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Die Erfindung betrifft eine Filterbeutelvorrichtung für ein Sauggerät, wobei die Filterbeutelvorrichtung in einem Sauggerät-Aufnahmeraum des Sauggeräts anordenbar ist und einen Filterbeutel mit einem Staubaufnahmeraum zum Sammeln von Staub aufweist, wobei der Filterbeutel zumindest teilweise aus einem von Luft durchströmbarem und Staub in dem Staubaufnahmeraum zurückhaltendem Filtermaterial besteht, wobei die Filterbeutelvorrichtung einen mit einem Saugeinlass des Sauggeräts verbindbaren Beuteleinlass aufweist, der zum Einströmen eines mit Staub beladenen Saugstroms in den Staubaufnahmeraum vorgesehen ist, wobei an einem Auslassbereich des Filterbeutels ein Beutelauslass zum Entleeren von Staub aus dem Staubaufnahmeraum angeordnet ist, wobei die Filterbeutelvorrichtung eine Verschlusseinrichtung zum Verschließen des Beutelauslasses aufweist.
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Die Anmelderin fertigt und liefert Filterbeutelvorrichtungen dieser Art, die mehrfach verwendbar sind. Wenn nämlich sich Staub im Staubaufnahmeraum gesammelt hat, kann der Filterbeutel über den Beutelauslass entleert werden. Der Beutelauslass ist anhand einer Klemmschiene verschließbar. Die Bedienung einer derartigen Klemmschiene erfordert jedoch ein gewisses Bedienungsgeschick.
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Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Filterbeutelvorrichtung vorzuschlagen.
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Zur Lösung der Aufgabe ist bei einer Filterbeutelvorrichtung der eingangs genannten Art vorgesehen, dass die Verschlusseinrichtung einen an dem Beutelauslass angeordneten Schlauchkörper umfasst, der einen mit dem Beutelauslass zum Entleeren von Staub aus dem Staubaufnahmeraum strömungsverbundenen Schlauchauslass aufweist, wobei sich der Schlauchkörper entlang einer Längserstreckung zwischen dem Beutelauslass und dem Schlauchauslass erstreckt und einen Wickelabschnitt zwischen dem Beutelauslass und dem Schlauchauslass aufweist, der aus einer zum Entleeren des Staubs aus dem Staubaufnahmeraum vorgesehenen und abgewickelten, insbesondere langgestreckten, Durchlassposition entlang einer Wickelbahn in eine den Beutelauslass verschließende Wickelposition zu dem Beutelauslass hin zu einem Wickel aufwickelbar ist.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Verschlusseinrichtung eine Wickel-Fixiereinrichtung zum Fixieren des Wickels in der Wickelposition aufweist, wobei die Wickel-Fixiereinrichtung in einer Fixierstellung einem Abwickeln des Wickels in Richtung der Durchlassposition entgegenwirkt und in einer Lösestellung den Wickel zu einem Abwickeln des Wickels in die Durchlassposition freigibt.
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Die Wickel-Fixiereinrichtung kann ganz oder teilweise ein Bestandteil der Filterbeutelvorrichtung bilden. Es ist aber auch möglich, dass die Wickel-Fixiereinrichtung ganz oder teilweise einen Bestandteil des Sauggeräts bildet. Beispielsweise können an dem Sauggerät-Aufnahmeraum Klemmkonturen oder dergleichen andere Haltemittel zum Halten des Wickels in der Wickelposition vorgesehen sein. Es ist auch möglich, dass das Sauggerät beispielsweise mehrteilig ist, d.h. dass beispielsweise ein den Sauggerät-Aufnahmeraum verschließender Deckel vorgesehen ist, wobei der Wickel in der Wickelposition durch den Deckel fixierbar ist. Beispielsweise kann eine Aufnahme für den Wickel vorgesehen sein, die durch den Deckel des Sauggerät-Aufnahmeraums verschlossen wird. Der Deckel kann beispielsweise ein Saugaggregat des Sauggeräts enthalten. Beispielsweise kann der Deckel als Oberteil des Sauggeräts ausgestaltet sein, während der Sauggerät-Aufnahmeraum und insbesondere auch der Saugeinlass des Sauggeräts an dem Unterteil oder unteren Gehäuseteil des Sauggeräts angeordnet sind.
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An dem Beuteleinlass des Filterbeutels ist vorzugsweise ein Verbindungsadapter zur Verbindung mit dem Saugeinlass des Sauggerätes angeordnet vorgesehen.
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Man kann den Verbindungsadapter auch als ein Verbindungselement bezeichnen oder betrachten.
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Der Verbindungsadapter weist vorteilhaft einen insbesondere plattenförmigen und/oder insbesondere gegenüber dem Filtermaterial steiferen Wandkörper mit einer als Steckaufnahme ausgestalteten Durchlassöffnung auf, in die ein mit dem Saugeinlass des Sauggeräts strömungsverbundener Rohrkörper einsteckbar ist.
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Die Durchlassöffnung ist beispielsweise im am Sauggerät montierten Zustand der Filterbeutelvorrichtung, wenn der Verbindungsadapter am Saugeinlass angeordnet oder befestigt ist, mit dem Saugeinlass strömungsverbunden und/oder liegt dem Saugeinlass gegenüber, so dass ein vom Saugmotor erzeugter Saugstrom oder der Saugstrom durch den Saugeinlass in den Beuteleinlass und somit den Staubaufnahmeraum einströmen kann.
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Der Wandkörper ist beispielsweise als ein Ringkörper ausgestaltet. Der Wandkörper ist beispielsweise als ein Flanschkörper ausgestaltet oder weist einen Flansch auf.
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Die Durchlassöffnung des Wandkörpers oder die Einstecköffnung ist beispielsweise von einer Schmalseite des Wandkörpers umgeben. Die Schmalseite des Wandkörpers ist winkelig zu einer Flachseite des Wandkörpers oder einer Seite des Wandkörpers mit seiner größten Flächenausdehnung. Die Schmalseite bildet vorzugsweise eine Stirnseite, die einer Umfangswand des Rohrkörpers gegenüberliegt, wenn der Wandkörper oder Verbindungsadapter an dem Rohrkörper angeordnet ist.
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Eine Steckrichtung zum Einstecken des Rohrkörpers verläuft beispielsweise winkelig, insbesondere etwa rechtwinkelig oder genau rechtwinkelig, zu einer Flachseite des Wandkörpers.
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An der Durchlassöffnung des Verbindungsadapters oder Wandkörpers ist vorzugsweise ein Dichtkörper und/oder eine Membran zu einer dichten Anlage an dem Rohrkörper des Sauggeräts angeordnet. Beispielsweise steht der Dichtkörper oder die Membran vor eine Innenumfangskontur der Durchlassöffnung vor und begrenzt eine Durchstecköffnung zum Durchsteckenden des Rohrkörpers. Der Dichtkörper oder die Membran liegt beispielsweise mit seiner Schmalseite an dem Rohrkörper an oder ist zur Anlage an dem Rohrkörper mit seiner Schmalseite vorgesehen und ausgestaltet.
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Der Verbindungsadapter, insbesondere der Wandkörper desselben, umfasst beispielsweise Führungskonturen oder Haltekonturen zum Eingriff mit Adapterkonturen des Sauggeräts. Vorteilhaft sind die Haltekonturen oder Führungskonturen in die Adapterkonturen des Sauggeräts einsteckbar. Die Führungskonturen oder Haltekonturen können beispielsweise Führungsvorsprünge, Führungsnuten, Haltevorsprünge, Haltenuten oder dergleichen andere Führungsstrukturen oder Haltestrukturen umfassen.
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Beispielsweise sind die Adapterkonturen des Sauggeräts an einer Steckaufnahme für den Verbindungsadapter vorgesehen. Die Steckaufnahme kann an einem beweglichen Halter angeordnet sein, welche in Richtung des Saugeinlasses und von diesem weg beweglich gelagert, insbesondere schwenkbar gelagert, ist. Somit kann der Verbindungsadapter zunächst an dem beweglichen Halter angeordnet werden, wobei die Adapterkonturen und Führungskonturen in Eingriff miteinander gelangen, wobei anschließend der Halter mit dem an ihm gehaltenen Verbindungsadapter in Richtung des Saugeinlasses verstellbar ist, sodass der Rohrkörper oder Stutzen des Saugeinlasses in die Durchlassöffnung des Verbindungsadapters eingreift.
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Weiterhin ist es möglich, dass der Verbindungsadapter Rastkonturen oder Rastmittel, beispielsweise mindestens einen Rastvorsprung und/oder mindestens eine Rastaufnahme, zur Verrastung mit korrespondierenden Gegen-Rastkonturen des Sauggeräts aufweist. Somit kann beispielsweise eine Steckmontage mit Verrastung vorgesehen sein, bei der der Verbindungsadapter in eine Steckaufnahme des Sauggeräts eingesteckt und mit dieser anhand der Rastkonturen oder Rastmittel verrastet ist oder verrastbar ist.
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Vorteilhaft ist ein Sauggerät mit einer erfindungsgemäßen Filterbeutelvorrichtung vorgesehen.
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Die Filterbeutelvorrichtung ist insbesondere ausschließlich zu einer Verwendung an dem Sauggerät und Anordnung in dem Sauggerät-Aufnahmeraum vorgesehen und/oder ausgestaltet.
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Die Filterbeutelvorrichtung weist beispielsweise keine Schultergurte oder Tragegurte auf, mit der die Filterbeutelvorrichtung getragen werden kann. Insbesondere weist die Filterbeutelvorrichtung keine zu einem Tragen auf einem Rücken eines Bedieners vorgesehene Schultergurte oder Traggurte auf. Vorzugsweise ist die Filterbeutelvorrichtung nicht zum Tragen in der Art eines Rucksacks vorgesehen und ausgestaltet.
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Die Filterbeutelvorrichtung weist vorzugsweise keine von der Verschlusseinrichtung separate und von dem Filterbeutel abstehende Tragehilfe zum Tragen der der Filterbeutelvorrichtung auf. Allerdings wird in der nachfolgenden Beschreibung noch deutlich, dass sich die Verschlusseinrichtung zu einer Tragehilfe weiter entwickeln lässt oder als Tragehilfe nutzen lässt. Somit kann die Verschlusseinrichtung vorteilhaft die einzige zum Tragen der Filterbeutelvorrichtung ausgestaltete und vorgesehene und in der Art einer Schlinge oder eines Handgriffs ausgestaltete Tragehilfe sein.
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Es ist ein Grundgedanke der vorliegenden Erfindung, dass der Wickelabschnitt aufgewickelt wird, um dadurch den Beutelauslass zumindest insoweit zu verschließen, dass ein Saugbetrieb möglich ist. Insbesondere ist es vorteilhaft, wenn der Beutelauslass so vollständig durch den Wickel verschlossen ist, dass im Saugbetrieb mindestens 95%, vorzugsweise mindestens 98%, weiter vorzugsweise mindestens 99% des Saugstroms über das Filtermaterial des Filterbeutels strömt und nicht durch den Beutelauslass ausströmen kann.
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Der Wickel kann beispielsweise durch ein Aufrollen des Wickelabschnittes entstehen. Bevorzugt ist es, wenn der Wickel vom Saugauslass her beginnend durch Aufrollen oder Falten des Wickelabschnittes hergestellt oder herstellbar ist.
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Der Wickel im Sinne der Erfindung ist beispielsweise ein durch Aufrollen oder Zusammenfalten im Sinne einer Bildung einer Rolle gebildeter Wickel. Aber auch ein Wickel im Sinne einer Faltung, wie man sie beispielsweise von Fächern kennt, kann einen Wickel im Sinne der Erfindung bilden. Dabei werden beispielsweise mehrere Lagen des Wickelabschnittes sozusagen aufeinander aufgestapelt, wobei die Lagen jeweils flach aneinander anliegen. Aufeinander aufliegende Lagen können aber auch dadurch gebildet werden, dass der Wickelabschnitt aufgerollt wird.
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Der Wickel weist also mindestens 2, vorzugsweise 3 oder 4 aufeinanderliegende, z.B. durch Rollen oder Aufeinanderfalten des Wickelabschnittes gebildete Lagen des Schlauchkörpers oder Wickelabschnitts auf.
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Der Wickel hat in der Wickelposition vorzugsweise mindestens zwei, weiter bevorzugt mindestens drei, noch weiter bevorzugt mindestens vier oder mindestens fünf, aufeinanderliegende Lagen des Schlauchkörpers. Beispielsweise kann der Wickel durch eine Aufrollung mit 2-3 oder 3-4 Umdrehungen und/oder eine Faltung mit 2-3 oder 3-4 Faltungen hergestellt sein. Bereits wenige "Wicklungshandlungen" genügen, um einen den Beutelauslass mit einer für einen Saugbetrieb geeigneten Dichtigkeit verschließenden Wickel zu bilden. Jede Lage des Schlauchkörpers kann beispielsweise zwei aufeinanderliegende Wände des Schlauchkörpers umfassen.
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Der Wickel kann beispielsweise durch eine entsprechende Positionierung in dem Sauggerät-Aufnahmeraum derart fixiert sein, dass er sich nicht oder nicht in einem unerwünschten Maße in Richtung der Durchlassposition abwickelt oder auflöst, so dass Staub durch den Beutelauslass und den Schlauchauslass ausströmen kann. Beispielsweise kann eine entsprechende Positionierung der Filterbeutelvorrichtung im Sauggerät-Aufnahmeraum zu einer Fixierung des Wickels in der Wickelposition geeignet sein.
