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Die Erfindung betrifft einen Belastungsträger. Weiter betrifft die Erfindung ein Streckwerk.
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Streckwerke sind aus dem Stand der Technik bekannt. Das Dokument
WO 2017/191515 A1 beschreibt beispielsweise ein Streckwerk einer Textilmaschine, wobei das Streckwerk wenigstens eine Walze und zumindest eine korrespondierende Gegenwalze umfasst, zwischen denen ein Faserverband klemmend führbar ist. Die Walze und die Gegenwalze weisen jeweils einen Walzenkörper und eine Drehachse auf, wobei die Drehachse der Walze und/oder der Gegenwalze lediglich einseitig gelagert ist. Die Walze ist zwischen einer Ruhestellung, in der sich die Walzenkörper von Walze und Gegenwalze nicht berühren, und einer Belastungsstellung, in der die Walzenkörper von Walze und Gegenwalze gegeneinandergepresst sind, bewegbar gelagert. Beim Übergang von der Ruhestellung in die Belastungsstellung ist die Walze in eine Zwischenstellung bewegbar, in der sich die Walzenkörper von Walze und Gegenwalze lediglich berühren. Dabei wird vorgeschlagen, dass die Drehachsen von Walze und Gegenwalze in der Zwischenstellung derart zueinander ausgerichtet sind, dass die Walzenkörper von Walze und Gegenwalze einen gemeinsamen Kontaktbereich aufweisen, der in axialer Richtung der Drehachse der Walze gesehen kleiner als in der Belastungsstellung ist. Der vorgeschlagene Aufbau wird als nicht befriedigend empfunden, insbesondere mit Blick auf eine Handhabung des Streckwerks, insbesondere bei einer Wartung und/oder beispielsweise bei einem Wechsel von einer Art Faserband zu einer anderen Art Faserband.
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Damit ist es insbesondere eine Aufgabe der Erfindung, die Handhabung eines Streckwerks und damit auch einer entsprechenden Spinnmaschine zu verbessern.
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Die Aufgabe wird durch einen Belastungsträger mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Die Aufgabe wird durch ein Streckwerk mit den Merkmalen des Anspruchs 19 gelöst.
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Weitere Merkmale und Details ergeben sich aus den Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Dabei gelten Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit dem Belastungsträger beschrieben sind, auch im Zusammenhang mit der Textilmaschine, der Verwendung und den Verfahren. Dies gilt auch jeweils umgekehrt, sodass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Aspekten stets wechselseitig Bezug genommen wird bzw. werden kann. Vorteilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Nach einem Aspekt wird die Aufgabe insbesondere durch einen Belastungsträger mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
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Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird im Nachfolgenden unter einer Walze eines Streckwerkes nach einer bevorzugten Ausführungsform, welche am Belastungsträger angeordnet ist, eine Oberwalze verstanden. Unter einer Gegenwalze des Streckwerkes, welche der Walze zugeordnet ist, um im Streckwerk ein Walzenpaar zu bilden, wird eine Unterwalze verstanden. In einer Querschnittsansicht des Streckwerkes entlang der Förderrichtung des Faserbandes bildet die Oberwalze somit perspektivisch die oberseitig angeordnete Walze des Walzenpaares und die Unterwalze die perspektivisch darunter angeordnete Gegenwalze des Walzenpaares aus. Die Unterwalze kann vorzugsweise in üblicher Weise an einem Unterwalzenträger des Streckwerks oder der Textilmaschine angeordnet sein.
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Der Belastungsträger weist gemäß der Erfindung einen um eine Halterung für den Belastungsträger schwenkbaren Grundkörper und einen mit diesem verbundenen Belastungsarm auf, wobei die wenigstens eine Aufnahme an dem Belastungsarm positionierbar und weiter bevorzugt an diesem fixierbar ist, wie an anderer Stelle beispielhaft beschrieben.
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Vorzugsweise weist der Grundkörper eine Lagerstelle an der Halterung auf, um den Grundkörper um die Halterung zu verschwenken. Die Lagerstelle ist ausgebildet, einen Verschwenkbereich für den Belastungsträger zu definieren, wodurch ein Verschwenken des Belastungsträgers um die Halterung ermöglicht wird. Dies begünstigt eine weitere Versteifung der Konstruktion des Belastungsträgers. Dabei kann gegenüber anderen bevorzugten Ausführungsformen ein Materialeinsatz erhöht sein. Die Lagerstelle kann dabei als Teil des Grundkörpers des Belastungsträgers ausgebildet sein. Die Lagerstelle kann insbesondere als Drehgelenk fungieren, um die Schwenkbewegung des Belastungsträgers um dessen Halterung an der Spinnmaschine zu ermöglichen.
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Erfindungsgemäß ist der Grundkörper ausgebildet und angeordnet, mindestens einen Teil eines Vorverdichters aufzunehmen, insbesondere auszubilden, wobei der Vorverdichter ausgebildet ist, das Faserband der an dem Belastungsträger in Faserbandtransportrichtung zuerst angeordneten Oberwalze vorverdichtet zuzuführen. Dadurch kann der Vorverdichter mit dem Grundkörper in einer definierten Position verbunden werden.
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Weiterhin kann in bevorzugter Weise vorgesehen sein, dass die Halterung einen permanent fixierten Teil des Vorverdichters ausbildet. Der Belastungsträger ist dabei schwenkbar um die Halterung angeordnet. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Halterung zusammen mit dem Grundkörper wenigstens einen Faserbandzuführungsabschnitt des Vorverdichters ausbilden kann. Dadurch kann der Vorverdichter mit der Struktur in einer definierten Position verbunden werden.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Vorverdichter einen schwenkbaren Teil aufweist. Dieser kann derart am Grundkörper ausgebildet und angeordnet sein, um beim Übergang in eine Position, welche einem geöffneten Zustand des Belastungsträgers entspricht, mit dem Grundkörper im Zuge der Bewegung um die Halterung mitbewegt zu werden und um in einer weiteren Position, welche einem geschlossenen, insbesondere arretierten, Zustand des Belastungsträgers entspricht, mit dem permanent fixierten Teil des Vorverdichters den Vorverdichter vollständig auszubilden, um das Faserband durch den permanent fixierten Teil in den schwenkbaren Teil des Vorverdichters ungehindert zu führen, um das Faserband vorverdichtet an eine entlang der Faserbandtransportrichtung nachgelagerte Eingangswalze des Belastungsträgers zu übergeben. Durch die Ausbildung eines verschwenkbaren Teils des Vorverdichters mit dem Grundkörper in Kombination mit der Ausbildung des permanent fixierten Teils des Vorverdichters mit der Halterung ist es insbesondere möglich, dass das Faserband bei einer relativen Bewegung der beiden Teile zueinander geklemmt wird. Dadurch kann ein Herausgleiten des Faserbandes aus dem Vorverdichter zuverlässig verhindert werden, wenn etwa Wartungsarbeiten an dem Belastungsträger bzw. dem Streckwerk durchgeführt werden müssen.
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Weiterhin bevorzugt kann der Vorverdichter eine Verlängerung aufweisen. Diese kann insbesondere als eine Faserband-Noozle ausgebildet sein, deren Innendurchmesser insbesondere enger ist als die übrige, vorgelagerte Führungsstruktur des Vorverdichters. Dadurch kann das Faserband definiert transportiert und weiter verdichtet werden. Die Verlängerung kann über einen Bereich hinausgehen, in dem der Vorverdichter in einer anderen Komponente ausgebildet ist. Eine andere Komponente kann eine Komponente sein, wie etwa der Belastungsträger, der Belastungsarm, der Grundkörper und/oder die Lagerung. Mit anderen Worten bildet die Verlängerung in Faserbandtransportrichtung eine letzte Komponente des Vorverdichters aus. Dadurch kann das Faserband insbesondere gezielt in Richtung der Eingangswalze geführt und dadurch können insbesondere Schwingungen und/oder Lateralbewegungen des Faserbandes reduziert werden.
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Die Verlängerung kann als Hohlkörper ausgebildet sein, wie etwa eine rohrartige Struktur, und beispielsweise eine zylindrische Form aufweisen. Dadurch kann eine Führung verbessert werden und ein Schutz gegenüber äußeren Einflüssen ausgebildet sein. Alternativ oder abschnittsweise zusätzlich kann die Verlängerung in bevorzugter Weise auch zu einer Seite, insbesondere zu einer Oberseite, offen ausgebildet sein. Dadurch kann ein Zugriff bzw. Einblick in den Vorverdichter bzw. in die Verlängerung ermöglicht sein. Die Verlängerung kann weiterhin bevorzugt mit einem sich in Faserbandtransportrichtung verjüngenden Innendurchmesser ausgebildet sein, um eine weitere bedarfsgerechte Vorverdichtung des Faserbandes zu ermöglichen. Die Verjüngung kann kontinuierlich oder abschnittsweise erfolgend ausgebildet sein.
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Weiterhin bevorzugt kann die Verlängerung werkzeuglos auswechselbar an dem Vorverdichter angeordnet sein. Dadurch wird es auf einfache Weise ermöglicht, verschiedene Verdichterdurchmesser für verschiedene Fasermaterialien ohne Austausch des gesamten Vorverdichters verwenden zu können. Beispielsweise kann die Verlängerung und/oder der Vorverdichter eine Rast- und/oder Klipsverbindung zur Anordnung und Befestigung der Verlängerung an dem Vorverdichter aufweisen.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann der Belastungsträger durch eine erste und zweite Referenzstruktur fortgebildet werden, wie nachfolgend beschrieben. Dadurch kann die Handhabung verbessert werden und das Einlegen des Faserbandes erleichtert werden.
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Die erste Referenzstruktur kann am Belastungsträger und die zweite Referenzstruktur an der mindestens einen Aufnahme ausgebildet und angeordnet sein. Die erste und zweite Referenzstruktur sind dabei derart ausgebildet und angeordnet, um die Position der mindestens einen Aufnahme relativ zum Belastungsträger und damit relativ zum Streckwerk bei Anordnen der mindestens einen Aufnahme benachbart zur ersten Referenzstruktur zu definieren. Dadurch kann eine exakte Positionierung und Einstellung der Position der Aufnahme und damit der Oberwalze in verbesserter Weise ermöglicht werden, da eine Demontage des Belastungsträgers vermieden werden kann, wodurch die Handhabung ferner verbessert werden kann.
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Der Begriff Referenzstruktur bezieht sich insbesondere auf eine Anlagefläche oder einen definiert angeordneten Teil des Belastungsträgers bzw. der Aufnahme, der dazu dienen kann, die Positionen und Abstände der Aufnahmen für Walzen in Relation zu der ersten bzw. zweiten Referenzstruktur definieren zu können. Die erste Referenzstruktur am Belastungsträger bildet somit einen Ausgangspunkt für die Positionierung der Walzen im Streckwerk, um genaue und präzise Positionierungen der Aufnahmen und damit der Oberwalzen zu ermöglichen. Dabei kann insbesondere vermieden werden, dass der Belastungsträger ausgebaut werden muss, um mittels einer Schiebelehre oder einer anderen (mechanischen) Messvorrichtung den Abstand der Walzen eines Streckwerks relativ zueinander definiert einstellen zu können.
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Die Walzen können insbesondere Rundkörper (Zylinder, Kegel, insbesondere angeschnittene Kegel) sein, die in einem Streckwerk eingesetzt werden können, um das Faserband zu verziehen. Die Struktur einer Walze weist insbesondere einen Walzenkörper mit einer Drehachse auf und kann auch über eine Lagerung an einer oder mehreren Stellen verfügen, mittels derer sie rotationsbeweglich an einem Träger angeordnet sein kann, wobei der Träger ausgebildet ist, um die Walzen am Belastungsträger anzuordnen. Dabei kann die Aufnahme ausgebildet und angeordnet sein, um zumindest einen Teil des Trägers der Walze aufzunehmen. Dadurch kann ermöglicht werden, dass die Walze an dem Belastungsträger angeordnet werden kann.
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Der Belastungsträger kann vorzugsweise ausgebildet und angeordnet sein, um diesen von einem geöffneten Zustand wie beispielsweise einem Wartungszustand in einen geschlossenen Zustand wie einem Kraftwirkungszustand, beispielsweise ein Belastungszustand, zu überführen. Zur Einnahme des Wartungszustands kann der Belastungsträger wenigstens teilweise oder vollständig bewegt werden bzw. worden sein, um das Streckwerk zu öffnen, um sowohl auf die Gegenwalzen als auch auf die Walzen des Belastungsträgers zugreifen zu können. In einem bevorzugten Anlagezustand, welcher zwischen dem geöffneten Zustand und dem geschlossenen Zustand einnehmbar ist, kann das Streckwerk zwar geschlossen sein, aber die Walzen und Gegenwalzen berühren sich ggf. nur, werden also insbesondere nur aufeinander aufgelegt, aber nicht aneinandergepresst. Dieser Anlagezustand ist vorteilhaft, um eine Ausrichtung der Walzen und Gegenwalzen zueinander prüfen zu können. Zusätzlich können dadurch die Oberwalzen insbesondere beim Stillstand der Arbeitsstelle bzw. beim Maschinenstillstand geschont werden, da sich diese im belasteten Zustand ansonsten in die Struktur der zugeordneten Unterwalze schädlich eindrücken könnten. Insbesondere erst im Belastungszustand, der auch als Streckzustand bezeichnet werden kann, kann die notwendige Kraft für einen aktiven Betrieb der Textilmaschine zwischen Walzen und Gegenwalzen ausgeübt werden, um ein Verstrecken im Streckwerk ermöglichen zu können. Dieser Belastungszustand kann auch als Betriebszustand bezeichnet werden.
