EP4452819B1 - Antriebsaufnahme zur aufnahme und abstützung einer antriebseinheit einer fahrtreppe oder eines fahrsteigs, montagebausatz sowie verfahren und verwendung - Google Patents
Antriebsaufnahme zur aufnahme und abstützung einer antriebseinheit einer fahrtreppe oder eines fahrsteigs, montagebausatz sowie verfahren und verwendungInfo
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- EP4452819B1 EP4452819B1 EP22830271.7A EP22830271A EP4452819B1 EP 4452819 B1 EP4452819 B1 EP 4452819B1 EP 22830271 A EP22830271 A EP 22830271A EP 4452819 B1 EP4452819 B1 EP 4452819B1
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Antriebsaufnahme zur Aufnahme und Abstützung einer Antriebseinheit einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteigs, insbesondere in einer Anordnung an einem Antriebsstrang der Fahrtreppe bzw. des Fahrsteigs, mit zwei Platten mit Befestigungsmitteln zum Abstützen und Befestigen der Antriebseinheit. Die Erfindung betrifft auch eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig mit einer solchen Antriebsaufnahme sowie einen Montagebausatz für eine solche Antriebsaufnahme. Des Weiteren betrifft die vorliegende Erfindung auch ein Verfahren zum Bereitstellen und zumindest teilweise Verbauen einer Antriebsaufnahme zur Aufnahme und Abstützung einer solchen Antriebseinheit. Nicht zuletzt betrifft die vorliegende Erfindung auch die Verwendung von zwei Platten zum Bereitstellen und zumindest teilweise Verbauen einer solchen Antriebsaufnahme.
- In vielen Fahrtreppen sind die Abstützstrukturen insbesondere betreffend Antriebseinheit und gegebenenfalls auch weitere Antriebskomponenten vergleichsweise streng vordefiniert, insbesondere was deren relative Position, Anordnung, Ausrichtung und Zweckbestimmung betrifft. Jedoch für den Fall, dass beispielsweise eine neue Art von Antrieb bzw. eine Antriebseinheit mit einer neuen/abweichenden Art von Basis (bzw. Aufstandsbereich) eingebaut oder auszutauschende Antriebskomponenten verändert werden sollen, kommt auf die Ingenieure sehr viel Aufwand zu, was die (konstruktive, strukturelle) Umgestaltung der jeweiligen Fahrtreppe und deren Abstützstrukturen und Verstrebungen und Träger oder z.B. Anpassungen an einem Getriebegehäuse betrifft. Insbesondere bei Antriebseinheiten mit einer vom Üblichen abweichenden anderen Art von Basis oder Abstützung oder Grundfläche muss die Art der Abstützung an der Tragstruktur der Fahrtreppe oder beispielsweise auch eine weitere Komponente des Antriebsstrangs, z.B. ein Getriebegehäuse (Größe, relative Anordnung oder dergleichen), neu konzipiert werden, was vergleichsweise hohen Aufwand und hohe Kosten mit sich bringen kann. In manchen Fällen scheint es nahezu unmöglich oder zumindest nicht sinnvoll zu sein, ein Antriebskonzept zu erneuern, insbesondere dann, wenn z.B. keine Schweißarbeiten an der Struktur der Fahrtreppe zulässig sind. Man kann es auch so ausdrücken: Ein Wechsel oder eine Erneuerung der Art der Antriebseinheit wird bei sehr vielen Fahrtreppen allein schon dadurch vereitelt bzw. als nicht realisierbar eingeschätzt, dass der damit einher gehende konstruktive Umbau der Fahrtreppenabstützstruktur und/oder die dafür erforderlichen Umgestaltungen weiterer betroffener Komponenten zu aufwändig würden oder nicht zulässig wären. Insofern wird bisher üblicherweise nur ein Austausch von gleichen Antriebseinheiten vorgenommen (insbesondere identische Konfiguration, 1:1 Übereinstimmung); andere Optionen sind bisher nicht greifbar, zumindest nicht unter vertretbarem Aufwand.
- Bislang bekannt sind standardisierte Antriebsfundamente oder Basisabstützstrukturen, welche zwar die Verwendung bzw. die Montage standardisierter Antriebskomponenten ermöglichen, jedoch vergleichsweise unflexibel sind und z.B. den Einbau von neuartigen, gegebenenfalls von bisherigem Standard abweichenden Komponenten sehr erschweren oder sogar unmöglich machen.
- Die Veröffentlichungen
DE 10 2017 218 291 A1 und beschreiben Anordnungen zur Aufnahme einer Antriebseinheit einer Fahrtreppe, welche eine translatorische Variation der Abstützposition mittels Führungsschienen oder Langlöchern ermöglichen.JP 2010-6 542 A CN 203 021 155 U offenbart die Merkmale des Anspruchs 1, mit Ausnahme, dass die Antriebsaufnahme ein positionsvariables Befestigungsmittel aufweist mittels welchem die Befestigungsposition der Antriebseinheit relativ zu den Platten und/oder deren Befestigungspunkte an den Platten variabel vordefinierbar sind und das wenigstens eine der Platten höhenvariabel in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur der Fahrtreppe montierbar ist. - Ausgehend von dieser Situation ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung und ein Verfahren bereitzustellen, womit eine Implementierung einer anderen oder neuartigen Antriebseinheit in einer bereits bestehenden Fahrtreppe oder eines Fahrsteigs vereinfacht werden kann, insbesondere zwecks Ersatz einer bereits verbauten Antriebseinheit. Die Aufgabe besteht insbesondere auch darin, eine Antriebseinheit und optional auch diesbezügliche Antriebskomponenten im/am Antriebsstrang einer Fahrtreppe (bzw. eines Fahrsteigs) derart in der Fahrtreppe verbauen zu können, dass die Antriebseinheit auf einfache Weise ausgetauscht oder durch eine andersartige Antriebseinheit ersetzt werden kann.
