Kochfeldsystem und Verfahren zum Betrieb eines Kochfeldsystems
Stand der Technik
Die Erfindung betrifft ein Kochfeldsystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zum Betrieb eines Kochfeldsystems nach dem Oberbegriff des Anspruchs 13.
Aus dem Stand der Technik ist bereits ein Kochfeldsystem bekannt, welches eine Auf stellplatte und eine Heizvorrichtung aufweist. Während eines Kochprozesses kann es zu hohen thermischen Spannungen in der Aufstellplatte und damit zu einer Beschädigung der Aufstellplatte sowie zu einer Gefährdung eines Bedieners kommen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, ein gattungsgemäßes System mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Sicherheit, insbesondere einer Bedienersi cherheit, bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Pa tentansprüche 1 und 13 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildun gen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Vorteile der Erfindung
Die Erfindung geht aus von einem Kochfeldsystem, insbesondere einem Induktionskoch feldsystem, mit einer Aufstellplatte zur Aufstellung zumindest einer Aufstelleinheit und mit einer Heizvorrichtung, welche zumindest eine Heizeinheit, welche in zumindest einem Betriebszustand zur Beheizung der Aufstelleinheit vorgesehen ist, und eine Steuereinheit zur Ansteuerung der Heizeinheit aufweist.
Es wird vorgeschlagen, dass die Heizvorrichtung in dem Betriebszustand dazu vorgese hen ist, zur Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstellplatte zumindest eine Tem peraturkenngröße zu begrenzen, insbesondere unterhalb einer Grenzwerttemperatur zu halten.
Durch eine derartige Ausgestaltung kann eine hohe Sicherheit, und zwar insbesondere in Bezug auf einen Betrieb des Kochfeldsystems, erreicht werden. Ferner können thermi sche Spannungen der Aufstellplatte reduziert und eine Beschädigung, insbesondere ein
Zerbrechen, der Aufstellplatte, insbesondere einer Oberfläche der Aufstellplatte, sowie eine mögliche Beschädigung der Heizvorrichtung, verhindert werden. Damit kann eine besonders hohe Sicherheit für einen Bediener gewährleistet werden, sodass in dem Be triebszustand eine sichere Durchführung der Beheizung der Aufstelleinheit ermöglicht werden kann. Ferner kann ein Bedienkomfort gesteigert werden, da die Effizienz eines Kochprozesses für den Bediener lediglich unmerklich verringert wird. Des Weiteren kön nen aufgrund der Begrenzung auf zumindest die Temperaturkenngröße Aufstellplatten verwendet werden, welche sich von komplexen und teuren Aufstellplatten, wie beispiels weise Aluminium-Keramik Platten mit speziellen Diffusionsschichten zur Ableitung thermi scher Spannungen, unterscheiden. Dadurch können insbesondere Herstellungskosten reduziert werden. Insbesondere können bei Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstell platte alternative Aufstellplatten verwendet werden, welche insbesondere von ei ner Kochfeldplatte, insbesondere einer Glaskeramikplatte, verschieden ausgebildet sind.
Das Kochfeldsystem, insbesondere das Induktionskochfeldsystem, ist zu einer Verwen dung und/oder Anordnung in einer Küche vorgesehen. Das Kochfeldsystem kann eine Vielzahl an Einheiten und/oder Vorrichtungen aufweisen, welche zu einer Be- und/oder Verarbeitung von Lebensmitteln verwendet werden können. Beispielsweise könnte das Kochfeldsystem ein Teil einer Küchenvorrichtung sein und insbesondere zusätzlich zu mindest eine Abzugseinheit und/oder zumindest eine Sensoreinheit, insbesondere einen Temperatursensor, aufweisen, welcher zu einer Platzierung in einem Gargeschirr und/oder in einem Gargut vorgesehen sein könnte, beispielsweise in Form eines Brat spießes. Alternativ kann das Kochfeldsystem auch als ein Kochfeld, insbesondere ein Induktionskochfeld, ausgebildet sein.
Denkbar wäre, dass die Aufstellplatte als eine Küchenarbeitsplatte und/oder als eine Kochfeldplatte ausgebildet ist. Die Aufstellplatte kann beispielsweise zumindest teilweise und vorzugsweise zumindest zu einem Großteil aus einem Holz und/oder aus einem Mi neral, insbesondere Granit und/oder Glas und/oder aus Keramik und/oder einem Ver bundmaterial bestehen. Denkbar wäre, dass die Aufstellplatte Gravuren und/oder Aufdru cke aufweist, insbesondere zur Markierung der Heizeinheit, vorzugsweise ist die Aufstell platte jedoch frei von Gravuren und/oder Aufdrucken. Alternativ und/oder zusätzlich könn te die Kochfeldplatte ein Teil der Aufstellplatte sein. In einer weiteren Ausführungsform kann die gesamte Aufstellplatte als Kochfeldplatte, insbesondere eine Glaskeramikplatte,
ausgebildet sein. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die gesamte Aufstellplatte als Küchenarbeitsplatte ausgebildet, wobei die Aufstellplatte eine Dicke von insbesondere höchstens 30 mm, vorzugsweise von höchstens 20 mm und besonders bevorzugt von maximal 12 mm aufweist. Vorzugsweise ist die als Küchenarbeitsplatte ausgebildete Auf stellplatte, insbesondere im Gegensatz zu der Kochfeldplatte, zusätzlich dazu vorgese hen, einen Lebensmittelzubereitungsbereich bereitzustellen, insbesondere indem bei spielsweise ein Schneiden und/oder Mischen und/oder Stampfen und/oder Schälen von Lebensmitteln durchgeführt werden kann. Eine „Aufstellplatte“ ist dabei ein Teil einer Kü che und begrenzt und/oder schließt insbesondere einen Teil einer Baugruppe von Kü chenschränken und/oder weiterer Haushaltsgeräte nach oben hin ab. Eine „Kochfeldplat te“ ist ein Teil eines Kochfelds und begrenzt dieses und insbesondere die Heizvorrichtung nach oben hin.
Die Heizvorrichtung ist in einer Einbaulage und/oder dem Betriebszustand unterhalb der Aufstell platte angeordnet und vorzugsweise an der Aufstellplatte befestigt. Die Heizvor richtung ist vorzugsweise als eine Induktionsheizvorrichtung ausgebildet, wobei die Heiz einheit in diesem Fall als eine Induktionsheizeinheit mit wenigstens einem Induktor aus gebildet ist. Es wäre denkbar, dass die Heizvorrichtung eine Bedienerschnittstelle und/oder zumindest eine Kochfeldelektronik aufweist.
Die Aufstelleinheit kann beispielsweise zumindest ein Kochgeschirrelement und/oder zu mindest ein Gargeschirr aufweisen und insbesondere als ein solches ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich könnte die Aufstelleinheit zumindest eine Unterlegeinheit auf weisen, welche insbesondere zu einem Aufstellen zumindest eines Kochgeschirrele ments, insbesondere des Kochgeschirrelements, und/oder zumindest eines Gargeschirrs, insbesondere des Gargeschirrs, vorgesehen sein könnte und insbesondere als ein sol ches ausgebildet sein. Die Unterlegeinheit könnte beispielsweise in wenigstens dem Be triebszustand zu einer Anordnung zwischen dem zu erhitzenden Kochgeschirrelement und/oder Gargeschirr der Aufstelleinheit und der Aufstellplatte vorgesehen sein. Insbe sondere könnte zumindest ein Objekt der Aufstelleinheit, insbesondere mehrere Objekte der Aufstelleinheit und vorteilhaft alle Objekte der Aufstelleinheit wenigstens teilweise und vorteilhaft wenigstens zu einem Großteil in der Unterlegeinheit integriert sein. Beispiels weise kann die Unterlegeinheit aus Abstandshaltern, insbesondere temperaturresistenten Pads, bestehen, welche zu einer Beanstandung der Aufstelleinheit von der Aufstellplatte
vorgesehen sind. In dem Betriebszustand wird die Aufstelleinheit insbesondere nur dann beheizt, wenn diese zumindest als das Kochgeschirrelement und/oder zumindest als das Gargeschirr ausgebildet ist. Bevorzugt besteht die Aufstelleinheit lediglich aus dem Koch geschirrelement und/oder dem Gargeschirr und ist insbesondere frei von weiteren Unter legeinheiten, welche einen Abstand zwischen der Aufstelleinheit und der sich unter der Aufstell platte befindenden Kochvorrichtung, insbesondere Induktionskochvorrichtung, vergrößern.