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Bei der nachfolgenden Erläuterung der Wickel-Fixiereinrichtung können also alle Teile oder manche Teile der Wickel-Fixiereinrichtung einen Bestandteil des Sauggeräts und andere Bestandteile der Wickel-Fixiereinrichtung einen Teil der Filterbeutelvorrichtung bilden. Beispielsweise können Rastmittel vorgesehen sein, von denen eine Rastkomponente am Sauggerät und die andere Rastkomponente an der Filterbeutelvorrichtung angeordnet sind.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass die Wickel-Fixiereinrichtung mindestens ein, z.B. an dem Schlauchkörper angeordnetes, Befestigungselement aufweist, das zum Fixieren des Wickels mit mindestens einem Gegen-Befestigungselement verbindbar ist.
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Das Befestigungselement ist beispielsweise fest und/oder unverlierbar an dem Schlauchkörper angeordnet.
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Das Befestigungselement ist beispielsweise fest oder flexibel an dem Schlauchkörper gehalten. Das Befestigungselement kann beispielsweise zu einer Rastfixierung und/oder Klett-Fixierung und/oder Klemm-Fixierung oder dergleichen vorgesehen und/oder ausgestaltet sein. Das Gegen-Befestigungselement ist zu einer mit dem Befestigungselement zusammenwirken den Fixierung ausgestaltet, beispielsweise ebenfalls zu einer Rastfixierung und/oder Klett-Fixierung und/oder Klemm-Fixierung.
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An dieser Stelle sei erwähnt, dass das mindestens eine Befestigungselement und das mindestens eine Gegen-Befestigungselement für verschiedenartige Befestigungsarten ausgestaltet und geeignet sein können, wobei diese auch in Kombination möglich sind.
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Beispielsweise kann die Wickel-Fixiereinrichtung zu einer Klemm-Befestigung und/oder Rast-Befestigung ausgestaltet sein. Die Wickel-Fixiereinrichtung kann beispielsweise ein Rastmittel umfassen, welches in Kombination mit einem zusätzlichen Klemm-Befestigungsmittel und/oder Klett-Befestigungsmittel funktioniert.
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Es kann beispielsweise ein Riemen vorgesehen sein, der spannbar ist, wobei an dem Riemen noch eine Schnalle oder dergleichen anderes Befestigungselement für eine Rastfixierung und/oder Steck-Fixierung mit einem Gegen-Befestigungselement vorgesehen ist.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Gegen-Befestigungselement an dem Schlauchkörper angeordnet ist oder an dem Sauggerät angeordnet oder anordenbar ist.
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Das Gegen-Befestigungselement kann beispielsweise in dem Sauggerät-Aufnahmeraum fest oder lösbar angeordnet sein. Das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement sind in der Fixierstellung in Eingriff miteinander, beispielsweise in Rasteingriff und/oder Klemmeingriff miteinander. Das Gegen-Befestigungselement kann fest an dem Sauggerät, insbesondere dem Sauggerät-Aufnahmeraum angeordnet sein. Beispielsweise kann eine Rastaufnahme, Klemmaufnahme oder dergleichen als Gegen-Befestigungselement im Innenraum des Sauggeräts und/oder dem Sauggerät-Aufnahmeraum vorgesehen sein.
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Besonders bevorzugt und im zeichnerischen Ausführungsbeispiel näher erläutert ist das Gegen-Befestigungselement, welches am Schlauchkörper angeordnet ist. Somit sind beide, das Gegen-Befestigungselement und das Befestigungselement, vorteilhaft am Schlauchkörper angeordnet.
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An dieser Stelle sei erwähnt, dass selbstverständlich mehrere Paarungen von Befestigungselement und Gegen-Befestigungselement bei der Wickel-Fixiereinrichtung vorgesehen sein können. Es genügt aber auch eine einzige Paarung von Befestigungselement und Gegen-Befestigungselement.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Befestigungselement und/oder das Gegen-Befestigungselement an einer an dem Schlauchkörper angeordneten Lasche angeordnet ist, die, insbesondere in Richtung einer Wickelachse, um die der Wickel aufgewickelt oder zum Aufwickeln ist, vor den Wickel vorsteht oder von dem Wickelabschnitt oder in eine vor den Wickel vorstehende oder von dem Wickel abstehende Stellung bringbar ist.
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Eines oder beide von Befestigungselement oder Gegen-Befestigungselement sind vorteilhaft an einer Lasche angeordnet, d.h. an einem Element, welches vor den Wickel vorsteht oder in eine vor den Wickel vorstehende Stellung bringbar ist. Das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement können also jeweils an einer Lasche angeordnet sein. Die Lasche kann eine flexible oder bewegliche Lasche sein, die eine Beweglichkeit des jeweils an der Lasche angeordneten Befestigungselements oder Gegen-Befestigungselements ermöglicht, um einen Eingriff mit dem jeweils anderen von Befestigungselement und Gegen-Befestigungselement zu ermöglichen oder zu erleichtern. Beispielsweise ermöglicht die Lasche dem Befestigungselement, wenn es an der Lasche angeordnet ist, in Eingriff mit dem Gegen-Befestigungselement gebracht zu werden.
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Beispielsweise kann das Gegen-Befestigungselement an dem Filterbeutel oder an dem Sauggerät-Aufnahmeraum angeordnet sein.
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Beispielsweise ist nur das Befestigungselement an einer Lasche angeordnet, insbesondere an einer Lasche, die am Schlauchkörper angeordnet ist.
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Besonders günstig ist es, wenn das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement jeweils an einer Lasche angeordnet sind. Damit ist es besonders leicht, das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement in Eingriff zu bringen.
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Die Lasche steht vorzugsweise in Richtung einer Wickelachse, um die der Wickel in der Wickelposition aufgewickelt ist, vor den Wickel vor. Die Lasche kann aber auch derart an dem Schlauchabschnitt angeordnet sein, dass sie sich in der Wickelposition des Wickels in Richtung der Längserstreckung des Schlauchabschnitts und/oder quer zu der Wickelachse, um die der Wickel in der Wickelposition aufgewickelt ist, erstreckt und beispielsweise in Richtung des Filterbeutels, insbesondere des Beutelauslasses, erstrecken kann. Beispielsweise kann der Wickel eine Art Walzenform aufweisen, die durch die den Wickel umschlingende oder teilweise umschlingende Lasche in ihrer Wickelposition oder Walzenform gehalten wird.
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Bevorzugt ist es, wenn an einander entgegengesetzten Seiten des Schlauchkörpers, insbesondere des Wickelabschnitts, jeweils eine Lasche angeordnet ist, von denen eine das Befestigungselement und die andere das Gegen-Befestigungselement trägt. Beispielsweise ist es vorteilhaft, wenn die Laschen an einem freien, vom Beutelauslass entfernten Längsendbereich des Wickelabschnitts, insbesondere im Bereich des Schlauchauslasses, angeordnet sind.
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Die mindestens eine Lasche kann vorzugsweise in eine zu einer Mitte des Wickels und/oder des Schlauchkörpers gerichteten Position verstellt werden. Insbesondere ist die Lasche flexibel oder biegeflexibel. Die Lasche kann beispielsweise aus einem Textilgewebe bestehen oder ein Textilgewebe aufweisen.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement an dem Schlauchkörper angeordnet sind und in der Fixierstellung der Wickel-Fixiereinrichtung in Eingriff miteinander sind, wobei mindestens eines von Befestigungselement oder Gegen-Befestigungselement in Richtung einer Längsmitte des Wickels quer zur Längserstreckung des Schlauchkörpers hin verstellt ist.
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Eine vorteilhafte Ausführungsform sieht vor, dass eine maximale Querbreite des Beutelauslasses, wenn den Beutelauslass begrenzende Wände des Filterbeutels aufeinanderliegen und insbesondere der Beutelauslass einen schmalen, sich in einer Längserstreckungsrichtung erstreckenden Schlitz ausbildet, maximal 80 %, noch weiter bevorzugt maximal 70 %, noch weiter bevorzugt maximal 60 % eines Abstands zwischen dem Befestigungselement und dem Gegen-Befestigungselement beträgt, wenn das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement maximal weit von dem Schlauchkörper parallel zu einer die maximale Querbreite des Beutelauslasses bestimmenden Richtung voneinander weg gerichtet abstehen.
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Der Abstand zwischen dem Befestigungselement und dem Gegen-Befestigungselement, wenn das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement maximal weit von dem Schlauchkörper parallel zu einer die maximale Querbreite des Beutelauslasses bestimmenden Richtung voneinander weg gerichtet abstehen, kann beispielsweise dadurch hergestellt werden, dass zwischen dem Befestigungselement und dem Schlauchkörper und/oder zwischen dem Gegen-Befestigungselement und dem Schlauchkörper mindestens ein steifes oder biegeflexibles Verlängerungselement, insbesondere ein biegeflexibler Körper oder ein biegeflexibles Band oder eine Lasche, insbesondere ein Textilband, angeordnet ist oder sind. Somit ist es grundsätzlich möglich, dass eine maximale Querbreite des Schlauchauslasses kleiner oder gleich groß wie die maximale Querbreite des Beutelauslasses sein kann, gegebenenfalls maximal 10 % größer oder 20 % größer sein kann, wenn die den Schlauchauslass begrenzenden Wände und den Beutelauslass begrenzenden Wände jeweils flach aufeinanderliegen.
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Bevorzugt ist es jedoch, wenn das Befestigungselement und/oder das Gegen-Befestigungselement, vorteilhaft beide, direkt am Schlauchkörper, insbesondere an dessen Schlauchauslass, angeordnet sind und der maximale Abstand zwischen dem Befestigungselement und dem Gegen-Befestigungselement, wenn das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement maximal weit von dem Schlauchkörper parallel zu einer die maximale Querbreite des Beutelauslasses bestimmenden Richtung voneinander weg gerichtet abstehen, ausschließlich oder im Wesentlichen oder zu mindestens 80 % oder 90 % durch die Querbreite des Schlauchkörpers, wenn dessen Wände flach aufeinander liegen, bestimmt ist.
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Eine Länge des Wickelabschnitts, insbesondere des Schlauchauslasses als Ganzes, in Bezug auf seine Längserstreckung oder maximale Längserstreckung zwischen Beutelauslass und Schlauchauslass, wenn der Wickelabschnitt nicht aufgewickelt ist oder abgewickelt ist, beträgt oder entspricht vorzugsweise mindestens 20 %, vorzugsweise mindestens 30 %, noch weiter bevorzugt mindestens 40 % der maximalen Querbreite des Schlauchauslasses, wenn den Schlauchauslass begrenzende Wände flach aufeinanderliegen. Bevorzugt beträgt oder entspricht die Länge des Wickelabschnitts, wenn der Wickelabschnitt nicht aufgewickelt ist oder abgewickelt ist, mindestens 4,5 cm oder 5 cm. Diese Maßnahme erleichtert beispielsweise ein Aufwickeln des Wickelabschnitts zu dem Wickel und/oder trägt diese Maßnahme zu einer Dichtigkeit und/oder Stabilität des Wickels im aufgewickelten Zustand bei.
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Allerdings ist ein sehr langer Wickelabschnitt nicht notwendig, weshalb die Länge des Wickelabschnitts vorzugsweise maximal das vierfache, weiter bevorzugt maximal das dreifache, noch weiter bevorzugt maximal das 2,5 fache der vorgenannten maximalen Querbreite des Schlauchauslasses beträgt. Besonders bevorzugt beträgt die maximale Länge des abgewickelten Wickelabschnitts der Querbreite des Schlauchauslasses.
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Eine Länge des Wickelabschnitts ermöglicht beispielsweise die Herstellung von mindestens einer Wickellage, bevorzugt mindestens zwei Wickellagen, noch weiter bevorzugt mindestens drei Wickellagen oder mindestens vier Wickellagen. Eine einzelne Wickellage ist beispielsweise durch ein einmaliges Umschlagen einer Partie des Wickelabschnitts in einer Wickelrichtung erzielbar. Weitere Wickellagen sind durch weiteres Umschlagen bereits aufgewickelter Wickellagen in der Wickelrichtung erzielbar.
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Eine erste Wickellage bei einem erstmaligen Umschlagen des Wickelabschnitts weist beispielsweise in Bezug auf die Länge oder Längserstreckung des Wickelabschnitts eine Breite von 1 cm oder 1,5 cm auf.
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Eine minimale Länge des Wickelabschnitts im abgewickelten Zustand beträgt vorzugsweise mindestens 2,5 cm, noch weiter bevorzugt mindestens 3 cm oder mindestens 4 cm. Eine maximale Länge des Wickelabschnitts beträgt beispielsweise 8 cm, bevorzugt 6 cm, noch weiter bevorzugt 5 cm.
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Vorteilhaft ist es, wenn beide, das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement, an dem Schlauchkörper angeordnet sind und in Richtung der Längsmitte des Wickels und somit zum jeweils gegenüberliegenden anderen von Befestigungselement und Gegen-Befestigungselement bringbar sind. Es reicht aber auch, wenn eines von Befestigungselement und Gegen-Befestigungselement in eine derartige, zur Mitte des Wickels verstellte Position bringbar ist. Eine derartige Möglichkeit besteht beispielsweise dadurch, dass das Schlauchmaterial oder Material des Schlauchkörpers, an dem das Befestigungselement oder Gegen-Befestigungselement angeordnet ist, ausreichend flexibel ist. Beispielsweise kann der Schlauchkörper, auch wenn er in dem Wickelabschnitt zu dem Wickel gewickelt ist, eine derartige Flexibilität aufweisen, dass das an dem Schlauchkörper angeordnete Befestigungselement oder Gegen-Befestigungselement in Richtung der Längsmitte des Wickels verstellbar ist.
