EP4174265B1 - Flügelanordnung - Google Patents
FlügelanordnungInfo
- Publication number
- EP4174265B1 EP4174265B1 EP21204868.0A EP21204868A EP4174265B1 EP 4174265 B1 EP4174265 B1 EP 4174265B1 EP 21204868 A EP21204868 A EP 21204868A EP 4174265 B1 EP4174265 B1 EP 4174265B1
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- European Patent Office
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- wing
- locking
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
- E05C17/02—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
- E05C17/04—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
- E05C17/12—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod
- E05C17/24—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod pivoted at one end, and with the other end running along a guide member
- E05C17/28—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod pivoted at one end, and with the other end running along a guide member with braking, clamping or securing means at the connection to the guide member
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine Flügelanordnung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Eine Flügelanordnung mit Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 ist aus
EP 3 363 976 A1 bekannt. Dort ist an einem Fenster mit einem Rahmen und einem Flügel eine Drehbegrenzungsanordnung vorgesehen, wobei an einem Drehbewegungsbegrenzer in einer Öffnung ein drehbares Sperrelement vorgesehen ist, in das ein Drehbegrenzungselement eingreifen kann. Um das Drehbegrenzungselement relativ mit dem Sperrelement zu fixieren, kann das Sperrelement relativ zum Drehbewegungsbegrenzer gedreht werden. Der Flügel ist dann relativ zum Rahmen in einer teilweise geöffneten Stellung arretiert. -
EP 4 006 277 A1 (nachveröffentlicht) offenbart eine Flügelanordnung mit Rahmen, schwenkbarem Flügel, einer Handhabe, einem Führungskörper, einem Schwenkarm und einer Öffnungsbegrenzungseinrichtung mit einer Selbstverriegelungseinrichtung. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, an einer Flügelanordnung mit einfachen konstruktiven Mitteln eine zuverlässige Drehöffnungsbegrenzung bereitzustellen, bei der das Risiko einer Fehlbedienung reduziert ist. Dabei ist eine möglichst einfache Bedienung wünschenswert.
- Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine Flügelanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Die Flügelanordnung weist einen Rahmen (Festrahmen) und einen schwenkbar am Rahmen gelagerten Flügel einer Tür oder eines Fensters auf.
- Es ist eine Öffnungsbegrenzungseinrichtung vorgesehen, die ein Verschwenken des Flügels relativ zum Rahmen, insbesondere ausgehend von einer Geschlossenstellung des Flügels, nur bis zu einer definierten, teilweise geöffneten Stellung zulässt (Schwenkvorgang des Flügels wird von der Geschlossenstellung in Öffnungsrichtung begrenzt). Die Öffnungsbegrenzungseinrichtung umfasst eine Schaltstange, eine Führungseinrichtung und einen Schwenkarm.
- Die Schaltstange ist am Flügel entlang einer Längsrichtung verschieblich geführt. Bspw. kann der Flügel eine Nut zur Führung der Schaltstange aufweisen. Die Nut kann seitliche Nutränder aufweisen, die in den lichten Querschnitt der flügelseitigen Nut hineinragen und von der Schaltstange seitlich abragende Führungsabschnitte hintergreifen, wenn die Schaltstange in der Nut angeordnet ist.
- Die Schaltstange ist mittels einer Treibstange mit einer flügelseitig angeordneten Handhabe derart gekoppelt, dass durch Betätigen der Handhabe die Schaltstange entlang der Längsrichtung verschiebbar ist. Insbesondere kann die Schaltstange in Abhängigkeit von Betätigungsstellungen der Handhabe in unterschiedliche Schaltstellungen gebracht werden. Somit können definierte Betätigungsstellungen der Handhabe (bspw. Geschlossenstellung (z.B. 0°-Stellung), erste Öffnungsstellung (z.B. 90°-Stellung) und zweite Öffnungsstellung (z.B. 180°-Stellung)) wiederum definierten Schaltstellungen der Schaltstange entsprechen (bspw. einer ersten, zweiten und dritten Schaltstellung). Die Handhabe kann mit einem Getriebe gekoppelt sein, welches die Drehbewegung der Handhabe in eine translatorische Bewegung bspw. für die Treibstangen umwandelt.
- Die Führungseinrichtung ist am Flügel (nicht verschieblich) fixiert. Die Schaltstange und die Führungseinrichtung sind derart angeordnet, dass sie einander entlang der Längsrichtung zumindest teilweise überlappen. Die Führungseinrichtung weist eine einends geschlossene Führungsnut auf. Insbesondere kann sich die Führungsnut entlang der Längsrichtung erstrecken. In vorteilhafter Weise kann die Führungseinrichtung ein- oder mehrteilig ausgebildet sein, insbesondere ein oder mehrere Führungsteile umfassen oder daraus bestehen. Bspw. ist es denkbar, dass in dem wenigstens einen Führungsteil eine einseitig geschlossene Nut ausgebildet ist.
- Der Schwenkarm ist an einem Ende schwenkbar am Rahmen montiert. Bspw. kann der Schwenkarm an dem einen Ende einen Lagerbock aufweisen, mittels dem der Schwenkarm am Rahmen (Festrahmen) befestigbar ist, bspw. durch Verklemmen oder Verschrauben des Lagerbocks am Rahmen. Der Schwenkarm kann dann relativ zum Lagerbock verschwenkbar sein. Am Lagerbock können eine oder mehrere Anschläge vorgesehen sein, die eine Schwenkbewegung des Schwenkarms in Schließrichtung begrenzen (Schließstellung). Es kann eine, bspw. mit einer Feder beaufschlagte, Rastung vorgesehen sein, die den Schwenkarm in der Schließstellung hält.
- Der Schwenkarm weist an seinem anderen Ende einen Zapfen auf, der zumindest in der teilweise geöffneten Stellung des Flügels in die Führungsnut der Führungseinrichtung eingreift. In der teilweise geöffneten Stellung liegt der Zapfen an dem geschlossenen Ende der Führungsnut an, wodurch ein Verschwenken des Flügels in Öffnungsrichtung über die teilweise geöffnete Stellung hinaus begrenzt ist. Insofern ist ein weiteres Verschwenken des Flügels in Öffnungsrichtung vom Rahmen weg blockiert.
- Die Flügelanordnung umfasst außerdem eine Selbstverriegelungseinrichtung, welche dazu eingerichtet ist, den Zapfen selbsttätig derart zu verriegeln, dass der Zapfen zumindest dann, wenn er an dem geschlossenen Ende der Führungsnut anliegt (d.h. wenn der Flügel in der teilweise geöffneten Stellung ist), in der Führungsnut gefangen ist (d.h. eine Verlagerung des Zapfens aus der Führungsnut heraus blockiert ist). Mit anderen Worten ist die Selbstverriegelungseinrichtung dazu eingerichtet, den Flügel relativ zum Rahmen in der teilweise geöffneten Stellung selbsttätig bzw. automatisch zu arretieren.
- Insbesondere kann die Selbstverriegelungseinrichtung dazu eingerichtet sein, den Zapfen dann, insbesondere erst dann, selbsttätig zu verriegeln, wenn der Zapfen an dem geschlossenen Ende der Führungsnut anliegt.
- Eine solche Ausgestaltung ermöglicht es, mit einfachen konstruktiven Mitteln eine zuverlässige Öffnungsbegrenzung zu erzielen. Zudem kann dadurch, dass der Flügel in der teilweise geöffneten Stellung selbsttätig arretiert wird, das Risiko einer Fehlbetätigung minimiert werden. Insbesondere kann verhindert werden, dass der Flügel, z.B. bei einem Windstoß, aus der teilweise geöffneten Stellung in die Geschlossenstellung verschwenkt wird. Es kann also sichergestellt werden, dass ein, bspw. zum Lüften, lediglich teilweise geöffneter Flügel, in dieser Stellung gesichert ist.