In dem Betriebszustand steuert die Steuereinheit eine Stromversorgungseinheit der Heiz vorrichtung elektronisch an, welche insbesondere einen Strom zumindest für die Heizein heit bereitstellt, sodass in dem Betriebszustand zumindest eine Kochfunktion und/oder zumindest eine Kochhauptfunktion, und zwar die Beheizung der Aufstelleinheit, gesteuert und/oder geregelt und/oder kontrolliert und/oder begrenzt werden kann. Der Strom kann in bekannter Weise hochfrequent und insbesondere auch pulsweitenmoduliert sein. Die Steuereinheit kann zumindest eine Recheneinheit und zusätzlich zu der Recheneinheit zumindest eine Speichereinheit aufweisen, in welcher insbesondere zumindest ein Steu er- und/oder Regel- und/oder Kontrollprogramm gespeichert ist, welches zu einer Ausfüh rung durch die Recheneinheit vorgesehen ist. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Steuereinheit eine Simulationseinheit aufweisen, welche dazu vorgesehen ist, thermische Spannungen der Aufstellplatte zu simulieren, wobei die Steuereinheit bei der Ansteuerung der Heizeinheit eine Simulation der Simulationseinheit berücksichtigt. Die Kochfunktion und/oder die Hauptkochfunktion kann zumindest ein Kochen, insbesondere bei einer Temperatur von vorzugsweise 120°C, und/oder ein Grillen und/oder ein Braten und/oder Frittieren, insbesondere bei der Temperatur von zumindest 230°C, besonders bevorzugt von zumindest 245°C, zumindest eines Garguts umfassen.
Unter „thermischen Spannungen“ sollen hier und im Folgenden thermisch induzierte me chanische Spannungen der Aufstellplatte, insbesondere der Küchenarbeitsplatte, ver standen werden, welche aufgrund zumindest einer Temperaturänderung und/oder auf grund zumindest eines Temperaturgradienten, insbesondere der Aufstellplatte, in einem Zusammenhang mit einem thermischen Ausdehnungskoeffizienten, insbesondere der Aufstell platte, hervorgerufen werden können. Hierbei entstehen die thermisch induzierten mechanischen Spannungen ohne einen äußeren Krafteinfluss, insbesondere ohne eine äußere Krafteinwirkung auf die Aufstellplatte. Insbesondere treten höhere thermische
Spannungen der Aufstellplatte in einem Bereich oberhalb und/oder um die Heizeinheit, insbesondere einer Kochzone, auf. Die Art und Weise, wie die thermischen Spannungen der Aufstellplatte wirken und auftreten, kann insbesondere in zumindest dem Betriebszu stand von einer Temperaturverteilung um die Kochzone abhängen. Die Kochzone ist der Bereich oberhalb der Heizeinheit, auf welchem zumindest in dem Betriebszustand die Aufstelleinheit zur Beheizung aufstellbar ist. Die Kochzone könnte dabei fest vorgegeben sein oder auch dynamisch gebildet werden in Abhängigkeit von einer Aufstellposition und Größe der Aufstelleinheit.
Eine „Temperaturkenngröße“ ist eine mit zumindest einer Temperatur assoziierte Kenn größe, welche beispielsweise die Temperatur an sich, ein zeitabhängiger Temperaturver lauf und/oder eine Temperaturdifferenz sein kann. Des Weiteren könnte die Temperatur kenngröße eine elektrische Spannung und/oder eine elektrische Stromstärke sein, welche mit einer Temperatur, einem zeitabhängigen Temperaturverlauf und/oder einer Tempera turdifferenz korreliert ist. Die Grenzwerttemperatur kann insbesondere maximal 300°C, vorzugsweise maximal 210°C und besonders bevorzugt höchstens 120°C betragen.
Unter „vorgesehen“ soll hier und im Folgenden speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder dem Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
Ferner wird vorgeschlagen, dass eine Temperatur der Aufstellplatte und/oder der Aufstel leinheit in einem Bereich der Heizeinheit in zumindest dem Betriebszustand dauerhaft auf eine obere Grenzwerttemperatur begrenzt ist. Hierdurch kann ein Bedienkomfort, insbe sondere hinsichtlich einer Bediensicherheit, weiter gesteigert werden. Zudem kann eine kontinuierliche Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstellplatte erreicht werden. Zudem können die thermischen Spannungen der Aufstellplatte zumindest in dem Be triebszustand in dem Bereich um die Heizeinheit, insbesondere einer Kochzone, beson ders bevorzugt jedoch in der gesamten Aufstellplatte, reduziert werden. Die dauerhafte Begrenzung ermöglicht eine zusätzliche erhöhte Sicherheit, insbesondere eine erhöhte Arbeitssicherheit. Ein Risiko der Aufstellplattenbeschädigung, insbesondere der Küchen arbeitsplattenbeschädigung, insbesondere zumindest ein Zerbrechen der Aufstellplatte, insbesondere der Oberfläche der Aufstellplatte, kann auf ein Minimum reduziert werden. Vorzugsweise liegt die obere Grenzwerttemperatur bei höchstens 250°C, vorteilhaft bei
maximal 180°C und besonders vorteilhaft bei höchstens 120°C. Die dauerhafte Begren zung soll sich hier und im Folgenden auf eine Zeitspanne während eines Kochprozesses und/oder auf den kompletten Kochprozess beziehen. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Temperatur der Aufstellplatte und/oder der Aufstelleinheit in dem Bereich der Heizein heit bereits vor einer Aktivierung des Kochprozesses voreingestellt dauerhaft auf die obe re Grenzwerttemperatur begrenzt sein. Insbesondere kann während des gesamten Koch prozesses zumindest das Kochen von Gargut, insbesondere bei der Temperatur von 120°C, möglich sein. Insbesondere unbeaufsichtigte Aufstelleinheiten mit der oberen Grenzwerttemperatur, beispielsweise der Grenzwerttemperatur von 120°C, wären weniger kritisch, da die Aufstelleinheit nur maximal diese Temperatur erreichen kann. Der Bereich der Heizeinheit kennzeichnet insbesondere einen Bereich oberhalb der Heizeinheit, und zwar insbesondere einen Bereich der Aufstellplatte senkrecht oberhalb der Heizeinheit. Insbesondere entspricht der Bereich der Heizeinheit der zuvor genannten Kochzone. In einer Ausführungsform der Erfindung ist zumindest in dem Betriebszustand die Heizleis tung der Heizeinheit bereits voreingestellt, sodass insbesondere bei der Beheizung der Aufstelleinheit die Temperatur der Aufstellplatte und/oder der Aufstelleinheit in dem Be reich der Heizeinheit nur die obere Grenzwerttemperatur erreichen kann. In diesem Fall kann der Bediener diese Heizeinheit stets nur mit zumindest einer Heizleistung betreiben, sodass die Temperatur der Aufstellplatte und/oder der Aufstelleinheit unterhalb der vor eingestellten Grenzwerttemperatur bleibt. Hierbei kann insbesondere ein Induktor der Heizvorrichtung, insbesondere der Induktionsheizvorrichtung, nur eine bestimmte Heiz leistung erreichen. Alternativ und/oder zusätzlich könnte die Heizvorrichtung einen Tem peraturschalter, insbesondere einen Thermoschalter umfassen, welcher zu einem siche ren und/oder mehrmaligen Öffnen und/oder Schließen von Stromkreisen verwendet wer den könnte. Beim Erreichen der Grenzwerttemperatur könnte ein Bimetallschalter des Temperaturschalters in eine umgekehrte Lage schnappen, sodass der Stromkreis unter brochen und/oder kontaktiert werden könnte. Je nach Ausführung des Bimetallschalters könnte nach einer Abkühlung und Unterschreitung der Grenzwerttemperatur ein automati sches und/oder manuelles Rückschalten des Bimetallschalters erfolgen. In einer bevor zugten Ausführungsform könnte bei jedem Neustart der Heizvorrichtung die obere Grenzwerttemperatur neu eingestellt werden. Alternativ und/ oder zusätzlich könnte ein Installateur bei einer Montage der Heizvorrichtung die Grenzwerttemperatur einstellen. Hierbei kann der Installateur festlegen, mit welcher Heizeinheit welche Temperatur, ins besondere weiche Grenzwerttemperatur, erreicht werden kann. Insbesondere kann der
Installateur die Einstellung beispielsweise von dem Material der Aufstellplatte abhängig machen. Dabei begrenzt die Steuereinheit nach Aktivierung der Heizvorrichtung dauerhaft die Heizleistung der Heizeinheit, insbesondere für den kompletten Kochprozess. Dadurch kann ein erhöhter Bedienkomfort erreicht werden, um ein optimales Kochen und/oder Bra ten und/oder Grillen des Garguts zu ermöglichen.
Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit in dem Betriebszustand dazu vorgesehen ist, eine Heizleistung, insbesondere die zuvor genannte Heizleistung, der Heizeinheit, insbesondere zur Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstellplatte, insbesondere dynamisch zu kontrollieren, insbesondere zu begrenzen und/oder zu redu zieren. Hierdurch kann ein Bedienkomfort, hinsichtlich der Sicherheit, insbesondere der Arbeitssicherheit, aber auch hinsichtlich einer Flexibilität, weiter gesteigert werden. Eine aktive Steuerung ermöglicht eine flexible Temperatureinstellung und/oder Temperaturre gelung und/oder Temperaturkontrolle, unabhängig von einer zuvor genannten dauerhaf ten Temperaturbegrenzung. Somit kann die Steuereinheit insbesondere in zumindest dem Betriebszustand während des Kochprozesses und/oder zumindest in Teilen des Kochpro zesses die Heizleistung der Heizeinheit kontrollieren, insbesondere begrenzen und/oder reduzieren. Insbesondere kann der Bedienkomfort weiter gesteigert werden, da die Steu ereinheit zusätzliche Kochfunktionen oberhalb der zuvor genannten oberen Grenzwert temperatur, insbesondere über der Temperatur von 120°C, ermöglichen kann.
