Handgriff für einen Sportschläqer, insbesondere Tennisschläger
Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft einen länglichen Handgriff für einen Sportschläger, insbesondere Tennisschläger, mit einem ersten Handgriffende zum Vorsehen Richtung Schlägerkopf des Sportschlägers und mit einem dem ersten Handgriffende gegenüberliegenden zweiten Handgriffende, mit einem zwischen erstem und zweitem Handgriffende angeordneten Greifabschnitt, welcher Greifabschnitt einen ersten Greifbereich und einen zweiten Greifbereich aufweist, welcher erste Greifbereich einen, insbesondere über seine gesamte Längserstreckung im Wesentlichen ident ausgeformten, ersten Außenkonturverlauf entlang der zentralen Längsachse des Handgriffs aufweist, und weicher zweite Greifbereich sich entlang der zentralen Längsachse des Handgriffs mit einem zweiten, eine Vertiefung im Handgriffquerschnitt aufweisenden Außenkonturverlauf vom Beginn der Vertiefung bis zum zweiten Handgriffende erstreckt.
Stand der Technik
Aus dem Stand der Technik sind längliche Handgriffe, die dazu geeignet sind, eine diese haltende Hand zumindest teilweise aufzunehmen, bekannt. So zeigt etwa die EP0291576A2 einen Handgriff mit einem zwischen den Handgriffenden liegenden Greifabschnitt, welcher spezifische Außenkonturverläufe in Längserstreckung des Handgriffs aufweist. Ziel dieses Stands der Technik ist es, für einen den Handgriff Haltenden eine Entlastung der Armmuskulatur durch Anpassung an die anatomischen und physiologischen Eigenschaften der Greifhand zu erreichen - und auch, eine Orientierungshilfe bezüglich der Lage des Sportgeräts zu gewährleisten. Laut der EP0291576A2 wird dies ermöglicht, indem der Greifbereich eine Erhebung im Querschnitt umfasst, die an ihren beiden Enden jeweils in eine - im Vergleich zur Erhebung im Querschnitt - Vertiefung im Handgriffquerschnitt übergeht. Nachteilig ist unter anderem, dass der Handgriff dieses Stands der Technik in jenem Bereich, in welchem er mit der Hand gehalten wird, oval ausgebildet ist, sich ein bestimmter Außenkonturverlauf also über den gesamten oder beinahe gesamten Greifbereich erstreckt. Dieser Außenkonturverlauf ist an diesem Handgriff also zusätzlich zu
spezifischen Haupt- und Nebenflächen vorgesehen, was den Aufwand der konstruktiven Ausgestaltung weiter erhöht.
Zudem ist ein Handgriff für einen Sportschläger aus der DE10022298A1 bekannt, welcher sich die Aufgabe gestellt hat, sicher zu fassen zu sein. Hierzu weist der Handgriff einen Außenkonturverlauf zum zumindest teilweisen Auflegen einer den Handgriff haltenden Hand auf - etwa eine Auflage für Ringfinger und kleinen Finger oder eine Handballenauflage. Jedoch ist auch diese Ausführungsform in ihrer Konstruktion vergleichsweise aufwändig. Zudem ist der Handgriff der DE10022298A1 spezifisch auf das Halten eines Sportschlägers mit Vorhand- oder einhändigem Rückhandgriff abgestimmt. Nachteilig sind also explizit einzelne Griffhaltungen für einen Schläger vorgegeben, auf welche der Handgriff limitiert. Für das Halten des Handgriffs an anderen als diesen Positionen, ist er also nicht geeignet - er ist aufgrund seines Außenkonturverlaufs dann nicht mehr sicher zu fassen. Des Weiteren ist auch der Wechsel der Hand auf unterschiedliche Positionen am Handgriff bei Rotation um dessen Längsachse erschwert.
Darstellung der Erfindung
Die Erfindung hat sich daher ausgehend vom genannten Stand der Technik die Aufgabe gestellt, einen Handgriff mit einem Außenkonturverlauf zur zumindest teilweisen Aufnahme einer den Handgriff haltenden Hand - und zwar auf konstruktiv einfache Weise - derart zu verbessern, dass er sicher und mit hoher Greifstärke auch bei geringer Kraftanstrengung gehalten werden kann. Dabei soll auch eine besonders gute Manövrierbarkeit gewährleistet werden. Zudem soll keine Einschränkung hinsichtlich der Positionierung der Hand auf dem Handgriff bestehen - und auch kein störendender Außenkonturverlauf beim Umgreifen von einer Griffhaltung auf eine andere.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe anhand der Merkmale des Anspruchs 1 .
Die genannten Effekte und Vorteile werden insbesondere für eine den Handgriff haltende Person beschrieben, für welche die Größe des Handgriffs in etwa folgendermaßen zutrifft: Die Größe des Handgriffs wird derart gewählt, dass bei dessen Umgreifen um seine Längsachse zwischen Fingerkuppen und dem Handballen etwa
1 bis 3 Millimeter Abstand sind. Dies ist allerdings nicht derart auszulegen, dass die beschriebenen Vorteile nicht auch von den Schlägergriff haltenden Personen erreichbar sind, bei welchen dieser Abstand nicht oder nur annähernd eingehalten wird.
Des Weiteren wird festgehalten, dass Umfang des Handgriffs als jener Umfang zu verstehen ist, welchen der erfindungsgemäße Handgriff ohne Griffband, Tape oder dergleichen aufweist.
Erfindungsgemäß beginnt der erste Greifbereich vom Beginn der Vertiefung maximal 5 cm entlang der zentralen Längsachse des Handgriffs beabstandet. Zudem weist die Vertiefung einen Boden mit abgerundeter und/oder eckiger Querschnittskontur zur zumindest teilweisen Auflage des kleinen Fingers einer den Handgriff haltenden Hand auf. Der Boden der Vertiefung ist dazu ausgebildet, den kleinen Finger einer den Handgriff haltenden Hand zumindest teilweise aufzulegen. Der Boden weist eine abgerundete und/oder eckige Querschnittskontur auf - eine abgerundete Querschnittskontur kann Vorteile hinsichtlich einfacher Herstellung des Handgriffs bieten, speziell wenn diese Querschnittskontur kreisrund ist und die zentrale Längsachse des Handgriffs um läuft. Durch eine eckige Querschnittskontur ist beispielsweise die Gefahr des Verdrehens des Handgriffs in einer ihn haltenden Hand verringerbar bzw. kann auch der Halt eines um den Handgriff gewickelten Griffbands verbessert werden.
Der Boden der Vertiefung um läuft die Längsachse des Handgriffs mit einem im Vergleich zum ersten Außenkonturverlauf um mindestens 20% geringeren Umfang radial durchgehend. Dadurch ist die Handhabungsfreundlichkeit des Handgriffs verbesserbar, da der Handgriff den Boden der Vertiefung zumindest abschnittsweise - vorzugsweise zur Gänze - in jeder Drehlage um seine zentrale Längsachse aufweist. Die erfindungsgemäßen Merkmale des Handgriffs und alle zu diesen Merkmalen erwähnten Vorteile können daher bei wesentlich mehr Positionierungen einer ihn haltenden Hand um seine zentrale Längsachse - und bei Vorhand-, Rückhandgriff usw. eines mit dem Handgriff verbundenen oder diesen aufweisenden Sportschlägers - zutreffen bzw. erreicht werden. Dies insbesondere, wenn der Boden der Vertiefung die zentrale Längsachse des Handgriffs konzentrisch mit abgerundeter und/oder mehreckiger Querschnittskontur umläuft. In diesem Fall liegt die Verringerung des Umfangs des Bodens im Vergleich zum ersten Konturenverlauf bei Rotation des Handgriffs um seine Längsachse in allen Drehlagen in gleicher Weise vorhanden.
Hinsichtlich beispielsweise der Stabilität des Handgriffs kann sich bewähren, wenn die Verringerung im Vergleich zum ersten Außenkonturverlauf maximal 40% beträgt. Durch den erfindungsgemäßen Boden der Vertiefung ist es unter anderem auf einfache Weise möglich, eine bestimmte und leicht zu findende sowie leicht wiederzufindende Positionierung der Hand auf dem Handgriff vorzugeben. Des Weiteren kann durch den Boden der Vertiefung beispielsweise auch für eine den Handgriff haltende Hand ein Bereich zur Auflage einer oder mehrerer Finger mit im Vergleich zu anderen Fingern der Hand - aufgrund der anatomischen Gegebenheiten - geringerem Greifumfang vorgesehen werden. Da der erste Greifbereich maximal 5 cm entlang der zentralen Längsachse des Handgriffs vom Beginn der Vertiefung beabstandet beginnt, ist dieser erste Greifbereich also von der Vertiefung sowie von deren Beginn weg Richtung erstes Handgriffende angeordnet. Es kann allerdings vorgesehen sein, dass der erste Greifbereich an den Beginn der Vertiefung anschließt. Wird der kleine Finger einer den Handgriff haltenden Hand auf dem Boden der Vertiefung aufgelegt, kann der erste Greifbereich für andere Teile dieser Hand - nämlich für solche mit einem größeren Greifumfang als ihn der kleine Finger ausweist - vorgesehen sein. Dies führt zu einer muskulären Entlastung der Hand, da der erfindungsgemäße Handgriff leichter und mit über die Handfläche sowie Finger gleichmäßiger verteiltem Druck zu halten ist, als vom Stand der Technik bekannt. Es ergibt sich also der Vorteil, dass der Handgriff mit wesentlich geringerer Kraftanstrengung sicher und komfortabel zu halten und zu führen ist. Die genannten Effekte haben auch Auswirkungen auf das Handgelenk der den Handgriff haltenden Hand - dieses ist beim Halten des erfindungsgemäßen Handgriffs ebenfalls wesentlich lockerer, was die Bewegungsfreiheit erhöht. Es kann beobachtet werden, dass dieses vorteilhafte Halten des Handgriffs bei einer ihn haltenden Person intuitiv erfolgt. Die Vorteile wirken sich auch auf die Handhabung eines Sportschlägers, welcher mit diesem Handgriff verbunden ist oder der diesen Handgriff aufweist, aus - womit unter anderem eine bessere Manövrierbarkeit des Sportschlägers erreicht wird. Eine Verbesserung des Haltens des Handgriffs ist zudem erreichbar aufgrund der Erhöhung der Kontaktfläche zwischen Handgriff und der ihn haltenden Hand - nämlich, da auch Seiten eines einzelnen Fingers, welcher auf dem Boden der Vertiefung aufliegt - oder die endständigen Seiten mehrerer Finger, welche von der Vertiefung teilweise oder gänzlich aufliegen, an einem vom Boden der Vertiefung Richtung deren Beginn und/oder einem vom Boden der Vertiefung in Richtung zweites Handgriffende weglaufenden und sich im Umfang der
Außenkonturverlaufs vergrößernden Seitenbereich anliegen können. Zudem ist es derart möglich, ein Verrutschen in Längserstreckung des Handgriffs aufgrund zu verhindern - oder zu begrenzen. So wird durch diese Merkmale das Halten des Handgriffs weiter erleichtert, es ist hierfür weniger Kraftanstrengung erforderlich - womit auch die Beweglichkeit der Hand beim Führen eines mit dem Handgriff verbundenen Sportschlägers verbessert wird.
