EP4698005A1 - Ring - Google Patents
RingInfo
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- EP4698005A1 EP4698005A1 EP24739450.5A EP24739450A EP4698005A1 EP 4698005 A1 EP4698005 A1 EP 4698005A1 EP 24739450 A EP24739450 A EP 24739450A EP 4698005 A1 EP4698005 A1 EP 4698005A1
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C9/00—Finger-rings
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
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- A44C9/00—Finger-rings
- A44C9/0007—Finger-rings made of several rings
- A44C9/0015—Finger-rings made of several rings connected or interlinked to each other
Landscapes
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Ring (1), insbesondere Schmuckring oder Smartring, umfassend zumindest einen ersten Innenring (2) sowie zumindest drei drehbar an dem ersten Innenring gelagerte Hohlkugeln (3), wobei jede der drei Hohlkugeln in einem eigenen Kreisdrittel des ersten Innenrings angeordnet ist.
Description
Ring
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Ring, insbesondere einen Schmuckring oder Smartring, umfassend zumindest einen ersten Innenring sowie zumindest drei drehbar an dem ersten Innenring gelagerte Hohlkugeln.
Stand der Technik
[0002] Die altbekannte Problemstellung, dass ein Ring, insbesondere ein (punzierungsfähiger) Schmuckring, beim Aufsetzen, wenn er über das Fingergelenk geschoben wird, oftmals Schmerzen hervorrufen kann, beschäftigt Juweliere und Goldschmiede schon seit Jahrhunderten. Einerseits muss der Ring weit genug sein, um das Fingergelenk möglichst schmerzfrei passieren zu können; andererseits muss er aber auch eng genug sein, damit der Ring an seiner vorbestimmten Endposition einen sicheren Halt hat und sich der Ring aufgrund einer etwaigen Steinfassung nicht nach unten verdreht. Da aber das Fingergelenk bei vielen Menschen die breiteste Stelle des Fingers darstellt (wobei sich diese Breite tages-, temperatur- und altersabhängig ständig verändert), ergibt sich gerade bei besetzten Ringen - vor allem solchen, die mit einer größeren und damit schwereren Fassung versehen sind - das Problem, dass solche Ringe oftmals nicht fest genug sitzen und sich daher leicht nach unten verdrehen. Würde man den Ring so eng gestalten, dass ein solches Verdrehen nicht möglich ist, könnte der Ring nicht mehr (jedenfalls nicht ohne Schmerzen oder Verletzungen zu verursachen) über das Fingergelenk geschoben werden.
[0003] Die Verwendung flexibler Materialien zur Lösung dieses Problems scheidet aus, da dies, aufgrund des Vorhandenseins unedler Anteile, die „Punzierungsfähigkeit“ ausschließen würde. Bei bekannten Perlenringen, bei denen durchbohrte Perlen an einem flexiblen (Gummi-) Band gehalten sind, ergibt sich - abgesehen von der mangelnden Punzierungsfähigkeit - das Problem, dass solche „Ringe“ bzw. Bänder hinsichtlich ihrer Formstabilität und Beständigkeit nicht mit soliden (Schmuck-) Ringen vergleichbar sind.
[0004] Bei (gegossenen) Ringen, deren Ringschiene aus aneinandergereihten Kugeln besteht, die starr miteinander verbunden sind, tritt ebenfalls das eingangs beschriebene Problem auf.
[0005] Grundsätzlich bekannt sind auch Ringe und Armreife, bei denen Schmuckelemente beweglich an einer starren Ringschiene gehalten sind
(DE 299 03 116 U1 ). Indem die Schmuckelemente auch um ihre eigene Achse drehbar an der Ringschiene befestigt sind, soll der Tragekomfort erhöht und ein einfacheres Aufsetzen und Abnehmen des Ringes ermöglicht werden. Die Schmuckelemente sollen dabei zwar mehr als die Hälfte der Ringschiene abdecken; gleichzeitig soll zwischen den einzelnen Schmuckelementen aber auch so viel Platz frei bleiben, dass in der Ringschiene gefasste Schmucksteine zwischen den Schmuckelementen hervorblitzen können.
[0006] Da auch bei solchen Ringen vorgesehen ist, dass die einzelnen Schmuckelemente von der Ringschiene mit Spiel durchgriffen werden, sind auch diese Ringe - wenn auch stabiler als die oben beschriebenen Perlen-Bänder - hinsichtlich ihrer Formstabilität und Beständigkeit nicht mit soliden (Schmuck-) Ringen vergleichbar. So vermitteln diese Ringe weniger den Eindruck eines herkömmlichen, punzierungsfähigen (Schmuck-) Ringes mit starrer Ringschiene, sondern eher den Eindruck eines Armreifs mit lose daran befestigten Anhängern, die beim Tragen des Armreifs, abhängig von der Handhaltung, ständig ihre Position ändern. Dazu trägt auch der Umstand bei, dass bei solchen Ringen die Ringschiene und die Schmuckelemente auf unterschiedlichen Materialien gefertigt sind, sodass im Übrigen auch keine Punzierungsfähigkeit mehr gegeben ist. Hinzu kommt, dass gerade die zur Erzielung des angeblich verbesserten Tragekomforts notwendigen zylindrischen Schmuckelemente tatsächlich dazu führen, dass es beim Aufsetzen und Abnehmen des Ringes zu Verletzungen und Schmerzen kommt, da die Haut zwischen den Kanten benachbarter Schmuckelemente eingezwickt wird, insbesondere wenn die Schmuckelemente beim Überwinden des Fingergelenks nach außen gepresst werden.
Darstellung der Erfindung
[0007] Die vorliegende Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, einen punzierungsfähigen Ring, der als Schmuckstück getragen werden kann, bereitzustellen, bei dem die oben aufgezeigten Nachteile vermiedene werden. Weitere Aufgaben der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung.
[0008] Eine Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch einen Ring, insbesondere Schmuckring oder Smartring, umfassend zumindest einen ersten Innenring sowie zumindest drei drehbar an dem ersten Innenring gelagerte Hohlkugeln, wobei jede der drei Hohlkugeln in einem eigenen Kreisdrittel des ersten Innenrings angeordnet ist.
[0009] Anders als im Stand der Technik wird durch die Verwendung von kugelförmigen Rollkörpern, die drehbar an dem ersten Innenring gelagert sind, einerseits ein besonders hoher Tragekomfort und eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit, insbesondere beim Aufsetzen und Abnehmen des Ringes, sichergestellt. Andererseits ermöglicht die
Verwendung von Hohlkugeln eine besonders stabile Lagerung der Rollkörper an dem ersten Innenring, da die Hohlkugeln mit minimalem Spiel an dem Innenring gelagert sein können und dennoch frei rotierbar sind, ohne dass die Hohlkugeln beim Rotieren an dem Innenring verkanten. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Hohlkugeln und der erste Innenring kaum Spiel haben und mit Handkraft verschoben werden können (Spielpassung d nach dem in DIN 7157 definierten System Einheitsbohrung), ohne merkliches Spiel beweglich (Spielpassung d^6 7 nach dem in DIN 7157 definierten System Einheitsbohrung), oder von Hand gerade noch verschiebbar sind (Spielpassung d^6 7 nach dem in DIN 7157 definierten System Einheitsbohrung). Darüber hinaus ist eine besonders kostengünstige Fertigung des Ringes als punzierungsfähiger Schmuckring ermöglicht, zumal durch die Verwendung von Hohlkugeln eine Materialersparnis erzielt und der gesamte Ring, insbesondere der erste Innenring und sämtliche Hohlkugeln, aus (demselben) hochwertigen Edelmetall gefertigt werden kann. Insbesondere kann der erste Innenring und auch etwaige weitere Innenringe als, vorzugsweise geschlossene, Ringschienen ausgebildet sein. Der erste Innenring, vorzugsweise sämtliche Innenringe, kann bzw. können formstabil und/oder elastisch verformbar ausgebildet sein. Insbesondere kann der erste Innenring, vorzugsweise können sämtliche Innenringe, einen Elastizitätsmodul von mehr als 10 GPa, von mehr als 50 GPa, oder sogar von mehr als 70 GPa aufweisen. Durch die Anordnung der zumindest drei Hohlkugeln und unterschiedlichen Kreisdritteln des ersten Innenrings ist eine 3-Punkt-Auflage an einem Finger eines Benutzers geschaffen, sodass der Ring beim Aufsetzen und Abnehmen an diesen drei Punkten bzw. mit diesen drei Hohlkugeln entlang des Fingers geführt werden kann. Durch die drehbare Lagerung der zumindest drei Hohlkugeln an dem ersten Innenring kommt ein Roll-Effekt zustande, mittels dessen sich ein besonders angenehmes Aufsetzen und Abnehmen des Ringes erzielen lässt. Durch diesen Roll-Effekt wird es zudem möglich, deutlich kleinere Ringgrößen als bei herkömmlichen Ringen zu verwenden, was ebenfalls zu einem besonders festen Sitz des Ringes am Finger beiträgt. Insbesondere verursachen die Hohlkugeln des Ringes der Kugelform entsprechende Dellen in der Haut des Benutzers, wodurch sich die Auflagefläche des Ringes vergrößert und der Ring, aufgrund der erhöhten Haftreibung, noch besser am Finger haftet. Ein Verdrehen des Ringes wird somit auch bei Ringen mit sehr großen und schweren Steinfassungen auf zuverlässige Weise unterbunden.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass weitere Hohlkugeln drehbar an dem ersten Innenring gelagert sind.