Ferner wird vorgeschlagen, dass das Kochfeldsystem eine Bedienerschnittstelle aufweist, über welche die Steuereinheit eine Bedienerinformation bei der Begrenzung der Tempera turkenngröße, insbesondere bei der Kontrolle der Heizleistung der Heizeinheit und/oder bei Verwendung einer temperaturbegrenzten Heizeinheit, ausgibt. Die Ausgabe der Be dienerinformation kann vorteilhaft einen Bedienerkomfort steigern und dem Bediener die Möglichkeit geben, die Temperaturbegrenzung und/oder die Kontrolle der Heizleistung der Heizeinheit nachzuverfolgen und/oder nachzuvollziehen. Zudem kann eine Sicherheit, insbesondere für den Bediener, weiter gesteigert werden, da die Bedienerinformation den Bediener hinweisen und/oder auffordern kann, die Heizleistung der Heizeinheit weiter zu reduzieren und/oder eine andere Kochzone zu verwenden, um thermische Spannungen der Aufstellplatte zu minimieren. Die Bedienerinformation könnte ein Bedienerhinweis und/oder eine Bedieneraufforderung sein. Die Bedienerschnittstelle kann leitungsgebun den, insbesondere elektrisch und/oder optisch, und/oder drahtlos mit der Steuereinheit
verbunden sein. Insbesondere kann die Bedienerschnittstelle an der Abzugseinheit ange ordnet und/oder in der Aufstellplatte eingelassen sein. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Bedienerschnittstelle durch ein Sichtfenster der Aufstellplatte hindurch sichtbar oder als separate Einheit an der Wand angeordnet sein. Die Bedienerschnittstelle könnte ins besondere Teil der Heizvorrichtung sein. Die Bedienerschnittstelle könnte zu einer opti schen und/oder akustischen und/oder haptischen Kommunikation zwischen dem Bediener und der Steuereinheit vorgesehen sein. Vorzugsweise ist die Bedienerschnittstelle zu ei ner Eingabe und/oder zu einer Auswahl zumindest eines Betriebsparameters vorgesehen. Zumindest ein Betriebsparameter könnte beispielsweise eine Heizleistung und/oder Heiz leistungsdichte und/oder eine Temperatur sein. Ferner ist die Bedienerschnittstelle zu der Ausgabe zumindest der Bedienerinformation an den Bediener vorgesehen. Vorzugsweise informiert die Bedienerschnittstelle den Bediener bei der Kontrolle der Heizleistung der Heizeinheit. In einer Ausführungsform der Erfindung fordert die Bedienerschnittstelle den Bediener auf, die Heizleistung der Heizeinheit zu verringern und/oder eine Positionierung der Aufstelleinheit zu verändern, um insbesondere thermische Spannungen der Aufstell platte zu reduzieren. Zudem kann die Bedienerschnittstelle den Bereich der Heizeinheit mit der Begrenzung auf die obere Grenzwerttemperatur für einen Bediener kenntlich ma chen, sodass ein Bediener durch zumindest einen anderen Aufdruck und/oder zumindest eine andere Anzeige in einem Bedienfeld der Bedienerschnittstelle die Heizeinheit mit der dauerhaften Begrenzung, insbesondere der Begrenzung auf die zuvor genannte obere Grenzwerttemperatur, von einer Heizeinheit ohne dauerhafte Begrenzung unterscheiden kann.
In einerweiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit in dem Betriebszustand dazu vorgesehen ist, bei der Ansteuerung der Heizeinheit zumin dest eine Kenngröße der Aufstell platte, insbesondere eine Temperaturkenngröße der Aufstell platte, welche vorzugsweise der zuvor genannten Temperaturkenngröße ent spricht, zu berücksichtigen. Dadurch kann eine erhöhte Sicherheit und/oder Kontrolle, und zwar insbesondere vorteilhaft in Bezug auf eine Temperaturkontrolle der Aufstellplatte, insbesondere thermischer Spannungen der Aufstellplatte, insbesondere der Küchenar beitsplatte, gewährleistet werden, welche implizit zu verbesserten Sicherheitsstandards, insbesondere für den Bediener, führt. Ferner kann vorteilhaft eine Arbeitssicherheit weiter erhöht und die Ansteuerung der Heizeinheit präzisiert werden, da die Steuereinheit in dem Betriebszustand bei der Ansteuerung der Heizeinheit gerade die Kenngröße der Aufstell-
platte, insbesondere die Temperaturkenngröße der Aufstellplatte, berücksichtigt. Bei spielsweise definiert die Kenngröße der Aufstellplatte eine Geometriegröße, insbesondere beispielsweise eine Dicke, der Aufstellplatte und/oder besonders bevorzugt die Tempera turkenngröße der Aufstellplatte, welche vorzugsweise der zuvor genannten Temperatur kenngröße, und zwar insbesondere der Temperatur der Aufstellplatte, entspricht. Die Steuereinheit kann die Kenngröße der Aufstellplatte, und zwar der gesamten Aufstellplatte und/oder einzelne Teile und/oder Bereiche der Aufstellplatte, bei der Ansteuerung der Heizeinheit berücksichtigen. Bevorzugt berücksichtigt die Steuereinheit die Kenngröße der Aufstellplatte in einem Bereich der Heizeinheit, insbesondere der Kochzone. Beson ders bevorzugt berücksichtigt die Steuereinheit neben der Kenngröße der Aufstellplatte in dem Bereich der Heizeinheit auch die Kenngröße der Aufstellplatte in weiteren Teilen der Aufstell platte, um somit thermische Spannungen in der gesamten Aufstellpatte zu kontrol lieren und/oder zu reduzieren. Dadurch kann die Sicherheit weiter gesteigert werden, da die Steuereinheit nicht nur den Bereich der Heizeinheit, insbesondere die Kochzone, wel che insbesondere sehr heiß im Vergleich zu weiteren Bereichen der Aufstellplatte sein kann, berücksichtigt, sondern zur Reduzierung thermischer Spannungen die Kenngröße der Aufstelleinheit in zumindest mehr als einem Bereich der Aufstellplatte berücksichtigen kann.
Alternativ und/oder zusätzlich wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit in dem Be triebszustand dazu vorgesehen ist, bei der Ansteuerung der Heizeinheit zumindest eine Kenngröße der Aufstelleinheit, insbesondere eine Temperaturkenngröße der Aufstellein heit, welche vorzugsweise der zuvor genannten Temperaturkenngröße entspricht, zu be rücksichtigen. Hierdurch kann eine Sicherheit vorteilhaft noch weiter verbessert werden, da insbesondere in dem Betriebszustand eine Temperaturkontrolle direkt an der Aufstel leinheit und damit implizit auch die Temperaturkontrolle der Aufstellplatte erfolgt. Damit lassen sich thermische Spannungen der Aufstellplatte weiter reduzieren und insbesonde re eine Gefährdung des Bedieners durch eine Beschädigung der Aufstellplatte, insbeson dere der Oberfläche der Aufstellplatte, vorteilhaft vermeiden. Dies ermöglicht zudem einen höheren Bedienkomfort und eine verbesserte Arbeitssicherheit, da in dem Betriebszu stand bei der Ansteuerung der Heizeinheit neben zumindest der Kenngröße der Aufstel leinheit, auch implizit die Kenngröße der Aufstellplatte, insbesondere die zuvor genannte Temperaturkenngröße der Aufstellplatte, berücksichtigt werden kann. Im Fall der als In duktionsheizvorrichtung ausgebildeten Heizvorrichtung kann die Sicherheit weitgehend
verbessert werden, da zumindest in dem Betriebszustand die Temperaturkenngröße der Aufstelleinheit, insbesondere die Temperatur der Aufstelleinheit, insbesondere zumindest unterschiedlich von der Temperaturkenngröße der Aufstellplatte, insbesondere der Tem peratur der Aufstellplatte, sein kann. Beispielsweise definiert die Kenngröße der Aufstel leinheit eine Geometriegröße, insbesondere eine Größe der Aufstelleinheit, beispielswei se eine Topfgröße und/oder eine Positionierung der Aufstelleinheit und/oder besonders bevorzugt die Temperaturkenngröße der Aufstelleinheit, welche vorzugsweise der zuvor genannten Temperaturkenngröße, und zwar insbesondere der Temperatur der Aufstel leinheit, entspricht.
In einerweiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass das Kochfeldsys tem eine Sensoreinheit aufweist, welche in dem Betriebszustand dazu vorgesehen ist, zumindest eine Kenngröße, insbesondere eine Temperaturkenngröße, zu erfassen. Hier durch kann insbesondere eine direkte Erfassung der Kenngröße, insbesondere der Tem peraturkenngröße der Aufstellplatte und/oder der Temperaturkenngröße der Aufstellein heit, erfolgen. Damit kann die Sicherheit, insbesondere die Bediener- und/oder Arbeitssi cherheit, weiter gesteigert werden, da mithilfe der Sensoreinheit eine präzise Messung der Kenngröße erreicht werden kann. Die Sensoreinheit könnte beispielsweise einen Wi derstandssensor, insbesondere einen NTC-Sensor, und/oder zumindest einen Tempera tursensor und/oder einen IR-Sensor und/oder zumindest einen Beschleunigungssensor und/oder zumindest einen Bewegungssensor und/oder zumindest einen Gewichtssensor und/oder zumindest einen Sensor zu einer Detektion zumindest einer elektrischen Kenn größe, insbesondere der Kenngröße der Aufstelleinheit und/oder der Kenngröße der Auf stellplatte, aufweisen. Die Sensoreinheit kann leitungsgebunden, insbesondere elektrisch und/oder optisch, und/oder drahtlos mit der Steuereinheit verbunden sein. In dem Be triebszustand kann die Sensoreinheit zumindest den als Temperatursensor ausgebildeten NTC-Sensor aufweisen. Insbesondere kann die Steuereinheit eine Vielzahl von Sen soreinheiten aufweisen. Vorzugsweise ist die Sensoreinheit, insbesondere der NTC- Sensor, unterhalb der Aufstellplatte angeordnet, insbesondere in einem unmittelbaren Kontakt mit dieser. Alternativ und/oder zusätzlich könnte die Sensoreinheit, insbesondere der NTC-Sensor, mit einem thermischen Leiter in der Aufstellplatte integriert sein. Beson ders bevorzugt ist die Sensoreinheit direkt an der Aufstelleinheit angeordnet. Hierbei könnte die Sensoreinheit beispielsweise in einem Boden der Aufstelleinheit und/oder an einer Seitenwand der Aufstelleinheit angeordnet sein. Insbesondere könnte die Sen-
soreinheit zumindest auch ein Bratspieß und/oder ein Tauchsensor sein. Alternativ und/oder zusätzlich könnte die Aufstellplatte einen integrierten IR-Sensor aufweisen, wel cher durch ein Loch und/oder ein Fenster, welches insbesondere aus einem IR- zulässigen Material besteht, zumindest die Kenngröße der Aufstelleinheit, insbesondere die Temperatur der Aufstelleinheit, messen. Es wäre denkbar, dass jede Aufstelleinheit und/oder jeder Bereich um die Heizeinheit, insbesondere jede Kochzone, eine Sensorein heit aufweist.
Alternativ und/oder zusätzlich wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit in dem Be triebszustand dazu vorgesehen ist, zumindest eine Kenngröße, insbesondere die Kenn größe der Aufstell platte und/oder die Kenngröße der Aufstelleinheit, wobei insbesondere zumindest eine der Kenngrößen der zuvor genannten Temperaturkenngröße entspricht, abzuschätzen. Dadurch kann insbesondere unabhängig von einer Sensoreinheit zumin dest eine Kenngröße, insbesondere die Temperaturkenngröße der Aufstellplatte und/oder die Temperaturkenngröße der Aufstelleinheit, ermittelt werden. Vorzugsweise kann somit auf die zusätzliche Sensoreinheit, insbesondere zumindest einen Temperatursensor, zur Erfassung der Kenngröße, insbesondere der Temperaturkenngröße der Aufstellplatte und/oder der Temperaturkenngröße der Aufstelleinheit, verzichtet werden. Damit lassen sich insbesondere zusätzliche Kosten, insbesondere Baukosten zur Herstellung der Sen soreinheit, vermeiden. Die Steuereinheit könnte in dem Betriebszustand zumindest die Kenngröße, insbesondere die Temperaturkenngröße der Aufstellplatte und/oder die Tem peraturkenngröße der Aufstelleinheit, anhand eines elektrischen Stroms und/oder einer elektrischen Spannung, insbesondere der Heizspannung der Heizeinheit, und/oder einer Induktivität und/oder einer Kapazität und/oder einer Leistung, insbesondere der Heizleis tung der Heizeinheit, abschätzen. Hierbei kann die Steuereinheit einen Schätzungsalgo rithmus durchlaufen. Um die Temperaturkenngröße der Aufstelleinheit und/oder die Tem peraturkenngröße der Aufstellplatte zu berechnen, könnte der Schätzungsalgorithmus zumindest einen Proportionalitätsfaktor berücksichtigen, welcher dazu vorgesehen ist, zumindest eine Proportionalität zwischen dem zu ermittelnden Wert und dem zur Berech nung herangezogenen Wert herzustellen. Es wäre zusätzlich denkbar, dass die Steuer einheit nicht nur zumindest eine Kenngröße, sondern auch die Auswirkungen auf thermi sche Spannungen der Aufstellplatte abschätzen kann. Um eine Sicherheit weiter zu erhö hen, kann in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung zusätzlich neben einer sen sorbasierten Temperaturmessung an der Aufstelleinheit und/oder an der Aufstellplatte
zumindest eine Kenngröße, insbesondere die Temperatur der Oberfläche der Aufstellplat te, abgeschätzt werden, um thermische Spannungen der Aufstellplatte zu reduzieren und/oder zu kontrollieren. Wird sowohl die Sensoreinheit als auch der Schätzungsalgo rithmus verwendet, können in zumindest dem Betriebszustand die geschätzte und die gemessene Kenngröße gleich sein. Dadurch kann die Sicherheit, insbesondere hinsicht lich einer Betriebssicherheit des Kochfeldsystems, weiter verbessert werden, da insbe sondere der Schätzungsalgorithmus zusätzlich zu der Sensoreinheit zumindest eine Kenngröße erfassen und/oder bestimmen kann und somit eine Tauglichkeit und/oder Funktionalität der Sensoreinheit überprüft werden kann.
Wenn die Steuereinheit zumindest in dem Betriebszustand dazu vorgesehen ist, eine un tere Grenzwertheizleistung beim Betrieb der Heizeinheit stets zuzulassen, kann für den Bediener in dem Betriebszustand stets eine für zumindest einen Kochprozess des in der Aufstelleinheit befindlichen Garguts erforderliche Temperatur erreicht werden. Hierbei kann zumindest die Kochfunktion des Kochens, mit beispielsweise der Temperatur von maximal 150 C, insbesondere höchstens 130 C, vorzugsweise höchstens 120 C, stets für den Bediener bereitgestellt werden. Dies ermöglicht einen erhöhten Bedienkomfort, da in dem Betriebszustand zumindest die Kochfunktion zum Kochen und/oder Erhitzen des Garguts, insbesondere unabhängig von der Kontrolle der Heizleistung der Heizeinheit durch die Steuereinheit, bereitgestellt werden kann. Vorzugsweise lässt die untere Grenzwertheizleistung zumindest die Beheizung der Aufstelleinheit auf die Temperatur von zumindest 80°C, vorteilhaft von wenigstens 100°C, besonders vorteilhaft von zumin dest 120°C, zu. Somit ist die dauerhafte Kochfunktion zum Kochen und/oder Erhitzen des Garguts anwendbar, welche insbesondere keine beschädigungsrelevanten thermischen Spannungen der Aufstellplatte hervorrufen kann.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Heizvorrich tung zumindest eine weitere Heizeinheit aufweist, welche in dem Betriebszustand zur Be heizung einer, insbesondere auf der Aufstellplatte aufgestellten, weiteren Aufstelleinheit vorgesehen ist, wobei die Heizvorrichtung in dem Betriebszustand insbesondere dazu vorgesehen ist, zur Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstell platte zumindest eine Temperaturkenngröße, insbesondere die zuvor genannte Temperaturkenngröße, zu begrenzen, insbesondere unterhalb einer Grenzwerttemperatur, insbesondere der zuvor genannten Grenzwerttemperatur, zu halten. Hierdurch kann ein Bedienkomfort noch wei-
ter verbessert werden, da neben der Heizeinheit auch die weitere Heizeinheit betrieben und zur Beheizung der Aufstelleinheit und/oder der weiteren Aufstelleinheit herangezogen werden kann. Damit lassen sich insbesondere zumindest zwei Kochfunktionen, wie bei spielsweise das Kochen und/oder das Braten und/oder das Grillen, gleichzeitig durchfüh ren. Trotz der Beheizung von mehr als einer Heizeinheit können zumindest in dem Be triebszustand thermische Spannungen der Aufstellplatte, insbesondere der Oberfläche der Aufstellplatte, insbesondere in einem Bereich zwischen der Heizeinheit und der weite ren Heizeinheit, reduziert werden. Die Heizvorrichtung könnte einen Satz von Heizeinhei ten aufweisen, welcher die Heizeinheit und die weitere Heizeinheit umfasst, wobei die Heizeinheiten des Satzes von Heizeinheiten in einem vorzugsweise regelmäßigen Raster, insbesondere einer Matrix, angeordnet sind. Der Satz von Heizeinheiten ist in der Einbau lage und/oder in dem Betriebszustand unterhalb der Aufstellplatte, insbesondere der Kochfeldplatte, angeordnet und ein mittels der Heizeinheiten heizbarer Bereich der Koch feldplatte umfasst vorzugsweise wenigstens zu 60 %, insbesondere zumindest zu 70 %, vorteilhaft zumindest zu 80 % und besonders vorteilhaft wenigstens zu 90 % einer Ge samtfläche der Kochfeldplatte. Insbesondere umfasst der Satz von Heizeinheiten zumin dest 10, insbesondere mindestens 10, vorteilhaft wenigstens 30 und besonders vorteilhaft zumindest 40 Heizeinheiten. Durch die Ausgestaltung eines Matrix-Kochfeldes kann die Aufstelleinheit, insbesondere das Kochgeschirrelement und/oder das Gargeschirr, flexibel auf der Aufstell platte, insbesondere der Kochfeldplatte, positioniert und somit eine von der Position der Aufstelleinheit unabhängige Kochfunktion durchgeführt werden. Insbesonde re für Aufstelleinheiten, welche größer sind als eine Erstreckung der Heizeinheit, insbe sondere der Heizzone, kann eine gleichbleibende Beheizungseffizienz innerhalb des Kochprozesses bereitgestellt werden, da sowohl die Heizeinheit und als auch die weitere Heizeinheit nur eine Aufstelleinheit zusammen beheizen können. Alternativ wäre auch denkbar, dass die Heizeinheit und die weitere Heizeinheit jeweils zur Beheizung vorgege bener Kochzonen vorgesehen sind.
