EP4698324A1 - Mahlanlage - Google Patents

Mahlanlage

Info

Publication number
EP4698324A1
EP4698324A1 EP25737662.4A EP25737662A EP4698324A1 EP 4698324 A1 EP4698324 A1 EP 4698324A1 EP 25737662 A EP25737662 A EP 25737662A EP 4698324 A1 EP4698324 A1 EP 4698324A1
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
outlet
separation unit
ball mill
fines
stirred ball
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
EP25737662.4A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Carsten Sachse
Jan STROTMANN
Justus KÖSTERS
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ThyssenKrupp AG
Thyssenkrupp Polysius GmbH
Original Assignee
ThyssenKrupp AG
Thyssenkrupp Polysius GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from BE20245450A external-priority patent/BE1032768B1/de
Priority claimed from DE102024119806.0A external-priority patent/DE102024119806A1/de
Application filed by ThyssenKrupp AG, Thyssenkrupp Polysius GmbH filed Critical ThyssenKrupp AG
Publication of EP4698324A1 publication Critical patent/EP4698324A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/16Mills in which a fixed container houses stirring means tumbling the charge
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C17/00Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
    • B02C17/18Details
    • B02C17/183Feeding or discharging devices
    • B02C17/1835Discharging devices combined with sorting or separating of material
    • B02C17/185Discharging devices combined with sorting or separating of material with more than one separator
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C21/00Disintegrating plant with or without drying of the material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Abstract

Die erfindungsgemäße Mahlanlage weist eine Rührwerkskugelmühle mit einem Einlass für zu zerkleinerndes Mahlgut und einem Auslass für zerkleinertes Mahlgut sowie ein separat von der Rührwerkskugelmühle angeordnetes erstes Trennaggregat auf, wobei erste Trennaggregat mit dem Auslass für zerkleinertes Mahlgut in Verbindung steht und einen Auslass für ein erstes Feingut und einen Auslass für ein erstes Grobgut aufweist. Weiterhin ist ein separat von der Rührwerkskugelmühle angeordnetes zweites Trennaggregat vorgesehen ist, das direkt oder indirekt mit dem Auslass für zerkleinertes Mahlgut der Rührwerkskugelmühle in Verbindung steht und einen Auslass für ein zweites Feingut und einen Auslass für ein zweites Grobgut aufweist.