[0011] Dadurch tritt der oben erwähnte Roll-Effekt noch stärker in Erscheinung, wodurch sich die Handhabung des Ringes vereinfacht und der Tragekomfort verbessert.
Insbesondere kann der Ring beim Aufsetzen und Abnehmen des Ringes über sämtliche Hohlkugeln an dem Finger abgestützt bzw. am Finger entlanggeführt werden, sodass ein noch angenehmeres Auf- und Abrollen des Ringes ermöglicht ist. Besonders bevorzugt kann der gesamte erste Innenring, gegebenenfalls bis auf ein weiter unten beschriebenes Aufnahmeelement, von Hohlkugeln bedeckt bzw. mit Hohlkugeln besetzt sein. Eine solche Ausführungsform ermöglicht ein besonders müheloses Überwinden des Fingergelenks.
[0012] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Hohlkugeln in Umfangsrichtung des ersten Innenrings nicht verschiebbar an dem Innenring gelagert sind. Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Hohlkugeln einen Kugeldurchmesser aufweisen und in Umfangsrichtung des ersten Innenrings höchstens um die Hälfte, vorzugsweise höchstens um 10-40%, besonders bevorzugt höchstens um 20-30%, des Kugeldurchmessers verschiebbar an dem ersten Innenring gelagert sind.
[0013] Dadurch ist ein Ring geschaffen, der sämtliche der oben angeführten Vorteile aufweist, dabei aber hinsichtlich seiner Formstabilität mit soliden (Schmuck-) Ringen vergleichbar ist. Dies erhöht die Akzeptanz erfindungsgemäßer Ringe bei den Benutzern.
[0014] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass zumindest ein weiterer Innenring mit drehbar daran gelagerten Hohlkugeln vorgesehen ist, welcher weitere Innenring über zumindest ein Verbindungselement mit dem ersten Innenring verbunden ist.
[0015] Auf diese Weise lassen sich Ringe mit komplexen Strukturen schaffen, die ebenfalls die oben beschriebenen Vorteile mit sich bringen. Auf den weiteren Innenring können alle Aussagen, die weiter oben im Zusammenhang mit dem ersten Innenring getätigt wurden, ebenfalls zutreffen; dasselbe gilt für die drehbar am weiteren Innenring gelagerten Hohlkugeln. Mittels des zumindest einen Verbindungselementes können der erste Innenring und der weitere Innenring miteinander verbunden sein. Dies ermöglicht die Voraussetzung für eine besonders platzsparende, ergonomische und formstabile Unterbringung von Aufnahmeelementen, etwa Steinfassungen, an dem erfindungsgemäßen Ring, wie weiter unten noch im Detail beschrieben. Das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente kann bzw. können als Runddraht mit Runddraht-Ösen ausgebildet sein. Vorzugsweise sind sämtliche Verbindungselemente als demselben Material gefertigt wie die Hohlkugeln und der erste Innenring und gegebenenfalls weitere Innenrings. Das Verbindungselement bzw. die Verbindungselemente kann bzw. können beispielsweise drehfest mit dem ersten Innenring
und/oder dem weiteren Innenring verbunden, insbesondere angelötet bzw. lasergelötet, sein.
[0016] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Verbindungselement drehbar mit dem ersten Innenring und/oder dem weiteren Innenring verbunden ist.
[0017] Hierdurch wird es möglich, den erfindungsgemäßen Ring, der beispielsweise zwei miteinander verbundene Innenringe mit drehbaren Hohlkugeln umfasst, noch leichter und angenehmer über das Fingergelenk zu führen, wodurch sich die Benutzerfreundlichkeit noch weiter erhöht. Zudem können die beiden Innenringe - samt der daran gehaltenen Hohlkugeln - Bewegungen des Fingers mitvollziehen, während der (Doppel-) Ring bestimmungsgemäß vom Benutzer getragen wird, was zu einem erhöhten Tragekomfort beiträgt. Außerdem wird es möglich, den (Doppel-) Ring auf eine Weise zu tragen, bei der ein Innenring, beispielsweise der erste Innenring, proximal des Fingergelenks, und der andere Innenring, beispielsweise der weitere Innenring, distal des Fingergelenks angeordnet ist. In anderen Worten: während der erste Innenring beim Aufsetzen des Ringes bereits über das Fingergelenk geschoben wurde, verbleibt der weitere Innenring vor dem Fingergelenk. Dies ermöglicht das Tragen von Ringen im Bereich vor dem Fingergelenk, ohne dass die Gefahr besteht, dass die Ringe ungewollt vom Finger abgleiten und verloren gehen können. Der hinter dem Fingergelenk getragene Innenring verhindert ein Abgleiten des weiteren Innenrings aufgrund des Verbindungselementes. Dabei können die Innenringe aber auch Beuge- und Streckbewegungen des Fingers problemlos mitvollziehen, ohne den Benutzer einzuschränken.
[0018] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass der erste Innenring über mehrere Verbindungselemente mit dem weiteren Innenring verbunden ist.
[0019] Auf diese Weise kann eine besonders stabile Verbindung zwischen dem ersten Innenring und dem weiteren Innenring geschaffen und eine zuverlässige Lagefestlegung des weiteren Innenringes, relativ zum ersten Innenring, sichergestellt werden. Zudem sind zusätzliche Möglichkeiten für die Unterbringung von Aufnahmeelementen, etwa Steinfassungen, an dem erfindungsgemäßen Ring geschaffen, wie weiter unten noch im Detail beschrieben.
[0020] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Verbindungselemente die selbe Länge aufweisen, oder dass zumindest zwei der Verbindungselemente eine unterschiedliche Länge aufweisen.
[0021] Durch Vorsehen von mehreren Verbindungselementen der selben Länge kann ein (Doppel-) Ring mit zwei parallel zueinander angeordneten Innenringen geschaffen werden. Bei Verbindungselementen unterschiedlicher Länge hingegen können die Innenringe beispielsweise V-förmig zueinander lagefixiert sein. Beide Ausführungsformen ermöglichen die flexible Unterbringung von Aufnahmeelementen, etwa Steinfassungen, an dem erfindungsgemäßen Ring, wie weiter unten noch im Detail beschrieben. Als insbesondere vorteilhaft hat sich herausgestellt, dass der erfindungsgemäße Ring durch Vorsehen solcher Verbindungselemente über Abschnitte verfügt, welche Abschnitte in Längsrichtung des Fingers des Benutzers verlaufen. Diese Abschnitte können, wie weiter unten noch näher beschrieben, dazu genutzt werden, den Ring mit entsprechenden Auflageelementen am Finger abzustützen bzw. die Auflageelemente in flächigen Kontakt mit einem Längsabschnitt des Fingers zu bringen. Insbesondere bei Smartring-Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Ringes hat dies den Vorteil, dass beispielsweise Sensoren zur Erfassung von Vitalfunktionen besonders zuverlässig arbeiten können, da diese im Bereich der Verbindungselemente angeordnet und dadurch einfach in flächigen Kontakt mit der Haut des Benutzers gebracht werden können.
[0022] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das zumindest eine, vorzugsweise jedes, Verbindungselement formstabil ausgebildet ist.
[0023] Dadurch kann dem Ring eine besondere Stabilität verliehen werden, wodurch ein mit einem herkömmlichen, soliden (Schmuck-) Ring vergleichbares Tragegefühl erzielt werden kann.
[0024] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das zumindest eine, vorzugsweise jedes, Verbindungselement flexibel ausgebildet ist.
[0025] Hierdurch lässt sich der (Doppel-) Ring noch einfacher und angenehmer aufsetzen und abnehmen, da Unebenheiten, Verdickungen und Biegungen leichter überwunden bzw. passiert werden können.
[0026] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass der Ring zumindest ein Aufnahmeelement umfasst.
[0027] Dadurch kann dem Ring zusätzliche Funktionalität verliehen werde. Je nachdem, um welche Art von Aufnahmeelement es sich handelt, kann der Ring beispielsweise zur Aufnahme eines Edelsteins, eines Steinbesatzes und/oder elektronischer Komponenten eingerichtet sein.
[0028] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement drehstarr mit dem ersten Innenring und/oder mit dem weiteren Innenring verbunden ist.
[0029] Dadurch wird es möglich, selbst vergleichsweise große bzw. schwere Edelsteine sicher und lagestabil aufzunehmen. Durch die Verbindung des Aufnahmeelementes mit dem ersten oder weiteren Innenring kann auch ein Höhenbereich eingestellt werden, welcher Höhenbereich zwischen der Haut des Benutzers und dem Aufnahmeelement frei bleiben soll. Insbesondere kann dieser Höhenbereich sehr klein - oder in Grenzfällen sogar mit Null - bemessen werden, indem der erste und/oder weitere Innenring in einem oberen Bereich des Aufnahmeelementes mit dem Aufnahmeelement verbunden ist. Andererseits kann dieser Höhenbereich sehr größer bemessen werden, indem der erste und/oder weitere Innenring in einem unteren Bereich des Aufnahmeelementes mit dem Aufnahmeelement verbunden ist. Dadurch lässt sich der Ring hinsichtlich verschiedener Anwendungsfälle optimieren. Beispielsweise können frei schwebende Fassungen (größerer Höhenbereich) bei reinen Schmuckring-Anwendungen bevorzugt sein, während im Falle einer Smartring-Anwendung ein enger Hautkontakt mit dem Aufnahmeelement (kein frei bleibender Höhenbereich) von Vorteil sein kann.