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In einem Belastungsträger nach einer bevorzugten Ausführungsform können in bevorzugter Weise Walzen, und weiterhin bevorzugt in einem Streckwerk nach einer bevorzugten Ausführungsform auch Gegenwalzen, beidseitig einer zugeordneten Aufnahme über jeweils zwei seitlich herausragende, mit anderen Worten von der Aufnahme seitlich abragende, Träger(achsen) gelagert sein. Alternativ kann ein durchgehender Träger bzw. eine durchgehende Trägerachse vorgesehen sein. In bevorzugten Ausführungsformen können auch nur einseitig gelagerte Walzen vorgesehen sein, die über mindestens ein Lager geführt werden, so dass sie an ihrem Träger mit der Drehachse rotationsbeweglich werden, wobei der Träger nur auf einer Seite von einer Aufnahme des Belastungsträgers aufgenommen sein kann. Die Drehachsen der Walzen, auch Rotationsachsen genannt, sind insbesondere derart angeordnet, dass diese kollinear mit den Drehachsen der Walzenkörper der jeweilig zugeordneten Gegenwalzen verlaufen. In anderen bevorzugten Ausführungsformen können die Drehachsen von Walze und Gegenwalze in einem Winkel zueinander stehen, der definiert entsprechend den Anforderungen an das zu transportierende und zu verstreckende Faserband ausgewählt sein kann.
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Wenn ein Faserband in der Belastungsstellung des Streckwerks zwischen einer Walze und ihrer Gegenwalze hindurchgeführt wird, wie dies beim Betrieb des Streckwerks der Fall sein kann, so üben insbesondere die jeweiligen Walzenkörper eine Druckkraft in Form einer Klemmkraft auf dieses Faserband aus, wobei die ausgeübte Kraft senkrecht zu deren Drehachse verläuft. Diese Klemmkraft kann jedoch aufgrund von Biegeelastizität der Drehachsen, Spiel zwischen Walzenkörper und Drehachse und/oder Spiel der Drehachse und entsprechendem Lager inkonstant sein und kann sowohl einen Einfluss auf das Streckergebnis als auch auf das Ergebnis des Faserbandtransports haben. Dies kann entsprechend durch die auf die Walzenkörper wirkende Belastung eingestellt werden, indem die Belastung und damit die Klemmkraft entsprechend angepasst werden kann, wie an anderer Stelle beschrieben.
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Gemäß einem weiteren bevorzugten Aspekt kann vorgesehen sein, dass die erste Referenzstruktur mindestens eine, insbesondere gefräste, Referenzfläche als Anschlag und die zweite Referenzstruktur mindestens eine, insbesondere gefräste, Referenzgegenfläche als Gegenanschlag aufweist. Dadurch kann die Handhabung verbessert und die Einstellung der Walzen, wie hierin näher beschrieben, erleichtert werden.
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Eine Referenzfläche bzw. eine Referenzgegenfläche ist insbesondere eine Fläche im oder am Belastungsträger bzw. in oder an der Aufnahme, die durch Bearbeitung (z.B. Fräsen) vorzugsweise so ausgebildet ist, dass sie als Referenz für die Anordnung der Aufnahmen dienen kann. Dabei kann die wenigstens eine Aufnahme ausgebildet sein, einen Träger zur Aufnahme wenigstens einer Oberwalze aufzuweisen, um dadurch die Walze am Belastungsträger anordnen zu können, wobei eine in Faserbandtransportrichtung bedarfsgerechte Position der Walze eingenommen werden kann.
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Der Anschlag bzw. der Gegenanschlag ist eine exemplarische, spezielle Form der Referenzstruktur, insbesondere der Referenzfläche. Der Anschlag bzw. der Gegenanschlag ist insbesondere eine Fläche oder ein Bauteil, das dazu verwendet wird, um eine Verbindung zwischen einem Teil des Belastungsträgers und der mindestens einen Aufnahme sowie weiter bevorzugt zwischen der mindestens einen Aufnahme und einer weiteren Aufnahme herstellen zu können, um eine definierte Positionierung der zu positionierenden Aufnahme und damit des entsprechenden Trägers der Walze und damit der entsprechenden Walze selbst ausbilden zu können. Die Aufnahme kann vorzugsweise derart an dem Belastungsträger angeordnet werden, dass es am Anschlag bzw. am Gegenanschlag oder relativ zu diesen zu einer Anordnung kommt, um die Walze in der gewünschten Position zu halten und weiter bevorzugt dort positionsgenau zu fixieren (die Walze bleibt dabei rotationsbeweglich, nur ihre Relativposition zum Belastungsträger kann fixiert werden).
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die Referenzfläche und die Referenzgegenfläche ausgebildet, eine Positionierung der mindestens einen Aufnahme durch gegenseitige Anlage der Referenzfläche und der Referenzgegenfläche beim Anordnen der mindestens einen Aufnahme zu definieren. Alternativ oder zusätzlich sind die Referenzfläche und die Referenzgegenfläche ausgebildet, um eine Positionierung der mindestens einen Aufnahme unter Zwischenlage eines Eichstücks bei Anordnen der mindestens einen Aufnahme zu definieren, wobei das Eichstück ausgebildet ist, zwischen der Referenzfläche und der Referenzgegenfläche angeordnet zu werden und mit diesem in Anlage zu gelangen, um die Position der mindestens einen Aufnahme relativ zum Belastungsträger definiert einzustellen.
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Gemäß dem bevorzugten Aspekt kann dem Belastungsträger mindestens ein Eichstück zugeordnet sein, um den Abstand zweier Aufnahmen zueinander und/oder der mindestens einen Aufnahme zu der ersten Referenzstruktur und damit die Position der Walzen im Streckwerk bedarfsgerecht zu definieren und einzustellen. Dadurch kann die Handhabung verbessert werden und der Wechsel des Faserbandes erleichtert werden.
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Ein Eichstück ist insbesondere ein Einsatzstück mit einer definierten Dicke, das zwischen der Referenzstruktur und der benachbarten Aufnahme und/oder den Aufnahmen für die Träger der Walzen am Belastungsträger angeordnet werden kann, um dadurch die Relativpositionen der Aufnahmen relativ zur Referenzstruktur, insbesondere als Referenzfläche ausgebildet, zu definieren. Eichstücke können dabei mit unterschiedlichen Dicken ausgebildet sein, um unterschiedliche Abstände zu ermöglichen (wenn einzeln eingesetzt, entsprechende Kombinationen sind möglich), je nachdem, welche Relativposition der Walze zur Referenzstruktur für eine spezifische Anwendung gewünscht ist. Eichstücke können vorzugsweise eine Dicke zwischen 20 mm und 5 mm aufweisen, wobei die Dicke weiter bevorzugt auch im Bereich von 15 mm bis 7 mm liegen kann. In anderen bevorzugten Ausführungsformen können Eichstücke mit einer Dicke zwischen 12 mm und 9 mm verwendet werden.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist eine der ersten und zweiten Referenzstrukturen als ein Vorsprung ausgebildet, wobei eine stirnseitige Vorsprungfläche, die in Richtung der Faserbandtransportrichtung oder entgegen dieser Richtung weist, die Referenzfläche bzw. die Referenzgegenfläche ausbildet, und die andere der ersten und zweiten Referenzstrukturen eine zum Vorsprung kongruente Aussparung zur Aufnahme des Vorsprungs ausformt, wobei eine stirnseitige Aussparungsfläche in Richtung der Vorsprungsfläche weist und entsprechend die Referenzgegenfläche bzw. die Referenzfläche ausbildet. Die Referenzfläche und die Referenzgegenfläche sind weiter bevorzugt ausgebildet, miteinander zur Positionierung der mindestens einen Aufnahme oder unter Zwischenlage eines Eichstücks in Anlage zu gelangen, wobei das Eichstück ausgebildet ist, zwischen der Referenzfläche und der Referenzgegenfläche angeordnet zu werden und mit diesen in Anlage zu gelangen, um die Position der mindestens einen Aufnahme relativ zum Belastungsträger definiert einzustellen. Die Handhabung kann dadurch weiter verbessert sowie der Faserbandwechsel weiter erleichtert werden.
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Weiterhin können nach einer bevorzugten Ausführungsform wenigstens zwei Aufnahmen vorgesehen sein, wobei jede Aufnahme eine zweite Referenzstruktur, wie hierin beschrieben, und eine der beiden Aufnahmen entweder eine weitere zweite Referenzstruktur oder eine erste Referenzstruktur, wie an anderer Stelle beschrieben, aufweist, wobei die zweite Referenzstruktur bei einer der wenigstens zwei Aufnahmen ausgebildet und angeordnet ist, um die Position dieser einen Aufnahme relativ zum Belastungsträger bei Anordnen dieser einen Aufnahme benachbart zur ersten Referenzstruktur des Belastungsträgers zu definieren, und die zweite Referenzstruktur bei der anderen der wenigstens zwei Aufnahmen ausgebildet und angeordnet ist, um die Position der anderen Aufnahme relativ zu der bereits positionierten einen Aufnahme bzw. relativ zum Belastungsträger bei Anordnen dieser anderen Aufnahme benachbart zur ersten Referenzstruktur bzw. zur weiteren zweiten Referenzstruktur der bereits positionierten einen Aufnahme zu definieren. Das Prinzip der Positionierung der Aufnahme mittels Referenzstrukturen kann somit auch für die Positionierung weiterer Aufnahmen angewandt werden, wodurch die Handhabung weiter verbessert und der Wechsel des Faserbandes weiter erleichtert werden können. Insbesondere sind die Referenzstrukturen vorzugsweise an voneinander abgewandten Stirnseiten der Aufnahmen angeordnet und ausgebildet. Damit können die Referenzstrukturen zweier benachbart zueinander anzuordnender Aufnahmen in einfacher Weise gegenüberliegend zur Anordnung gelangen, um die exakte Positionierung, wie an anderer Stelle beschrieben, vereinfacht vornehmen zu können.
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Dabei kann weiter bevorzugt vorgesehen sein, dass mindestens ein Eichstück dem Belastungsträger zugeordnet und ausgebildet ist, um zwischen den Referenzstrukturen, sei es eine erste und zweite Referenzstruktur oder zwei zweite Referenzstrukturen, zweier benachbart anzuordnender Aufnahmen angeordnet zu werden und mit diesen in Anlage zu gelangen, um die Position der einen Aufnahme relativ zur anderen benachbarten, bereits positionierten Aufnahme bzw. relativ zum Belastungsträger definiert einzustellen, wie vorstehend beschrieben.
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Das vorstehend beschriebene Konzept erlaubt in bevorzugter Weise eine Anordnung mehrerer Aufnahmen in dem Belastungsträger relativ zueinander durch anfängliche Orientierung an der ersten Referenzstruktur des Belastungsträgers. Diese bildet dabei in bevorzugter Weise den Bezugspunkt für sämtliche Aufnahmen. Dabei kann in einer bevorzugten Ausführungsform vorgesehen sein, dass die Aufnahme für eine (erste) einzusetzende Walze, insbesondere eine Ausgangsoberwalze, derart an dem Belastungsträger angeordnet werden kann, dass sie eine definierte relative Position zur ersten Referenzstruktur einnimmt. Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann sie etwa an dieser ersten Referenzstruktur, die vorzugsweise als Referenzfläche ausgebildet sein kann, anliegen. Die Aufnahme kann in bevorzugter Weise eine einzige, insbesondere aus mehreren Teilen ausgestaltete, Baugruppe ausbilden, um den Träger und weiter bevorzugt eine Feder, wie nachstehend näher beschrieben, aufzunehmen und in einer Baugruppe zusammenzuführen.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann wenigstens eine entlang einer Faserbandtransportrichtung des Streckwerks verlaufende Aussparung seitlich begrenzt von einer Schiene in dem Belastungsträger ausgebildet sein, wobei die wenigstens eine Aufnahme mittels der wenigstens einen Aussparung und der Schiene an dem Belastungsträger entlang der Faserbandtransportrichtung nach Einnahme einer definierten Position fixierbar ist.
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Die Schiene ist im Belastungsträger vorzugsweise vorgesehen und ausgebildet, um daran die Aufnahmen und weiter bevorzugt mit diesen ein jeweiliges Eichstück am Belastungsträger anzuordnen. Das Eichstück kann dabei insbesondere zwischen zwei Aufnahmen (als entsprechenden Baugruppen) bzw. zwischen der mindestens einen Aufnahme und dem Belastungsträger festgeklemmt werden. Die Schiene kann dabei als feste Struktur dienen, die die Position der Walzen relativ zueinander zu fixieren erlaubt, etwa, indem die Aufnahmen an einer bestimmten Relativposition von oberhalb des Belastungsträgers festgeschraubt werden können. Dies erleichtert es, das Faserband einzulegen und zu wechseln, da lediglich eine Öffnung des Belastungsträgers (entsprechend des Streckwerks) durchgeführt werden kann, wobei dann die Walzen mit ihren Trägern entfernt werden können, um sie gegen neue oder andere Walzen mit Trägern tauschen zu können. Dabei kann eine entsprechende Änderung der Positionierung insbesondere dann erfolgen, wenn dies erforderlich bzw. gewünscht ist. Sonst kann die Positionierung über die Schiene so erfolgen, dass eine Positionierung beibehalten wird, relativ zur Referenzstruktur. Die Schiene kann so ausgerichtet sein, dass sie eine bestimmte Längsrichtung hat, um die Walzen in einer bestimmten Reihenfolge entlang der Faserbandtransportrichtung anordnen zu können. Diese Anordnung kann dazu beitragen, die Handhabung des Belastungsträgers zu verbessern und den Wechsel des Faserbandes zu erleichtern.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform kann eine Feder in einer Federhalterung am Belastungsträger angeordnet sein. Diese kann derart ausgebildet sein, um eine Position der Walze nach Anordnen der Walze an dem Träger in einer von dem Belastungsträger wegführenden Anlagerichtung der Walze definiert zu belasten, wobei die Anlagerichtung diejenige Richtung ist, entlang welcher die Walze vorgesehen ist, mit einer zugeordneten Gegenwalze des Streckwerks in Anlage mittels Druckkontakt für den Faserbandtransport zu gelangen. Dadurch kann eine Belastung zwischen Walze und Gegenwalze, etwa für ein Strecken ermöglicht werden, ohne einen entsprechend komplizierten und/oder teuren Aufbau bereitstellen zu müssen. Dadurch wird die Handhabung weiter erleichtert und der Ressourcenaufwand reduziert.