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Es ist aber auch möglich, dass beispielsweise das Befestigungselement und/oder das Gegen-Befestigungselement an einer vorgenannten Lasche angeordnet ist, so dass das Befestigungselement und/oder Gegen-Befestigungselement in Richtung der Längsmitte des Wickels verstellbar ist.
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Eine Kombination von Lasche und Flexibilität des Schlauchkörpers ist vorteilhaft, um das jeweilige Befestigungselement oder Gegen-Befestigungselement in Richtung der Längsmitte des Wickels in der Wickels in der Wickelposition oder Wickelstellung des Wickelabschnitts zu ermöglichen.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Wickel in der Wickelposition mindestens einen Befestigungsvorsprung aufweist oder ausbildet, der im Bereich des Beutelauslasses in Richtung einer Wickelachse, um die der Wickel aufgewickelt ist, vor den Wickel vorsteht oder in eine vor den Wickel vorstehende Stellung bringbar ist.
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Der Befestigungsvorsprung kann beispielsweise durch den Wickel selbst gebildet sein. Wenn der Schlauchkörper beispielsweise an einem beim Schlauchauslass befindlichen Abschnitt einen größeren Umfangswanddurchmesser aufweist als in Richtung des Beutelauslasses, entsteht beim Aufwickeln des Wickelabschnitts und/oder der Ausbildung des Wickels, der zum Beutelauslass hin gewickelt wird, an mindestens einer Seite quer zur Längserstreckung des Schlauchabschnitts ein Befestigungsvorsprung, vorzugsweise an beiden, einander entgegengesetzten Längsendbereichen des Wickels ein Befestigungsvorsprung, der dann als Träger vor Befestigungselement bzw. Gegen-Befestigungselement geeignet ist. Es ist aber auch möglich, dass der Befestigungsvorsprung bereits in der Durchlassposition des Wickelabschnitts seitlich vor den Schlauchkörper oder den Wickelabschnitt desselben vorsteht und durch das Aufwickeln des Wickels lediglich zum Beutelauslass hin verstellt wird.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der mindestens eine Befestigungsvorsprung flexibel ist oder einen flexiblen Abschnitt aufweist, sodass ein freies Ende des mindestens einen Befestigungsvorsprungs zu einer Mitte des Wickels hin verstellbar ist. Wenn an zwei einander entgegengesetzten Seiten des Wickels ein derartiger Befestigungsvorsprung angeordnet ist, können die Befestigungsvorsprünge zueinander hin zur Mitte des Wickels verstellt werden, wo dann beispielsweise am jeweiligen Befestigungsvorsprung angeordnete Kombinationen von Befestigungselement und Gegen-Befestigungselement in Eingriff miteinander gelangen können. Dabei ist es möglich, dass einer der Befestigungsvorsprünge länger als der andere Befestigungsvorsprung ist. Bevorzugt ist es, wenn die Befestigungsvorsprünge etwa gleich lang sind und/oder etwa gleich weit zur Mitte des Wickels hin verstellbar sind.
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Wie bereits erläutert kann der Befestigungsvorsprung, der einen Bestandteil des Wickels bildet, beispielsweise eine Art flexible Lasche oder einen flexiblen Vorsprung bilden, so dass er in Richtung zur Mitte des Wickels hin verstellbar ist.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Wickel in der Wickelposition an einander entgegengesetzten Seiten jeweils mindestens einen Befestigungsvorsprung aufweist oder ausbildet, wobei mindestens einer der Befestigungsvorsprünge zum anderen Befestigungsvorsprung hin bewegbar ist und in haltenden Eingriff oder Fixiereingriff mit diesem Befestigungsvorsprung bringbar ist, wobei die Befestigungsvorsprünge dann miteinander verbunden sind.
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An dieser Stelle sei aber erwähnt, dass an einander entgegengesetzten Seiten des Wickels angeordnete Befestigungsvorsprünge beispielsweise auch zur Befestigung an entsprechenden Haltekonturen im Sauggerät-Aufnahmeraum vorgesehen sein können. Beispielsweise können an jedem von derartigen Befestigungsvorsprüngen ein Befestigungselement angeordnet sein, welches mit einem Gegen-Befestigungselement im Sauggerät-Aufnahmeraum in Eingriff bringbar ist.
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Hier erweist es sich vorteilhaft, wenn der Befestigungsvorsprung oder die Befestigungsvorsprünge flexibel sind, so dass eine Positionierung der Filterbeutelvorrichtung in dem Sauggerät-Aufnahmeraum leichter gelingt.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die in Eingriff befindlichen Befestigungsvorsprünge einen insbesondere ringförmigen oder schlingenartigen Tragegriff zum Tragen der Filterbeutelvorrichtung ausbilden.
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Die Filterbeutelvorrichtung kann also anhand des Tragegriffes leicht aus dem Sauggerät-Aufnahmeraum entnommen werden und/oder zu einem Ausbringungsort, an dem der Staub aus dem Staubaufnahmeraum entleerbar ist, beispielsweise einem Müllbehälter, getragen werden. Der schlingenartige Tragegriff oder ringförmige Tragegriff stellt dabei noch sicher, dass der Wickel erhalten bleibt, d.h. der Wickel sich nicht unerwünscht löst. Allerdings ist eine Dichtigkeit der Verschlusseinrichtung dann, wenn die Filterbeutelvorrichtung an dem Tragegriff ergriffen wird, nicht in einem solchen Maße erforderlich, wie bei einem Saugbetrieb des Sauggeräts, da in dem Staubaufnahmeraum befindlicher Staub von dem Schlauchauslass weg bzw. vom Tragegriff weg sozusagen in den Staubaufnahmeraum sackt, also nicht gegen den Schlauchauslass drückt.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass das Befestigungselement ein Fixier-Rastelement und das Gegen-Befestigungselement ein Gegen-Rastelement zur Verrastung mit dem Fixier-Rastelement umfasst und/oder dass das Befestigungselement eine Steckschnalle und das Gegen-Befestigungselement eine Schnallenaufnahme für die Steckschnalle umfasst.
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Die Steckschnalle kann vorteilhaft zwei seitliche Riegel umfassen, die zueinander hin durch eine Bedienhandlung verstellbar sind und dann außer Eingriff mit entsprechenden Aufnahmekonturen der Schnallenaufnahme, also dem Gegen-Befestigungselement, bringbar sind. Die seitlichen Riegel der Steckschnalle und die Schnallenaufnahme weisen beispielsweise ineinander in Eingriff bringbare Hakenkonturen, zum Beispiel Hakenvorsprünge und Haken-Vertiefungen, auf.
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Alternativ kann eine Fixierung auch beispielsweise anhand einer Bandschnalle oder dergleichen bei der Filterbeutelvorrichtung vorgesehen sein, d.h. dass beispielsweise das Befestigungselement eine Bandschnalle umfasst oder dadurch gebildet ist, wobei mit der Bandschnalle ein Band, insbesondere ein Textilband, in Eingriff bringbar ist, wobei das Band das Gegen-Befestigungselement bildet oder daran angeordnet ist. Die Bandschnalle weist beispielsweise einen ringförmigen, beispielsweise rechteckigen, Rahmenkörper auf, bei dem einander gegenüberliegende Seitenschenkel oder Rahmenteile durch einen Steg miteinander verbunden sind.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass das Befestigungselement und/oder das Gegen-Befestigungselement an einem den Schlauchauslass aufweisenden Längsende des Schlauchkörpers angeordnet ist.
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Es ist aber möglich, dass das Befestigungselement und/oder das Gegen-Befestigungselement einen Längsabstand zum Schlauchauslass aufweist. Eine solche Ausgestaltung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn das Befestigungselement in eine Richtung quer zur Wickelachse und/oder parallel zur Längserstreckung des Schlauchabschnitts vor den Wickel in seiner Wickelposition vorsteht.
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Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, dass in der Durchlassposition ein Längsabstand des Befestigungselements und/oder des Gegen-Befestigungselements zum Schlauchauslass in Richtung der Längserstreckung des Schlauchabschnitts kleiner als ein Längsabstand des Befestigungselements und/oder des Gegen-Befestigungselements zum Beutelauslass ist.
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Diese Maßnahme sieht also vor, dass das Befestigungselement und/oder das Gegen-Befestigungselement jedenfalls näher beim Schlauchauslass als beim Beuteleinlass ist. Es ist aber auch möglich, dass nur eines von beiden, nämlich das Befestigungselement oder nur das Gegen-Befestigungselement, näher beim Schlauchauslass ist als beim Beutelauslass.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Wickelabschnitt, insbesondere der Schlauchkörper als Ganzes, aus einem von dem Filtermaterial verschiedenen Material oder Schlauchmaterial und/oder aus luftundurchlässigem Material oder Schlauchmaterial besteht und/oder der Wickelabschnitt, insbesondere der Schlauchkörper als Ganzes, eine andere Farbe als der Filterbeutel im Bereich des Beutelauslasses oder insgesamt aufweist.
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Alle vorgenannten Maßnahmen sehen es vorteilhaft vor, dass der Schlauchkörper als Ganzes oder zumindest der Wickelabschnitt sich vom Material des Filterbeutels unterscheiden. Somit kann der Bediener ohne weiteres erkennen, welcher Abschnitt der Filterbeutelvorrichtung zu wickeln ist und welcher nicht.
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Weiterhin kann beispielsweise das luftundurchlässige Material oder Schlauchmaterial die Verschlussfunktion der Verschlusseinrichtung, insbesondere des Wickels, verbessern.
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Eine vorteilhafte Maßnahme sieht vor, dass der Wickelabschnitt, insbesondere der Schlauchkörper als Ganzes, in der Durchlassposition und der Filterbeutel sich entlang einer Längserstreckungsachse erstrecken, wobei der Schlauchkörper in Bezug auf die Längserstreckungsachse kürzer als der Filterbeutel ist.
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Der Schlauchkörper kann also beispielsweise deutlich kürzer als der Filterbeutel sein. Beispielsweise ist der Schlauchkörper nur halb so lang, vorzugsweise nur etwa 30% so lang, weiter bevorzugt nur 20 % so lang, noch weiter bevorzugt etwa 15 % so lang wie der Filterbeutel, wenn der Schlauchkörper in der Durchlassposition ist. Der Schlauchkörper bildet also beispielsweise eine Art Fortsatz des Filterbeutels, der ganz oder teilweise zu einem Wickel aufwickelbar ist.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein maximaler Durchlassquerschnitt des Beutelauslasses kleiner als ein maximaler Durchlassquerschnitt des Schlauchauslasses ist.
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Diese Konfiguration erlaubt es insbesondere, dass ein relativ breiter und weiter Bereich des Schlauchkörpers, an dem der Schlauchauslass angeordnet ist, beim Aufwickeln des Wickelabschnittes einen Wickel ausbildet, dessen mittlerer Abschnitt dem Beutelauslass gegenüberliegt und vor den an einer Seite oder an einander entgegengesetzten Seiten ein Vorsprung des Wickels vorsteht, der beispielsweise nach innen in Richtung einer Längsmitte des Schlauchkörpers oder Mitte des Wickels geschlagen werden kann. Außerdem kann diese Variante auch einen Vorteil dahingehend bieten, dass der Schlauchauslass dem aus dem Beutelauslass herauskommenden Staub wenig Widerstand bietet.
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Vorteilhaft ist es, wenn der Filterbeutel und/oder der Schlauchkörper und/oder der Wickelabschnitt zu dem Beutelauslass oder im Bereich des Beutelauslasses hin eine Taillierung oder Verengung aufweist.
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Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Schlauchkörper von dem Schlauchauslass zum Beutelauslass hin schmaler und/oder enger wird, beispielsweise eine trichterartige Gestalt aufweist. Dadurch kann sich beispielsweise eine trapezförmige oder trichterförmige Gestalt des Schlauchkörpers ergeben, wenn den Schlauchkörper begrenzende Wände flach aufeinander liegen, z.B. dann, wenn der Wickelabschnitt des Schlauchkörpers zu einem Aufwickeln bereit liegt und/oder angeordnet ist. Unter "trapezförmig" sei in diesem Zusammenhang auch verstanden, dass die schräg verlaufenden Wände oder Seitenflanken zwar geradlinig sein können, aber auch nicht geradlinig sein können, z.B. Krümmungen und/oder Stufen aufweisen können. Beispielsweise sind die Krümmungen konvex im Sinne einer Verengung des Schlauchkörpers vom Schlauchauslass zum Beutelauslass hin ausgestaltet, wobei eine konkave Form möglich wäre.
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Wenn der Filterbeutel zu dem Beutelauslass hin oder im Bereich des Beutelauslasses eine Taillierung oder Verengung aufweist, sinkt dadurch der Druck beim Saugbetrieb des Sauggeräts auf den den Beutelauslass verschließenden Wickel ab und/oder werden die auf den Wickel im Bereich des Beutelauslasses wirkenden Kräfte geringer.