[0030] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement drehstarr mit einem oder mehreren Verbindungselementen verbunden ist.
[0031] Dies hat sich insbesondere hinsichtlich der angenehmen Handhabung und des Tragekomforts als besonders vorteilhaft herausgestellt. Die Unterbringung des Aufnahmeelementes an dem oder den Verbindungselementen ermöglicht es, den ersten Innenring und/oder den zweiten Innenring vollumfänglich mit drehbaren Hohlkugeln zu versehen, wodurch ein besonders angenehmes Aufsetzen und Abnehmen des Ringes gewährleistet ist, da der Ring vollumfänglich auf den bzw. von dem Finger gerollt werden kann. Gleichzeitig ist es aber möglich, den Ring mit weiteren Komponenten, etwa Schmuckelementen, beispielsweise Edelsteinen, und/oder elektronischen Komponenten, beispielsweise Sensoren, auszustatten, ohne den Tragekomfort und die Handhabung zu beeinträchtigen.
[0032] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement zur Aufnahme einer Steinfassung ausgebildet ist oder dass das Aufnahmeelement als Steinfassung ausgebildet ist.
[0033] Dadurch wird es möglich, den Ring selbst mit vergleichsweise großen bzw. schweren Edelsteinen zu versehen, ohne die oben beschriebene Handhabung bzw. den Roll-Effekt zu beeinträchtigen. Vorzugsweise weist das Aufnahmeelement ein an einer - in einem Betriebszustand, in dem der Ring bestimmungsgemäß an einem Finger getragen wird, dem Finger zugewandten - Unterseite eine Öffnung auf, um eine leichtere Reinigung eines in der Steinfassung gehaltenen Edelsteins zu ermöglichen.
[0034] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement zur Aufnahme elektronischer Komponenten ausgebildet ist.
[0035] Dadurch wird es möglich, den Ring mit zusätzlicher Funktionalität auszustatten. Insbesondere kann der Ring gemäß dieser Ausführungsform als Smartring (Smart Ring, Smart-Ring) ausgebildet sein.
[0036] Unter Smartring wird ein kompaktes, tragbares elektronisches Gerät verstanden, das Mobiltechnologie mit weiteren Funktionen kombiniert. Solche Geräte, die üblicherweise wie ein herkömmlicher Ring an dem Finger des Benutzers positioniert und getragen werden, ermöglichen Funktionen wie beispielsweise mobiles Bezahlen, Zugangskontrolle, Gestensteuerung aber auch Aktivitätsverfolgung oder die Überwachung von Körperfunktionen. Smartringe können mit Smartphones oder anderen Geräten verbunden werden, um mit diesen zu interagieren. Smartringe können aber auch mit Cloud-basierten Systemen kommunizieren oder eigenständige Aufgaben ausführen.
[0037] Der Smartring gemäß dieser Ausführungsform kann mit einer Vielzahl von Sensoren und Technologien ausgestattet sein, die es ermöglichen, verschiedene Daten zu erfassen und zu verarbeiten. Die Verbindung zum Smartphone oder anderen Geräten kann dabei über Bluetooth oder NFC hergestellt werden. Durch die Verbindung mit dem Smartphone kann der Smartring Benachrichtigungen wie Anrufe, Textnachrichten oder App-Benachrichtigungen empfangen und durch leichte Vibrationen diskret darüber informieren. Der Smartring kann auch auch über Sensoren zur Überwachung der Herzfrequenz, des Schlafs und der Schritte verfügen, um Gesundheits- und Fitnessdaten zu sammeln, zu überwachen und auszuwerten. Der Smartring kann es dem Benutzer auch ermöglichen, durch Handbewegungen einfache Aktionen auszuführen, wie das Stummschalten von Anrufen oder das Navigieren durch auf einem anderen Gerät angezeigte Dokumente oder Präsentationsfolien.
[0038] Da die Sensoren eines Smartrings, um zuverlässig arbeiten zu können, engen Hautkontakt benötigen, sollten solche Ringe besonders eng - trotzdem aber angenehm -
sitzen. Der Ring gemäß dieser bevorzugten Ausführungsform ermöglicht die Unterbringung elektronischer Komponenten (etwa Akkus, Sensoren, Microchips, Rechen- und Kommunikationseinheiten, Mikrofone, Kameras) in dem Aufnahmeelement; gleichzeitig wird ein besonders sicherer Halt bzw. ein enger Sitz dadurch ermöglicht, dass aufgrund der drehbar gelagerten Hohlkugeln eine deutlich kleinere Ringgröße verwendet werden kann als im Falle herkömmlicher Smartringe. Somit kann selbst bei Kälte oder Wasserkontakt ein Verlust des Ringes durch Heruntergleiten vermieden und gleichzeitig eine zuverlässige Datenerfassung sichergestellt werden.
[0039] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement an einer Außenseite zur Aufnahme einer Steinfassung und/oder zur Aufnahme eines Steinbesatzes ausgebildet ist.
[0040] Insbesondere wenn das Aufnahmeelement als Gehäuse für elektronische Komponenten, insbesondere Sensoren und Microchips, ausgebildet ist, ermöglicht diese Ausführungsform eine Aufwertung des bislang vordergründig funktionalen Ringes zu einem hochwertigeren Schmuckring. Beispielsweise kann eine - im Betriebszustand von dem Finger des Benutzers abgewandte - obere Außenseite mit einer Steinfassung versehen oder als Steinfassung ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich kann eine - im Betriebszustand der Körpermitte des Benutzers zugewandte, also proximal orientierte - innere Außenseite und/oder eine - im Betriebszustand von der Körpermitte des Benutzers weg weisende, also distal orientierte - äußere Außenseite des Aufnahmeelementes zur Aufnahme eines Steinbesatzes ausgebildet oder mit einem Steinbesatz versehen sein. Dadurch kann die Akzeptanz von Smartringen in der Bevölkerung gesteigert werden, sodass mithilfe der Vitalfunktionsüberwachung von Smartringen eine automatisierte Früherkennung von medizinischen Notfällen - vor allem bei älteren Benutzern - sowie eine rasche Alarmierung von Rettungskräften sichergestellt werden kann.
[0041] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass der erste Innenring und/oder der weitere Innenring als Runddraht aus 14-karätigem oder 18-karätigem Gold, insbesondere Weißgold, oder Sterlingsilber ausgebildet ist, wobei der Runddraht vorzugsweise einen Durchmesser von 0,5 mm bis 2 mm, besonders bevorzugt 1 mm oder 1 ,2 mm, aufweist.
[0042] Es hat sich gezeigt, dass insbesondere bei Verwendung eines Runddrahts eine besonders stabile Lagerung der Hohlkugeln an dem ersten Innenring und/oder an dem weiteren Innenring ermöglicht ist. Weiters lässt sich dadurch ein Verkanten und Verkeilen von Hohlkugeln vermeiden, wodurch der Roll-Effekt noch besser genutzt werden kann. Innenringe aus 14-karätigem Gold (58,33% Gold-Massenanteil (Gewichtsprozent)) oder 18-
karätigem Gold (75,0% Gold-Massenanteil (Gewichtsprozent)) oder Sterlingsilber verleihen dem Ring zudem besondere Stabilität bzw. Beständigkeit gegen Verformung aufgrund äußerer Krafteinwirkungen, was ebenfalls dazu beiträgt, dass der Roll-Effekt noch besser genutzt werden kann. Bei einem (Runddraht-) Durchmesser von 0,5 mm bis 2 mm, besonders bevorzugt 1 mm oder 1 ,2 mm, können sowohl die notwendige Stabilität des Innenrings sichergestellt als auch Herstellungskosten durch Materialersparnis reduziert werden.
[0043] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Hohlkugeln und/oder das Aufnahmeelement aus, vorzugsweise 14-karätigem oder 18-karätigem, Gold oder Sterlingsilber gefertigt sind.
[0044] Dadurch kann der Ring besonders hochwertig gefertigt werden, insbesondere ist der Vertrieb des Ringes auch in Ländern mit strengem Punzierungsgesetz möglich, da sämtliche Teile des Ringes aus Edelmetall gefertigt sind.
[0045] Unter Punzierung ist die Stempelung eines Edelmetallgegenstandes zu verstehen. Durch die auf einem Edelmetallgegenstand angebrachten Stempelungen (Punzierungen) sind beispielsweise der Feingehalt, der Erzeuger oder die Stelle, die den Feingehalt des Edelmetallgegenstandes überprüft hat, erkennbar. In den meisten Staaten gibt es Vorschriften, welche die verpflichtende Anbringung bestimmter Punzen auf Edelmetallgegenständen vorsehen. Edelmetallgegenstände tragen somit (je nach Vorschrift des betreffenden Staates) oft eine oder mehrere der folgenden Punzen: Feingehaltspunze, Erzeugerpunze, Amtspunze bzw. Punze einer kontrollierenden unabhängigen Prüfstelle, Jahreszahl, Verantwortlichkeitspunze.