Description

Mahlanlage
Die Erfindung betrifft eine Mahlanlage zum Zerkleinern von Mahlgut, die zumindest eine Rührwerkskugelmühle und ein Trennaggregat aufweist.
Als Mahlgüter kommen beispielsweise Kalkstein, Dolomit, Erze, Klinker, Flugasche, Schlacke oder andere Zementklinkersatzstoffe zum Einsatz. Aus der DE 10 2014 015 549 Al ist beispielsweise eine Mahlanlage für derartige Mahlgüter bekannt. Um den Klinkerfaktor in der Zementindustrie zu reduzieren und so die CCE-Emissionen zu reduzieren, ist man bestrebt Zementklinkerersatzstoffe (beispielsweise kalzinierte Tone oder Schlacke) oder reaktivere Klinker für Zementprodukte zu verwenden. Eine Möglichkeit die Reaktivität von Klinker und Zementklinkerersatzstoffen zu erhöhen, ist die Feinstmahlung dieser Mahlgüter, wobei die industrielle Umsetzung für eine Feinstmahlung beispielsweise mittels einer trocken betriebenen Rührwerkskugelmühle erfolgt.
Zementklinkerersatzstoffe enthalten oft schwer mahlbare Komponenten, die bei der konventionellen Mahlung in Vertikalrollenmühlen und/oder Kugelmühlen nicht effizient vermahlen werden können, da sich der schwer mahlbare Anteil des Materials, der sich weniger leicht zerkleinern lässt, im Umlauf der Mühle anreichert und somit vorwiegend über die Grieße des Sichters zurück zur Mühle befördert wird. Das führt wiederum dazu, dass das leichter mahlbare Material „übermahlen“ wird. Dadurch steigt der spezifische Energieeintrag und der Durchsatz der Anlage sinkt. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, dass das Endprodukt nicht nur eine gewünschte Feinheit, sondern auch eine vorgegebene Partikelgrößenverteilung aufweisen soll.
Aus der US 2020/261920 Al ist ein mehrstufiger Mahlreislaufbekannt.
Aus der EP 3 665 133 Bl ist ein Verfahren und eine Anlage zur Herstellung von Zement bekannt.
Aus der CN 113 976 277 B ist eine vertikale Mühle mit externer Zirkulation für Zement, kombiniert mit einem Hochleistungs-Mahlprozesssystem bekannt. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den Betrieb der Mahlanlage mit einer Rührwerkskugelmühle effizienter zu gestalten.
Erfmdungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Mahlanlage gemäß dem Anspruch 1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die erfindungsgemäße Mahlanlage weist eine Rührwerkskugelmühle mit einem Einlass für zu zerkleinerndes Mahlgut und einem Auslass für zerkleinertes Mahlgut sowie ein separat von der Rührwerkskugelmühle angeordnetes erstes Trennaggregat auf, wobei erste Trennaggregat mit dem Auslass für zerkleinertes Mahlgut in Verbindung steht und einen Auslass für ein erstes Feingut und einen Auslass für ein erstes Grobgut aufweist. Weiterhin ist ein separat von der Rührwerkskugelmühle angeordnetes zweites Trennaggregat vorgesehen, das direkt oder indirekt mit dem Auslass für zerkleinertes Mahlgut der Rührwerkskugelmühle in Verbindung steht und einen Auslass für ein zweites Feingut und einen Auslass für ein zweites Grob gut aufweist.
Erfmdungsgemäß kann somit das zerkleinerte Mahlgut auf zwei verschiedene oder zwei baugleiche Trennaggregate, die parallel oder in Reihe geschaltet sind, aufgegeben werden. Bei einer Parallelschaltung kann der Produktstrom dabei variabel aufgeteilt werden, beispielsweise 50/50, 80/20, etc., sodass die Beladung des einzelnen Trennaggregats gezielt eingestellt werden kann. Erfmdungsgemäß können aber auch mehr als zwei Trennaggregate zum Einsatz kommen.
Außerdem besteht die Möglichkeit einer variablen Einsteilbarkeit der beiden Trennaggregate, sodass sich Feingüter mit unterschiedlicher Partikelgrößenverteilung erzeugen lassen, die dann ggf. gezielt miteinander gemischt werden, um ein Fertigprodukt mit einer vorgegebenen Feinheit, Partikelgrößenverteilung und Verteilungsbreite zu erhalten. Dadurch besteht die Möglichkeit gezielt Einfluss auf die späteren Qualitätseigenschaften des Zements (wie Wasseranspruch, Ausbreitmaß, etc.) zu nehmen.