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Der Begriff Feder bezieht sich insbesondere auf ein Bauteil des Belastungsträgers, das dazu ausgelegt sein kann, eine bestimmte Belastung zwischen Walze und Gegenwalze zu erzeugen, insbesondere im Belastungszustand des Streckwerks, in dem die Textilmaschine das Faserband verstrecken kann, um aus dem verstreckten Faserband einen Faden zu spinnen oder um über eine definierte Faserbandzuführung ein Anspinnen durchzuführen oder um andere Vorgänge der Textilmaschine durchzuführen. Diese Belastung kann dazu beitragen, das Faserband zu strecken und/oder zu stabilisieren, um die gewünschten Produktionsparameter für das durch die Textilmaschine durchzuführende Herstellungsverfahren zu erreichen. Die Feder kann entsprechend angeordnet und ausgebildet sein, um eine definierte Kraft in bestimmter Richtung, wie hierin beschrieben, zur Verfügung zu stellen, um die Belastung zwischen Walze und Gegenwalze zu definieren.
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Insgesamt bieten sowohl die Referenzstrukturen als auch die Feder Möglichkeiten zur Verbesserung der Handhabung des Belastungsträgers für Walzen im Streckwerk einer Textilmaschine, indem sie präzise Positionierungen ermöglichen und eine effiziente Belastung zwischen Walze und Gegenwalze ermöglichen. Dabei können die Referenzstrukturen wie auch die Feder in bevorzugten Ausführungsformen ohne die jeweils andere Komponente vorgesehen sein, können sich alternativ aber auch ergänzen, insbesondere bei simultanem Vorliegen, da sie ermöglichen, dass an der richtigen räumlichen Position entlang einer Faserbandbewegungsrichtung in einem Streckwerk eine entsprechend bedarfsgerechte Belastung ausgeübt wird, um die Parameter des Herstellungsverfahrens, etwa eines Faserbandes für eine Fadenherstellung, einstellen zu können.
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Gemäß einem bevorzugten Aspekt kann vorgesehen sein, dass die Federhalterung mindestens zwei Spannpositionen für die Einstellung der Belastung der mit der Feder zusammenwirkenden Walze aufweist. Dadurch kann ein einfacherer und wartungsarmer mechanischer Aufbau bereitgestellt werden, wodurch die Handhabung verbessert werden kann.
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Eine Federhalterung ist insbesondere eine Konstruktion, ein Bauteil und/oder eine Baugruppe, die eine Feder aufnehmen und fixieren kann, um eine bestimmte Belastung zu ermöglichen. In Bezug auf einen Belastungsträger für Walzen kann die Federhalterung dazu dienen, eine Feder zu halten, die verwendet wird, um eine Druckkraft auf die Walze und über diese auf eine zugeordnete Gegenwalze auszuüben.
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Eine Spannposition der Feder ist insbesondere eine bestimmte Anordnung oder Konfiguration der Feder an/in der Federhalterung, wodurch die Feder gespannt werden kann, um eine bestimmte Belastung, sprich auch Druckkraft, welche zu der Klemmkraft korreliert, über die so gespannte Walze auf die Gegenwalze auszuüben. Diese Spannpositionen sind vorzugsweise so gewählt, dass in einer ausgewählten Spannposition eine dieser Spannpositionen zugeordnete definierte Klemmkraft erzeugt wird, um das Faserband im Streckwerk bedarfsgerecht zu verziehen oder zu stabilisieren, wie für eine Verwendung in einem bestimmten Herstellungsverfahren gewünscht. Jeder Spannposition kann eine eigene Klemmkraft zugeordnet sein, sprich die Klemmkräfte der einzelnen Spannpositionen sind vorzugsweise unterschiedlich zueinander.
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Die Einstellung der Belastung bezieht sich insbesondere auf die Anpassung der Klemmkraft an der Klemmlinie zwischen Walze und Gegenwalze, um eine bedarfsgerechte Belastung auszuführen. Dies kann erreicht werden, indem eine der Spannpositionen der Feder ausgewählt wird, um die gewünschte Kraft auf die Gegenwalze übertragen zu können. Die präzise Einstellung der Belastung ermöglicht, eine verbesserte Verarbeitung des Faserbandes sicherzustellen und mögliche Beschädigungen oder (falsche/zu geringe) Verstreckungen zu vermeiden.
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Gemäß einem bevorzugten Aspekt kann der Belastungsträger eine Drehfeder als Feder aufweisen, wobei ein Federarm der Drehfeder werkzeuglos zwischen den mindestens zwei Spannpositionen einstellbar anordenbar ist, und wobei der andere Federarm angeordnet ist, eine Federkraft auf den Träger, insbesondere unmittelbar, einzubringen. Die Drehfeder kann, insbesondere werkzeuglos, zwischen den wie vorbeschriebenen Spannpositionen eingestellt (sprich auch: insbesondere reversibel hin- und hergestellt) werden. Dadurch kann die Handhabung verbessert werden, insbesondere indem eine Änderung der Belastung (und damit eine Änderung des Anpressdrucks zwischen Walze und Gegenwalze) einfach angepasst werden kann. Alternativ oder zusätzlich kann die Feder als eine Druckfeder ausgebildet und angeordnet sein, um eine Druckkraft auf den Träger einzubringen. Dadurch können Reibstellen und somit Toleranzeinflüsse minimiert werden.
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Eine Drehfeder, auch bekannt als Torsionsfeder oder Schenkelfeder, ist insbesondere eine Feder, die in der Lage ist, sich drehbar zu bewegen und zwischen mindestens zwei Spannpositionen einstellbar zu sein. Dabei kann die Drehfeder vorzugsweise einen Federkörper, etwa eine Spiralfeder, aufweisen, von der zwei Federarme bzw. Federschenkel abführen können. Im Falle des Belastungsträgers kann die Drehfeder als Feder dienen, um eine definierte Belastung zwischen der Walze und der Gegenwalze zu erzeugen, insbesondere abhängig von der ausgewählten Spannposition.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist die Aufnahme eine Federarmaufnahme auf. Die Federarmaufnahme ist vorzugsweise mit der Federhalterung verbunden oder einstückig mit dieser ausgebildet. Weiter bevorzugt ist die Federhalterung mit der Federarmaufnahme einstückig mit der Aufnahme ausgebildet. Die Federarmaufnahme ist insbesondere eine Baugruppe, die eine Kavität aufweist, in der mindestens zwei, insbesondere drei, weiter insbesondere mehrere, Aufnahmen für den Federarm der Drehfeder ausgebildet sein können. Diese Aufnahmen ermöglichen es, den Federarm der Drehfeder zwischen den einer jeweiligen Aufnahme zugeordneten Spannpositionen zu verstellen. Der eine Federarm wird dabei insbesondere in eine Position relativ zum Hauptfederkörper verdreht, während der andere Federarm mit einem Teil des Trägers zusammenwirkt, beispielsweise durch einen Eingriff oder eine Auflage, um den Träger und damit die Walze entsprechend der durch die ausgewählte Spannposition und der dadurch verursachten Spannung mit Druckkraft zu belasten und somit die Walze im montierten Zustand des Streckwerks mit dem Belastungsträger gegen eine zugeordnete Gegenwalze spannen bzw. drücken zu können.
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Die Federarmaufnahme ist insbesondere parallel zur an anderer Stelle beschriebenen Schiene angeordnet, um diese entsprechend über Eichstücke mitpositionieren zu können. Dies ermöglicht eine präzise Positionierung der Drehfeder, insbesondere in einem Schritt mit Positionierung der Aufnahme relativ zur ersten bzw. zweiten Referenzstruktur, um somit eine Einstellung der Belastung zwischen Walze und Gegenwalze verbessern zu können.
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Durch den Einsatz einer Drehfeder als Feder kann die Handhabung des Belastungsträgers verbessert werden, da eine Änderung der Belastung einfach angepasst werden kann, ohne dass spezielle Hilfsmittel wie Werkzeuge erforderlich wären. Dabei kann die Drehfeder zwischen den Spannpositionen werkzeuglos verstellbar sein. Dies erleichtert zusätzlich die Handhabung und Reduzierung von Aufwand bei der Wartung oder beim Wechseln von Walzen.
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Alternativ bevorzugt kann als Feder eine Druckfeder vorgesehen sein. Die Druckfeder ist dabei insbesondere eine Feder, die ausgebildet ist, um in einer linearen Richtung, die insbesondere in einer parallelen Richtung zu einer Hauptausdehnungsrichtung der Druckfeder verläuft, weiter insbesondere mit dieser zusammenfällt, eine Federdruckkraft auszubilden, um dadurch die zugeordnete Walze vorzuspannen. Dies kann insbesondere dadurch ermöglicht werden, dass die Druckfeder über einen Federstempel mit dem zugeordneten Träger der Walze interagiert, um dadurch auf die in der Spannrichtung (schiebbar) beweglich gelagerte Walze einen Druck zu übertragen, der etwa in einem montierten Zustand des Streckwerks mit dem Belastungsträger durch eine Interaktion mit einer Gegenstruktur, wie einem Bändchen oder einer Gegenwalze kompensiert werden kann, wobei aber der Druck auf ein Faserband, das verstreckt werden soll, erhöht werden kann.
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In bevorzugten Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Druckfeder in verschiedene Stellungen in einer Federhalterung, welche insbesondere von der mindestens einen Aufnahme umfasst ist, vorspannbar gelagert ist, um etwa dadurch die Federspannung zu erhöhen, die auf das Faserband übertragen werden soll. Dazu kann die Druckfeder beispielsweise als eine Spiralfeder ausgebildet sein, die in ihrer Hauptausdehnungsrichtung komprimiert werden kann. Die Druckfeder kann entsprechend vorspannbar vorgesehen sein, indem ein an der mindestens einen Aufnahme vorgesehenes Federgehäuse, in dem der Druckfederkörper angeordnet ist, mindestens zwei Einbuchtungen aufweist, die in unterschiedlicher Höhe angeordnet sein können, wobei sie mittels einer Ausnahme im Federgehäuse verbunden sein können, um etwa eine F- oder eine E-Form auszubilden. Dabei kann die Druckfeder ein Oberteil aufweisen bzw. mit einem solchen verbunden sein, an dem ein Führungselement derart vorsteht, um in der Ausnehmung geführt zu werden. Dabei kann die Druckfeder durch eine Druckbewegung auf das Oberteil verschoben werden, wodurch die Druckfeder je nach Verschieberichtung komprimiert oder entlastet werden kann. Durch eine Seitwärtsbewegung - relativ zu der Einschubrichtung - kann das Führungselement in die Einbuchtungen (die ebenfalls Ausnehmungen im Federgehäuse sein können) geschoben werden, um die Druckfeder in einer Vorspannungsposition vorgespannt zu halten. Die Einbuchtungen definieren jeweils eine Spannposition für die Feder.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind der Träger und die Aufnahme über ein Drehgelenk miteinander verbunden, um die Oberwalze der Belastung der Feder folgend zu bewegen. Dadurch kann entsprechend der Anpressdruck zwischen Walze und zugeordneter Gegenwalze erzeugt bzw. vermittelt werden. Dadurch kann insbesondere vorgesehen sein, dass nur noch eine geringe bis sehr geringe Materialbelastung in einem Belastungsträgermaterial eingeführt werden muss, da das Drehgelenk entsprechend die Bewegung vermitteln kann. Dadurch kann die Anpassung bei Wechsel des Faserbandes an eine neu eingestellte Belastung verbessert werden.
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Ein Drehgelenk ist insbesondere ein Bauteil des Belastungsträgers, welches den Träger drehbeweglich an der Aufnahme lagert und dazu dienen kann, eine Bewegung der Walze relativ zur zugeordneten Gegenwalze in Abhängigkeit der Belastung durch die Feder zu ermöglichen. Das Drehgelenk ermöglicht, dass die Walze positioniert werden kann, ohne dass nennenswerte Materialbelastungen in einem anderen Bauteil des Belastungsträgers eingeführt werden müssen. Dadurch kann die Anpassung bei Wechsel des Faserbandes an eine neu eingestellte Belastung verbessert werden.
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Beim Träger wird als Materialbelastung bezeichnet, wenn ein Bauteil des Belastungsträgers eine Kraft aufnehmen muss, um die Walze in der gewünschten Position zu halten oder sie in diese zu bewegen. Das Drehgelenk kann dabei helfen, diese Materialbelastung zu reduzieren bzw. zu vermeiden, da die Bewegung und die Kraftübertragung über das Drehgelenk erfolgen können. Dadurch können die Handhabung des Belastungsträgers sowie dessen Haltbarkeit verbessert werden.
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Gemäß einem bevorzugten Aspekt kann der Belastungsträger ein Druckstück aufweisen, um den Träger der anzuordnenden Walze (und damit die Walze selbst) zu positionieren. Das Druckstück kann ausgebildet sein, um vorzugsweise in wenigstens einer der Aufnahmen derart ausgebildet und angeordnet zu werden, dass es den Träger an der Aufnahme positioniert, insbesondere arretiert, weiter insbesondere, indem es in eine an dem Träger ausgebildete Nut eingreift. Dadurch kann die Handhabung der Walze erleichtert werden und der Wechsel des Trägers mit der Walze einfacher gestaltet werden.
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Ein Druckstück ist insbesondere ein Bauteil, das vorzugsweise dazu ausgelegt sein kann, den Träger der anzuordnenden Walze zu positionieren und diesen in einer bestimmten Relativposition (insbesondere als Abstandsposition relativ zur Aufnahme zu verstehen) zu halten. Das Druckstück wird vorzugsweise am Belastungsträger, weiter bevorzugt an der Aufnahme angeordnet, um den Träger der Walze zu arretieren, so dass die Walze in einer bedarfsgerechten Position (insbesondere als Abstandsposition relativ zur Aufnahme zu verstehen) gehalten werden kann.
