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Die Erfindung betrifft eine Pumpe zum Fördern von flüssigen Medien nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
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Solche Pumpen sind beispielsweise Behälterpumpen, mit denen Medien aus einem Behälter gepumpt werden. Die Pumpenwelle ist am oberen Ende mit einem Antriebsmotor verbunden und trägt am unteren Ende ein Laufrad, mit dessen Hilfe das Medium aus dem Behälter gepumpt wird. Für Reinigungszwecke, aber auch zu Reparaturzwecken, ist es oftmals notwendig, die Pumpe zu zerlegen, was mit erheblichem Aufwand verbunden ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Pumpe so auszubilden, dass eine einfache Zerlegung zumindest eines Teiles der Pumpe möglich ist.
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Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Pumpe erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
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Bei der erfindungsgemäßen Pumpe wird die Pumpenwelle durch zwei Wellen gebildet, nämlich einer ober und einer unteren Welle, die über einen lösbaren Verschluss drehfest miteinander verbunden sind. Der lösbare Verschluss ermöglicht es in einfacher Weise, im Bedarfsfall die Pumpenwelle zu zerlegen, indem die untere Welle von der oberen Welle gelöst und abgenommen wird.
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Bei einer vorteilhaften Ausführungsform wird die obere Welle durch eine Hohlwelle gebildet, in welche die untere Welle eingreift. Die Eingriffstiefe der unteren Welle richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten und Abmessungen der Pumpe.
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Die Lagerung der Pumpenwelle erfolgt über die obere Welle, die mit dem Lager drehbar im Gehäuse gelagert ist. Da die untere Welle in die obere Welle eingreift, wird somit die untere Welle über die Lagerung der oberen Welle ebenfalls drehbar gelagert.
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Vorteilhaft ist daher der aus der oberen Welle ragende Teil der unteren Welle ohne direkte Lagerung im Gehäuse. Zur Lagerung der gesamten, zweiteiligen Pumpenwelle sind somit nur die Lager für die obere Welle erforderlich.
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Zu einer einfachen Zerlegbarkeit trägt in erfindungsgemäßer Ausbildung bei, dass das Gehäuse aus einem Lagergehäuse und einem lösbar mit ihm verbundenen Pumpengehäuse besteht. Es ist dadurch im Reparatur- oder im Reinigungsfall in einfacher Weise möglich, das Pumpengehäuse vom Lagergehäuse abzunehmen.
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Die obere Welle der erfindungsgemäßen Pumpe ist vorteilhaft im Lagergehäuse angeordnet, so dass das Pumpengehäuse keine Lagerfunktion für die Pumpenwelle übernehmen muss.
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Vorteilhaft ragt der über die obere Welle hervorstehende Teil der unteren Welle in das Pumpengehäuse. Da im Pumpengehäuse keine Lager zur Drehabstützung der Pumpenwelle vorhanden sind, ist in einfacher Weise gewährleistet, dass solche Lager durch das zu pumpende Medium nicht angegriffen werden können.
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In vorteilhafter Weise sind das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse gegeneinander abgedichtet, so dass kein Medium zwischen dem Lagergehäuse und dem Pumpengehäuse nach außen gelangen kann.
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Eine sichere Abdichtung ergibt sich dann, wenn das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse axial gegeneinander gedrückt sind.
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Hierfür wird in vorteilhafter Weise eine Spanneinrichtung eingesetzt, mit welcher das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse axial gegeneinander gedrückt werden.
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Eine sehr einfache und dennoch wirkungsvolle Axialkraft wird erreicht, wenn das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse mit jeweils wenigstens einer kegligen Spannfläche versehen sind, die mit entsprechenden kegeligen Spannflächen der Spanneinrichtung zusammenwirken. Die miteinander zusammenwirkenden kegeligen Spannflächen erzeugen in der Einbaulage der Spanneinrichtung eine Axialkraft, durch welche das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse axial gegeneinander gedrückt werden.