Durch unabhängig voneinander einstellbare Trennaggregate ist es außerdem möglich, schwer mahlbare Komponenten gezielt abzureichem. Dies gelingt zum Beispiel, indem auf einem der Trennaggregate eine vergleichsweise grobe und breite Partikelgrößenverteilung eingestellt wird, die es ermöglicht, dass grobe, schwer mahlbare Partikel den Mahlkreislauf verlassen. Um die gewünschte Zielfeinheit zu erreichen, wird der/die verbleibende(n) Trennaggregate entsprechend fein eingestellt.
Die zum Einsatz kommende Rührwerkskugelmühle weist vorzugsweise ein um eine Achse rotierendes Rührwerk auf, wobei der Einlass für das zu zerkleinerndes Mahlgut an einem axialen Ende des Rührwerks und der Auslass für das zerkleinerte Mahlgut am gegenüberliegenden axialen Ende des Rührwerks angeordnet ist. Weiterhin kann der Einlass der Rührwerkskugelmühle zum Aufgeben des zu zerkleinernden Mahlguts mit und ohne Luft ausgebildet sein, während der Auslass der Rührwerkskugelmühle eine pneumatische Austragsöffnung zum pneumatischen Austrag eines ersten Teils des zerkleinerten Mahlguts zusammen mit Luft aufweist und der Auslass weiterhin ein Schwerkraftaustragsöffnung zum Austrag eines zweiten Teils des zerkleinerten Mahlguts mittels Schwerkraft vorsieht, wobei das erste Trennaggregat an die pneumatische Austragsöffnung und das zweite Trennaggregat an die Schwerkraftaustragsöffnung angeschlossen werden können. Weiterhin können das erste Trennaggregat und das zweite Trennaggregat jeweils einen Grobgutauslass aufweisen, die mit dem Einlass der Rührwerkskugelmühle und/oder einem anderen Prozessaggregat (z.B. peripheres Mahlaggregat in anderem Mahlkreislauf; Mischer; Bunker/Silo, um Material für andere Produkte zu nutzen) in Verbindung stehen. Es besteht auch die Möglichkeit ein oder beide Grobgüter (komplett oder teilweise) einem anderen Prozessschritt (z.B. Lagerung, Mischen, Zerkleinern in anderem Mahlkreislauf, thermische Prozesse) zuzuführen.
Das erste Trennaggregat und das zweite Trennaggregat können insbesondere durch Siebe, statische Sichter, elektrostatische Stichter oder dynamische Sichter gebildet werden. Erfindungsgemäß kommen aber für beide Trennaggregate Luftstromsichter, insbesondere Querstrom-Drehkorbsichter zum Einsatz, welche für mittlere Partikelgrößen im Bereich von 0,5 pm bis 30 pm besonders effizient sind. Die Trenngrenze dieses Sichtertyps wird wesentlich durch die Zentrifugalbeschleunigung am äußeren Rotordurchmesser eingestellt. Zur Erzielung sehr feiner Produkte (mittlere Partikel große < 10 pm, ggf. < 5 - 7 pm) werden demnach sehr hohe Zentrifugalbeschleunigungen benötigt. Weiterhin gilt, dass für eine konstante Zentrifugalbeschleunigung mit zunehmendem Rotordurchmesser höhere Umfangsgeschwindigkeiten benötigt werden (azF = u2/rROtor). Aufgrund dieses Zusammenhangs und konstruktiver Randbedingungen sollten Sichter für die Feinstmahlung eine bestimmte Baugröße nicht überschreiten. Nachdem vorzugsweise wenigstens zwei Luftstromsichter vorgesehen sind, kann die Mahlanlage mit entsprechend höheren Durchsätzen realisieren realisiert werden. Werden die eingesetzten Luftstromsichter zudem noch unabhängig voneinander betrieben, indem beispielsweise deren Sichtluftvolumenströme unabhängig voneinander eingestellt werden, können beide entstehenden Feingüter gezielt beeinflusst werden.
Werden die Trennaggregate als Luftstromsichter ausgebildet, werden an den ersten Feingutauslass des ersten Trennaggregats ein erster Abscheider zur Trennung des ersten Feinguts von Sichtluft und an den zweiten Feingutauslass des zweiten Trennaggregats ein zweiter Abscheider zur Trennung des zweiten Feinguts von Sichtluft angeschlossen. Auf diese Weise lassen sich zwei unterschiedliche Feingüter erzeugen.