- Die Aufgabe der Erfindung wird durch die Merkmale der unabhängigen Hauptansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen angegeben. Sofern technisch möglich, kann die Lehre der jeweiligen Unteransprüche beliebig mit der Lehre der weiteren Haupt- und Unteransprüche kombiniert werden.
- Insbesondere wird die Aufgabe demnach gelöst durch eine Antriebsaufnahme zur Aufnahme und Abstützung einer Antriebseinheit einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteigs, insbesondere in einer Anordnung an einem Antriebsstrang der Fahrtreppe (bzw. des Fahrsteigs), mit zwei Platten mit Befestigungsmitteln zum Abstützen und Befestigen der Antriebseinheit;
wobei die Antriebsaufnahme wenigstens einen an wenigstens einem Träger einer Tragstruktur der Fahrtreppe (bzw. des Fahrsteigs) abstützbaren Querträger aufweist, welcher eingerichtet und angeordnet/anordenbar ist zum Verbinden mit den Platten, insbesondere mit den Platten und dem Querträger in vorgegebener Relativposition zueinander, wobei die Platten wenigstens ein positionsvariables Befestigungsmittel, insbesondere wenigstens ein Langloch aufweisen, mittels welchem die Befestigungsposition der Antriebseinheit relativ zu den Platten und/oder deren Befestigungspunkte an den Platten variabel vordefinierbar sind. Dies liefert neue Optionen im Zusammenhang mit Einbau, Austausch, Wartung und/oder Erweiterung von Antriebskomponenten, insbesondere von der Antriebseinheit von Fahrtreppen. Dabei können wahlweise mehrere Maßnahmen parallel oder alternativ realisiert werden. insbesondere das Verstärken oder Ergänzen einzelner Träger (insbesondere in Verbindung mit der Verwendung von Verbindungsadaptern), und/oder Bereitstellen einer teilweise vormontierten Baugruppe einschließlich der Antriebseinheit und Verbauen dieser Baugruppe in der Fahrtreppe. Insbesondere können auch die folgenden Vorteile genannt werden: hohe Flexibilität und Variabilität bei der Auswahl und dem Austausch von Antriebseinheiten; minimierte Eigenentwicklungen oder konstruktive Veränderungen seitens der Hersteller/Betreiber von Fahrtreppen; Flexibilität in Wartungssachen, insbesondere dank vergleichsweise vieler Austausch-Optionen; Kosteneinsparpotentiale insbesondere dank Verzicht auf nur eine einzige vordefinierte Art der Antriebsaufnahme. - Nachfolgend werden vorteilige Aspekte der beanspruchten Erfindung erläutert und weiter nachfolgend bevorzugte modifizierte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Erläuterungen, insbesondere zu Vorteilen und Definitionen von Merkmalen, sind dem Grunde nach beschreibende und bevorzugte, jedoch nicht limitierende Beispiele. Dabei wird mit dem Begriff "Fahrtreppe" jeweils analog auch eine Anwendung für Fahrsteige bezeichnet, sofern dies nicht explizit negiert wird (zur Vermeidung von Redundanz wird im Folgenden im Wesentlichen nur der Begriff "Fahrtreppe" verwendet); insofern betrifft die vorliegende Erfindung analog beide Anwendungen. Sofern eine Erläuterung limitierend verstanden werden soll, wird dies ausdrücklich erwähnt.
- Mit anderen Worten ist insbesondere vorgesehen, dass die Antriebsaufnahme eine Art Adapterfunktion für die Befestigung unterschiedlicher Antriebseinheiten bereitstellen kann, wobei die Antriebsaufnahme derart mit der Tragstruktur verbunden werden kann, dass die Antriebseinheit auf vorteilhafte Weise in die Fahrtreppe integriert/eingebaut werden kann.
- Die jeweilige Platte kann insbesondere auch ein Auflager für die Antriebseinheit bilden. Insbesondere können alle an der Antriebseinheit wirkenden Kräfte allein über die beiden Platten auf die Tragstruktur der Fahrtreppe übertragen werden, insbesondere derart, dass ein Kraftfluss vom Antriebsstrang jedenfalls über diese Platten in die Tragstruktur weitergeleitet wird.
- Dabei weist die Antriebsaufnahme zwei Platten auf, welche mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels, insbesondere mittels wenigstens eines Winkelprofils, positions-/größenvariabel miteinander verbindbar/verbunden sind, insbesondere größenvariabel in Längsrichtung (x). Dies liefert eine noch bessere Variabilität und auch vorteilhafte Zugänglichkeit.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist die Antriebsaufnahme zwei Platten auf, welche mittels wenigstens eines Winkelprofils positions-/größenvariabel miteinander verbindbar/verbunden sind, insbesondere größenvariabel in Längsrichtung (x).