Zudem wird vorgeschlagen, dass die Heizeinheit und die weitere Heizeinheit zueinander benachbart angeordnet sind und die Steuereinheit in dem Betriebszustand dazu vorgese hen ist, eine Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten, insbesondere zur Reduzie rung thermischer Spannung der Aufstellplatte, zu kontrollieren, insbesondere zu begren zen und/oder zu reduzieren. Hierdurch kann eine hohe Flexibilität bereitgestellt sowie ein Bedienkomfort und eine Sicherheit weiter erhöht werden. Insbesondere können kostenin-
tensive Konstruktionslösungen, insbesondere sehr große Aufstellplatten und große Ab stände zwischen der Heizeinheit und der weiteren Heizeinheit, vermieden werden. Zudem kann die Oberfläche der Küchenarbeitsplatte vorteilhaft vor hohen thermischen Spannun gen, insbesondere bei der Beheizung der Aufstelleinheit und/oder der weiteren Aufstel leinheit, und zwar bei einer Ansteuerung der Heizeinheit und der weiteren Heizeinheit, geschützt werden. Zudem ist bei der Ausgestaltung des Matrix- Kochfelds denkbar, dass die Steuereinheit über eine Vielzahl von komplexen mathematischen Funktionen in dem Betriebszustand einzelne Heizeinheiten des Satzes von Heizeinheiten ansteuern kann, wobei die Heizvorrichtung in dem Betriebszustand insbesondere dazu vorgesehen ist, zur Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstellplatte die Temperaturkenngröße zu begrenzen, insbesondere unterhalb der Grenzwertspannung zu halten. Die Sicherheit kann insbesondere dadurch gesteigert werden, dass hohe thermische Spannungen der Aufstellplatte zwischen zwei benachbarten Heizeinheiten reduziert werden können. Ein Abstand zweier benachbarter Heizeinheiten, insbesondere ein Abstand ausgehend von einem Massenmittelpunkt der Heizeinheit und einem weiteren Massenmittelpunkt der wei teren Heizeinheit, beträgt insbesondere höchstens 80 cm, vorzugsweise höchstens 40 cm, besonders bevorzugt höchstens 20 cm. Ein Bereich zwischen der Heizeinheit und der weiteren Heizeinheit ist insbesondere frei von anderen Heizeinheiten. Bei der Ansteu erung zweier benachbarter Heizeinheiten können thermische Spannungen, insbesondere gefährliche thermische Spannungen für zumindest den Bediener- und/oder die Aufstell platte, in dem Bereich zwischen der Heizeinheit und der weiteren Heizeinheit auftreten.
Die in diesem Bereich auftretenden thermischen Spannungen sind insbesondere abhän gig von zumindest dem Abstand der Heizeinheiten und/oder der Heizleistung der Heizein heiten. Des Weiteren können die thermischen Spannungen der Aufstellplatte in diesem Bereich bei der Beheizung der Aufstelleinheit und der weiteren Aufstelleinheit, welche insbesondere ebenfalls benachbart zueinander angeordnet sind, von zumindest der Tem peraturkenngröße, insbesondere von der Temperatur, einer der Aufstelleinheiten abhän- gen. Zudem kann dieser Bereich der Aufstellplatte in zumindest dem Betriebszustand eine Temperatur erreichen, welche insbesondere größer ist als die Temperatur einer der Auf stelleinheiten. Die Steuereinheit kann in dem Betriebszustand gerade bei zwei benachbar ten Heizeinheiten die Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten derart kontrollieren und/oder begrenzen und/oder reduzieren, dass thermische Spannungen und hohe Tem peraturen der Aufstellplatte, insbesondere in dem Bereich zwischen der Heizeinheit und der weiteren Heizeinheit, reduziert werden können. In einer bevorzugten Ausführungsform
kontrolliert und/oder begrenzt und/oder regelt die Steuereinheit erst bei einem Hinzustel len der weiteren Aufstelleinheit zu der Aufstelleinheit die Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten, um insbesondere thermische Spannungen der Aufstellplatte, insbesondere in dem Bereich zwischen den Heizeinheiten, zu reduzieren. Hierbei kann die Steuereinheit die Heizleistung der Heizeinheit und/oder der weiteren Heizeinheit in Abhängigkeit der zuerst aufgestellten Aufstelleinheit und/oder der zusätzlich zu der Aufstelleinheit aufge stellten weiteren Aufstelleinheit kontrollieren. Dadurch kann ein Bedienerkomfort noch weiter gesteigert werden, indem die Heizeinheit und die weitere Heizeinheit mit zwei un terschiedlichen Heizleistungen angesteuert werden können. Damit kann der Bediener beispielsweise gleichzeitig mit der ersten Heizeinheit das Kochen und mit der weiteren Heizeinheit die Brat- und/oder Grillfunktion aktivieren. Welche der Heizeinheiten bevor zugt für die Koch- und/oder Brat- und/oder Grillfunktion genutzt werden soll, kann vorteil haft von dem Bediener selbst festgelegt werden. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Steuereinheit in dem Betriebszustand eine der Kochfunktionen, insbesondere die Koch- und/oder Brat- und/oder Griffunktion, einer der Heizeinheiten zuordnen und dem Bediener über die Bedienerschnittstelle zumindest eine Bedienerinformation bezüglich der Zuord nung zu den Heizeinheiten ausgeben.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit in dem Betriebszustand dazu vorgese hen ist, zumindest eine Kenngröße der Aufstelleinheit, insbesondere die Temperatur kenngröße der Aufstelleinheit, welche vorzugsweise der zuvor genannten Temperatur kenngröße entspricht, und zumindest eine weitere Kenngröße der weiteren Aufstelleinheit, insbesondere eine weitere Temperaturkenngröße der weiteren Aufstelleinheit, welche vorzugsweise der zuvor genannten Temperaturkenngröße entspricht, bei zumindest einer Ansteuerung zumindest einer der Heizeinheiten, insbesondere zur Reduzierung thermi scher Spannungen der Aufstellplatte, zu berücksichtigen. Dadurch kann eine Sicherheit, insbesondere eine Bedienersicherheit, vorteilhaft erhöht werden, da sowohl die Kenngrö ße der Aufstelleinheit, als auch die weitere Kenngröße der weiteren Aufstelleinheit bei der Ansteuerung der Heizeinheit und/oder der weiteren Heizeinheit berücksichtigt werden kann. Damit können thermische Spannungen der Aufstellplatte vorteilhaft reduziert und insbesondere ein Zerbrechen der Aufstellplatte zwischen der Aufstelleinheit und der wei teren Aufstelleinheit, insbesondere benachbarter Aufstelleinheiten, vermieden werden. Insbesondere wäre ein Unbeaufsichtigten zumindest einer der Heizeinheiten weniger kri tisch, da die Steuereinheit in Abhängigkeit von beispielsweise der Heizleistung der ersten
Heizeinheit nur eine entsprechende Heizleistung der weiteren Heizeinheit zulassen kann, sodass insbesondere die Temperatur zumindest einer der Aufstelleinheiten, unterhalb der oberen Grenzwerttemperatur, insbesondere der zuvor genannten oberen Grenzwerttem peratur, bleibt. Im Fall von zumindest zwei benachbarten Aufstelleinheiten kann die Steu ereinheit bei der Ansteuerung zumindest einer der Heizeinheiten die Kenngröße einer der Aufstelleinheiten, welche insbesondere eine Positionskenngröße einer der Aufstelleinhei ten und/oder eine Temperaturkenngröße einer der Aufstelleinheiten sein kann, berück sichtigen. Damit kann die Steuereinheit bei der Ansteuerung einer der Heizeinheiten vor zugsweise die Position und den Abstand der Aufstelleinheiten und/oder die Temperatur der Aufstelleinheiten berücksichtigen. Stehen zwei benachbarte Aufstelleinheiten weiter auseinander, fallen die thermischen Spannungen der Aufstellplatte automatisch geringer aus. In einer Ausführung der Erfindung kann die Steuereinheit diesen Abstand der Auf stelleinheiten und damit die veränderten thermischen Spannungen der Aufstellplatte bei der Kontrolle und/oder Begrenzung und/oder Reduzierung der Heizleistung einer der Hei zeinheiten berücksichtigen. Die Steuereinheit kontrolliert, insbesondere regelt und/oder begrenzt, in zumindest dem Betriebszustand eine der Heizleistungen derart, dass die Temperatur der Aufstellplatte und/oder der Aufstelleinheit unterhalb der oberen Grenz werttemperatur, insbesondere unter der zuvor genannten Grenzwerttemperatur, bleibt. Dadurch kann ein Bedienkomfort gesteigert werden, da der Bediener mit zwei benachbar ten, insbesondere sehr nah benachbarten, Aufstelleinheiten agieren kann und insbeson dere große Abstände zwischen den Aufstelleinheiten vermieden werden können. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Begrenzung der Temperaturkenngrö ße, insbesondere der Kenngröße der Aufstelleinheit und/oder der Kenngröße der weiteren Aufstelleinheit, unabhängig von der Verwendung der Aufstelleinheit und/oder der weiteren Aufstelleinheit, welche insbesondere größer als eine Erstreckung einer der Heizeinheiten sind, da die Heizvorrichtung in dem Betriebszustand bei einer Begrenzung der Tempera turkenngröße zur Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstellplatte nicht von der konstruktiven Ausgestaltung der Aufstelleinheit und der weiteren Aufstelleinheit abhängig ist. Die Steuereinheit kann in Abhängigkeit eines zeitlichen Verlaufs, insbesondere in Ab hängigkeit einer Reihenfolge von Hinzustellen der weiteren Aufstelleinheit zu der Aufstel leinheit, die Heizleistung einer der Heizeinheiten kontrollieren, insbesondere reduzieren und/oder begrenzen. Beispielsweise könnte im Falle einer Beheizung der ersten Aufstel leinheit mit einer Temperatur von vorzugsweise höchstens 240°C und bei einem Hinzu stellen der weiteren Aufstelleinheit die Steuereinheit die Heizleistung der weiteren Heiz-
einheit derart kontrollieren, dass die Temperatur einer der Aufstelleinheiten und/oder der Aufstell platte die obere Grenzwerttemperatur, insbesondere die zuvor genannte obere Grenzwerttemperatur, beispielsweise die Temperatur von höchstens 120°C, nicht über schreitet. Alternativ und/oder zusätzlich könnte die Steuereinheit bei dem Hinzustellen der weiteren Heizeinheit eine Temperatur der weiteren Aufstelleinheit von beispielsweise höchstens 240°C zulassen, jedoch insbesondere nur dann, wenn die Heizleistung der Aufstelleinheit eine untere Grenzwertheizleistung, insbesondere die Aufstelleinheit eine Temperatur von höchstens 120°C, nicht überschreitet. Hierbei könnte die Heizleistung der Aufstelleinheit bereits seit Beginn des Kochprozesses von und/oder der Steuereinheit dauerhaft begrenzt sein, wobei die Steuereinheit bei dem Hinzustellen der weiteren Heiz einheit die Heizleistung der weiteren Heizeinheit automatisch kontrolliert, insbesondere regelt und/oder begrenzt. Insbesondere kann die Steuereinheit erst bei Hinzustellen der weiteren Heizeinheit die Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten kontrollieren, insbesondere reduzieren und/oder begrenzen.
Darüber hinaus geht die Erfindung aus von einem Verfahren zum Betrieb eines Kochfeld systems, wobei in zumindest einem Betriebszustand eine auf einer Aufstellplatte aufge stellte Aufstelleinheit beheizt wird.
Es wird vorgeschlagen, dass in dem Betriebszustand zur Reduzierung thermischer Span nungen der Aufstellplatte eine Temperaturkenngröße begrenzt wird, insbesondere unter halb einer Grenzwerttemperatur gehalten wird. Dadurch kann ein sicherer und bediener freundlicher Betrieb eines Kochfeldsystems erfolgen. Insbesondere können thermische Spannungen der Aufstellplatte, insbesondere in der Oberfläche der Aufstellplatte, be grenzt und/oder reduziert und/oder kontrolliert werden.
Das Kochfeldsystem soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausfüh rungsform beschränkt sein. Insbesondere kann das Kochfeldsystem zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
Zeichnungen
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeich nungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der
Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinn vollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Kochfeldsystem mit einer Heizvorrichtung und einer als Küchenar beitsplatte ausgebildeten Aufstellplatte in einer Draufsicht,
Fig. 2 ein Schaubild eines Verfahrens zu einem Betrieb des Kochfeldsystems,
Fig. 3 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Kochfeldsystems, welches als ein Kochfeld ausgebildet ist, in einer Draufsicht und
Fig. 4 ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Kochfeldsystems mit einer Heizvorrichtung, welche einen Bereich einer Heizeinheit aufweist, in welchem die Temperatur auf eine obere Grenzwerttemperatur begrenzt ist, in einer Draufsicht.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Die Figur 1 zeigt ein Kochfeldsystem 10a mit einer Aufstellplatte 12a. In einem montierten Zustand bildet die Aufstellplatte 12a eine Fläche aus, welche einem Bediener zugewandt angeordnet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Aufstell platte 12a als eine Küchenarbeitsplatte ausgebildet und zu einer Bearbeitung von Lebensmitteln vorgesehen. Zudem ist die Aufstellplatte 12a zu einem Aufstellen einer Aufstelleinheit 14a zum Zweck einer Beheizung der Aufstelleinheit 14a vorgesehen.
Das Kochfeldsystem 10a weist die Aufstelleinheit 14a auf. Die Aufstelleinheit 14a kann ein Gargeschirr sein. In diesem Ausführungsbeispiel weist das Kochfeldsystem 10a eine wei tere Aufstelleinheit 26a auf. Die weitere Aufstelleinheit 26a ist ebenso zu einem Aufstellen auf der Aufstellplatte 12a zum Zweck einer Beheizung der weiteren Aufstelleinheit 26a vorgesehen. Hierbei sind die Aufstelleinheit 14a und die weitere Aufstelleinheit 26a be nachbart zueinander angeordnet.
Das Kochfeldsystem 10a weist eine Heizvorrichtung 16a auf, welche im vorliegenden Ausführungsbeispiel als eine Induktionsheizvorrichtung ausgebildet ist. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Heizvorrichtung 16a in einer Einbaulage unterhalb der Auf-
stellplatte 12a angeordnet, und zwar insbesondere in einem direkten Kontakt mit der Auf stellplatte 12a befestigt. Die Heizvorrichtung 16a definiert einen Kochbereich.
Die Heizvorrichtung 16a weist einen Satz von Heizeinheiten 18a, 24a auf. Im vorliegen den Ausführungsbeispiel ohne Beschränkung der Allgemeinheit umfasst der Satz vier Heizeinheiten 18a, 24a, insbesondere Induktionsheizeinheiten. Hierbei weist der Satz von Heizeinheiten 18a, 24a und insbesondere damit die Heizvorrichtung 16a zumindest eine Heizeinheit 18a und eine weitere Heizeinheit 24a auf. Die Heizeinheit 18a und die weitere Heizeinheit 24a sind zueinander benachbart angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel weisen die Heizeinheit 18a und die weitere Heizeinheit 24a eine runde Form auf und sind in einem 2x2 Muster gegenüber voneinander angeordnet. Sämtliche Heizeinheiten 18a, 24a sind zueinander baulich identisch, weshalb nur die Heizeinheit 18a und die weitere Heizeinheit 24a mit einem Bezugszeichen versehen sind. In diesem Ausführungsbeispiel ist die Heizeinheit 18a in zumindest einem Betriebszustand zur Beheizung der Aufstel leinheit 14a vorgesehen. Die weitere Heizeinheit 24a ist in zumindest dem Betriebszu stand zur Beheizung der weiteren Aufstelleinheit 26a vorgesehen. Alternativ und/oder zusätzlich könnte die Heizeinheit 14a auch zur Beheizung der weiteren Aufstelleinheit 26a und die weitere Heizeinheit 24a zur Beheizung der Aufstelleinheit 12a vorgesehen sein. In dem Betriebszustand ist die Heizeinheit 18a und/oder die weitere Heizeinheit 24a als Teil der Heizvorrichtung 16a unterhalb der Aufstellplatte 12a angeordnet. Hierbei umfasst die Heizvorrichtung 16a vier Kochzonen. Eine Kochzone kennzeichnet einen Bereich ober halb einer der Heizeinheiten 18a, 24a.
Zwischen der Heizeinheit 18a und der weiteren Heizeinheit 24a liegt ein Bereich 28a der Aufstell platte 12a. Die Heizeinheit 18a und die weitere Heizeinheit 24a begrenzen in die sem Ausführungsbeispiel den Bereich 28a zumindest an einer sich gegenüberliegenden Längsseite. In zumindest dem Betriebszustand bei der Beheizung der Aufstelleinheit 12a und/oder der weiteren Aufstelleinheit 26a können in dem Bereich 28a relativ hohe thermi sche Spannungen auftreten.