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Auch der Schlauchkörper als Ganzes und insbesondere der Wickelabschnitt kann zu den Beutelauslass hin oder im Bereich des Beutelauslasses schmaler sein oder eine Taillierung aufweisen oder verengt sein. Auch dadurch ist es möglich, dass die auf den Wickel im Bereich des Beutelauslasses wirkenden Druckkräfte beim Saugbetrieb des Sauggeräts eine geringere Wirkung entfalten.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein maximaler Durchlassquerschnitt des Beutelauslasses kleiner als ein maximaler Aufnahmequerschnitt des Staubaufnahmeraums in einem insbesondere mittleren Bereich zwischen dem Beutelauslass und dem Beuteleinlass ist.
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Der maximale Durchlassquerschnitt des Beutelauslasses ist vorzugsweise mindestens 10 % kleiner, vorzugweise mindestens 20 %, noch weiter bevorzugt mindestens 30 % kleiner als ein maximaler Durchlassquerschnitt des Schlauchauslasses.
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Ebenso vorteilhaft ist es, wenn eine maximale Querbreite des Beutelauslasses, wenn dessen Wände flach aufeinander liegen, mindestens 10 % kleiner, vorzugweise mindestens 20 %, noch weiter bevorzugt mindestens 30 % kleiner als eine maximale Querbreite des Schlauchauslasses ist, wenn dessen Wände flach aufeinanderliegen.
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Der Staubaufnahmeraum ist in einem beispielsweise beim Saugbetrieb des Sauggeräts auftretenden Zustand aufgebläht, so dass ein Aufnahmequerschnitt mit maximaler Ausdehnung zur Verfügung steht. Ein solcher Aufnahmequerschnitt, der beispielsweise in einem mittleren Bereich zwischen Beutelauslass und Beuteleinlass angeordnet sein kann, aber auch natürlich näher beim Beutelauslass oder näher beim Beuteleinlass vorhanden sein kann, ist größer als ein maximaler Durchlassquerschnitt des Beutelauslasses bei der vorgenannten Ausgestaltung der Erfindung. Der Vorteil liegt darin, dass der beispielsweise beim Saugbetrieb des Sauggeräts auftretende Druck auf den Wickel, der den Beutelauslass verschließt, durch dessen im Verhältnis zum Aufnahmequerschnitt des Staubaufnahmeraums kleinerem Durchlassquerschnitt reduziert ist.
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Es kann vorgesehen sein, dass der Beutelauslass eine schlitzförmige Gestalt aufweist.
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Der Beutelauslass weist die schlitzförmige Gestalt beispielsweise dann auf, wenn er nicht oder nur in geringem Maße durch Druck während eines Saugbetriebs des Sauggeräts belastet ist. Selbstverständlich ist der Filtersack und der Schlauchkörper vorteilhaft flexibel und nachgiebig, so dass sich der schlitzförmige Beutelauslass beispielsweise dann, wenn Staub aus dem Staubaufnahmeraum durch den Beutelauslass entleert wird, verformt und sich von seiner schlitzförmigen Gestalt sozusagen entfernt.
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Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass der Filterbeutel als ein Klotzsack ausgebildet ist.
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Ein solcher als Klotzsack ausgebildeter Filterbeutel weist eine besonders hohe Aufnahmekapazität auf. Der Klotzsack kann beispielsweise eine Seitenwand aufweisen, an der der Beuteleinlass angeordnet ist und die sich zwischen einer Deckwand und einer Bodenwand erstreckt. Zwischen der Deckwand und der Bodenwand können weitere Seitenwände vorgesehen sein bzw. die Bodenwand und die Deckwand können durch diese weiteren Seitenwände verbunden sein, wobei diese Seitenwände vorzugsweise wiederum mit der den Beuteleinlass aufweisenden Seitenwand verbunden sind.
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An einer der den Beuteleinlass aufweisenden Seitenwand gegenüberliegenden Seite können die oberen und unteren Seitenwände, also eine Deckwand und eine Bodenwand, unmittelbar miteinander verbunden sein, oder wiederum durch eine rückseitige Seitenwand oder eine der Seitenwand, die den Beuteleinlass aufweist, gegenüberliegende Seitenwand miteinander verbunden sein. An dieser dem Beuteleinlass gegenüberliegenden Seitenwand, beispielsweise mittig derselben oder an deren Anschlussbereichen zur Deckwand und/oder Bodenwand, kann der Beutelauslass vorhanden sein.
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Jedenfalls ist die nachfolgende Maßnahme vorteilhaft:
Vorzugsweise ist vorgesehen, dass einander gegenüberliegende Seitenwände des Filterbeutels im Bereich des Beutelauslasses einen kleineren Abstand zueinander aufweisen als in einem von dem Beutelauslass entfernteren Bereich, insbesondere dass die Seitenwände im Bereich des Beutelauslasses an ihren Längsseiten unmittelbar miteinander verbunden sind.
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Der Vorteil dieser Ausgestaltung ist, dass die auf den Beutelauslass und somit den den Beutelauslass verschließenden Wickel wirkenden Kräfte oder Drücke möglichst gering sind.
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Vorteilhaft ist vorgesehen, dass einerseits der Beuteleinlass und andererseits der Beutelauslass und/oder der Schlauchauslass an einander entgegengesetzten Längsendbereichen des Filterbeutels angeordnet sind.
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Der Filterbeutel weist also beispielsweise eine schlauchförmige Gestalt oder lang gestreckte oder längliche Gestalt auf, wobei dann auf der einen Seite oder an einem Längsendbereich der Beuteleinlass angeordnet ist, beispielsweise an einer Stirnwand oder stirnseitigen Seitenwand, während der Beutelauslass und/oder der Schlauchauslass an einer dieser gegenüberliegenden Seitenwand oder an einem Verbindungsbereich zwischen Deckwand und Bodenwand des Filterbeutels angeordnet sind.
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Vorteilhaft ist vorgesehen, dass in einem Zustand, in dem die obere Seitenwand und untere Seitenwand oder die Deckwand und die Bodenwand aufeinander liegen, die obere und die untere Seitenwand oder die Deckwand und die Bodenwand verbindende Seitenwände, die man auch als Längsseitenwände bezeichnen kann eine dreieckige Form bilden oder eine dreieckförmige Umfangskontur aufweisen oder bilden. Die Längsseitenwände in der dreieckigen Form oder mit der dreieckigen Umfangskontur stehen beispielsweise vor die Deckwand und Bodenwand nach außen seitlich vor oder sind zwischen der Deckwand und der Bodenwand angeordnet.
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Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Wickel in der Wickelposition bei die Fixierstellung einnehmender Wickel-Fixiereinrichtung in einem dem Beutelauslass gegenüberliegenden Bereich derart beweglich ist, dass eine Partie des Schlauchabschnitts beweglich ist und eine Beweglichkeit mindestens einer in den Schlauchabschnitt mündenden Wand des Filterbeutels erleichtert oder vergrößert. Diese Beweglichkeit des Wickels ermöglicht es vorteilhaft im Saugbetrieb, dass eine oder mehrere Wände des Filterbeutels beim Saugbetrieb voneinander weg bewegen können, wodurch das mit Staub oder Partikeln füllbare Volumen des Filterbeutels vergrößerbar ist.
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An dieser Stelle sei bemerkt, als allgemeiner Begriff für Partikel, Staub oder dergleichen anderes Sauggut, zu dessen Aufnahme die Filterbeutelvorrichtung vorgesehen und ausgestaltet ist, in der Beschreibung und den Ansprüchen der Begriff "Staub" verwendet ist.
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Beispielsweise kann die Deckwand des Klotzsackes und/oder die Bodenwand des Klotzsackes in den Schlauchabschnitt münden, wobei der Wickel in der Wickelposition, auch wenn er durch die Wickel-Fixiereinrichtung fixiert ist, diese Deckwand oder Bodenwand relativ frei beweglich schwingen lässt. Dadurch ist eine Art Selbstreinigungswirkung möglich. Beispielsweise kann die bewegliche Beutelwand, die in den Schlauchabschnitt im Bereich des Wickels mündet, durch die zusätzliche Beweglichkeit, die sie im Bereich des Wickels durch den Schlauchabschnitt erfährt, einen sich beim Saugbetrieb ansammelnden Filterkuchen sozusagen abschütteln. Mithin ist also die vorgenannte Maßnahme dazu vorgesehen, eine oder mehrere Wände des Filterbeutels, die in den Schlauchabschnitt münden, freier beweglich auszugestalten, auch wenn der Wickel durch die Wickel-Fixiereinrichtung fixiert ist, so dass an der jeweiligen Wand anhaftender Schmutz durch eine Änderung des Saugstroms den das Sauggerät erzeugt und der den Filterbeutel durchströmt, durch die Beweglichkeit der jeweiligen Wand zumindest partiell entfernbar ist.
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Der Wickel kann bei durch die Wickel-Fixiereinrichtung fixiertem Zustand in seiner Wickelposition frei stehen oder relativ frei sein. Dazu ist beispielsweise die nachfolgende Maßnahme vorteilhaft vorgesehen.
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Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Wickel-Fixiereinrichtung in der Fixierstellung den Wickel in einem dem Beutelauslass gegenüberliegenden Bereich des Wickels nicht oder maximal zu 80 % parallel zur Wickelachse des Wickels umgreift oder einkammert. Die Wickelachse des Wickels erstreckt sich also beispielsweise quer über den Beutelauslass hinweg, wobei der Wickel nicht oder nur über einen Teilabschnitt der Wickelachse, der dem Beutelauslass unmittelbar gegenüberliegt, durch die Wickel-Fixiereinrichtung fixiert ist. Wenn also Abschnitte des Wickels seitlich vor den Beutelauslass vorstehen, kann die Wickel-Fixiereinrichtung beispielsweise nur diese Abschnitte des Wickels fixieren. Ein mittlerer, dem Beutelauslass gegenüberliegender Abschnitt des Wickels kann unfixiert bleiben, wird jedoch durch die seitliche Fixierung eines oder zweier vor den mittleren Abschnitt vorstehender Abschnitte des Wickels durch die Wickel-Fixiereinrichtung in seiner Wickelposition gehalten. Auch wenn beispielsweise den Wickel an dem mittleren, dem Beutelauslass unmittelbar gegenüberliegenden Abschnitt haltende Bestandteile der Wickel-Fixiereinrichtung vorhanden sind, zum Beispiel ein Halteband oder dergleichen, ist es vorteilhaft, wenn diese den Wickel nicht über seine Erstreckung parallel zur Wickelachse, sondern eben nur zu maximal 80 % halten. Das Halteband ist also beispielsweise deutlich schmaler als der Wickel sozusagen breit ist. Das Halteband erstreckt sich also nur über einen Teilbereich des Wickels in Bezug auf dessen Erstreckung parallel zu der Wickelachse. Diese vorgenannten Maßnahmen können vorteilhaft dazu beitragen, dass der Wickel beispielsweise eine gewisse Beweglichkeit einer oder mehrerer Wände des Filterbeutels im Bereich des Beutelauslasses zulässt oder verbessert.
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Prinzipiell ist es zwar denkbar, dass die Wickel-Fixiereinrichtung beispielsweise als eine langgestreckte Haltespange ausgestaltet ist oder eine oder mehrere Haltespangen umfasst, die entlang der Wickelachse den Wickel umgreifen. Vorteilhaft ist es jedoch, wenn eine derartige Fixierung nicht oder nur unwesentlich vorhanden ist. Beispielsweise können einzelne, den Wickel umgreifende Spangen oder Klipse als Wickel-Fixiereinrichtung vorgesehen sein, wobei aber dennoch zwischen den Klipsen oder Spangen Abstände in Richtung der Wickelachse des Wickels vorhanden sind, so dass der Wickel nicht oder nur unwesentlich durch die Spangen oder Klipse eingekammert oder umgriffen ist. Dies ermöglicht eine relativ große Beweglichkeit des Wickels, beispielsweise bei Änderungen des Saugstromes, so dass die vorgenannte Maßnahme, nämlich ein Ablösen von Staub oder Schmutz oder eines Filterkuchens leichter möglich ist oder erleichtert wird.
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Es ist aber besonders bevorzugt, wenn der Wickel in der Wickelposition bei in Fixierstellung befindlicher Wickel-Fixiereinrichtung im Bereich des Beutelauslasses frei steht oder nur an seinen Längsenden in Bezug auf die Wickelachse gehalten ist. Diese Maßnahme trägt dazu bei, dass der Wickel an sich den Beutelauslass verschließt, jedoch eine gewisse Beweglichkeit des Filterbeutels im Bereich des Beutelauslasses gewährleistet.
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Die Filterbeutelvorrichtung kann eine Wickelhilfe aufweisen.
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Beispielsweise kann der Schlauchkörper entlang seiner Längserstreckung aufgewickelt oder abgewickelt werden, was einer Wickelrichtung entspricht.
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Vorteilhaft ist vorgesehen, dass an dem Wickelabschnitt, insbesondere an dem Schlauchauslass, eine ein Aufwickeln des Wickels erleichternde Wickelhilfe , zum Beispiel eine sich quer zu der Wickelrichtung oder Längserstreckung des Schlauchkörpers erstreckende und zur Bildung eines Wellenkörpers geeignete Verstärkung, zum Aufwickeln des Wickels angeordnet ist.
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Beispielsweise kann die Wickelhilfe an den zur Faltung vorgesehenen Stellen mindestens eine Vertiefung und/oder Markierung und/oder Verstärkung oder dergleichen an dem Wickelabschnitt umfassen. Die Vertiefungen, Markierungen oder Verstärkungen verlaufen vorzugsweise quer zur Wickelrichtung und/oder quer zur Längserstreckung des Schlauchkörpers.