- Um den Flügel wieder aus der teilweise geöffneten Stellung in die Geschlossenstellung überführen zu können, ist es erforderlich, die Selbstverriegelungseinrichtung zu lösen. Zu diesem Zweck kann es vorteilhaft sein, wenn die Selbstverriegelungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass die Verriegelung des Zapfens durch Betätigen der Handhabe wieder lösbar ist, sodass der Zapfen von dem geschlossenen Ende der Führungsnut weg, insbesondere aus der Führungsnut heraus, verlagert werden kann. Insofern kann die Selbstverriegelungseinrichtung derart eingerichtet sein, dass sie durch Betätigen der Handhabe aus der den Zapfen verriegelnden Verriegelungskonfiguration in eine den Zapfen nicht mehr verriegelnde bzw. freigebende Freigabekonfiguration überführbar ist, in welcher der Zapfen aus der Führungsnut heraus verlagert werden kann. Bspw. ist es denkbar, dass die Selbstverriegelungseinrichtung derart mit der Handhabe zusammenwirkt, dass die Verriegelung des Zapfens durch Überführen der Handhabe aus einer Betätigungsstellung, z.B. der 90°-Stellung, in eine andere Betätigungsstellung (z.B. der 0°-Stellung) wieder gelöst werden kann. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht eine besonders einfache und intuitive Bedienung der Flügelanordnung. Insbesondere ist es nicht erforderlich, zusätzliche Schaltelemente, bspw. zusätzliche Hebel oder Knöpfe, vorzusehen, um die Selbstverriegelungseinrichtung wieder zu lösen. Dies trägt außerdem zu einer einfachen und kostengünstigen Ausgestaltung der Flügelanordnung bei.
- Weiter erfindungsgemäß umfasst die Selbstverriegelungseinrichtung einen Schwenkriegel. Der Schwenkriegel ist um eine orthogonal zu der Schaltstange und der Längsrichtung orientierte vertikale Schwenkachse schwenkbar an der Führungseinrichtung gehaltert. Der Schwenkriegel nimmt in Abhängigkeit seiner Schwenklage eine den Zapfen in der Führungsnut einfangende Schließstellung oder eine den Zapfen freigebende Offenstellung ein. Vorzugsweise umgreift der Schwenkriegel in der Schließstellung den Zapfen des Schwenkarms zumindest abschnittsweise. In der Offenstellung kann der Schwenkriegel vorzugsweise derart angeordnet sein, dass der Zapfen freigegeben ist, insbesondere aus der Führungsnut heraus verlagert werden kann. Ein solcher Schwenkriegel begünstigt eine wirksame Verriegelung und ist zudem vergleichsweise einfach und kostengünstig herstellbar.
- Im Konkreten kann der Schwenkriegel einen Aufnahmeabschnitt zur, insbesondere formschlüssigen, zumindest abschnittsweisen Aufnahme des Zapfens des Schwenkarms aufweisen. Der Aufnahmeabschnitt kann derart ausgebildet sein, dass er den Zapfen abschnittsweise entlang dessen Umfang umgreifen kann. Insbesondere liegt der Zapfen in der Schließstellung des Schwenkriegels an diesem Aufnahmeabschnitt an. Insofern kann der Zapfen in der Schließstellung des Schwenkriegels durch den Schwenkriegel gefangen sein. In der Offenstellung kann der Schwenkriegel derart angeordnet bzw. orientiert sein, dass der Aufnahmeabschnitt den Zapfen freigibt. In zweckmäßiger Weise kann der Aufnahmeabschnitt an eine Zapfenkontur angepasst sein, bspw. eine Negativform einer Außenfläche des Zapfens aufweisen (z.B. kreisabschnittsförmig).
- In vorteilhafter Weise kann der Schwenkriegel in einem Bewegungsweg des Zapfens des Schwenkarms von dem offenen Ende der Führungsnut zu dem geschlossenen Ende der Führungsnut angeordnet sein. Insbesondere kann der Schwenkriegel derart ausgebildet und/oder angeordnet sein, dass der Schwenkriegel im Zuge einer Bewegung des Zapfens von dem freien Ende der Führungsnut zu dem geschlossenen Ende (also bei einem Verschwenken des Flügels aus der Geschlossenstellung in die teilweise geöffnete Stellung) durch den Zapfen aus der Offenstellung in die Schließstellung überführbar ist bzw. überführt wird. Insofern kann der Zapfen im Zuge seiner Bewegung von dem offenen Ende zu dem geschlossenen Ende der Führungsnut den Schwenkriegel um die Schwenkachse verschwenken. Bspw. kann der Zapfen mit einem Betätigungsabschnitt des Aufnahmeabschnitts zusammenwirken und somit den Schwenkriegel verschwenken. Der Schwenkriegel kann vorzugsweise derart ausgebildet und angeordnet sein, dass er auch bei einer Bewegung des Zapfens in die entgegengesetzte Richtung, also von dem geschlossenen Ende zu dem offenen Ende der Führungsnut, durch den Zapfen verschwenkt wird, insbesondere aus der Schließstellung in die Offenstellung überführt wird. Eine Verlagerung des Schwenkriegels zwischen Offenstellung und Schließstellung kann insofern durch eine Bewegung des Zapfens erzielt werden.
- Um den Schwenkriegel in der Schließstellung zu arretieren und somit den Zapfen wirksam in der Führungsnut zu fangen, ist es grundsätzlich denkbar, dass der Schwenkriegel in der Schließstellung kraft- und/oder formschlüssig mit einem Anlageabschnitt der Führungseinrichtung zusammenwirkt und somit eine gewisse Rückhaltekraft auf den Zapfen ausübt. Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Selbstverriegelungseinrichtung ein federvorgespanntes Sperrglied umfassen. Vorzugsweise ist das Sperrglied derart ausgebildet, dass es dann, wenn sich der Schwenkriegel in der Schließstellung befindet, durch die Federvorspannung selbsttätig eine Sperrstellung einnimmt, in welcher eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels aus der Schließstellung in die Offenstellung, insbesondere eine Schwenkbewegung um die Schwenkachse überhaupt, blockiert ist. Die Selbstverriegelungseinrichtung kann insofern derart eingerichtet sein, dass der Schwenkriegel durch das federvorgespannte Sperrglied selbsttätig bzw. automatisch in der Schließstellung arretiert wird. Dann ist der Zapfen in der Führungsnut sicher verriegelt (Verriegelungskonfiguration der Selbstverriegelungseinrichtung).
- Im Konkreten kann das Sperrglied mit einem Eingriffsabschnitt formschlüssig mit einem korrespondierenden Sperrglied-Aufnahmeabschnitt des Schwenkriegels zusammenwirken. Insbesondere kann der Eingriffsabschnitt bei Schwenkriegel in Schließstellung und Sperrglied in Sperrstellung formschlüssig in den Sperrglied-Aufnahmeabschnitt eingreifen. Eine solche Ausgestaltung begünstigt eine wirksame Verriegelung des Zapfens, sodass der Flügel auch bei vergleichsweise großer Krafteinwirkung sicher in der teilweise geöffneten Stellung arretiert ist.
- Um den Zapfen wieder aus der Verriegelungskonfiguration lösen zu können (z.B. um den Flügel wieder aus der teilweise geöffneten Stellung in die Geschlossenstellung zu überführen), ist es erforderlich, das Sperrglied aus der Sperrstellung in eine Freigabestellung zu überführen, in welcher das Sperrglied außer Eingriff mit dem Schwenkriegel ist und/oder eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels zulässt. Zu diesem Zweck kann es vorteilhaft sein, wenn das Sperrglied durch die Schaltstange antreibbar ist.
- Insbesondere kann das Sperrglied derart mit der Schaltstange mittelbar oder unmittelbar zusammenwirken, dass durch Verschieben der Schaltstange entlang der Längsrichtung, also durch Betätigen der Handhabe, das Sperrglied aus der Sperrstellung in die Freigabestellung überführbar ist. Das Sperrglied kann insofern in Abhängigkeit einer Schaltstellung bzw. Verschiebelage der Schaltstange eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels um die Schwenkachse blockieren oder zulassen. Eine solche Ausgestaltung ermöglicht eine zuverlässige und intuitive Betätigung der Selbstverriegelungseinrichtung und ist zudem kostengünstig aufgebaut.