[0046] Zudem hat sich diese Materialwahl für die Hohlkugeln und/oder das Aufnahmeelement als besonders vorteilhaft im Zusammenhang mit der erforderlichen Widerstandsfähigkeit gegenüber äußerer Krafteinwirkung herausgestellt. So lassen sich Verformungen der Hohlkugeln und/oder des Aufnahmeelementes zuverlässig vermeiden. Auch korrodieren Edelmetalle nicht, sodass die Ringe - im Gegensatz zu Ringen, bei denen Stahlfedern oder Kunststoffe verbaut sind - geradezu zeitlich unbegrenzt Bestand haben.
[0047] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Hohlkugeln einen (Außen-) Durchmesser zwischen 2 mm und 6 mm, insbesondere zwischen 3 mm und 5 mm, besonders bevorzugt von 2 mm oder 4 mm, aufweisen.
[0048] Durch diese bevorzugte Größenwahl lassen sich jene Bereiche des ersten Innenrings und/oder des weiteren Innenrings, welche Bereiche jeweils zwischen zwei
benachbarten Hohlkugeln bzw. zwischen dem Aufnahmeelement (oder bei mehreren Aufnahmeelementen, zwischen den Aufnahmeelementen) und den jeweils angrenzenden Hohlkugeln frei bleiben, möglichst klein halten. Zudem lassen sich durch Verwendung von Hohlkugeln dieser Größe auf besonders einfache Weise Ringe mit optimalen Einheitsgrößen herstellen, wobei beispielsweise die Einheitsgrößen S (Small), M (Medium) und L (Large) durch Weglassen einer Hohlkugel (von M auf S) bzw. durch Hinzunehmen einer Hohlkugel (von M auf L) realisiert werden können und jeweils für sich genommen einen Bereich konventioneller Ringgrößen abdecken können.
[0049] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Hohlkugeln eine Wandstärke zwischen 0,1 mm und 0,5 mm, insbesondere zwischen 0,2 mm und 0,4 mm, besonders bevorzugt von 0,3 mm, aufweisen.
[0050] Hierdurch lässt sich ein Optimum zwischen niedrigen Produktionskosten durch Materialeinsparung einerseits, und gewünschter struktureller Integrität des Ringes andererseits realisieren. Insbesondere gegenüber der Verwendung von (durchbohrten) Vollkugeln kann eine deutlichere Reduktion der Herstellungskosten erzielt werden.
[0051] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Hohlkugeln zwei Bohrungen aufweisen, durch welche Bohrungen der erste Innenring und/oder der weitere Innenring hindurchgeführt ist bzw. sind.
[0052] Dies ermöglicht eine besonders einfache und freigängige Lagerung der Hohlkugeln an dem ersten Innenring und/oder dem weiteren Innenring. Dies verbessert den Roll-Effekt beim Aufsetzen und Abnehmen des Ringes.
[0053] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement zwei Bohrungen aufweist, durch welche Bohrungen der erste Innenring und/oder der weitere Innenring hindurchgeführt ist bzw. sind.
[0054] Anders als die Hohlkugeln ist das Aufnahmeelement nicht drehbar sondern starr an dem ersten Innenring und/oder dem weiteren Innenring befestigt. Durch die Bohrungen wird es möglich, die diese starre Verbindung vermittelnden Verbindungsstellen im Inneren des Aufnahmeelementes vorzusehen. Dies erweist sich hinsichtlich der gewünschten freien Rotierbarkeit der Hohlkugeln als besonders vorteilhaft, zumal Verbindungsstellen, etwa Lötstellen, an einer Außenseite des Aufnahmeelementes zu einem Verkanten oder Verkeilen einzelner - oder im Extremfall - sämtlicher Hohlkugeln führen können, wenn der Ring über das Fingergelenk geführt wird.
[0055] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass der erste Innenring und/oder der weitere Innenring an einer Innenseite des Aufnahmeelementes mit dem Aufnahmeelement verlötet, insbesondere laserverlötet, ist bzw. sind.
[0056] Durch das Vorsehen der Lötpunkte an der Innenseite des Aufnahmeelementes wird eine besonders platzsparende und die Rotierbarkeit der Hohlkugeln nicht einschränkende Befestigung des Aufnahmeelementes gewährleistet. Durch den beim Laserlöten lokal eng begrenzten Wärmeeintrag kann, insbesondere wenn der erste Innenring und/oder der weitere Innenring mit dem Aufnahmeelement durch Laserlöten verbunden ist/sind, sichergestellt werden, dass der erste Innenring und/oder der weitere Innenring und/oder das Aufnahmeelement in den an die Lötstelle angrenzenden Bereichen nur einem sehr geringen Stress ausgesetzt sind; zudem kann ein Ausglühen des ersten und/oder weiteren Innenrings und/oder des Aufnahmeelementes vermieden werden. Insgesamt lässt sich somit durch die Fügung mittels Laserlöten eine besonders formstabile und beständige Ausführungsform des Ringes realisieren.
[0057] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass Enden des ersten Innenrings und/oder des weiteren Innenrings an der Innenseite des Aufnahmeelementes, insbesondere im Bereich der Bohrungen, mit dem Aufnahmeelement verlötet, insbesondere laserverlötet, sind.
[0058] Dabei ist der erste Innenring und/oder der weitere Innenring nicht in sich geschlossen, sondern an seinen Enden mit dem Aufnahmeelement, nämlich mit der Innenseite des Aufnahmeelementes, verbunden. Dies ermöglicht einerseits eine besonders einfache Montage des Aufnahmeelementes an dem ersten Innenring bzw. dem weiteren Innenring. Andererseits erlaubt dies weiterhin die Zugänglichkeit der in der Aufnahme befindlichen Komponenten, insbesondere Edelsteine und/oder elektronische Bauteile, über die Unterseite des Aufnahmeelementes. Dies erleichtert beispielsweise die Reinigung und/oder Wartung dieser Komponenten.
[0059] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass die Unterseite des Aufnahmeelements gekrümmt ausgebildet ist, wobei die Krümmung der Unterseite des Aufnahmeelementes vorzugsweise einer Krümmung des ersten Innenrings und/oder des weiteren Innenrings entspricht.
[0060] Dies verbessert den Tragekomfort des Ringes, zumal die Unterseite des Aufnahmeelementes somit eine Verlängerung einer gedachten Linie bilden kann, welche
gedachte Linie den jeweils äußersten, dem Finger zugewandten Punkt auf jeder Hohlkugel beinhaltet.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Ringes ist vorgesehen, dass das Aufnahmeelement im Bereich jeder Bohrung einen konkav ausgebildeten Aufnahmeabschnitt zur abschnittsweisen Aufnahme einer an das Aufnahmeelement angrenzenden Hohlkugel aufweist.
Dadurch können Sollbruchstellen des ersten Innenrings und/oder des weiteren Innenrings vermieden werden, die bei entsprechenden Scherkräften im Bereich zwischen dem Aufnahmeelement und der angrenzenden Hohlkugel auftreten.
Kurzbeschreibung der Figuren
[0061] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert. Die nachfolgenden Ausführungen sollen den Erfindungsgedanken aber weder einengen noch abschließend wiedergeben. Bei den Figuren handelt es sich lediglich um schematische Darstellungen; dabei zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung des ersten Innenrings,
Fig. 2 eine schematische Darstellung des Rings in einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 3 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 2 in einer Aufsicht,
Fig. 4 eine schematische Darstellung des Rings in einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 4 in einer Aufsicht
Fig. 6 eine schematische Darstellung des Rings in einem dritten Ausführungsbeispiel,
Fig. 7 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 6 in einer Aufsicht,
Fig. 8 eine schematische Darstellung des Rings in einem vierten Ausführungsbeispiel in einer Aufsicht,
Fig. 9 eine schematische Darstellung des Rings in einem fünften Ausführungsbeispiel in einer Aufsicht,
Fig. 10 eine schematische Darstellung des Rings in einem sechsten Ausführungsbeispiel in einer Aufsicht,
Fig. 11 eine schematische Darstellung des Rings in einem siebten Ausführungsbeispiel in einer Aufsicht,
Fig. 11 eine schematische Darstellung des Rings in einem achten Ausführungsbeispiel in einer Aufsicht,
Fig. 12 eine schematische Darstellung des Rings in einem neunten Ausführungsbeispiel in einer Aufsicht,
Fig. 13 eine schematische Darstellung des Rings in einem zehnten Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht,
Fig. 14 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 13 ohne Aufnahmeelement,
Fig. 15 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 11 in einer Aufsicht mit Aufnahmeelement,
Fig. 16 eine schematische Darstellung des Rings in einem elften Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht und in einem ersten Zustand,
Fig. 17 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 16 in einer Seitenansicht und in einem zweiten Zustand,
Fig. 18 eine schematische Darstellung des Rings in einem zwölften Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht und in einem ersten Zustand,
Fig. 19 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 18 in einer Seitenansicht und in einem zweiten Zustand,
Fig. 20 eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 18 in einer Seitenansicht und in einem dritten Zustand,
Fig. 21 eine schematische Darstellung eines ersten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 22a eine schematische Darstellung eines zweiten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 22b eine weitere schematische Darstellung des zweiten Anwendungsbeispiels des
Rings,
Fig. 22c eine weitere schematische Darstellung des zweiten Anwendungsbeispiels des
Rings,
Fig. 22d eine weitere schematische Darstellung des zweiten Anwendungsbeispiels des
Rings,
Fig. 23a eine schematische Darstellung dritten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 23c eine weitere schematische Darstellung des dritten Anwendungsbeispiels des
Rings,
Fig. 24a eine schematische Darstellung eines vierten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 24b eine weitere schematische Darstellung des vierten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 24c eine weitere schematische Darstellung des vierten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 25a eine schematische Darstellung eines fünften Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 25b eine weitere schematische Darstellung des fünften Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 26a eine schematische Darstellung eines sechsten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 26b eine weitere schematische Darstellung des sechsten Anwendungsbeispiels des Rings,
Fig. 27a eine schematische Darstellung des Rings in einem dreizehnten
Ausführungsbeispiel in einer Seitenansicht,
Fig. 27b eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 27a in einer Schnittansicht,
Fig. 28a eine schematische Darstellung des Rings in einem vierzehnten
Ausführungsbeispiel in einer Schnittansicht,
Fig. 28b eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 28a in einer Aufsicht gemäß einer ersten Variante,
Fig. 28c eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 28a in einer Aufsicht gemäß einer zweiten Variante,
Fig. 28d eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 28a in einer Aufsicht gemäß einer dritten Variante,
Fig. 28e eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 28a in einer Aufsicht gemäß einer vierten Variante,
Fig. 29a eine schematische Darstellung des Rings in einem fünfzehnten
Ausführungsbeispiel,
Fig. 29b eine schematische Darstellung des Rings aus Fig. 29a in einer Aufsicht, und
Fig. 30 eine schematische Darstellung des Rings in einem sechzehnten Ausführungsbeispiel.