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Es ist möglich, dass mehrere gleiche oder unterschiedliche Komponenten der Wickelhilfe, beispielsweise mehrere Vertiefungen oder Falt-Vertiefungen, in einem Abstand bezüglich der Längserstreckung des Schlauchkörpers vorgesehen sind.
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Es ist auch möglich, dass ein Achselement oder verstärkte Abschnitte in der Art von Achselementen und/oder Wellenkörpern an den Wickelabschnitt, insbesondere dem Schlauchauslass, vorgesehen sind. Eine Welle oder ein Wellenkörper kann beispielsweise als Zentrum oder Wickelhilfe zum Herstellen oder Aufwickeln des Wickels dienen.
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Beispielsweise kann ein Randbereich des Schlauchauslasses durch eine wandartige und/oder wulstartige Verstärkung verstärkt sein oder eine wandartige und/oder wulstartige Gestalt ausweisen, so dass um diesen Wulst oder diesen Wulstbereich oder diese wandartige Verstärkung herum ein Aufwickeln des Wickels erleichtert ist.
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Der Wickel, der insbesondere in Form eines Tragegriffs ausgebildet ist, in dem freie Längsseiten des Wickels miteinander verbunden sind, nämlich durch die Wickel-Fixiereinrichtung, kann beispielsweise in der Art eines Verschlusses eines Seesacks ausgebildet sein.
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Als Wickel-Fixiereinrichtung eignet sich beispielsweise auch ein Clips oder eine Haltespange, die den Wickel in seiner Wickelposition fixiert, beispielsweise klemmt oder umgreift.
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Die Filterbeutelvorrichtung weist vorzugsweise an dem Beuteleinlass einen Halteadapter zur Verbindung mit einer Haltekontur oder Adapterkontur des Sauggeräts auf, die an dessen Saugeinlass angeordnet ist. Der Saugeinlass ist beispielsweise als ein Rohrkörper oder Rohrstutzen ausgestaltet. Anhand des Adapters der Filterbeutelvorrichtung ist eine Strömungsverbindung des Filterbeutels, nämlich des Beuteleinlasses, mit dem Saugeinlass des Sauggeräts herstellbar.
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Die erfindungsgemäße Filterbeutelvorrichtung kann auch gemäß der nachfolgenden Klauseln vorteilhaft ausgestaltet sein:
Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Wickelabschnitt (33), insbesondere der Schlauchkörper (31) als Ganzes, aus einem von dem Filtermaterial (12) verschiedenen Material oder Schlauchmaterial und/oder aus luftundurchlässigem Material oder Schlauchmaterial besteht und/oder der Wickelabschnitt (33), insbesondere der Schlauchkörper (31) als Ganzes, eine andere Farbe als der Filterbeutel (11) im Bereich des Beutelauslasses (25) oder insgesamt aufweist und/oder dass der Wickelabschnitt (33), insbesondere der Schlauchkörper (31) als Ganzes, in der Durchlassposition (D) und der Filterbeutel (11) sich entlang einer Längserstreckungsachse erstrecken, wobei der Schlauchkörper (31) in Bezug auf die Längserstreckungsachse kürzer als der Filterbeutel (11) ist.
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Vorteilhaft ist vorgesehen, dass der Filterbeutel (11) als ein Klotzsack ausgebildet ist und/oder einerseits der Beuteleinlass (20) und andererseits der Beutelauslass (25) und/oder der Schlauchauslass (32) an einander entgegengesetzten Längsendbereichen des Filterbeutels (11) angeordnet sind und/oder einander gegenüberliegende Seitenwände des Filterbeutels (11) im Bereich des Beutelauslasses (25) einen kleineren Abstand zueinander aufweisen als in einem von dem Beutelauslass (25) entfernteren Bereich, insbesondere die Seitenwände im Bereich des Beutelauslasses (25) an ihren Längsseiten unmittelbar miteinander verbunden sind.
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Die Erfindung betrifft also auch eine:
- Definition 1:
- Filterbeutelvorrichtung für ein Sauggerät, wobei die Filterbeutelvorrichtung in einem Sauggerät-Aufnahmeraum des Sauggeräts anordenbar ist und einen Filterbeutel mit einem Staubaufnahmeraum zum Sammeln von Staub aufweist,
- wobei der Filterbeutel zumindest teilweise aus einem von Luft durchströmbaren und Staub in dem Staubaufnahmeraum zurückhaltendem Filtermaterial besteht, wobei der Filterbeutel eine Einlasswand mit einem Beuteleinlass aufweist, der zum Einströmen eines mit Staub beladenen Saugstroms in den Staubaufnahmeraum vorgesehen ist,
- wobei an einem von der Einlasswand abgewandten Auslassbereich des Filterbeutels ein Beutelauslass zum Entleeren von Staub aus dem Staubaufnahmeraum vorgesehen ist,
- wobei an dem Auslassbereich eine Verschlusseinrichtung zum Verschließen des Beutelauslasses angeordnet ist,
- wobei die Verschlusseinrichtung einen Schlauchkörper aufweist, der an dem Beutelauslass angeordnet ist und der einen mit dem Beutelauslass zum Entleeren von Staub aus dem Staubaufnahmeraum strömungsverbundenen Schlauchauslass aufweist,
- wobei der Schlauchkörper mit den Beutelauslass umgebenden Seitenwänden des Filterbeutels insbesondere strömungsdicht verbunden ist,
- wobei der Schlauchkörper sich entlang einer Längserstreckung zwischen dem Beutelauslass und dem Schlauchauslass erstreckt,
- wobei an dem Schlauchkörper ein Wickelabschnitt vorgesehen ist oder der Schlauchkörper als Wickelabschnitt ausgestaltet ist,
- wobei der Wickelabschnitt vom Schlauchauslass in Richtung des Beutelauslasses aufwickelbar ist,
- wobei der Wickelabschnitt im aufgewickelten Zustand einen Wickel ausbildet, der den Schlauchauslass und somit den Beutelauslass verschließt,
- wobei der Wickel in seiner zu dem Beutelauslass hin gewickelten Position seitlich vor die Seitenwände des Filterbeutels vorstehende Befestigungsvorsprünge ausbildet,
- wobei die Befestigungsvorsprünge flexibel sind und zueinander hin verstellbar sind oder biegbar sind, so dass ein am einen Befestigungsvorsprung angeordnetes Befestigungselement in Befestigungseingriff mit einem an dem anderen Befestigungsvorsprung angeordneten Gegen-Befestigungselement gebracht werden kann, so dass der Wickel mit dem Befestigungselement und dem Gegen-Befestigungselement einen Tragegriff ausbildet und der Wickel gegen ein Abwickeln fixiert ist.
- Definition 2:
Filterbeutelvorrichtung nach Definition 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement und das Gegen-Befestigungselement an einem vom Beutelauslass abgewandten freien Endbereich des Schlauchkörpers, an dem der Schlauchauslass ausgebildet ist, angeordnet ist, wobei der freie Endbereich des Schlauchkörpers im aufgewickelten Zustand des Wickels in einem Innenraum des Wickels angeordnet ist. - Definition 3:
Filterbeutelvorrichtung nach Definitionen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filterbeutelvorrichtung in einen flachen Zustand zusammenlegbar ist, bei der einander gegenüberliegende Seitenwände, insbesondere eine Oberseitenwand und eine Unterseitenwand, des Filterbeutels aufeinander liegen und vorteilhaft einander gegenüberliegende Seitenwände des Schlauchkörpers gefaltet sind und aufeinanderliegende Partien aufweisen. - Definition 4:
Filterbeutelvorrichtung nach Definition 3, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinanderliegenden Wände des Schlauchkörpers im Bereich des Schlauchauslasses eine größere Querbreite aufweisen als die aufeinanderliegenden Seitenwände des Filterbeutels im Bereich des Beutelauslasses. - Definition 5:
Filterbeutelvorrichtung nach einer der Definitionen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Filterbeutel eine Oberseitenwand und eine Unterseitenwand aufweist, zwischen denen sich Längsseitenwände erstrecken, wobei die Oberseitenwand und die Unterseitenwand sowie die Längsseitenwände den Staubaufnahmeraum begrenzen.
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Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- zeigt eine perspektivische Schrägansicht einer bekannten Filterbeutelvorrichtung,
- Figur 2
- eine perspektivische Schrägansicht eines Sauggeräts mit vom seinem Gehäuseunterteil entferntem Gehäuseoberteil,
- Figur 3
- das Gehäuseunterteil gemäß Figur 2 sowie eine schematisch dargestellte erfindungsgemäße Filterbeutelvorrichtung, die in das Gehäuseunterteil eingelegt wird und die in den nachfolgenden Figuren noch detaillierter dargestellt ist,
- Figur 4
- einen vorderen Teil des Gehäuseunterteils des Sauggerätes sowie einen Abschnitt der Filterbeutelvorrichtung gemäß Figur 3, die an einem Saugeinlass des Sauggerätes teilweise befestigt ist, etwa entsprechend einem Ausschnitt D1 in Figur 2,
- Figur 5
- den Ausschnitt gemäß Figur 4, jedoch mit einem weiteren Montagefortschrift der Filterbeutelvorrichtung im Sauggerät,
- Figur 6
- die vollständig im Sauggerät angeordnete Filterbeutelvorrichtung etwa in dem Ausschnitt der Figuren 4 und 5,
- Figur 7
- eine perspektivische Schrägansicht des Sauggerätes von oben im Zuge einer Anordnung des Gehäuseoberteils auf dem Gehäuseunterteil,
- Figur 8
- eine perspektivische Schrägansicht des Gehäuseoberteils von einer dem Gehäuseunterteil zugewandten oder zugeordneten Seite,
- Figur 9
- einen Ausschnitt entsprechend der Figur 4, wobei die Filterbeutelvorrichtung teilweise wieder vom Sauggerät 70 und insbesondere dessen Saugeinlass entfernt ist,
- Figur 10
- die Anordnung gemäß Figur 9, wobei eine Durchlassöffnung der Filterbeutelvorrichtung teilweise verschlossen ist,
- Figur 11
- die Ansicht entsprechend Figur 10, jedoch bei vollständig verschlossenem Beuteleinlass der Filterbeutelvorrichtung,
- Figur 12
- eine schematische Draufsicht auf die Filterbeutelvorrichtung gemäß vorstehender Figuren, wenn ein Wickelabschnitt der Filterbeutelvorrichtung eine Durchlassposition einnimmt,
- Figur 13
- einen Ausschnitt D2 aus Figur 12 der Filterbeutelvorrichtung, wobei aus dem Wickelabschnitt bereits teilweise ein Wickel gebildet ist,
- Figur 14
- die Ansicht der Filterbeutelvorrichtung gemäß Figur 13, jedoch mit vollständig hergestelltem Wickel,
- Figur 15
- die Ansicht der Filterbeutelvorrichtung gemäß Figuren 13 und 14, jedoch mit durch eine Wickel-Fixiereinrichtung fixiertem Wickel,
- Figur 16
- eine Draufsicht auf das Gehäuseunterteil des Sauggerätes mit eingelegter Filterbeutelvorrichtung,
- Figur 17
- die Ansicht entsprechend Figur 16, jedoch leicht schräg von oben, wobei die Filterbeutelvorrichtung teilweise aus dem Gehäuseunterteil entnommen ist,
- Figur 18
- die Filterbeutelvorrichtung gemäß vorstehender Figuren, in perspektivischer Schrägansicht von oben mit einem Tragegriff,
- Figur 19
- eine Ansicht ähnlich wie Figur 18 der Filterbeutelvorrichtung, jedoch mit gelöster Wickel-Fixiereinrichtung,
- Figur 20
- die Filterbeutelvorrichtung gemäß vorstehender Figuren schräg perspektivisch von der Seite mit ihrer Verschlusseinrichtung in Durchlassposition, die zum Entleeren der Filterbeutelvorrichtung vorgesehen ist,
- Figur 21
- die Filterbeutelvorrichtung gemäß Figur 20, jedoch seitlich,
- Figur 22
- einen Teil der Filterbeutelvorrichtung gemäß der Figuren 20 und 21 beim Entleeren in einen Behälter,
- Figur 23
- eine Längsseitenwand der Filterbeutelvorrichtung im noch nicht fertiggestellten bzw. vernähten Zustand,
- Figur 24
- eine schematische Darstellung eines Schlauchkörpers mit einem Wickelabschnitt, der Vorsprünge als Wickelhilfen aufweist,
- Figur 25
- eine weitere schematische Ansicht eines Schlauchkörpers mit einem Wickelabschnitt, der Vertiefungen als Wickelhilfen aufweist,
- Figur 26
- eine schematische Darstellung einer Wickel-Fixiereinrichtung, die einen Wickel eines Schlauchkörpers einkammert in ihrer Lösestellung und
- Figur 27
- die Wickel-Fixiereinrichtung gemäß Figur 26 in Fixierstellung.
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Ein Sauggerät 70 weist ein Gehäuse 71 auf. Das Gehäuse 71 ist teilbar oder zweiteilig und weist ein Gehäuseunterteil 72 zum Abstellen des Sauggeräts 70 auf einem Untergrund sowie ein Gehäuseoberteil 80 auf. Das Gehäuseunterteil 72 und das Gehäuseoberteil 80 sind anhand von Halteelementen 85 miteinander verbindbar.
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Das Gehäuseunterteil 72 weist eine Umfangswand 73 sowie eine Bodenwand 74 auf.