- Im Konkreten kann das Sperrglied zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung translatorisch verschiebbar an der Führungseinrichtung geführt sein. Insofern kann das Sperrglied eine Sperrstellung und eine Freigabestellung einnehmen, wobei das Sperrglied in der Sperrstellung derart mit dem Schwenkriegel zusammenwirkt, dass eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels um die Schwenkachse blockiert ist, und in der Freigabestellung außer Eingriff mit dem Schwenkriegel ist und/oder eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels zulässt.
- Um das Sperrglied selbsttätig in die Sperrstellung zu verlagern (und somit den Flügel in der teilweise geöffneten Stellung selbsttätig zu verriegeln) kann das Sperrglied in Richtung der Sperrstellung vorgespannt sein. Vorzugsweise kann das Sperrglied in Richtung der Sperrstellung federbeaufschlagt sein. Insofern kann das Sperrglied in Richtung der den Schwenkriegel blockierenden und somit den Zapfen bei seiner Anlage an dem geschlossenen Ende der Führungsnut verriegelnden Stellung beaufschlagt sein. Bspw. ist es denkbar, dass das Sperrglied dann, wenn sich der Schwenkriegel in Schließstellung befindet (Zapfen an dem geschlossenen Ende der Führungsnut, Flügel teilweise geöffneter Stellung), durch die Vorspannung in die Sperrstellung überführt wird.
- Es ist auch denkbar, dass das Sperrglied dann, wenn der Schwenkriegel sich in Offenstellung befindet, eine Klemmstellung einnimmt, in welcher das Sperrglied den Schwenkriegel in die Offenstellung beaufschlagt. Der Schwenkriegel kann insofern in der Klemmstellung durch das Sperrglied in der Offenstellung gehalten sein, sodass der Schwenkriegel nicht unabsichtlich in die Schließstellung überführt werden kann. Insbesondere kann sich das Sperrglied in der Klemmstellung zwischen der Freigabestellung und der Sperrstellung befinden.
- In zweckmäßiger Weise kann das Sperrglied einen Eingriffsabschnitt, insbesondere den vorstehend beschriebenen Eingriffsabschnitt, aufweisen, welcher mit dem Schwenkriegel derart in Eingriff oder außer Eingriff bringbar ist, dass eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels um die Schwenkachse wahlweise blockiert oder zugelassen, insbesondere freigegeben, ist. Für eine besonders zuverlässige Verriegelung des Zapfens in der Führungsnut und somit eine effektive Arretierung des Flügels in der teilweise geöffneten Stellung, kann es vorteilhaft sein, wenn der Eingriffsabschnitt als Hakenabschnitt ausgebildet ist, welcher in einen korrespondierenden Sperrglied-Aufnahmeabschnitt des Schwenkriegels formschlüssig eingreifen kann.
- In zweckmäßiger Weise kann das Sperrglied einen Führungsvorsprung aufweisen, welcher mit einer an der Schaltstange ausgebildeten Führungskontur zusammenwirkt, sodass das Sperrglied durch ein Verschieben der Schaltstange entlang der Längsrichtung (z.B. durch Betätigen der Handhabe) wahlweise in die Sperrstellung oder in die Freigabestellung überführt werden kann. Auf diese Weise kann die Selbstverriegelungseinrichtung auf konstruktiv einfache Weise zuverlässig betätigt werden. Die Führungskontur kann bspw. in der Schaltstange durch ein materialabtragendes Verfahren ausgebildet worden sein, was eine besonders einfache und kostengünstige Herstellung begünstigt.
- Im Konkreten kann die Führungskontur einen ersten Führungsabschnitt und einen zweiten Führungsabschnitt aufweisen. Der erste Führungsabschnitt kann vorzugsweise derart ausgebildet sein, dass dann, wenn der Führungsvorsprung auf Höhe des ersten Führungsabschnitts ist, insbesondere mit dem ersten Führungsabschnitt zusammenwirkt, vorzugsweise in Kontakt ist, sich das Sperrglied in der Freigabestellung befindet. Der zweite Führungsabschnitt kann vorzugweise derart ausgebildet sein, dass dann, wenn der Führungsvorsprung auf Höhe des zweiten Führungsabschnitts ist, das Sperrglied in die Sperrstellung überführbar ist (aber vielleicht durch den Schwenkriegel an einer Überführung gehindert ist) oder sich in der Sperrstellung befindet (insbesondere dann, wenn der Schwenkriegel in Schließstellung ist).
- In zweckmäßiger Weise kann die Schaltstange derart ausgebildet und mit der Handhabe gekoppelt sein, dass in Abhängigkeit einer Betätigungsstellung der Handhabe, wahlweise der erste Führungsabschnitt oder der zweite Führungsabschnitt mit dem Führungsvorsprung zusammenwirkt, insbesondere in Kontakt ist.
- Im zweckmäßiger Weise kann dann, wenn die Handhabe in einer ersten Betätigungsstellung (bspw. der 0°-Stellung oder Geschlossenstellung) ist, die Schaltstange sich in einer ersten Schaltstellung befinden, in welcher der Führungsvorsprung mit dem ersten Führungsabschnitt der Schaltstange zusammenwirkt, sodass sich das Sperrelement in der Freigabestellung befindet, insbesondere außer Eingriff mit dem Schwenkriegel ist. Insofern kann durch Überführen der Handhabe in die erste Betätigungsstellung, insbesondere aus einer nachfolgend erläuterten zweiten Betätigungsstellung, eine Verriegelung des Schwenkriegels und somit eine Verriegelung des Zapfens durch den Schwenkriegel gelöst werden. Der Zapfen kann dann aus seiner Anlage an dem geschlossenen Ende der Führungsnut in Richtung des freien Endes der Führungsnut bewegt werden und dabei den Schwenkriegel aus der Schließstellung in die Offenstellung überführen.
- In vorteilhafter Weise kann dann, wenn die Handhabe in einer zweiten Betätigungsstellung (bspw. der 90°-Stellung) ist, sich die Schaltstange in einer zweiten Schaltstellung befinden, in welcher der Führungsvorsprung auf Höhe des zweiten Führungsabschnitts der Schaltstange angeordnet ist. Vorzugsweise ist das Sperrglied dann in Eingriff mit dem Schwenkriegel. Es ist bspw. möglich, dass sich der Schwenkriegel in der Schließstellung befindet (z.B. wenn der Zapfen an dem geschlossenen Ende der Führungsnut anliegt, also der Flügel sich in der teilweise geöffneten Stellung befindet). Dann kann sich das Sperrglied, wenn die Handhabe in der zweiten Betätigungsstellung ist, in der Sperrstellung befinden, insbesondere mit dem Eingriffsabschnitt in den korrespondierenden Sperrglied-Aufnahmeabschnitt eingreifen (Verriegelungskonfiguration). Es ist auch möglich, dass sich der Schwenkriegel in der Offenstellung befindet. Dann kann das Sperrglied, wenn die Handhabe in der zweiten Betätigungsstellung ist, vorstehend erwähnte Klemmstellung einnehmen, in welcher das Sperrglied gegen den Schwenkriegel beaufschlagt ist und diesen an einer Schwenkbewegung um die Schwenkachse hindert (ohne sich jedoch selbst in der Sperrstellung zu befinden).
- In zweckmäßiger Weise kann an der Schaltstange eine Zapfenführung vorgesehen sein, die über die Schaltstange hinausragende seitliche Wandungsabschnitte aufweist. Die Wandabschnitte sind insbesondere voneinander derart beabstandet, um zwischen sich den Zapfen, insbesondere einen Kopfabschnitt des Zapfens, aufzunehmen. Die Zapfenführung führt den Zapfen zumindest in einer Schaltstellung oder in zwei Schaltstellungen der Schaltstange, insbesondere in der vorstehend erläuterten ersten und zweiten Schaltstellung, seitlich zur Längsrichtung der Schaltstange, wenn sich der Zapfen außerhalb der Führungsnut der Führungseinrichtung befindet. Bspw. kann die Zapfenführung, wenn sich der Flügel in der Geschlossenstellung befindet, zur Führung des Zapfens und zur Einführung in die Führungsnut der Führungseinrichtung dienen, wenn der Flügel ausgehend von der Geschlossenstellung geöffnet wird und sich der Zapfen in Richtung des geschlossenen Endes der Führungsnut bewegt.