Wege zur Ausführung der Erfindung
[0062] Fig. 1 , 2 und 3 betreffen das erste Ausführungsbeispiel des Ringes 1. An einem ersten Innenring 2 sind - hier - insgesamt 17 Hohlkugeln 3 gelagert, wobei die Hohlkugeln 3 um den ersten Innenring 2 drehbar sind. Sämtliche Hohlkugeln 3 umfassen jeweils zwei Bohrungen 4 (hier nicht dargestellt, vgl. etwa Fig. 30), durch welche Bohrungen 4 der erste Innenring 2 hindurchgeführt ist. Die Bohrungen 4 liegen einander gegenüber, sodass ein Innendurchmesser der Bohrungen 4 bei kleinen Ringgrößen bzw. bei starker Krümmung des ersten Innenrings 2 größer bemessen sein muss als im Falle größerer Ringgrößen bzw. eine weniger stark gekrümmten Innenrings 2, um ein Klemmen und/oder Blockieren der Hohlkugeln 3 zu vermeiden. Zwischen den einzelnen Hohlkugeln 3 verbleibt kein oder nur ein minimaler Abstand - gerade genug, um ein Verkanten der Hohlkugeln 3 zu vermeiden und die freie Rotierbarkeit der Hohlkugeln 3 zu gewährleisten. In Fig. 3 ist der Verlauf des ersten Innenrings 2 durch eine gestrichelte Linie dargestellt. Hierdurch ist ein Rollring geschaffen, der besonders einfach und angenehm aufgesetzt und abgenommen werden kann und einen besonders sicheren Halt am Finger eines Benutzers hat.
[0063] Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Ring vollständig aus 14-karätigem Gold gefertigt, also sowohl der erste Innenring 2 als auch die Hohlkugeln 3. Der erste Innenring 2 ist dabei als Runddraht ausgebildet, welcher Runddraht einen Durchmesser von etwa
1 ,2 mm aufweist. Ein lichter Innendurchmesser der Bohrungen 4 der Hohlkugeln 3 beträgt etwa 1 ,4 mm und eine Wandstärke der Hohlkugeln 3 beträgt in etwa 0,3 mm.
[0064] Fig. 4, 5, 6, 7 und 8 betreffen weitere Ausführungsbeispiele des Ringes 1 , in welchen Ausführungsbeispielen der Ring 1 zusätzlich zu den in Fig. 1-3 dargestellten Elementen ein Aufnahmeelement 5 umfasst. Hier ist das Aufnahmeelement 5 als Steinfassung bzw. Fassung für einen Edelstein ausgebildet und ebenfalls aus 14-karätigem Gold gefertigt. Die dargestellten Ausführungsbeispiele unterscheiden sich lediglich hinsichtlich der Form der verwendeten Fassung (oval, rund, quadratisch).
[0065] Fig. 9 betrifft ein weiteres Ausführungsbeispiel des Ringes 1 , wobei der Ring 1 zusätzlich einen weiteren Innenring 6 umfasst, welcher weitere Innenring 6 über Verbindungselemente 7 mit dem ersten Innenring 2 verbunden ist. Dabei sind der erste Innenring 2 und der weitere Innenring 6 parallel zueinander angeordnet. Der weitere Innenring 6 ist ebenfalls mit drehbar gelagerten Hohlkugeln 4 besetzt und unterscheidet sich nicht von dem ersten Innenring 2. Hierdurch ist ein Doppel-Rollring geschaffen, der sämtliche Vorteile des Rollrings mit sich bringt und darüber hinaus insbesondere hinsichtlich Tragekomfort und einer platzsparenden und stabilen Unterbringung eines Aufnahmeelementes vorteilhaft ist. Die Verbindungselemente 7 können entweder drehstarr oder drehbar mit dem ersten Innenring 2 und dem weiteren Innenring 6 verbunden sein; je nach Verbindungsart verändert sich das Verhalten des Ringes 1 , wenn dieser über Hindernisse gerollt wird.
[0066] Fig. 10 illustriert beispielsweise einen Doppel-Rollring, dessen Aufnahmeelement 5 nicht wie bei herkömmlichen Ringen an der Ringschiene, sondern an den Verbindungselementen 7 befestigt und somit zwischen dem ersten Innenring 2 und dem weiteren Innenring 6 angeordnet ist.
[0067] Fig. 11 und 12 betreffen weitere Ausführungsbeispiele des Ringes 1 , wobei in Fig. 11 ein Doppel-Rollring mit längeren Verbindungselementen 7 als in Fig. 9 und 10, und in Fig. 12 ein Dreifach-Rollring dargestellt ist. Der Dreifach-Rollring unterscheidet sich vom Doppel-Rollring lediglich dadurch, dass der erste Innenring 2 nicht mit einem, sondern mit zwei weiteren Innenringen 6 verbunden ist, wobei der erste Innenring 2 zwischen den beiden weiteren Innenringen 6 angeordnet ist.
[0068] Fig. 14 betrifft ein weiteres Ausführungsbeispiel des Ringes 1 , wobei ebenfalls mehrere Verbindungselemente 7 vorgesehen sind, durch welche Verbindungselemente 7 der erste (mit Hohlkugeln 3 versehene) Innenring 2 und der weitere (mit Hohlkugeln 3 versehene) Innenring 6 miteinander verbunden sind. Anders als beim oben beschriebenen
Doppel-Rollring weisen hier nicht sämtliche Verbindungselemente 7 die selbe Länge auf, sodass ein annäherungsweise V-förmiger Winkel-Rollring entsteht. Der erste Innenring 2 und der weitere Innenring 6 schließen einen Winkel kleiner 90° ein. Hierbei sind zwei Verbindungselemente 7 (das zweite Verbindungselement liegt in Fig. 14 hinter dem ersten Verbindungselement 7 und ist daher in der Seitenansicht nicht sichtbar) mit einer ersten Länge, und zwei weitere Verbindungselemente 7 (wiederum ist das eine durch das andere Verbindungselement 7 verdeckt) mit einer zweiten Länge vorgesehen, wobei die zweite Länge kleiner als die erste Länge gewählt ist.
[0069] Auch solche Doppel-, Dreifach- und Winkel-Rollringe können mit Aufnahmeelementen, beispielsweise Steinfassungen, ausgestattet sein, wie in Fig. 13 für den Winkel-Rollring und in Fig. 15 für den Doppel-Rollring dargestellt. Die Steinfassung kann beispielsweise auf einer oder beiden Verbindungselementen 7 der ersten Länge abgestützt und mit diesem starr verbunden sein (Fig. 13). Alternativ kann die Steinfassung aber auch zwischen zwei Verbindungselementen 7 gehalten bzw. befestigt sein (Fig. 15).
[0070] Fig. 16, 17, 18, 19 und 20 betreffen ein weiteres Ausführungsbeispiel des Ringes 1 , wobei der Ring 1 hier ebenfalls den ersten Innenring 2 und den weiteren Innenring 6 umfasst; anders als in zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen ist hier jedoch lediglich ein Verbindungselement 7 vorgesehen, welches Verbindungselement 7 drehbar- hier etwa durch die beiden Innenringe 2, 6 umgreifende Ösen - mit dem ersten Innenring 2 und dem weiteren Innenring 7 verbunden ist. Somit können die beiden Innenringe 2, 7 ihre Relativposition und Orientierung zueinander verändern, sodass dieser Ring 1 unterschiedliche Zustände einnehmen kann.