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel sind die Platten indirekt mittelbar mit dem wenigstens einen Querträger verbindbar/verbunden, insbesondere durch Zwischenschalten wenigstens eines (Längs-)Verstärkungselements, insbesondere indem die Platten auf dem wenigstens einen (Längs-)Verstärkungselement montiert sind und indem das wenigstens eine (Längs-)Verstärkungselement mit dem Querträger verbunden ist. Dies ermöglicht nicht zuletzt das Bereitstellen eines Auflagers ohne große/aufwändige Eingriffe an der Tragstruktur vornehmen zu müssen, wobei die Verbindungen der einzelnen Komponenten vorteilhafter Weise reversibel/demontierbar ausgeführt sind. Dabei besteht die Herangehensweise auch darin, die vorhandene Tragstruktur durch vergleichsweise einfache Maßnahmen zu verstärken bzw. zu erweitern, insbesondere in Kombination mit entsprechenden (form-/kraftschlüssigen) Verbindungsadaptern, und die Antriebseinheit danach im verstärkten Bereich zu verbauen. Diese Herangehensweise liefert auch Vorteile hinsichtlich des vergleichsweise geringen erforderlichen Materialeinsatzes, einfacher Handhabung und überschaubaren logistischen Aufwands.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist eine der Platten direkt unmittelbar mit dem wenigstens einen Querträger verbindbar/verbunden, insbesondere indem die entsprechende Platte in der Draufsicht in einer den Querträger überlappenden Anordnung oder zumindest in einer direkt an den Querträger angrenzenden Anordnung (also ohne Längsversatz) angeordnet ist, insbesondere mit den Platten strukturell unterstützt mittels wenigstens eines (Längs-)Trägerelements. Dies ermöglicht nicht zuletzt auch das Bereitstellen einer vormontierten oder vorgeschweißten Unterbaugruppe, die wahlweise auch bereits eine/die vormontierte Antriebseinheit umfassen kann. Dabei besteht die Herangehensweise auch darin, die vormontierte bzw. verschweißte Baugruppe zunächst mit der Antriebseinheit zusammen vorzumontieren, um danach die gesamte Baugruppe an der Tragstruktur zu befestigen. Diese Herangehensweise kann sich beispielsweise auch dann als bevorzugt erweisen, wenn durch das externe Verbauen der Antriebseinheit Handhabungsvorteile erzielt werden können, und wenn die Baugruppe derartig ausgelegt werden kann, dass die Montage an der Tragstruktur an einigen wenigen vergleichsweise festen/stabilen Befestigungspunkten/Schnittstellen realisiert werden kann.
- Dabei ist wenigstens eine der Platten höhenvariabel in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur montierbar, insbesondere indem die entsprechende Platte an einen (dritten) sich in Höhenrichtung erstreckenden Träger der Tragstruktur der Fahrtreppe montierbar/befestigbar ist. Dies begünstigt nicht zuletzt auch eine Optimierung der Höhenposition der Antriebseinheit, ohne aufwändige konstruktive Änderungen vornehmen zu müssen.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist wenigstens eine der Platten höhenvariabel in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur montierbar, nämlich indem die wenigstens eine Platte an einen (dritten) sich in Höhenrichtung erstreckenden Träger der Tragstruktur der Fahrtreppe montierbar/befestigbar ist.
- Dabei definieren die Platten einen Zugangsbereich, über welchen die Antriebseinheit in einem auf den Platten montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt, insbesondere einen zwischen den beiden Platten definierten Zugangsbereich, wobei der Zugangsbereich in Längserstreckung bevorzugt größer ist als der von wenigstens einer der Platten überdeckte Bereich. Dies steigert noch weiter die Variabilität und Praktikabilität.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel definieren die Platten einen Zugangsbereich, über welchen die Antriebseinheit in einem auf den Platten montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt, wobei die Antriebsaufnahme einen zwischen den beiden Platten definierten Zugangsbereich aufweist, wobei der Zugangsbereich in Längserstreckung größer ist als der von wenigstens einer der Platten überdeckte Bereich.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel weist der für eine Antriebeinheit gemäß der vorliegenden Offenbarung eingerichtete Montagebausatz mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels positions-/größenvariabel miteinander verbindbare Platten auf, wobei der Montagebausatz ferner zumindest aufweist: die Komponenten Querträger und wenigstens ein mit den Platten verbindbares (Längs-)Verstärkungselement. Dies begünstigt insbesondere das reversible Montieren, insbesondere gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, insbesondere mit dem Montieren der Antriebseinheit als letztem Montageschritt.
- Dabei weist der Montagebausatz mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels positions-/größenvariabel miteinander verbindbare Platten auf, wobei der Montagebausatz ferner zumindest aufweist: die jeweils mit den Platten verbindbaren Komponenten wenigstens eine (Quer-)Verstärkungsplatte und wenigstens ein (Längs-)Trägerelement und wahlweise auch Befestigungsmittel zwischen der entsprechende Platte und dem entsprechenden Querträger, insbesondere Befestigungskeile aus Kunststoff. Dies begünstigt insbesondere das Bereitstellen einer bereits vormontierten Unterbaugruppe, insbesondere gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel.