- Im Konkreten kann die Zapfenführung einstückig mit der Schaltstange ausgebildet sein (bspw. materialeinheitliche Ausgestaltung). Dies reduziert die Anzahl der zu konstruierenden, der zu fertigenden und der zu montierenden Komponenten. Zudem wird eine stabile Ausgestaltung hiermit begünstigt. Alternativ hierzu kann die Zapfenführung separat zur Schaltstange ausgebildet und an der Schaltstange montierbar sein, insbesondere auf die Schaltstange aufsetzbar sein. Eine separate Ausgestaltung vereinfacht die Konstruktion der Schaltstange. Zudem wird hierdurch die Verwendung unterschiedlicher Materialien für Schaltstange und Zapfenführung ermöglicht.
- Im Konkreten kann sich die Führungseinrichtung entlang einer Mittellängsrichtung erstrecken und seitlich durch Wandungen begrenzt sein, wobei die Zapfenführung derart ausgebildet ist, dass die Zapfenführung zwischen die Wandungen in die Führungseinrichtung eingeschoben werden kann. Dies begünstigt eine kompakte und flexible Ausgestaltung der Öffnungsbegrenzungseinrichtung.
- In zweckmäßiger Weise kann die Handhabe eine dritte Betätigungsstellung, insbesondere die 180°-Stellung aufweisen. Vorzugsweise kann dann, wenn die Handhabe in dieser dritten Betätigungsstellung ist, sich die Schaltstange in einer dritten Schaltstellung befinden, in der sich der Zapfen des Schwenkarms außerhalb der Führungseinrichtung und außerhalb der Zapfenführung befindet, insbesondere zwischen Führungseinrichtung und Zapfenführung. Der Flügel kann dann zwischen der Geschlossenstellung und einer Offenstellung, in welcher der Flügel weiter geöffnet ist als in der teilweise geöffneten Stellung, relativ zum Rahmen verschwenkt werden. Insofern kann die Flügelanordnung derart eingerichtet sein, dass die Öffnungsbegrenzungseinrichtung in der dritten Betätigungsstellung der Handhabe eine Flügelöffnung nicht mehr beschränkt. Bei einer solchen Flügelanordnung ist es insofern möglich, lediglich durch Betätigen der Handhabe zu entscheiden, ob die Öffnungsbegrenzungseinrichtung wirksam ist (also eine Schwenkbewegung des Flügels aus der Geschlossenstellung bei einer teilweise geöffneten Stellung begrenzt ist), oder, ob der Flügel über diese teilweise geöffnete Stellung hinaus geöffnet werden kann, bspw. in eine Maximal-Offenstellung. In der dritten Betätigungsstellung kann die Schaltstange insbesondere derart mit dem Führungsvorsprung zusammenwirken, insbesondere in Kontakt sein, dass sich das Sperrglied in der Sperrstellung befindet oder zumindest in die Sperrstellung überführbar ist.
- Um die Flügelanordnung flexibel einsetzen zu können, kann es vorteilhaft sein, wenn der Flügel bedarfsweise rechts oder links anschlagbar ist, also der Flügel links oder rechts an dem Rahmen schwenkbar gehaltert sein kann. Dann kann es vorteilhaft sein, wenn die Führungseinrichtung derart ausgebildet ist, dass diese in zwei verschiedenen, um 180° einander entgegengesetzten Stellungen an dem Flügel montierbar ist. Dadurch kann ein und dieselbe Führungseinrichtung sowohl bei rechts als auch bei links angeschlagenen Flügelanordnungen eingesetzt werden. Dies reduziert die Anzahl unterschiedlicher vorzuhaltender Komponenten und begünstigt damit Lagerhaltung und Ersatzteilversorgung.
- In vorteilhafter Weise kann ebenso die Zapfenführung derart ausgebildet sein, dass diese in zwei unterschiedlichen, um 180° zueinander entgegengesetzten Stellungen bzw. Orientierungen an der Schaltstange montierbar ist. Mit anderen Worten kann die Zapfenführung also zur Verwendung an rechts oder links angeschlagenen Flügelanordnungen einfach in zwei einander entgegengesetzten Stellungen an der Schaltstange montiert werden.
- Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung können die Öffnungsbegrenzungseinrichtung und die Selbstverriegelungseinrichtung bezogen auf die Schwerkraftrichtung zwischen einem oberen Querholm des Rahmens (Rahmenquerholm) und einem oberen Querholm des Flügels (Flügelquerholm), zwischen einem unteren Querholm des Flügels und einem unteren Querholm des Rahmens oder zwischen einem senkrechten Flügelholm, an dem sich die Handhabe befindet, und einem (daran angrenzenden bzw. diesem Flügelholm zugeordneten) senkrechten Rahmenholm angeordnet sein. Dadurch sind Öffnungsbegrenzungseinrichtung und Selbstverriegelungseinrichtung vor Umgebungseinflüssen wie Regen, Staub, Schmutz oder dgl. weitgehend geschützt.
- Unabhängig davon kann der Flügel in der Geschlossenstellung optional zusätzlich über einen oder mehrere Verriegelungspunkte an dem Rahmen verriegelt sein. Zu diesem Zweck können eine oder mehrere Zuhaltungen vorgesehen sein. Dann kann die Handhabe, insbesondere mittels der Treibstange, derart mit der wenigstens einen Zuhaltung gekoppelt sein, dass die wenigstens eine Zuhaltung mittels der Handhabe betätigbar ist. Dies trägt zu einer besonders einfachen Betätigung der Flügelanordnung bei, da die wenigstens eine Zuhaltung und die Selbstverriegelungseinrichtung mittels derselben Handhabe betätigbar sind.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert, wobei gleiche oder funktional gleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind. Es zeigen:
- Fig.1
- eine Ausführungsform einer Flügelanordnung in einer schematischen Ansicht;
- Fig. 2
- der Schwenkarm der Öffnungsbegrenzungseinrichtung aus
Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht in Alleinstellung; - Fig. 3
- eine Baugruppe der Öffnungsbegrenzungseinrichtung und der Selbstverriegelungseinrichtung der Flügelanordnung aus
Figur 1 in einer perspektivischen Explosionsansicht; - Fig. 4a, b
- eine Baugruppe der Öffnungsbegrenzungseinrichtung und der Selbstverriegelungseinrichtung der Flügelanordnung mit Sperrglied in Sperrstellung (Ansicht a) und in Freigabestellung (Ansicht b);
- Fig.5
- den Schwenkriegel der Selbstverriegelungseinrichtung aus
Figur 3 in einer perspektivischen Ansicht in Alleinstellung; - Fig.6
- das Sperrglied der Selbstverriegelungseinrichtung aus
Figur 3 in einer perspektivischen Ansicht in Alleinstellung; und - Fig. 7a-11b
- verschiedene schematische Darstellungen zur Erläuterung einer Funktionsweise der Öffnungsbegrenzungseinrichtung und der Selbstverriegelungseinrichtung, wobei jeweils rechterhand eine beispielhafte Öffnungsstellung des Flügels gezeigt ist und jeweils linkerhand oben eine korrespondierende Funktionsstellung der Öffnungsbegrenzungseinrichtung bzw. Selbstverriegelungseinrichtung in einer Draufsicht und jeweils linkerhand unten eine korrespondierende Funktionsstellung der Schaltstange in Alleinstellung.
-
Figur 1 zeigt eine Flügelanordnung, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist. Die Flügelanordnung 10 weist einen Rahmen bzw. Festrahmen 12 und einen Flügel 14 einer Tür oder eines Fensters auf. Der Flügel 14 ist, bspw. mittels Bändern 16, am Rahmen 12 schwenkbar gelagert und kann um eine Schwenkachse 18 verschwenkt werden (Drehbeschlag). - Der Rahmen 12 weist einen unteren Rahmenquerholm 20, einen oberen Rahmenquerholm 22 und zwei senkrecht Rahmenholme 24, 26 auf. Der Flügelrahmen bzw. Flügel 14 weist einen unteren Flügelquerholm 28, einen oberen Flügelquerholm 30 und zwei senkrechte Flügelholme 32, 34 auf. Diese begrenzen ein Flügelelement 36, bspw. ein verglastes Flügelfeld 36.