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Die kegeligen Spannflächen des Lagergehäuses und des Pumpengehäuses erstrecken sich in vorteilhafter Weise über deren Umfang. Das Lagergehäuse und das Pumpengehäuses werden darum über den Umfang gleichmäßig axial gegeneinander gedrückt.
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Die Spanneinrichtung ist vorteilhaft eine ringförmige Spannschelle mit zwei gegeneinander verschwenkbaren Gelenkteilen. Sie sind jeweils über ihre Länge gekrümmt so ausgebildet, dass sie über den Umfang des Lagergehäuses und des Pumpengehäuses an deren Spannflächen anliegen.
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Damit wird über den Umfang des Lagergehäuses und des Pumpengehäuses eine gleichmäßige Axialkraft erzeugt, durch welche das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse gegeneinander axial gedrückt werden.
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Die Gelenkteile der Spanneinrichtung sind in vorteilhafter Weise so ausgebildet, dass sie um die Schwenkachse gegen das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse geschwenkt werden und sich in Umfangsrichtung fest mit ihren Spannflächen an die Spannfläche von Lagergehäuse und Pumpengehäuse anlegen.
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Um diese Spannwirkung zu erreichen, werden die Gelenkteile durch mindestens ein Spannelement zusammengezogen. Dadurch werden die Spannflächen der Spanneinrichtung gegen die Spannflächen des Lagergehäuses und des Pumpengehäuses gezogen, so dass diese beim Zusammenziehen der Gelenkteile miteinander zusammenwirken und das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse axial gegeneinander drücken.
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Eine sehr einfache Ausbildung ergibt sich, wenn das Lagergehäuses und das Pumpengehäuse jeweils mit einem endseitigen Ringflansch versehen sind, an dem die Spannflächen vorgesehen sind.
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Diese beiden Ringflansche von Lagergehäuse und Pumpengehäuse liegen unter Zwischenlage wenigstens einer Dichtung aneinander. Wenn das Lagergehäuse und das Pumpengehäuse axial gegeneinander gedrückt werden, wird die zwischen ihnen liegende Dichtung elastisch zusammengedrückt und damit eine einwandfreie Abdichtung erreicht. Die Dichtung ist vorteilhaft eine Ringdichtung, die ein einfaches, kostengünstiges Bauteil ist und in einfacher Weise über den Umfang der beiden Ringflansche eine einwandfreie Abdichtung ermöglicht.
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Besonders vorteilhaft ist es, wenn der lösbare Verschluss zwischen der oberen und der unteren Welle als Bajonett-Verschluss ausgebildet ist. Er ermöglicht ein einfaches Lösen der unteren Welle von der oberen welle, gewährleistet gleichzeitig aber eine sichere drehfeste Verbindung zwischen den beiden Wellen.
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Damit die untere Welle einfach von der oberen Welle gelöst werden kann, ist diese mit wenigstens einer Öffnung für einen Arretierteil versehen. Für den Lösevorgang wird der Arretierteil in die Öffnung der oberen Welle gesteckt und diese damit am Drehen gehindert, wenn die untere Welle durch eine Drehbewegung von der oberen Welle gelöst werden soll.
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Eine besonders vorteilhafte Ausbildung ergibt sich, wenn dieser Arretierteil durch einen Teil des Spannelementes der Spanneinrichtung gebildet ist.
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Dann ist zur Drehsicherung der oberen Welle beim Lösevorgang kein zusätzliches Werkzeug erforderlich.
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Der Anmeldungsgegenstand ergibt sich nicht nur aus dem Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch durch alle in den Zeichnungen und der Beschreibung offenbarten Angaben und Merkmale. Sie werden, auch wenn sie nicht Gegenstand der Ansprüche sind, als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
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Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
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Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt eine erfindungsgemäße Pumpe mit einem Antriebsmotor,
- Fig. 2
- die erfindungsgemäße Pumpe gemäß Fig. 1 in Seitenansicht,
- Fig. 3
- einen Axialschnitt durch die erfindungsgemäße Pumpe,
- Fig. 4
- die erfindungsgemäße Pumpe teilweise in Seitenansicht und teilweise im Axialschnitt,
- Fig. 5
- die erfindungsgemäße Pumpe teilweise im Axialschnitt und in perspektivischer Darstellung.