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Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist mit bedarfsgerecht synonym anforderungsgerecht, angemessen, bedarfsorientiert, wunschgemäß oder entsprechendes zu verstehen. Darunter fällt beispielsweise eine solche Maßnahme, welche bestimmbar, definierbar, auswählbar o. ä. ist, um ein angemessenes, bedarfsorientiertes, wunschgemäßes Ziel bzw. Ergebnis zu erreichen.
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Um das Druckstück in der Aufnahme zu positionieren, kann eine Nut am Träger ausgebildet sein, in die das Druckstück eingreifen kann, um eine Arretierung des Trägers an der Aufnahme, welche den Träger aufnimmt, vornehmen zu können. Die Arretierung kann beispielsweise entlang der Längsachse des Trägers, welche parallel zu einer Drehachse der von dem Träger gelagerten Walze ist, erfolgen. Wenn in Richtung der Längsachse eine Kraft wie eine Druck- oder Zugkraft auf den Träger aufgebracht wird, kann das Druckstück zurückgedrückt werden, wodurch die Arretierkraft überwunden werden kann, die den Träger durch das Druckstück arretiert hält, wodurch der Träger mit der Walze, insbesondere werkzeuglos, entfernt werden kann.
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Das Druckstück ermöglicht eine einfache Handhabung und erleichtert den Wechsel des Trägers mit der Walze, da es möglich ist, die Walze in einer bedarfsgerechten Position an der Aufnahme, beispielsweise entlang der Längsachse des Trägers, positionieren und arretieren zu lassen, ohne dass zusätzliche Werkzeuge, insbesondere Messvorrichtungen oder Messwerkzeuge, erforderlich wären.
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Bei dem Druckstück kann es sich beispielsweise um ein Eingriffselement zum Eingriff in die Nut des Trägers handeln, welches unter einer definierten Federdruckkraft in Richtung der Längsachse des Trägers vorgespannt in der Aufnahme derart angeordnet ist, dass der Träger auswechselbar in der Aufnahme anordenbar ist.
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Das Druckstück ermöglicht eine Entnahme des Trägers und damit der Walze werkzeuglos aus der Aufnahme bzw. aus dem Belastungsträger. Dadurch kann die Handhabung verbessert werden, insbesondere indem ein Wechsel der Walzen, etwa bei Verschleiß oder bei Änderung des Spinnverfahrens, etwa weil ein anderes Faserband andere Eigenschaften der Walzen angemessen erscheinen lässt, vereinfacht wird.
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Werkzeuglos bezieht sich dabei insbesondere auf die Möglichkeit, dass keine Hilfsmittel wie spezielle Werkzeuge erforderlich sind, um die Walzen entnehmen oder positionieren zu können. Es bedarf insbesondere keiner Schraubendreher, Akkuschrauber, Messschiebelehren, Zangen oder ähnlichen Werkzeuge.
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Die Entnahme der wenigstens einen Walze mit Hilfe des Trägers aus der Aufnahme bedeutet insbesondere, dass eine Konstruktion vorgesehen ist, bei der der Träger der Walze von einer bestimmten Stelle aus leicht herausgenommen werden kann, ohne dass zusätzliche Hilfsmittel wie Werkzeuge erforderlich sind. Dies ermöglicht ein einfaches und schnelles Wechseln der wenigstens einen Walze, insbesondere wenn Verschleiß aufgetreten ist oder wenn das Spinnverfahren geändert werden soll. Die Entnahme kann dabei beispielsweise durch Ziehen am Träger erfolgen, ohne dass separate Hilfsmittel wie Werkzeuge erforderlich wären, um etwa eine Arretierkraft, wie sie an anderer Stelle beschrieben ist, zu überwinden.
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Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist der Belastungsträger eine Verriegelung auf, welche ausgebildet und angeordnet ist, den Belastungsträger, insbesondere durch eine Schwenkbewegung um eine Halterung, zwischen einem geschlossenen Zustand, wie an anderer Stelle beispielhaft beschrieben, und einem geöffneten Zustand, wie an anderer Stelle beispielhaft beschrieben, zu bewegen und in dem geschlossenen Zustand an dem Streckwerk oder an der Textilmaschine zu verriegeln, wobei die Verriegelung in Faserbandtransportrichtung entweder einer letzten Aufnahme nachgelagert oder einer ersten Aufnahme vorgelagert ist. Dadurch kann die Struktur versteift werden, um eine relative Beweglichkeit von Oberwalzen zu Unterwalzen zu begrenzen und einzuschränken. Dadurch kann ein Verstrecken des Faserbandes verbessert werden. Ferner können Einstellbereiche des Belastungsträgers zum Einstellen einer Belastung der Oberwalzen zumindest in dem geschlossenen Zustand, weiter bevorzugt auch in dem geöffneten Zustand, frei zugänglich bleiben, da diese von der Verriegelung nicht überdeckt oder verdeckt werden.
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Die Verriegelung kann dabei vorzugsweise als ein Hebel mit einem Griff ausgebildet sein, wobei der Griff über einen Hebel mit einem Greifer derart verbunden sein kann, um den Greifer durch eine Schwenk- oder Schubbewegung mit einem Gegenstück in Kontakt zu bringen, um den Belastungsträger zu arretieren, wodurch in einem Streckwerk mit dem Belastungsträger die Oberwalzen und Unterwalzen in einer relativen Position zueinander arretiert werden können.
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Die Oberwalzen sind dabei insbesondere derart zu zugeordneten Unterwalzen angeordnet, dass sie mit Bezug zu einer Bodenfläche einer Spinnmaschine weiter oben angeordnet sein können. Der die Oberwalzen tragende Belastungsträger ermöglicht somit eine Wegbewegung der Oberwalzen von den Unterwalzen. Dazu kann die Verriegelung geöffnet werden, wodurch eine Arretierung des Belastungsarms und damit der Oberwalzen zu den Unterwalzen aufgehoben werden kann. Dann kann der Belastungsarm durch eine Schwenkbewegung, insbesondere mindestens teilweise in einer Höhenrichtung, von den Unterwalzen wegbewegt werden, um die Kombination der Oberwalzen und Unterwalzen zu unterbrechen, um dadurch etwa das Faserband, das zwischen beiden verstreckt werden soll, zu erreichen, zu entfernen und/oder um dieses einzulegen und/oder um beispielsweise definierte Wartungsmaßnahmen an dem Belastungsträger bzw. einer seiner Bauteile vorzunehmen.
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Der arretierte Zustand kann als ein Zustand verstanden werden, wobei ein Zustand mit aufgehobener Arretierung als ein weiterer Zustand verstanden werden kann. Es kann auch ein geöffneter Zustand als weiterer Zustand verstanden werden, wenn also insbesondere der Belastungsarm in eine Position verschwenkt ist, die einen Zugriff auf den Zwischenraum zwischen den Oberwalzen und Unterwalzen erlaubt. Die Schwenkbewegung kann dabei insbesondere um eine Halterung, wie etwa eine Stange, erfolgen, die den Belastungsträger, dessen Grundkörper und/oder dessen Belastungsarm mit einer Spinnmaschine verbinden kann. In bevorzugten Ausführungsformen kann die Halterung mit einer Spinnmaschine verschraubt sein. In anderen bevorzugten Ausführungsformen kann diese mit der Spinnmaschine verschweißt oder auf andere Art und Weise reversibel oder irreversibel verbunden sein.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Verriegelung in Faserbandtransportrichtung einer letzten Aufnahme nachgelagert. Bei der letzten Aufnahme kann es sich um eine Aufnahme zum Tragen einer Ausgangsoberwalze handeln. Die Ausgangsoberwalze dient dazu, das Faserband in seiner durch das Streckwerk nach den entsprechend gegebenen Einstellungen maximal verstreckten Form aus dem Streckwerk auszugeben, um dieses in der Spinnmaschine weiter verarbeiten zu können. Ein Ausgangswalzenpaar kann insbesondere die Kombination aus Ausgangsoberwalze und Ausgangsunterwalze sein. Die Ausgangsoberwalze bzw. das Ausgangswalzenpaar kann dabei entlang einer Faserbandtransportrichtung im Betriebszustand als letzte Walze bzw. als letztes Walzenpaar in dem Streckwerk zur Verstreckung des Faserbandes beitragen.
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Gemäß einer alternativ bevorzugten Ausführungsform ist die Verriegelung in Faserbandtransportrichtung einer ersten Aufnahme vorgelagert. Bei der ersten Aufnahme kann es sich um eine Aufnahme zum Tragen einer Eingangsoberwalze handeln. Die Eingangsoberwalze dient dazu, das Faserband aus einer Faserbandzuführung und/oder einem Vorverdichter zu übernehmen und in den Verzugsbereich des Streckwerks zu führen. Ein Eingangswalzenpaar kann insbesondere die Kombination aus Eingangsoberwalze und Eingangsunterwalze sein. Dabei kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Eingangswalze bzw. das Eingangswalzenpaar entlang einer Faserbandtransportrichtung im Betriebszustand die erste Walze bzw. das erste Walzenpaar ist, das zur Verstreckung in dem Streckwerk beitragen kann.
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Die vorgelagerte Anordnung der Verriegelung erlaubt, dass die Konstruktion eine gewisse grundlegende Flexibilität in der relativen Positionierung zwischen Oberwalzen und Unterwalzen zulässt. Dies ist insbesondere dadurch bedingt, dass die Verriegelung einem Verschwenkbereich, beispielsweise um eine Halterung, näher zugeordnet ist als in anderen bevorzugten Ausführungsformen. In anderen Worten kann dabei ein Bereich zwischen der Verriegelung und der Ausgangsoberwalze weniger starr fixiert sein.
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Die nachgelagerte Anordnung der Verriegelung erlaubt, dass die Konstruktion eine erhöhte und grundlegende strukturelle Versteifung in der relativen Positionierung zwischen Oberwalzen und Unterwalzen erfährt. Dies ist insbesondere dadurch bedingt, dass die Verriegelung eine Arretierung am äußeren Ende des Belastungsträgers erlaubt, um eine zuverlässige Halterung zu erreichen. In anderen Worten kann dabei ein Bereich zwischen der Verriegelung und der Ausgangswalze starr fixiert sein, da die Verriegelung entlang der Faserbandtransportrichtung den Walzen nachgelagert am Belastungsarm angeordnet ist.
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Gemäß einem weiteren unabhängigen Aspekt kann ein Streckwerk mindestens einen Belastungsträger aufweisen, wie er an anderer Stelle beschrieben ist. Dadurch können die diesbezüglich aufgeführten Vorteile, Merkmale und Effekte herangezogen werden, um das Streckwerk zu beschreiben, wie schon an anderer Stelle dargelegt.
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Ein Streckwerk ist insbesondere eine, wie an anderer Stelle beschriebene, Vorrichtung, die dazu verwendet werden kann, ein zugeführtes Faserband zu strecken bzw. zu verziehen. Es kann auch als Walzenwerk bezeichnet werden und besteht insbesondere aus mindestens zwei Walzenpaaren, die jeweils miteinander korrespondierende Walzen und Gegenwalzen aufweisen. Bei dem Streckwerk gemäß diesem unabhängigen Aspekt handelt es sich um ein Streckwerk für eine Textilmaschine, um ein zugeführtes Faserband definiert vorzubereiten, bevor es beispielsweise mittels einer dem Streckwerk nachgelagerten Vorrichtung der Textilmaschine zu einem Garn verarbeitet wird.
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Gemäß einem weiteren unabhängigen Aspekt kann eine Textilmaschine mindestens einen Belastungsträger, wie er an anderer Stelle beschrieben ist, und/oder mindestens ein Streckwerk, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, aufweisen. Dadurch können die diesbezüglich aufgeführten Vorteile, Merkmale und Effekte herangezogen werden, um die Textilmaschine zu beschreiben, wie bereits an anderer Stelle dargelegt.
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Eine Textilmaschine ist eine Maschine, die zum Bearbeiten oder Verarbeiten von Rohstoffen zum Herstellen von Textilien verwendet werden kann. Bei der Textilmaschine handelt es sich vorzugsweise um eine Vorspinnmaschine wie eine Karde oder einen Flyer oder um eine Spinnmaschine wie eine Luftspinnmaschine oder eine Ringspinnmaschine, welche jeweils ein Streckwerk mit einem Belastungsträger zum Verarbeiten von Faserbändern aufweisen. Im Allgemeinen kann es sich bei der Textilmaschine um eine solche handeln, welche ein Streckwerk mit einem Belastungsträger für Oberwalzen zum Verarbeiten von Faserbändern umfasst.
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Gemäß einem unabhängigen Aspekt kann eine Verwendung eines Belastungsträgers und/oder eines Streckwerks und/oder einer Textilmaschine stattfinden, um die Vorteile und Effekte, insbesondere durch die Merkmale, wie zu den einzelnen Aspekten ausgeführt und wie diesbezüglich an anderer Stelle bereits dargelegt, zu erzielen bzw. zu implementieren.
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Bei der Verwendung des Belastungsträgers, wie es an anderer Stelle schon beschrieben ist und/oder eines Streckwerks, wie es an anderer Stelle beschrieben ist und/oder einer Textilmaschine, wie sie an anderer Stelle beschrieben ist, kann ein Faserband in einem geschlossenen Zustand - insbesondere bezogen auf das Streckwerk und/oder den Belastungsträger - in einem Vorverdichter geführt werden, um es einer Eingangswalze des Streckwerks zuzuführen. In einem geöffneten Zustand - insbesondere bezogen auf das Streckwerk und/oder den Belastungsträger - kann das Faserband durch ein Verschwenken eines schwenkbaren Teils des Vorverdichters gegenüber einem fixierten Teil des Vorverdichters durch Überführen in den geöffneten Zustand geklemmt werden, insbesondere zwischen dem permanent fixierten Teil und dem verschwenkbaren Teil.