- Am Flügel 14 ist eine Handhabe 38 vorgesehen, mittels derer Zuhaltungen (nicht gezeigt) zur Verriegelung des Flügels 14 am Rahmen 12 betätigbar sind. Zudem weist die Flügelanordnung 10 eine nachfolgend noch im Detail erläuterte Öffnungsbegrenzungseinrichtung 40 mit einer Selbstverriegelungseinrichtung 42 auf, welche beispielhaft zwischen dem oberen Rahmenquerholm 22 und dem oberen Flügelquerholm 30 angeordnet sind (in
Fig. 1 nur angedeutet). Die Öffnungsbegrenzungseinrichtung 40 und die Selbstverriegelungseinrichtung 42 können auch an anderen Stellen zwischen dem Rahmen 12 und dem Flügel 14 angeordnet werden. Auch eine Verwendung von zwei an unterschiedlichen Stellen zwischen Rahmen 12 und Flügel 14 angeordneten Öffnungsbegrenzungseinrichtungen 40 mit Selbstverriegelungseinrichtung 42 ist denkbar. - Wie weiter unten im Detail erläutert, lässt die Öffnungsbegrenzungseinrichtung 40 ein Verschwenken des Flügels 14 relativ zum Rahmen 12 nur bis zu einer definierten, teilweise geöffneten Stellung zu (vgl.
Fig. 8b ). Die Öffnungsbegrenzungseinrichtung 40 umfasst einen rahmenseitig angeordneten Schwenkarm 44 (vgl.Fig. 2 ), eine flügelseitig angeordnete Schaltstange 46 (vgl.Fig. 3 ) sowie eine flügelseitig angeordnete Führungseinrichtung 48 (vgl.Fig. 3 ). Eine Begrenzung eines Öffnungswinkels des Flügels 14 wird dadurch erzielt, dass der Schwenkarm 44 mit einem Zapfen 50 in eine einends geschlossene Führungsnut 52 der Führungseinrichtung 48 eingreift (nachfolgend noch im Detail erläutert). - Die
Figur 2 zeigt den Schwenkarm 44 in Alleinstellung. Der Schwenkarm 44 ist an einem Ende 54 schwenkbar am oberen Rahmenquerholm 22 des Rahmens 12 montiert (nicht gezeigt) und weist am anderen Ende 56 den vorstehend bereits erwähnten Zapfen 50 auf. Der Zapfen 50 weist einen Schaftabschnitt 58 und einen gegenüber dem Schaftabschnitt 58 im Querschnitt (radial) erweiterten Kopfabschnitt 60 auf. Am Ende 54 weist der Schwenkarm 44 einen Lagerbock 62 auf, mittels dem der Schwenkarm 44 am Rahmen 12 befestigbar ist, bspw. durch Verschrauben oder Verklemmen. Am Lagerbock 62 ist ein Anschlag 64 vorgesehen, der eine Schwenkbewegung des Schwenkarms 44 relativ zum Lagerbock 62 in Schließrichtung begrenzt. Es ist eine mit einer Feder 66 beaufschlagte Rastung 68 vorgesehen, die den Schwenkarm 44 relativ zum Lagerbock 62 in der Schließstellung hält. Soll der Schwenkarm 44 verschwenkt werden, muss zuerst die Rastung 68 überwunden werden. - Die Führungseinrichtung 48 und die Schaltstange 46 der Öffnungsbegrenzungseinrichtung 40 sind in
Fig. 3 im Detail dargestellt. Die Schaltstange 46 erstreckt sich entlang einer Längsrichtung 70. Die Schaltstange 46 ist beispielhaft und bevorzugt am Flügel 14 entlang der Längsrichtung 70 verschieblich geführt, z.B. in einer am oberen Flügelquerholm 30 ausgebildeten Nut (nicht gezeigt). Wie ausFig. 3 ersichtlich, überlappen die Schaltstange 46 und die Führungseinrichtung 48 einander entlang der Längsrichtung 70 zumindest teilweise. - An der Schaltstange 46 ist eine Zapfenführung 72 vorgesehen, die über die Schaltstange 46 hinausragende seitliche Wandungsabschnitte 74, 76 aufweist. Die Wandungsabschnitte 74, 76 sind voneinander derart beabstandet, um zwischen sich den Zapfen 50, insbesondere den Kopfabschnitt 60 des Zapfens 50 aufzunehmen. Im Beispiel ist die Zapfenführung 72 separat von der Schaltstange 46 ausgebildet. Bei nicht dargestellten Ausgestaltungen kann die Zapfenführung 72 aber auch einstückig mit der Schaltstange 46 ausgebildet sein.
- Die Führungseinrichtung 48 umfasst im Beispiel einen Grundkörper 78 und eine Führungsplatte 80 (vgl.
Fig. 3 ). Die Führungsplatte 80 ist mittels Schrauben 82, bspw. Madenschrauben 82, an dem Grundkörper 78 befestigt. Zu diesem Zweck weisen die Führungsplatte 80 und der Grundkörper 78 entsprechende Gewindebohrungen 84 zur Aufnahme der Schrauben 82 auf. In der Führungsplatte 80 ist die vorstehend bereits erwähnte Führungsnut 52 ausgebildet. Die Führungsnut 52 erstreckt sich entlang der Längsrichtung 70 und weist ein offenes Ende 86 und ein geschlossenes Ende 88 auf. - Der Grundkörper 78 ist im Beispiel im Wesentlichen U-förmig ausgebildet mit zwei entlang der Längsrichtung 70 zueinander parallel verlaufenden Schenkeln bzw. Wandungen 90, 92, zwischen denen der Zapfen 50 des Schwenkarms 44 aufnehmbar ist. Der Grundkörper 78 ist derart ausgebildet, dass die Wandungsabschnitte 74, 76 der Zapfenführung 72 zwischen die Schenkel 90, 92 des Grundkörpers 78 eingeschoben werden können.
- Der Grundkörper 78 ist am oberen Flügelquerholm 30 des Flügels 14 nicht verschieblich fixiert. Beispielhaft sind seitliche Führungsabschnitte 94, 96 (vgl.
Fig. 4a ) zur Kopplung mit einer flügelseitig am oberen Flügelholm 30 angeordneten Nut ausgebildet. Die Führungsabschnitte 94, 96 sind derart ausgebildet, um seitliche Nutränder der flügelseitigen Nut zu hintergreifen. - Wie vorstehend bereits erwähnt, greift der Zapfen 50 in der teilweise geöffneten Stellung des Flügels 14 in die Führungsnut 52 ein und liegt an deren geschlossenem Ende 88 an (vgl.
Fig. 8b ). Dadurch ist ein weiteres Verschwenken des Flügels 14 in Öffnungsrichtung (vom Rahmen 12 weg) begrenzt. - Um den Flügel 14 in dieser teilweise geöffneten Stellung automatisch arretieren zu können, ist die vorstehend erwähnte Selbstverriegelungseinrichtung 42 vorgesehen. Die Selbstverriegelungseinrichtung 42 umfasst einen Schwenkriegel 98 und ein Sperrglied 100, welche beispielhaft zwischen Grundkörper 78 und Führungsplatte 80 angeordnet sind (vgl.
Fig. 3 ). - Der Schwenkriegel 98 ist um eine zu der Schaltstange 46 orthogonale, insbesondere vertikale, Schwenkachse 102 schwenkbar an der Führungseinrichtung 48 gehaltert (vgl.