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Die im Folgenden beschriebene Pumpe wird an einen Antrieb 1 angeschlossen (Fig. 1), der ein elektrischer Motor oder auch ein druckluftbetriebener Motor sein kann.
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Die Pumpe ist kompakt ausgebildet und kann mobil, aber auch stationär eingesetzt werden, um beispielsweise niedrig- bis mittelviskose Flüssigkeiten zu fördern. Die Pumpe dient zur bodenseitigen Entleerung von Behältern, Tanks, IBCs (Intermediate Bulk Container) und dgl.
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Die Pumpe kann mit Schwerpunkt im Hygienebereich eingesetzt werden und ist insbesondere CIP (Clean-In-Place)- bzw. SIP (Steam-In-Place)-fähig. Darüberhinaus kann die Pumpe sehr einfach und ohne Werkzeuge zerlegt werden. Dann lässt sich die Pumpe besonders einfach und zuverlässig reinigen.
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Die Pumpe hat ein Lagergehäuse 2, das lösbar mit einem Pumpengehäuse 3 verbunden ist.
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Das Lagergehäuse 2 ist an einem Ende mit einem Kupplungsteil 4 versehen, mit dem die Pumpe in bekannter Weise an den Antrieb 1 angeschlossen werden kann.
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In das Kupplungsteil 4 ragt das in Fig. 3 obere Ende einer Pumpenwelle 5, die aus einer oberen Welle 6 und einer unteren Welle 7 besteht. Die beiden Wellen 6, 7 sind drehfest miteinander verbunden.
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Die obere Welle 6 ist als Hohlwelle ausgebildet, die in das Kupplungsteil 4 ragt und am oberen freien Ende Formschlusselemente 8 aufweist. Sie wirken mit (nicht dargestellten) Gegenformschlusselementen zusammen, die an einer Motorwelle des Antriebes 1 vorgesehen sind. Die Formschluss- und Gegenformschlusselemente bilden eine drehfeste Verbindung zwischen der Motorwelle und der Pumpenwelle 5.
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Die obere Welle 6 ist im Lagergehäuse 2 drehbar mit wenigstens einem Lager, vorzugsweise mit zwei mit Abstand voneinander liegenden Lager 9, 10 drehbar gelagert. Vorteilhaft sind die beiden mit axialem Abstand zueinander angeordneten Lager 9, 10 Wälzlager, insbesondere Kugellager. Die Lager 9, 10 können je nach Ausbildung der Pumpe auch als Gleitlager ausgestaltet sein.
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Die Lager 9, 10 sind durch Sicherungsringe 11, 12 axial am Lagergehäuse 2 gesichert. Wie Fig. 3 zeigt, befinden sich die Sicherungsringe 11, 12 an den voneinander abgewandten Seiten der Lager 9, 10, die mit ihren anderen Seiten jeweils an einer radialen Ringschulter 13, 14 an der Innenwand 15 des Lagergehäuses 2 axial abgestützt sind. Das Lagergehäuse 2 umgibt die obere Welle 6 mit Abstand.
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Die Gestaltung der Lagerung kann selbstverständlich auch anders gewählt werden.
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Das nach oben über das obere Lager 9 vorstehende Ende der oberen Welle 6 ist mit den Formschlusselementen 8 versehen, die vorteilhaft so vorgesehen sind, dass sie axial nicht über das Kupplungsteil 4 vorstehen.
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Das Kupplungsteil 4 umgibt das obere Ende des Lagergehäuses 2, das in geeigneter Weise mit dem Kupplungsteil 4 verbunden ist.