Zu den oben angeführten Vorteilen aufgrund der erfindungsgemäßen Umfangsverringerung des Außenkonturverlauf des Bodens der Vertiefung, kann sich solch eine Verringerung um 25 bis 35% besonders auszeichnen - etwa, um eine besonders gute Abstimmung auf den verringerten Greifumfang des kleinen Fingers einer den Handgriff haltenden Hand - insbesondere im Vergleich zu deren Mittelfinger, welcher auf dem ersten Greifbereich aufliegt - zu berücksichtigen. Dadurch kann der Handgriff mit besonders gleichmäßig über die Finger verteiltem Druck gehalten werden. Des Weiteren ist die Kontaktfläche zwischen Handgriff und der ihn haltenden Hand aufgrund der beschriebenen, vom Boden der Vertiefung weglaufenden Seitenbereiche erhöhbar - wodurch dessen Halten weiter zu erleichtern und beispielsweise die Gefahr des Verrutschens der Hand in Längserstreckung des Handgriffs verringerbar sind. Handhabung und Führung des Hangriffs können somit weiter verbessert werden - und zwar, ohne die mechanische Stabilität des Handgriffs zu gefährden. Des Weiteren kann sich bei einer derartigen Verringerung um 25 bis 35% herausstellen, dass eine relativ geringe Umgewöhnung an die Haptik des erfindungsgemäßen Handgriffs für einen diesen Haltenden im Vergleich zu Handgriffen mit über ihre gesamte Längserstreckung im Wesentlichen identem Umfang der Außenkontur erforderlich ist.
Zur Erreichung und weiteren Optimierung der bereits oben erwähnten Vorteile kann in Bezug auf die erfindungsgemäße Verringerung des Umfangs des Bodens der Vertiefung, solch eine Verringerung um 28 bis 32% bevorzugt sein - im Speziellen, da dabei zwar eine noch spezifischere Abstimmung auf das Ausmaß an geringerem Greifumfang des auf den Boden aufgelegten kleinen Fingers einer den Handgriff haltenden Hand - insbesondere im Vergleich zu deren Mittelfinger, welcher auf dem ersten Greifbereich aufliegt - vorliegt, diese aber für einen Großteil von Personen zutrifft. Somit kann sich diese Verringerung als besonders bevorzugt zur Erreichung eines Haltens des Handgriffs mit gleichmäßig über die Finger verteiltem Druck herausstellen. In Bezug auf die Gewöhnung an die Haptik des erfindungsgemäßen Handgriffs im Vergleich zu Handgriffen mit über ihre gesamte Längserstreckung im
Wesentlichen identem Umfang der Außenkontur kann sich die Verringerung des Umfangs des Bodens um 28 bis 32% ebenfalls auszeichnen.
Anhand der Kombination dieser nicht-optionalen erfindungsgemäßen Merkmale laut Anspruch 1 ist also auf konstruktiv einfache Weise unter anderem ein verbessertes und somit besonders sicheres Halten des Handgriffs möglich - und zwar oder weitgehend unabhängig von der Drehlage des Handgriffs in der Hand. Des Weiteren ist dieser Handgriff mit vergleichsweise lockerem Handgelenk zu halten - was zudem intuitiv erfolgen kann. Dies wirkt sich wiederum positiv auf Handhabung und Führung des Handgriffs sowie eines mit diesem verbundenen oder diesen aufweisenden Sportschlägers aus. Zudem ist zu gewährleisten, dass neben einer erhöhten Handhabungsfreundlichkeit auch die mechanische Stabilität des Handgriffs erhalten bleibt - insbesondere bei Verwendung des Handgriffs, wenn dieser mit einem Sportschläger, etwa Tennisschläger, verbunden ist oder ein Sportschläger diesen Handgriff aufweist.
Es kann zudem vorgesehen sein, dass sich der Boden der Vertiefung über eine Länge von 10 bis 30%, insbesondere 13 bis 25% vorzugsweise 17 bis 20% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs erstreckt. Durch diese Erstreckung des Bodens der Vertiefung ist etwa vorzusehen, welcher oder welche Finger einer den Handgriff haltenden Hand aufgrund ihrer Fingerbreite gänzlich oder teilweise auf dem Boden der Vertiefung aufgelegt werden kann/können. Mit Verringerung der Länge des Bodens der Vertiefung in Längserstreckung des Handgriffs ist eine Abstimmung darauf möglich, dass nur ein einzelner Finger oder nur ein Teil dessen auf den Boden der Vertiefung aufgelegt werden kann.
Es kann bevorzugt sein, dass der kleine Finger einer den Handgriff haltenden Hand in seiner gesamten Breite auf dem Boden der Vertiefung aufgelegt werden kann. Um dies für eine möglichst große Gruppe an Personen sicherzustellen, kann sich die genannte Erstreckung des Bodens von 13 bis 25% auszeichnen. Insbesondere ist so auch vorsehbar, dass ein Finger der den Handgriff haltenden Hand, welcher an dem am Boden der Vertiefung aufliegenden Finger anschließt, gegebenenfalls höchstens nur noch teilweise, vorzugsweise etwa mit einem Teil seines seitlichen Verlaufs oder mit einem Bereich seiner Fingerspitze, auf dem Boden der Vertiefung positionierbar ist. Soll der Boden für das Auflegen des kleinen Fingers einer den Handgriff haltenden Hand gezielter beschränkt sein, sodass dies etwa für Teile des Ringfingers nicht oder weiter eingeschränkt möglich ist, kann einen Erstreckung des Bodens um 17 bis 20% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs bevorzugt sein. Somit ist eine genauere
Abstimmung auf die Breite des kleinen Fingers möglich - die Lage der anderen Finger am Handgriff kann dabei vorteilhaft vergleichsweise variabel erfolgen. Des Weiteren ist es derart möglich, aufgrund der vorgegebenen spezifischeren Positionierung des kleinen Fingers eine Beabstandung der den Handgriff haltenden Hand - vor allem zum zweiten - Handgriffende festzulegen. Einerseits kann das Verlassen der Positionierung auf dem Boden in Längserstreckung des Handgriffs, also das Verrutschen entlang seiner Längsachse, erschwert werden - andererseits ist auf diese Weise auch das Finden und/oder Wiederfinden der für den kleinen Finger bestimmten Position auf dem Handgriff zu erleichtern.
Durch Kombination mit dem Merkmal, dass der Boden der Vertiefung die Längsachse des Handgriffs mit dem erfindungsgemäßen Umfang radial durchgehend um läuft, kann gewährleistet werden, dass ein auf dem Handgriff aufgelegter Teil des Fingers einer diesen haltenden Hand in seiner gesamten Längserstreckung auf dem Boden der Vertiefung aufzulegen ist.
Weist die Vertiefung einen Seitenbereich auf, welcher Seitenbereich
- sich vom Boden der Vertiefung in Richtung erstes Handgriffende im Querschnitt, insbesondere stetig, auf mindestens 85% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs vergrößernd verläuft, und
- die zentrale Längsachse des Handgriffs um läuft und
- sich um 8 bis 20% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs erstreckt, kann - insbesondere, falls oben bezeichnete Auswahl der Größe des Handgriffs zutrifft
- ein Seitenbereich zur Verfügung gestellt werden, an welchen lediglich ein Teil des mit dem Handgriff in Kontakt stehenden Fingers neben dem am Boden der Vertiefung aufliegenden Fingers oder neben den am Boden der Vertiefung aufliegenden Fingern einer den Handgriff haltenden Hand auf dem Seitenbereich aufgelegt werden kann - und zwar lediglich das Endglied sowie höchstens noch Teile des Mittelglieds.