Die beiden entstehenden Feingüter können beispielsweise separaten oder auch einem gemeinsamen Feingutsilo zugeführt werden. Weiterhin kann es sinnvoll sein, eines oder beide Feingüter einem weiteren Prozessaggreagat (z.B. einer separaten Aufmahlung) zuzuführen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist eine Mischeinrichtung zum Mischen des ersten Feinguts mit dem zweiten Feingut vorgesehen. Hierdurch kann gezielt ein Fertiggut mit einer gewünschten Partikelgrößenverteilung eingestellt werden.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele und der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigen Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mahlanlage gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mahlanlage gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Rührwerkskugelmühle,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mahlanlage gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mahlanlage gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel,
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mahlanlage gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel und
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Mahlanlage gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel.
Die in Fig.l dargestellte Mahlanlage weist eine Rührwerkskugelmühle 1, ein als Luftstromsichter ausgebildetes erstes Trennaggregat 2 und ein ebenfalls als Luftstromsichter ausgebildetes zweites Trennaggregat 3 auf. Die Rührwerkskugelmühle 1 sieht einen Einlass 1.1 für zu zerkleinerndes Mahlgut 4 und einen Auslass 1.2 für zerkleinertes Mahlgut 4' vor. Das zu zerkleinernde Mahlgut 4 setzt sich aus ein oder mehreren in Vorratssilos 5, 6 bereitgehalten Komponenten 4.1, 4.2 sowie rückgeführtem Grobgut zusammen und wird über wenigstens ein Förderorgan 7 dem Einlass 1.1 der Rührwerkskugelmühle 1 aufgegeben.
Die zum Einsatz kommende Rührwerkskugelmühle 1 weist ein um eine Achse rotierendes Rührwerk 1.3 auf, wobei der Einlass 1.1 für das zu zerkleinernde Mahlgut 4 an einem axialen Ende des Rührwerks 1.3 und der Auslass 1.2 für das zerkleinerte Mahlgut 4'an dem gegenüberliegenden axialen Ende des Rührwerks 1.3 angeordnet ist. Weiterhin kann der Einlass 1.1 der Rührwerkskugelmühle 1 zum Aufgeben des zu zerkleinernden Mahlguts 4 mit oder ohne Förderluft ausgebildet sein. Die Zerkleinerungsarbeit erfolgt durch das Rührwerk 1.3 in Verbindung mit Mahlkugeln
1.4 innerhalb der Mahlkammer 1.5. Am dem Auslass zugewandten Ende der Mahlkammer 1.5 ist eine Trenneinrichtung 1.6 vorgesehen, die das genügend zerkleinerte Mahlgut 4' passieren lässt und die Mahlkugeln 1.4 in der Mahlkammer
1.5 zurückhält. Über ein Förderorgan 1.7, beispielsweise eine Förderschnecke, gelangt das zerkleinerte Mahlgut 4' in den Auslass 1.2, von wo es entweder pneumatisch und/oder mechanisch zu den beiden Trennaggregaten 2, 3 transportiert wird.
Das in der Rührwerkskugelmühle 1 zerkleinerte Mahlgut 4' wird im ersten Ausführungsbeispiel in zwei Teilströme 4.1 ' und 4.2'aufgeteilt, wobei der eine Teilstrom 4.1 ' dem ersten Trennaggregat 2 und der zweite Teilstrom 4.2'dem zweiten Trennaggregat 3 zugeführt wird. Beide Trennaggregate 2, 3 stehen somit mit dem Auslass 1.2 der Rührwerkskugelmühle 1 in direkter Verbindung.
Das erste Trennaggregat 2 weist einen Auslass 2.1 für ein erstes Feingut 8 und einen Auslass 2.2 für ein erstes Grobgut 9 auf. In entsprechender Weise sieht das zweite Trennaggregat 3 einen Auslass 3.1 für ein zweites Feingut 10 und einen Auslass 3.2 für ein zweites Grobgut 11 vor. Während die beiden Grobgüter 9, 11 zur erneuten Zerkleinerung zum Einlass 1.1 der Rührwerkskugelmühle zurückgefördert werden, gelangen die beiden Feingüter 8 und 10 zusammen mit der Sichtluft in einen Abscheider 12 bzw. 13, wo die Feingüter 8 und 10 aus der Sichtluft abgeschieden werden. Die Einstellung des Sichtluftvolumenstroms der beiden Trennaggregate 2, 3 erfolgt über jeweils einen dem jeweiligen Abscheider 12, 13 nachgeordneten Lüfter 14, 15. Es ist prinzipiell auch vorstellbar, dass lediglich ein gemeinsamer Lüfter vorgesehen ist, wobei, sofern erforderlich, die Volumenstromregelung der Sichtluft in den beiden Trennaggregate 2, 3 beispielsweise über Klappen erfolgen kann.