[0071] Insbesondere kann der Benutzer diesen Ring 1 in einen zugeklappten Zustand bringen, in welchem zugeklappten Zustand der erste Innenring 2 und der weitere Innenring 7 im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind (Fig. 17). Durch Aufklappen des Ringes 1 kann der Ring 1 sodann, über einen Zwischenzustand (Fig. 18) in einen aufgeklappten Zustand überführt werden, in welchem aufgeklappten Zustand der erste Innenring 2 und der weitere Innenring 7 im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet sind (Fig. 16, 19). Durch Zuklappen des Ringes 1 kann der Ring 1 über einen weiteren Zwischenzustand (Fig. 20) wieder in den zugeklappten Zustand überführt werden (Fig. 17). Somit ist ein Klapp-Rollring geschaffen, welcher sich durch besonderen Tragekomfort und die Möglichkeit auszeichnet, Fingerbewegungen des Benutzers während des Tragens mitzuvollziehen und den einen Innenring 2 durch den weiteren Innenring 6 in seiner Position am Finger zu halten. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn einer der beiden Innenringe 2, 6 oder sogar beide Innenringe 2, 6 mit einer Steinfassung ausgestattet sind und es aufgrund der Größe bzw. des Gewichtes des Edelsteins zu einer ungewünschten
Drehung des Ringes 1 kommen könnte, die bei diesem Ausführungsbeispiel noch zuverlässiger durch den anderen Innenring unterbunden werden könnte.
[0072] Der Ring 1 kann neben der Verwendung als Schmuckstück auch in anderen Bereichen verwendet werden. Entsprechende Anwendungsbeispiele sind in den Fig. 21 , 22a, 22b, 22c, 22d, 23a, 23b, 24a, 24b, 24c, 25a, 25b, 26a sowie 26b dargestellt. Beispielsweise kann der Ring 1 als Roll-Lager bei Rohr-in-Rohr-Systemen eingesetzt werden, um ein Rohr verschiebbar und verdrehbar an einem anderen Rohr zu lagern (Fig. 21 ). Dabei kann der Ring 1 bei unterschiedlichsten Rohrquerschnitten und -formen Verwendung finden (Fig. 22a-22d). Auch in der Ausführung als Doppel-Rollring kann der Ring 1 in einem Rohr verwendet werden (Fig. 23a, 23b), um - insbesondere in geringfügig komprimiertem Zustand - in einen ersten Abschnitt des Rohres eingeführt und in Längsrichtung des Rohres bewegt (gerollt) zu werden und, sobald der Ring eine Querschnittserweiterung des Rohres erreicht, zu expandieren und in seiner Position fixiert zu werden, ohne dass hierzu weitere Hilfsmittel erforderlich wären. Durch den an der Innenwand eines Rohres positionierten Rollring 1 können beispielsweise Strömungseigenschaften eines das Rohr durchströmenden Fluids in gewünschter Weise beeinflusst werden. Hierbei kann es vorgesehen sein, dass der erste Innenring 2 oder (bei Doppel- oder Mehrfach-Rollringen) die Innenringe 2, 6 als Druckfedern, beispielsweise aus Federstahl, gefertigt sind. Alternativ kann bzw. können der erste Innenring 2 und/oder der weitere Innenring 6 auch durch Zugfedern, beispielsweise aus Federstahl, ausgebildet sein, um den Ring 1 - insbesondere in geringfügig expandiertem Zustand - auf der Außenseite eines Rohres zu positionieren und in Längsrichtung des Rohres zu bewegen bzw. zu rollen (Fig. 24a, 24b). Hierbei kann der Ring 1 mühelos um Biegungen des Rohres bzw. Schlauches geführt werden (Fig. 24c) oder auch Verdickungen überwinden und in Vertiefungen gehalten werden (Fig. 25a, 25b, 25c). Diese Eigenschaften prädestinieren den Ring 1 auch für Anwendungen im medizinischen Bereich, etwa wenn blutführende Gefäße während eines Eingriffs in einem bestimmten Bereich strukturell unterstützt, (angeschwollene) Gelenke ruhiggestellt, Knochen geschient, Risse abgedeckt oder Aneurysmen in ihrer Position fixiert werden sollen. Hierbei können mehrere Ringe 1 verwendet und an zwei unterschiedlichen Stellen des Gefäßes positioniert werden, etwa vor und hinter einer Gefäßaussackung (Fig. 26a, 26b). An den Ringen können auch chirurgische Spezialabdeckungen, Gefäßprothesen, antimikrobielle Inzisionsfolien oder ähnliches angebunden sein (nicht dargestellt), um diese in eine bestimmte Position auf dem Gefäß zu verbringen und dort in ihrer Lage zu fixieren.
[0073] Darüber hinaus sind auch weitere Anwendungsbeispiele des Ringes 1 denkbar, die in den Figuren nicht dargestellt sind, beispielsweise Hebevorrichtungen zum Anheben
schwerer Rohre, welche Rohre (beispielsweise an zwei Endabschnitten) über Einfach- oder Mehrfach-Rollringe gehalten werden, oder Gefährte, bei welchen Gefährten Einfach- oder Mehrfach-Rollringe zum Bewegen schwerer Lasten eingesetzt werden. Dabei können mehrere Innenringe über mehrere Verbindungselemente zu komplexen Strukturen zusammengeschlossen werden, um den Roll-Effekt an unterschiedlichen Stellen ausnutzen zu können. Denkbar sind beispielsweise konzentrisch angeordnete Innenringe unterschiedlicher Größe, die in einer Ebene liegen und über radial verlaufende Verbindungselemente verbunden sind; vertikal übereinander angeordnete Innenringe, die über vertikale Verbindungselemente miteinander verbunden sind, oder auch nebeneinander in einer Ebene angeordnete Innenringe, die beispielsweise quadratisch angeordnet und über horizontale Verbindungselemente jeweils paarweise verbunden sind. An sämtlichen Innenringen sind drehbare Hohlkugeln in der oben beschriebenen Weise angeordnet, damit ein Ring 1 realisiert werden kann.
[0074] Darüber hinaus kann der Ring 1 auch mit einem Aufnahmeelement 5 ausgestattet sein, in welchem Aufnahmeelement 5 elektronische Komponenten untergebracht sind (Fig. 27a, 27b, 28a, 28b, 28c, 28d, 28e, 29a, 29b). Ähnlich einer Fassung kann das mit elektronischen Komponenten ausgestattete Aufnahmeelement 5 an dem ersten Innenring 2 und/oder an dem weiteren Innenring 6, oder auch an einem oder mehreren Verbindungselementen 7 befestigt sein. Bevorzugt ist das Aufnahmeelement 5 jedoch am ersten Innenring 2 und/oder am weiteren Innenring 6 befestigt, und zwar so, dass eine Unterseite 8 des Aufnahmeelementes 5, welche Unterseite 8 dem Finger des Benutzers zugewandt ist, wenn der Ring 1 bestimmungsgemäß an einem Finger getragen wird, in engem Kontakt mit der Haut des Fingers gebracht ist, wenn der Ring 1 über ein Fingergelenkt des Fingers gerollt und an der üblichen Position positioniert ist. Eine dementsprechende Festlegung der Position des Aufnahmeelementes 5 an dem ersten Innenring 2 und/oder dem weiteren Innenring 6 kann bevorzugt durch entsprechende Wahl einer Kontaktstelle zwischen dem jeweiligen Innenring 2, 6 und dem Aufnahmeelement 5 realisiert werden - je höher ein Bereich gewählt ist, in welchem Bereich der jeweilige Innenring 2, 6 das Aufnahmeelement 5 kontaktiert, desto tiefer kommt die Unterseite 8 des Aufnahmeelementes 5 zu liegen und desto enger kann das Aufnahmeelement 5 an der Haut des Fingers des Benutzers anliegen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn das Aufnahmeelement 5 mit Sensoren zur Erfassung von Vitalfunktionen und körperlichen Aktivitäten, etwa zur Erfassung von Herzfrequenz, Blutsauerstoff, Kalorienzufuhr, zurückgelegter Schrittzahl, Körpertemperatur, Schlafphasen, usw., ausgestattet ist. Diese Sensoren können über die Unterseite 8 in Kontakt mit der Haut des Benutzers gebracht und dort lagefixiert werden. In dem Aufnahmeelement 5, welches als Gehäuse für elektronische Komponenten ausgebildet sein kann, können noch weitere Komponenten
untergebracht sein, etwa Akkus, Microchips, Kameras, Mikrophone, etc. Auf diese Weise ist eine Smart Ring geschaffen, der nicht von den Problemen und Nachteilen betroffen ist, die bei bekannten Smart Ringen üblicherweise auftauchen. Insbesondere nutzt der Ring 1 auch in seiner Ausführung als Smart Ring - im Unterschied zu den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen umfasst der Ring 1 in dieser Ausführung (auch) elektronische Komponenten - den Roll-Effekt, sodass ein besonders sicherer Halt des Ringes 1 am Finger gewährleistet ist. Somit kann vermieden werden, dass sich zwischen der Haut und der Unterseite 8 des Aufnahmeelementes 5, welche Unterseite 8 als Sensorfläche ausgebildet sein kann oder zumindest teilweise durch Sensoren ausgebildet sein kann, Flüssigkeit (Wasser, Schweiß) ansammeln und die Funktionsweise des Smart Rings beeinträchtigen kann. Insbesondere können, aufgrund des Roll-Effekts, Ringe 1 verwendet werden, die deutlich kleiner, beispielsweise um 3 Ringgrößen kleiner, bemessen sind, als es für herkömmliche (Smart-) Ringe erforderlich wäre. Selbst bei starken oder angeschwollenen Gelenken ist ein sicherer halt des Ringes 1 gewährleistet. Zudem deckt ein Ring 1 in einer bestimmten Größe (z.B. XS, S, M, L, XL) ein Spektrum herkömmlicher Ringgrößen ab, sodass beispielsweise ein Ring 1 der Größe S von Personen mit der Ringgröße 50, 51 oder 52 getragen werden kann. Dies führt gerade bei Smart Ringen, die üblicherweise über das Internet verkauft werden, zu erheblichen Vereinfachungen der Logistik, da die Anzahl an Retoursendungen aufgrund falscher Größe erheblich reduziert werden kann.