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Die Umfangswand 73 umfasst beispielsweise eine Stirnwand 75, an der ein Saugeinlass 77 angeordnet ist.
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Der Saugeinlass 77 ist mit einem Sauggerät-Aufnahmeraum 78 strömungsverbunden, der durch die Bodenwand 74 und die Umfangswand 73 umfangsseitig begrenzt ist.
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An einer der Bodenwand 74 gegenüberliegenden Seite ist der Sauggerät-Aufnahmeraum 78 durch das Gehäuseoberteil 80 verschlossen, wenn dieses auf dem Gehäuseunterteil 73 angeordnet ist.
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Im Gehäuseoberteil 80 ist ein Saugmotor 81 zur Erzeugung eines Saugstroms SM angeordnet. Der Saugmotor 81 kann beispielsweise anhand von elektrischen Energiespeichern, also beispielsweise Akkupacks etc., betrieben werden. Vorzugsweise ist jedoch ein Netzbetrieb vorgesehen, wofür ein Netzkabel 82 des Sauggeräts 70 vorhanden ist. Anhand des Netzkabels 82 ist der Saugmotor 81 mit Strom versorgbar.
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Zur Steuerung des Sauggeräts 70 sind Bedienelemente 83 am Gehäuse 71 vorgesehen.
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Das Sauggerät 70 kann für einen Abreinigungsbetrieb ausgestaltet sein, d.h. dass beispielsweise ein Hauptfilter 84, der dem Saugmotor 81 vorgelagert ist und zwischen dem Sauggerät-Aufnahmeraum 78 und dem Saugmotor 81 angeordnet ist, durch mechanische Einwirkung, durch einen Gegenstrom der entgegen der Richtung des Saugstroms SM, der normalerweise den Hauptfilter 84 durchströmt, oder dergleichen abgereinigt werden. Somit wird dann im Sauggerät-Aufnahmeraum 78 unmittelbar Staub S gesammelt. Der Sauggerät-Aufnahmeraum 78 wird anschließend wieder entleert, d.h. Staub S aus demselben wird durch Öffnen des Gehäuses 71 entfernt.
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Es können aber auch Filterbeutel verwendet werden, die nach Gebrauch insgesamt entsorgt werden.
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Ein vorteilhaftes und für den Bediener sehr hygienisches Konzept sieht jedoch alternativ oder ergänzend zum Gebrauch zu entsorgender Filterbeutel die Verwendung einer nachfolgend beschriebenen Filterbeutelvorrichtung 10 vor:
Durch Abnehmen des Gehäuseoberteils 80 vom Gehäuseunterteil 72 ist die Filterbeutelvorrichtung 10 in den Sauggerät-Aufnahmeraum 78 einbringbar oder aus diesem entfernbar. Dazu werden die Halteelemente 85 gelöst.
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Die Filterbeutelvorrichtung 10 umfasst einen Filterbeutel 11. Der Filterbeutel 11 umfasst einen Staubaufnahmeraum 13, der zum Sammeln von Staub S vorgesehen ist. Der Staubaufnahmeraum 13 ist von Filtermaterial des Filterbeutels 11 umschlossen, welches einerseits von Luft durchströmbar ist, andererseits jedoch Staub S in dem Staubaufnahmeraum 13 zurückhält.
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Der Filterbeutel 11 ist beispielsweise als Klotzbeutel ausgestaltet. Beispielsweise umfasst der Filterbeutel 11 eine Einlasswand oder Stirnwand 14, die sich zwischen einer Unterseitenwand oder Bodenwand 15 und einer Oberseitenwand oder Deckwand 16 erstreckt.
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Der Stirnwand 14 liegt optional eine Rückwand 18 gegenüber.
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Zwischen der Rückwand 18 und der Stirnwand 14 sowie der Bodenwand 15 und der Deckwand 16 erstrecken sich Seitenwände oder Längsseitenwände 17.
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Es ist aber auch möglich, dass die Bodenwand 15 und die Deckwand 16 an einer der Stirnwand 14 gegenüberliegenden Seite oder zu der Stirnwand 14 entgegengesetzten Seite des Filterbeutels 11 unmittelbar miteinander verbunden sind oder dass die Rückwand 18 weniger hoch ist als die Stirnwand 14, sodass die Bodenwand 15 und die Deckwand 16 im Bereich der Stirnwand 14 einen größeren Abstand zueinander aufweisen als im Bereich der Rückwand 16. In der Darstellung gemäß Figur 20 ist beispielsweise eine der Seitenwände 17 im Bereich der Stirnwand 14 nach außen gestülpt, sodass sie einen gestrichelt dargestellten Abschnitt der Bodenwand 15 verdeckt. Diesen Abschnitt kann man auch als Rückwand 18 verstehen.
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An den Längsseitenwänden 17 können Falten 19 vorgesehen sein, so dass der Filterbeutel 11 zwischen einer flachen Position, in der die Bodenwand 15 und die Deckwand 16 aneinander anliegen oder in geringem Abstand zueinander angeordnet sind, in einen aufgeblähten oder extrahierten Zustand bringbar ist, bei dem die Deckwand 16 einen maximalen Abstand von der Bodenwand 15 aufweist. Dieser extrahierte oder auch aufgeblasene Zustand ergibt sich beispielsweise beim Saugbetrieb des Sauggerätes 70, wenn der Saugmotor 81 einen entsprechenden Saugstrom SM erzeugt, der den Filterbeutel 11 durchströmt und dabei aufbläst.
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In Figur 21 ist dargestellt, dass die Längsseitenwände 19 sozusagen ausgefaltet sind und seitlich vor die Deckwand 16 vorstehen.
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Vorteilhaft ist es, wenn die Längsseitenwände 17 im Bereich des Beutelauslasses 25 beispielsweise einen Abnäher 19A aufweisen. Beispielsweise kann die an sich in ihrer Außenkontur rechteckige Längsseitenwand 17 im Bereich des Beutelauslasses 25 einen dreieckförmigen Ausschnitt aufweisen, dessen Seitenkanten 19B miteinander vernäht werden, wodurch die Abnäher 19A gebildet werden.
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Die Wände des Filterbeutels 11, also beispielsweise die Stirnwand 14, die Bodenwand 15, die Deckwand 16 sowie die Längsseitenwände 17 und die optionale Rückwand 18 sind beispielsweise miteinander vernäht und/oder verschweißt oder dergleichen. Beispielhaft sind Nähte 28 vorgesehen.
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Die Längsseitenwände 17 sowie die Deckwand 18 und/oder die Bodenwand 15 können auch als ein Schlauchkörper oder Schlauchelement ausgestaltet sein, d.h. beispielsweise nahtlos ineinander übergehen.
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Wenn der Saugmotor 81 abgeschaltet wird, sackt der Filterbeutel 11 sozusagen in sich zusammen, d.h. die Deckwand 16, die beim Saugbetrieb und im montierten Zustand einem Saugeinlass und/oder einem Hauptfilter 84 des Sauggerätes 70 gegenüberliegt und an diesen angesaugt wird, sackt in Richtung der Bodenwand 15 zusammen. Die Deckwand 16 wird bei abgeschaltetem Saugmotor 81 nicht mehr vom Saugmotor 81 in Richtung des Gehäuseoberteils 80 und somit von der Bodenwand 15 weg mit Saugkraft beaufschlagt. Wenn die Deckwand 16 zur Bodenwand 15 hin zusammenfällt, kann an der Deckwand 16 anhaftender Schmutz in Richtung des Staubaufnahmeraumes 15 von der Deckwand 16 abfallen. Somit wird sozusagen ein Selbstreinigungseffekt des Filterbeutels 11 erzielt, wenn das Sauggerät 70 abgeschaltet wird. Mithin ist also das Filtermaterial 12 des Filterbeutels 11 flexibel.
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An einem Beuteleinlass 20 des Filterbeutels 11 ist ein Verbindungsadapter 21 zur Verbindung mit dem Saugeinlass 11 des Sauggerätes 70 vorgesehen. Der Verbindungsadapter 21 umfasst beispielsweise Führungskonturen oder Haltekonturen 22 zum Eingriff mit Adapterkonturen 79, 86 des Sauggeräts 70 sowie eine Durchlassöffnung 23, die im am Sauggerät 70 montierten Zustand der Filterbeutelvorrichtung 10, wenn also der Verbindungsadapter 21 am Saugeinlass 77 befestigt ist, mit dem Saugeinlass 77 strömungsverbunden ist und/oder dem Saugeinlass 77 gegenüberliegt, so dass ein vom Saugmotor 81 erzeugter Saugstrom SM durch den Saugeinlass 77 und durch die Durchlassöffnung 23 hindurch in den Beuteleinlass 20 und somit den Staubaufnahmeraum 13 einströmen kann.
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Der in den Saugeinlass 77 einströmende Saugstrom SM ist beispielsweise mit Staub oder dergleichen anderen Partikeln S belastet. Der Staub oder die Partikel S werden in der Filterbeutelvorrichtung 10 zurückgehalten und gesammelt.
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Die Haltekonturen 22 umfassen vorzugsweise Formschlusskonturen, insbesondere Formschlussvorsprünge, von denen ein Formschlussvorsprung in die Adapterkontur 79 einsteckbar ist, die beispielsweise als Steckaufnahme ausgestaltet ist, und der andere Formschlussvorsprung eine Rastkontur oder Haltekontur für die Adapterkontur 86 bildet. Die Adapterkontur 86 hingegen ist beispielsweise als Rasthaken ausgestaltet oder weist einen Rasthaken auf, der in Eingriff der anderen Haltekontur 22 bzw. dem anderen Formschlussvorsprung, der nicht in die Adapterkontur 79 eingreift, bringbar ist.
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Der Verbindungsadapter 21 umfasst beispielsweise einen plattenförmigen Wandkörper 26, an dem der Beuteleinlass 20 angeordnet ist. Der Wandkörper 26 weist eine gewisse Steifigkeit auf, so dass die Durchlassöffnung 23 eine Steckaufnahme 27 des Wandkörpers 26 bildet, die mit dem Beutelauslass 26 strömungsverbunden ist und/oder diesem gegenüberliegt und die auf einen Rohrkörper oder Stutzen 77A des Saugeinlasses 77 des Sauggerätes 70 aufgesteckt werden kann.
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Die Durchlassöffnung 23 ist also beispielsweise als die Steckaufnahme 27 ausgestaltet, in die der Stutzen oder Rohrkörper 77A einsteckbar ist. An der Durchlassöffnung 23 oder der Steckaufnahme 27 ist vorzugsweise ein Dichtkörper 27A, beispielsweise eine elastische Dichtung, eine Dicht-Membran 27C oder dergleichen, angeordnet, der eine ringförmige, als Durchlass ausgestaltete Einstecköffnung 27B aufweist. Der Rohrkörper oder Stutzen 77A ist in die Einstecköffnung 27B einsteckbar, wobei im in den Dichtkörper 27A eingesteckten Zustand des Rohrkörpers oder Stutzens 77A der Dichtkörper 72A an dessen Außenumfang dichtend und/oder in einem Dichtsitz anliegt, siehe z.B. Figur 4.
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An der Durchlassöffnung 23 ist vorzugsweise ein Verschluss 24 vorgesehen, mit der der Beuteleinlass 20 und somit die Filterbeutelvorrichtung 10 eingangsseitig verschließbar ist.
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Der Verschluss 24 kann beispielsweise einen Wandkörper 24A umfassen, der anhand eines Schiebelagers vor die Durchlassöffnung 23 bringbar ist.
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Der Verschluss 24 kann aber auch beispielsweise als ein Stopfen 24B ausgestaltet sein, der in die Durchlassöffnung 23 einsteckbar ist. Vorzugsweise ist der Stopfen 24B an der Filterbeutelvorrichtung 10 beweglich gelagert und/oder unverlierbar gehalten, beispielsweise anhand eines flexiblen Bandes, Seiles oder dergleichen.
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Der Beuteleinlass 20 muss jedoch nicht zwingend an der Stirnwand 14 vorgesehen sein. Eine schematische Darstellung in Fig. 16 zeigt beispielsweise einen Beuteleinlass 120, der an der Deckwand 16 angeordnet ist, beispielsweise an einem Verbindungsadapter 121, der an der Deckwand 26 angeordnet ist. Der Beuteleinlass 120 ist mit einer Durchlassöffnung 123 des Verbindungsadapters 121 strömungsverbunden. Weiterhin weist auch der Verbindungsadapter 121 vorzugsweise einen steifen und/oder plattenförmigen Wandkörper 126 auf. Die Durchlassöffnung 123 ist vorzugsweise als eine Steckaufnahme und/oder Durchstecköffnung für einen Anschlussstutzen oder Rohrkörper in der Art des Stutzens 77A ausgestaltet. An der Durchlassöffnung 123 ist vorzugsweise ebenfalls eine Membran angeordnet oder ein sonstiger Dichtkörper.
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Die Filterbeutelvorrichtung 10 und insbesondere der Filterbeutel 11 weist einen Beutelauslass 25 auf. Der Beutelauslass 25 liegt dem Beuteleinlass 20 vorzugsweise gegenüber. Der Beutelauslass 25 ist beispielsweise im Wesentlichen zwischen der Bodenwand 15 und der Deckwand 16 gebildet, die im Bereich des Beutelauslasses 25 einen minimalen Abstand zueinander aufweisen. Dort sind beispielsweise die Bodenwand 15 und die Deckwand 16 im Bereich der Längsseitenwände 17, also an den Außenseiten des Beutelauslasses 25, unmittelbar miteinander verbunden.