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Das Lagergehäuse 2 hat am oberen Ende einen axial vorstehenden Ring 16, der mit Abstand die Formschlusselemente 8 der oberen Welle 6 umgibt. Der Ring 16 ist in vorteilhafter Weise so ausgebildet, dass er nicht axial nach oben über das Kupplungsteil 4 vorsteht.
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Die obere Welle 6 hat eine zentrale Aufnahme 17, in welche die untere Welle 7 teilweise ragt. Die Aufnahme 17 erstreckt sich vom unteren Ende der oberen Welle 6 aus bis zu einem Boden 18, der die Aufnahme 17 begrenzt. Der Boden 18 liegt mit Abstand unterhalb des oberen Lagers 9 und dient als Abstützung wenigstens einer Druckfeder 19, die vorteilhaft eine Schraubendruckfeder ist. An der Druckfeder 19 liegt das obere Ende der unteren Welle 7 derart an, dass die Druckfeder 19 axial zusammengedrückt ist und eine entsprechende Axialkraft auf die untere Welle 7 ausübt. Vorteilhaft liegt die untere Welle 7 an der Innenwand 20 der oberen Welle 6 an.
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Die obere Welle 6 und die untere Welle 7 sind durch einen Schnellverschluss 21 drehfest mit einander verbunden. Vorteilhaft wird der Schnellverschluss 21 durch einen Bajonettverschluss gebildet. Die untere Welle 7 ist mit einem Radialstift 22 versehen, der radial über die untere Welle 7 vorsteht und in eine entsprechende Bajonettöffnung 23 am unteren Ende der oberen Welle 6 eingreift.
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Die untere Welle 7 ragt nach unten über die obere Welle 6 und trägt am unteren freien Ende ein Laufrad 24, mit dem im Betrieb der Pumpe die Flüssigkeit aus dem Behälter abgesaugt und radial nach außen über einen Auslass 25 gefördert wird. Er steht radial vom Pumpengehäuse 3 ab, mit dem er vorteilhaft einstückig ausgebildet ist.
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Das Laufrad 24, das ein Axial- oder ein Radiallaufrad sein kann, ist nahe einem Saugstutzen 26 angeordnet, der am unteren Ende des Pumpengehäuses 3 vorgesehen ist und sich kegelförmig erweitert. Das Laufrad 24 befindet sich im Bereich zwischen dem Saugstutzen 26 und dem Auslass 25.
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Das Laufrad 24 ist vorteilhaft lösbar mit der unteren Welle 7 verbunden, so dass es bei Bedarf ausgewechselt werden kann. Vorteilhaft ist das Laufrad 24 auf das untere Ende der unteren Welle 7 geschraubt.
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Der Auslass 25 ist am freien Ende mit einem Druckstutzen 27 versehen, vorteilhaft einstückig mit ihm ausgebildet.
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Am unteren Ende des Lagergehäuses 2 ist ein Dichtungsträger 28 angeordnet, mit dem wenigstens eine Dichtung 29 gehalten wird, die dichtend an der unteren Welle 7 im Bereich außerhalb der oberen Welle 6 anliegt. Die Dichtung 29 ist im Ausführungsbeispiel eine Radialwellendichtung, kann aber auch durch eine Gleitringdichtung oder eine andere dynamische Dichtung gebildet sein. Die Dichtung 29 bildet eine dynamische Dichtung, die dafür sorgt, dass bei drehender Pumpenwelle 5 das zu fördernde Medium nicht nach oben in den Bereich des unteren Lagers 10 gelangt.
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Der Dichtungsträger 28 hat einen zylindrischen Halteteil 30, der an der Innenwand 15 des Lagergehäuses 2 nahe des unteren Endes anliegt. An der Innenseite des zylindrischen Halteteiles 30 ist ein Befestigungsteil 31 der Dichtung 29 befestigt, beispielsweise angeklebt. Vom Befestigungsteil 31 steht radial nach innen eine scheibenringförmige Dichtlippe 32 ab, die unter elastischer Verformung dichtend an der unteren Welle 7 am Übergang vom Lagergehäuse 2 zum Pumpengehäuse 3 anliegt.