Um läuft der Seitenbereich die zentrale Längsachse des Handgriffs mit abgerundeter Querschnittskontur, können sich Vorteile hinsichtlich einfacher Herstellung des Handgriffs bieten - speziell, wenn diese Querschnittskontur kreisrund ist. Um läuft der Seitenbereich die zentrale Längsachse des Handgriffs mit eckiger Querschnittskontur, ist beispielsweise die Gefahr des Verdrehens des Handgriffs in einer ihn haltenden Hand verringerbar bzw. kann auch der Halt eines um den Handgriff gewickelten
Griffbands verbessert werden. Um läuft der Seitenbereich die Längsachse des Handgriffs radial durchgehend, ist die Handhabungsfreundlichkeit des Handgriffs verbesserbar, da der Handgriff den Seitenbereich zumindest abschnittsweise in jeder Drehlage um seine zentrale Längsachse aufweist. Die erfindungsgemäßen Merkmale zum Seitenbereich des Handgriffs und die zu diesem erwähnten Vorteile können daher bei wesentlich mehr Positionierungen einer ihn haltenden Hand - und bei Vorhand- Rückhandgriff usw. eines mit dem Handgriff verbundenen oder diesen aufweisenden Sportschlägers - zutreffen bzw. erreicht werden - und zwar insbesondere, wenn der Seitenbereich die zentrale Längsachse des Handgriffs konzentrisch mit abgerundeter und/oder eckiger Querschnittskontur um läuft. In diesem Fall liegt der Seitenbereich mit einer Umfangsvergrößerung vom Boden der Vertiefung weg bei Rotation des Handgriffs um dessen Längsachse in allen Drehlagen in gleicher Weise vorhanden.
Die anhand des Seitenbereichs in Richtung Boden der Vertiefung vorliegende Verringerung des zu umgreifenden Umfangs für einen auf dem Seitenbereich teilweise aufgelegten Finger kann bereits ausreichend sein, um dem geringeren Greifumfang - speziell des Ringfingers im Vergleich zum Mittelfinger - zu entsprechen, sodass der Handgriff auf einfache Weise und mit gleichmäßiger über die Finger verteiltem Kraftaufwand fest gehalten werden kann. Dies gilt insbesondere für jene Personen, für welche die oben beschriebener Richtlinie zur Wahl des Umfangs des ersten Greifbereichs zutrifft. Dadurch ist unter anderem erreichbar, dass intuitiv das Handgelenk der den Handgriff haltenden Hand vergleichsweise lockerer bleibt. Aufgrund des somit beweglicheren Handgelenks sind Verdrehungen des Handgriffs in der ihn haltenden Hand - was speziell beim Schwingen oder beim Schlagen eines Balls mit einem mit dem Handgriff verbundenen oder diesen aufweisenden Sportschläger der Fall ist - vorteilhaft durch Bewegung des Handgelenks kompensierbar. Die Energie kann also durch Drehung des Handgelenks aufgenommen werden. Derartige Verdrehungen des Handgriffs in der ihn haltenden Hand müssen also nicht oder nicht nur durch noch festeres Greifen und somit zusätzlich versteifter Haltung von Hand und/oder Handgelenk verhindert werden - welche versteifte Haltung wiederum die Führung eines Sportschlägers und die Beweglichkeit beim Schlagen eines Balls oder zumindest das Ausschwingen nach dem Schlagen beeinträchtigt. Dieser positive Effekt kann sich auch dadurch zeigen, dass ein um den erfindungsgemäßen Handgriff angebrachtes Griffband vorteilhaft wesentlich weniger Verschleiß aufgrund von Reibung an der ihn haltenden Hand aufweist.
Zusätzlich kann die Gefahr des Verrutschens der den Handgriff haltenden Hand entlang und speziell auch um dessen Längsachse durch den erfindungsgemäßen Seitenbereich reduziert werden. Es kann nämlich jener Teil des Fingers, der auf dem Seitenbereich mit Verringerung seines Umfangs zum Boden aufliegt - nämlich speziell das distale Fingerglied eines Fingers -, in Richtung des auf dem Boden der Vertiefung aufgelegten Fingers, gelenkt werden. So ergibt sich erfindungsgemäß ein besonderes Umgreifen des Handgriffs, welches nicht nur ein im Wesentlichen radiales Umgreifen wie aus dem Stand der Technik bekannt, sondern anhand eines Fingers - vorzugsweise des Ringfingers bei auf dem Boden aufgelegtem kleinen Finger - auch ein zur Handgriff-Radialen weiter diagonal versetztes Umgreifen. Somit kann beim Halten des Handgriffs durch den teilweise auf dem Seitenbereich aufliegenden Finger auch ein spezieller Druck ausgeübt werden, dessen Richtung zur Radialen des Handgriffs versetzt und am Beispiel des Ringfingers am Seitenbereich der Richtung des ausgeübten Drucks von Mittel- und Zeigefinger zulaufend sowie von jenem des kleinen Fingers weg läuft. Auf diese Weise kann eine aus dem Stand der Technik nicht bekannte Art der Klemmung des Handgriffs erreicht werden.
In diesem Zusammenhang können insbesondere die nicht-optionalen Merkmale des Kennzeichens von Anspruch 1 eine Rolle spielen - und zwar, dass der Boden der Vertiefung die zentrale Längsachse des Handgriffs mit einem im Vergleich zum ersten Außenkonturverlauf geringeren Umfang radial durchgehend um läuft. Diesbezüglich kann sich vorzugsweise ein verringerter Umfang um 25 bis 35%, insbesondere 28 bis 32 %, auszeichnen, um die Richtung des Drucks durch den auf dem Seitenbereich aufgelegten Fingerteil gezielt auszurichten und den Schlägergriff sicher zu halten sowie handhabungsfreundlich mit lockerem Handgelenk zu führen. Auch kann dieses Ausmaß an verringertem Umfang für das Ertasten und somit Finden / Widerfinden der Position des distalen Fingerglieds hilfreich sein. Zu diesem vorteilhaften Halten kann auch beitragen, dass mit dem in Richtung - vorzugsweise kleinen - Finger gelenkten bzw. gedrehten distalen Fingerglied am Seitenbereich beim Halten des Handgriffs intuitiv auch einen stärkeren Druck auf den Handgriff ausgeübt wird, ohne dabei ein Verkrampfen der Finger oder des Handgelenks zu verursachen.
Anhand des Seitenbereichs nach Anspruch 2 können sich noch weitere Vorteile in Kombination mit dem zu Anspruch 1 beschriebenen Boden der Vertiefung, welcher die zentrale Längsachse des Handgriffs mit dem erfindungsgemäßen geringeren Umfang radial durchgehend um läuft, ergeben. Durch den Seitenbereich, dessen Erstreckung
in Längserstreckung des Handgriffs vergleichsweise kurz ist, sich jedoch vom Boden der Vertiefung mit seinem genannten relativ ausgeprägt reduzierten Umfang weg erstreckt, kann ein distales Fingerglied - vorzugsweise des Ringfingers - gezielt und isoliert von den anderen Fingern der den Handgriff haltenden Hand zur Ausübung von erhöhtem Haltedruck auf den ersten Seitenbereich des Handgriffs eingesetzt werden. Es hat sich gezeigt hat, dass dies sogar intuitiv erfolgen kann, also ohne besondere Umgewöhnung nach Verwendung herkömmlicher Handgriffe. Wenn der Ringfinger teilweise auf dem Seitenbereich aufliegt, können etwa Zeige- und Mittelfinger beim Halten und Führen des Handgriffs erheblich entlastet werden - der von diesen beiden Fingern auszuübende Druck auf den Handgriff ist also reduzierbar, was die Führung und Manövrierbarkeit des Handgriffs sowie eines mit diesem verbundenen Sportschlägers - auch aufgrund des besonders locker zu haltenden Handgelenks - erheblich verbessert. Erfindungsgemäß kann es sogar ausreichen, wenn diese beiden Finger lediglich teilweise am Handgriff aufliegen, um den Handgriff oder den mit diesem verbundenen Sportschläger zu halten.
Als ein wesentlicher Vorteil kann sich herausstellen, dass durch die Kombination Boden der Vertiefung mit verringertem Umfang laut Anspruch 1 zur zumindest teilweisen Auflage des kleinen Fingers einer den Handgriff haltenden Hand und Seitenbereich nach Anspruch 2 zum Auflegen lediglich eines Teils, insbesondere des Endglieds oder maximal noch von Teilen des Mittelglieds, des danebenliegenden Fingers - vorzugsweise Ringfingers - auch ein leichteres Finden oder Wiederfinden der entsprechend durch Vertiefung und Seitenbereich vorgesehenen Positionierung der Hand auf dem Handgriff entlang seiner Längsachse erfolgen kann. Dies ist deshalb ermöglicht, da der Seitenbereich mit der Fingerspitze oder dem distalen Fingerglied wesentlich leichter gezielt ertastbar ist - und nach dem Ertasten auch unmittelbar die korrekte Positionierung des Ringfingers durch Auflegen des distalen Fingerglieds auf diesem Seitenbereich gefunden ist.
Des Weiteren ist durch den Verlauf des Fingers am Seitenbereich, durch welchen dieser zumindest teilweise in Richtung Boden der Vertiefung gelenkt wird, ein verbessertes Halten und Manövrieren des Handgriffs zu ermöglichen - und zwar, da unter anderem speziell Mittel- und/oder Zeigefinger der den Handgriff haltenden Hand vergleichsweise variabel an den Handgriff angelegt werden können - und auch, da durch den Seitenbereich eine erhöhte Bewegungsfreiheit für den auf diesen angelegten Finger gegeben sein kann. Beispielsweise ist es möglich, dass sich aufgrund des durch
den Seitenbereich Richtung kleinen Finger gelenkten Ringfingers zusätzlich ein Wegspreizen des Mittelfingers vom Ringfinger ergibt. Damit kann auch der Winkel, mit welchem im Speziellen der Zeigefinger vom Mittelfinger weg und gegenüber der Radialen des Handgriffs versetzt am Handgriff angelegt werden kann, vergleichsweise variabel gewählt werden. So kann sich die Möglichkeit ergeben, den Handgriff sowie einen mit diesem verbundenen Sportschläger besonders vorteilhaft zu manövrieren. Bei Vergrößerung des Seitenbereichs auf 95 bis 100% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs kann unter anderem eine einfache Herstellung des Handgriffs erfolgen - etwa, da der Seitenbereich mit demselben oder beinahe demselben Durchmesser wie der erste Außenkonturverlauf endet. Dies insbesondere, wenn der Seitenbereich mit seinem Ende in den ersten Außenkonturverlauf übergeht - vor allem, falls das Ende des Seitenbereichs Richtung erstes Handgriffende den Beginn der Vertiefung darstellt.