[0075] Um die Akzeptanz von Smart Ringen in der Bevölkerung zu erhöhen, kann das Aufnahmeelement 5, in welchem Aufnahmeelement 5 die elektronischen Komponenten untergebracht sind, auch mit Steinfassungen (Fig. 28b) und/oder Steinbesatz (Fig. 28c, 28d, 28e) versehen sein. So kann ein Schmuck-Smart-Ring geschaffen werden, der die Vorteile der Funktionalität von Smartringen und das ansprechende Aussehen von Schmuckringen in sich vereint. Möglich sind etwa Brillantsolitäre mit auf das Aufnahmeelement 5 aufgesetzter oder in das Aufnahmeelement 5 versenkter Fassung (Fig. 28b), eine mit Brillanten ausgefasste obere Außenseite 9 des Aufnahmeelementes 5 (Fig. 28c), eine mit einer Brillantlinie versehene obere Außenseite 9 (Fig. 28d) oder eine mit mehreren Brillantlinien versehene obere Außenseite 9 (Fig. 28e). Im Allgemeinen sei angemerkt, dass durch den Juwelencharakter, der durch den Einsatz von Edelsteinen erreicht wird, ein Smartring mit geradezu unbegrenzt vielen Design-Möglichkeiten realisiert ist.
[0076] In den Fig. 29a und 29b ist ein Ring 1 in einer Smart-Ring-Ausführung mit einer auf die obere Außenseite 9 des Aufnahmeelementes 5 aufgesetzten Fassung abgebildet. In der oberen Außenseite 9 sind außerdem eine Kamera 10 und ein Mikrophon 11
angeordnet. Auch die Fassung kann mit einer zusätzlichen Funktionalität ausgestattet sein, indem diese drehbar mit dem Aufnahmeelement 5 verbunden ist und durch Veränderung einer Drehstellung der Fassung zwischen mehreren, beispielsweise vier, Betriebsmodi des Smartrings gewählt werden kann.
[0077] Fig. 30 zeigt eine schematische Schnittdarstellung eines Ringes 1 mit einem als Fassung ausgebildeten Aufnahmeelement 5. Hier ist zu erkennen, dass das Aufnahmeelement 5 über zwei Bohrungen 12 verfügt, durch welche Bohrungen 12 Enden des ersten Innenrings 2 hindurchgeführt sind, um mit einer Innenseite 13 des Aufnahmeelementes 5 drehfest verbunden, insbesondere verlötet, bevorzugt laserverlötet, zu werden. Im Bereich jeder Bohrung 12 weist das Aufnahmeelement 5 einen konkav ausgebildeten Aufnahmeabschnitt 14 zur abschnittsweisen Aufnahme einer an das Aufnahmeelement 5 angrenzenden Hohlkugel 3 auf. Dabei kann die Form des Aufnahmeabschnitts 14 im Wesentlichen der (Kugel-) Form der angrenzenden Hohlkugel 3 entsprechen. Durch Vorsehen entsprechender Aufnahmeabschnitte 14 können bei Überwenden des Fingergelenks auftretende (Scher-) Kräfte über das Aufnahmeelement 5 und die jeweils angrenzenden Hohlkugeln 3 abgeleitet bzw. homogenisiert werden, sodass Sollbruchstellen des ersten Innenrings 2 vermieden werden, die bei entsprechenden Scherkräften im Bereich zwischen dem Aufnahmeelement 5 und der angrenzenden Hohlkugel 3 auftreten können. Zu erkennen ist in Fig. 30 auch, dass durch Vorsehen der Bohrungen 12 in einem nahe der Unterseite 8 gelegenen (Seiten-) Bereich des Aufnahmeelementes 5 sichergestellt ist, dass die (leicht gekrümmte) Unterseite 8 des Aufnahmeelementes 5 geringfügig über eine innere Einhüllende des Ringes 1 angehoben ist (vgl. auch Fig. 4). In anderen Worten: die Fassung schwebt über dem Finger, wenn der Ring 1 bestimmungsgemäß getragen wird, sodass die Fassung beim Rollen über das Fingergelenk keinen Widerstand erzeugt und Verletzungen vermieden werden können bzw. ein schmerzfreies Auf- und Absetzen des Ringes begünstigt ist.
[0078] Der erfindungsgemäße Ring bzw. Rollring zeichnet sich zusammenfassend - und ohne Bezug die Figuren zu nehmen - dadurch aus, dass jener Teil des Ringes, der bei herkömmlichen Ringen als Ringschiene bezeichnet wird, aus mehreren, drehbar an einem umlaufenden, formstabilen Innenring gelagerten Hohlkugeln besteht bzw. solche Hohlkugeln umfasst. Die gesamte „Ringschiene“ kann somit über das Fingergelenk gerollt werden, was ein sehr angenehmes An- und Ablegen des Ringes ermöglicht. Auch hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass bei solchen Rollringen eine deutlich kleinere Ringgröße als bei herkömmlichen Ringen verwendet werden kann; das Fingergelenk kann dennoch problemlos überwunden werden, da die Haut beim Überschieben des Rollringes in die Zwischenräume zwischen den einzelnen Kugeln ausweichen kann.
Dementsprechend kann ein besonders sicherer Sitz des Ringes am Finger garantiert und ein Verdrehen des Ringes - selbst bei Fassungen mit sehr großen/schweren Edelsteinen - ausgeschlossen werden.
[0079] Dabei hebt sich der Rollring von bekannten Ringen vor allem dadurch ab, dass seine Ringschiene aus drehbar gelagerten Kugeln besteht, die an einem formstabilen Innenring gelagert sind. Anders als bei Perlenringen, bei denen die Perlen an einem flexiblen Band gehalten sind, ergibt sich aufgrund des formstabilen Innenrings ein Ring, der in Bezug auf seine Formstabilität und Beständigkeit anderen soliden (Schmuck-) Ringen um nichts nachsteht. Im Unterschied zu (gegossenen) Kugelringen, deren Ringschiene aus aneinandergereihten Kugeln besteht, die starr miteinander verbunden sind, ergibt sich bei dem Rollring die oben beschriebene vorteilhafte Handhabung aufgrund der drehbar gelagerten Kugeln. Der Rollring-Effekt tritt insbesondere dann ein, wenn die Hohlkugeln frei rotierbar sind. Eine herkömmliche starre Ringschiene, mit z.B. nur 3 beweglich, nebeneinander gelagerten Kugeln, erzielt diesen Effekt nicht. Ein solcher Ring blockiert vor dem bzw. am Fingergelenk.
[0080] Die gewünschte Formstabilität in Bezug auf die Ringform bei gleichzeitiger Erzielung des gewünschten Roll-Effekts ist technisch schwierig umzusetzen; bevorzugt führt eine Kombination aus einem Runddraht aus 14 kt. Gold (ausreichende Härte) mit beidseitig angebohrten Hohlkugeln (aus 14 kt. oder 18 kt. Gold oder Sterlingsilber) oder angebohrten Edelsteinkugeln zum gewünschten Ergebnis. Die Wandstärke der Hohlkugeln beträgt dabei etwa 0,3 mm; ihr Durchmesser kann etwa 2-4 mm betragen. Der Rollring kann dabei bevorzugt so dimensioniert sein, dass die einzelnen Kugeln entweder locker aneinander sitzen (einander lose kontaktieren), oder durch einen minimalen Abstand (etwa 0,2-1 mm) voneinander beabstandet sind - abhängig von der jeweiligen Ringgröße. Sitzen die einzelnen Kugeln zu eng, blockieren die Kugeln beim Aufschieben auf den Finger und der Rolleffekt tritt nicht (oder nur teilweise) ein. Auch der Abstimmung des Innenringdurchmessers in Bezug auf den Durchmesser der Bohrungen der Hohlkugeln kommt eine besondere Bedeutung zu; zu wenig Spiel führt dazu, dass der vorteilhafte Rollring-Effekt nicht eintritt, während zu viel Spiel dazu führt, dass der Ring nicht mehr die gewünschte Stabilität aufweist. Bei einem Runddrahtdurchmesser von 1 ,2 mm hat sich ein Bohrungsdurchmesser zwischen 1 ,3 und 1 ,5 mm als zielführend herausgestellt.