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Es ist auch möglich, dass die Längsseitenwände 17 im Bereich des Beutelauslasses 25 eine kleinere Ausdehnung haben als in einem beispielsweise mittleren Abschnitt des Filterbeutels 11 zwischen dem Beutelauslass 25 und dem Beuteleinlass 20.
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Man kann den Filterbeutel 11 auch als einen schlauchartigen oder klotzartigen Körper verstehen, der sich zwischen dem Beuteleinlass 20 und dem Beutelauslass 25 erstreckt.
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Nun könnte man prinzipiell die Filterbeutelvorrichtung 10 entsorgen, wenn der Aufnahmeraum 13 mit Staub S gefüllt ist. In diesem Fall wäre beispielsweise kein Beutelauslass 25 vorgesehen. Bei der Filterbeutelvorrichtung 10 ist jedoch ein einfaches, jedoch effektives Entsorgungskonzept vorgesehen, bei dem die Filterbeutelvorrichtung 10 bequem entleert werden kann und anschließend wieder verwendet werden kann.
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Zu diesem Zweck ist eine Verschlusseinrichtung 30 an dem Beutelauslass 25 vorgesehen. Die Verschlusseinrichtung 30 umfasst einen Schlauchkörper 31. Der Schlauchkörper 31 erstreckt sich entlang einer Längserstreckung L zwischen dem Beutelauslass 25 sowie einem Schlauchauslass 32 des Schlauchkörpers 31, durch den Staub S aus dem Staubaufnahmeraum 13 entleerbar ist. Der Schlauchauslass 32 und der Beutelauslass 25 sind strömungsverbunden, d.h. Staub S oder ein "Staubstrom", der aus dem Beutelauslass 25 austritt kann durch den Schlauchkörper 31 hindurch über den Schlauchauslass 32 entleert werden, beispielsweise in einen Sammelbehälter M. Zu einem und/oder bei einem Entleeren von Staub S weist der Schlauchkörper 31 eine langgestreckte Gestalt auf, also eine Durchlassposition D.
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Ausgehend von der Durchlassposition D ist der Schlauchkörper 31 ganz oder teilweise aufwickelbar, wofür der Schlauchkörper 31 einen Wickelabschnitt 33 aufweist. Der Wickelabschnitt 33 kann sich über eine gesamte Länge des Schlauchkörpers 31 bezüglich der Längserstreckung L erstrecken, aber auch nur über einen Teil davon. Eine Länge LW des Wickelabschnitts 33 entspricht also vorzugsweise der gesamten Längserstreckung des Schlauchkörpers 31 bezüglich der Längserstreckung L. Insbesondere erstreckt sich der Wickelabschnitt 33 vom Schlauchauslass 32 her ganz oder vollständig bis zum Beutelauslass 25.
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Der Wickelabschnitt 33 ist aus der Durchlassposition D in eine Wickelposition W wickelbar, bei der der Wickelabschnitt 33 einen Wickel 34 ausbildet.
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Der Wickel 34 hat vorteilhaft mehrere Funktionen.
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Eine wesentliche Funktion des Wickels 34 ist, dass er den Beutelauslass 25 verschließt. Es reichen beispielsweise zwei oder drei Wicklungshandlungen aus, um den Beutelauslass 25 zu verschließen. Vorzugsweise weist der Wickel 34 beispielsweise zwei oder drei aufeinanderliegende Doppel-Lagen des Materials 35 des Schlauchkörpers 31 auf. Jede dieser Doppel-Lagen umfasst ein paar einander gegenüberliegender Wände des Schlauchkörpers 31, die durch das Material 35 gebildet sind.
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Der Schlauchkörper 31 besteht vorteilhaft aus einem luftundurchlässigen Material 35, welches sich vom Filtermaterial 12 insofern unterscheidet.
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Es wäre grundsätzlich auch möglich, dass das Material 35 auch eine zumindest geringe Luftdurchlässigkeit aufweist und/oder mit dem Filtermaterial 12 identisch ist, wobei der Schlauchauslass 32 durch Ausbildung des Wickels 34 dennoch für einen Saugbetrieb ausreichend dicht verschließbar oder verschlossen ist. Die Aufeinanderschichtung von Lagen des Schlauchkörpers 31 im Bereich des Wickels 34 führt dazu, dass eine Luftströmung oder ein Luftaustausch zwischen den Schichten des Materials und zwischen den Lagen nicht mehr möglich ist oder zumindest in einem solchen Maße eingeschränkt, dass eine für einen Saugbetrieb geeignete Dichtigkeit erzielbar oder erzielt ist.
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Das Material 35 ist vorzugsweise andersfarbig als das Filtermaterial 12, so dass ein Bediener die Funktion des Schlauchkörpers 31 und insbesondere des Wickelabschnitts 33 leicht erkennen kann, nämlich die Funktion als Verschlusseinrichtung 30 durch Ausbildung des Wickels 34.
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Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn das Material 35 leichter wickelbar ist als das Filtermaterial 12 und/oder dünner ist als das Filtermaterial 12, was die Ausbildung des Wickels 34 oder die Herstellung des Wickels 34 auch erleichtert.
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Optische Unterschiede zwischen einerseits dem Schlauchkörper 31 und andererseits dem Filtermaterial 12 oder dem Filterbeutel 11 sind jedoch nicht unbedingt notwendig, um die Funktionalität des Wickelabschnitts 33 zu erkennen.
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Vorteilhaft ist der Schlauchauslass 32 deutlich größer als der Beutelauslass 25, weist also einen größeren maximalen Öffnungsquerschnitt auf, d.h. der Schlauchkörper 31 ist an seinem vom Beutelauslass 25 abgewandten, freien Endbereich breiter oder größer als im Bereich des Beutelauslasses 25. Insgesamt hat der Schlauchkörper 31, insbesondere wenn er flach liegt, beispielsweise in Draufsicht eine Art trichterförmige oder trapezförmige Gestalt derart, dass der größere Öffnungsquerschnitt des Trichters den Schlauchauslass 32 bildet und der kleinere Bereich den Übergang zum Beutelauslass 20 markiert.
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Entsprechend der trichterartigen oder trapezförmigen Gestalt hat oder bildet der Schlauchkörper 31 und/oder der Wickelabschnitt 33 im Bereich des Schlauchauslasses 32 an einander entgegengesetzten Seiten jeweils einen Vorsprung 36, der vor den Schlauchkörper 31 im Bereich des Beutelauslasses 25 vorsteht.
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Wenn nun der Wickelabschnitt 33 vom Schlauchauslass 32 her aufgewickelt wird, wobei beispielsweise Wickellagen 34A, 34B entstehen und somit letztlich ein Wickel 34 ausgebildet wird, stehen die Vorsprünge 36 seitlich vor den Filterbeutel 11 im Bereich des Beutelauslasses 25 vor und bilden Befestigungsvorsprünge 37, deren Funktion noch deutlicher wird.
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Im Ausführungsbeispiel wird der Wickel 34 durch beispielsweise dreimaliges oder viermaliges Aufwickeln des Wickelabschnitts 33 ausgebildet.
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Das Wickeln des Wickels 34 wird durch eine Wickelhilfe 38 erleichtert. Beispielsweise sind quer zur Längserstreckung L, die gleichzeitig eine Wickelrichtung WR darstellt, Markierungen 39 an dem Wickelabschnitt 38 ausgebildet, beispielsweise optische Markierungen, vorgeprägte Knick-Rinnen, Nähte oder dergleichen, die ein Aufwickeln des Wickelabschnitts 33 zu dem Wickel 34 erleichtern. Beispielsweise können die Markierungen 39 auch Falthilfen oder dergleichen darstellen, d.h. dass der Wickel durch Auffalten im Sinne eines Wickelns hergestellt wird.
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Alternativ oder zusätzlich umfasst die Wickelhilfe 38 eine Verstärkung 40, die sich quer zur Längserstreckung L des Schlauchkörpers 31 oder Wickelrichtung WR erstreckt. Mithin erstreckt sich also die Verstärkung 40 um eine Wickelachse WA oder entlang oder parallel zu einer Wickelachse A, um die der Wickel 34 aufgewickelt wird. Die vorzugsweise wellenartige Verstärkung 40 könnte man auch als eine Wellenkörper-Verstärkung bezeichnen oder eine Verstärkung, die in der Art eines Wellenkörpers oder Achskörpers wirkt. Dabei ist es nicht notwendig, dass die Verstärkung 40 rund ist, sondern sie kann auch beispielsweise durch ein auf das Material 35 aufgebrachtes, wandartiges verstärkendes Material gebildet sein.
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Jedenfalls gelingt das Herstellen des Wickels 34, insbesondere anhand der Wickelhilfe 38, sehr leicht, wobei vor den Wickel 34 die bereits erläuterten Vorsprünge 36 als Befestigungsvorsprünge 37 vorstehen.
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Die Befestigungsvorsprünge 37 bilden Bestandteile einer Wickel-Fixiereinrichtung 50. Die Wickel-Fixiereinrichtung 50 umfasst weiterhin Laschen 51, die seitlich am Schlauchkörper 31 nahe bei dem Schlauchauslass 32 befestigt sind. Die Laschen 51 sind an den freien Endbereichen der Befestigungsvorsprünge 37 vorgesehen und/oder angeordnet.
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Die Laschen 51 können beispielsweise in Verlängerung der Verstärkung 40 vorgesehen sein oder an derselben befestigt sein. Die Laschen 51 bestehen vorzugsweise aus einem flexiblen Material, beispielsweise aus einem Textilband-Material, einem Kunststoffband oder dergleichen.
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Jedenfalls erlauben die Laschen 51 und/oder die Flexibilität der Befestigungsvorsprünge 32, die freien Endbereiche der Laschen 51 und somit auch die freien Endbereiche der Befestigungsvorsprünge 37 zu einer Mitte 34M des Wickels 34, wenn er in der Wickelposition W ist oder um die Wickelachse WA aufgewickelt ist, umzuschlagen oder umzulegen, so dass an den Laschen 51 angeordnete Befestigungsmittel, nämlich ein Befestigungselement 52 sowie ein mit diesem zusammenwirkendes Gegen-Befestigungselement 53 in Eingriff miteinander gebracht werden können.
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Die Maße sind bei der Filterbeutelvorrichtung 10 vorteilhaft so getroffen, dass eine Querbreite QB des Beutelauslasses 25, in der Wickelposition W des Wickels 34 und/oder wenn die den Beutelauslass 25 begrenzenden Wände flach aufeinanderliegen, kleiner als ein Abstand AB zwischen dem Gegen-Befestigungselement 53 und dem Befestigungselement 52 ist, z.B. maximal 80 %, noch weiter bevorzugt maximal 70 %, noch weiter bevorzugt maximal 60 % des Abstands AB zwischen dem Befestigungselement 52 und dem Gegen-Befestigungselement 53 beträgt. Somit können die Befestigungselemente 52, 53 in Eingriff miteinander gebracht werden, ohne dass dadurch der Beutelauslass 25 wesentlich verformt werden muss und/oder am weitesten voneinander entfernte Bereiche der den Beutelauslass 25 begrenzenden Wände zu einem Ineingriffbringen der Befestigungselemente 52, 53 in eine Richtung zueinander hin verformt werden müssen.
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Vorteilhaft ist vorgesehen, dass eine Querbreite QS des Schlauchauslasses 32, wenn dessen den Schlauchauslass 32 begrenzende Wände flach aufeinanderliegen, größer als die Querbreite QB, beispielsweise mindestens 50 % größer, noch weiter bevorzugt mindestens 60 % oder 70 % größer, noch weiter bevorzugt 80 % oder 90 % größer als die Querbreite QB. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Querbreite QS etwa doppelt so groß ist wie die Querbreite QB ist.
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Wenn die Querbreite QS beispielsweise mindestens oder etwa 90 % größer als die Querbreite QB ist, was beispielsweise in Figur 21 erkennbar ist, können die Befestigungselemente 52, 53 unmittelbar oder mit sehr kurzen Laschen 51 am Schlauchkörper 31 befestigt sein. Eine Länge der Laschen 51 beträgt dabei vorzugsweise maximal 10 % der Querbreite QS.
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Beim Ausführungsbeispiel gemäß der Figuren 12 bis 15 sind die Laschen 51 etwas länger ausgestaltet, um den Abstand AB bei schmalerer Querbreite QS des Schlauchauslasses 32 derart bereitzustellen, dass der Abstand QB maximal 80 %, noch weiter bevorzugt maximal 70 %, noch weiter bevorzugt maximal 60 % des Abstands AB beträgt.
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Der Wickelabschnitt 33 weist beispielsweise eine Länge LW auf, die beispielsweise ein dreimaliges oder viermaliges Wickeln oder Umschlagen des Wickelabschnitts 33 zu Wickellagen ermöglicht. Die Länge LW entspricht vorteilhaft mindestens der halben Querbreite QS. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Länge LW mindestens 70 % oder mindestens 80 % der Querbreite QS beträgt.