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Der Halteteil 30 des Dichtungsträgers 28 geht am unteren, dem Laufrad 24 zugewandten Ende in einen radial nach außen gerichteten Ringflansch 33 über, der an der Innenseite eines radial nach außen sich erweiternden kegelförmigen Endabschnittes 34 anliegt. Der kegelförmige Endabschnitt 34 wirkt mit einem kegelförmigen endseitigen Endabschnitt 35 des Pumpengehäuses 3 zusammen, wenn das Lagergehäuse 2 und das Pumpengehäuse 3 in noch zu beschreibender Weise über einen Verbindungsring 36 lösbar miteinander verbunden werden.
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Zwischen dem Ringflansch 33 des Dichtungsträgers 28 und dem Endabschnitt 35 des Pumpengehäuses 3 liegt eine statische Dichtung 37 in Form eines O-Ringes. Er ist in der Einbaulage zwischen dem Endabschnitt 35 des Pumpengehäuses 3 und dem Ringflansch 33 des Dichtungsträgers 28 eingespannt und elastisch verformt. Auf diese Weise ist die Schnittstelle zwischen dem Lagergehäuse 2 und dem Pumpengehäuse 3 durch die statische Dichtung 37 einwandfrei abgedichtet.
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Auf dem Druckstutzen 27 und dem Saugstutzen 26 ist jeweils eine Gelencklemme 38, 39 lösbar befestigt. Sie sind gleich ausgebildet wie der Verbindungsring 36, der ebenfalls als Gelenkklemme gestaltet ist. Im Folgenden wird daher nur die Gelenkklemme 36 näher erläutert.
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Die Gelenkklemme hat zwei teilkreisförmig gekrümmte Gelenkteile 40, 41, die über eine Gelenkverbindung 42 (Fig. 3) gelenkig miteinander verbunden sind. In den Fig. 3 und 4 ist die Gelenkverbindung 42 lediglich für die Gelenkklemmen 38 und 39 sichtbar.
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Die beiden Gelenkteile 40, 41 sind an ihren benachbarten Enden durch die Gelenkverbindung 42 schwenkbar miteinander verbunden, die aus zwei parallel zueinander liegenden Schwenkachsen 43, 44 und zwei Laschen 45, 46 gebildet ist. Die Schwenkachsen 43, 44 werden durch Bolzen gebildet, die an den einander gegenüberliegenden Enden der Gelenkteile 40, 41 befestigt sind. Die beiden Schwenkachsen 43, 44 sind durch die Laschen 45, 46 miteinander verbunden, die an den beiden Außenseiten der Gelenkteile 40, 41 angeordnet sind. Die Lasche 46 ist in Fig. 3 nur für die Gelenkklemme 39 dargestellt.
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Die Gelenkteile 40, 41 sind an ihren anderen Enden mit einem nach außen abgewinkelten Endabschnitt 47, 48 versehen (Fig. 2). Die beiden Endabschnitte 47, 48 sind U-förmig ausgebildet und haben zwei übereinander liegende Schenkel 47', 48"; 48', 48".
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Die beiden Schenkel 47', 47" des Endabschnittes 47 sind durch einen Bolzen 49 miteinander verbunden, der parallel zu den Schwenkachsen 43, 44 der Gelenkverbindung 42 verläuft und auf dem ein Schwenkhebel 50 mit seinem einen Ende schwenkbar gelagert ist. Der Schwenkhebel 50 weist über einen Teil seiner Länge ein Gewinde auf, auf dem eine Flügelmutter 51 sitzt.