Erstreckt sich der Seitenbereich um 10 bis 16% des Umfangs des ersten Außenkonturverlauf in Längserstreckung des Handgriffs, ist eine gezieltere Abstimmung auf die Auflage des oder eines Großteils des auf dem Handgriff aufliegenden Teils eines distalen Fingerglieds - speziell des Ringfingers bei auf dem Boden der Vertiefung aufgelegtem kleinen Finger - erreichbar. In diesem Fall wäre demnach von einem Finger abgesehen vom distalen Fingerglied höchstens noch ein Teil des Mittelglieds auf dem Seitenbereich aufzulegen. Für eine weitere Abstimmung auf eine den Handgriff haltende Hand kann vorgesehen sein, dass sich der Seitenbereich um 11 bis 13% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs erstreckt - dieser Wert konnte sich insbesondere als ideal herausstellen bei Verringerung des Umfangs des Bodens der Vertiefung gegenüber jenem des ersten Außenkonturverlaufs laut Anspruch 1 um 28 bis 32 %.
Eine besonders einfache Herstellung ist erreichbar, wenn sich der Seitenbereich vom Boden im Querschnitt stetig vergrößernd in Richtung erstes Handgriffende erstreckt - insbesondere, wenn der Seitenbereich dabei auch direkt an den Boden der Vertiefung anschließt.
Die nicht-optionalen Merkmale des zweiten Außenkonturverlaufs laut Kennzeichen des Anspruchs 1 haben auch in Bezug auf den Seitenbereich gegenständlicher Erfindung die genannte Bedeutung. Somit können die zu diesen Merkmalen erwähnten Vorteile zusammen mit den Effekten des Seitenbereichs Bedeutung haben.
Es kann eine Abstimmung des Ausmaßes der Erstreckung des Seitenbereichs des Handgriffs erfolgen auf das Ausmaß der Verringerung des Umfangs, mit welchem der Boden der Vertiefung die zentrale Längsachse des Handgriffs im Vergleich zum Beginn des Seitenbereichs in Richtung des ersten Handgriffendes radial durchgehend umläuft. Im Allgemeinen kann sich als vorteilhaft herausstellen, wenn der Boden der Vertiefung eine Verringerung des Umfangs im Vergleich zum ersten Außenkonturverlauf um 28 bis 32 % aufweist und sich der Seitenbereich vom Boden der Vertiefung in Richtung erstes Handgriffende auf 90 bis 100% des Durchmessers des ersten Außenkonturverlauf erweitert, sowie sich um 11 bis 13% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs erstreckt. Derart ist etwa eine besonders gute Abstimmung des Handgriffs auf die Hand einer Person, für welche die Auswahl der Größe des Handgriffs entsprechend den genannten Kriterien zutrifft, erreichbar - unter anderem hinsichtlich lockeres Halten von Hand und Handgelenk sowie der Vorteile durch Auflegen des distalen Fingerglieds auf den Seitenbereich.
Des Weiteren sind die zum Seitenbereich genannten Vorteile und deren Effekte weiter erhöhbar, wenn sich der Boden der Vertiefung über eine Länge von 10 bis 30% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs erstreckt. Dadurch kann etwa erreicht werden, dass die Länge des Bodens in Längserstreckung des Handgriffs gezielter auf die Breite eines auf den Boden aufzulegenden kleinen Fingers abzustimmen ist. Somit sind unter anderem der Halt des Handgriffs zu verbessern und die Gefahr eines Verrutschens zu reduzieren - speziell falls mit dem Ende des Bodens der Vertiefung in Richtung zweites Handgriffende eine Begrenzung für den kleinen Finger gegeben ist, insbesondere, wenn diese Begrenzung durch einen sich in seinem Querschnitt erweiternden zweiten Seitenbereich ausgebildet wird. Auch das angesprochene erleichterte Wiederfinden anhand des Seitenbereichs in Richtung erstes Handgriffende und Boden der Vertiefung zum Auflegen des kleinen Fingers ist derart zu erleichtern. Zwischen den Seitenbereichen besteht also Platz für ein Auflegen des kleinen Fingers auf dem Boden der Vertiefung - jedoch nur noch eingeschränkt für Teile des Ringfingers. Somit ist sicherzustellen, dass bei auf dem Boden aufgelegtem kleinen Finger höchstens noch ein Teil des distalen Fingerglieds des Ringfingers auf dem Boden der Vertiefung Platz findet. Das distale Fingerglied des Ringfingers oder ein Großteil des distalen Fingerglieds des Ringfingers ist jedoch auf dem Seitenbereich aufzulegen - nicht mehr aber etwa ausschließlich oder überwiegend dessen mittleres Fingerglied. Dies ist insbesondere erreichbar, wenn sich
der Boden der Vertiefung über eine Länge von 13 bis 25% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs erstreckt - und kann noch weiter gesichert werden, wenn die genannte Länge des Bodens der Vertiefung 17 bis 20% beträgt. Im Falle einer Reduktion der genannten Länge des Bodens der Vertiefung in Richtung oder auf 10% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs, kann gegebenenfalls Folgendes erforderlich sein zur Erreichung des gewünschten Auflegens des distalen Fingerglieds des Ringfingers auf den Seitenbereich: Durch entsprechend flachen Verlauf in der Querschnittsvergrößerung des vom Boden der Vertiefung Richtung zweites Handgriffende weg verlaufenden zweiten Seitenbereichs sollte für den kleinen Finger ausreichend Platz vorhanden sein, um diesen auf den Boden der Vertiefung sowie auf dem zweiten Seitenbereich aufzulegen, ohne die Auflage des oder Teilen des distalen Fingerglieds des Ringfingers auf dem Seitenbereich Richtung erstes Handgriffende zu behindern.
Die Herstellung des Handgriffs ist zu vereinfachen, wenn der Seitenbereich in Richtung erstes Handgriffende in den Beginn der Vertiefung ausläuft. Da es in diesem Fall keine Änderung des Außenkonturverlaufs zwischen erstem Außenkonturverlauf und Beginn der / Anschluss an die Vertiefung im Handgriffquerschnitt - etwa anhand einer Querschnittsvergrößerung - vorliegt, fällt auch eine eventuell erforderliche Umgewöhnung auf den Handgriff mit dem erfindungsgemäßen zweiten Außenkonturverlauf wesentlich geringer aus, sofern der erste Außenkonturverlauf einem herkömmlichen Handgriff entspricht. In diesem Fall könnte ein aus dem Stand der Technik bekannter und von Spielern gewohnter vieleckiger Außenkonturverlauf des ersten Greifbereichs bis zum Beginn der Vertiefung mit ihrem Seitenbereich erhalten bleiben.
Geht der Boden der Vertiefung in Richtung zweites Handgriffende in einen zweiten Seitenbereich mit sich in Richtung zweites Handgriffende erweiterndem Durchmesser über, kann eine einfache Begrenzung des Bodens der Vertiefung erreicht werden, welcher unter anderem die Gefahr des Verrutschens der Hand entlang der Längsachse des Handgriffs verhindert. Auf diese Weise ist es auch möglich, durch gezielte Begrenzung des Bodens der Vertiefung festzulegen, welcher Finger und/oder welche Teile von Fingern auf den Boden aufgelegt werden kann/können. Beim Halten des erfindungsgemäßen Hangriffs kann dies vorzugsweise für den gesamten mit dem Handgriff in Kontakt stehenden Teil des kleinen Fingers, jedoch nicht oder nur in geringem
Ausmaß für den Ringfinger vorgesehen sein. Des Weiteren kann dieses Merkmal auch in Bezug auf das erwähnte Finden / Wiederfinden der vorgesehenen Positionierung am Handgriff förderlich sein.
Die verbesserte Handhabbarkeit des Handgriffs und des mit diesem verbundenen oder diesen aufweisenden Sportschlägers sowie dessen einfache Herstellung sind erreichbar, wenn der Boden der Vertiefung und/oder mindestens ein Seitenbereich der Vertiefung die zentrale Längsachse des Handgriffs radial durchgehend um läuft oder umlaufen. Dies kann im Speziellen dann erreicht werden, wenn dieses Umlaufen im Wesentlichen rotationssymmetrisch um die zentrale Längsachse des Handgriffs ist. In Bezug auf die Handhabungsfreundlichkeit ist derart sicherzustellen, dass der Handgriff die Außenkontur von Vertiefung und/oder Seitenbereich oder des gesamten zweiten Greifbereichs ident in jeder Drehlage um seine Längsachse aufweist. Bei Rotation des Handgriffs in der Hand ist die Außenkontur von Vertiefung und/oder Boden der Vertiefung und/oder Seitenbereich und/oder gesamtem zweiten Konturenverlauf stets mit identer Außenkontur vorhanden - und zwar auch bei gleichem Abstand zu den Handgriffenden. So ist also zu gewährleisten, dass an Teilen des oder am gesamten zweiten Greifbereich keine Änderungen des Greifgefühls bei Drehen des Handgriffs um seine Längsachse und/oder kein Widerstand bei diesem Drehen während des Haltens verursacht wird. Dies kann insbesondere deshalb von Bedeutung sein, da erfindungsgemäß ein besonders variables Positionieren der Finger an den Handgriff möglich ist - unter anderem aufgrund des beschriebenen Seitenbereichs in Richtung erstes Handgriffende. Dies genannten Vorteile gelten insbesondere auch, falls dieses Um laufen mit abgerundeter Außenkontur, vorzugsweise kreisförmig und konzentrisch, um die zentrale Längsachse des Handgriffs erfolgt. Aber auch eine mehreckige Außenkontur ist vorstellbar, um etwa den Halt der Hand oder eines Griffbands um den Handgriff zu verbessern.