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Das Befestigungselement 52 umfasst beispielsweise eine Schnalle 54, die in eine Schnallenaufnahme 55 einsteckbar ist, die vom Gegen-Befestigungselement 53 bereitgestellt oder gebildet wird. Beispielsweise ist die Schnalle 54 eine Steckschnalle. An der Schnalle 54 können Rastvorsprünge 56 vorgesehen sein, die in rastenden Eingriff mit Rastaufnahmen 57 der Schnallenaufnahme 55 bringbar sind. Durch Betätigung der in die Rastaufnahmen 57 eingreifenden Rastvorsprünge 56, können diese außer Eingriff mit den Rastaufnahmen 57 gebracht werden, um die Schnalle 54 aus der Schnallenaufnahme 55 zu lösen, um die Wickel-Fixiereinrichtung 50 in Lösestellung L zu bringen.
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Mithin sind also die Laschen 51 und die Befestigungsvorsprünge 37 zueinander hin verstellt, wenn die Wickel-Fixiereinrichtung 50 ihre Fixierstellung F einnimmt.
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Gleichzeitig wird durch die miteinander verbundenen Befestigungsvorsprünge 37 ein Tragegriff 60 gebildet, der es einem Bediener ermöglicht, die Filterbeutelvorrichtung 50 zu ergreifen und aus dem Sauggerät-Aufnahmeraum 78 heraus zu heben, etwa wie in Figur 17 dargestellt.
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Beispielhaft sind Hände H1 und H2 eines Bedieners dargestellt, wobei die Hand H1 den Tragegriff 60 ergreift.
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Dabei erweist es sich als Vorteil, dass der Tragegriff 60 an einem vom Beuteleinlass 20 und vom Verbindungsadapter 21 entfernten Endbereich der Filterbeutelvorrichtung 10 angeordnet ist, so dass die Filterbeutelvorrichtung 10 am vom Saugeinlass 77 oder Stutzen 77A abgewandten Ende angehoben werden kann, indem der Bediener am Tragegriff 60 zieht. Dies kann auch ein Abziehen der Filterbeutelvorrichtung 10 vom Saugeinlass 77 oder Stutzen 77A ermöglichen oder erleichtern.
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Ferner kann der Bediener ohne weiteres die Filterbeutelvorrichtung 10 auch an einem von der Verschlusseinrichtung 30 entfernten Seite oder vom Tragegriff 60 entfernten Seite ergreifen, zum Beispiel kann der Bediener mit seiner Hand H2 den Verbindungsadapter 21 ergreifen, beispielsweise im Bereich der Führungskonturen 22 oder an den Führungskonturen 22. Somit kann die Filterbeutelvorrichtung 10 an zwei gegenüberliegenden Seiten bequem ergriffen und aus dem Sauggerät-Aufnahmeraum 78 gehoben werden.
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Ein Ergreifen der Filterbeutelvorrichtung 10 unter anderem am Tragegriff 60 kann auch ein Entfernen des Verbindungsadapters vom Saugeinlass 77 und der Durchlassöffnung 23 vom Stutzen 77A erleichtern.
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Ein Vorteil der Wickel-Fixiereinrichtung 50 ist auch darin zu sehen, dass sie den Wickel 34 nicht direkt im Bereich des Beutelauslasses 35 oder seinem mittleren Bereich unmittelbar fixiert, sondern an seinen seitlichen Abschnitten, zwischen denen der mittlere Abschnitt angeordnet ist, so dass sich der Filterbeutel 11 bis in den Schlauchkörper 31 hinein in zumindest einem gewissen Maß beim Saugbetrieb des Sauggeräts 70 aufblähen kann, was insbesondere die Beweglichkeit der Deckwand 16 erhöht und somit auch die Möglichkeit, dass an der Deckwand 16 anhaftender Schmutz, beispielsweise ein Filterkuchen, leichter von der Deckwand 16 abfallen kann und/oder der bereits erwähnte Selbstreinigungseffekt verbessert ist oder gegebenenfalls sogar überhaupt erst gelingt.
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Alternativ zu der Befestigung des Wickels 34 anhand der beiden Befestigungselemente 52 und 53 könnte auch beispielsweise mindestens ein Befestigungselement 152 und/oder mindestens ein Gegen-Befestigungselement 153 im Innenraum des Sauggeräts 20, beispielsweise im Sauggerät-Aufnahmeraum 78, vorgesehen sein, beispielsweise eine Schnalle 154 für die Schnallenaufnahme 55 und/oder eine Schnallenaufnahme 155, in die die Schnalle 54 eingesteckt werden kann.
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Alternativ möglich ist auch, den Wickel 34 beispielsweise anhand eines Bandes oder Befestigungselements 252 zu fixieren, das vorzugsweise in einem Abstand zum Schlauchauslass 32, am Schlauchkörper 31 oder Wickelabschnitt 33 angeordnet ist und die im aufgewickelten Zustand oder der Wickelposition W des Wickels 34 vor den Wickel 34 vorsteht, um in Eingriff mit beispielsweise einem Gegen-Befestigungselement 253 der Filterbeutelvorrichtung 10 gebracht zu werden. Das Gegen-Befestigungselement 253 kann am Schlauchkörper 31 oder am Filterbeutel 11 angeordnet sein, vorzugsweise nahe beim Beutelauslass 25. Das Befestigungselement 252 umfasst beispielsweise eine Schnalle 254 und das Gegen-Befestigungselement 253 eine Schnallenaufnahme 255.
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Es ist aber auch möglich, dass das Befestigungselement 252 nur ein Band umfasst, welches beispielsweise in eine vom Gegen-Befestigungselement 253 gebildete Klemmvorrichtung oder Haltevorrichtung einführbar und an dieser fixierbar, z.B. verklemmbar, ist.
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Das Befestigungselement 252 und das Gegen-Befestigungselement 253 können beispielsweise für eine Klettverbindung ausgestaltet sein, d. h. dass beispielsweise eines der beiden Elemente 252, 253 Kletthaken und das andere Klettschlingen aufweist.
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Die in Figur 1 dargestellte bekannte Filterbeutelvorrichtung weist im Grundsatz die bereits beschriebenen Komponenten auf, beispielsweise einen Filterbeutel 411, der grundsätzlich ähnlich aufgebaut ist wie der Filterbeutel 11 und eine Stirnwand 14 aufweist, an der der Verbindungsadapter 21 angeordnet ist. Der Beutelauslass 425 ist mit einer Verschlusseinrichtung 430 versehen. Die Verschlusseinrichtung 430 umfasst beispielsweise einen Klemmkörper 431, mit dem am Beutelauslass 425 angeordnete Versteifungskonturen 432 verklemmbar sind. Beispielsweise sind die Versteifungskonturen 432 als Stifte, Stäbe oder dergleichen ausgestaltet, die zwischen Klemmschenkel des Klemmkörpers 431 klemmbar sind.
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Bei einer in schematischer Seitenansicht dargestellten Verschlusseinrichtung 530, die beispielsweise anstelle der Verschlusseinrichtung 30 vorgesehen sein könnte, ist ein Schlauchkörper 531 vorgesehen, der an sich dem Schlauchkörper 31 ähnlich ist.
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Der Schlauchkörper 531 weist einen Wickelabschnitt 533 auf, der aufwickelbar ist. Ein Aufwickeln des Wickelabschnitts 22 gelingt leichter durch eine vorteilhafte Wickelhilfe 538. Die Wickelhilfe 538 weist vor das Material 35 oder eine durch das Material 35 gebildete Seitenwand des Schlauchkörpers 31 vorstehende, insbesondere rippenartige Vorsprünge 540 auf, die beispielsweise ein Wickeln des Wickelabschnitts 533 zu einem Wickel 34 erleichtern. Es ist auch möglich, dass die Vorsprünge 540 beispielsweise als Falthilfen dienen, um an den durch die Vorsprünge 540 gebildeten Stellen das Material des Schlauchkörpers 31 zu falten.
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Der Schlauchkörper 531 ist beispielsweise anstelle des Schlauchkörpers 30 an dem Filterbeutel 11 und insbesondere dessen Beutelauslass 25 angeordnet.
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Ein Schlauchkörper 631 einer Verschlusseinrichtung 30 kann ebenfalls an dem Filterbeutel 11 anstelle des Schlauchkörpers 31 oder 531 angeordnet sein. Der Schlauchkörper 631 dient insbesondere dazu, einen durch Faltungen gebildeten Wickel oder Falt-Stapel zu bilden. Beispielsweise hat der Schlauchkörper 31 bzw. das Material 35 des Schlauchkörpers 631 an mehreren Stellen quer zur Längserstreckung L des Schlauchkörpers 630 Aussparungen 641, die quer zur Längserstreckung L verlaufen. Die Aussparungen 641 weisen ebenso wie die Vorsprünge oder Verstärkungen 540 vorzugsweise eine Längsgestalt auf und erstrecken sich quer zur Längserstreckung L. In Querrichtung zur Längserstreckung L können die Aussparungen 641 und/oder die Verstärkungen oder Vorsprünge 540 segmentiert sein. Beispielsweise können die Vorsprünge oder Verstärkungen 540 entlang ihrer Längsrichtung Aussparungen aufweisen. Auch die Aussparung 641 müssten in Bezug auf ihre Längserstreckung nicht kontinuierlich dieselbe Tiefe aufweisen.
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Die Aussparungen 641 erleichtern die Bildung eines Falt-Stapels als Wickel, der dann z.B. einen Wickel 34 darstellt.
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Der Wickel 34 kann auch anhand einer Wickel-Fixiereinrichtung 750 fixiert werden. Die Wickel-Fixiereinrichtung 50 weist ein Befestigungselement 752 und ein Gegen-Befestigungselement 753 auf. Die beiden Befestigungselemente 752, 753 sind beispielsweise beweglich aneinander gelagert, insbesondere schwenkbar aneinander gelagert. Die Befestigungselemente 752, 753 können beispielsweise in der Art von Klammerschenkeln ausgestaltet sein. Wenn die Befestigungselemente 752, 753 ihre Fixierstellung F einnehmen, ist der Wickel 34 in einer Aufnahmekammer 758 eingekammert, so dass er sich nicht mehr lösen kann. Lediglich der vom Wickel 34 abstehende Abschnitt des Schlauchkörpers 31 kann aus der Aufnahmekammer 758 vorstehen, nämlich durch eine Durchlassöffnung 759, die zwischen dem Befestigungselement 752 und dem Gegen-Befestigungselement 753 vorgesehen ist. Beispielsweise ist die Aufnahmekammer 758 teilweise im Befestigungselement 752 und teilweise im Gegen-Befestigungselement 753 vorgesehen.
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Es ist aber auch möglich, dass die Aufnahmekammer 758 nur in einem von Befestigungselement 752 oder Gegen-Befestigungselement 753 angeordnet ist, wobei das jeweils andere Befestigungselement 752 und Gegen-Befestigungselement 753 dann die Aufnahmekammer 758 verschließt.
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Es können bei der Filterbeutelvorrichtung 10 oder für die Filterbeutelvorrichtung 10 mehrere Wickel-Fixiereinrichtungen 750 vorgesehen sein. Mehrere Ecke-Fixiereinrichtung in 750 können beispielsweise Abstände in Bezug auf die Wickelachse WA zueinander haben und jeweils den Wickel 34 fixieren.
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Das Befestigungselement 752 und/oder das Gegen-Befestigungselement 753 kann oder können an der Filterbeutelvorrichtung 10 unverlierbar gehalten sein.
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Es ist auch möglich, dass das Befestigungselement 752 und das Gegen-Befestigungselement 753 als von der Filterbeutelvorrichtung 10 und dem Sauggerät 70 separate Einrichtungen ausgestaltet sind und/oder die Wickel-Fixiereinrichtung 750 eine von der Filterbeutelvorrichtung 10 und dem Sauggerät 70 separate Einrichtung ist, d.h. dass vorzugsweise die Wickel-Fixereinrichtung 750 vollständig von der Filterbeutelvorrichtung 10 entfernbar ist.
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Die Wickel-Fixiereinrichtung 750 kann eine von dem Sauggerät 70 separate Einrichtung sein.
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Die Wickel-Fixiereinrichtung 750 kann beispielsweise ganz oder teilweise vom Sauggerät 70 bereitgestellt werden. Beispielsweise ist es möglich, dass das Befestigungselement 752 und/oder das Gegen-Befestigungselement 753 fest oder unverlierbar an dem Sauggerät 70 angeordnet sind.
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Eine Variante kann vorsehen, dass beispielsweise eines oder beide von Befestigungselement 752 und/oder Gegen-Befestigungselement 753 am Gehäuse 71 des Sauggeräts 70 angeordnet sind oder von dem Gehäuse 71 bereitgestellt werden. Es ist zum Beispiel möglich, dass das Gegen-Befestigungselement 753 am Gehäuseunterteil 72 angeordnet ist und das Befestigungselement 752 am Gehäuseoberteil 80 angeordnet ist. Wenn also beispielsweise das Gehäuseoberteil 80 vom Gehäuseunterteil 72 abgehoben wird, nimmt gleichzeitig die Wickel-Fixiereinrichtung 750 ihre Lösestellung L ein, sodass der Wickel 34 aus der Aufnahmekammer 758 entfernbar ist. Wenn die Filterbeutelvorrichtung 10 in das Gehäuse 71 eingelegt wird, wird der Wickel 34 in den Teil der Aufnahmekammer 758 des Gegen-Befestigungselements 753 eingelegt und dann das Gehäuse 71 geschlossen, d. h. das Gehäuseoberteil 80 zum Gehäuseunterteil 72 bewegt. Dadurch ist gleichzeitig auch die Wickel-Fixiereinrichtung 750 in ihre Fixierstellung F verstellt oder verstellbar, d. h. die Aufnahmekammer 758 geschlossen.