- Die zuvor weiter oben definierte Aufgabe wird auch gelöst durch eine Fahrtreppe oder einen Fahrsteig mit einer zuvor weiter oben beschriebenen Antriebsaufnahme, wobei eine Antriebseinheit der Fahrtreppe mittels der Antriebsaufnahme an einer Tragstruktur der Fahrtreppe abgestützt ist. Dies liefert zuvor beschriebene Vorteile, insbesondere im Zusammenhang mit Wartung und/oder Austausch von Antriebskomponenten.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel ist im verbauten Zustand zwischen den beiden Platten der Antriebsaufnahme unterhalb der Antriebseinheit ein Zugangsbereich oder eine Kavität gebildet. Dies liefert weitere Vorteile in Hinblick auf den Zugang und die Einbausituation und die Unabhängigkeit von der individuellen konstruktiven oder größen-/formentechnischen Ausgestaltung der Antriebseinheit.
- Die zuvor weiter oben definierte Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Bereitstellen und zumindest teilweise Verbauen einer Antriebsaufnahme gemäß der vorliegenden Offenbarung zur Aufnahme und Abstützung einer Antriebseinheit einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteigs, insbesondere einer zuvor weiter oben beschriebenen Antriebsaufnahme, wobei wenigstens zwei Platten mit Befestigungsmitteln zum Abstützen und Befestigen der Antriebseinheit bereitgestellt werden, wobei wenigstens eine der Platten mit wenigstens einem an wenigstens einem Träger einer Tragstruktur der Fahrtreppe abstützbaren Querträger verbunden wird, wobei die Antriebseinheit mittels der Platten und mittels wenigstens eines positionsvariablen Befestigungsmittels relativ zu den Platten an einem oder mehreren Befestigungspunkten an den Platten und dadurch auch an der Tragstruktur befestigt wird. Dies liefert zuvor beschriebene Vorteile, insbesondere im Zusammenhang mit dem Austausch oder der Neukonzipierung von Antriebseinheiten.
- Dabei weist die Antriebsaufnahme zwei Platten auf, welche mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels, insbesondere mittels wenigstens eines Winkelprofils, positions-/größenvariabel miteinander verbunden werden, insbesondere größenvariabel in Längsrichtung x. Dies vergrößert die Variabilität und kann auch eine vorteilhafte Kavität zwischen den Platten bereitstellen. Die entsprechend angeordneten Antriebskomponenten sind demnach noch leichter zugänglich und leichter zu warten und/oder zu (de)montieren.
- Dabei ist wenigstens eine der Platten höhenvariabel montierbar in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur der Fahrtreppe, wobei die Platten derart verbaut sind, dass die Platten einen Zugangsbereich definieren, über welchen die Antriebseinheit in einem auf den Platten montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird wenigstens eine der Platten indirekt mittelbar mit dem wenigstens einen Querträger verbunden, indem die wenigstens eine Platte mit wenigstens einem (Längs-)Verstärkungselement verbunden wird, insbesondere darauf aufgelagert wird, welches mit dem Querträger verbunden ist/wird, insbesondere beidseitig mit zwei gegenüberliegenden Querträgern oder mit einem Querträger und einem quer verlaufenden Rahmenteil der Tragstruktur. Dies begünstigt nicht zuletzt ein Vorgehen, bei welchem lediglich einzelne Verstärkungselemente an der Tragstruktur vorgesehen werden müssen, um die Antriebsaufnahme vorteilhaft flexibel/variabel mit der Tragstruktur verbinden zu können.
- Gemäß einem Ausführungsbeispiel wird eine der Platten direkt unmittelbar mit dem wenigstens einen Querträger verbunden, indem die entsprechende Platte in der Draufsicht in einer den Querträger überlappenden Anordnung oder zumindest in einer direkt an den Querträger angrenzenden Anordnung angeordnet wird und auf dem Querträger auflagernd mit dem Querträger verbunden wird, insbesondere mit den Platten strukturell unterstützt mittels wenigstens eines (Längs-)Trägerelements. Dies ermöglicht nicht zuletzt auch, eine vormontierte und/oder teilweise verschweißte Unterbaugruppe bereitzustellen. Diese Unterbaugruppe kann dann wahlweise zunächst mit der Antriebseinheit verbaut werden, bevor die gesamte Anordnung mit der Tragstruktur verbunden wird.
- Dabei wird mittels der Platten ein Zugangsbereich definiert, über welchen die Antriebseinheit in einem auf den Platten montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt, wobei der Zugangsbereich bevorzugt durch die beiden Platten durch einen/den zwischen den Platten aufgespannten Freiraum definiert wird, wobei der Zugangsbereich in Längserstreckung x bevorzugt größer ist als der von den Platten überdeckte Bereich. Dies liefert nicht nur eine/die Adapterfunktion für unterschiedliche Typen von Antriebseinheiten, sondern kann darüber hinaus auch weitere Vorteile hinsichtlich Zugänglichkeit der einzelnen/jeweiligen verbauten Antriebseinheit sicherstellen, liefert also Vorteile für die Handhabung in der Praxis über die gesamte Lebensdauer des Systems.