Ist die Vertiefung im Handgriffquerschnitt im Wesentlichen kantenfrei und stufenfrei ausgebildet, kann die Herstellung des Handgriffs vereinfacht werden und auch kostengünstig erfolgen. Dieser Vorteil ist zu erhöhen, wenn dieses Merkmal für den gesamten zweiten Greifbereich bis zum zweiten Handgriffende zutrifft. Des Weiteren ist auch die Haptik für eine diesen Handgriff haltende Hand - unabhängig von deren Positionierung am Handgriff - verbesserbar.
Erstreckt sich der Boden der Vertiefung bis zu einem Abstand von 15 bis 25% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs zum zweiten Handgriffende in Längser- streckung des Handgriffs, ist gewährleistbar, dass der Boden der Vertiefung speziell für die zumindest teilweise Aufnahme des kleinen Fingers einer diesen Handgriff haltenden Hand vorgesehen ist - und dabei eine für die Führung eines mit den Handgriff verbundenen oder diesen aufweisenden Schlägers ausreichende Distanz zum zweiten Handgriffende für ein sicheres Halten besteht. Insbesondere kann sich diesbezüglich eine Erstreckung bis zu einem Abstand von 18 bis 20% als vorteilhaft erweisen - etwa in Hinblick auf die Eignung des Handgriffs für eine durchschnittliche Handgroße eines Erwachsenen.
Die erfindungsgemäßen Vorteile - speziell das erleichterte Halten bei verbesserter Manövrierbarkeit des Handgriffs - können bereits erreicht werden, wenn der zweite Außenkonturverlauf eine einzige Vertiefung, welche insbesondere einen einzigen Boden ausbildet, aufweist. Derart ist einerseits eine einfache und kostengünstige Herstellung erreichbar - zusätzlich kann auch ein relativ geringerer Aufwand für die Abstimmung des Handgriffs auf die ihn haltende Hand oder auf übliche Größen einer Hand erreicht werden. Dies kann speziell dann zutreffend sein, wenn der einzige Boden der einzigen Vertiefung für das Auflegen des gesamten mit dem Handgriff bei dessen Halten in Kontakt stehenden Teils des kleinen Finger einer den Handgriff haltenden Hand vorgesehen ist - vor allem, da für den Ringfinger etwa ein teilweises Auflegen auf den Seitenbereich der Vertiefung erfolgen kann, um dessen geringere Greifweite im Vergleich zum Mittelfinger und, um dessen größere Greifweite im Vergleich zum kleinen Finger zu entsprechen. Somit ist es möglich, auch konstruktive Einfachheit und Handhabungsfreundlichkeit sicherzustellen - da, abgesehen vom Boden der Vertiefung für den kleinen Finger und gegebenenfalls der Seitenbereich für einen Teil des Ringfingers, beispielsweise eine Positionierung der anderen Finger einer den Handgriff haltenden Hand durch dessen Außenkonturverlauf nicht vorgegeben ist. Auch eine Beeinträchtigung oder störende Faktoren beim Verändern der Positionierung der Hand auf dem Handgriff bei dessen Drehung um seine Längsachse sind vermeidbar oder verringerbar.
Endet der zweite Außenkonturverlauf in Richtung zweites Handgriffende und erstes Handgriffende jeweils mit im Wesentlichen demselben Durchmesser, sind konstruktive Einfachheit sowie ein weitgehend einheitlicher Durchmesser am Handgriff gegeben. Dies kann auch zur Verbesserung des Greifgefühls beitragen kann. Auch ist es möglich, dadurch bereits ein ausreichendes Anlegen der Handkante und/oder des Kleinfingerballens einer den Handgriff haltenden Hand zu erreichen - womit der Handgriff besser und leichter zu halten ist.
Weist der zweite Außenkonturverlauf vom zweiten Handgriffende bis zum Beginn der Querschnittsvertiefung denselben Durchmesser auf, kann das variable Halten des Handgriffs ebenfalls unterstützt werden - insbesondere, wenn dieses Merkmal über eine Länge von 5 bis 20 % des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs besteht. Eine Verlagerung der Position der Hand um die Längsachse des Handgriffs ist somit leicht möglich - ebenso die Veränderung des Haltens des Handgriffs hinsichtlich des Winkels, mit dem die Hand an den Handgriff angelegt ist. Auch kann dadurch bereits ein ausreichendes Anlegen der Handkante und/oder des Kleinfingerballens einer den Handgriff haltenden Hand erreicht werden - womit dieser besser und leichter zu halten ist. Vorzugsweise können 7 bis 15 % des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs vorgesehen sein, um ein besonders variables Halten des Handgriffs zu gewährleisten - etwa, wenn der Handgriff derart gehalten wird, dass dessen zweites Ende an der Mitte des Kleinfingerballen anliegt oder das Ende des Handgriffs noch weiter in Richtung Handflächenmitte gehalten wird.
Es ist vorsehbar, dass sich der zweite Seitenbereich in Richtung des zweiten Handgriffendes mit einem gegenüber dem ersten Außenkonturverlauf um 5 bis 20% größeren maximalen Durchmesser erweitert. Dadurch ist ein verbessertes Anlegen der Handkante und/oder des Kleinfingerballens einer den Handgriff haltenden Hand möglich - was zu dessen leichteren und festeren Halten sowie folglich zu einer erhöhten Beweglichkeit des Handgelenks beitragen kann. Hierzu kann bereits ausreichen, wenn sich die Vertiefung in Richtung des zweiten Handgriffendes mit einem gegenüber dem ersten Außenkonturverlauf um 10 bis 15% größeren maximalen Durchmesser erweitert. Anhand dieses Merkmals kann zudem ermöglicht werden, dass der Handgriff selbst mit Kleinfingerballen oder mit der Seite des Kleinfingerballens, welche zum
Handmittelpunkt orientiert ist, auf dem zweitem Handgriffende angelegt, vergleichsweise sicher zu halten ist. Somit kann eine besonders variable Führung des Handgriffs durch die ihn haltende Hand sichergestellt werden.
Hinsichtlich verbesserter Handhabung kann sich auszeichnen, wenn der zweite Außenkonturverlauf vom zweiten Handgriffende mit einem sich um 5 bis 15% verringerndem Querschnitt endet. Derart kann durch weiter verbessertes Anliegen an der Hand ein besonders variables Halten des Handgriffs ermöglicht und unterstützt werden - etwa, wenn der Handgriff derart gehalten wird, dass dessen zweites Ende an der Mitte des Kleinfingerballen anliegt oder der Handgriff noch weiter in Richtung Handflächenmitte gehalten wird. Auch bei einer derartigen Haltung des Handgriffs, können sich die erfindungsgemäßen Merkmale zur Vertiefung im Handgriffquerschnitt sowie deren Boden auszeichnen - etwa, indem die Vorteile durch teilweise Aufnahme vor allem des Ringfingers zur Geltung kommen. Insbesondere, falls diese Verringerung des Querschnitts über eine Länge von 5 bis 10 % des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs erfolgt, ist das zweite Handgriffende besonders weit in Richtung Seite des Kleinfingerballens zum Handmittelpunkt positionierbar - ohne das sichere Halten zu beeinträchtigen.
Zur Reduktion der Herstellungskosten, kann vorgesehen sein, dass der zweite Außenkonturverlauf, speziell ab dem Ende des Bodens der Vertiefung, in Richtung des zweiten Handgriffendes durch eine Griffkappe ausgebildet ist. Solch eine Griffkappe ist auf einfache Weise durch Aufstecken und Verkleben anzubringen. Derart ist es auch möglich, durch Austausch der Griffkappe die Ausgestaltung des Handgriffs nachträglich zu ändern.
Besteht der Greifabschnitt aus erstem und zweitem Greifbereich, ist der erfindungsgemäße Handgriff konstruktiv besonders einfach und kostengünstig herzustellen.
Gleiches gilt, wenn der Boden der Vertiefung im Handgriffquerschnitt den mittleren Teil der Vertiefung im Handgriffquerschnitt ausbildet. Derart ist es auch möglich, anatomischen Abweichungen von Fingern hinsichtlich ihrer Länge oder ihres Verlaufs im Vergleich zu durchschnittlich vorliegenden Gegebenheiten verbessert Rechnung zu tragen. Des Weiteren kann dadurch erreicht werden, dass die Seitenbereiche der
Vertiefung sowohl in Richtung erstes als auch in Richtung zweites Handgriffende für einen am Boden anliegender Finger - etwa für dessen flexiblere Positionierung oder für ein flexibleres Halten des Handgriffs selbst - vorhanden sind.
Ist der Handgriff aus zwei miteinander verbindbaren Teilen ausgebildet, kann dieser auf einfache Weise mit einem Sportschläger, insbesondere Tennisschläger, verbunden werden. Auch ein nachträgliches Verbinden mit einem Sportschläger ist derart vorstellbar. Besonders niedrige Produktionskosten sind zu erreichen, wenn der Handgriff aus zwei Kunststoffhalbschalen ausgebildet ist.
Der erfindungsgemäße Handgriff eignet sich insbesondere für einen Sportschläger, vorzugsweise einen Tennisschläger. Hierzu kann der Handgriff beispielsweise auf den Sportschläger aufgeschäumt werden - auch ein Aufstecken und Verkleben ist vorstellbar.
Um beispielsweise niedrige Produktionskosten zu gewährleisten, kann vorgesehen sein, dass der erfindungsgemäße Sportschläger einstückig ausgeformt ist.