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Gemäß einem weiteren unabhängigen Aspekt kann ein Verfahren zum Wechseln mindestens einer Walze ausgebildet sein. Das Verfahren kann den Schritt eines Überführens des Belastungsträgers von einem geschlossenen Zustand, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, in einen geöffneten Zustand, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, aufweisen. Das Verfahren kann den Schritt eines Entnehmens der mindestens einen Walze durch axiales Bewegen des Trägers in Bezug auf eine Achse des Trägers relativ zu der Aufnahme aufweisen, um den Träger von der Aufnahme zu entfernen. Das Verfahren kann den Schritt eines Wechselns der Walze und/oder des Trägers aufweisen. Das Verfahren kann den Schritt eines Anordnens des Trägers (mit neuer Walze / mit anderer Walze) an der Aufnahme aufweisen. Dadurch können die diesbezüglich aufgeführten Vorteile, Merkmale und Effekte herangezogen werden, um das Verfahren zu beschreiben, wie schon an anderer Stelle dargelegt.
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Eine Verwendung eines Belastungsträgers, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, weist insbesondere die Anwendung einer mechanischen Kraft auf eine Walze auf, um eine Spannung in einem Faserband zu erzeugen oder zu ändern. Der Belastungsträger wird zum Beispiel in einer Textilmaschine, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, eingesetzt, um das Faserband vor dem Herstellen etwa eines Garns zu verziehen.
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Eine Verwendung eines Streckwerks, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, weist insbesondere die Anwendung einer mechanischen Kraft auf eine Walze auf, um ein Faserband zu strecken oder zu verziehen. Das Streckwerk wird zum Beispiel in einer der genannten Textilmaschinen eingesetzt, um das Faserband vor dem Herstellen etwa eines Garns zu verziehen.
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Eine Verwendung einer Textilmaschine, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, weist insbesondere die Nutzung einer Textilmaschine zur Herstellung eines Vorgarns oder Garns auf. Dies kann die Verwendung einer der an anderer Stelle beschriebenen Textilmaschine umfassen. Die Textilmaschine ist dazu mit einem Belastungsträger und/oder einem Streckwerk ausgestattet, um die entsprechenden Verfahrensschritte zu ermöglichen.
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Gemäß einem weiteren unabhängigen Aspekt kann ein Verfahren zum Positionieren mindestens einer Aufnahme mit einem Träger zur Aufnahme einer Oberwalze an einem Belastungsträger, wie hierin beschrieben, bereitgestellt werden. Das Verfahren umfasst den Schritt des Anordnens mindestens einer Aufnahme an dem Belastungsträger sowie den nachfolgenden Schritt des Positionierens der mindestens einen Aufnahme relativ zum Belastungsträger benachbart zur ersten Referenzstruktur, wobei das Positionieren durch Anlage der zweiten Referenzstruktur an der ersten Referenzstruktur oder durch Verwendung eines Eichstücks unter Zwischenlage des Eichstücks zwischen der ersten und zweiten Referenzstruktur vorgenommen wird. Dadurch können die diesbezüglich aufgeführten Vorteile, Merkmale und Effekte herangezogen werden, um das Verfahren zu beschreiben, wie schon an anderer Stelle dargelegt.
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Vorzugsweise kann das Verfahren einen weiteren nachfolgenden Schritt des Fixierens der mindestens einen Aufnahme an dem Belastungsträger mittels eines Befestigungsmittels, welches ausgebildet und angeordnet ist, die Aufnahme an dem Belastungsträger ortsfest festzulegen. Dadurch kann eine zulässige Positionierung der mindestens einen Aufnahme erfolgen.
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Weiterhin bevorzugt kann das Verfahren einen Schritt des Anordnens mindestens einer weiteren Aufnahme an dem Belastungsträger sowie einen nachfolgenden Schritt des Positionierens der mindestens einen weiteren Aufnahme relativ zum Belastungsträger benachbart zur bereits positionierten Aufnahme aufweisen, wobei das Positionieren durch Verwendung eines Eichstücks unter Zwischenlage des Eichstücks zwischen der jeweils zweiten Referenzstruktur der bereits positionierten Aufnahme und der benachbart dazu positionierten mindestens einen weiteren Aufnahme vorgenommen wird. Dadurch können sämtliche Aufnahmen des Belastungsträgers relativ zur ersten Referenzstruktur an dem Belastungsträger positioniert und weiter bevorzugt an dem Belastungsträger mittels eines zugeordneten Befestigungsmittels ortsfest festgelegt werden. Dadurch können die diesbezüglich aufgeführten Vorteile, Merkmale und Effekte herangezogen werden, um das Verfahren zu beschreiben, wie schon an anderer Stelle dargelegt.
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Ein Verfahren zum Positionieren ist insbesondere ein Verfahren, bei dem eine oder mehrere Aufnahmen in bestimmten Positionen relativ zueinander bzw. relativ zu dem Belastungsträger an diesem positioniert werden. Dies kann durch den Einsatz von Eichstücken erfolgen, die zwischen den Referenzstrukturen eingefügt oder entfernt werden können.
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Der Schritt einer Entnahme - alternativ oder zusätzlich zu dem Schritt eines Einfügens - von Eichstücken bezieht sich insbesondere auf das Hinzufügen - alternativ oder zusätzlich zu dem Entfernen - von Eichstücken zwischen den Referenzstrukturen, um die Positionierung der Aufnahmen zu verbessern. Durch diesen Schritt können die Positionen der Aufnahmen und damit letztendlich der Walzen in Richtung einer Faserbandtransportrichtung bedarfsgerecht und genau eingestellt und angepasst werden, um bestimmte Anforderungen zu erfüllen oder um das Verhalten des Streckwerks während des Betriebs zu optimieren.
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Gemäß einem weiteren unabhängigen Aspekt kann ein Verfahren zum Belasten der Walze relativ zu einer Gegenwalze ausgebildet sein. Das Verfahren kann den Schritt eines Einstellens der Feder zwischen mindestens zwei Spannpositionen im Federhalter, wie es an anderer Stelle beschrieben ist, aufweisen. Dadurch können die diesbezüglich aufgeführten Vorteile, Merkmale und Effekte herangezogen werden, um das Verfahren zu beschreiben, wie schon an anderer Stelle dargelegt.
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Ein Verfahren zum Belasten der Walze relativ zu einer Gegenwalze kann ein Verfahren sein, das dazu dient, eine bestimmte Kraft auf die Walze auszuüben, um die Walze mit einer gewünschten Druckkraft auf die Gegenwalze zu drücken und somit eine bestimmte Klemmkraft zwischen ihnen herzustellen, die sich auf das zwischen ihnen laufende Faserband übertragen kann. Dieses Verfahren kann durch den Einsatz einer Feder realisiert werden, die zwischen mindestens zwei Spannpositionen eingestellt werden kann.
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Durch das Einstellen der Feder zwischen diesen Spannpositionen kann die Klemmkraft, die von der Walze ausgeübt werden kann, eingestellt und angepasst werden, um eine bestimmte Belastung zu erreichen. Das Verfahren ermöglicht somit eine Anpassung der Klemmkraft zwischen der Walze und der Gegenwalze und kann dazu beitragen, dass das Streckwerk oder die Textilmaschine einwandfrei funktioniert und eine verbesserte Produktqualität erzielt werden kann.
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Der Schritt des Einstellens der Feder zwischen mindestens zwei Spannpositionen im Federhalter kann entsprechend ausgeführt werden, indem die Feder von einer Spannposition in die gewünschte Spannposition überführt wird, wie es an anderer Stelle beispielhaft beschrieben ist.
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Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. Es zeigen in schematischer Weise:
- Fig. 1
- eine Darstellung einer Ausführungsform eines Belastungsträgers mit Oberwalzen;
- Fig. 2
- eine Darstellung der Ausführungsform aus Fig. 1 in Aufsicht;
- Fig. 3A
- eine Schnittdarstellung durch die Ausführungsform in Fig. 2;
- Fig. 3B
- eine Seitenansicht auf eine Oberwalze mit Andeutung einer Schnittdarstellung;
- Fig. 4
- die Darstellung der Ausführungsform aus Fig. 2 in Aufsicht mit Andeutung der Einstellbereiche;
- Fig. 5A
- eine Darstellung einer Ausführungsform eines Belastungsträgers mit Oberwalzen;
- Fig. 5B
- eine Darstellung der Ausführungsform des Belastungsträgers mit Oberwalzen aus Fig. 5A in einer Seitenansicht;
- Fig. 5C
- eine Schnittdarstellung durch die Ausführungsform gemäß den Figuren 5A und 5B;
- Fig. 6A
- eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Belastungsträgers mit Oberwalzen gemäß den Figuren 5A und 5B in geschlossener Stellung;
- Fig. 6B
- eine Seitenansicht einer Ausführungsform des Belastungsträgers mit Oberwalzen gemäß den Figuren 5A und 5B in offener Stellung; und
- Fig. 7
- eine vereinfachte Unteransicht einer Ausführungsform des Belastungsträgers mit Oberwalzen gemäß den Figuren 5A bis 6B.
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Für gleichwirkende und/oder gleichartige Elemente und Strukturen werden die gleichen Bezugszeichen verwendet.
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Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung einer Ausführungsform eines Belastungsträgers 16 eines Streckwerks 10 mit mehreren Oberwalzen 20. Dabei ist der Belastungsträger 16 insbesondere ausgebildet, um in dem gezeigten Ausführungsbeispiel vier Oberwalzen 20 anzuordnen, wobei eine in Anordnungsrichtung der Oberwalzen 20 entlang einer Faserbandtransportrichtung (nicht gezeigt) erste Oberwalze 20 eine Eingangsoberwalze 21 ausbildet, um ein zugeführtes Faserband (nicht gezeigt) in den Verzugsbereich des Streckwerkes 10 einzuführen. Eine in Anordnungsrichtung der Oberwalzen 20 entlang der Faserbandtransportrichtung letzte Oberwalze 20, in diesem Ausführungsbeispiel die vierte Oberwalze 20, bildet eine Ausgangswalze 23 aus, um das Faserband aus dem Streckwerk 10 auszuführen. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Oberwalzen 20 passiv angetrieben. Mit anderen Worten erfolgt der Antrieb der Oberwalzen 20 in einem Betriebszustand des Streckwerks 10 über die mit den Oberwalzen 20 jeweilig zugeordneten, in drehendem Kontakt stehenden Unterwalzen (nicht gezeigt), welche, insbesondere einzeln, angetrieben sind. Nach einem weiteren Ausführungsbeispiel kann auch mindestens einer der Oberwalzen 20, insbesondere einzeln, angetrieben sein, um die Faserbandförderung in Faserbandtransportrichtung oder entgegen dieser in definierter Weise im Bedarfsfall zu unterstützen. Dadurch kann eine Bewegung initiiert werden, um das Faserband von einem Vorverdichter 70 zum Einleiten des Faserbandes in vorverdichteter Weise in den Bereich des Streckwerks 10 zwischen den Unterwalzen, ggf. auch zwischen mindestens einem Riemchen (nicht gezeigt) und den zugeordneten Oberwalzen 20 (auch hier kann ein Riemchen, das aber aus Übersichtlichkeitsgründen nicht im Detail dargestellt ist, vorgesehen sein) zu führen, um dieses definiert zu verstrecken.
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Die Oberwalzen 20, entsprechend auch die Eingangsoberwalze 21 und/oder die Ausgangsoberwalze 23, können über Träger 38 an jeweils einer zugeordneten Aufnahme 39 angeordnet sein, um die Oberwalzen 20 mit dem Belastungsträger 16 verbinden und an diesem anordnen zu können.
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An der Ausgangsoberwalze 23 und einer in diesem Ausführungsbeispiel der Ausgangsoberwalze 23 in Faserbandtransportrichtung vorgelagerten Riemchenoberwalze 22 können Absaugvorrichtungen 36 angeordnet sein, über die mittels Schläuchen 34 und damit kommunizierend verbundenen Trichterelementen 34A (gezeigt ist aus Übersichtlichkeitsgründen nur ein Trichterelement 34A an der Riemchenoberwalze 23) Faserreste abgesaugt werden können, wobei ein jeweiliges Trichterelement 34A mit einem Ende an dem zugeordneten Schlauch 34 angeschlossen ist und an dem anderen Ende vorzugsweise eine der Außenumfangsfläche der zugeordneten Oberwalze 20 kongruente Kontur zum teilweisen Überdecken bzw. Abdecken der Außenumfangsfläche aufweist. Die Absaugvorrichtungen 36 können insbesondere mittels einer Klipseinrichtung 92 aufgeklipst sein, insbesondere auf einen Träger 38, an dem die Riemchenoberwalze 22 bzw. die Ausgangsoberwalze 23 angeordnet sein kann. Die Klipseinrichtung 92 kann dafür eine Halteeinrichtung 91 aufweisen, welche vorgesehen und ausgebildet ist, das Trichterelement 34A in definiertem Abstand zu der Außenumfangsoberfläche der Oberwalze 20 zu halten. Weiterhin weist die Klipseinrichtung 92 ein Klipselement 93 zum Aufklipsen auf den Träger 38 auf. Die Klipseinrichtung 92 kann in weiter bevorzugter Weise ausgebildet sein, einen Riemchenkäfig 22A (FIG 2) zur Anordnung zwischen der Riemchenoberwalze 22 und der Ausgangsoberwalze 23 derart zu halten, dass das Riemchen die Riemchenoberwalze 22 und den Riemchenkäfig 22A im Betriebszustand des Streckwerks 10 bzw. des Belastungsträgers 16 in üblicher Weise umläuft, um ein zugeführtes Faserband in üblicher Weise zu behandeln.