Die maximale Baugröße eines Luftstromsichters für die gewünschte Feinheit von insbesondere < 6 pm ist begrenzt, während die Rührwerkskugelmühle 1 durchaus für größere Durchsätze ausgelegt werden kann. Mit dem Vorsehen von zwei Trennaggregaten 2, 3 und der damit möglichen Aufteilung des zerkleinerten Mahlguts 4' auf die beiden Trennaggregat, lässt sich somit eine Mahlanlage mit höheren Durchsätzen realisieren. Außerdem besteht die Möglichkeit zwei unterschiedliche Feingüter 8, 10 zu erzeugen, die einzeln oder miteinander vermischt genutzt werden können.
Bei der Beschreibung der folgenden Ausführungsbeispiele werden für gleiche Bauteile dieselben Bezugszeichen verwendet.
Während die beiden Trennaggregate 2, 3 des ersten Ausführungsbeispiels parallel zueinander angeordnet sind, zeigt Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel mit einer Serienschaltung der beiden Trennaggregate 2, 3. Hierbei wird das gesamte in der Rührwerkskugelmühle 1 zerkleinerte Mahlgut 4' dem ersten, wiederum als Luftstromsichter ausgebildeten Trennaggregat 2 zugeführt. Dort wird wiederum in Kombination mit dem Abscheider 12 das erste Feingut 8 abgeschieden. Das gesamte Grobgut 9 des ersten Trennaggregats 2 wird dem zweiten Trennaggregat 3 aufgegeben, das in Kombination mit dem Abscheider 13 das zweite Feingut 10 erzeugt. Das Grobut 11 des zweiten Trennaggregats 3 wird zum Einlass 1.1 der Rührwerkskugelmühle 1 zurückgeführt und zusammen mit dem frischen Mahlgut aus den Vorratssilos 5, 6 aufgegeben.
Mit dieser Mahlanlage lassen sich die Feinanteile im zerkleinerten Mahlgut 4' durch die doppelte Sichtung effizient ausschleusen, sodass eine Übermahlung von Feinanteilen weitgehend vermieden werden kann. Außerdem können verschieden mahlbare Materialien gezielt ausgeschleust werden. Des Weiteren kann der Umlauffaktor des Mahlsystems hinsichtlich eines energieeffizienten Betriebs optimiert werden.
Die in den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen (Fig. 4 bis 7) zum Einsatz kommende Rührwerkskugelmühle 1 ist in Fig. 3 dargestellt und unterscheidet sich lediglich in der Ausgestaltung des Auslasses 1.2 von der in den Fig. 1 und 2 eingesetzten Rührwerkskugelmühle 1. Diese Ausführungsbeispiele könnte aber prinzipiell auch mit einer Rührwerkskugelmühle 1 gemäß Fig. 1 ausgeführt werden. Für alle Ausführungsbeispiele besteht zudem die Möglichkeit zerkleinertes Mahlgut in definiertem Verhältnis auszuschleusen oder rückzuführen.
Der Auslass 1.2 weist ein Austragsgehäuse 1.2.1 mit einer pneumatische Austragsöffnung 1.2.2 zum pneumatischen Austrag eines ersten Teilstroms 4.1 ' des zerkleinerten Mahlguts 4'zusammen mit einer entweder in das Austragsgehäuse 1.2.1 eingeführten Luft 16 oder einer über den Einlass 1.1 der Rührwerkskugelmühle zugeführten Luft. Weiterhin ist ein Schwerkraftaustragsöffnung 1.2.3 zum Austrag eines zweiten Teilstroms 4.2' des zerkleinernden Mahlguts 4' mittels Schwerkraft vorgesehen. Im Austragsgehäuse 1.2.1 findet somit bereits eine Vorklassierung des zerkleinerten Mahlguts 4' statt, indem sich im pneumatische ausgetragenen Teilstrom 4.1 ' eher eine feinere Komponente und in dem mittels Schwerkraft ausgetragen Teilstrom 4.2' eher eine gröbere Komponente befindet. Dies hat den Vorteil, dass die beiden Trennaggregate 2, 3 zielgerichteter eingestellt werden können und dadurch eine effizientere Sichtung möglich wird. Es ist auch eine optimale Abstimmung des Mühlenprodukts und der beiden Sichtkreisläufe möglich.