Die Erfindung betrifft zudem ein Band, welches geeignet ist für ein die Längsachse radial umlaufendes Verbinden mit der Außenkonturverlaufs des ersten Greifabschnitts des erfindungsgemäßen Handgriffs. Für ein einfaches Anbringen an einem Handgriff ist das Band als elastisches Ringband ausgeführt. Das Band weist mindestens eine Verdickung seiner Banddicke auf, welche bei Verbindung mit dem Handgriff an diesem eine radiale Erhebung ausbildet. Derart ist die Verdickung dazu geeignet, die Kontaktfläche einer den Handgriff haltenden Hand aufgrund der Erhebung zu erhöhen. Besonders vorteilhaft ist diese Erhöhung der Kontaktfläche durch das Band erreichbar, wenn es derart entlang der Längserstreckung des Handgriffs positioniert wird, dass die Verdickung etwa im Bereich der Mitte des Handtellers einer den Handgriff haltenden Hand liegt - insbesondere einer Hand, deren kleiner Finger auf dem Boden der Vertiefung des erfindungsgemäßen Handgriffs aufgelegt ist. Dieser Vorteil kann sich also auch speziell in Kombination mit dem erfindungsgemäßen zweiten Außenkontur- verlauf auszeichnen, da die Erhebung aufgrund des Bands und somit die Erhöhung der Kontaktfläche mit anderen Teilen der Hand als solche im Bereich des kleinen Fingers etwa dazu beitragen kann, dass sich die Kraft, mit welcher der Handgriff
gehalten wird, über die Finger der Hand noch weiter vergleichmäßigt. Folglich kann somit auch das Handgelenk weiter entlastet werden - der Handgriff ist demnach mit vergleichsweise lockerem Handgelenk zu halten, was der Manövrierbarkeit des Handgriffs und eines damit verbundenen Sportschlägers erleichtert.
Vorzugsweise weist das Band zwei derartige Verdickungen auf - und zwar jeweils in Längserstreckung des Bands voneinander um die Hälfte des Umfangs des für das Band vorgesehenen ersten Greifabschnitts beabstandet. Somit wird durch das Band nach Verbinden mit dem ersten Greifabschnitt an einander gegenüberliegenden Seiten jeweils eine Erhebung ausgebildet. Derart ist also auch eine variable Haltung des Handgriffs sowie eines diesen aufweisenden oder mit diesem verbundenen Sportschlägers, insbesondere Tennisschlägers, aufgrund einer beidseitig auf den Handgriffhälften durch das Band vorgesehenen Kontur zu ermöglichen.
Für ein einfaches Anbringen an einem Handgriff ist das Band als elastisches Ringband mit einer vergleichsweise geringen Banddicke, beispielsweise 0,05 bis 0,1 cm, ausgeführt. Die Abmessungen des Bands sind anhand Banddicke, Bandlänge und Bandbreite festgelegt. Auf einfache Weise sind am Ringband zwei, sich einander im Umlauf des Ringbands an gegenüberliegenden Stellen liegende Verdickungen vorgesehen, damit an zwei einander gegenüberliegende Seiten des Handgriffs jeweils eine Erhebung aufgrund der Verdickung ausgebildet werden. Kostengünstig besteht dieses Ringband aus einem Gummimaterial.
Den anatomischen Gegebenheiten beim Halten des Handgriffs ungefähr im Bereich der Mitte des Handtellers besonders angepasst, ist die Banddicke des Bands im Bereich der Verdickung auf 0,1 bis 0,45 cm - im Ausführungsbeispiel für die durchschnittliche Hand eines Erwachsenen auf 0,2 cm - verdickt.
Ebenso wie im vorstehenden Absatz kann zur Abstimmung auf die Mitte des Handtellers vorgesehen sein, dass die Verdickung der Banddicke in Draufsicht auf das Band kreisrund ist, insbesondere mit einem Durchmesser von 0,3 bis 1 ,5 cm. Für die durchschnittliche Hand eines Erwachsenen kann sich ein Durchmesser von 0,5 cm bewähren.
Das erfindungsgemäße Band bewährt sich vor allem mit einem Sportschläger, insbesondere Tennisschläger, um die Kontaktfläche einer ihn haltenden Hand zu vergrößern und die Greifstärke somit zu erhöhen.
Speziell, wenn der Sportschläger, insbesondere Tennisschläger, den Handgriff nach einem der Ansprüche 1 bis 17 und das Band nach einem der Ansprüche 20 bis 23 in Kombination aufweist, können sich deren Vorteile ergänzen. Hierfür wird das Band auf dem erfindungsgemäßen Handgriff für einen Erwachsenen in Längserstreckung des Handgriffs auf dem Handgriff derart mit diesem verbunden, dass der Mittelpunkt der Verdickung 6,5 bis 9,5 cm, insbesondere 7,5 bis 8,5 cm, vom zweiten Handgriffende entfernt positioniert ist.
Auf diese Weise wird gewährleistet, dass die genannten Vorteile beim Halten des Handgriffs mit der erfindungsgemäßen Vertiefung im Handgriffquerschnitt sowie die Vorteile aufgrund des Bands besonders zur Geltung kommen. Aufgrund der Vertiefung im Handgriffquerschnitt ergibt sich beispielsweise eine muskuläre Entlastung der Hand im Bereich des kleinen Fingers, womit das Halten des Handgriffs über die Finger vergleichmäßigt werden kann. Zudem wird der Schläger in weiterer Folge auch mit vergleichsweise lockerem Handgelenk gehalten. Zur Erhöhung der Kontaktfläche zwischen Hand und Handgriff kann das erfindungsgemäße Band noch weiter beitragen - und so auch durch Verbesserung der Greifstärke zur weiteren Entlastung der Hand im Bereich des kleinen Fingers sowie des Handgelenks. Dies kann insbesondere auch von Vorteil sein, wenn ein Seitenbereich für die Auflage des distalen Fingerglieds, speziell des Ringfingers, einer den Handgriff haltenden Hand vorliegt, da dadurch gegebenenfalls ein gewisses Ausmaß an Beabstandung der Handfläche vom Handgriff weg kompensiert werden kann. Derart wird also ermöglicht, dass die Handhabung eines Sportschlägers, welcher mit diesem Handgriff verbunden ist oder der diesen Handgriff aufweist, wesentlich verbessert ist. Aufgrund eines besseren Handgriffs bei geringerer Kraftanstrengung und Entlastung des Handgelenks der ihn haltenden Hand wird eine erhöhte Manövrierbarkeit des Sportschlägers erreicht.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
In den Figuren ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise anhand einer Ausführungsvariante näher dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Draufsicht eines mit einem teilweise dargestellten Tennisschläger verbundenen Handgriffs in schematischer Darstellung und
Fig. 2 eine perspektivische Detailansicht auf den Handgriff nach Fig. 1.
Fig. 3 eine Darstellung des Handgriff nach Fig. 1 in einer ihn haltenden Hand.
Weg zur Ausführung der Erfindung
In Fig. 1 ist ein länglicher Handgriff 2 als Teil eines Sportschlägers 1 , im Ausführungsbeispiel Tennisschlägers, dargestellt.
Der Handgriff zeigt ein in Richtung Schlägerkopf des Sportschlägers vorgesehenes erstes Handgriffende 2a und ein dem ersten Handgriffende 2a gegenüberliegendes zweites Handgriffende 2b. Zwischen erstem Handgriffende 2a und zweitem Handgriffende 2b ist der Greifabschnitt 3 für eine den Handgriff haltende Hand vorgesehen, welcher Greifabschnitt 3 einen ersten Greifbereich 3a und einen zweiten Greifbereich 3b aufweist.
Der erste Greifbereich 3a zeigt einen ersten Außenkonturverlauf 4 entlang der zentralen Längsachse L des Handgriffs 2. Erfindungsgemäß beginnt der erste Greifbereich 3a vom Beginn 6d der Vertiefung 6 maximal 5 cm entlang der zentralen Längsachse L des Handgriffs 2 beabstandet. In den Figuren ist erkennbar, dass der Beginn 6d der Vertiefung 6 in Richtung erstes Handgriffende 2a orientiert ist. Der ersten Außenkonturverlauf 4 des ersten Greifbereichs 3a ist im gezeigten Ausführungsbeispiel über seine gesamte Längserstreckung im Wesentlichen konstant verlaufend ausgeformt - nämlich mit mehreckigem, konkret achteckigem Querschnitt. Dieser Querschnitt ist speziell an-hand der Perspektive in Fig. 2 erkennbar - die nicht dargestellten Seiten des Handgriffs sind äquivalent zur den in Fig. 2 sichtbaren ausgebildet. Es wird festgehalten, dass neben einem mehreckigen Querschnitt auch andere Querschnittsformen denkbar sind - ein achteckiger Querschnitt ist im Stand der Technik zu Tennisschlägern üblich.
Der zweite Greifbereich 3b erstreckt sich entlang der zentralen Längsachse L des Handgriffs 2 mit einem zweiten Außenkonturverlauf 5. Dieser zweite Außenkonturverlauf 5 weist eine Vertiefung 6 im Handgriffquerschnitt auf - die Vertiefung liegt also, im
Ausführungsbeispiel zur Gänze, innerhalb des zweiten Außenkonturverlaufs 5. Der zweite Greifbereich 3b und somit der zweite Außenkonturverlauf 5 beginnen mit dem Beginn 6d der Vertiefung 6 im Handgriffquerschnitt und erstrecken sich bis zum zweiten Handgriffende 2b - somit laufen der zweite Greifbereich 3b und der Handgriff 2 im zweiten Handgriffende 2b aus. Im Ausführungsbeispiel hat dieser zweite Greifbereich 3b eine Erstreckung entlang der zentralen Längsachse L von 5,5 cm. Zudem ist eine einzige Vertiefung 6 im Handgriffquerschnitt vorgesehen - dies kann sich bereits ausreichend herausstellen, um die beschriebenen erfindungsgemäßen Vorteile zu erreichen.