Fig. 4a ). Im Beispiel weist der Grundkörper 78 eine entsprechende Schwenkriegel-Aufnahme 104 zur Aufnahme des Schwenkriegels 98 auf. Der Grundkörper 78 weist zudem einen Vorsprung 106 auf, welcher in eine entsprechende Aufnahme 108 des Schwenkriegels 98 eingreift und somit die Schwenkachse 102 bereitstellt (vgl. auchFig. 4a und5 ). Die weitere Ausgestaltung des Schwenkriegels 98 wird später in Bezug auf dieFigur 5 erläutert. - Das Sperrglied 100 ist in einer entsprechenden Sperrglied-Aufnahme 110 am Grundkörper 78 der Führungseinrichtung 48 geführt und entlang einer zu einer Breitenrichtung 112 des Grundkörpers 78 parallelen Verschiebeachse 114 verschiebbar (vgl.
Fig. 4a ). Die Sperrglied-Aufnahme 110 weist einen ersten Anschlag 116 und einen zweiten Anschlag 118 auf, zwischen denen das Sperrglied 110 verschiebbar ist. Wie nachfolgend noch im Detail erläutert, nimmt das Sperrglied 100 eine Sperrstellung ein, wenn es an dem ersten Anschlag 116 anliegt (vgl.Fig. 4a ), und eine Freigabestellung, wenn es an dem zweiten Anschlag 118 anliegt (vgl.Fig. 4b ). - Das Sperrglied 100 ist in Richtung der Sperrstellung mittels einer Feder 120 vorgespannt. Die Feder 120 ist beispielhaft in einer entsprechenden Feder-Aufnahme 122 des Sperrglieds 100 aufgenommen (vgl.
Fig. 6 ). - Wie in
Figur 6 gezeigt, weist das Sperrglied 100 einen Eingriffsabschnitt 134 auf, beispielhaft in Form eines Hakenabschnitts 134. Der Schwenkriegel 98 weist einen korrespondierenden Sperrglied-Aufnahmeabschnitt 136 auf, in welchem der Eingriffsabschnitt 134 des Sperrglieds 100, insbesondere formschlüssig, aufnehmbar ist (vgl.Fig. 5 ). Der Schwenkriegel 98 weist außerdem einen Aufnahmeabschnitt 138 zur Aufnahme des Zapfens 50 auf. Wie nachfolgend noch näher erläutert, kann der Schwenkriegel 98 durch Zusammenwirken des Zapfens 50 mit einem ersten Betätigungsabschnitt 140 des Schwenkriegels 98 oder mit einem zweiten Betätigungsabschnitt 142 um die Schwenkachse 102 verschwenkt werden. - Das Sperrglied 100 wirkt mit der Schaltstange 46 derart zusammen, dass durch Verschieben der Schaltstange 46 entlang der Längsrichtung 70 das Sperrglied 100 entlang der Verschiebeachse 114 verlagert werden kann. Wie in
Fig. 6 gezeigt, weist das Sperrglied 100 einen Führungsvorsprung 124 auf, welcher in vertikaler Richtung eine entsprechende Aussparung 125 in der Sperrglied-Aufnahme 110 des Grundkörpers 78 durchdringt und im montierten Zustand mit einer an der Schaltstange 46 ausgebildeten Führungskontur 126 zusammenwirkt (vgl.Fig. 3 ). - Die Führungskontur 126 weist einen ersten Führungsabschnitt 128 und einen zweiten Führungsabschnitt 130 auf (vgl.
Fig. 3 ). Liegt der Führungsvorsprung 124 an dem ersten Führungsabschnitt 128 an, befindet sich das Sperrglied 100 in der Freigabestellung. Ist der Führungsvorsprung 124 auf Höhe des zweiten Führungsabschnitts 130 angeordnet, befindet sich das Sperrglied 100 je nach Stellung des Schwenkriegels 98 entweder in Sperrstellung oder in vorstehend erwähnter Klemmstellung (nachfolgend noch näher erläutert). - Um die Schaltstange 46 entlang der Längsrichtung 70 verschieben zu können und somit wahlweise den ersten Führungsabschnitt 128 oder den zweiten Führungsabschnitt 130 auf Höhe des Führungsvorsprung 124 zu bringen, ist die Schaltstange 46 mittels mindestens einer Treibstange (nicht dargestellt) mit der flügelseitig angeordneten Handhabe 38 derart gekoppelt, dass die Schaltstange 46 in Abhängigkeit von Betätigungsstellungen der Handhabe 38 in unterschiedliche Schaltstellungen gebracht werden kann. Im Beispiel weist die Schaltstange 46 an ihren Enden jeweils ein Kopplungselement 132 auf, an welchen die Treibstangen anbindbar sind.
- Die Handhabe 38 kann durch Drehen in unterschiedliche Betätigungsstellungen gebracht werden (z.B. 0°-, 90°-, 180°-Stellung). Die Handhabe 38 ist mit einem (nicht dargestellten) Getriebe gekoppelt, welches die Drehbewegung der Handhabe 38 in eine translatorische Bewegung für die Treibstange und somit in eine Verschiebebewegung der Schaltstange 46 entlang der Längsrichtung 70 umwandelt.
- Die Funktionsweise der Öffnungsbegrenzungseinrichtung 40 und der Selbstverriegelungseinrichtung 42 wird nachfolgend anhand der
Figuren 7a bis 11b erläutert. -
Figur 7a zeigt die Flügelanordnung 10 in Geschlossenstellung, d.h. der Flügel 14 befindet sich innerhalb des Rahmens 12. Die Handhabe 38 befindet sich in einer ersten Betätigungsstellung (0°-Stellung bzw. Geschlossenstellung). Die (nicht gezeigten) Zuhaltungen zur Arretierung des Flügels 14 am Rahmen 12 sind verriegelt. Der Flügel 14 kann somit relativ zum Rahmen 12 nicht verschwenkt werden. - Wie aus
Figur 7a , Ansichten links, ersichtlich, befindet sich die Schaltstange 46 entsprechend der ersten Betätigungsstellung der Handhabe 38 in einer ersten Schaltstellung, in welcher das Sperrglied 100 mit dem Führungsvorsprung 124 an dem ersten Führungsabschnitt 128 der Schaltstange 46 anliegt und somit entgegen der Federbeaufschlagung verlagert ist. Das Sperrglied 100 liegt in der inFig. 7a gezeigten Ausgangskonfiguration mit seinem Eingriffsabschnitt 134 an einem Klemmabschnitt 144 des Schwenkriegels 98 (vgl. auchFig. 5 ) an, sodass der Schwenkriegel 98 durch die Federbeaufschlagung des Sperrglieds 100 mit einem Anlageabschnitt 146 gegen einen Halteabschnitt 148 des Grundkörpers 78 der Führungseinrichtung 48 beaufschlagt ist (Klemmstellung des Sperrglieds 100). - Der Schwenkriegel 98 befindet sich in dieser Konfiguration in einer Offenstellung, in welcher eine Öffnung des Aufnahmeabschnitts 138 in Richtung des freien Endes 86 der Führungsnut 52 weist (Aufnahmeabschnitt 138 bereit zur Aufnahme des Zapfens 50).