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Der Belastungsträger 16 weist insbesondere einen Grundkörper 30 auf, der über einen Griff 32 manuell, also händisch, oder automatisch von einem Serviceroboter (nicht dargestellt) von einem Betriebszustand bzw. Streckzustand als Belastungszustand, in dem die Oberwalzen 20 mit den zugehörigen Unterwalzen eine Klemmkraft ausbilden können, auch als geschlossener, arretierter Zustand Z1 zu bezeichnen, in einen Anlegezustand überführt werden kann, bei dem diese Klemmkraft verloren gehen kann. Der Grundkörper 30 kann, um das Streckwerk 10 zu warten, in einen geöffneten Zustand Z2 als Wartungszustand überführt werden (FIG 6B). Ein geöffneter Zustand zeichnet sich dadurch aus, dass die Oberwalzen 20 des Belastungsträgers 16 beabstandet von den jeweilig zugeordneten Unterwalzen sind. Der Wartungszustand definiert dabei einen von mehreren möglichen geöffneten Zuständen. Der Grundkörper 30 kann dabei über eine Halterung 28 an einer Textilmaschine befestigt sein, wobei der Grundkörper 30 drehbeweglich um eine Längsachse L der Halterung 28 an der Halterung 28 angeordnet sein kann (FIG 2). Der Griff 32 kann dabei als Teil einer Verriegelung 31 ausgebildet sein, bei der über einen Hebel 35, der an einem Gelenk 60 rotierbar gelagert sein kann, eine Schwenkbewegung ausgeführt werden kann, um einen an dem Hebel 35 angeordneten oder mit diesem ausgebildeten Greifer 33 (auch als Greifvorrichtung bezeichnet) mit einem Gegenstück der Textilmaschine oder der Halterung 28 derart in einen arretierenden Kontakt zu bringen, um den Belastungsträger 16 mit den Oberwalzen 20 relativ zu den Unterwalzen zu arretieren, um den arretierten, geschlossenen Zustand Z1, welcher dem Betriebszustand bzw. dem Streckzustand bzw. dem Belastungszustand entspricht, aus dem geöffneten Zustand Z2 oder einem davon abweichenden geöffneten Zustand einzunehmen. Der Griff 32 ermöglicht somit eine bedarfsgerechte Schwenkbewegung des Belastungsträgers 16 zwischen dem geöffneten Zustand Z2 bzw. einem geöffneten Zustand und dem arretierten Zustand Z1. Es können dabei nach einer bevorzugten Ausführungsform weitere Zustände vorgesehen sein, um bedarfsgerechte Maßnahmen an dem Belastungsträger 16 vornehmen zu können. Beispielsweise kann ein in Öffnungsrichtung des Belastungsträgers 16 dem geöffneten Zustand Z2 nachfolgender geöffneter weiterer Zustand vorgesehen sein, um einen verbesserten Zugriff auf die Unterseite des Belastungsträgers 16 zu ermöglichen. Des Weiteren kann in bevorzugter Weise ein geöffneter weiterer Zustand zwischen den Stellungen Z2 und Z1 vorgesehen sein, welcher ausreicht, um beispielsweise die Feder 24 handhaben zu können. Ferner kann ein geschlossener weiterer Zustand zwischen den Zustandspositionen Z1 und Z2 vorgesehen sein, wobei in diesem geschlossenen weiteren Zustand eine Druckkraft der Oberwalze 20 auf die zugeordnete Unterwalze geringer als im geschlossenen Zustand Z1 bei identischer Federposition ist. Dieser geschlossene weitere Zustand kann beispielsweise der vorstehend beschriebene Anlegezustand sein.
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Der Belastungsträger 16 weist einen vom Grundkörper 30 abragenden Belastungsarm 76 auf, an welchem insbesondere für jede der vier Oberwalzen 20 eine Aufnahme 39 zur, nach diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel, einseitigen Aufnahme jeweils einer der Oberwalzen 20 angeordnet sind. Die Aufnahme 39 kann in alternativ bevorzugter, nicht dargestellter Weise zur Aufnahme von zwei Oberwalzen 20 ausgebildet sein. Der Grundkörper 30 und der Belastungsarm 76 sind in bevorzugter Weise einstückig aus demselben Material ausgebildet, können aber in alternativ bevorzugter Weise auch mehrteilig, weiter bevorzugt aus verschiedenen Materialien, ausgestaltet sein.
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Benachbart zum Grundkörper 30 ist an der Halterung 28 der Vorverdichter 70 derart angeordnet, dass das dem Streckwerk 10 zuzuführende Faserband zielgerichtet dem Klemmbereich des Eingangswalzenpaares des Streckwerks 10 zugeleitet wird. Der Vorverdichter 70 ist auf die Halterung 28 aufgeklipst, kann alternativ auf die Halterung 28 aufgeschoben oder mittels einer Bügelbefestigung an der Halterung 28 befestigt sein. Der Vorverdichter 70 weist einen trichterförmigen Eingang auf, welcher sich in seiner Öffnungsweite in Richtung des Streckwerks 10 zum Verdichten des Faserbandes bis zum Trichterauslass 78 verjüngt. Dem Trichterauslass 78 ist in Faserbandtransportrichtung eine Faserbandzuführung 79 nachgelagert, um das vorverdichtete Faserband zielgerichtet in Richtung der Eingangsoberwalze 21 führen zu können. Die Faserbandzuführung 79 ist nach diesem Ausführungsbeispiel einteilig mit dem Trichter 77 ausgestaltet.
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Nach diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist die Aufnahme 39 eine Federarmaufnahme 49 zur Aufnahme einer Feder 24 auf, wobei die Federarmaufnahme 49 mit einer Federhalterung 42 zum Haltern der Feder 24 verbunden ist. Des Weiteren umfasst die Aufnahme 39 eine Trägerhalterung 54 zum Haltern des Trägers 38, welcher die Oberwalze 20 trägt. Der Träger 38 kann ausgestaltet sein, eine Oberwalze 20 oder zwei Oberwalzen 20 zu tragen. Die Trägerhalterung 54 ist über ein Drehgelenk 55 mit der Federhalterung 42 verbunden. Das Drehgelenk 55 kann in üblicher Weise aufgebaut und ausgebildet sein. Grundlegend ist, dass das Drehgelenk 55 eine Drehung der Trägerhaltung 54 um eine Achse erlaubt, welche parallel zur Achse des Trägers 38 bzw. der Oberwalze 20 verläuft. Das Drehgelenk 55 kann in bevorzugter Weise durch Gelenkzapfen ausgebildet sein, welche in Zapfenöffnungen hineinragen, wobei die Gelenkzapfen entweder an der Trägerhalterung 54 oder an der Federhaltung 42 und die Zapfenöffnungen in entsprechender Weise entweder an der Federhaltung 42 oder an der Trägerhalterung 54 zum gegenseitigen Eingriff angeordnet sind. Die Gelenkzapfen können nach einem Ausführungsbeispiel durch einen Gelenkstab 56 ausgebildet sein, welcher einen Aufnahmekanal in der Trägerhalterung 54 endseitig an beiden Seiten des Aufnahmekanals überragt, um von entsprechend zugeordneten, außenseitig an dem Aufnahmekanal angeordneten Zapfenöffnungen, welche in der Federhalterung 42 angeordnet sind, aufgenommen werden zu können.
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Weiterhin bevorzugt kann eine Referenzstruktur 61 im oder am Belastungsträger 16, insbesondere am Belastungsarm 76, ausgebildet und/oder angeordnet sein, um die Position mindestens einer der Oberwalzen 20 (hier werden die Eingangsoberwalze 21, die Riemchenoberwalze 22 und die Ausgangsoberwalze 23 ebenfalls referenziert, wenn nicht explizit anders ausgeführt oder wenn nicht auf Grund der technischen Logik für den Fachmann ausgeschlossen) relativ zum Belastungsträger 16 bzw. zum Belastungsarm 76 und damit relativ zum Streckwerk 10 bei Anordnen der Aufnahme 39 an dem Belastungsträger 16 bzw. dem Belastungsarm 76 zu definieren. Dies ist entsprechend in Figuren 4 und 7 gezeigt. Figur 4 zeigt dabei eine schematische Draufsicht des mit den Figuren 1 bis 3 dargestellten Belastungsträgers 16, wohingegen Figur 7 eine vereinfachte schematische, mit Blick auf die Komponenten unvollständige Darstellung einer Unteransicht des mit den Figuren 5A bis 6B dargestellten Belastungsträgers 16 nach einer weiteren Ausführungsform zeigt. Dabei kann die Referenzstruktur 61 eine Referenzfläche 62 aufweisen, die derart ausgebildet und angeordnet sein kann, dass die Aufnahmen 39 mit der jeweiligen Oberwalze 20 relativ zu dieser Referenzfläche 62 positioniert werden können. Dies kann insbesondere dadurch geschehen, dass für die Aufnahme 39 einer ersten oder letzten Oberwalze 20 in Anordnungsrichtung der Oberwalzen 20 an dem Belastungsträger 16 bzw. an dem Belastungsarm 76 eine fixe und definierte Endposition vorgesehen sein kann. Dieser Endposition kann die entsprechende Referenzstruktur 61 zugeordnet sein, die entsprechend für die Oberwalzen 20 bzw. für die Träger 38 bzw. für die Aufnahmen 39 als Positionierungsreferenz dienen kann. Dabei kann die Referenzstruktur 61 als Referenzfläche 62 ausgebildet sein, an die eine benachbart anzuordnende Aufnahme 39 zur Anlage gelangen kann, insbesondere direkt, alternativ indirekt über mindestens ein Eichstück (nicht gezeigt). Bei Einnahme der korrekten bzw. gewünschten Positionierung der Aufnahme 39 in Richtung der Faserbandtransportrichtung kann dabei eine Schraube 74, wie auch in den Figuren 1 und 2 gezeigt, angezogen werden, um die gewünschte Positionierung der Aufnahme 39 relativ in einer Schiene 25 zu arretieren. Da hier der entsprechende Belastungsträger 16 seine eigene Referenzstruktur 61 "mitbringt", ist es möglich, dass eine Einstellung des Streckwerks 10 für eine Anforderung an eine Verwendung ohne ein Abmessen mittels eines Werkzeuges, wie etwa einer Schieblehre, möglich ist.
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Nach einer bevorzugten Ausführungsform, wie in den Figuren 4 und 7 dargestellt, ist die Referenzstruktur 61 als Vorsprung in dem Belastungsarm 76 ausgebildet, insbesondere einteilig aus einem Stück mit dem Belastungsarm 76 ausgebildet, weiter bevorzugt ausgefräst. Alternativ kann die Referenzstruktur 61 an dem Belastungsarm 76 angeordnet und befestigt sein. Weiterhin alternativ kann die Referenzstruktur 61 an dem Grundkörper 30 angeordnet und befestigt oder einteilig mit diesem aus einem Stück ausgebildet sein. Die Referenzstruktur 61 weist eine Referenzfläche 62 auf, welche nach diesem Ausführungsbeispiel als Anschlagsfläche für die Aufnahme 39 der Ausgangsoberwalze 23 dient. Die Aufnahme 39 weist weiterhin bevorzugt eine Referenzgegenfläche 63 auf, welche zur Anlage an die Referenzfläche 62 angeordnet und ausgebildet ist. Weiter bevorzugt ist die Referenzgegenfläche 63 einer Referenzgegenstruktur zugeordnet, welche durch eine, insbesondere gefräste, Aussparung ausgebildet ist. Die Referenzgegenfläche 63 als auch die Referenzfläche 62 weisen in Richtung der möglichen Verschieberichtung der Aufnahmen 39, welche entlang der Faserbandtransportrichtung verläuft. Die Referenzfläche 62 und Referenzgegenfläche 63 sind nach diesem Ausführungsbeispiel durch einen Vorsprung und eine Aussparung, wobei der Vorsprung an dem Belastungsträger 16 und die Aussparung an der Aufnahme 39 ausgebildet sind. Es versteht sich, dass nach einem nicht dargestellten Ausführungsbeispiel anstelle des Vorsprungs an dem Belastungsträger 16 eine Aussparung und entsprechend an der Aufnahme 39 ein kongruenter Vorsprung ausgebildet sein kann, ohne vom beschriebenen Konzept der Relativpositionierung abweichen zu müssen.
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Durch Verschieben der Aufnahme 39 für die Ausgangsoberwalze 23 bis zur Anlage der Referenzgegenfläche 63 an der Referenzfläche 62 kann eine exakte Positionierung der Ausgangsoberwalze 23 an dem Belastungsarm 76 erreicht werden. Nach Einnahme dieser Positionierung kann die Aufnahme 39 mittels der Schraube 74 fixiert und somit positionsgenau gesichert werden. Die Positionierung der weiteren Aufnahmen 39 für die Riemchenoberwalze 22, die Oberwalze 20 und die Eingangsoberwalze 21 kann in gleicher Weise erfolgen, wobei zu berücksichtigen ist, dass eine zu der positionierten Oberwalze 20 benachbarte, in der Anordnungsreihenfolge nächstfolgende Oberwalze 20 zu positionieren ist. Die Aufnahmen 39 dieser Oberwalzen 20 können gleichfalls Referenzflächen 62 und/oder Referenzgegenflächen 63 aufweisen, um eine Zwischenlage von Eichstücken, wie vorstehend beschrieben, ermöglichen zu können. Insbesondere sind die Aufnahmen 39 des Streckwerks 10 gleichartig, weiter bevorzugt identisch, ausgebildet, wodurch das Streckwerk 10 in vereinfachter Weise montierbar ist. In diesem Zusammenhang ist es bevorzugt, dass die Aufnahmen 39 auf voneinander abgewandten Stirnseiten, welche entlang der Faserbandtransportrichtung weisen, jeweils eine Referenzgegenfläche 63 aufweisen. Alternativ kann vorgesehen sein, dass mindestens eine Aufnahme 39 an einer Stirnseite, welche beispielsweise in Faserbandtransportrichtung weist, eine Referenzgegenfläche 63 und auf einer dazu abgewandten Stirnseite, welche beispielsweise entsprechend entgegen der Faserbandtransportrichtung weist, eine Referenzstruktur 61, insbesondere eine Referenzfläche 62, aufweist. Die Anordnung dieser kann weiterhin alternativ umgekehrt bzw. vertauscht vorgesehen sein.