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In der in den Fig. 1, 2 und 4 dargestellten Klemmstellung ist der Schwenkhebel 50 so geschwenkt, dass er sich zwischen den Schenkeln 48', 48" des Endabschnittes 48 hindurch erstreckt und die Flügelmutter 51 auf den Gewindeabschnitt des Schwenkhebels 50 so weit geschraubt ist, dass sie am Endabschnitt 48 anliegt. Die Flügelmutter 51 wird hierbei so weit auf dem Gewindeabschnitt gedreht, dass sich die beiden Endabschnitte 47, 48 einander nähern, wodurch die Gelenkteile 40, 41 fest gegen die Endabschnitte 34, 35 des Lagergehäuses 2 und des Pumpengehäuses 3 gezogen werden.
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Die teilkreisförmigen Gelenkteile 40, 41 sind innenseitig mit Kegelflächen 52, 53 versehen, die entgegengesetzt schräg zueinander verlaufen und mit entsprechenden Kegelflächen 54, 55 an der Außenseite der Endabschnitte 34, 35 des Lagergehäuses 2 und des Pumpengehäuses 3 zusammenwirken. Über die Kegelflächen 52 bis 55 werden das Lagergehäuse 2 und das Pumpengehäuse 3 axial gegeneinander gezogen, wobei die statische Dichtung 37 elastisch zusammengedrückt wird. Der Verbindungsring 36 ist hierbei so ausgebildet, dass er die Schnittstelle zwischen dem Lagergehäuse 2 und dem Pumpengehäuse 3 nahezu vollständig umgibt, so dass die Endabschnitte 34, 35 des Lagergehäuse und des Pumpengehäuses 3 in der Spannstellung fest axial gegeneinandergedrückt werden.
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Die Druckfeder 19 belastet die untere Welle 7 axial derart, dass der Radialstift 22 der unteren Welle 7 sicher in der Bajonettöffnung 23 gehalten wird. Dadurch ist gewährleistet, dass die obere Welle 6 und die untere Welle 7 einwandfrei drehfest miteinander verbunden sind. Somit kann das Laufrad 24 durch den Antrieb 1 über die Pumpenwelle 5 zuverlässig drehbar angetrieben werden.
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Da die untere Welle 7 über einen Teil ihrer Länge in die obere Welle 6 ragt, ist eine eigene Lagerung der unteren Welle 7 nicht erforderlich. Sie wird vielmehr durch die Lagerung der oberen Welle 6 mittels der Lager 9, 10 zuverlässig drehbar gelagert.
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Das Lagergehäuse 2 und das Pumpengehäuse 3 lassen sich einfach und ohne Einsatz zusätzlicher Werkzeuge voneinander trennen. Es wird lediglich die Flügelmutter 51 so weit auf dem Schwenkhebel 50 zurückgedreht, dass dieser um den Bolzen 49 geschwenkt werden kann. Sobald der Schwenkhebel 50 vom Endabschnitt 48 freikommt, können die beiden Gelenkteile 40, 41 um die Schwenkachsen 43, 44 verschwenkt und damit von den Endabschnitten 34, 35 des Lagergehäuses 2 und des Pumpengehäuses 3 gelöst werden.
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Da die beiden Gelenkteile 40, 41 um jeweils eine Schwenkachse 43, 44 geschwenkt werden können, lässt sich der Verbindungsring 36 weit öffnen, so dass er einfach von der Pumpe abgenommen werden kann. Dann lässt sich das Pumpengehäuse 3 vom Lagergehäuse 2 abnehmen.
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Um die untere Welle 7 von der oberen Welle 6 zu lösen, wird der Bajonettverschluss zwischen der oberen Welle 6 und der unteren Welle 7 gelöst. Hierzu wird die obere Welle 6 gegen Verdrehen gesichert, während die untere Welle 7 so gegenüber der dreharretierten oberen Welle 6 gedreht wird, dass der Radialstift 22 aus der Bajonettöffnung 23 freikommt.