- Die zuvor weiter oben definierte Aufgabe wird auch gelöst durch Verwendung von zwei Platten zum Bereitstellen und zumindest teilweise Verbauen einer Antriebsaufnahme zur Aufnahme und Abstützung einer Antriebseinheit einer Fahrtreppe oder eines Fahrsteigs, wobei mittels der Platten eine Adapterfunktion zur reversiblen demontierbaren Befestigung unterschiedlicher Typen von Antriebseinheiten bereitgestellt wird, indem in wenigstens einer Raumrichtung positionsvariable Befestigungsmitteln zum Abstützen und Befestigen der Antriebseinheit an den Platten bereitgestellt werden, wobei wenigstens eine der Platten mit wenigstens einem an wenigstens einem Träger einer Tragstruktur der Fahrtreppe abstützbaren Querträger verbunden wird, wobei die Antriebseinheit mittels der Platten und mittels wenigstens eines positionsvariablen Befestigungsmittels relativ zu den Platten an einem oder mehreren Befestigungspunkten an den Platten und dadurch auch an der Tragstruktur befestigt wird, wobei die beiden Platten mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels positions-/größenvariabel miteinander verbunden werden, mit wenigstens einer der Platten höhenvariabel montierbar in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur der Fahrtreppe, wobei die Platten derart verbaut sind, dass die Platten einen Zugangsbereich definieren, über welchen die Antriebseinheit in einem auf den Platten montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt. Dies liefert zuvor beschriebene Vorteile.
- Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Die Formulierung Figur ist in den Zeichnungen mit Fig. abgekürzt. Es zeigen
- Fig. 1
- in teilweise schematischer Darstellung in perspektivischer Ansicht von oben eine Antriebsaufnahme gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 2
- in teilweise schematischer Darstellung in perspektivischer Ansicht von oben eine Antriebsaufnahme gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung;
- Fig. 3
- in teilweise schematischer Darstellung in perspektivischer Ansicht von der Seite Komponenten einer Fahrtreppe sowie optionale Anordnungspunkte für eine Antriebsaufnahme gemäß Ausführungsbeispielen Erfindung;
- Die beschriebenen Ausführungsbeispiele sind lediglich Beispiele, die im Rahmen der Ansprüche auf vielfältige Weise modifiziert und/oder ergänzt werden können. Jedes Merkmal, das für ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben wird, kann eigenständig oder in Kombination mit anderen Merkmalen in einem beliebigen anderen Ausführungsbeispiel genutzt werden. Jedes Merkmal, das für ein Ausführungsbeispiel einer bestimmten Anspruchskategorie beschrieben wird, kann auch in entsprechender Weise in einem Ausführungsbeispiel einer anderen Anspruchskategorie eingesetzt werden. Die Bezugszeichen werden zunächst allgemein beschrieben; eine individuelle Bezugnahme erfolgt im Zusammenhang mit der jeweiligen Figurenbeschreibung.
- Eine Fahrtreppe 1 weist wenigstens eine Antriebseinheit 3 auf, die an einer Trag-/Abstützstruktur 5 der Fahrtreppe (insbesondere an einem Tragwerk mit Tragwerk-/Abstützelementen) abgestützt ist. Die Tragstruktur 5 bildet beispielsweise eine insbesondere in einer zumindest annähernd horizontal verlaufenden xy-Ebene angeordnete Rahmenstruktur 5a. Die Tragstruktur 5 umfasst beispielsweise wenigstens einen ersten Träger 5.1 (insbesondere Parallelträger unterhalb von Antriebseinheit), wenigstens einen zweiten Träger 5.2 (insbesondere Querträger unterhalb von Antriebseinheit) und wenigstens einen dritten Träger 5.3 (insbesondere mit Erstreckung in Höhenrichtung).
- Eine Antriebsaufnahme 10, 10a umfasst zwei Platten, nämlich eine erste und eine zweite Platte 12a, 12b, an welcher/welchen positionsvariable Befestigungsmittel 12.1 (beispielsweise in Ausgestaltung als Langlöcher, wobei entsprechende Verbindungsadapter dafür vorgesehen sein können) vorgesehen sind. Die entsprechende Platte 12a, 12b wird an wenigstens einem Querträger 16 (insbesondere Querträger aus Blechmaterial) mittels Einstellmitteln 16.1 (beispielsweise in Ausgestaltung als Langlöcher, Durchgangslöcher, Schlitze, Einkerbungen oder dergleichen, wobei entsprechende Verbindungsadapter dafür vorgesehen sein können) befestigt, wobei der wenigstens eine Querträger 16 auf dem wenigstens einen ersten Träger 5.1 auflagert oder daran befestigt ist. Die beiden Plattenteile 12a, 12b können mittels Größeneinstellmitteln 14 (insbesondere wenigstens einem Winkelprofil) mit Befestigungsmitteln 14.1 (beispielsweise in Ausgestaltung als Langlöcher mit korrespondierend dafür vorgesehenen Schrauben oder anderweitigen Verbindungsadaptern) in der gewünschten Relativposition relativ zueinander und auch relativ zur Antriebseinheit montiert werden. Je nach Einbausituation und Antriebsart kann es vorteilhaft sein, an einem der freien Enden der Platte(n) eine (Quer-)Verstärkungsplatte 15 vorzusehen, insbesondere in Querausrichtung y quer zur Längserstreckung x. Auch kann es vorteilhaft sein, wenigstens ein (Längs-)Trägerelement 19 oder eine gleichwirkende (Längs-)Trägereinheit zur besseren Abstützung der Platten aneinander vorzusehen, insbesondere in einer Ausrichtung zumindest annähernd orthogonal zum Querträger. Die Komponenten 15, 19 können wahlweise reversibel montiert sein oder verschweißt sein. Wahlweise können die Komponenten 15, 19 auch entfallen, insbesondere dann, wenn die Platte(n) auf wenigstens einem (Längs-)Verstärkungselement 17 (insbesondere Winkelprofil) mit Einstellmitteln 17.1 (beispielsweise in Ausgestaltung als Langloch) auflagern können.