Die Vertiefung 6 weist einen Boden 6a auf, der die zentrale Längsachse L des Handgriffs 2 mit einem - im Vergleich zum Umfang des ersten Außenkonturverlaufs 4, radial um die Längsachse L gemessen - um mindestens 20%, im Ausführungsbeispiel nämlich 30%, verringerten Umfang radial durchgehend umläuft - und zwar hinsichtlich des Umfangs seines Außenkonturverlaufs. Der Boden 6a der Vertiefung 6 ist demnach nicht zwangsweise jener Bereich der Vertiefung 6 oder des zweiten Außenkonturverlaufs 5, welcher den geringsten Umfang in seiner Außenkontur um die zentrale Längsachse aufweist - vielmehr ist der Boden 6a der Vertiefung 6 durch seine spezifische Werte der Verringerung laut Anspruch 1 die zentrale Längsachse L radial durchgehend um laufend, sowie gegebenenfalls zusätzlich anhand seiner Erstreckung entlang der zentralen Längsachse des Handgriffs 2.
Der Beginn 6d der Vertiefung 6 kann als Beginn der Verringerung des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs 4 in Richtung Boden 6a der Vertiefung definiert sein. Es kann allerdings auch vorgesehen sein, dass als Beginn 6d der Vertiefung 6 als jener Bereich am Handgriff zu definieren ist, an welchem eine - insbesondere stetige - Vergrößerung des Umfangs der Außenkontur der Vertiefung 6 von deren Boden 6a Richtung erstes Handgriffende 2a im Wesentlichen endet. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass das Ende des Seitenbereichs 6b laut Anspruch 2 in Richtung erstes Handgriffende 2a den Beginn 6a der Vertiefung 6 darstellt.
Durch das radial durchgehende Um laufen ist der Boden 6a der Vertiefung 6 zumindest teilweise - im Ausführungsbeispiel über seine ganze Länge in Längserstreckung - im vollständigen und durchgehenden Umlauf um die zentrale Längsachse L des
Handgriffs 2 und im selben Abstand von den beiden Handgriffenden 2a, 2b entlang der Längsachse L des Handgriffs entfernt vorhanden. Der Boden 6a der Vertiefung 6 im Handgriffquerschnitt zeigt im Ausführungsbeispiel über seine gesamte Erstreckung einen im Wesentlichen identen Umfang und auch eine idente Querschnittsform. Der Umfang des Bodens 6a kann entlang der Längserstreckung L des Handgriffs auch variieren, sodass die Außenkontur des Bodens 6a entlang der zentralen Längsachse L mit Erhebungen und Vertiefungen aufweist, solange das Merkmal zum Bodens 6a, nämlich Verringerung des Außenkonturverlaufs von mindestens 20% und vorzugsweise bis 40% sowie weiter bevorzugte Ausführungsformen mit dieser Verringerung von 25 bis 35% oder 28 bis 32% im Vergleich zum ersten Außenkonturverlauf 4 erfüllt ist.
Anhand der Zusammenschau der Figuren ist erkennbar, dass das radial durchgehende Umlaufen im Ausführungsbeispiel nicht nur für den Boden 6a der Vertiefung, sondern für die gesamte Vertiefung 6 zutrifft. Zudem ist der Außenkonturverlauf durchgehend abgerundet - konkret in einer Kreisbahn und zudem konzentrisch um die zentrale Längsachse L des Handgriffs.
Dies erleichtert unter anderem die Herstellung des Handgriffs. Es wird festgehalten, dass der radiale Umlauf auch abgerundet sein kann und eine elliptisch Querschnittkontur aufweist - auch mehreckig ist möglich, sodass der Boden 6a eine vieleckige Querschnittskontur aufweist.
Der Boden 6a der Vertiefung 6 ist zum zumindest teilweisen Auflegen des kleinen Fingers einer den Handgriff haltenden Hand ausgebildet und vorgesehen. Durch den erfindungsgemäßen Boden 6a ist es möglich, den aufgrund anatomischer Gegebenheiten verringerten Greifumfang des kleinen Fingers zu berücksichtigen - somit ergeben sich die erwähnten Effekte und Vorteile für das Halten des Handgriffs 2 und das Führen eines mit diesem verbundenen oder diesen aufweisenden Sportschlägers hinsichtlich gleichmäßiger über die Finger verteiltem Kraftaufwand, locker zu haltendes Handgelenk usw. Es wird eine muskuläre Entlastung erreicht - die Kraft, mit welcher der Handgriff 2 zu halten ist, verteilt sich gleichmäßiger auf die übrigen Finger und Teile der Hand, was auch zu einer Entlastung und Entspannung des Handgelenks führt. Somit ist der erfindungsgemäße Handgriff 2 und folglich der mit diesem verbundene Sportschläger 1 mit geringerer Kraftanstrengung sicher und komfortabel
zu halten - und ist aufgrund des vergleichsweise weniger starren Handgelenk auch besser zu manövrieren.
Im Ausführungsbeispiel erstreckt sich dieser erste Außenkonturverlauf 4 vom ersten Handgriffende 2a bis zum Beginn 6d der Vertiefung 6 im Handgriffquerschnitt - somit schließt erste Außenkonturverlauf 4 direkt an den Beginn 6d der Vertiefung an, was Vorteile hinsichtlich der Herstellung mit sich bringt.
Bei auf dem Boden 6a der Vertiefung 6 aufgelegtem kleinen Finger ist der erste Außenkonturverlauf 4 für die Auflage von Ringfinger und/oder Mittelfinger und/oder Zeigefinger und/oder Daumen vorgesehen sowie ausgebildet. Im Ausführungsbeispiel ist anhand des nachfolgend definierten Seitenbereichs der erste Außenkonturverlauf 4 für die Auflage des Großteils des beim Halten des Handgriffs 2 mit diesem in Kontakt stehenden Ringfingers sowie für den gesamten mit dem Handgriff in Kontakt stehenden Teil von Mittelfinger sowie Zeigefinger und Daumen - sofern hierzu Folgendes in etwa zutrifft: Die Größe des Handgriffs wird derart gewählt, dass bei dessen Umgreifen um seine Längsachse zwischen Fingerkuppen und dem Handballen etwa 1 bis 3 Millimeter Abstand sind. Siehe in diesem Zusammenhang vor allem auch Fig. 3. Generell aber kann der erste Außenkonturverlauf 4 als jener Teil des Handgriffs angesehen werden, auf welchem speziell der Mittelfinger der mit dem Handgriff in Kontakt stehenden Hand aufgelegt wird. Für diesen kann eine Längserstreckung von 1 ,5 bis 3 cm vorgesehen sein. In Bezug auf den Umfang dieses ersten Außenkontur- verlaufs 4 radial um die Längsachse L kann dessen gemittelter Wert um diese Längserstreckung vorgesehen sein.
Des Weiteren ist die Vertiefung 6 rotationssymmetrisch um die zentrale Längsachse L des Handgriffs 2 ausgebildet. Dies bedeutet, dass die gesamte Vertiefung 6 und demnach auch ihr Boden 6a in jeder Drehlage um die zentrale Längsachse L des Handgriffs 2 in identer Weise vorliegen. Dadurch wird etwa die Handhabungsfreundlichkeit des Handgriffs verbessert - bei Rotation des Handgriffs in der ihn haltenden Hand um dessen Längsachse L ist die Vertiefung 6 im Handgriffquerschnitt also stets ident vorhanden, sodass sich der erfindungsgemäße Handgriff bzw. ein mit diesem verbundener oder diesen aufweisender Sportschläger für unterschiedliche Arten der Haltung
- für Vorhand-, Rückhandgriff usw. - eignet und die genannten Vorteile zur Geltung kommen kann.
Die Vertiefung 6a im Handgriffquerschnitt 6 verengt und erweitert sich zu und von der zentralen Längsachse L des Handgriffs 2. Somit bildet der Boden 6a der Vertiefung 6 im Handgriffquerschnitt 6a deren mittleren Teil aus. Im Ausführungsbeispiel verjüngt und erweitert sich die Vertiefung 6 von ihrem Boden 6a kontinuierlich - womit in beide Richtungen entlang der Längsachse L sich im Querschnitt stetig erweiternde Seitenbereiche 6b, 6c vorliegen. Dadurch ist eine Symmetrie an der Vertiefung im Handgriffquerschnitt 6 gegeben, welche in gewissem Ausmaß auch eine variable Positionierung des für den Boden der Vertiefung im Handgriffquerschnitt 6a vorgesehenen Fingers und somit auch der Hand gewährleistet - etwa hinsichtlich des Winkels, mit dem dieser Finger zur Längsachse L des Handgriffs 2 bei dessen Halten ausgerichtet ist.
Erkennbar ist anhand der Figuren auch, dass die Vertiefung 6 einen Seitenbereich 6b aufweist, welcher sich vom Boden 6a der Vertiefung 6 in Richtung erstes Handgriffende 2a hinsichtlich der Außenkonturverläufe im Umfang radial um die Längsachse L - im Ausführungsbeispiel stetig - auf 100% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs 4 radial um die Längsachse L vergrößert. Somit geht der Seitenbereich 6b in den ersten Außenkonturverlauf 4 über und schließt an diesen an - was unter anderem eine einfache Herstellung ermöglicht. Des Weiteren erstreckt sich der Seitenbereich 6b um 12% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs 4 in Längserstreckung des Handgriffs 2, was die erwähnte vorteilhafte Abstimmung auf einen auf diesem aufgelegten Ringfinger haben kann.