Das dritte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4 entspricht im Wesentlichen dem ersten Ausführungsbeispiel, wobei jedoch die Aufteilung des in der Rührwerkskugelmühle 1 (gemäß Fig. 3) zerkleinerten Mahlguts 4' nicht mengenmäßig, sondern mittels pneumatischem Austrag für den Teilstrom 4.1 ' und Schwerkraftaustrag für den Teilstrom 4.2' erfolgt, wobei der Teilstrom 4.1 ' dem ersten Trennaggregat 2 und der Teilstrom 4.2' dem zweiten Trennaggregat 3 zugeführt werden. Außerdem findet im Austragsgehäuse 1.2.1 der Rührwerkskugelmühle 1 bereits eine Vorklassierung des zerkleinerten Mahlguts 4' statt. Auch hier ist eine optimale Abstimmung des Mühlenprodukts und der beiden Sichtkreisläufe möglich.
Fig. 5 zeigt eine optionale Variante zum dritten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4, indem das Feingut 10 des zweiten Trennaggregats 3 ganz oder teilweise dem ersten Trennaggregat 2 aufgeben wird. Außerdem kommt hier für beide Trennaggregate 2, 3 lediglich ein Lüfter 14 zum Einsatz. Separate Lüfter für beide Trennaggregate wären aber auch denkbar. Bei dieser Mahlanlage bietet es sich in besonderem Maße an, das erste Trennaggregat 2 als Ultrafeinsichter zur Abscheidung einer mittleren Partikelgröße von kleiner 6 pm auszubilden, während das zweite Trennaggregat 3 als herkömmlicher Sichter zur Abscheidung einer mittleren Partikelgröße von größer 6 pm ausgebildet sein kann.
Diese Schaltung eignet sich insbesondere für die Erzeugung einer möglichst großen Menge an Feingut mit einer mittleren Partikelgröße kleiner 6 gm. Außerdem ermöglicht sie eine bezügliche des Materialaustrags der Mühle optimierte Sichterauswahl.
Das fünfte Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 zeigt wiederum eine Reihenschaltung der beiden Trennaggregate 2, 3, wobei das gesamte zerkleinerte Mahlgut 4' (Teilströme 4.1 'und 4.2') dem ersten Trennaggregat 2 aufgegeben wird. Wenngleich hier eine Rührwerkskugelmühle 1 gemäß Fig. 3 zum Einsatz kommt, kann ebenso eine Rührwerkskugelmühle gemäß den Fig. 1 und 2 vorgesehen werden. Das Feingut 8 des ersten Trennaggregats 2 wird ganz oder teilweise dem zweiten Trennaggregat 3 zugeführt. Das Grobgut 9 des ersten Trennaggregats 2 gelangt in ein drittes Trennaggregat 17, das beispielsweise durch ein Sieb oder einen statischen Sichter gebildet wird, wobei das Feingut des dritten Trennaggregats 17 ebenfalls dem zweiten Trennaggregat 3 zugeführt wird, während das Grobgut 18 des dritten Trennaggregats 17 ausgeschleust oder zusammen mit dem Grobgut 11 des zweiten Trennaggregats 3 erneut der Rührwerkskugelmühle 1 aufgegeben wird.
In dieser Schaltung wird zweckmäßigerweise das zweite Trennaggregat 2 als Ultrafeinsichter zur Abscheidung einer mittleren Patrikelgröße von kleiner 6 pm ausgebildet. Das erste Trennaggregat kann als herkömmlicher Luftstromsichter oder auch als Ultrafeinsichter zur Abscheidung einer mittleren Partikelgröße von kleiner 6 pm vorgesehen werden. Des Weiteren ist eine effizientere Beladung des Ultrafeinsichters möglich. Die entstehenden Zwischenprodukte können für diverse Zementarten verwendet werden (Klinkerreduzierung/CCE-Reduktion/Zemente der Zukunft).
Die Mahlanlage gemäß Fig. 7 entspricht im Wesentlichen der Mahlanlage gemäß Fig. 4, wobei lediglich noch eine Mischeinrichtung 19 zum Mischen des ersten Feinguts 8 mit dem zweiten Feingut 10 zur Herstellung eines Fertigguts 20 vorgesehen ist. Durch das Mischungsverhältnis lässt sich eine gewünschte Partikelgrößenverteilung im Fertiggut 20 einstellen.
Mit dieser Mahlanlage lässt sich die Partikelgrößenverteilung des Fertigguts 20 (Mischung der beiden Feingüter 8, 10) sehr gezielt hinsichtlich Feinheit,
Partikelgrößenverteilung und Verteilungsbreite einstellen, wodurch die Möglichkeit besteht auf die späteren Qualitätseigenschaften des Zements (Wasseranspruch, Ausbreitmaß, etc.) Einfluss zu nehmen.

