EP4698447A1 - Verpackungsvorrichtung und verfahren zum zusammenfassen von mindestens zwei artikeln über einen verpackungszuschnitt - Google Patents
Verpackungsvorrichtung und verfahren zum zusammenfassen von mindestens zwei artikeln über einen verpackungszuschnittInfo
- Publication number
- EP4698447A1 EP4698447A1 EP24715719.1A EP24715719A EP4698447A1 EP 4698447 A1 EP4698447 A1 EP 4698447A1 EP 24715719 A EP24715719 A EP 24715719A EP 4698447 A1 EP4698447 A1 EP 4698447A1
- Authority
- EP
- European Patent Office
- Prior art keywords
- packaging
- intermediate station
- packaging blanks
- blanks
- articles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B27/00—Bundling particular articles presenting special problems using string, wire, or narrow tape or band; Baling fibrous material, e.g. peat, not otherwise provided for
- B65B27/04—Bundling groups of cans or bottles
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B41/00—Supplying or feeding container-forming sheets or wrapping material
- B65B41/02—Feeding sheets or wrapper blanks
- B65B41/04—Feeding sheets or wrapper blanks by grippers
- B65B41/06—Feeding sheets or wrapper blanks by grippers by suction-operated grippers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B43/00—Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
- B65B43/12—Feeding flexible bags or carton blanks in flat or collapsed state; Feeding flat bags connected to form a series or chain
- B65B43/14—Feeding individual bags or carton blanks from piles or magazines
- B65B43/145—Feeding carton blanks from piles or magazines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B43/00—Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
- B65B43/42—Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
- B65B43/44—Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation from supply magazines
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B43/00—Forming, feeding, opening or setting-up containers or receptacles in association with packaging
- B65B43/42—Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation
- B65B43/46—Feeding or positioning bags, boxes, or cartons in the distended, opened, or set-up state; Feeding preformed rigid containers, e.g. tins, capsules, glass tubes, glasses, to the packaging position; Locating containers or receptacles at the filling position; Supporting containers or receptacles during the filling operation using grippers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B41/00—Supplying or feeding container-forming sheets or wrapping material
- B65B41/18—Registering sheets, blanks, or webs
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft eine Verpackungsvorrichtung (1) und ein Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Artikeln (31) über einen Verpackungszuschnitt (20). Die Verpackungsvorrichtung (1) umfasst ein Magazin (2) für Verpackungszuschnitte (20), in welchem Magazin (2) mindestens zwei Stapel (21) an Verpackungszuschnitten (20) angeordnet sind. Die Verpackungsvorrichtung (1) umfasst weiterhin eine Entnahmeeinrichtung (3), die dazu ausgebildet ist, mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) von mindestens zwei unterschiedlichen Stapeln (21) aus dem Magazin (2) aufzunehmen und diese innerhalb einer Zwischenstation (4) abzulegen. Wahlweise kann die Entnahmeeinrichtung (3) dazu ausgebildet sein, mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) aus einer verschachtelten Anordnung aus dem Magazin (2) aufzunehmen und diese innerhalb der Zwischenstation (4) abzulegen. Die Zwischenstation (4) umfasst mindestens eine Handhabungseinrichtung (5) für mindestens einen der Verpackungszuschnitte (20). Weiterhin umfasst die Verpackungsvorrichtung (1) eine Applikationseinrichtung (6), die dazu ausgebildet ist, die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) von der Zwischenstation (4) aufzunehmen und jeweils an einer Zusammenstellung (30) von Artikeln (31) zu applizieren. Hierbei ist vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung (3) und/oder die Zwischenstation (4) und/oder die Applikationseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist/sind, einen Abstand (A) zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten (20) zu verändern.
Description
Verpackungsvorrichtung und Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Artikeln über einen Verpackungszuschnitt
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackungsvorrichtung und ein Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Artikeln über einen Verpackungszuschnitt.
Für die Verarbeitung, Zusammenstellung, Gruppierung und Verpackung von Artikeln wie bspw. Getränkebehältern gibt es unterschiedliche Verpackungsarten. Eine häufig gebrauchte Variante besteht etwa in einer Zusammenfassung mehrerer gleichartiger Artikel bzw. Behälter zu tragbaren, relativ handlichen Gebindeeinheiten oder Verpackungseinheiten. Auch hierfür sind verschiedene Möglichkeiten bekannt, einzelne Artikel oder Behälter zu größeren Gebinden zusammenzufassen. So werden bspw. Getränkebehälter meist mittels Schrumpffolien zu Gebinden von vier, sechs oder mehr Behältern zusammengefasst und verpackt. Die Herstellung von Gebinden ist meist unumgänglich, da sie die häufigste Variante von Verpackungseinheiten für Getränkebehälter oder Flaschen aus PET- Kunststoff darstellen. Die Gebinde werden für den Transport teilweise nochmals zusammengefasst und/oder in Lagen zusammengestellt und palettiert.
Weiterhin ist die Verwendung von sogenannten oberen Greifkartonverpackungen bekannt, um beispielsweise mehrere Flaschen über ihre Halsbereiche oder mehrere Dosen zusammenzufassen. Eine Verpackungsmaschine zum Aufsetzen solcher oberen Greifkartonverpackungen ist in der Patentschrift EP 1 075419 B1 beschrieben. Hierbei sind die Artikel oder Behälter in einer Kiste angeordnet und die Greifkartonverpackung wird von oben auf den mindestens einen in der Kiste angeordneten Artikel aufgesetzt. Insbesondere ist in der Kiste eine Mehrzahl von Artikeln angeordnet, und durch das Aufsetzen einer geringeren Anzahl an oberen Greifkartonverpackungen werden Untergruppen gebildet, die jeweils einen Teil der in der Kiste angeordneten Artikel zusammenfassen.
Eine Greifkartonverpackung weist eine Anordnung und Anzahl von Durchtrittsöffnungen auf, die der Anordnung und Anzahl der zusammenzufassenden Artikel oder Behälter entsprechen. Der Durchmesser der Durchtrittsöffnungen ist dabei in der Regel geringfügig geringer als ein maximaler Durchmesser der Artikel in einem
oberen Bereich. Die Greifkartonverpackung wird auf die Artikel aufgesetzt und aufgedrückt, so dass ein definierter oberer Bereich der Artikel durch die Durchtrittsöffnungen durchgedrückt wird. Insbesondere wird ein oberer Bereich mit einem maximalen Durchmesser durch die Durchtrittsöffnungen durchgedrückt und die Randbereiche der Durchtrittsöffnungen werden unterhalb dieses maximalen Durchmessers mit den Artikeln in Eingriff gebracht, so dass die Greifkartonverpackung sicher und fest an den Artikeln festgelegt wird. Um die Greifkartonverpackung derart an den Artikeln festzulegen, insbesondere um die Artikel durch die Durchtrittsöffnungen durchzudrücken, sind relativ hohe Applikationskräfte notwendig. Dementsprechend müssen die Artikel dieser Applikationskraft einen geeigneten Widerstand entgegenbringen, damit die Artikel beim Aufbringen der Greifkartonverpackung nicht beschädigt werden.
Die Offenlegungsschrift WO 2020233 943 A1 beschreibt eine Verpackungsvorrichtung und ein Verfahren zur Herstellung von Verpackungseinheiten. In einem Magazin wird eine Vielzahl an flächigen Verpackungszuschnitten gestapelt bereitgestellt. Hierbei ist ein Industrieroboter mit einem Arbeitswerkzeug beschrieben, der zeitgleich mehrere flächige Verpackungszuschnitte entgegennehmen kann und diese an mehreren Artikelgruppierungen anbringt.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Applikation von Verpackungszuschnitten technisch einfach und günstig zu gestalten und insbesondere den Aufwand für Wartung und Reparatur von hierfür verwendeten Verpackungsvorrichtungen zu reduzieren.
Die obige Aufgabe wird durch eine Verpackungsvorrichtung und ein Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Artikeln über einen Verpackungszuschnitt gelöst, die die Merkmale in den unabhängigen Ansprüchen umfassen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden durch die Unteransprüche beschrieben.
Die Verpackungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst ein Magazin für Verpackungszuschnitte, eine Entnahmeeinrichtung, eine Zwischenstation und eine Applikationseinrichtung.
Hierbei ist vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung und/oder die Zwischenstation und/oder die Applikationseinrichtung dazu ausgebildet ist/sind, einen Abstand zwischen den mindestens zwei zweitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich aus dem Magazin entnommenen Verpackungszuschnitten zu verändern und/oder
anzupassen. Hierfür sind die Entnahmeeinrichtung und/oder die Zwischenstation und/oder die Applikationseinrichtung mit entsprechenden Einstelleinrichtungen ausgestattet.
Bei den in der Verpackungsvorrichtung gehandhabten Artikeln oder Behältern handelt es sich vorzugsweise um Getränkebehälter, insbesondere um Flaschen aus PET oder einem anderen geeigneten Kunststoff, aber auch die Verwendung von Glasflaschen wäre denkbar. Bevorzugt können die Artikel oder Behälter auch durch Dosen aus Kunststoff und/oder Aluminium oder einem anderen Metall o.ä. gebildet sein. Die Verpackungsvorrichtung und das hier ebenfalls beschriebene Verfahren sind jedoch auch geeignet, einen entsprechenden Verpackungszuschnitt an andere geeignete Artikel oder Behälter anzuordnen und an diesen festzulegen.
Für die Handhabung innerhalb der Verpackungsvorrichtung werden Zusammenstellungen von Artikel bereitgestellt. Diese Zusammenstellungen werden insbesondere in einem sogenannten Gruppiermodul oder Einteilmodul erzeugt. Beispielsweise können Einteiler vorgesehen sein, welche zwei in Förderrichtung aneinander anschließende Horizontalfördereinrichtungen umfassen können und ggf. durch einen intermittierenden Betrieb Zusammenstellungen aus jeweils mehreren Artikeln erzeugen.
Auch sind Einteilelemente bekannt, welche über mehrere Schubbalken mit den Artikeln in Anlage treten können, die jeweiligen Artikel gegenüber nacheilenden Artikeln sodann in Förderrichtung beschleunigen und hierdurch eine jeweilige Zusammenstellung aus mehreren Artikeln bilden. Weitere Möglichkeiten zum Zusammenstellen von Artikelgruppen sind dem Fachmann bekannt und hiermit von der Anmeldung umfasst.
In dem Magazin können mindestens zwei Stapel an Verpackungszuschnitten angeordnet sein. Insbesondere werden die Verpackungszuschnitte im Magazin in mindestens zwei Stapeln bereitgestellt. Zwischen den Stapeln ist aus Gründen der Platzersparnis hierbei in der Regel kein oder nur ein geringer erster Abstand ausgebildet. Auch kann aus Gründen der Platzersparnis vorgesehen sein, dass die Verpackungszuschnitte ineinander verschachtelt innerhalb des Magazins angeordnet sind.