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Die Fig. 4 zeigt die Darstellung der Ausführungsform aus Fig. 2 in Aufsicht mit Andeutung der Einstellbereiche, die durch den Einsatz der Eichstücke möglich sind. Dabei können, weil etwa Eichstücke, die beispielsweise eine Dicke zwischen 20 mm und 5 mm aufweisen, wobei die Dicke weiter bevorzugt auch im Bereich von 15 mm bis 7 mm liegen kann, entsprechende Abstände zwischen den Aufnahmen 39 eingestellt werden. In anderen Ausführungsformen können Eichstücke mit einer Dicke beispielsweise zwischen 12 mm und 9 mm verwendet werden. Die Eichstücke können dabei in Schritten von 5 mm, insbesondere in Schritten von 2 mm, weiter insbesondere in Schritten von 1 mm voneinander abweichen, wodurch feine Einstellungen in der Positionierung der jeweiligen Aufnahmen 39 ermöglicht werden können. Dabei können bei den der Ausgangsoberwalze 23 entlang der Faserbandtransportrichtung vorgelagerten Oberwalzen 20, insbesondere insgesamt drei Einstellbereiche, ein Einstellbereich pro Oberwalze 20, gegeben sein, für einen einstellbaren Abstand entlang der Faserbandtransportrichtung einer Eingangsfeldweite 68, welcher nach diesem Ausführungsbeispiel der Eingangsoberwalze 21 zugeordnet ist, für einen einstellbaren Abstand einer ersten Mittelfeldweite 66, welcher nach diesem Ausführungsbeispiel der Eingangsoberwalze 21 in Faserbandtransportrichtung nachgelagerten Oberwalze 20 zugeordnet ist, und für einen einstellbaren Abstand einer zweiten Mittelfeldweite 64, welcher nach diesem Ausführungsbeispiel der Riemchenoberwalze 22 zugeordnet ist. Zwar ist kein einstellbarer Abstand einer Ausgangsfeldweite, welche der Ausgangsoberwalze 23 zugeordnet ist, gezeigt, aber ein solch einstellbarer Abstand kann nach einer nicht gezeigten Ausführungsform ebenfalls vorgesehen sein. Dazu kann beispielsweise ein Eichstück zur Anlage an der Referenzstruktur 61 bzw. der Referenzfläche 62 gebracht werden, an welches die Aufnahme 39 der Ausgangsoberwalze 23 in Kontakt gebracht und somit positioniert und die Aufnahme 39 mittels der Schraube 74 anschließend fixiert wird.
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Alternativ oder zusätzlich kann eine Feder 24 in einer Federhalterung 42 mittels der Aufnahme 39 am Belastungsträger 16 angeordnet und derart ausgebildet sein, um eine Position der Oberwalze 20 nach Anordnen der Oberwalze 20 an der Aufnahme 39 in einer Richtung zu der Gegenwalze in einem Streckzustand definiert zu belasten. Die Feder 24 kann dabei als eine Drehfeder 90 ausgebildet sein, wie sie hier exemplarisch dargestellt ist. In den Figs. 1, 2, 3A und 4 ist insbesondere eine Situation gezeigt, als Beispiel für eine bessere Übersicht, in der ein zweiter Federarm 48 der Feder 24 in einer Position eines Auslieferungszustands F0 des Belastungsträgers 16 vorliegt. Damit ist die Feder 24 hier eben nicht gespannt, um diese für eine Auslieferung zu schonen. Beispielhaft für eine Einstellung ist insbesondere in der Fig. 3B eine Einstellung des zweiten Federarms 48 in der F1 Position gezeigt. Dabei versteht der Fachmann, dass die entsprechenden Positionen F1, F2 und F3 bedarfsgerecht gewählt werden können, abhängig etwa von einem jeweiligen Anwendungsfall, wobei diese Positionen F1, F2 und F3 jeweils eine Spannposition für die Feder 24 definieren. Aus Übersichtlichkeitsgründen ist in der Fig. 3B die F0-Position nur angedeutet, aber nicht im Detail veranschaulicht, wobei die F0-Position beispielsweise, wie dargestellt, einer Stellung des zweiten Federarms 48 in der Senkrechten entsprechen kann.
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Wie in Fig. 3B gezeigt und diesbezüglich beschrieben, können insbesondere drei verschiedene Konfigurationen für die Feder 24 in einer Federarmaufnahme 49 der Federhalterung 42 für die Feder 24, insbesondere einer Drehfeder 90, vorgesehen sein, hier angedeutet als Schnittdarstellung durch gestrichelte Linien, innenliegend. Die Blickrichtung ist dabei für ein besseres Verständnis entsprechend in der Fig. 3A mittels kleiner Pfeile exemplarisch angedeutet. Dabei können insbesondere drei Federarmaufnahmen in einer Draufsicht, wie in der Fig. 2 gezeigt, vorgesehen sein, in die der zweite Federarm 48 angeordnet werden kann, um eine Spannung der Feder 24 herbeizuführen. Dabei kann die Spannung der Feder 24 umso stärker ausfallen, je weiter der zweite Federarm 48 von der Stellung F0 im Anlieferungszustand entfernt in den Positionen F1 bis F3 zum Liegen kommt. Abgrenzungen zwischen den Federarmaufnahmen 49 für die Feder 24 können ein Verrutschen der Feder 24 von einer Position in eine andere der Spannpositionen F1, F2, F3 oder der Ausgangsposition F0 verhindern. Nach diesem Ausführungsbeispiel sind die Abgrenzungen als Trennstege zwischen benachbarten Federarmaufnahmen ausgebildet. Die jeweiligen Federarmaufnahmen 49 weisen damit in einer Draufsicht bzw. Unteransicht eine U-Form auf. Davon abweichend kann die Federarmaufnahme 49 auch C-förmig oder andersartig ausgestaltet sein, solange die Federarmaufnahme 49 die Aufnahme und Entnahme eines Federarms ermöglicht.
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Die Drehfeder 90 weist einen ersten Federarm 44 auf, durch welchen eine Belastung auf die wirkverbundene Oberwalze 20 übertragen werden kann. Die Aufnahme 39 ist dazu nach diesem Ausführungsbeispiel gelenkig derart ausgestaltet, dass die Federhalterung 42 über das Drehgelenk 55 mit der Trägerhalterung 54 zum Haltern des Trägers 38 drehbeweglich verbunden ist, wobei der erste Federarm 44 mit der Trägerhalterung 54 oder alternativ mit dem Träger 38 wirkverbunden ist, um die Oberwalze 20 auf eine (nicht gezeigte) Gegenwalze bzw. Unterwalze drücken zu können. Dabei kann der erste Federarm 44 auf der Trägerhalterung 54 oder auf den Träger 38 mit Federdruckkraft entsprechend der ausgewählten Spannpositionen F1, F2, F3 anliegen. Die Federhalterung 42 ist dabei ausgebildet, um den Federkörper 43 der Drehfeder 90 zu haltern.
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Fig. 3A zeigt eine schematische Schnittdarstellung durch die Ausführungsform, die in Fig. 1 in einer perspektivischen Seitenansicht und in Fig. 2 in einer Draufsicht dargestellt ist. Dabei ist insbesondere zu sehen, dass die Aufnahme 39 die Federhalterung 42 aufweist, in der der Federkörper 43 der Feder 24 bzw. der Drehfeder 90 angeordnet ist. Der erste Federarm 44 ist dabei in einem Bewegteil 40 der Trägerhalterung 54 angeordnet, das über eine Gelenkverbindung 55, wie in Fig. 1 gezeigt, bewegt werden kann, um durch die mindestens teilweise Entladung der Spannung bzw. der Federspannkraft durch den ersten Federarm 44, die durch die Spannposition F1, F2, F3 über den zweiten Federarm 48 eingeführten Spannung bzw. Federspannkraft, wieder zu entladen. Dadurch kann eine definierte Belastung der Oberwalze 20 ausgebildet werden, um eine definierte Klemmkraft mit der zugeordneten Unterwalze (nicht gezeigt) ausbilden zu können. In der Aufnahme 39 ist der Träger 38 angeordnet, der bis zu einem Kontaktbereich 41 in die Aufnahme 39 eingeschoben werden kann. Dabei kann ein mit der Aufnahme 39 vorgesehenes Druckstück 46 in eine Nut 47 am Träger 38 eingreifen, um diesen zu arretieren. Dadurch kann die in Lagern 52, bei welchen es sich um übliche Wälzlager handeln kann, an dem Träger 38 drehbar gelagerte Oberwalze 20 in einem relativen definierten Abstand zur Aufnahme 39 angeordnet werden. Auch hier bildet insbesondere der Belastungsträger 16 mit seiner Aufnahme 39 ein entsprechendes eigenes Referenzsystem aus, um auf externe Messungen und/oder Werkzeuge verzichten zu können. Dabei kann vorgesehen sein, dass bei Zug in einer Zugrichtung 50 parallel zu einer Ausdehnung der Längsachse des Trägers 38, eine Arretierkraft des Druckstücks 46 überwunden werden kann, wodurch die Oberwalze 20 zusammen mit dem Träger 38 von der Aufnahme 39, insbesondere ohne Einsatz von Werkzeug, entnommen werden kann. Das Druckstück 46 kann dazu insbesondere nach einer bevorzugten Ausführungsform federvorgespannt in der Aufnahme 39 angeordnet gehalten sein.
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Zur einfachen Handhabung der Feder 24 von einer Oberseite des Belastungsarms 76 umfasst dieser insbesondere eine erste und zweite Aussparung 57, 58, über welche die Aufnahmen 39 an dem Belastungsarm 76 einerseits fixierbar sind und andererseits die von einer Aufnahme 39 jeweils gelagerte Feder 24 von einer Oberseite des Belastungsarms 76 handhabbar ist. Die Handhabung der Feder 24 wird über die erste Aussparung 57 ermöglicht, durch welche die Federarmaufnahme 49 hindurchragt. Die erste Aussparung 57 ist nach diesem bevorzugten Ausführungsbeispiel durch ein Langloch in dem Belastungsarm 76 realisiert. Das Langloch ist derart dimensioniert, dass die Federarmaufnahme 49 durchragen und entlang des Langlochs geführt werden kann. Parallel und benachbart zur ersten Aussparung 57 ist die zweite Aussparung 58 angeordnet, wobei die zweite Aussparung 58 ebenfalls als Langloch ausgestaltet ist. Dadurch wird zwischen der ersten und zweiten Aussparung 57, 58 die Schiene 25 ausgebildet. Über die zweite Aussparung 58 lässt sich eine jeweilige Aufnahme 39 mittels Befestigungsmitteln wie den Schrauben 74 in einer gewünschten Position fixieren. Die Schrauben 74 sind dabei ebenfalls von der Oberseite des Belastungsarms 76 handhabbar.
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Fig. 5A zeigt eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsform eines Belastungsträgers 16 mit Oberwalzen 20. Dabei wird insbesondere auf die Unterschiede im Vergleich zu den Ausführungsformen, wie sie in den Figuren 1 bis 4 gezeigt und diesbezüglich beschrieben sind, eingegangen. Dabei können die Federn 24 als Druckfedern 80 ausgebildet sein. Eine Feder 24 bzw. eine Druckfeder 80 kann dabei angeordnet sein, um mindestens eine zugeordnete Oberwalze 20 durch eine lineare Spannungsübertragung vorzuspannen, wie dies in der Fig. 5C beispielhaft gezeigt und diesbezüglich beschrieben ist. Fig. 5B zeigt eine Darstellung der Ausführungsform des Belastungsträgers 16 mit Oberwalzen 20 aus Fig. 5A in einer schematischen perspektivischen Seitenansicht. Dabei wird insbesondere die Ausgestaltung der alternativen Verriegelung 31 besser sichtbar. Etwaige optional angeordnete Absaugvorrichtungen 36 samt Halterungen für die Schläuche 34 und die Trichterelemente 34A, wie auch die Schläuche 34, sind aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellt, können aber wie in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform genauso umgesetzt sein.
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Der Belastungsträger 16 ist nach dieser Ausführungsform zweiteilig mit dem Grundkörper 30 und dem an dem Grundkörper 30 fixierten Belastungsarm 76 ausgestaltet. Die Fixierung kann, wie dargestellt, insbesondere per Schraubverbindung erfolgen. Alternativ bevorzugt kann die Befestigung des Belastungsarms 76 an dem Grundkörper 30 mittels anderer üblicher Befestigungsarten kraftschlüssig, formschlüssig und/oder stoffschlüssig erfolgen.
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Der Belastungsarm 76 nach dieser Ausführungsform weist eine Verriegelung 31 auf, welche funktional der vorbeschriebenen gleicht. So wird durch eine Bewegung der Verriegelung 31, etwa durch Betätigung am Griff 32, ermöglicht, diese zu arretieren, indem der Greifer 33 in eine korrespondierende Gegenstruktur (nicht gezeigt) eingreift. Die Verriegelung 31 erlaubt, insbesondere durch eine Bewegung des Griffs 32 in eine andere Richtung, die Verriegelung 31 zu lösen, um die Oberwalzen 20 und Unterwalzen in den Zustand Z2, wie er ausschnittsweise in Fig. 6B gezeigt und diesbezüglich beschrieben ist, voneinander wegzubewegen. Durch die Bewegung am Griff 32 kann der Hebel 35, mit dem der Griff 32 verbunden sein kann, den Greifer 33 aus dem Eingriff mit dem Gegenstück bewegen, um die Verriegelung 31 und damit den Belastungsträger 16 bzw. den Belastungsarm 76 freizugeben. Dadurch kann der Belastungsträger 16 und damit das Streckwerk 10 geöffnet werden, wobei der Belastungsarm 76, insbesondere durch eine Schwenkbewegung des Grundkörpers 30 mit dem Belastungsarm 76 um die Halterung 28 der Textilmaschine, wobei die Halterung 28 ein Lager 37 ausbilden kann, derart bewegt werden kann, dass die Oberwalzen 20 und Unterwalzen voneinander wegbewegt werden. In der dargestellten exemplarischen Ausführungsform werden die Oberwalzen 20 somit von den Unterwalzen abgehoben.