- Der Zapfen 50 befindet sich in
Fig. 7a noch außerhalb der Führungseinrichtung 48 in der Zapfenführung 72, wobei die seitlichen Wandungsabschnitte 74, 76 den Kopfabschnitt 60 des Zapfens 50 seitlich zur Längsrichtung 70 zwischen sich einschließen (Geschlossenstellung des Flügels 14). - Bei der in
Figur 7b gezeigten Konfiguration befindet sich der Flügel 14 innerhalb des Rahmens 12, allerdings ist die Handhabe 38 gegenüber der in Fig. 5a dargestellten Konfiguration um 90° gegen den Uhrzeigersinn verdreht (zweite Betätigungsstellung, 90°-Stellung). Die (nicht gezeigten) Zuhaltungen zur Arretierung des Flügels 14 am Rahmen 12 sind entriegelt. Der Flügel 14 kann somit relativ zum Rahmen 12 verschwenkt werden. - Wie aus
Figur 7b , Ansichten links, ersichtlich, befindet sich die Schaltstange 46 entsprechend der zweiten Betätigungsstellung der Handhabe 38 in einer zweiten Schaltstellung, in welcher die Schaltstange 46 gegenüber der inFigur 7a gezeigten Stellung entlang der Längsrichtung 70 verschoben ist (inFig. 7 "nach rechts"). Durch die Verlagerung der Schaltstange 46 wurde die Zapfenführung 72 im Vergleich zu der inFig. 7a gezeigten Konfiguration ein Stück weit aus der Führungseinrichtung 48 heraus verlagert. Der Zapfen 50 befindet sich außerhalb der Führungseinrichtung 48 und immer noch in der Zapfenführung 72. - In der zweiten Schaltstellung der Schaltstange 46 ist das Sperrglied 100 auf Höhe des zweiten Führungsabschnitts 130 der Schaltstange 46 angeordnet, sodass das Schwenkglied 100 grundsätzlich in die Sperrstellung überführbar wäre (in
Fig. 7b ist eine entsprechende Position des Sperrglieds in Sperrstellung strichliniert eingezeichnet). Allerdings wird das Sperrglied 100 in der gezeigten Konfiguration durch den Schwenkriegel 98 in der Klemmstellung gehalten (Schwenkriegel 98 in Anlage mit dem Halteabschnitt 148 der Führungseinrichtung 48). - Wird nun der Flügel 14 ausgehend von der in
Figur 7b dargestellten Konfiguration geöffnet, gleitet der Zapfen 50 in der Führungsnut 52 in Richtung des geschlossenen Endes 88 (in den Figuren "nach links"). Wie ausFig. 8a ersichtlich, gelangt der Zapfen 50 bei Erreichen einer vorgegebenen Position in Anlage dem ersten Betätigungsabschnitt 140 des Schwenkriegels 98 (vgl. auchFig. 5 ), sodass der Schwenkriegel 98 bei Weiterbewegen des Zapfens 50 in Richtung geschlossenes Ende 88 um die Schwenkachse 102 verschwenkt wird (inFigur 8a im Uhrzeigersinn). Liegt der Zapfen 50 an dem geschlossenen Ende 88 der Führungsnut 52 an (Flügel 14 in teilweise geöffneter Stellung, vgl.Fig. 8b ), befindet sich der Schwenkriegel 98 in der Schließstellung, in welcher der Zapfen 50 in dem Aufnahmeabschnitt 138 des Schwenkriegels aufgenommen ist (vgl.Fig. 8b ). Sobald die Schließstellung des Schwenkriegels 98 erreicht ist, schnappt das Sperrglied 100 durch die Federbeaufschlagung in die Sperrstellung, in welcher das Sperrglied 100 mit seinem Eingriffsabschnitt 134 in den Sperrglied-Aufnahmeabschnitt 136 des Schwenkriegels 98 formschlüssig eingreift (Verriegelungskonfiguration der Selbstverriegelungseinrichtung 42). - In dieser Verriegelungskonfiguration ist eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels 98 um die Schwenkachse 102 blockiert, sodass der Zapfen 50 durch den Aufnahmeabschnitt 138 des Schwenkriegels 98 gefangen ist und nicht in Richtung des freien Endes 86 der Führungsnut 52 (in
Figur 8b "nach rechts") verlagert werden kann. Der Flügel 14 ist insofern in der teilweise geöffneten Stellung durch die Selbstverriegelungseinrichtung 42 automatisch arretiert. - Um ausgehend von der in
Figur 8b gezeigten Konfiguration den Flügel 14 wieder schließen zu können, also aus der teilweise geöffneten Stellung in die Geschlossenstellung verschwenken zu können, muss die Selbstverriegelungseinrichtung 42 gelöst werden. Hierzu muss das Sperrglied 100 zunächst aus der Sperrstellung in die Freigabestellung überführt werden. Dies geschieht bei der vorgeschlagenen Flügelanordnung 10 dadurch, dass die Handhabe 38 aus der zweiten Betätigungsstellung (90°-Stellung) wieder in die erste Betätigungsstellung (0°-Stellung) überführt wird (vgl.Fig. 9a ). - Wie in
Fig. 9a , Ansicht links, gezeigt, wird die Schaltstange 46 dabei wieder in die inFig. 7a gezeigte erste Schaltstellung (in den Figuren "nach links") verfahren, in welcher das Sperrglied 100 mit dem Führungsvorsprung 124 an dem ersten Führungsabschnitt 128 der Schaltstange 46 anliegt. Im Gegensatz zu der inFig. 7a gezeigten Konfiguration ist der Schwenkriegel 98 jedoch durch den Zapfen 50 in der Schließstellung gehalten und das Sperrglied 100 ist außer Eingriff mit dem Schwenkriegel 98, sodass eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels 98 um die Schwenkachse 102 durch das Sperrglied 100 nicht mehr blockiert ist. - Wird der Flügel 14 aus der in
Figur 9a dargestellten Konfiguration wieder in Richtung Geschlossenstellung überführt, gleitet der Zapfen 50 von dem geschlossenen Ende 88 der Führungsnut 52 in Richtung freies Ende 86 (in den Figuren "nach rechts"). Dabei wirkt der Zapfen 50 mit dem zweiten Betätigungsabschnitt 142 des Schwenkriegels 98 (vgl. auchFig. 5 ) zusammen und schwenkt den Schwenkriegel 98 in die Offenstellung (in den Figuren entgegen dem Uhrzeigersinn). Wie inFigur 9b , Ansicht links, dargestellt, nimmt das Sperrglied 100 dann wieder die oben beschriebene Klemmstellung ein. - Bevor der Flügel 14 jedoch vollständig geschlossen werden kann, muss die Handhabe 38 - zumindest dann, wenn Zuhaltungen vorgesehen sind - noch einmal in die 90°-Stellung (zweite Betätigungsstellung) überführt werden, um so bspw. ein Eingreifen von Verriegelungsbolzen der Zuhaltungen in entsprechende Verriegelungsaufnahmen zu ermöglichen (vgl.
Fig. 10a ). Befindet sich der Flügel 14 wieder in Geschlossenstellung (vgl.Fig. 10b ), kann die Handhabe 38 wieder in die erste Betätigungsstellung (0°-Stellung) überführt werden, um die Zuhaltungen zu verriegeln. - In
Figur 11a befindet sich der Flügel 14 innerhalb des Rahmens 12, allerdings ist die Handhabe 38 in eine dritte Bestätigungsstellung verschwenkt (180°-Stellung bzw. zweite Öffnungsstellung). Die (nicht gezeigten) Zuhaltungen zur Arretierung des Flügels 14 am Rahmen 12 sind entriegelt. Der Flügel 14 kann somit relativ zum Rahmen 12 verschwenkt werden. In dieser Betätigungsstellung (180°-Stellung) ist die Öffnungsbegrenzungseinrichtung 40 inaktiv, sodass der Flügel 14 aus der Geschlossenstellung über die teilweise geöffnete Stellung hinaus, bspw. in eine vollständig geöffnete Stellung, überführt werden kann. - Wie aus
Figur 11a , Ansicht links, ersichtlich, befindet sich die Schaltstange 46 entsprechend der dritten Betätigungsstellung der Handhabe 38 in einer dritten Schaltstellung, in welcher die Schaltstange 46 gegenüber der in Fig. 5b gezeigten 90°-Schaltstellung noch weiter nach rechts verlagert ist. In dieser dritten Schaltstellung ist die Zapfenführung 72 derart weit von der Führungseinrichtung 48 beabstandet, dass sich der Zapfen 50 zwischen Führungseinrichtung 48 und Zapfenführung 72 befindet. Somit befindet sich der Zapfen 50 außer Eingriff mit der Führungseinrichtung 48 und der Zapfenführung 72. Wird ausgehend von dieser Konfiguration der Flügel 14 geöffnet, werden die Führungseinrichtung 48 und die Schaltstange 46, die am Flügel 14 angeordnet sind, vom Schwenkarm 44, der am Rahmen 12 angeordnet ist, weg verschwenkt (vgl.Fig. 11b ). Der Flügel 14 kann somit wie ein herkömmlicher Drehflügel relativ zum Rahmen 12 verschwenkt werden. - In der dritten Schaltstellung der Schaltstange ist der Führungsvorsprung 124 auf Höhe des zweiten Führungsabschnitts 128 der Schaltstange 46 angeordnet, wobei das Sperrglied 100 durch den Schwenkriegel 98 an einer Verlagerung in die Sperrstellung gehindert ist (Klemmstellung).