- Sofern zwei Plattenteile 12a, 12b verwendet werden, sind diese bevorzugt in einem Längsabstand zueinander angeordnet, so dass dazwischen eine Kavität V12 (insbesondere Aussparung, Zugangsbereich, offener Abschnitt) gebildet wird.
- Die Koordinatenachsen x, y, z deuten die Längs-, Quer- und Höhenrichtung an.
-
Figur 1 zeigt eine Antriebsaufnahme 10 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, bei welcher zwei Platten 12a, 12b mit einem Winkel 14 miteinander verbunden sind, und die Platten lagern auf zwei (Längs-)Verstärkungselementen 17 auf, die als U-Profil (wahlweise alternativ z.B. L- oder Z-Profil) ausgestaltet sind und mit Querträgern 5.2, 16 verbunden sind, beispielsweise auch verschweißt sein können. Bei dieser Ausgestaltung ist eine Größenvariation in Längsrichtung x problemlos möglich, denn die Verstärkungselemente 17 sind länger als der von den Platten 12a, 12b maximal abgedeckte Längsbereich. An den insbesondere für Schraubverbindungen vorgesehenen Verbindungspunkten (insbesondere an den Punkten 14.1, 17.1) können wahlweise Bolzen mit T-förmigem Kopf verbaut sein. An den einzelnen Verbindungpunkten können formschlüssige Adapter oder formschlüssig miteinander interagierende Verbindungspartner (so genannte Poka Yoke-Verbindungs-/Befestigungsmittel) vorgesehen sein. Wahlweise können zusätzliche (Unterleg-)Platten vorgesehen sein, insbesondere um eine Neigung oder einen Schiefstand einer Grundplatte/Basis ausgleichen zu können (z.B. 80x40x6mm). -
Figur 2 zeigt eine zumindest teilweise verschweißte Antriebsaufnahme 10a gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel, welche ebenfalls zwei mit einem Winkel 14 miteinander verbundene Platten 12a, 12b aufweist, wobei an einem der freien Enden der Platte(n) eine (Quer-)Verstärkungsplatte 15 vorgesehen ist, und wenigstens ein (Längs-)Trägerelement 19 zur besseren Abstützung der Platten aneinander ist unter den Platten vorgesehen. An der Schnittstelle zwischen wenigstens einer der Platten 12a, 12b und dem entsprechenden Querträger 16 können form-/kraftschlüssige Verbindungsadapter wie z.B. Keile, Spreizdübel oder dergleichen vorgesehen sein. Wahlweise ist die Verstärkungsplatte 15 direkt mit der Tragstruktur 5 der Fahrtreppe 1 verschraubt. Dank der vergleichsweise hohen Steifigkeit der inFig. 2 beschriebenen Baugruppe kann die Baugruppe auch zusammen mit einer Antriebseinheit vormontiert und erst danach eingebaut werden, und ein Einbau kann auch in einer Höhenposition erfolgen, die entkoppelt von der Ebene sein kann, in welcher die inFig. 1 beschriebenen Verstärkungselemente 17 bzw. Längsträger vorgesehen werden (welche bei vorliegendem Ausführungsbeispiel gemäßFig. 2 nicht erforderlich sind). -
Figur 3 zeigt die Fahrtreppe 1, wobei die Tragstruktur 5 bzw. eine dadurch gebildete Rahmenstruktur 5a schematisch angedeutet sind. Die relative Position der Antriebseinheit sowie der einzelnen Träger der Tragstruktur 5 kann freilich individuell spezifisch je Anlagentyp vordefiniert sein/werden. -
- 1
- Fahrtreppe (oder alternativ Fahrsteig)
- 3
- Antriebseinheit
- 5
- Trag-/Abstützstruktur, insbesondere Tragwerk mit Tragwerk-/Abstützelement(en)
- 5a
- Rahmenstruktur, insbesondere in xy-Ebene
- 5.1
- erster Träger, insbesondere Parallelträger unterhalb von Antriebseinheit
- 5.2
- zweiter Träger, insbesondere Querträger unterhalb von Antriebseinheit
- 5.3
- dritter Träger, insbesondere mit Erstreckung in Höhenrichtung
- 10
- Antriebsaufnahme
- 10a
- Antriebsaufnahme, verschweißt
- 12
- Platte
- 12a, 12b
- erste und zweite Platte
- 12.1
- positionsvariables Befestigungsmittel für Antriebseinheit
- 14
- Größeneinstellmittel, insbesondere Winkelprofil mit Befestigungsmitteln
- 14.1
- Befestigungsmittel
- 15
- (Quer-)Verstärkungsplatte, insbesondere in Querausrichtung
- 16
- Querträger/-strebe mit Einstellmitteln, insbesondere Querträger aus Blechmaterial
- 16.1
- Einstellmittel
- 17
- (Längs-)Verstärkungselement, insbesondere Winkelprofil mit Einstellmitteln
- 17.1
- Einstellmittel
- 19
- (Längs-)Trägerelement oder (Längs-)Trägereinheit, insbesondere orthogonal zu Querträger
- V12
- Kavität, insbesondere Aussparung, Zugangsbereich, offener Abschnitt
- x, y, z
- Längs-, Quer- und Höhenrichtung
Claims (15)
- Antriebsaufnahme (10, 10a) zur Aufnahme und Abstützung einer Antriebseinheit (3) einer Fahrtreppe (1) oder eines Fahrsteigs, mit zwei Platten (12a, 12b) mit Befestigungsmitteln (12.1) zum Abstützen und Befestigen der Antriebseinheit (3); dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsaufnahme (10, 10a) wenigstens einen an wenigstens einem Träger (5.1) einer Tragstruktur (5) der Fahrtreppe (1) abstützbaren Querträger (16) aufweist, welcher eingerichtet und angeordnet/anordenbar ist zum Verbinden mit den Platten (12a, 12b), wobei die Platten (12a, 12b) wenigstens ein positionsvariables Befestigungsmittel (12.1) aufweisen, mittels welchem die Befestigungsposition der Antriebseinheit relativ zu den Platten und/oder deren Befestigungspunkte an den Platten (12a, 12b) variabel vordefinierbar sind, wobei die beiden Platten (12a, 12b) mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels (14) positions-/größenvariabel miteinander verbindbar sind, wobei wenigstens eine der Platten (12a, 12b) höhenvariabel in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur (5) der Fahrtreppe (1) montierbar ist, wobei die Platten (12a, 12b) einen Zugangsbereich (V12) definieren, über welchen die Antriebseinheit (3) in einem auf den Platten (12a, 12b) montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt.
