement (19) vorhanden ist, welches relativ zur jeweiligen Stütze (2) verschiebbar ist und welches eine Auflagefläche (20) bereitstellt, wobei der Abstand zwischen der genannten Auflagefläche (20) und der Gewindeöffnung (4, 9) in Richtung der Mittelachse der Stützen gesehen, im Bereich von 800 Millimeter bis 1050 Millimeter liegt.
  14. Anordnung umfassend eine Montagevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche und einen Sanitärartikel, insbesondere einen Waschtisch, wobei der Sanitärartikel zwei Montageöffnungen aufweist, und wobei jeweils eine Gewindestange durch eine Montageöffnung hindurchragen.
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Citations (6)

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