Claims

Patentansprüche:
1. Mahlanlage mit einer Rührwerkskugelmühle (1) mit einem Einlass (1.1) für zu zerkleinerndes Mahlgut (4) und einem Auslass (1.2) für zerkleinertes Mahlgut (4') sowie einem separat von der Rührwerkskugelmühle (1) angeordneten ersten Trennaggregat (2), das mit dem Auslass (1.2) für zerkleinertes Mahlgut (4') in Verbindung steht und einen Auslass (2.1) für ein erstes Feingut (8) und einen Auslass (2.2) für ein erstes Grobgut (9) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass ferner ein separat von der Rührwerkskugelmühle (1) angeordnetes zweites Trennaggregat (3) vorgesehen ist, das direkt oder indirekt mit dem Auslass (1.2) für zerkleinertes Mahlgut (4') der Rührwerkskugelmühle (1) in Verbindung steht und einen Auslass (3.1) für ein zweites Feingut (10) und einen Auslass (3.2) für ein zweites Grobgut (11) aufweist wobei das erste Trennaggregat (2) und das zweite Trennaggregat (3) als Luftstromsichter ausgebildet ist und an den ersten Feingutauslass (2.1) des ersten Trennaggregats (2) ein erster Abscheider (12) zur Trennung des ersten Feinguts (8) von Sichtluft und an den zweiten Feingutauslass (3.1) des zweiten Trennaggregats (3) ein zweiter Abscheider (13) zur Trennung des zweiten Feinguts (10) von Sichtluft angeschlossen ist.
2. Mahlanlage nach Anspruch 1, wobei die Rührwerkskugelmühle (1) ein um eine Achse rotierendes Rührwerk (1.3) aufweist und der Einlass (1.1) für zu zerkleinerndes Mahlgut (4) an einem axialen Ende des Rührwerks (1.3) und der Auslass (1.2) für zerkleinertes Mahlgut (4') an einem gegenüberliegenden axialen Ende des Rührwerks (1.3) angeordnet ist.
3. Mahlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei der Einlass (1.1) der Rührwerkskugelmühle (1) zum Aufgeben des zu zerkleinernden Mahlguts (4) ausgebildet ist und der Auslass (1.2) der Rührwerkskugelmühle eine pneumatische Austragsöffnung (1.2.2) zum pneumatischen Austrag eines ersten Teilstroms (4.1 ') des zerkleinerten Mahlguts (4') zusammen mit Luft aufweist und der Auslass (1.2) weiterhin ein Schwerkraftaustragsöffnung (1.2.3) zum Austrag eines zweiten Teilstroms (4.2') des zerkleinernden Mahlguts (4') mittels Schwerkraft vorsieht.
4. Mahlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste Trennaggregat (2) und das zweite Trennaggregat (3) jeweils einen Grobgutauslass (2.2; 3.2) aufweisen, die mit dem Einlass (1.1) der Rührwerkskugelmühle (1) und/oder einem anderen Prozessaggregat in Verbindung stehen.
5. Mahlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste Trennaggregat (2) und das zweite Trennaggregat (3) als Luftstromsichter ausgebildet sind, deren Sichtluftvolumenströme unabhängig voneinander einstellbar sind.
6. Mahlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei ein gemeinsamer oder zwei separate Feingutsilo für das erste Feingut (8) und das zweite Feingut (10) vorgesehen sind.
7. Mahlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei wenigstens ein weiteres Prozessaggregat für eine weitere Aufbereitung des ersten und/oder zweiten Feinguts (8, 10) vorgesehen ist.
8. Mahlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei eine Mischeinrichtung (19) zum Mischen des ersten Feinguts (8) mit dem zweiten Feingut (10) zur Herstellung eines Fertigguts (20) mit einer einstellbaren Partikelgrößenverteilung vorgesehen ist.
9. Mahlanlage nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei das erste Trennaggregat (2) und das zweite Trennaggregat (3) in einer Serienschaltung oder einer Parallelschaltung angeordnet sind.
EP25737662.4A 2024-07-11 2025-06-30 Mahlanlage Pending EP4698324A1 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
BE20245450A BE1032768B1 (de) 2024-07-11 2024-07-11 Mahlanlage
DE102024119806.0A DE102024119806A1 (de) 2024-07-11 2024-07-11 Mahlanlage
PCT/EP2025/068509 WO2026012794A1 (de) 2024-07-11 2025-06-30 Mahlanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP4698324A1 true EP4698324A1 (de) 2026-02-25

Family

ID=96356656

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP25737662.4A Pending EP4698324A1 (de) 2024-07-11 2025-06-30 Mahlanlage