- Antriebsaufnahme (10, 10a) nach Anspruch 1, wobei die beiden Platten (12a, 12b) der Antriebsaufnahme (10, 10a) mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels (14), nämlich mittels wenigstens eines Winkelprofils, positions-/größenvariabel miteinander verbunden sind, insbesondere größenvariabel in Längsrichtung (x).
- Antriebsaufnahme (10, 10a) nach mindestens einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei die Platten ( 12a, 12b) indirekt mittelbar mit dem wenigstens einen Querträger (16) verbunden sind, insbesondere durch Zwischenschalten wenigstens eines (Längs-)Verstärkungselements (17), insbesondere indem die Platten (12a, 12b) auf dem wenigstens einen (Längs-)Verstärkungselement (17) montiert sind und indem das wenigstens eine (Längs-)Verstärkungselement (17) mit dem Querträger (16) verbunden ist.
- Antriebsaufnahme (10, 10a) nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, wobei eine der Platten (12a, 12b) direkt unmittelbar mit dem wenigstens einen Querträger (16) verbunden ist, insbesondere indem die entsprechende Platte (12b) in der Draufsicht in einer den Querträger (16) überlappenden Anordnung oder zumindest in einer direkt an den Querträger (16) angrenzenden Anordnung angeordnet ist, insbesondere mit den Platten (12a, 12b) strukturell unterstützt mittels wenigstens eines (Längs-)Trägerelements (19).
- Antriebsaufnahme (10, 10a) nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, wobei wenigstens eine der Platten (12a, 12b) höhenvariabel in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur (5) der Fahrtreppe (1) montierbar ist, nämlich indem die wenigstens eine Platte (12) an einen sich in Höhenrichtung erstreckenden Träger (5.3) der Tragstruktur (5) montierbar/befestigbar ist.
- Antriebsaufnahme (10, 10a) nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, wobei die Platten (12a, 12b) einen Zugangsbereich (V12) definieren, über welchen die Antriebseinheit (3) in einem auf den Platten (12a, 12b) montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt, wobei die Antriebsaufnahme einen zwischen den beiden Platten (12a, 12b) definierten Zugangsbereich (V12) aufweist, wobei der Zugangsbereich (V12) in Längserstreckung (x) größer ist als der von wenigstens einer der Platten (12a, 12b) überdeckte Bereich.
- Montagebausatz für eine Antriebsaufnahme (10, 10a) nach mindestens einem der vorgenannten Ansprüche, wobei der Montagebausatz mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels (14) positions-/größenvariabel miteinander verbindbare Platten (12a, 12b) aufweist, wobei der Montagebausatz ferner zumindest aufweist: entweder die Komponenten Querträger (16) und wenigstens ein mit den Platten verbindbares (Längs-)Verstärkungselement (17), oder die jeweils mit den Platten verbindbaren Komponenten wenigstens eine (Quer-)Verstärkungsplatte und wenigstens ein (Längs-)Trägerelement (19) und wahlweise auch Befestigungsmittel zwischen Platte und Querträger, insbesondere Befestigungskeile aus Kunststoff.
- Fahrtreppe (1) oder Fahrsteig mit einer Antriebsaufnahme (10, 10a) nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei eine Antriebseinheit (3) der Fahrtreppe (1) mittels der Antriebsaufnahme an einer Tragstruktur (5) der Fahrtreppe oder des Fahrsteigs abgestützt ist.
- Fahrtreppe oder Fahrsteig nach dem vorgenannten Anspruch, wobei im verbauten Zustand zwischen den beiden Platten (12a. 12b) der Antriebsaufnahme (10, 10a) unterhalb der Antriebseinheit (3) ein Zugangsbereich oder eine Kavität (V12) gebildet ist.