Die Aufstell platte 12a weist zumindest eine Markierung 30a auf. In diesem Ausführungs beispiel sind sämtliche Markierungen 30a zueinander identisch, weshalb nur eine Markie rung 30a mit einem Bezugszeichen versehen ist. Die Markierung 30a kennzeichnet zu mindest einen Massenmittelpunkt zumindest einer der Heizeinheiten 18a, 24a. Die Mar kierung 30a ist zu einer Kennzeichnung einer Positionierung einer der Heizeinheiten 18a,
24a, welche unterhalb der Aufstellplatte 12a angeordnet ist, auf der Aufstellplatte 12a vor gesehen. Zur Kennzeichnung kann die Aufstellplatte 12a auch jede andere Art von Mar kierung 30a, insbesondere ein Loch in der Aufstellplatte 12a und/oder einen Laserpunkt, welcher erst bei einer Aktivierung der Heizvorrichtung 16a in Erscheinung tritt, aufweisen.
Zudem weist die Heizvorrichtung 16a eine Steuereinheit 20a auf. Die Steuereinheit 20a ist zur Ansteuerung der Heizeinheit 18a und/oder der weiteren Heizeinheit 24a vorgesehen.
In zumindest dem Betriebszustand ist die Steuereinheit 20a dazu vorgesehen, eine Heiz leistung der Heizeinheit 18a, insbesondere zur Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstellplatte 12a, zu kontrollieren, insbesondere zu begrenzen und/oder zu reduzieren. In diesem Ausführungsbeispiel zweier, insbesondere vorzugsweise benachbarter, Heizein heiten 18a, 24a ist die Steuereinheit 20a in zumindest dem Betriebszustand ebenso dazu vorgesehen, die Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten 18a, 24a zu kontrollieren, insbesondere zu begrenzen und/oder zu reduzieren.
Die Steuereinheit 20a kann zumindest eine Speichereinheit 42a aufweisen, in welcher insbesondere zumindest ein Steuer- und/oder Regel- und/oder Kontrollprogramm und/oder eine Kenngröße, insbesondere eine Temperaturkenngröße, und/oder eine Kom bination von Kenngrößen, insbesondere eine Kombination von Temperaturkenngrößen, insbesondere der Aufstellplatte 12a und/oder der Aufstelleinheit 14a und/oder der weite ren Aufstelleinheit 26a gespeichert ist. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Steuerein heit 20a auf eine externe weitere Speichereinheit, welche nicht Teil des Kochfeldsystems 10a ist, (nicht dargestellt) zugreifen.
Des Weiteren kann die Steuereinheit 20a zumindest eine Simulationseinheit 48a aufwei sen. Die Simulationseinheit 48a ist dazu vorgesehen, thermische Spannungen der Auf stellplatte zu simulieren. Die Steuereinheit 20a kann in zumindest dem Betriebszustand in Abhängigkeit von der Simulationseinheit 48a die Heizleistung einer der Heizeinheiten 18a, 24a kontrollieren, insbesondere reduzieren und/oder begrenzen.
Das Kochfeldsystem 10a weist eine Bedienerschnittstelle 21a auf. Die Bedienerschnitt stelle 21a ist zu einer Kommunikation mit einem Bediener vorgesehen. Insbesondere ist die Bedienerschnittstelle 21a zu einer Eingabe und/oder Auswahl von Betriebsparametern vorgesehen, wie beispielsweise einer Heizleistung und/oder einer Heizleistungsdichte und/oder einer Temperatur. Die Kommunikation mit dem Bediener erfolgt über eine Be-
dienerinformation, wobei die Bedienerinformation beispielsweise eine Bedieneraufforde rung und/oder ein Bedienerhinweis sein kann. In zumindest dem Betriebszustand ist die Bedienerschnittstelle 21a dazu vorgesehen, dass die Steuereinheit 20a bei der Kontrolle der Heizleistung der Heizeinheit 18a, und insbesondere bei zwei benachbarten Heizein heiten 18a; 24a der weiteren Heizeinheit 24a, eine Bedienerinformation an den Bediener ausgibt. Die Steuereinheit 20a ist dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Be dienerschnittstelle 21a eingegebener Betriebsparameter Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern. Die Steuereinheit 20a regelt in dem Betriebszustand eine Energiezufuhr zu der Heizeinheit 18a und/oder der weiteren Heizeinheit 24a. In einem alternativen Ausführungsbeispiel könnte die Bedienerschnittstelle 21a insbesondere als eine Mobilgeräte-Bedienerschnittstelle ausgebildet sein. Insbesondere könnte die Bedie nerschnittstelle 21a zu einem Großteil in einem Mobilgerät (nicht dargestellt) integriert sein.
Das Kochfeldsystem 10a weist eine Sensoreinheit 22a auf. Die Sensoreinheit 22a ist in dem Betriebszustand dazu vorgesehen, die Kenngröße zu erfassen. Die Sensoreinheit 22a kann an der Aufstelleinheit 14a und/oder der weiteren Aufstelleinheit 26a und/oder der Aufstellplatte 12a angeordnet sein. Die Sensoreinheit 22a kann in einem Boden und/oder an einer Seitenwand der Aufstelleinheit 14a und/oder der weiteren Aufstellein heit 26a angeordnet sein. In einer alternativen Ausführungsform könnte die Sensoreinheit 22a in der Aufstellplatte 12a integriert und/oder unterhalb der Aufstellplatte 12a fixiert sein. Zur Erfassung der Kenngröße, insbesondere der Temperaturkenngröße, könnte die Sensoreinheit 22a zumindest einen Temperatursensor, insbesondere einen NTC-Sensor und/oder einen IR-Sensor, aufweisen.
In zumindest dem Betriebszustand treten in dem Bereich 28a bei einer Ansteuerung der Heizeinheit 18a und/oder der weiteren Heizeinheit 24a thermische Spannungen, insbe sondere thermische Spannungen der Aufstellplatte 12a, auf. Die Heizvorrichtung 16a ist dazu vorgesehen, in dem Betriebszustand thermische Spannungen in dem Bereich 28a, insbesondere der gesamten Aufstellplatte 12a zu reduzieren, indem die Kochfeldvorrich tung 16a zumindest eine Temperaturkenngröße begrenzt.
Bei der Ansteuerung der Heizeinheit 18a und/oder der weiteren Heizeinheit 24a berück sichtigt die Steuereinheit 20a zumindest eine Kenngröße der Aufstellplatte 12a. Alternativ und/oder zusätzlich berücksichtigt die Steuereinheit 20a bei der Ansteuerung der Heizein-
heit 18a und/oder der weiteren Heizeinheit 24a, zumindest die Kenngröße der Aufstellein heit 14a. Die Steuereinheit 20a ist in zumindest dem Betriebszustand dazu vorgesehen, zumindest die Kenngröße der Aufstelleinheit 14a und zumindest die weitere Kenngröße der weiteren Aufstelleinheit 26a bei zumindest einer Ansteuerung zumindest einer der Heizeinheiten 18a, 24a zu berücksichtigen. Insbesondere ist die Kenngröße der Aufstel leinheit 14a eine Temperaturkenngröße der Aufstelleinheit 14a und die Kenngröße der weiteren Aufstelleinheit 26a eine Temperaturkenngröße der weiteren Aufstelleinheit 26a.
Alternativ und/oder zusätzlich schätzt die Steuereinheit 20a in zumindest dem Betriebszu stand zumindest die Kenngröße, insbesondere die Kenngröße der Aufstellplatte 12a und/oder die Kenngröße der Aufstelleinheit 14a und/oder die Kenngröße der weiteren Aufstelleinheit 26a, ab. Ohne Interaktion mit der Sensoreinheit 20a kann die Steuereinheit 20a anhand von einer Vielzahl komplexer mathematischer Algorithmen zumindest die Kenngröße abschätzen.
In dem Betriebszustand ist die Steuereinheit 20a dazu vorgesehen, eine untere Grenz wertheizleistung beim Betrieb der Heizeinheit 18a stets zuzulassen. In einer alternativen Ausführungsform ist die Steuereinheit 20a ebenso dazu vorgesehen, beim Betrieb der weiteren Heizeinheit 24a ebenso stets eine weitere untere Grenzwertheizleistung, welche insbesondere der zuvor genannten unteren Grenzwertheizleistung entspricht, zuzulassen. In dem Betriebszustand könnte die Steuereinheit 20a dazu vorgesehen sein, eine identi sche untere Grenzwertspannung beim Betrieb der Heizeinheit 18a sowie bei dem Betrieb der weiteren Heizeinheit 24a stets zuzulassen. Alternativ kann die untere Grenzwertheiz leistung von der weiteren unteren Grenzwertheizleistung verschieden sein.
In einem Verfahren zu einem Betrieb des Kochfeldsystems 10a wird zumindest in dem Betriebszustand die auf der Aufstellplatte 12a aufgestellte Aufstelleinheit 14a beheizt, wobei in dem Betriebszustand zur Reduzierung thermischer Spannungen der Aufstellplat te 12a eine Temperaturkenngröße begrenzt wird. In einem Aktivierungsschritt 34a wird die Heizvorrichtung 16a, insbesondere die Steuereinheit 20a, gestartet (vgl. Figur 2). Die Steuereinheit 20a aktiviert und/oder startet in Abhängigkeit von einer Aktivierung der Steuereinheit 20a und insbesondere der Heizvorrichtung 16a, zumindest die Heizeinheit 18a. Insbesondere wird in dem Aktivierungsschritt 34a zumindest auch die weitere Heiz einheit 24a von der Steuereinheit 20a aktiviert und/oder gestartet.