Die Verpackungszuschnitte können beispielsweise durch flächige Verpackungszuschnitte in Form sogenannter oberer Greifkartonverpackungen o.ä. gebildet sein. Die verwendeten Verpackungszuschnitte weisen eine Anordnung und Anzahl von Durchtrittsöffnungen auf, die der Anordnung und Anzahl der
zusammenzufassenden Artikel oder Behälter entsprechen. Der Durchmesser der Durchtrittsöffnungen ist dabei in der Regel geringfügig geringer als ein maximaler Durchmesser der Artikel in einem oberen Bereich, so dass eine rastende Verbindung durch Überwindung eines gewissen Widerstands beim Applizieren der Verpackungszuschnitte ermöglicht ist.
Der insbesondere flächige Verpackungszuschnitt kann beispielsweise durch stofflich wiederverwertbare zellulosehaltige Materialien ausgebildet sein. Beispielsweise kann der flächige Verpackungszuschnitt durch Pappe und/oder durch Karton ausgebildet sein, was sich nach Gebrauch problemlos recyclen lässt. Darüber hinaus ist es denkbar, dass der flächige Verpackungszuschnitt durch Kunststoff ausgebildet ist, wobei insbesondere sortenreine Thermoplast-Kunststoffe zum Einsatz kommen dürften, die sich ebenfalls gut wiederverwerten lassen. Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann sich der flächige Verpackungszuschnitt aus mehreren zellulosehaltigen Schichten zusammensetzen oder aus einer Kombination von unterschiedlichen Materialien, sowie unterschiedlichen recycelten Materialien bestehen.
Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der Verpackungszuschnitt weiterhin mehrere Ausnehmungen besitzt, welche ggf. gemeinsam einen Tragegriff ausbilden.
Die Entnahmeeinrichtung ist dazu ausgebildet, mindestens zwei Verpackungszuschnitte aus dem Magazin aufzunehmen und die mindestens zwei Verpackungszuschnitte innerhalb einer Zwischenstation abzulegen. Insbesondere ist die Entnahmeeinrichtung dazu ausgebildet, mindestens zwei Verpackungszuschnitte von mindestens zwei unterschiedlichen Verpackungszuschnitts - Stapeln aufzunehmen. Alternativ ist die Entnahmeeinrichtung dazu ausgebildet, mindestens zwei Verpackungszuschnitte aus einer verschachtelten Anordnung aufzunehmen.
Hierfür kann die Entnahmeeinrichtung entsprechend ausgestattete Greifelemente zum Erfassen der Verpackungszuschnitte umfassen, beispielsweise Sauggreifer o.ä.
Die Zwischenstation der Verpackungsvorrichtung umfasst mindestens eine Handhabungseinrichtung für mindestens einen der Verpackungszuschnitte.
Die Handhabung mindestens eines der mindestens zwei in der Zwischenstation abgelegten Verpackungszuschnitte kann beispielsweise ein Ausrichten und/oder Zentrieren der Verpackungszuschnitte für die nachfolgende Applikation an den
Artikelzusammenstellungen vorsehen. Beispielsweise kann die mindestens eine Handhabungseinrichtung der Zwischenstation als Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung ausgebildet sein oder eine Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung umfassen. Die Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung ist insbesondere dazu ausgebildet, die Verpackungszuschnitte für die nachfolgende Aufnahme durch die Applikationseinrichtung auszurichten und/oder zu zentrieren.
Alternativ oder zusätzlich können die Verpackungszuschnitte innerhalb der Zwischenstation für die nachfolgende Applikation an den Zusammenstellungen von Artikeln in geeigneter Weise vorbereitet werden. Beispielsweise werden die Verpackungszuschnitte innerhalb der Zwischenstation zumindest bereichsweise aufgefaltet und/oder umgefaltet und/oder geklebt und/oder vorgebrochen. Hierfür kann die mindestens eine Handhabungseinrichtung als eine Falteinrichtung und/oder eine Klebeeinrichtung und/oder eine Vorbrecheinrichtung ausgebildet sein.
Eine entsprechende Falteinrichtung kann beispielsweise dazu ausgebildet sein, einen Teilbereich des jeweiligen Verpackungszuschnittes zur Ausbildung eines Tragegriffbereiches aufzufalten. Beispielsweise wird hierbei ein mittlerer Bereich zwischen zwei Reihen an Durchtrittsöffnungen nach oben aus einer die Durchtrittsöffnungen umfassenden Horizontalebene herausgefaltet, welcher nach oben aufgefaltete Bereich in der fertiggestellten Verpackungseinheit die Artikel nach oben überragt und somit durch den Kunden zum Tragen der Verpackungseinheit einfach erfasst werden kann.
Eine alternative Falteinrichtung kann vorsehen, dass Randbereiche der Verpackungszuschnitte zur Ausbildung einer Außenmantelflächen der Artikel nachfolgend teilweise umgreifenden Schürze nach unten gefaltet werden. In diesem Fall kann zusätzlich vorgesehen sein, dass der Falteinrichtung eine Klebeeinrichtung zugeordnet ist, die Teilbereiche der nach unten gefalteten Randbereiche zur Ausbildung und/oder Stabilisierung der Schürze miteinander verklebt.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Zwischenstation für jeden der mindestens zwei Verpackungszuschnitte jeweils eine Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung und/oder jeweils eine Falteinrichtung und/oder jeweils eine Klebeeinrichtung und/oder jeweils eine Vorbrecheinrichtung umfasst.
Eine Vorbrecheinrichtung kann insbesondere verwendet werden, um eine Widerstandskraft in einem Randbereich der Durchtrittsöffnungen des
Verpackungszuschnitts bei der nachfolgenden Applikation des Verpackungszuschnitts an den mindestens zwei Artikeln der Zusammenstellung zu reduzieren.
Beispielsweise umfasst die Vorbrecheinrichtung mindestens eine Dehnmatrize, vorzugsweise jedoch eine Mehrzahl von Dehnmatrizen, die geeignet ist/sind, die Randbereiche der mindestens einen Durchtrittsöffnung des Verpackungszuschnitts zu dehnen und/oder zu weiten. In diesem Fall wird durch die Vorbehandlung ein mittlerer Durchmesser der mindestens einen Durchtrittsöffnung zumindest geringfügig vergrößert. Dadurch kann ein oberer Bereich der Artikel mit einem maximalen Durchmesser, welcher maximaler Durchmesser vorzugsweise zumindest geringfügig größer ist als ein mittlerer Durchmesser der Durchtrittsöffnungen, leichter durch die jeweilige Durchtrittsöffnung hindurchgeführt werden.
Wahlweise können im Randbereich der Durchtrittsöffnungen sich radial erstreckende Einschnitte vorgesehen sein. Beim Aufsetzen der Verpackungszuschnitte auf die jeweilige Vorbrecheinrichtung, wobei die Dehnmatrizen jeweils durch die korrespondierend ausgebildeten Durchtrittsöffnungen geführt werden, werden die Teilbereiche der Verpackungszuschnitte zwischen den Einschnitten nach oben gefaltet, wodurch sich der mittlere Durchmesser der Durchtrittsöffnungen vergrößert.
Die nach oben gefalteten Teilbereiche werden auch als Fixierlaschen bezeichnet. Beim nachfolgenden Applizieren der Verpackungszuschnitte an den Artikelzusammenstellungen wird der Verpackungszuschnitt derart mit den Artikeln in Eingriff gebracht, dass die Fixierlaschen unterhalb eines maximalen Durchmessers der Artikel in einem oberen Bereich der Artikel eingreifen und den Verpackungszuschnitt dadurch im Wesentlichen ortsfest an den Artikeln festgelegen. Somit können die Artikel keine nennenswerten Relativbewegungen oder Positionsveränderungen relativ zueinander sowie gegenüber dem Verpackungszuschnitt mehr machen.
Der Verpackungszuschnitt kann nur mit erhöhtem Kraftaufwand mit einer nach oben gerichteten Kraftkomponente wieder von den Artikeln der derart ausgebildeten Verpackungseinheit entfernt werden, wobei der Verpackungszuschnitt in der Regel zumindest teilweise zerstört wird.
Durch diese Vorbehandlung des Verpackungszuschnitts wird die Applikationskraft, mit der der Verpackungszuschnitt auf die Artikel der Zusammenstellung aufgedrückt wird, gegenüber einer Applikationskraft, die notwendig wäre, um einen Verpackungszuschnitt ohne Vorbehandlung an den Artikeln festzulegen, deutlich reduziert. Mit dieser
Vorbehandlung kann somit die Gefahr, dass beim Aufbringen des Verpackungszuschnitts die Artikel beschädigt werden, reduziert werden. In diesem Fall können sogar Artikel verwendet werden, die eine geringere Wandstärke aufweisen, ohne dass diese beim Aufbringen des Verpackungszuschnitts beschädigt werden.
Die Applikationseinrichtung ist dazu ausgebildet, die mindestens zwei Verpackungszuschnitte von der Zwischenstation aufzunehmen und jeden der mindestens zwei Verpackungszuschnitte jeweils an einer Zusammenstellung von Artikeln zur Ausbildung einer Verpackungseinheit zu applizieren. Insbesondere umfasst die Applikationseinrichtung entsprechend ausgestattete Greifelemente zum Erfassen der Verpackungszuschnitte, beispielsweise Sauggreifer o.ä.
Hierfür werden der Applikationseinrichtung die bereitgestellten Artikelzusammenstellungen in einer Transporteinrichtung zugeführt. Insbesondere werden die Artikelzusammenstellungen in einem zweiten Abstand beabstandet zueinander der Applikationseinrichtung zugeführt. Der zweite Abstand ist in der Regel größer als der erste Abstand, in welchem die Verpackungszuschnitte innerhalb des Magazins angeordnet sind.
Die Verpackungszuschnitte werden durch die Applikationseinrichtung aus der Zwischenstation entnommen und zur Ausbildung der Verpackungseinheiten auf die Artikelzusammenstellungen aufgesetzt und dabei auf die Artikel aufgedrückt. Hierbei wird ein definierter oberer Bereich der Artikel durch die Durchtrittsöffnungen hindurchgedrückt. Insbesondere wird ein oberer Bereich der Artikel mit einem maximalen Durchmesser durch die Durchtrittsöffnungen hindurchgedrückt und die Randbereiche der Durchtrittsöffnungen werden unterhalb dieses maximalen Durchmessers mit den Artikeln in Eingriff gebracht, so dass die Verpackungszuschnitte jeweils sicher und fest an den Artikeln der Artikelzusammenstellungen festgelegt werden.
Nach dem Aufdrücken des Verpackungszuschnitts auf die Artikel kann weiterhin vorgesehen werden, dass beispielsweise Randbereiche des Verpackungszuschnitts nach unten gefaltet und miteinander und/oder an den Artikeln fixiert werden, beispielsweise durch Klebeverbindungen o.ä.