Damit ist es möglich, einen Teil des Fingers, welcher neben dem auf dem Boden der Vertiefung 6a aufliegenden Finger angeordnet ist, auf den Seitenbereich 6b aufzulegen. Siehe hierzu Fig. 3, in welcher der kleine Finger - und zwar der gesamte Teil des kleinen Fingers, welcher mit dem Handgriff 2 bei dessen Halten in Kontakt steht - auf dem Boden 6a aufliegt und der Ringfinger teilweise, nämlich mit seinem distalen Fingerglied, auf dem Seitenbereich 6b aufgelegt wird. Somit wird durch den Seitenbereich 6b eine Verringerung des zu umgreifenden Handgriffumfangs für den Ringfinger erreicht, da der Ringfinger im Vergleich zum Mittelfinger einen geringeren Greifumfang aufweist. Folglich kann der Handgriff 2 auf einfache Weise und mit
gleichmäßiger über die Finger verteiltem Kraftaufwand fest gehalten werden. Dies ist auch der Verringerung der Gefahr des Verrutschens der Hand entlang der Längsachse L des Handgriffs 2 dienlich.
Beim Führen eines mit dem erfindungsgemäßen Handgriff 2 verbundenen oder diesen aufweisenden Sportschlägers 1 wird intuitiv mehr Druck durch den auf dem Seitenbereich 6b aufliegenden Teil des Ringfingers auf den Handgriff ausgeübt. Die Richtung dieses Drucks ist zur Radialen des Handgriffs 2 versetzt, wodurch eine Art Klemmung erreicht wird, was nicht nur das Halten des Handgriffs 2 verbessert, sondern auch zu einer Entlastung beim Greifen durch Mittel- und Zeigefinger sowie des Handgelenks führen kann. Somit ist auf besondere Weise die Manövrierbarkeit des Handgriffs 2 sowie eines mit diesem verbundenen Sportschlägers 1 erreichbar.
Zudem erstreckt sich der Boden der Vertiefung im Handgriffquerschnitt über eine Länge von 20% des Umfangs des ersten Außenkonturverlaufs in Längserstreckung des Handgriffs. Anhand dieses Merkmals erfolgt eine Abstimmung auf die Breite des kleinen Fingers der den Handgriff haltenden Hand. So ist vorsehbar, dass der Teil des kleinen Fingers einer den Handgriff 2 haltenden Hand, welcher mit dem Handgriff 2 in Kontakt steht, vollständig oder praktisch vollständig auf den Boden 6a der Vertiefung 6 aufgelegt werden kann - und diesen Boden 6a zumindest teilweise in seiner Längserstreckung praktisch vollständig bedeckt - was dazu führt, dass das distale Fingerglied des Ringfingers auf dem Seitenbereich 6b der Vertiefung aufliegt und derart in die Vertiefung 6 einmündet, also nicht oder nicht ausreichend Platz für ein überwiegendes Aufliegen auf dem Boden 6a der Vertiefung findet.
In Figur 3 ist erkennbar, dass das distale Fingerglied des Ringfingers teilweise auf dem Boden 6a der Vertiefung aufliegt - dennoch sind die genannten erfindungsgemäßen Vorteile erreichbar, da unter anderem auch bei weiter in Richtung zweites Handgriffende 2b positioniertem kleinen Finger über das distale Fingerglied des Ringfingers weiterhin der erläuterte Druck auf den Seitenbereich 6b ausgeübt werden kann. Der zweite Seitenbereich 6c, welcher am Boden 6a der Vertiefung 6 beginnt und sich in Richtung zweites Handgriffende 2b in seinem Durchmesser erweitert, bietet eine Begrenzung der Vertiefung 6, an welche der kleine Finger anliegen kann - womit die Gefahr des Verrutschens der Hand entlang der Längsachse L des Handgriffs verringert wird. Des Weiteren ist es möglich, durch die Begrenzung der Vertiefung 6 mithilfe des
zweiten Seitenbereich 6c auch die Positionierung und Lage eines Ringfingers verbessert vorzugeben und zu gewährleisten, womit folglich auch die Positionierung der weiteren Finger auf dem Handgriff verbesserbar oder leichter einzunehmen ist - im Speziellen auch die des distalen Fingerglieds des Ringfingers.
Des Weiteren ist die Vertiefung 6 im Wesentlichen stufen- und kantenfrei ausgebildet. Anhand dieses Merkmals werden unter anderem einfach Herstellung und gleichbleibende Haptik ermöglicht.
Im Ausführungsbeispiel endet die Vertiefung im Handgriffquerschnitt e in Richtung des zweiten Handgriffendes 2b mit einem gegenüber dem ersten Außenkonturverlauf 4 um 20% größeren Durchmesser. Das Ende der Vertiefung im Handgriffquerschnitt 6 in Richtung zweites Handgriffende 2b läuft in einem gegenüber dem mittleren Durchmesser des ersten Außenkonturverlaufs 4 also mit einem um 20% größeren Durchmesser aus. Dadurch ist ein verbessertes Anlegen der Handkante und/oder des Kleinfingerballens einer den Handgriff haltenden Hand erreichbar - womit dieser besser und leichter zu halten ist.
Zudem ist anhand der Figuren erkennbar, dass der zweite Greifbereich 3b ab dem Ende der Vertiefung im Handgriffquerschnitt 6 in Richtung zweites Handgriffende 2b mit sich um 15% verringerndem Querschnitt im Vergleich zu diesem Ende der Vertiefung im Handgriffquerschnitt 6 endet. Dies erfolgt über eine Länge von 0,7 cm in Längserstreckung des Handgriffs 2. Dies kann es sich als vorteilhaft herausstellen, nämlich speziell, falls der Handgriff 2 derart gehalten wird, dass dessen zweites Ende 2b an der Mitte des Kleinfingerballen anliegt oder der Handgriff noch weiter in Richtung Handflächenmitte gehalten wird - was bei Nutzung eines Tennisschlägers 1 etwa gezielt erfolgt, um die Reichweite zu vergrößern oder um eine zusätzliche Beweglichkeit im Handgelenk zu erreichen.
Um diese Vorteile bei Haltung des Handgriffs 2 mit seinem zweiten Ende 2b an der Mitte des Kleinfingerballen oder noch weiter in Richtung Handflächenmitte anliegend zu erreichen, kann alternativ vorgesehen sein - was jedoch in den Figuren nicht dargestellt ist -, dass das Ende der Vertiefung im Handgriffquerschnitt 6 in Richtung des zweiten Handgriffendes 2b sowie der gesamte daran anschließende zweite
Außenkonturverlauf 5 bis zum zweiten Handgriffende 2b im Wesentlichen denselben Durchmesser wie der erste Außenkonturverlauf 4 aufweisen. Bei dieser Ausführungsform ist für einen Erwachsenen eine Länge des zweiten Greifbereichs 3b vom zweiten Handgriffende 2b bis zum Ende der Vertiefung 6 in Richtung des zweiten Handgriffendes 2b von vorzugsweise 1 ,3 cm in Längserstreckung des Handgriffs 2 vorgesehen.
In den Figuren ist zudem ein Ringband 10 erkennbar, welches mit der Oberfläche des ersten Greifabschnitts 3a des Handgriffs 2 verbunden ist - es um läuft dessen zentrale Längsachse L durchgehend und radial. Das Ringband 10 besteht für ein einfaches Verbinden aus einem Gummimaterial, ist somit elastisch und weist im entspannten Zustand etwa ein Drittel bis die Hälfte des Durchmessers des ersten Greifabschnitts auf, für welchen es vorgesehen ist.
Zur Eignung für eine möglichst große Bandbreite verschiedener Handgriffdurchmesser ist das Ringband im entspannten Zustand mit einem Ringdurchmesser von 1 bis 2 cm vorgesehen. Der Ringdurchmesser ist an die Banddicke und Elastizität des Ringbands anzupassen - um auch ein sicheres sowie festes kraftschlüssiges Verbinden mit einem Handgriff 2 zu gewährleisten.
Als Banddicke, also als Materialstärke des Bands 10, können beispielsweise 0,05 bis 0,1 cm ausreichen, damit sich - abgesehen von aufgrund der Verdickung ausgebildeten Erhebungen 11 - anhand des Ringbands 10 möglichst geringe Änderungen des ersten Außenkonturverlaufs ergeben.
Erfindungsgemäß bildet das Ringband 10 - im Ausführungsbeispiel zwei - in seinem Umlauf einander gegenüberliegende Verdickungen 11 aus, welche Verdickungen 11 nach Anbringen des Ringbands 10 am Handgriff 2 an diesem radiale Erhebungen 11 ausbilden. Die Erhebungen 11 sind also von der Oberfläche des Handgriffs 2 weg nach außen abstehend gerichtet.
Im Speziellen als vorteilhaft ist die Erhöhung der Kontaktfläche für eine den Handgriff 2 haltenden Hand aufgrund der Erhebung 11 das Band 10. Dieser Vorteil kann sich insbesondere auch in Kombination mit dem erfindungsgemäßen zweiten Außenkonturverlauf 5 auszeichnen, da die Erhöhung 11 etwa dazu beitragen kann, dass die Kontaktfläche mit anderen Teilen der Hand als im Bereich die Kraft, mit
welcher der Handgriff gehalten wird, über die Finger der Hand noch weiter vergleichmäßigt.
Durch die Verdickungen 11 ist die Banddicke des Bands 10 in deren Bereich auf 0,1 bis 0,45 cm - im Ausführungsbeispiel auf 0,2 cm - verdickt. Des Weiteren ist anhand der Figuren erkennbar, dass die Verdickungen 11 in Draufsicht auf das Band 10 kreisrund, insbesondere mit einem Durchmesser von 0,3 bis 1 ,5 cm - im Ausführungsbeispiel 0,5 cm. Derart sind die Verdickungen 11 - welche am Handgriff vorzugsweise etwa im Bereich der Mitte des Handtellers durch Positionierung des Ringbands 10 vorzusehen sind - den anatomischen Gegebenheiten einer durchschnittlichen Hand eines Erwachsenen beim Halten des Handgriffs besonders angepasst.