[0081] Wichtig ist auch die Befestigung des Innenrings an einer optionalen Fassung (Aufnahmeelement) des Rings; hierbei hat es sich bewährt, die Fassung ebenfalls beidseitig anzubohren und den Runddraht durch diese Bohrungen hindurchzuführen und im Inneren der Fassung zu verlöten, um einen optimalen Rolleffekt zu erzielen. Um den Rolleffekt noch weiter zu verstärken, ist es vorgesehen, dass die Fassung an ihrer
fingerseitigen Außenfläche abgerundet ist (um die Rollkontur des Ringes zu vervollständigen und ein Aufgleiten auf den Finger zu erleichtern).
[0082] Insbesondere als Smart Ring bietet der Rollring erhebliche Vorteile, da die Sensoren des Smart Rings Hautkontakt benötigen und solche Ringe daher besonders eng
- trotzdem aber angenehm - sitzen müssen. Der Rollring ermöglicht die Unterbringung elektronischer Komponenten (Akku, Sensoren, Microchips, Mikrophone, Lautsprecher, Kameras etc.) in dem Aufnahmeelement des Ringes; gleichzeitig wird ein besonders sicherer Halt bzw. ein enger Sitz dadurch ermöglicht, dass aufgrund der Ausbildung der Ringschiene durch drehbar gelagerte (Hohl-)Kugeln eine deutlich kleinere Ringgröße verwendet werden kann als im Falle herkömmlicher Smart Rings. Somit kann selbst bei Kälte oder Wasserkontakt ein Verlust des Ringes durch Heruntergleiten vermieden und gleichzeitig eine zuverlässige Datenerfassung sichergestellt werden - ein weiterer Vorteil gegenüber bekannten Smart Rings.
[0083] Außerdem besteht bei diesen Ringen die Möglichkeit, das Aufnahmeelement des Ringes, also jenen Teil, in dem die Elektronikkomponenten untergebracht sind, durch Steinbesatz zu einem vollwertigen Schmuckstück aufzuwerten („Smart Jewelry“).
[0084] Durch Verbindungselemente können einzelne Rollringe auch zu Mehrfach- Rollringen zusammengesetzt werden. Dadurch lässt sich ein noch festerer Sitz des Ringes am Finger der Trägerin/des Trägers erzielen, was vor allem bei sehr großen und schweren Fassungen Vorteile mit sich bringt. Die Fassungen können dabei entweder auf oder zwischen den einzelnen Verbindungselementen vorgesehen sein; alternativ können die Fassungen auch durch die einzelnen Verbindungselemente ausgebildet sein.
[0085] Durch Verwendung von Verbindungselementen unterschiedlicher Länge lassen sich dabei auch Winkel-Rollringe realisieren, die den Vorteil haben, dass im Bereich der längeren Verbindungselemente mehr Platz für eine Fassung bzw. Steinbesatz vorhanden ist und der Ring an der Fingerunterseite trotzdem vergleichsweise schmal ausgebildet sein kann, sodass der Ring trotz der - an der Fingeroberseite angeordneten und festgehaltenen
- Ringfassung die Bewegungsfreiheit nicht einschränkt.
[0086] Eine weitere besonders vorteilhafte Version des Mehrfach-Rollrings ergibt sich, wenn zwei einzelne Rollringe durch ein einziges Verbindungselement miteinander verbunden werden („Klapp-Rollring“). Hierdurch wird es möglich, den Ring (bei geeigneter Wahl der Länge des Verbindungselementes) so am Finger zu tragen, dass der erste Rollring distal des Fingergelenks und der zweite Rollring proximal des Fingergelenks angeordnet ist. Solange das Verbindungselement an der Fingerunterseite angeordnet ist,
kann der Mehrfach-Rollring die Bewegung des Fingers mitvollziehen, wodurch sich der Tragekomfort erheblich verbessern lässt. Auch wenn beide Rollringe proximal des Fingergelenks angeordnet sind, erhöht sich der Tragekomfort, da der Ring beweglicher ist als ein starrer Mehrfach-Rollnng.
Bezuqszeichenliste
1 Ring
2 erster Innenring
3 Hohlkugel
4 Bohrung der Hohlkugel
5 Aufnahmeelement
6 weiterer Innenring
7 Verbindungselement
8 Unterseite des Aufnahmeelementes
9 obere Außenseite des Aufnahmeelementes
10 Kamera
11 Mikrophon
12 Bohrung des Aufnahmeelementes
13 Innenseite des Aufnahmeelementes
14 Aufnahmeabschnitt
Claims
1. Ring, insbesondere Schmuckring oder Smartring, umfassend zumindest einen ersten Innenring sowie zumindest drei drehbar an dem ersten Innenring gelagerte Hohlkugeln, wobei jede der drei Hohlkugeln in einem eigenen Kreisdrittel des ersten Innenrings angeordnet ist.
2. Ring nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass weitere Hohlkugeln drehbar an dem ersten Innenring gelagert sind.
3. Ring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkugeln in Umfangsrichtung des ersten Innenrings nicht verschiebbar an dem Innenring gelagert sind.
4. Ring nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkugeln einen Kugeldurchmesser aufweisen und in Umfangsrichtung des ersten Innenrings höchstens um die Hälfte, vorzugsweise höchstens um ein Vierteil, des Kugeldurchmessers verschiebbar an dem ersten Innenring gelagert sind.
5. Ring nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein weiterer Innenring mit drehbar daran gelagerten Hohlkugeln vorgesehen ist, welcher weitere Innenring über zumindest ein Verbindungselement mit dem ersten Innenring verbunden ist.
6. Ring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement drehbar mit dem ersten Innenring und/oder dem weiteren Innenring verbunden ist.
7. Ring nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Innenring über mehrere Verbindungselemente mit dem weiteren Innenring verbunden ist.
8. Ring nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente die selbe Länge aufweisen.
9. Ring nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei der Verbindungselemente eine unterschiedliche Länge aufweisen.
10. Ring nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine, vorzugsweise jedes, Verbindungselement formstabil ausgebildet ist.
11. Ring nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Ring zumindest ein Aufnahmeelement umfasst.
12. Ring nach Anspruch 11 , dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement drehstarr mit dem ersten Innenring und/oder mit dem weiteren Innenring verbunden ist.
13. Ring nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement drehstarr mit einem oder mehreren Verbindungselementen verbunden ist.
14. Ring nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement zur Aufnahme einer Steinfassung oder als Steinfassung ausgebildet ist.
15. Ring nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement zur Aufnahme elektronischer Komponenten ausgebildet ist.
16. Ring nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement an einer Außenseite zur Aufnahme einer Steinfassung und/oder zur Aufnahme eines Steinbesatzes ausgebildet ist.
17. Ring nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Innenring und/oder der weitere Innenring als Runddraht aus 14-karätigem Gold, insbesondere Weißgold, ausgebildet ist, wobei der Runddraht vorzugsweise einen Durchmesser von 0,5 mm bis 2 mm, besonders bevorzugt 1 mm oder 1 ,2 mm, aufweist.
18. Ring nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkugeln aus, vorzugsweise 14-karätigem oder 18-karätigem, Gold oder Sterlingsilber gefertigt sind.
19. Ring nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkugeln einen Durchmesser zwischen 2 mm und 6 mm, insbesondere zwischen 3 mm und 5 mm, besonders bevorzugt von 2 mm oder 4 mm, aufweisen.
20. Ring nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkugeln eine Wandstärke zwischen 0,1 mm und 0,5 mm, insbesondere zwischen 0,2 mm und 0,4 mm, besonders bevorzugt von 0,3 mm, aufweisen.
21. Ring nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Hohlkugeln zwei Bohrungen aufweisen, durch welche Bohrungen der erste Innenring und/oder der weitere Innenring hindurchgeführt ist bzw. sind.
22. Ring nach einem der Ansprüche 11 bis 21 , dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement zwei Bohrungen aufweist, durch welche Bohrungen der erste Innenring und/oder der weitere Innenring hindurchgeführt ist bzw. sind.
23. Ring nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Innenring und/oder der weitere Innenring an einer Innenseite des Aufnahmeelementes mit dem Aufnahmeelement verlötet, insbesondere laserverlötet, ist bzw. sind.
24. Ring nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass Enden des ersten Innenrings und/oder des weiteren Innenrings an der Innenseite des Aufnahmeelementes, insbesondere im Bereich der Bohrungen, mit dem Aufnahmeelement verlötet, insbesondere laserverlötet, sind.
25. Ring nach einem der Ansprüche 11 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass eine Unterseite des Aufnahmeelements gekrümmt ausgebildet ist, wobei die Krümmung der Unterseite des Aufnahmeelementes vorzugsweise einer Krümmung des ersten Innenrings und/oder des weiteren Innenrings entspricht.
26. Ring nach einem der Ansprüche 11 bis 25, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement im Bereich jeder Bohrung einen konkav ausgebildeten Aufnahmeabschnitt zur abschnittsweisen Aufnahme einer an das Aufnahmeelement angrenzenden Hohlkugel aufweist
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