Bei allen vorbeschriebenen und nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen und Ausführungsbeispielen ist insbesondere vorgesehen, dass die Applikationseinrichtung dazu ausgebildet ist, die mindestens zwei Verpackungszuschnitte jeweils zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich aufzunehmen und zeitgleich oder im
Wesentlichen zeitgleich an einer entsprechenden Anzahl von mindestens zwei Zusammenstellungen von Artikeln zu applizieren.
Um die mindestens zwei aus dem Magazin zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich entnommenen Verpackungszuschnitte zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich an einer gleichen Anzahl an Zusammenstellungen zu applizieren, ist es notwendig, die Verpackungszuschnitte vorab auf eine geeignete Teilung zu bringen. D.h., zwischen den Verpackungszuschnitte muss ein dritter Abstand ausgebildet werden, welcher dritte Abstand im Wesentlichen mit dem zweiten Abstand korrespondiert. In der Regel ist der dritte Abstand um zweimal eine Überstandsbreite geringer als der zweite Abstand zwischen den Artikelzusammenstellungen. Hierbei definiert die Überstandsbreite einen Bereich des Verpackungszuschnitts, der seitlich über die Artikelzusammenstellung hinausragt.
Nachfolgend soll an einigen Ausführungs- und Anwendungsbeispielen, die auch miteinander kombiniert werden können, dargestellt werden, wie die Verpackungszuschnitte innerhalb der Verpackungsvorrichtung von einer ersten Teilung im Magazin auf eine zweite Teilung für die Applikation an den Artikelzusammenstellungen gebracht werden können.
Bei einem ersten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Veränderung des Abstands der gemeinsam aus dem Magazin entnommenen Verpackungszuschnitte von dem ersten Abstand auf den dritten Abstand vermittels der Entnahmeeinrichtung erfolgt. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung zwei oder mehr Verpackungszuschnitte aus dem Magazin entnimmt, welche Verpackungszuschnitte innerhalb des Magazins in einem ersten Abstand beabstandet zueinander angeordnet sind oder welche Verpackungszuschnitte innerhalb des Magazins ineinander verschachtelt angeordnet sind.
Während die Entnahmeeinrichtung die mindestens zwei Verpackungszuschnitte in die Zwischenstation überführt, werden die Verpackungszuschnitte durch entsprechende Einstelleinrichtungen der Entnahmeeinrichtung auf die gewünschte zweite Teilung gebracht, d.h. in die gewünschte Beabstandung mit einem zwischen den Verpackungszuschnitten ausgebildeten dritten Abstand. Die derart beabstandeten Verpackungszuschnitte werden innerhalb der Zwischenstation mit dem zwischen den beiden Verpackungszuschnitten ausgebildeten dritten Abstand abgelegt.
Beispielsweise sind die Greifelemente der Entnahmeeinrichtung abstandsvariabel ausgebildet, indem die Greifelemente beispielsweise an einer als Führungsschiene ausgebildeten Einstelleinrichtung angeordnet sind. Durch Verschieben mindestens eines der Greifelemente entlang dieser Führungsschiene wird der Abstand zwischen den Greifelementen und somit der Abstand zwischen den durch die Greifelemente erfassten Verpackungszuschnitten entsprechend verändert und an die gewünschte zweite Teilung angepasst.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Veränderung des Abstands der Verpackungszuschnitte von dem ersten Abstand auf den dritten Abstand vermittels der Applikationseinrichtung vorgenommen wird. Insbesondere ist hierbei vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung zwei in einem ersten oder ineinander verschachtelt im Magazin angeordnete Verpackungszuschnitte aufnimmt und in einem ersten Abstand innerhalb der Zwischenstation anordnet. Anschließend werden die beiden Verpackungszuschnitte nach entsprechender Handhabung innerhalb der Zwischenstation durch die Applikationseinrichtung erfasst und vor dem Applizieren an den zwei Zusammenstellungen durch eine geeignete Einstelleinrichtung auf die entsprechende zweite Teilung gebracht, d.h. in den dritten Abstand.
Beispielsweise sind die Greifelemente der Applikationseinrichtung abstandsvariabel ausgebildet, indem die Greifelemente beispielsweise an einer als Führungsschiene ausgebildeten Einstelleinrichtung angeordnet sind. Durch Verschieben mindestens eines der Greifelemente entlang dieser Führungsschiene wird der Abstand zwischen den Greifelementen und somit der Abstand zwischen den durch die Greifelemente erfassten Verpackungszuschnitten entsprechend verändert und an die gewünschte zweite Teilung angepasst.
Bei einem dritten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Veränderung des Abstands der Verpackungszuschnitte von dem ersten Abstand auf den dritten Abstand innerhalb der Zwischenstation vorgenommen wird. Insbesondere ist hierbei vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung zwei in einem ersten Abstand oder verschachtelt ineinander im Magazin angeordnete Verpackungszuschnitte aufnimmt und in einem ersten Abstand innerhalb der Zwischenstation anordnet. Innerhalb der Zwischenstation werden die beiden Verpackungszuschnitte auf die gewünschte Teilung mit dem dritten Abstand gebracht und anschließend durch die Applikationseinrichtung unter Beibehaltung des dritten Abstands erfasst und an zwei bereitgestellten Zusammenstellungen appliziert.
Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Zwischenstation dazu ausgebildet ist, eine Verziehbewegung durchzuführen, um den dritten Abstand zwischen den zwei Verpackungszuschnitten einzustellen. Insbesondere kann eine pneumatisch oder hydraulisch bewirkte Verziehbewegung innerhalb der Zwischenstation erfolgen.
Eine bevorzugte Ausführungsform kann vorgesehen, dass die mindestens eine Handhabungsvorrichtung der Zwischenstation dazu ausgebildet ist, den dritten Abstand zwischen den zwei Verpackungszuschnitten einzustellen.
Gemäß einer Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Zwischenstation mindestens zwei Ablageplätze für mindestens zwei Verpackungszuschnitte umfasst.
Eine Ausführungsform kann vorsehen, dass die mindestens eine Handhabungseinrichtung einer Zwischenstation zur Handhabung von zwei Verpackungszuschnitten durch mindestens einen beweglich ausgebildeten Ablageplatz gebildet ist, welcher mindestens eine beweglich ausgebildete Ablageplatz beweglich relativ zu dem anderen Ablageplatz ausgebildet ist, so dass der relative Abstand zwischen den beiden Ablageplätzen veränderbar ist.
Eine weitere Ausführungsform kann vorsehen, dass jeder der mindestens zwei Ablageplätze zur Einstellung des Abstands zwischen jeweils zwei benachbarten Ablageplätzen gegeneinander verfahrbar ausgebildet ist.
Beispielsweise kann der mindestens eine verfahrbare Ablageplatz oder die Mehrzahl an verfahrbaren Ablageplätzen die mindestens eine Handhabungseinrichtung der Zwischenstation ausbilden.
Beispielsweise ist mindestens einer der Ablageplätze oder die Mehrzahl der Ablageplätze oder beispielsweise sind alle Ablageplätze jeweils über Einstelleinrichtung beweglich ausgebildet, welche Einstelleinrichtung durch eine Schlittenführung an einer Führungsschiene gebildet ist. Durch Verschieben mindestens eines Ablageplatzes entlang der Führungsschiene kann der Abstand zu einem benachbarten Ablageplatz verändert werden, insbesondere verkleinert oder vergrößert.
Die Bewegung wird insbesondere durch einen Aktor gesteuert, welcher Aktor durch einen Antrieb in Form eines Hydraulikzylinders, eines Pneumatikzylinders, eines motorischen Antriebs in Form eines Elektromotors o.ä., einem Linearantrieb etc. gebildet sein kann.
Bei einem vierten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Veränderung des Abstands der Verpackungszuschnitte von dem ersten Abstand auf den dritten Abstand zweistufig erfolgt. Insbesondere wird hierbei durch die Entnahmeeinrichtung oder durch die Zwischenstation ein erster Zwischenabstand zwischen den Verpackungszuschnitten eingestellt. Anschließend wird der gewünschte dritte Abstand durch die Zwischenstation oder durch die Applikationseinrichtung eingestellt, insbesondere wird der gewünschte dritte Abstand nachfolgend an einen innerhalb der Zwischenstation durchgeführten Handhabungsschritt eingestellt.
Der Zwischenabstand kann hierbei größer als der erste Abstand zwischen den Verpackungszuschnitten im Magazin und kleiner als der dritte Abstand zwischen den Verpackungszuschnitten bei der Applikation an den Artikelzusammenstellungen ausgebildet sein. Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann es auch sinnvoll sein, den Zwischenabstand größer als den dritten Abstand auszubilden. Die Größe des Zwischenabstands hängt hierbei insbesondere von der Art der Handhabung der Verpackungszuschnitte und/oder von der Größe bzw. dem Platzbedarf einer entsprechenden Handhabungsvorrichtung innerhalb der Zwischenstation ab.
Nachfolgend wird beispielhaft eine als Verzieheinheit bezeichnete Handhabungseinrichtung der Zwischenstation beschrieben, welche zwei Ablageplätze für zwei Verpackungszuschnitte umfasst. Der Fachmann kann die hier beschriebenen Merkmale in einfacher Weise auf eine Anordnung von drei oder mehr Ablageplätzen übertragen, unabhängig davon, ob die drei oder mehr Ablageplätze in einer fluchtenden Reihe oder in zwei oder mehr parallelen Reihen angeordnet sind.
Die Ablageplätze können als austauschbares Formatteil bzw. Formattisch ausgebildet sein. D.h., die Ablageplätze können je nach Größe der zu handhabenden Verpackungszuschnitte ausgetauscht und damit individuell an das jeweilige Produkt angepasst werden.
Die als Formatteil ausgebildeten Ablageplätze können weiterhin - wie vorbeschrieben - mit mindestens einer weiteren Handhabungseinrichtung ausgestattet sein.
Beispielsweise können die Ablageplätze jeweils mit einer Falteinrichtung ausgestattet sind. Beispielsweise kann die Falteinrichtung mittig auf der Oberseite des Ablageplatze als eine Art Faltkeil ausgebildet sein, wobei beim Aufsetzen eines
Verpackungszuschnitts auf einen Ablageplatz ein mittlerer Bereich des
Verpackungszuschnitts zur Ausbildung eines Tragegriffs aufgefaltet wird.
Alternativ oder zusätzlich können den Ablageplätzen weitere Handhabungseinrichtungen wie Klebeeinrichtungen, Vorbrecheinrichtungen, Ausricht- und/oder Zentriereinrichtungen etc. zugeordnet sein.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die weiteren Handhabungseinrichtungen jeweils austauschbar am Ablageplatz angeordnet sind. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die weiteren Handhabungseinrichtungen gemeinsam mit dem Ablageplatz ein auswechselbares Formatteil bilden.