- Verfahren zum Bereitstellen und zumindest teilweise Verbauen einer Antriebsaufnahme (10, 10a) nach einem der Ansprüche 1 bis 6 zur Aufnahme und Abstützung einer Antriebseinheit (3) einer Fahrtreppe (1) oder eines Fahrsteigs, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Platten (12a, 12b) mit Befestigungsmitteln (12.1) zum Abstützen und Befestigen der Antriebseinheit (3) bereitgestellt werden, wobei wenigstens eine der Platten (12a, 12b) mit wenigstens einem an wenigstens einem Träger (5.1) einer Tragstruktur (5) der Fahrtreppe (1) oder des Fahrsteigs abstützbaren Querträger (16) verbunden wird, wobei die Antriebseinheit (3) mittels der Platten (12a, 12b) und mittels wenigstens eines positionsvariablen Befestigungsmittels (12.1) relativ zu den Platten an einem oder mehreren Befestigungspunkten an den Platten (12a, 12b) und dadurch auch an der Tragstruktur (5) befestigt wird, wobei die beiden Platten (12a, 12b) mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels (14) positions-/größenvariabel miteinander verbunden werden, mit wenigstens einer der Platten (12a, 12b) höhenvariabel montierbar in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur (5) der Fahrtreppe (1), wobei die Platten (12a, 12b) derart verbaut werden, dass die Platten einen Zugangsbereich (V12) definieren, über welchen die Antriebseinheit (3) in einem auf den Platten (12a, 12b) montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt.
- Verfahren nach dem vorgenannten Verfahrensanspruch, wobei die beiden Platten (12a, 12b) mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels (14), nämlich mittels wenigstens eines Winkelprofils, positions-/größenvariabel miteinander verbunden werden, nämlich größenvariabel in Längsrichtung (x).
- Verfahren nach mindestens einem der vorgenannten Verfahrensansprüche, wobei wenigstens eine der Platten (12a, 12b) indirekt mittelbar mit dem wenigstens einen Querträger (16) verbunden wird, indem die wenigstens eine Platte mit wenigstens einem (Längs-)Verstärkungselement (17) verbunden wird, insbesondere darauf aufgelagert wird, welches mit dem Querträger (16) verbunden ist/wird, insbesondere beidseitig mit zwei gegenüberliegenden Querträgern oder mit einem Querträger und einem quer verlaufenden Rahmenteil der Tragstruktur.
- Verfahren nach mindestens einem der vorgenannten Verfahrensansprüche, wobei eine der Platten (12a, 12b) direkt unmittelbar mit dem wenigstens einen Querträger (16) verbunden wird, indem die entsprechende Platte (12b) in der Draufsicht in einer den Querträger (16) überlappenden Anordnung oder zumindest in einer direkt an den Querträger (16) angrenzenden Anordnung angeordnet wird und auf dem Querträger (16) auflagernd mit dem Querträger (16) verbunden wird, insbesondere mit den Platten (12a, 12b) strukturell unterstützt mittels wenigstens eines (Längs-)Trägerelements (19).
- Verfahren nach mindestens einem der vorgenannten Verfahrensansprüche, wobei mittels der Platten (12a, 12b) ein Zugangsbereich (V12) definiert wird, über welchen die Antriebseinheit (3) in einem auf den Platten (12a, 12b) montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt, wobei der Zugangsbereich (V12) durch die beiden Platten (12a, 12b) durch einen/den zwischen den Platten aufgespannten Freiraum definiert wird, wobei der Zugangsbereich (V12) in Längserstreckung (x) größer ist als der von den Platten (12, 12a, 12b) überdeckte Bereich.
- Verwendung von zwei Platten (12a, 12b) zum Bereitstellen und zumindest teilweise Verbauen einer Antriebsaufnahme (10, 10a) zur Aufnahme und Abstützung einer Antriebseinheit (3) einer Fahrtreppe (1) oder eines Fahrsteigs, wobei mittels der Platten (12a, 12b) eine Adapterfunktion zur reversiblen demontierbaren Befestigung unterschiedlicher Typen von Antriebseinheiten bereitgestellt wird, indem in wenigstens einer Raumrichtung positionsvariable Befestigungsmitteln (12.1) zum Abstützen und Befestigen der Antriebseinheit (3) an den Platten bereitgestellt werden, wobei wenigstens eine der Platten (12a, 12b) mit wenigstens einem an wenigstens einem Träger (5.1) einer Tragstruktur (5) der Fahrtreppe (1) oder des Fahrsteigs abstützbaren Querträger (16) verbunden wird, wobei die Antriebseinheit (3) mittels der Platten (12a, 12b) und mittels wenigstens eines positionsvariablen Befestigungsmittels (12.1) relativ zu den Platten an einem oder mehreren Befestigungspunkten an den Platten (12a, 12b) und dadurch auch an der Tragstruktur (5) befestigt wird, wobei die beiden Platten (12a, 12b) mittels wenigstens eines Größeneinstellmittels (14) positions-/größenvariabel miteinander verbunden werden, mit wenigstens einer der Platten (12a, 12b) höhenvariabel montierbar in unterschiedlichen Höhenpositionen an der Tragstruktur (5) der Fahrtreppe (1), wobei die Platten (12a, 12b) derart verbaut sind, dass die Platten einen Zugangsbereich (V12) definieren, über welchen die Antriebseinheit (3) in einem auf den Platten (12a, 12b) montierten Zustand zumindest von unten zugänglich bleibt.
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