Country Status (2)

Country Link
EP (1) EP4698324A1 (de)
WO (1) WO2026012794A1 (de)

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102014015549A1 (de) 2014-10-22 2016-04-28 Thyssenkrupp Ag Mahlanlage zum Zerkleinern von Mahlgut sowie Verfahren zum Zerkleinern von Mahlgut
DE102017117985A1 (de) 2017-08-08 2019-02-14 Thyssenkrupp Ag Verfahren und Anlage zur Herstellung von Zement
WO2020068028A1 (en) 2017-12-29 2020-04-02 Fluor Technologies Corporation Multiple-stage grinding circuit
CN113976277B (zh) 2021-10-18 2023-01-31 天津水泥工业设计研究院有限公司 一种水泥外循环立磨联合高性能粉磨工艺系统

Also Published As

Publication number Publication date
WO2026012794A1 (de) 2026-01-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0603481B1 (de) Verfahren und Anlage zur Zerkleinerung von Mahlgut
EP0384101B1 (de) Sichter zum Sichten von körnigem Gut und Mahlanlage mit Einschaltung eines solchen Sichters
EP0193033B1 (de) Einrichtung zur Zerkleinerung und Mahlung spröden Mahlgutes wie zum Beispiel Zementklinker, Erz, Kohle oder dergleichen
EP3292912B1 (de) Verfahren zum betrieb eines multizyklons zum trennen von fein- und feinstkorn sowie multizyklon
EP3665133B1 (de) Verfahren und anlage zur herstellung von zement
EP0650763A1 (de) Umlaufmahlanlage
DE4223762A1 (de) Sichter zum Sichten von körnigem Gut und Mahlanlage mit Einschaltung eines solchen Sichters
EP3079828A1 (de) Kreislaufmahlanlage mit vorsichter und kugelmühle
EP0406591B1 (de) Verfahren und Anlage zur Zerkleinerung von Mahlgut
EP0164512B1 (de) Mahlverfahren sowie Mahlanlage
DE102015001404B3 (de) Kreislaufmahlanlage mit zwei Mahlvorrichtungen und Verfahren zum Betrieb der Kreislaufmahlanlage
DE19514971A1 (de) Verfahren und Anlage zur energiesparenden Herstellung eines Feingutes
EP3074137B1 (de) Verfahren zur herstellung von zement
BE1032768B1 (de) Mahlanlage
DE19526040A1 (de) Verfahren und Anlage zur Zerkleinerung von Mahlgut
WO2026012794A1 (de) Mahlanlage
DE102024119806A1 (de) Mahlanlage
EP0366759B1 (de) Verfahren zur zerkleinerung von sprödem mahlgut
EP0648539B1 (de) Umlaufmahlanlage
EP0614701A2 (de) Verfahren und Anlage zur Gutbettzerkleinerung von sprödem Mahlgut
EP3925454B1 (de) Futtermittelverarbeitungsanlage und verfahren zur trockenfutter-herstellung
DE3710602A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur aufbereitung von koernigem material, insbesondere weizen
EP3368222B1 (de) Pneumatisch verbundene kaskadensichter und kreislaufmahlanlage mit pneumatisch verbundenen kaskadensichtern
EP1640070B1 (de) Anlage und Verfahren zur Zerkleinerung von Mahlgut
DE2617274C2 (de) Mahltrocknungsanlage

Legal Events

Date Code Title Description
STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: UNKNOWN

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE INTERNATIONAL PUBLICATION HAS BEEN MADE

PUAI Public reference made under article 153(3) epc to a published international application that has entered the european phase

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009012

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: REQUEST FOR EXAMINATION WAS MADE

GRAP Despatch of communication of intention to grant a patent

Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNIGR1

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: GRANT OF PATENT IS INTENDED

17P Request for examination filed

Effective date: 20250922

AK Designated contracting states

Kind code of ref document: A1

Designated state(s): AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC ME MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

INTG Intention to grant announced

Effective date: 20260130

GRAS Grant fee paid

Free format text: ORIGINAL CODE: EPIDOSNIGR3

GRAA (expected) grant

Free format text: ORIGINAL CODE: 0009210

STAA Information on the status of an ep patent application or granted ep patent

Free format text: STATUS: THE PATENT HAS BEEN GRANTED