Die hier beschriebene Verpackungsvorrichtung mit Zwischenstation erhöht die Flexibilität bei der Herstellung von Verpackungseinheiten.
In der Regel sind die Verpackungszuschnitte innerhalb des Magazins platzsparend angeordnet. D.h., die mindestens zwei Stapel an Verpackungszuschnitten sind häufig nur gering beabstandet zueinander angeordnet oder sogar aneinandergrenzend angeordnet oder die Verpackungszuschnitte sind sogar ineinander verschachtet innerhalb des Magazins angeordnet.
Durch die innerhalb der Verpackungsvorrichtung durchgeführte Beabstandung der Verpackungszuschnitte, um diese von der ersten Teilung innerhalb des Magazins auf eine zweite Teilung für die Applikation an den Artikelzusammenstellungen zu bringen, ist es somit nicht notwendig, die Verpackungszuschnitte bereits im Magazin in geeigneter Anordnung bereitzustellen. Zudem kann es durch die individuelle Einstellung der Beabstandung möglich sein, dieselben Verpackungszuschnitte in unterschiedlichen Produktionsmodi zu verwenden, in welchen unterschiedlichen Produktionsmodi die Artikelzusammenstellungen unterschiedlich zueinander beabstandet der Applikationseinrichtung zugeführt werden.
Durch die Handhabung der Verpackungszuschnitte innerhalb einer Zwischenstation müssen die entsprechenden Werkzeuge zudem nicht in einem die Greifelemente umfassenden Applikationskopf der Applikationseinrichtung enthalten sein, wodurch dieser deutlich leichter und technisch einfacher ausgeführt werden kann. Das reduziert die Komplexität der Applikationseinrichtung, wodurch diese geringer anfällig für Fehler und somit Produktionsausfälle aufgrund von Wartungs- oder Reparaturarbeiten wird.
Zudem werden die Handhabungsschritte nicht durchgeführt, während weitere Kräfte auf die Verpackungszuschnitte einwirken, wie beispielsweise Beschleunigungskräfte o.ä. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Handhabung einen Haftmittelauftrag für Klebeprozesse umfasst.
Die Veränderung der Teilung zwischen den Verpackungszuschnitten wird insbesondere durch eine Steuerungseinrichtung gesteuert. Hierbei kann es sich je nach Ausführungsbeispiel um eine Steuerungseinrichtung der Entnahmeeinrichtung und/oder eine Steuerungseinrichtung der Zwischenstation und/oder eine Steuerungseinrichtung der Applikationseinrichtung oder aber um eine allgemeine Maschinensteuerung der Verpackungsvorrichtung handeln, die entsprechende Einstelleinrichtungen der Entnahmeeinrichtung und/oder der Zwischenstation und/oder der Applikationseinrichtung ansteuert.
Die Veränderung des Abstands erfolgt gemäß einer Ausführungsform aufgrund von innerhalb der Steuerungseinrichtung oder Maschinensteuerung abgelegten Informationen zum erstem Abstand zwischen den Verpackungszuschnitten im Magazin oder zur verschachtelten Anordnung der Verpackungszuschnitte im Magazin und dem dritten Abstand zwischen den Verpackungszuschnitten bei der Applikation an den Artikelzusammenstellungen.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform erfolgt die Einstellung des Abstands anhand von innerhalb der Steuerungseinrichtung oder Maschinensteuerung abgelegten Informationen zum ersten Abstand zwischen den Verpackungszuschnitten im Magazin oder zur verschachtelten Anordnung der Verpackungszuschnitte im Magazin und anhand einer sensorischen Erkennung des zweiten Abstands zwischen den Artikelzusammenstellungen. Die Steuerungseinrichtung oder Maschinensteuerung berechnet aufgrund der bekannten Informationen und der sensorisch ermittelten Daten sowie anhand von bekannten oder sensorisch ermittelten Werten zum Überstandsbereich den notwendigen dritten Abstand und steuert die Einstelleinrichtungen an.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform erfolgt die Einstellung des Abstands anhand einer sensorischen Erkennung der Verpackungszuschnitte und/oder des ersten Abstands der Verpackungszuschnitte innerhalb des Magazins oder zur verschachtelten Anordnung der Verpackungszuschnitte im Magazin und einer sensorischen Erkennung des zweiten Abstands zwischen den bereitgestellten Artikelzusammenstellungen. Die Steuerungseinrichtung oder Maschinensteuerung berechnet aufgrund der sensorisch
ermittelten Daten sowie anhand von bekannten oder sensorisch ermittelten Werten zum Überstandsbereich den notwendigen dritten Abstand und steuert die Einstelleinrichtungen an.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kann vorsehen, dass lediglich die Zwischenstation der Verpackungsvorrichtung dazu ausgebildet ist, einen Abstand zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten zu verändern und insbesondere an eine Teilung für die Applikation an Artikelzusammenstellungen anzupassen.
Weiterhin wird ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Artikeln über einen Verpackungszuschnitt beschrieben. Bei dem Verfahren werden mindestens zwei Verpackungszuschnitte aus einem Magazin entnommen und auf einer Zwischenstation abgelegt. Insbesondere werden die zwei Verpackungszuschnitte von mindestens zwei unterschiedlichen Stapeln aus dem Magazin aufgenommen. Alternativ werden die zwei Verpackungszuschnitte aus einer verschachtelten Anordnung innerhalb des Magazins aufgenommen.
Innerhalb der Zwischenstation erfolgt eine Handhabung mindestens eines Verpackungszuschnitte. Danach werden die Verpackungszuschnitte wieder aufgenommen und jeweils an einer Zusammenstellung von Artikeln appliziert.
Hierbei ist vorgesehen, dass im Zusammenhang mit der Entnahme der Verpackungszuschnitte aus dem Magazin und dem Ablegen auf der Zwischenstation und/oder innerhalb der Zwischenstation und/oder im Zusammenhang mit dem Aufnehmen der Verpackungszuschnitte aus der Zwischenstation und dem Applizieren an den Zusammenstellungen von Artikeln zumindest einen Abstand zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten verändert oder angepasst wird.
Es sei an dieser Stelle ausdrücklich erwähnt, dass alle Aspekte und Ausführungsvarianten, die im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung erläutert wurden, gleichermaßen Teilaspekte des erfindungsgemäßen Verfahrens betreffen oder sein können. Wenn daher an einer Stelle bei der Beschreibung oder auch bei den Anspruchsdefinitionen zur erfindungsgemäßen Vorrichtung von bestimmten Aspekten und/oder Zusammenhängen und/oder Wirkungen die Rede ist, so gilt dies gleichermaßen für das erfindungsgemäße Verfahren. In umgekehrter Weise gilt dasselbe, so dass auch alle Aspekte und Ausführungsvarianten, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erläutert wurden, gleichermaßen Teilaspekte der
erfindungsgemäßen Vorrichtung betreffen oder sein können. Wenn daher an einer Stelle bei der Beschreibung oder auch bei den Anspruchsdefinitionen zum erfindungsgemäßen Verfahren von bestimmten Aspekten und/oder Zusammenhängen und/oder Wirkungen die Rede ist, so gilt dies gleichermaßen für die erfindungsgemäße Vorrichtung.
Im Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der beigefügten Figuren näher erläutern. Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente zueinander in den Figuren entsprechen nicht immer den realen Größenverhältnissen, da einige Formen vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert im Verhältnis zu anderen Elementen dargestellt sind.
Fig. 1 zeigt schematisch einige zusammenwirkende Bestandteile bzw. Module einer Ausführungsvariante einer erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine erste Ausführungsvariante der Verpackungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsvariante der Verpackungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
Fig. 4 zeigt eine dritte Ausführungsvariante der Verpackungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
Figuren 5 bis 7 zeigen verschiedene Ansichten einer als Verzieheinheit ausgebildeten Zwischenstation, die Teil der Verpackungsvorrichtung gemäß mindestens einer der Figuren 1 bis 4 sein kann.
Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die Erfindung ausgestaltet sein kann und stellen keine abschließende Begrenzung dar.
Die Fig. 1 zeigt schematisch die Bestandteile einer Verpackungsvorrichtung 1. Die Verpackungsvorrichtung 1 umfasst ein Magazin 2 für Verpackungszuschnitte 20, in welchem Magazin 2 mindestens zwei Stapel 21 an Verpackungszuschnitten 20 angeordnet sind. Gemäß einer alternativen, hier nicht dargestellten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Verpackungszuschnitte 20 innerhalb des Magazins 2 ineinander verschachtelt angeordnet sind.
Weiterhin umfasst die Verpackungsvorrichtung 1 eine Entnahmeeinrichtung 3, welche Entnahmeeinrichtung 3 dazu ausgebildet ist, mindestens zwei Verpackungszuschnitte 20 von mindestens zwei unterschiedlichen Stapeln 21 aus dem Magazin 2 oder von der ineinander verschachtelten Anordnung aufzunehmen und die mindestens zwei Verpackungszuschnitte 20 innerhalb einer Zwischenstation 4 abzulegen.
Insbesondere umfasst die Entnahmeeinrichtung 3 entsprechend ausgestattete Greifelemente 43 zum Erfassen der Verpackungszuschnitte 20, beispielsweise Sauggreifer 44 o.ä.
Die Zwischenstation 4 umfasst mindestens eine Handhabungseinrichtung 5 für mindestens einen der Verpackungszuschnitte 20.
Weiterhin umfasst die Verpackungsvorrichtung 1 eine Applikationseinrichtung 6, welche Applikationseinrichtung 6 dazu ausgebildet ist, die mindestens zwei Verpackungszuschnitte 20 von der Zwischenstation 4 aufzunehmen und die Verpackungszuschnitte 20 jeweils an einer Zusammenstellung 30 von Artikeln 31 zur Ausbildung von Verpackungseinheiten 32 zu applizieren. Insbesondere umfasst die Applikationseinrichtung 6 entsprechend ausgestattete Greifelemente 45 zum Erfassen der Verpackungszuschnitte 20, beispielsweise Sauggreifer 46 o.ä.
Hierbei ist vorgesehen, dass Entnahmeeinrichtung 3 und/oder die Zwischenstation 4 und/oder die Applikationseinrichtung 6 dazu ausgebildet ist/sind, einen Abstand zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten 20 zu verändern oder anzupassen. Hierfür sind die Entnahmeeinrichtung 3 und/oder die Zwischenstation 4 und/oder die Applikationseinrichtung 6 mit entsprechenden Einstelleinrichtungen 50 (vergleiche insbesondere Figuren 2 bis 4) ausgestattet.
Diese Abstandsänderung ist notwendig, da die Verpackungszuschnitte 20 im Magazin 2 in Stapeln 21 oder ineinander verschachtelt bereitgestellt werden, wobei zwischen den Stapeln 21 ein erster Abstand A1 ausgebildet ist.