Claims (14)
- Flügelanordnung (10), mit einem Rahmen (12) und einem schwenkbar am Rahmen (12) gelagerten Flügel (14) einer Tür oder eines Fensters, wobei eine Öffnungsbegrenzungseinrichtung (40) vorgesehen ist, die ein Verschwenken des Flügels (14) relativ zum Rahmen (12) nur bis zu einer teilweise geöffneten Stellung zulässt, wobei die Öffnungsbegrenzungseinrichtung (40) eine Schaltstange (46), eine Führungseinrichtung (48) und einen Schwenkarm (44) aufweist, wobei die Schaltstange (46) am Flügel (14) entlang einer Längsrichtung (70) verschieblich geführt ist und mittels einer Treibstange mit einer flügelseitig angeordneten Handhabe (38) derart gekoppelt ist, dass durch Betätigen der Handhabe (38) die Schaltstange (46) entlang der Längsrichtung (70) verschiebbar ist, wobei die Führungseinrichtung (48) am Flügel (14) fixiert ist und die Schaltstange (46) und die Führungseinrichtung (48) einander entlang der Längsrichtung (70) zumindest teilweise überlappen, wobei die Führungseinrichtung (48) eine einends geschlossene Führungsnut (52) aufweist, wobei der Schwenkarm (44) an einem Ende (54) schwenkbar am Rahmen (12) montiert ist und am anderen Ende (56) einen Zapfen (50) aufweist, der in der teilweise geöffneten Stellung des Flügels (14) in die Führungsnut (52) eingreift und an deren geschlossenem Ende (88) anliegt, wodurch ein Verschwenken des Flügels (14) in Öffnungsrichtung begrenzt ist,
gekennzeichnet durch
eine Selbstverriegelungseinrichtung (42), welche dazu eingerichtet ist, den Zapfen (50) selbsttätig derart zu verriegeln, dass der Zapfen (50) dann, wenn er an dem geschlossenen Ende (88) der Führungsnut (52) anliegt, in der Führungsnut (52) gefangen ist, wobei die Selbstverriegelungseinrichtung (42) einen Schwenkriegel (98) umfasst, welcher um eine orthogonal zu der Schaltstange (46) orientierte vertikale Schwenkachse (102) schwenkbar an der Führungseinrichtung (48) gehaltert ist und in Abhängigkeit seiner Schwenklage eine den Zapfen (50) in der Führungsnut (52) einfangende Schließstellung oder eine den Zapfen (50) freigebende Offenstellung einnehmen kann. - Flügelanordnung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstverriegelungseinrichtung (42) derart ausgebildet ist, dass die Verriegelung des Zapfens (50) durch Betätigen der Handhabe (38) wieder lösbar ist.
- Flügelanordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkriegel (98) einen Aufnahmeabschnitt (138) zur, insbesondere formschlüssigen, zumindest abschnittsweisen Aufnahme des Zapfens (50) aufweist.
- Flügelanordnung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkriegel (98) derart ausgebildet und in einem Bewegungsweg des Zapfens (50) von dem offenen Ende (86) der Führungsnut (52) zu dem geschlossenen Ende (88) der Führungsnut (52) angeordnet ist, dass der Schwenkriegel (98) im Zuge einer Bewegung des Zapfens (50) von dem freien Ende (86) zu dem geschlossenen Ende (88) durch den Zapfen (50) aus der Offenstellung in die Schließstellung überführbar ist.
- Flügelanordnung (10) nach einem der vornstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Selbstverriegelungseinrichtung (42) ein federvorgespanntes Sperrglied (100) umfasst, welches dann, wenn sich der Schwenkriegel (98) in der Schließstellung befindet, durch die Federvorspannung selbsttätig eine Sperrstellung einnimmt, in welcher eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels (98) aus der Schließstellung in die Offenstellung blockiert ist.
- Flügelanordnung (10) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (100) derart mit der Schaltstange (46) zusammenwirkt, dass durch Verschieben der Schaltstange (46) entlang der Längsrichtung (70) das Sperrglied (100) aus der Sperrstellung in eine Freigabestellung überführbar ist, in welcher das Sperrglied (100) außer Eingriff mit dem Schwenkriegel (98) ist und/oder eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels (98) zulässt.
- Flügelanordnung (10) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (100) zwischen der Sperrstellung und der Freigabestellung verschiebbar an der Führungseinrichtung (48) geführt ist, wobei das Sperrglied (100) in Richtung der Sperrstellung federbeaufschlagt ist.
- Flügelanordnung (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (100) einen Eingriffsabschnitt (134), insbesondere Hakenabschnitt, aufweist, welcher mit dem Schwenkriegel (98), insbesondere mit einem korrespondierenden Sperrglied-Aufnahmeabschnitt (136) des Schwenkriegels (98), derart in Eingriff oder außer Eingriff bringbar ist, dass eine Schwenkbewegung des Schwenkriegels (98) um die Schwenkachse (102) blockiert oder freigegeben ist.
- Flügelanordnung (10) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied (100) einen Führungsvorsprung (124) aufweist, welcher mit einer an der Schaltstange (46) ausgebildeten Führungskontur (126) zusammenwirkt.
- Flügelanordnung (10) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskontur (126) einen ersten Führungsabschnitt (128) und einen zweiten Führungsabschnitt (130) derart aufweist, dass dann, wenn der Führungsvorsprung (124) auf Höhe des ersten Führungsabschnitts (128) ist, sich das Sperrglied (100) in der Freigabestellung befindet,
und dann, wenn der Führungsvorsprung (124) auf Höhe des zweiten Führungsabschnitts (130) ist, das Sperrglied (100) in die Sperrstellung überführbar ist oder sich in der Sperrstellung befindet. - Flügelanordnung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn die Handhabe (38) in einer ersten Betätigungsstellung ist, die Schaltstange (46) sich in einer ersten Schaltstellung befindet, in welcher der Führungsvorsprung (124) mit dem ersten Führungsabschnitt (128) der Schaltstange (46) zusammenwirkt, sodass sich das Sperrelement (100) in der Freigabestellung befindet, und dass dann, wenn die Handhabe (38) in einer zweiten Betätigungsstellung ist, sich die Schaltstange (46) in einer zweiten Schaltstellung befindet, in welcher der Führungsvorsprung (124) auf Höhe des zweiten Führungsabschnitts (130) der Schaltstange (46) angeordnet ist und das Sperrglied (100) in Eingriff mit dem Schwenkriegel (98) ist.
- Flügelanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schaltstange (46) eine Zapfenführung (72) vorgesehen ist, die über die Schaltstange (46) hinausragende seitliche Wandungsabschnitte (74, 76) aufweist, die voneinander beabstandet sind, um zwischen sich den Zapfen (50) aufzunehmen, insbesondere wobei sich die Führungseinrichtung (48) entlang der Längsrichtung (70) erstreckt und seitlich durch Wandungen (90, 92) begrenzt ist, wobei die Zapfenführung (72) derart ausgebildet ist, dass die Zapfenführung (72) zwischen die Wandungen (90, 92) eingeschoben werden kann.
- Flügelanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dann, wenn die Handhabe (38) in einer dritten Betätigungsstellung ist, sich die Schaltstange (46) in einer dritten Schaltstellung befindet, in der sich der Zapfen (50) außerhalb der Führungseinrichtung (48) und außerhalb der Zapfenführung (72) befindet, sodass der Flügel (14) zwischen der Geschlossenstellung und einer Offenstellung relativ zum Rahmen (12) verschwenkt werden kann.
- Flügelanordnung (10) nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungseinrichtung (48) in zwei verschiedenen, um 180° zueinander entgegengesetzten Orientierungen an dem Flügel (14) montierbar ist und/oder dass die Zapfenführung (72) in zwei unterschiedlichen, um 180° zueinander entgegengesetzten Orientierungen an der Schaltstange (46) montierbar ist.
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