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Um die obere Welle 6 gegen Drehen zu arretieren, sind das Lagergehäuse 2 und die Welle 6 mit fluchtenden Öffnungen 56, 57 versehen (Fig. 3), durch die ein Arretierstift gesteckt werden kann. Dann wird die Welle 6 gegen Drehen gesichert, wenn die untere Welle 7 von der oberen Welle 6 in der beschriebenen Weise gelöst werden soll.
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Vorteilhaft ist das über die Flügelmutter 51 vorstehende Ende des Schwenkhebels 50 als Arretierstift 58 vorgesehen, der durch die Öffnungen 56, 57 gesteckt werden kann, wenn der Verbindungsring 36 von der Pumpe abgenommen worden ist. Ein zusätzliches Werkzeug zum Arretieren der oberen Welle 6 gegen Drehen ist somit ebenfalls nicht notwendig.
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Diese Arretierung der oberen Welle 6 gegen Drehen vereinfacht das Lösen der Bajonettverbindung 22, 23 zwischen der oberen Welle 6 und der unteren Welle 7.
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Das Lagergehäuse 2 mit den darin befindlichen Komponenten kommt mit dem zu fördernden Medium nicht in Berührung. Dadurch besteht im Einsatz der Pumpe nicht die Gefahr, dass bei entsprechenden Medien die Komponenten im Lagergehäuse 2 angegriffen werden. Die statische Dichtung 37 sowie die dynamische Dichtung 29 sorgen dafür, dass kein zu förderndes Medium in das Lagergehäuse 2 gelangt.
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Das Lagergehäuse 2 kann im Bereich zwischen der dynamischen Dichtung 29 und dem unteren Lager 10 mit wenigstens einer Leckageöffnung 59 versehen sein, durch die evtl. hinter die dynamische Dichtung 29 gelangtes Medium nach außen abfließen kann und nicht in den kritischen Bereich der Lager 9, 10 gelangt. Dadurch kann der Benutzer der Pumpe auch feststellen, dass eine Leckage aufgetreten ist, so dass er überprüfen kann, wo die Abdichtung nicht mehr einwandfrei ist. Dann kann die entsprechende Dichtung 29, 37 bei Bedarf einfach ausgetauscht werden.
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Wird das Pumpengehäuse 3 in der beschriebenen Weise vom Lagergehäuse 2 abgenommen, sind die beiden Dichtungen 29, 37 frei zugänglich, so dass einfach überprüft werden kann, ob die Dichtungen selbst beschädigt sind. Die statische Dichtung 37 in Form des O-Ringes kann einfach vom Dichtungsträger 28 abgenommen werden. Auch dynamische Dichtung 29 kann bei Bedarf ausgewechselt werden. Auch ist es in diesem Falle möglich, nicht nur die dynamische Dichtung 29, sondern auch den kompletten Dichtungsträger 28 auszutauschen.
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Die Pumpe kann vertikal oder horizontal eingesetzt werden.
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Mit Hilfe der Gelenkklemme 39 können an den Druckstutzen 27 Komponenten, wie Schläuche und dgl., einfach angeschlossen werden.
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Anstelle der beschriebenen Ausbildung sind saug- und druckseitig auch andere Anschlussarten, wie z.B. Gewindeanschlüsse, möglich.
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Mit Hilfe der Gelenkklemme 38 am Saugstutzen 26 lässt sich eine (nicht dargestellte) Druckscheibe anbringen, um die Pumpe mit einem Radiallaufrad für höhere Drücke einsetzen zu können.
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Der Saugstutzen 26 und der Druckstutzen 27 sind auf ihrer dem Pumpengehäuse 3 zugewandten Seite jeweils mit einer Kegelfläche 60, 61 (Fig. 3) versehen, die mit den entsprechenden Kegelflächen 52 der Gelenkklemmen 38, 39 zusammenwirken.
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Das Lagergehäuse 2 und das Pumpengehäuse 3 bestehen vorteilhaft aus metallischem Werkstoff, der nach dem Einsatzfall der Pumpe ausgewählt wird.