Die bereitgestellten Zusammenstellungen 30 werden dagegen in einem zweiten Abstand A2 beabstandet zueinander der Applikationseinrichtung 6 in einer Transporteinrichtung TR zugeführt. Der zweite Abstand A2 ist in der Regel größer als der erste Abstand A1. Um die mindestens zwei aus dem Magazin 2 zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich entnommenen Verpackungszuschnitte 20 zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich an einer gleichen Anzahl an Zusammenstellungen 30 zu
applizieren, ist es notwendig, die Verpackungszuschnitte 20 auf eine geeignete Teilung zu bringen. D.h., zwischen den Verpackungszuschnitte 20 muss ein dritter Abstand A3 ausgebildet werden, welcher dritte Abstand A3 im Wesentlichen mit dem zweiten Abstand A2 korrespondiert. In der Regel ist der dritte Abstand A3 um zweimal eine Überstandsbreite ÜB geringer als der zweite Abstand. Als Überstandsbreite ÜB wird in diesem Zusammenhang ein Bereich des Verpackungszuschnitts 20 definiert, der seitlich über die Zusammenstellung 30 hinausragt.
Bei dem mindestens einen in der Verpackungsvorrichtung 1 gehandhabten Artikel 31 oder Behälter handelt es sich vorzugsweise um Getränkebehälter, insbesondere um Flaschen aus PET, einem anderen geeigneten Kunststoff oder aus Glas. Bevorzugt können die Artikel 31 oder Behälter auch durch Dosen 33 aus Kunststoff und/oder Aluminium oder einem anderen Metall o.ä. gebildet sein. Die Verpackungsvorrichtung und das Verfahren sind jedoch auch geeignet, einen entsprechenden Verpackungszuschnitt 20 an andere geeignete Artikel 31 oder Behälter anzuordnen und an diesen festzulegen.
Die Zusammenstellungen 30 der Artikel 31 werden insbesondere in einem nicht dargestellten Gruppiermodul oder Einteilmodul erzeugt. Beispielsweise können in dem Gruppiermodul oder Einteilmodul geeignete Einteiler vorgesehen sein, welche zwei in Förderrichtung aneinander anschließende Horizontalfördereinrichtungen umfassen können und ggf. durch einen intermittierenden Betrieb Zusammenstellungen 30 aus jeweils mehreren Artikeln 31, insbesondere Flaschen oder Dosen 33 erzeugen. Auch sind Einteiler bekannt, welche über mehrere Schubbalken mit den Artikeln 31 in Anlage treten können, die jeweiligen Artikel 31 gegenüber nacheilenden Artikel 31 sodann in Förderrichtung bzw. Transportrichtung TR beschleunigen und hierdurch eine jeweilige Zusammenstellung 30 aus mehreren Artikeln 31 bilden. Weitere Möglichkeiten zum Zusammenstellen von Artikelgruppen sind dem Fachmann bekannt und hiermit von der Anmeldung umfasst.
Der Verpackungszuschnitt 20 wird insbesondere durch einen flächigen Verpackungszuschnitt in Form einer sogenannten oberen Greifkartonverpackung o.ä. gebildet. Der Verpackungszuschnitt 20 weist eine Anordnung und Anzahl von Durchtrittsöffnungen 22 auf, die der Anordnung und Anzahl der zusammenzufassenden Artikel 31 oder Behälter entsprechen. Der Durchmesser der Durchtrittsöffnungen 22 ist dabei in der Regel geringfügig geringer als ein maximaler Durchmesser der Artikel 31 in einem oberen Bereich.
Der insbesondere flächige Verpackungszuschnitt 20 kann beispielsweise durch stofflich wiederverwertbare zellulosehaltige Materialien ausgebildet sein. Beispielsweise kann der flächige Verpackungszuschnitt 20 durch Pappe und/oder durch Karton ausgebildet sein, was sich nach Gebrauch problemlos recyclen lässt. Darüber hinaus ist es denkbar, dass der flächige Verpackungszuschnitt 20 durch Kunststoff ausgebildet ist, wobei insbesondere sortenreine Thermoplast-Kunststoffe zum Einsatz kommen dürften, die sich ebenfalls gut wiederverwerten lassen. Beispielsweise kann sich der flächige Verpackungszuschnitt 20 aus mehreren zellulosehaltigen Schichten zusammensetzen oder aus einer Kombination von unterschiedlichen Materialien, sowie unterschiedlichen recycelten Materialien.
Der Verpackungszuschnitt 20 wird zur Ausbildung der Verpackungseinheiten 32 auf die Zusammenstellung 30 von Artikel 31 aufgesetzt und aufgedrückt, so dass ein definierter oberer Bereich der Artikel 31 durch die Durchtrittsöffnungen 22 durchgedrückt wird. Insbesondere wird ein oberer Bereich mit einem maximalen Durchmesser durch die Durchtrittsöffnungen 22 durchgedrückt und die Randbereiche der Durchtrittsöffnungen 22 werden unterhalb dieses maximalen Durchmessers mit den Artikeln 31 in Eingriff gebracht, so dass der Verpackungszuschnitt 22 sicher und fest an den Artikeln 31 festgelegt wird. Um den Verpackungszuschnitt 22 derart an den Artikeln 31 festzulegen, insbesondere um die Artikel 31 durch die Durchtrittsöffnungen 22 durchzudrücken, sind relativ hohe Applikationskräfte notwendig. Dementsprechend müssen die Artikel 31 dieser Applikationskraft einen geeigneten Widerstand entgegenbringen, damit die Artikel 31 beim Aufbringen des Verpackungszuschnitts 31 nicht beschädigt werden.
Nach dem Aufdrücken des Verpackungszuschnitts 20 auf die Artikel 31 kann weiterhin vorgesehen werden, dass beispielsweise Randbereiche des Verpackungszuschnitts 20 nach unten gefaltet und miteinander und/oder an den Artikeln 31 fixiert werden, beispielsweise durch Klebeverbindungen o.ä.
Es kann sein, dass der Verpackungszuschnitt weiterhin mehrere Ausnehmungen besitzt, welche ggf. gemeinsam einen Tragegriff ausbilden.
Die Veränderung der Teilung zwischen den Verpackungszuschnitten 20 wird insbesondere durch eine Steuerungseinrichtung 55 gesteuert. Hierbei kann es sich je nach Ausführungsbeispiel um eine Steuerungseinrichtung der Entnahmeeinrichtung 3 und/oder eine Steuerungseinrichtung der Zwischenstation 4 und/oder eine Steuerungseinrichtung der Applikationseinrichtung 6 oder aber um eine allgemeine
Maschinensteuerung 56 der Verpackungsvorrichtung 1 handeln, die entsprechende
Einstelleinrichtungen 50 der Entnahmeeinrichtung und/oder der Zwischenstation und/oder der Applikationseinrichtung (vergleiche Figuren 2 bis 4) ansteuert.
Die Veränderung des Abstands A erfolgt gemäß einer Ausführungsform aufgrund von innerhalb der Steuerungseinrichtung 55 oder Maschinensteuerung 56 abgelegten Informationen zum erstem Abstand A1 zwischen den Verpackungszuschnitten 20 im Magazin 2 oder zur verschachtelten Anordnung der Verpackungszuschnitte 20 im Magazin 2 und dem dritten Abstand A3 zwischen den Verpackungszuschnitten 20 bei der Applikation an den Artikelzusammenstellungen 30.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform erfolgt die Einstellung des Abstands A anhand von innerhalb der Steuerungseinrichtung 55 oder Maschinensteuerung 56 abgelegten Informationen zum erstem Abstand A1 zwischen den Verpackungszuschnitten 20 im Magazin 2 oder zur verschachtelten Anordnung der Verpackungszuschnitte 20 im Magazin 2 und anhand einer sensorischen Erkennung des zweiten Abstands A2 zwischen den Artikelzusammenstellungen 30. Die Steuerungseinrichtung 55 oder Maschinensteuerung 56 berechnet aufgrund der bekannten Informationen und der sensorisch ermittelten Daten sowie anhand von bekannten oder sensorisch ermittelten Werten zum Überstandsbereich ÜB den notwendigen dritten Abstand A3 und steuert die Einstelleinrichtungen 50 entsprechend an (vergleiche Figuren 2 bis 4).
Gemäß einer weiteren Ausführungsform erfolgt die Einstellung des Abstands A anhand einer sensorischen Erkennung der Verpackungszuschnitte 20 und/oder des ersten Abstands A1 der Verpackungszuschnitte 20 innerhalb des Magazins 2 oder zur verschachtelten Anordnung der Verpackungszuschnitte 20 im Magazin 2 und einer sensorischen Erkennung des zweiten Abstands A2 zwischen den bereitgestellten Artikelzusammenstellungen 30. Die Steuerungseinrichtung 55 oder Maschinensteuerung 56 berechnet aufgrund der sensorisch ermittelten Daten sowie anhand von bekannten oder sensorisch ermittelten Werten zum Überstandsbereich ÜB den notwendigen dritten Abstand A3 und steuert die Einstelleinrichtungen 50 entsprechend an (vergleiche Figuren 2 bis 4).
Die Figuren 2 bis 4 zeigt verschiedene Ausführungsformen einer Verpackungsvorrichtung gemäß Fig. 1.
Die Fig. 2 zeigt eine erste Ausführungsform, bei welcher die Veränderung des Abstands A der Verpackungszuschnitte 20 von einem ersten Abstand A1 auf den dritten
Abstand A3 vermittels einer Entnahmeeinrichtung 3* vorgenommen wird. Insbesondere ist vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung 3* zwei in einem ersten Abstand A1 im Magazin 2 angeordnete Verpackungszuschnitte 20 aufnimmt, diese beim Überführen in die Zwischenstation 4 vermittels geeigneter Einstelleinrichtungen 50 auf Teilung bringt und innerhalb der Zwischenstation 4 mit einem zwischen den beiden Verpackungszuschnitten 20 ausgebildeten dritten Abstand A3 ablegt.
Beispielsweise sind die Greifelemente 43 der Entnahmeeinrichtung 3 abstandsvariabel ausgebildet, indem die Greifelemente 43 beispielsweise an einer als Führungsschiene ausgebildeten Einstelleinrichtung 50 angeordnet sind. Durch Verschieben mindestens eines der Greifelemente 43 entlang dieser Führungsschiene 50 wird der Abstand zwischen den Greifelementen 43 und somit der Abstand zwischen den durch die Greifelemente 43 erfassten Verpackungszuschnitten 20 entsprechend verändert und an die gewünschte zweite Teilung angepasst.