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Die Verriegelung 31 ist insbesondere, entgegen zu den in den Figs. 1A bis 4 dargestellten und beschriebenen exemplarischen Ausführungsformen, näher zu der Ausgangsoberwalze 23 als zu der Eingangsoberwalze 21, insbesondere an dem freien stirnseitigen Ende des Belastungsarms 76, angeordnet. Das freie stirnseitige Ende des Belastungsarms 76 kann dazu eine Halterung 28 zur drehbeweglichen Aufnahme des Hebels 35 aufweisen, wobei die Halterung 28 mit dem Hebel 35 über ein Gelenk 60 verbunden ist, damit der Hebel 35 um die Gelenkachse relativ zum Belastungsarm 76 bewegbar ist. Die stirnseitige Anordnung begünstigt eine zuverlässigere Arretierung des Belastungsarms 76, wodurch eine besonders steife Struktur ausgebildet werden kann, die die Relativposition der Oberwalzen 20 und Unterwalzen zueinander stärker fixiert, verglichen beispielsweise mit den Ausführungsformen der Figs. 1A bis 4.
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Nach dieser bevorzugten Ausführungsform kann insbesondere vorgesehen sein, dass der Grundkörper 30 eine verstärkte Struktur ausbildet, etwa indem mehr Material ausgebildet ist. Alternativ oder zusätzlich kann um das Lager 37, das die Halterung 28 umgreift, eine Lagerung 19 ausgebildet sein, die eine Materialverstärkung des Grundkörpers 30 darstellen kann, die ebenfalls bei einem Verschwenken des Belastungsarms 76 mitbewegt werden kann. Wie an anderer Stelle beschrieben, kann in einem Teil der Lagerung 19, insbesondere als Teil des Grundkörpers 30 des Belastungsträgers 16, ein schwenkbarer Teil 72 eines Vorverdichters 70 ausgebildet sein. Diese kann eine Faserband-Noozle 75 als Verlängerung 73 des Vorverdichters 70 aufweisen. Die Faserband-Noozle 75 kann werkzeuglos zerstörungsfrei auswechselbar an dem Vorverdichter 70 angeordnet sein, beispielsweise per Rast- und/oder Klipsverbindung. So kann der Vorverdichter 70 eine Öffnung aufweisen, in welche ein stirnseitiges Ende der Faserband-Noozle 75 rastverbindend einsetzbar ist. Dazu können Rastnasen an dem stirnseitigen Ende der Faserband-Noozle 75 ausgebildet sein, welche nach Einsetzen in die Öffnung auf einer der Oberwalzen 20 abgewandten Seite des Vorverdichters 70 den Öffnungsrand umgreifen. Die Auswechselbarkeit ermöglicht die Verwendung von unterschiedlich dimensionierten Faserband-Noozlen 75, welche dem zu verarbeitenden Faserband und/oder dem daraus herzustellenden Garn angepasst sein können.
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Der Vorverdichter 70 nimmt nach dieser bevorzugten Ausführungsform des Weiteren einen permanent fixierten Teil 71 auf, der in einem Teil der Halterung 28 ausgebildet ist. Mit anderen Worten ist die Halterung 28 am Anordnungsort des Vorverdichters 70 mit einem den permanent fixierten Teil 71 ausmachenden Faserbandführungsabschnitt ausgebildet, welcher ein Funktionsteil des Vorverdichters 70 im Anordnungszustand desselbigen an der Halterung 28 ausbildet. Der permanent fixierte Teil 71 bzw. der Faserbandführungsabschnitt ist bei diesem Ausführungsbeispiel muldenartig und über einen vordefinierten Oberflächenabschnitt der Halterung 28 ausgestaltet. Dadurch kann ein zuverlässiges Führen des Faserbandes aus einer unterhalb des Belastungsträgers 16 angeordneten, nicht dargestellten Spinnkanne sichergestellt werden. Die muldenartige Form kann entsprechend der Faserbandzuführung ausgestaltet und angepasst sein.
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Bei einer Bewegung des Grundkörpers 30 mit dem Vorverdichter 70 um die Halterung 28 in Richtung des Zustands Z2 bewegt sich dieser permanent fixierte Teil 71 bzw. der Faserbandführungsabschnitt nicht mit, womit es zu einer Relativbewegung der Öffnung des Vorverdichters 70 zu dem permanent fixierten Teil 71 derart kommt, dass ein über den Vorverdichter 70 geführtes Faserband im geöffneten Zustand des Belastungsträgers 16 verklemmt wird, um dadurch ein Herausgleiten des Faserbandes bei einer Maßnahme an dem Streckwerk 10 in zuverlässiger Weise zu verhindern.
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Fig. 5C zeigt eine Schnittdarstellung durch die Ausführungsform der Figs. 5A und 5B. Darin ist alternativ zur Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 4 als Feder 24 eine Druckfeder 80 anstelle der Drehfeder 90 dargestellt, um die Vorspannung der Oberwalzen 20 gegenüber den Unterwalzen einstellen zu können. Dazu kann beispielsweise ein Spiralfederkörper 82 in einem Federgehäuse 84 angeordnet sein, um einen Druckstempel 86 auf den Träger 38 zu drücken, um die am Träger 38 angeordnete Oberwalze 20 nach unten auf die zugeordnete Gegenwalze wie die Unterwalze, ggf. unter Zwischenlage eines Riemchens wie bei einem Riemchenwalzenpaar, zu drücken. Dabei kann der Druck entsprechend über ein Drehgelenk 55 vermittelt werden, wie entsprechend an anderer Stelle beschrieben. Das Federgehäuse 84 kann in einer Federhalterung 88 angeordnet sein. Dabei ist insbesondere ein Federoberteil 85 ausgebildet und angeordnet, um in dem Federgehäuse 84 geführt zu werden, wobei eine Führungsvorrichtung (nicht gezeigt) ausgebildet ist, um in einer Aussparung 87 des Federgehäuses 84 derart geführt zu werden, dass zwischen verschiedenen Vorspannungen der Druckfeder 80, hier exemplarisch durch eine erste Spannposition F1 bzw. eine zweite Spannposition F2, gewählt werden kann. Dabei kann die Führungsvorrichtung in einer vertikalen Schiene, die hier an der Schnittebene angeordnet ist, geführt werden, wenn durch eine Druckbewegung der Spiralfederkörper 82 komprimiert oder dekomprimiert wird, indem das Federoberteil 85 tiefer geschoben oder herausbewegt wird. Durch eine Rotationsbewegung (oder eine Seitwärtsbewegung in anderen bevorzugten Ausführungsformen) kann die Führungsvorrichtung in horizontale Aussparungen bewegt werden, um die jeweilige erste Spannposition F1 oder zweite Spannposition F2 wählen und festlegen zu können. Eine entspannte Position ist dabei in bevorzugter Weise durch F0 angeführt, wenn der Spiralfederkörper 82 maximal entspannt ist und das Federoberteil 85 damit maximal nach oben ausgelenkt ist.
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Des Weiteren kann der Druckstempel 86 nach dieser Ausführungsform in eine Vertiefung wie eine Nut des Trägers 38 eingreifen, um den Träger 38 innerhalb der Aufnahme 39 ohne die Verwendung eines wie vorstehend beschriebenen Druckstückes 46 axial zu fixieren, wodurch die gleichen Vorteile wie vorstehend im Zusammenhang mit dem Druckstück 46 erreicht werden können. Dies ermöglicht zudem eine einfachere Ausgestaltung der Aufnahme 39. Ferner kann in der bevorzugten Position F0 die Druckkraft der Druckfeder 80 so vorgesehen sein, dass ein Herausnehmen des Trägers 38 durch Überwinden einer geringen verbleibenden Druckfederkraft vereinfacht wird. Eine Herausnahme des Trägers 38 ist natürlich ebenfalls in den Spannpositionen F1 und F2 möglich, jedoch mit einer die entsprechende Druckfederkraft zu überwindenden Zugkraft.
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Fig. 6A zeigt eine Seitenansicht einer exemplarischen Ausführungsform des Belastungsträgers 16 mit Oberwalzen 20 der Figuren 5A und 5B in geschlossener, insbesondere arretierter Stellung, entsprechend dem geschlossenen, arretierten Zustand Z1. Fig. 6B zeigt eine schematische Seitenansicht der exemplarischen Ausführungsform des Belastungsträgers 16 mit Oberwalzen 20 der Figuren 5A und 5B in einer offenen Stellung Z2, die durch Übergang mittels Verschwenkung des Belastungsarms 76 zusammen mit dem Grundkörper 30 und der Lagerung 19 und eine dadurch bedingte Rotation um das Lager 37 der Halterung 28 herum erfolgt. Im geschlossenen arretierten Zustand Z1 bildet der schwenkbare Teil 72 mit dem permanent fixierten Teil 71 eine weitestgehend lineare Führungsstruktur des Vorverdichters 70 zum Führen des Faserbandes aus, um das Faserband führen und insbesondere vorverdichten zu können. Die Vorverdichtung kann dabei dadurch erreicht werden, dass der Vorverdichter 70 entlang der Faserbandtransportrichtung eine verjüngende Führungsstruktur ausbildet, mit anderen Worten die Öffnungsbreite des Vorverdichters 70 entlang der Faserbandtransportrichtung stetig oder stufenartig abnimmt.
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Das Öffnen des Belastungsträgers 16 bzw. das Verbringen desselbigen in Richtung des Zustands Z2 oder allgemein in eine Öffnungsposition ermöglicht eine gewinkelte Stellung zwischen dem permanent fixierten Teil 71 und dem schwenkbaren Teil 72. Der schwenkbare Teil 72 kann mindestens teilweise in mindestens einer Komponente wie der Lagerung 19 (hier der beispielhafte Fall), dem Grundkörper 30 oder dem Belastungsarm 76 ausgebildet sein. Die gewinkelte Stellung bewirkt eine Verklemmung des mit dem Vorverdichter 70 geführten Faserbandes, um dadurch ein Herausrutschen des Faserbandes aus dem Vorverdichter 70 zu vermeiden.
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Wie ebenfalls exemplarisch dargestellt, kann die Verlängerung 73 ausgebildet sein, die insbesondere als Faserband-Noozle 75 ausgebildet ist, das Faserband aus den übrigen Bestandteilen des Vorverdichters 70 herauszuführen, um die Führung des Faserbandes in Richtung des Streckwerks 10 in einer Betriebsstellung (geschlossener und arretierter Zustand Z1) zu verlängern und das Faserband insbesondere bei einer Bewegung Richtung Streckwerk 10 stabilisieren zu können. Ferner ermöglicht dies eine zielgerichtete Führung des Faserbandes in Richtung der ersten Oberwalze 20 bzw. der Eingangswalze 21. Die Faserband-Noozle 75 kann in bevorzugter Weise, wie dargestellt, eine sich entlang der Faserbandtransportrichtung verjüngende Öffnungsbreite aufweisen, um eine weitere Verdichtung des Faserbandes in definierter Weise abhängig vom ausgewählten Öffnungsdurchmesser der Faserband-Noozle 75 zu erreichen.
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Mit "kann" sind insbesondere optionale Merkmale der Erfindung bezeichnet. Demzufolge gibt es auch Weiterbildungen und/oder Ausführungsbeispiele der Erfindung, die zusätzlich oder alternativ das jeweilige Merkmal oder die jeweiligen Merkmale aufweisen.
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Aus den vorliegend offenbarten Merkmalskombinationen können bedarfsweise auch isolierte Merkmale herausgegriffen und unter Auflösung eines zwischen den Merkmalen gegebenenfalls bestehenden strukturellen und/oder funktionellen Zusammenhangs in Kombination mit anderen Merkmalen zur Abgrenzung des Anspruchsgegenstands verwendet werden.
Bezugszeichenliste | 10 | Streckwerk | 54 | Trägerhalterung |
| 16 | Belastungsträger | 55 | Drehgelenk |
| 19 | Lagerung | 56 | Gelenkstab |
| 20 | Oberwalze | 57 | erste Aussparung |
| 21 | Eingangsoberwalze | 58 | zweite Aussparung |
| 22 | Riemchenoberwalze | 60 | Gelenk |
| 23 | Ausgangsoberwalze | 61A | erste Referenzstruktur |
| 24 | Feder | 61B | zweite Referenzstruktur |
| 25 | Schiene | 62 | Referenzfläche |
| 28 | Halterung | 63 | Referenzgegenfläche |
| 30 | Grundkörper des Belastungsträgers | 64 | einstellbarer Abstand einer zweiten |
| 31 | Verriegelung | | Mittelfeldweite |
| 32 | Griff | 66 | einstellbarer Abstand einer ersten |
| 33 | Greifer | | Mittelfeldweite |
| 34 | Schlauch | 68 | einstellbarer Abstand einer |
| 34A | Trichterelement | | Eingangsfeldweite |
| 35 | Hebel | 70 | Vorverdichter |
| 36 | Absaugvorrichtung | 71 | permanent fixierter Teil des |
| 37 | Lager | | Vorverdichters |
| 38 | Träger | 72 | schwenkbarer Teil des |
| 39 | Aufnahme | | Vorverdichters |
| 40 | Bewegteil | 73 | Verlängerung des Vorverdichters |
| 41 | Kontaktbereich | 74 | Schraube |
| 42 | Federhalterung | 75 | Faserband-Noozle |
| 43 | Federkörper | 76 | Belastungsarm |
| 44 | erster Federarm | 77 | Trichter |
| 46 | Druckstück | 78 | Trichterauslass |
| 47 | Nut | 79 | Faserbandzuführung |
| 48 | zweiter Federarm | 80 | Druckfeder |
| 49 | Federarmaufnahme | 82 | Spiralfederkörper |
| 50 | Zugrichtung | 84 | Federgehäuse |
| 52 | Lager | 85 | Federoberteil |
| 86 | Druckstempel | F0 | Entspannungszustand |
| 87 | Aussparung | F1 | erste Spannposition |
| 88 | Federhalterung | F2 | zweite Spannposition |
| 90 | Drehfeder | F3 | dritte Spannposition |
| 91 | Halteeinrichtung | L | Längsachse der Halterung |
| 92 | Klipseinrichtung | Z1 | geschlossener, arretierter Zustand |
| 93 | Klipselement | Z2 | geöffneter Zustand |