In einem Kontrollschritt 36a greift die Steuereinheit 20a auf zumindest eine Temperatur kenngröße der gestarteten Heizvorrichtung 16a zu. In zumindest diesem Kontrollschritt 36a kann die Steuereinheit 20a eine Kenngröße, insbesondere eine Temperaturkenngrö ße, insbesondere zumindest der Aufstellplatte 12a und/oder der Aufstelleinheit 14a und/oder der weiteren Aufstelleinheit 26a, messen und/oder abschätzen. Hierbei kann die Steuereinheit 20a mit der Sensoreinheit 22a interagieren, welche die Kenngröße, insbe sondere die Temperaturkenngröße, insbesondere zumindest der Aufstellplatte 12a und/oder der Aufstelleinheit 14a und/oder der weiteren Aufstelleinheit 26a, misst. In einer alternativen Ausführungsform des Kontrollschritts 26a kann die Steuereinheit 20a die Kenngröße, insbesondere zumindest der Aufstellplatte 12a und/oder der Aufstelleinheit 14a und/oder der weiteren Aufstelleinheit 26a, über eine Vielzahl von mathematischen Funktionen, insbesondere einem Schätzungsalgorithmus, abschätzen. Insbesondere kann die Steuereinheit 20a in dem Kontrollschritt 36a die Kenngröße sowohl über die Sen soreinheit 22a messen als auch gleichzeitig über den Schätzungsalgorithmus abschätzen.
In einem auf den Kontrollschritt 36a folgenden Überwachungsschritt 38a kann die Steuer einheit 20a auf die Speichereinheit 42a zugreifen. In der Speichereinheit 42a sind eine Vielzahl von Kenngrößen und/oder eine Vielzahl von Kenngrößen-Kombinationen, insbe sondere eine Vielzahl von Temperaturkenngrößen-Kombinationen, und zwar insbesonde re eine Vielzahl von Temperatur-Kombinationen, gespeichert. In dem Betriebszustand kann die Steuereinheit 20a in dem Überwachungsschritt 38a die zuvor gemessene und/oder abgeschätzte Kenngröße in dem Kontrollschritt 36a mit der in der Speicherein heit 42a hinterlegten Kenngröße vergleichen. Liegt die gemessene und/oder abgeschätzte Kenngröße, insbesondere die Temperaturkenngröße, und zwar insbesondere die Tempe ratur, über einer Grenzwerttemperatur, so kann die Steuereinheit 20a in einem Begren zungsschritt 40a eine Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten 18a, 24a begrenzen und/oder kontrollieren und/oder regeln. Alternativ und/oder zusätzlich kann die Steuerein heit 20a in dem Überwachungsschritt 38a mit der Simulationseinheit 48a interagieren. Die Simulationseinheit 48a simuliert in dem Überwachungsschritt 38a zumindest die thermi schen Spannungen der Aufstellplatte 12a, insbesondere des Bereichs 28a, und zwar ins besondere in Abhängigkeit der zuvor gemessenen und/oder abgeschätzten Kenngröße der Aufstellplatte 12a und/oder der Aufstelleinheit 14a und/oder der weiteren Aufstellein heit 26a. Zudem könnte in dem Überwachungsschritt 38a eine theoretische Ansteuerung zumindest einer der Heizeinheiten 18a, 24a simuliert werden und in Abhängigkeit davon
die möglicherweise auftretenden und/oder wirkenden thermischen Spannungen der Auf stellplatte 12a, insbesondere in dem Bereich 28a, berechnet und/oder simuliert werden. In Abhängigkeit von den simulierten thermischen Spannungen der Aufstellplatte 12a und/oder zuvor in dem Überwachungsschritt 38a kann die Steuereinheit 20a in dem da rauffolgenden Begrenzungsschritt 40a die Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten 18a, 24a begrenzen und/oder kontrollieren und/oder regeln, insbesondere um thermische Spannungen der Aufstellplatte 12a zu reduzieren.
Darüber hinaus ist die Steuereinheit 20a dazu vorgesehen, in dem Begrenzungsschritt 40a die insbesondere neu eingestellte und/oder kontrollierte Heizleistung einer der Heiz einheiten 18a, 24a als Ausgangspunkt für eine Wiederholung des Verfahrens beginnend bei dem Kontrollschritt 36a zu starten, damit für die komplette Dauer eines Kochprozes ses, insbesondere eines Betriebs des Kochfeldsystems 10a, die Heizvorrichtung 16a thermische Spannungen in der Aufstellplatte 12a reduzieren kann.
In den Figuren 3 und 4 sind zwei weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleichbleibender Bauteile, Merk male und Funktionen auf die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele insbeson dere der Figuren 1 und 2 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungs beispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele der Figuren 1 und 2 durch die Buchstaben b und c in den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele der Figuren 3 und 4 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Be zug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnun gen und/oder die Beschreibung der anderen Ausführungsbeispiele, insbesondere der Fi guren 1 und 2, verwiesen werden.
Die Figur 3 zeigt ein als Kochfeld, insbesondere als ein Induktionskochfeld, ausgebildetes Kochfeldsystem 10b. Das Kochfeldsystem 10b weist eine Aufstellplatte 12b auf. Die Auf stellplatte 12b ist als eine Kochfeldplatte 44b ausgebildet, welche wiederum eine Kochflä che 32b definiert. Die Kochfläche 32b ist als eine einem Bediener zugewandte Oberfläche der Aufstellplatte 12b ausgebildet, unterhalb welcher in zumindest einem Betriebszustand, insbesondere zumindest eine Heizeinheit 18b und/oder eine weitere Heizeinheit 24b an geordnet ist.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Kochfeldsystem 10b eine Vielzahl an Hei zeinheiten 18b, 24b auf. Alternativ könnte das Kochfeldsystem 10b beispielsweise eine kleinere Anzahl an Heizeinheiten 18b, 24b aufweisen, wie beispielsweise genau die Heiz einheit 18b und/oder zumindest die weitere Heizeinheit 24b, insbesondere zumindest vier, vorteilhaft zumindest acht, besonders vorteilhaft zumindest zwölf und vorzugsweise meh rere Heizeinheiten 18b, 24b. Die Heizeinheiten 18b, 24b könnten beispielsweise in Form einer Matrix angeordnet sein.
Das Kochfeldsystem 10b weist eine Steuereinheit 20b auf. In dem Betriebszustand steu ert und/oder regelt die Steuereinheit 20b eine der Heizeinheiten 18b, 24b, insbesondere eine Kochfeldhauptfunktion. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Steuereinheit 20b als eine Kochfeld-Steuereinheit ausgebildet. Die Steuereinheit 20b ist zu einem Groß teil in einer Steuereinheit 20b des als Kochfeld ausgebildeten Kochfeldsystems 10b inte griert. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bildet die Steuereinheit 20b die Steuereinheit des Kochfeldsystems 10b aus.
Die Figur 4 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Kochfeldsystems 10c mit ei ner Heizvorrichtung 16c. Das Kochfeldsystem 10c entspricht im Wesentlichen dem Koch feldsystem 10a des ersten Ausführungsbeispiels. Die Heizvorrichtung 16c weist jedoch zumindest eine Heizeinheit 18c auf, bei welcher in einem Bereich der Heizeinheit 18c eine Temperatur einer Aufstellplatte 12c und/oder einer Aufstelleinheit 14c, 26c dauerhaft auf eine obere Grenzwerttemperatur begrenzt ist. In zumindest einem Betriebszustand kann eine Steuereinheit 20c zumindest eine Heizleistung zumindest einer der Heizeinheiten 18c, 24c dauerhaft begrenzen, sodass die Temperatur der Aufstellplatte 12c und/oder einer der Aufstelleinheiten 14c, 26c unterhalb der oberen Grenzwerttemperatur bleibt. Dabei kann die Steuereinheit 20c insbesondere die obere Grenzwerttemperatur aus einer Speichereinheit 42c auswählen und die Heizleistung der Heizeinheit 18c gerade so an passen, dass die gespeicherte obere Grenzwerttemperatur erreicht wird. Alternativ könnte das Kochfeldsystem 10c einen Temperaturbegrenzer 46c aufweisen, der bei einer Aktivie rung eines Betriebs des Kochfeldsystems 10c die Temperatur der Aufstellplatte 12c und/oder einer der Aufstelleinheiten 14c, 26c automatisch kontrolliert, insbesondere regelt und/oder begrenzt, wobei dieser nur einen derartigen Stromfluss zulässt, sodass die Temperatur der Aufstellplatte 12c und/oder einer der Aufstelleinheiten 14c, 26c unterhalb der oberen Grenzwerttemperatur bleibt.
Bezugszeichen
10 Kochfeldsystem
12 Aufstellplatte
14 Aufstelleinheit
16 Heizvorrichtung
18 Heizeinheit
20 Steuereinheit
21 Bedienerschnittstelle
22 Sensoreinheit
24 weitere Heizeinheit
26 weitere Aufstelleinheit
28 Bereich
30 Markierung
32 Kochfläche
34 Aktivierungsschritt
36 Kontrollschritt
38 Überwachungsschritt
40 Begrenzungsschritt
42 Speichereinheit
44 Kochfeldplatte
46 Temperaturbegrenzer
48 Simulationseinheit