Die Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform, bei welcher die Veränderung des Abstands A der Verpackungszuschnitte 20 von einem ersten Abstand A1 auf den dritten Abstand A3 vermittels der Applikationseinrichtung 6* vorgenommen wird. Insbesondere ist hierbei vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung 3 zwei in einem ersten Abstand A1 im Magazin 2 angeordnete Verpackungszuschnitte 20 aufnimmt und im ersten Abstand A1 innerhalb der Zwischenstation 4 anordnet. Anschließend werden die beiden Verpackungszuschnitte 20 nach entsprechender Handhabung innerhalb der Zwischenstation 4 durch die Applikationseinrichtung 6* erfasst und vor dem Applizieren an den zwei Zusammenstellungen 30 durch eine geeignete Einstelleinrichtung 50 auf die entsprechende Teilung gebracht, d.h. in den dritten Abstand A3.
Beispielsweise sind die Greifelemente 45 der Applikationseinrichtung 6 abstandsvariabel ausgebildet, indem die Greifelemente 45 beispielsweise an einer als Führungsschiene ausgebildeten Einstelleinrichtung 50 angeordnet sind. Durch Verschieben mindestens eines der Greifelemente 45 entlang dieser Führungsschiene wird der Abstand zwischen den Greifelementen 45 und somit der Abstand zwischen den durch die Greifelemente 45 erfassten Verpackungszuschnitten 20 entsprechend verändert und an die gewünschte zweite Teilung angepasst.
Die Handhabung der beiden Verpackungszuschnitte 20 innerhalb der Zwischenstation 4 durch die mindestens eine Handhabungseinrichtung 5 kann beispielsweise ein Ausrichten und/oder Zentrieren der beiden Verpackungszuschnitte 20
für die nachfolgende Applikation an den Zusammenstellungen 30 vorsehen. In diesem Fall kann die mindestens eine Handhabungseinrichtung 5 der Zwischenstation 4 als Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung 7 ausgebildet sein oder eine Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung 7 umfassen. Die Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung 7 ist dazu ausgebildet, die Verpackungszuschnitte 20 für die nachfolgende Aufnahme durch die Applikationseinrichtung 6, 6* auszurichten und/oder zu zentrieren.
Alternativ oder zusätzlich können die Verpackungszuschnitte 20 innerhalb der Zwischenstation 4 für die nachfolgende Applikation an den Artikelzusammenstellungen in geeigneter Weise vorbereitet werden. Beispielsweise werden die Verpackungszuschnitte 20 innerhalb der Zwischenstation 40 zumindest bereichsweise aufgefaltet und/oder umgefaltet und/oder geklebt und/oder vorgebrochen. Hierfür kann die mindestens eine Handhabungseinrichtung 5 als eine Falteinrichtung 8 und/oder eine Klebeeinrichtung 9 und/oder eine Vorbrecheinrichtung 10 ausgebildet sein.
Die Falteinrichtung 8 kann beispielsweise dazu ausgebildet sein, einen Teilbereich des jeweiligen Verpackungszuschnittes 20 zur Ausbildung eines Tragegriffbereiches aufzufalten. Beispielsweise wird hierbei ein mittlerer Bereich zwischen zwei Reihen an Durchtrittsöffnungen 22 nach oben aus einer die Durchtrittsöffnungen 22 umfassenden Horizontalebene herausgefaltet, welcher nach oben aufgefaltete Bereich in der fertiggestellten Verpackungseinheit 32 die Artikel 31 nach oben überragt und somit durch den Kunden zum Tragen der Verpackungseinheit 32 einfach erfasst werden kann.
Eine alternative Falteinrichtung 8 kann vorsehen, dass Randbereiche der Verpackungszuschnitte 20 zur Ausbildung einer Außenmantelflächen der Artikel 31 nachfolgend teilweise umgreifenden Schürze nach unten gefaltet werden. In diesem Fall kann zusätzlich vorgesehen sein, dass der Falteinrichtung 8 eine Klebeeinrichtung 9 zugeordnet ist, die Teilbereiche der nach unten gefalteten Randbereiche zur Ausbildung und/oder Stabilisierung der Schürze miteinander verklebt.
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Zwischenstation 4 für jeden der beiden Verpackungszuschnitte 20 jeweils eine Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung 7 und/oder jeweils eine Falteinrichtung 8 und/oder jeweils eine Klebeeinrichtung 9 und/oder jeweils eine Vorbrecheinrichtung 10 umfasst.
Eine Vorbrecheinrichtung 10 kann insbesondere verwendet werden, um eine Widerstandskraft in einem Randbereich der Durchtrittsöffnungen 22 des
Verpackungszuschnitts 20 bei der nachfolgenden Applikation des Verpackungszuschnitts
20 an den mindestens zwei Artikeln 31 der Zusammenstellung 30 zu reduzieren.
Beispielsweise umfasst die Vorbrecheinrichtung 10 mindestens eine Dehnmatrize, vorzugsweise jedoch eine Mehrzahl von Dehnmatrizen, die geeignet ist/sind, die Randbereiche der mindestens einen Durchtrittsöffnung 22 des Verpackungszuschnitts 20 zu dehnen und/oder zu weiten. In diesem Fall wird durch die Vorbehandlung ein mittlerer Durchmesser der mindestens einen Durchtrittsöffnung 22 zumindest geringfügig vergrößert. Dadurch kann ein oberer Bereich der Artikel 31 mit einem maximalen Durchmesser, welcher maximaler Durchmesser vorzugsweise zumindest geringfügig größer ist als ein mittlerer Durchmesser der Durchtrittsöffnungen 22, leichter durch die jeweilige Durchtrittsöffnung 22 durchgeführt werden.
Beispielsweise sind im Randbereich der Durchtrittsöffnungen 20 sich radial erstreckende Einschnitte vorgesehen. Beim Aufsetzen der Verpackungszuschnitte 20 auf die Vorbrecheinrichtung, wobei die Dehnmatrizen jeweils durch die korrespondierend ausgebildeten Durchtrittsöffnungen 22 geführt werden, werden die Teilbereiche der Verpackungszuschnitte 20 zwischen den Einschnitten nach oben gefaltet, wodurch sich der mittlere Durchmesser der Durchtrittsöffnungen 22 vergrößert. Die nach oben gefalteten Teilbereiche werden auch als Fixierlaschen bezeichnet.
Beim nachfolgenden Applizieren der Verpackungszuschnitte 20 an den Zusammenstellungen 30 wird der Verpackungszuschnitt 20 derart mit den Artikeln 31 in Eingriff gebracht, dass die Fixierlaschen unterhalb eines maximalen Durchmessers der Artikel 31 eingreifen und den Verpackungszuschnitt 20 dadurch im Wesentlichen ortsfest an den Artikeln 31 festgelegen. Somit können die Artikel keine nennenswerten Relativbewegungen oder Positionsveränderungen relativ zueinander sowie gegenüber dem Verpackungszuschnitt 20 mehr machen.
Der Verpackungszuschnitt 20 kann nur mit erhöhtem Kraftaufwand mit einer nach oben gerichteten Kraftkomponente wieder von den Artikeln 31 der derart ausgebildeten Verpackungseinheit 32 entfernt werden, wobei der Verpackungszuschnitt 20 in der Regel zumindest teilweise zerstört wird.
Durch diese Vorbehandlung des Verpackungszuschnitts 20 wird die Applikationskraft, mit der der Verpackungszuschnitt 20 auf die Artikel 31 der Zusammenstellung 30 aufgedrückt wird, gegenüber einer Applikationskraft, die notwendig wäre, um einen Verpackungszuschnitt 20 ohne Vorbehandlung an den Artikeln 31
festzulegen, deutlich reduziert. Mit dieser Vorbehandlung kann somit die Gefahr, dass beim Aufbringen des Verpackungszuschnitts 20 die Artikel 31 beschädigt werden, reduziert werden. In diesem Fall können sogar Artikel 31 verwendet werden, die eine geringere Wandstärke aufweisen, ohne dass diese beim Aufbringen des Verpackungszuschnitts 20 beschädigt werden.
Die Fig. 4 zeigt eine dritte Ausführungsform, bei welcher die Veränderung des Abstands A der Verpackungszuschnitte 20 von einem ersten Abstand A1 auf den dritten Abstand A3 innerhalb einer Zwischenstation 4* vorgenommen wird. Insbesondere ist hierbei vorgesehen, dass die Entnahmeeinrichtung 3 zwei in einem ersten Abstand A1 im Magazin 2 angeordnete Verpackungszuschnitte 20 aufnimmt und im ersten Abstand A1 innerhalb der Zwischenstation 4* anordnet. Innerhalb der Zwischenstation 4* werden die beiden Verpackungszuschnitte 20 auf die gewünschte Teilung mit dem dritten Abstand A3 gebracht und anschließend durch die Applikationseinrichtung 6 unter Beibehaltung des dritten Abstands A3 erfasst und an zwei bereitgestellten Artikelzusammenstellungen 30 appliziert.
Insbesondere ist die Zwischenstation 4* dazu ausgebildet ist, eine Verziehbewegung durchzuführen, um den dritten Abstand A3 zwischen den zwei Verpackungszuschnitten 20 einzustellen. Insbesondere kann eine pneumatisch oder hydraulisch bewirkte Verziehbewegung innerhalb der Zwischenstation 4 erfolgen.
Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass die Zwischenstation 4* zwei Ablageplätze 11 für die Verpackungszuschnitte 20 umfasst.
Eine Ausführungsform kann vorsehen, dass die mindestens eine Handhabungseinrichtung 5 der Zwischenstation 4* durch mindestens einen beweglich ausgebildeten Ablageplatz 11 gebildet ist, welcher mindestens eine beweglich ausgebildete Ablageplatz 11 beweglich relativ zu dem anderen Ablageplatz 11 ausgebildet ist, so dass der relative Abstand zwischen den beiden Ablageplätzen 11 veränderbar ist.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind beide Ablageplätze 11-1, 11-2 zur Einstellung des Abstands A zwischen den beiden Verpackungszuschnitten 20 gegeneinander verfahrbar ausgebildet, was durch die schwarzen Doppelpfeile dargestellt wird.
Beispielsweise ist mindestens einer der Ablageplätze 11 oder die Mehrzahl der Ablageplätze 11 oder beispielsweise sind alle Ablageplätze 11 jeweils über Einstelleinrichtung 50 beweglich ausgebildet, welche Einstelleinrichtung 50 durch eine Schlittenführung 16 an einer Führungsschiene 15 o.ä. gebildet ist (vergleiche Figuren 5 bis 7). Durch Verschieben mindestens eines Ablageplatzes 11 entlang der Führungsschiene 15 kann der Abstand zu einem benachbarten Ablageplatz 11 verändert werden, insbesondere verkleinert oder vergrößert.
In der hier beschriebenen Ausführungsform wird durch die mindestens eine Handhabungseinrichtung 5 der Zwischenstation 4 somit der gewünschte dritte Abstand A3 zwischen den Verpackungszuschnitten 20 eingestellt.
Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass den beiden Arbeitsplätzen 11 jeweils mindestens eine weitere Handhabungseinrichtung 5* zugeordnet ist, beispielsweise eine im Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 beschriebene Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung 7 und/oder jeweils eine Falteinrichtung 8 und/oder jeweils eine Klebeeinrichtung 9 und/oder jeweils eine Vorbrecheinrichtung 10 o.ä.
Eine weitere, nicht dargestellte Ausführungsform kann vorsehen, dass durch die Entnahmeeinrichtung 3 oder durch die Zwischenstation 4 ein erster Zwischenabstand zwischen den Verpackungszuschnitten 20 eingestellt wird und das nachfolgend an einen innerhalb der Zwischenstation 4 durchgeführten Handhabungsschritt der gewünschte dritte Abstand A3 durch die Zwischenstation 4 oder durch die Applikationseinrichtung 6 eingestellt wird.
Der Zwischenabstand kann hierbei größer als der erste Abstand A1 und kleiner als der dritte Abstand A3 ausgebildet sein. Gemäß einer alternativen Ausführungsform kann es auch sinnvoll sein, den Zwischenabstand größer als den dritten Abstand A3 auszubilden. Die Größe des Zwischenabstands hängt hierbei insbesondere von der Art der Handhabung der Verpackungszuschnitte und oder von der Größe bzw. dem Platzbedarf einer entsprechenden Handhabungsvorrichtung 5, 5* innerhalb der Zwischenstation 4 ab.
Bei allen hier dargestellten Ausführungsformen ist insbesondere vorgesehen, dass die Applikationseinrichtung 4 dazu ausgebildet ist, die mindestens zwei Verpackungszuschnitte 20 jeweils zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich aufzunehmen und zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich an einer entsprechenden Anzahl von mindestens zwei Zusammenstellungen 30 von Artikeln 31 zu applizieren.
Die Figuren 5 bis 7 zeigen verschiedene Ansichten einer als Verzieheinheit 14 ausgebildeten Zwischenstation 4*. Insbesondere zeigt Fig. 5 eine perspektivische Darstellung, Fig. 6 zeigt eine seitliche Darstellung und Fig. 7 zeigt eine Darstellung von oben.
Die Verzieheinheit 14 umfasst zwei Ablageplätze 11 für zwei Verpackungszuschnitte 20 (vergleiche auch Fig. 4). Insbesondere sind diese Ablageplätze 11 jeweils als austauschbares Formatteil 12 bzw. Formattisch 13 ausgebildet und können je nach Größe der Verpackungszuschnitte ausgetauscht und damit individuell angepasst werden. Die beweglich ausgebildeten Ablageplätze 11 bilden eine erste Handhabungseinrichtung 5, welche erste Handhabungseinrichtung 5 dazu ausgebildet ist, einen dritten Abstand A3 zwischen den beiden Verpackungszuschnitten 20 einzustellen (vergleiche Fig. 4).
Die als Formatteil 12 ausgebildeten Ablageplätze 11 können mit mindestens einer weiteren Handhabungseinrichtung 5* ausgestattet sein, wie es bereits im Zusammenhang mit Fig. 4 beschrieben worden, auf deren Beschreibung hiermit Bezug genommen wird.
Beispielhaft ist dargestellt, dass die Ablageplätze 11 mit jeweils einer Falteinrichtung 8 ausgestattet sind. Insbesondere ist die Falteinrichtung 8 als ein Faltkeil 40 ausgebildet. Beim Aufsetzen eines Verpackungszuschnitts auf einen Ablageplatz 11 wird ein mittlerer Bereich des Verpackungszuschnitts zur Ausbildung eines Tragegriffs aufgefaltet.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die weiteren Handhabungseinrichtungen 5* jeweils einzeln am Ablageplatz 11 angeordnet und an diesem ausgetauscht werden können. Alternativ kann vorgesehen sein, dass die weiteren Handhabungseinrichtungen 5* gemeinsam mit dem als Formatteil 12 ausgebildeten Ablageplatz 11 ausgewechselt werden.
Jeder Ablageplatz 11 ist bei der hier dargestellten Ausführungsform jeweils über eine Schlittenführung 16 an einer Führungsschiene 15 angeordnet. Die den beiden Ablageplätzen 11 zugeordneten Führungsschienen 15 sind fluchtend zueinander angeordnet, so dass die Ablageplätze 11 zur Veränderung des Abstands A zwischen den beiden Ablageplätzen 11 aufeinander zu oder voneinander wegbewegt werden können.
Für diese Bewegung ist jedem Arbeitsplatz 11 ein Antrieb 17 zugeordnet, beispielsweise ein Hydraulikzylinder 18 oder ein Pneumatikzylinder 19. Es wäre jedoch auch ein motorischer Antrieb beispielsweise vermittels eines Elektromotors o.ä. möglich.
Die Verzieheinheit 14 kann auch als Gesamtheit als Formatteil ausgebildet sein. Zur erleichterten Entnahme der Verzieheinheit 14 aus der Zwischenstation 14 kann diese deshalb mit geeigneten Griffelementen 41 , 42 ausgestattet sein.
Die hier beschriebene Verpackungsvorrichtung 1 mit Zwischenstation 4 erhöht die Flexibilität bei der Herstellung von Verpackungseinheiten 32.
In der Regel sind die Verpackungszuschnitte 20 innerhalb des Magazins 2 (vergleiche Figuren 1 bis 4) platzsparend angeordnet. D.h., die mindestens zwei Stapel 21 an Verpackungszuschnitten 20 sind häufig nur gering beabstandet zueinander oder sogar aneinandergrenzend innerhalb des Magazins 2 angeordnet. Auch ist eine ineinander verschachtelte Anordnung der Verpackungszuschnitte 20 innerhalb des Magazins 2 möglich.
Durch die innerhalb der Verpackungsvorrichtung 1 durchgeführte Beabstandung der Verpackungszuschnitte 20 ist es somit nicht notwendig, die Verpackungszuschnitte 20 bereits im Magazin 2 in geeigneter Anordnung bereitzustellen, insbesondere in geeigneter Beabstandung. Zudem kann es durch die individuelle Einstellung der Beabstandung möglich sein, dieselben Verpackungszuschnitte 20 in unterschiedlichen Produktionsmodi zu verwenden, in welchen unterschiedlichen Produktionsmodi die Artikelzusammenstellungen 30 unterschiedlich zueinander beabstandet der Applikationseinrichtung 6 zugeführt werden.
Durch die Handhabung der Verpackungszuschnitte 20 innerhalb einer Zwischenstation 4 müssen die entsprechenden Werkzeuge zudem nicht in einem die Greifelemente 45 umfassenden Applikationskopf der Applikationseinrichtung 6 enthalten sein, wodurch dieser deutlich leichter und technisch einfacher ausgeführt werden kann. Das reduziert die Komplexität der Applikationseinrichtung 6, wodurch diese geringer anfällig für Fehler und somit Produktionsausfälle aufgrund von Wartungs- oder Reparaturarbeiten wird.
Zudem werden die Handhabungsschritte nicht durchgeführt, während weitere
Kräfte wie beispielsweise Beschleunigungskräfte auf die Verpackungszuschnitte 20
einwirken. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn die Handhabung einen Haftmittelauftrag für Klebeprozesse umfasst.
Die Ausführungsformen, Beispiele und Varianten der vorhergehenden Absätze, die Ansprüche oder die folgende Beschreibung und die Figuren, einschließlich ihrer verschiedenen Ansichten oder jeweiligen individuellen Merkmale, können unabhängig voneinander oder in beliebiger Kombination verwendet werden. Merkmale, die in Verbindung mit einer Ausführungsform beschrieben werden, sind für alle Ausführungsformen anwendbar, sofern die Merkmale nicht unvereinbar sind.
Ein abschließender Hinweis sei an dieser Stelle zu den Beschreibungen von Ausführungsvarianten der Erfindung gegeben, wobei diese Beschreibungspassagen jeweils auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nehmen. Wenn im Zusammenhang der Figuren und deren Beschreibungen generell von „schematischen“ Darstellungen und Ansichten die Rede ist, so ist damit keineswegs gemeint, dass die Figurendarstellungen und deren Beschreibung hinsichtlich der Offenbarung der Erfindung von untergeordneter Bedeutung sein sollen. Der Fachmann ist durchaus in der Lage, aus den schematisch und abstrakt gezeichneten Darstellungen genug an Informationen zu entnehmen, die ihm das Verständnis der Erfindung erleichtern, ohne dass er etwa aus den gezeichneten und möglicherweise nicht exakt maßstabsgerechten Größenverhältnissen in irgendeiner Weise in seinem Verständnis beeinträchtigt wäre. Die Figuren ermöglichen es dem Fachmann als Leser somit, anhand der konkreter erläuterten Umsetzungen des erfindungsgemäßen Verfahrens und der konkreter erläuterten Funktionsweise der erfindungsgemäßen Verpackungsvorrichtung 1 ein besseres Verständnis für den in den Ansprüchen sowie im allgemeinen Teil der Beschreibung allgemeiner und/oder abstrakter formulierten Erfindungsgedanken abzuleiten.
Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen der Erfindung gemacht werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.
Bezuqszeichenliste
1 Verpackungsvomchtung
2 Magazin
3 Entnahmeeinrichtung
3* Entnahmeeinrichtung
4 Zwischenstation
4* Zwischenstation
5 Handhabungseinrichtung
5* Weitere Handhabungseinrichtung
6 Applikationseinrichtung
6* Applikationseinrichtung
7 Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung
8 Falteinrichtung
9 Klebeeinrichtung
10 Vorbrecheinrichtung
11 Ablageplatz
12 Formatteil
13 Formattisch
14 Verzieheinheit
15 Führungsschiene
16 Schlittenführung
17 Antrieb
18 Hydraulikzylinder
19 Pneumatikzylinder
20 Verpackungszuschnitt
21 Stapel
22 Durchtrittsöffnung
30 Zusammenstellung, Artikelzusammenstellung
31 Artikel
32 Verpackungseinheit
33 Dose
40 Faltkeil
41 Griffelement
42 Griffelement
43 Greifelement
44 Sauggreifer
45 Greifelement
46 Sauggreifer
50 Einstelleinrichtung
55 Steuerungseinrichtung
56 Maschinensteuerung
A Abstand
A1 erster Abstand
A2 zweiter Abstand
A3 dritter Abstand
TR Transportrichtung
UB Überstandsbreite
Claims
1. Verpackungsvorrichtung (1) umfassend
- ein Magazin (2) für Verpackungszuschnitte (20), in welchem Magazin (2) mindestens zwei Stapel (21) an Verpackungszuschnitten (20) angeordnet sind oder in welchem Magazin (2) Verpackungszuschnitte (20) zumindest teilweise ineinander verschachtelt angeordnet sind,
- eine Entnahmeeinrichtung (3), welche Entnahmeeinrichtung (3) dazu ausgebildet ist, mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) von mindestens zwei unterschiedlichen Stapeln (21) aus dem Magazin (2) aufzunehmen und die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) innerhalb einer Zwischenstation (4) abzulegen oder welche Entnahmeeinrichtung (3) dazu ausgebildet ist, mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) aus der verschachtelten Anordnung aus dem Magazin (2) aufzunehmen und die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) innerhalb einer Zwischenstation (4) abzulegen,
- eine Zwischenstation (4), welche Zwischenstation (4) mindestens eine Handhabungseinrichtung (5) für mindestens einen der Verpackungszuschnitte (20) umfasst,
- eine Applikationseinrichtung (6), welche Applikationseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) von der Zwischenstation (4) aufzunehmen und die Verpackungszuschnitte (20) jeweils an einer Zusammenstellung (30) von Artikeln (31) zu applizieren, wobei die Entnahmeeinrichtung (3) und/oder die Zwischenstation (4) und/oder die Applikationseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist/sind, einen Abstand (A) zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten (20) zu verändern.
2. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 , wobei die mindestens eine Handhabungseinrichtung (5) der Zwischenstation (4) eine Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung (7) ist, welche Ausricht- und/oder Zentriereinrichtung (7) dazu ausgebildet ist, die Verpackungszuschnitte (20) für die nachfolgende Aufnahme durch die Applikationseinrichtung (6) auszurichten und/oder zu zentrieren.
3. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei die mindestens eine Handhabungseinrichtung (5) eine Falteinrichtung (8) und/oder eine Klebeeinrichtung (9) und/oder eine Vorbrecheinrichtung (10) ist.
4. Verpackungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Zwischenstation (4) mindestens zwei Ablageplätze (11) für die Verpackungszuschnitte (20) umfasst.
5. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 4, wobei die mindestens eine Handhabungseinrichtung (5) der Zwischenstation (4) durch mindestens einen beweglich ausgebildeten Ablageplatz (11) gebildet ist.
6. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5, bei welcher der mindestens eine Ablageplatz (11) an mindestens einer Führung (15) angeordnet ist.
7. Verpackungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5 oder 6, bei welcher dem mindestens einen Ablageplatz (11) mindestens ein Antrieb (17) zur Bewegung des Ablageplatzes (11) entlang der mindestens einen Führung (15) zugeordnet ist, welcher Antrieb (17) insbesondere durch einen Hydraulikzylinder (18) oder durch einen Pneumatikzylinder (19) gebildet ist.
8. Verpackungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei die Applikationseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) jeweils zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich aufzunehmen und zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich an einer entsprechenden Anzahl von mindestens zwei Zusammenstellungen von Artikeln (31) zu applizieren.
9. Verpackungsvorrichtung (1) nach einem der voranstehenden Ansprüche, wobei lediglich die Zwischenstation (4) dazu ausgebildet ist, einen Abstand (A) zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten (20) zu verändern.
10. Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Artikeln (31) über einen Verpackungszuschnitt (20), wobei
- mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) von mindestens zwei unterschiedlichen Stapeln (21) aus dem Magazin (2) aufgenommen und auf einer Zwischenstation (4) abgelegt werden oder
- wobei mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) aus einer verschachtelten Anordnung aus dem Magazin (2) aufgenommen und auf einer Zwischenstation (4) abgelegt werden,
- wobei innerhalb der Zwischenstation (4) eine Handhabung mindestens eines der Verpackungszuschnitte (20) erfolgt,
wonach die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) aufgenommen und jeweils an einer Zusammenstellung (30) von Artikeln (31) appliziert werden;
- wobei im Zusammenhang mit der Entnahme der Verpackungszuschnitte (20) aus dem Magazin (2) und dem Ablegen auf der Zwischenstation (4) und/oder innerhalb der Zwischenstation (4) und/oder im Zusammenhang mit dem Aufnehmen der Verpackungszuschnitte (20) aus der Zwischenstation (4) und dem Applizieren an den Zusammenstellungen von Artikeln (31) zumindest einen Abstand (A) zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten (20) verändert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) innerhalb der Zwischenstation (4) ausgerichtet und/oder zentriert werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, wobei die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) innerhalb der Zwischenstation (4) für die nachfolgende Applikation an den Zusammenstellungen von Artikeln (31) vorbereitet werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) innerhalb der Zwischenstation (4) zumindest bereichsweise aufgefaltet und/oder umgefaltet und/oder geklebt und/oder vorgebrochen werden.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, wobei die Handhabung innerhalb der Zwischenstation (4) die Veränderung des Abstands zwischen den mindestens zwei Verpackungszuschnitten (20) bewirkt, insbesondere wobei eine pneumatisch oder hydraulisch bewirkte Verziehbewegung innerhalb der Zwischenstation (4) erfolgt.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, wobei die mindestens zwei Verpackungszuschnitte (20) jeweils zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich von der Zwischenstation (4) aufgenommen und zeitgleich oder im Wesentlichen zeitgleich an einer entsprechenden Anzahl von mindestens zwei Zusammenstellungen von Artikeln (31) appliziert werden.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102023109908.6A DE102023109908A1 (de) | 2023-04-19 | 2023-04-19 | Verpackungsvorrichtung und Verfahren zum Zusammenfassen von mindestens zwei Artikeln über einen Verpackungszuschnitt |
| PCT/EP2024/057282 WO2024217802A1 (de) | 2023-04-19 | 2024-03-19 | Verpackungsvorrichtung und verfahren zum zusammenfassen von mindestens zwei artikeln über einen verpackungszuschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| EP4698447A1 true EP4698447A1 (de) | 2026-02-25 |
Family
ID=90716993
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| EP24715719.1A Pending EP4698447A1 (de) | 2023-04-19 | 2024-03-19 | Verpackungsvorrichtung und verfahren zum zusammenfassen von mindestens zwei artikeln über einen verpackungszuschnitt |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP4698447A1 (de) |
| DE (1) | DE102023109908A1 (de) |
| WO (1) | WO2024217802A1 (de) |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB9716324D0 (en) | 1997-08-01 | 1997-10-08 | Mead Corp | Packaging machine and method of carton set up |
| DE102009050712A1 (de) * | 2009-10-26 | 2011-04-28 | Focke & Co.(Gmbh & Co. Kg) | Verfahren und Vorrichtung zum Handhaben von Zuschnitten aus Verpackungsmaterial für Zigarettenpackungen |
| WO2020233942A1 (de) | 2019-05-17 | 2020-11-26 | Krones Aktiengesellschaft | Arbeitswerkzeug und verfahren zum herstellen eines mehrere getränkedosen aufweisenden multipacks |
| CA3155193A1 (en) * | 2021-04-13 | 2022-10-13 | Douglas Machine Inc. | System & process for forming retained container groups from arrayed container groups |
-
2023
- 2023-04-19 DE DE102023109908.6A patent/DE102023109908A1/de active Pending
-
2024
- 2024-03-19 WO PCT/EP2024/057282 patent/WO2024217802A1/de not_active Ceased
- 2024-03-19 EP EP24715719.1A patent/EP4698447A1/de active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2024217802A1 (de) | 2024-10-24 |
| DE102023109908A1 (de) | 2024-10-24 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3969377B1 (de) | Verpackungsvorrichtung und verfahren zur herstellung von verpackungseinheiten | |
| EP3450332B1 (de) | Verpackungsvorrichtung für artikel und verfahren zum einbringen von artikeln in vorbereitete umverpackungen | |
| EP3372516B1 (de) | Verpackungsvorrichtung und verfahren zum aufsetzen einzelner artikel oder zusammenstellungen an artikeln auf flächige verpackungszuschnitte | |
| EP3533718B1 (de) | Verfahren zum verpacken von artikeln | |
| WO2021043632A1 (de) | Verpackungsvorrichtung und verfahren zur herstellung von verpackungseinheiten | |
| DE102020207930A1 (de) | Verpackungsvorrichtung zum Herstellen von Gebinden, bei welchen mehrere Artikel über eine Umreifungsbanderole zusammengehalten sind | |
| EP3974328A2 (de) | Umreifungsgebinde, umreifungsmaschine und verfahren zur herstellung von umreifungsgebinden | |
| EP4396090A1 (de) | Verpackungsvorrichtung, verpackungseinheit und verfahren zur herstellung von verpackungseinheiten | |
| DE9319499U1 (de) | Verpackung für Bücher und/oder andere Produkte sowie Vorrichtung zu ihrer Herstellung | |
| DE102021114998A1 (de) | Verfahren zur Erstellung von Gebindelagen, Vorrichtung zur Erstellung von Gebindelagen und Gebindelage | |
| EP4112486A1 (de) | Verpackungsmagazin für einen manipulator und verpackungssystem zum herstellen von gebinden | |
| DE102017201842A1 (de) | Handhabungsvorrichtung und Verfahren zum Verschließen von äußeren Bodenlaschen einer Umverpackung | |
| EP3529066B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren von gefachen an fuer artikel vorgesehene umverpackungen | |
| WO2025190651A1 (de) | Verpackungsvorrichtung und verfahren zur herstellung von verpackungseinheiten | |
| WO2024217802A1 (de) | Verpackungsvorrichtung und verfahren zum zusammenfassen von mindestens zwei artikeln über einen verpackungszuschnitt | |
| WO2023208434A1 (de) | Verpackungsvorrichtung und verfahren zum anbringen eines verpackungsmittels an eine artikelzusammenstellung | |
| DE102021202108A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Verkleben mehrerer für ein jeweiliges Gebinde vorgesehener Artikel | |
| EP4543768A1 (de) | Verfahren und verpackungsvorrichtung zur herstellung von verpackungseinheiten sowie applikationskopf zur jeweiligen verwendung hierbei | |
| EP4082922A1 (de) | Verpackungsverfahren zur verpackung von primärverpackungen in sekundärverpackungen und verpackungsmodul | |
| EP3892553A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines gebindes und verpackungsvorrichtung zur herstellung eines gebindes | |
| DE102021115133A1 (de) | Verfahren zur Ausbildung einer Verpackungseinheit und Vorrichtung zur Herstellung von Verpackungseinheiten | |
| DE102020109632A1 (de) | Verpackungsvorrichtung zur Herstellung von Verpackungseinheiten, Verfahren zur Herstellung von Verpackungseinheiten und Verpackungseinheit | |
| EP3564137B1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum verschliessen von karton-umverpackungen | |
| WO2024046601A1 (de) | Verpackungsvorrichtung zur herstellung von verpackungseinheiten und verfahren zur herstellung von verpackungseinheiten | |
| WO2025026658A1 (de) | Verpackungsvorrichtung zum anbringen eines verpackungszuschnitts an eine artikelzusammenstellung, verpackungszuschnitt, verpackungseinheit und verfahren zum herstellen einer verpackungseinheit |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: UNKNOWN |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE |
|
| PUAI | Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase |
Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012 |
|
| STAA | Information on the status of an ep patent application or granted ep patent |
Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE |
|
| 17P | Request for examination filed |
Effective date: 20251028 |
|
| AK | Designated contracting states |
Kind code of ref document: A1 Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |