Lebensmittelzubereitungssystem
Die Erfindung betrifft ein Lebensmittelzubereitungssystem nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zu einem Betrieb eines Lebensmittelzubereitungssystems nach dem Oberbegriff des Anspruchs 15.
Aus dem Stand der Technik ist bereits ein Lebensmittelzubereitungssystem bekannt, welches eine Ausgabeeinheit und eine Steuereinheit aufweist. Die Steuereinheit führt in einem Betriebszustand über die Ausgabeeinheit durch einen Prozessschritt eines Prozesses. Der Prozess ist hierbei als ein Rezept ausgebildet und weist den als Rezeptschritt ausgebildeten Prozessschritt auf. Bei der Führung durch den Prozess führt die Steuereinheit durch jeden Prozessschritt einzeln und gibt jeden Prozessschritt einzeln über die Ausgabeeinheit aus. Die Steuereinheit führt bei der Führung durch den Prozess durch einen von dem Prozessschritt verschiedenen weiteren Prozessschritt stets zeitlich getrennt von der Führung durch den Prozessschritt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere, aber nicht beschränkt darauf, darin, ein gattungsgemäßes System mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich eines Bedienkomforts bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1 und 15 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
Die Erfindung geht aus von einem Lebensmittelzubereitungssystem, insbesondere mit zumindest einer Ausgabeeinheit und, mit zumindest einer Steuereinheit, welche insbesondere zu einer Steuerung und/oder Regelung der Ausgabeeinheit vorgesehen ist und welche dazu vorgesehen ist, insbesondere über die Ausgabeeinheit, durch zumindest einen Prozessschritt zumindest eines Prozesses, welcher als Rezept ausgebildet ist und den als Rezeptschritt ausgebildeten Prozessschritt umfasst, zu führen.
Es wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, wenigstens abschnittsweise zeitgleich zu dem Prozessschritt durch zumindest einen weiteren Prozessschritt, welcher als Rezeptschritt ausgebildet ist, zu führen.
Durch eine derartige Ausgestaltung kann insbesondere ein hoher Bedienkomfort erreicht werden. Es kann insbesondere eine besonders rasche und/oder zeitsparende Führung durch den Prozess bereitgestellt werden, wodurch, insbesondere im Fall zumindest eines aufwendigen und/oder komplexen Prozesses und/oder im Fall einer Integration zumindest eines von dem Gargerät verschiedenen Haushaltsgerät, eine schnelle Führung durch das Rezept und/oder ein hoher Bedienkomfort erzielt werden kann. Einem Bediener können insbesondere selbst sehr komplexe und/oder umfangreiche Prozesse zu einer Auswahl angeboten werden, da insbesondere durch die wenigstens abschnittsweise zeitgleiche Führung durch zumindest zwei Prozessschritte ein hohes Potential an Zeitersparnis bereitgestellt werden kann. Insbesondere kann eine hohe Flexibilität, insbesondere hinsichtlich einer Auswahlmöglichkeit an Prozessen und/oder hinsichtlich einer Führung durch den Prozess, erzielt werden. Vorteilhaft mittels der Führung durch den Prozess, kann insbesondere eine besonders einfache Zubereitung von Lebensmitteln ermöglicht werden, da insbesondere zumindest ein Teil von Prozessschritten des Prozesses wenigstens teilweise automatisch und/oder wenigstens abschnittsweise zeitgleich ablaufen können.
Unter einem „Lebensmittelzubereitungssystem“ soll insbesondere ein System verstanden werden, welches zumindest eine Funktionseinheit aufweist, deren Hauptfunktion eine Zubereitung zumindest eines Lebensmittels ist, und welches insbesondere zusätzlich zumindest eine weitere Funktionseinheit aufweisen könnte, deren Hauptfunktion von einer Zubereitung zumindest eines Lebensmittels abweicht. Beispielsweise könnte die Funktionseinheit, deren Hauptfunktion insbesondere eine Zubereitung zumindest eines Lebensmittels ist, ein Gargerät und vorteilhaft ein Kochfeld sein. In einem Betriebszustand erhitzt und/oder erwärmt und/oder gart die Funktionseinheit insbesondere zumindest ein Lebensmittel, und zwar insbesondere zum Zweck einer Zubereitung des Lebensmittels.
Insbesondere führt die Funktionseinheit in einem Betriebszustand zumindest eine Gargerätehauptfunktion aus. Insbesondere ist die Funktionseinheit Teil eines Gargeräts und führt in einem Betriebszustand insbesondere die Gargerätehauptfunktion des Gargeräts aus. Die Funktionseinheit könnte beispielsweise in einem Betriebszustand zumindest eine Heizfunktion und/oder zumindest eine Garfunktion ausführen. Das Lebensmittelzubereitungssystem weist insbesondere zumindest ein und vorteilhaft zumindest das Gargerät auf.
Das Gargerät könnte beispielsweise als ein Ofen, wie beispielsweise als ein Backofen und/oder als ein Herd, ausgebildet sein. Unter einem „Ofen“ soll insbesondere ein Gargerät verstanden werden, welches zumindest eine Muffel aufweist, welche zumindest einen Garraum wenigstens teilweise begrenzt und/oder definiert, und welches, insbesondere in dem Garraum, in einem Betriebszustand zumindest einem Lebensmittel Energie, insbesondere zum Zweck einer Beheizung und/oder einer Garung des Lebensmittels, zuführt. Beispielsweise könnte das Gargerät als eine Mikrowelle und/oder als ein Grillgerät und/oder als ein Dampfgarer ausgebildet sein. Vorteilhaft ist das Gargerät als ein Kochfeld ausgebildet. Das Gargerät ist insbesondere als ein Induktionsgargerät ausgebildet.
Insbesondere führt die weitere Funktionseinheit in einem Betriebszustand zumindest eine Gerätehauptfunktion aus. Insbesondere ist die weitere Funktionseinheit Teil eines elektrischen Geräts und führt in einem Betriebszustand insbesondere eine Gerätehauptfunktion des elektrischen Geräts aus. Beispielsweise könnte die weitere Funktionseinheit in einem Betriebszustand zumindest eine Kühlungsfunktion und/oder zumindest eine Gefrierfunktion und/oder zumindest eine Bearbeitungsfunktion und/oder zumindest eine Skalierungsfunktion und/oder zumindest eine Reinigungsfunktion und/oder zumindest eine Trocknungsfunktion ausführen. Beispielsweise könnte die weitere Funktionseinheit mittels der Bearbeitungsfunktion in einem Betriebszustand zumindest ein Lebensmittel bearbeiten und insbesondere zerkleinern und/oder zerhacken und/oder verrühren und/oder verkneten und/oder vermischen und/oder mixen und/oder zerschneiden.
Das Lebensmittelzubereitungssystem weist insbesondere zumindest ein elektrisches Gerät und vorteilhaft zumindest das elektrische Gerät auf. Das elektrische Gerät könnte beispielsweise ein Mobilgerät und/oder ein Haushaltsgerät, insbesondere ein Kältegerät und/oder ein Skalierungsgerät und/oder ein Bearbeitungsgerät, sein. Das Skalierungsgerät könnte insbesondere eine Waage, insbesondere eine Küchenwaage, sein. Das Bearbeitungsgerät könnte insbesondere eine Knetmaschine und/oder eine Teigmaschine und/oder ein Mixer und/oder eine Rührmaschine sein.
Das Lebensmittelzubereitungssystem unterscheidet sich insbesondere von einem Kochbuch, welches auf einem Datenträger gespeichert und/oder in zumindest einem Wiedergabegerät, wie beispielsweise einem DVD-Player, abspielbar ist. Bei der Führung durch das Rezept führt die Steuereinheit insbesondere über eine reine Wedergabe von gespeicherten Daten hinausgehende Aktionen und/oder Handlungen aus und berechnet insbesondere aktiv zumindest eine weitere Aktion und/oder zumindest eine weitere Handlung. Die Steuereinheit ist insbesondere dazu vorgesehen, in einem Betriebszustand auf zumindest eine Bedieneingabe zu reagieren und/oder insbesondere in Abhängigkeit von zumindest einer Bedieneingabe zumindest einen Prozess und/oder zumindest einen Prozessschritt des Prozesses zu verändern. Unter „verändern“ soll insbesondere bearbeiten und/oder abändern und/oder ändern und/oder löschen und/oder überspringen und/oder hinzufügen verstanden werden.
Unter einer „Ausgabeeinheit“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, welche dazu vorgesehen ist, einem Bediener insbesondere optisch und/oder akustisch und/oder haptisch zumindest eine Kenngröße bereitzustellen. Die bereitgestellte Kenngröße könnte beispielsweise eine Information und/oder eine Zeitangabe und/oder eine Bedienaufforderung und/oder eine Handlungsaufforderung und/oder eine Auswahl sein. Die Ausgabeeinheit könnte insbesondere dazu vorgesehen sein, zumindest ein akustisches Signal und/oder insbesondere wenigstens eine akustische Sequenz auszugeben, wie beispielsweise einen Klingelton und/oder ein Warnsignal und/oder eine Aufforderung in Form eines insbesondere vorgefertigten Satzes. Alternativ oder zusätzlich könnte die Ausgabeeinheit dazu vorgesehen sein, zumindest eine optische Ausgabe bereitzustellen, wie beispielsweise eine Anzeige wenigstens eines Bilds und/oder wenigstens eines Texts und/oder wenigstens einer Ziffer und/oder wenigstens einer Animation. Beispielsweise könnte die Ausgabeeinheit zumindest einen Lautsprecher aufweisen. Alternativ oder zusätzlich könnte die Ausgabeeinheit eine Anzeigeeinheit, insbesondere mit zumindest einem Leuchtmittel, vorteilhaft einer LED, und/oder einem insbesondere hinterleuchteten Display, insbesondere einem Matrixdisplay und/oder einem LCD-Display, einem OLED-Display und/oder elektronischen Papier, aufweisen. Vorteilhaft könnte die Ausgabeeinheit zumindest eine Flüssigkristallanzeige aufweisen.
Durch eine Kombination der Ausgabeeinheit, welche insbesondere zumindest eine Flüssigkristallanzeige aufweist, und eine Führung durch den Prozess und insbesondere
eine Verbindung des Gargeräts mit dem Haushaltsgerät können insbesondere Stärken eines Produkts, insbesondere des Gargeräts und/oder des Haushaltsgeräts, ausgenutzt werden, wodurch insbesondere eine hohe Markentreue und/oder Produkttreue eines Bedieners erreicht werden könnte.
Das Lebensmittelzubereitungssystem weist insbesondere zumindest eine Bedienerschnittstelle auf, welche insbesondere zu einer Eingabe und/oder Ausgabe von Betriebsparametern vorgesehen ist. Die Bedienerschnittstelle und die Ausgabeeinheit sind insbesondere wenigstens teilweise einstückig und vorteilhaft einstückig ausgebildet. Vorteilhaft weist die Bedienerschnittstelle die Ausgabeeinheit auf. Unter „einstückig“ soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling.
Unter einer „Steuereinheit“ soll insbesondere eine elektronische Einheit verstanden werden, die vorzugsweise dazu vorgesehen ist, zumindest die Ausgabeeinheit und/oder die Bedienerschnittstelle zu steuern und/oder zu regeln. Die Steuereinheit könnte beispielsweise in einer Steuer- und/oder Regeleinheit zumindest eines Gargeräts und vorteilhaft eines Kochfelds wenigstens teilweise integriert sein und insbesondere dazu vorgesehen sein, zumindest eine Funktionseinheit des Gargeräts, welche insbesondere zu einer Durchführung einer Gargerätehauptfunktion insbesondere des Gargeräts vorgesehen sein könnte, zu steuern und/oder zu regeln. Insbesondere weist die Steuereinheit eine Recheneinheit und insbesondere zusätzlich zu der Recheneinheit zumindest eine Speichereinheit mit einem darin gespeicherten Steuer- und/oder Regelprogramm auf, das dazu vorgesehen ist, von der Recheneinheit ausgeführt zu werden.
Unter einem „Prozess“ soll insbesondere eine zeitliche Folge von Einstellungen und/oder von Aktionen und/oder von Rechenoperationen, insbesondere zu einer Erzielung zumindest eines definierten Ergebnisses, verstanden werden. Die Einstellungen könnten beispielsweise Heizeinstellungen und/oder sonstige Betriebseinstellungen und/oder
Handlungsaufforderungen und/oder Prozessschritte umfassen. Beispielsweise könnten die Aktionen von der Steuereinheit ausgeführt und/oder zumindest eingeleitet sein. Die Steuereinheit könnte insbesondere zu einer Ausführung und/oder zumindest zu einer Einleitung zumindest einer Aktion und/oder zumindest einer Rechenoperation, insbesondere zu einer Erzielung des definierten Ergebnisses vorgesehen sein. Das Ergebnis könnte beispielsweise vordefiniert und insbesondere in der Speichereinheit der Steuereinheit gespeichert sein. Beispielsweise könnte das Ergebnis, insbesondere alternativ oder zusätzlich, durch zumindest eine Bedieneingabe, insbesondere mittels der Bedienerschnittstelle, vorgegeben sein. Die Steuereinheit könnte in einem Betriebszustand insbesondere zumindest eine Bedienaufforderung ausgeben und insbesondere in Abhängigkeit von zumindest einer Bedieneingabe, insbesondere mittels der Bedienerschnittstelle, zumindest eine Aktion und/oder zumindest eine Rechenoperation ausführen und/oder zumindest einleiten.
Unter der Wendung, dass die Steuereinheit eine Aktion „zumindest einleitet“, soll insbesondere verstanden werden, dass die Steuereinheit die Aktion selbst ausführt und/oder dass die Steuereinheit die Aktion einleitet. Unter der Wendung, dass die Steuereinheit eine Aktion „einleitet“, soll insbesondere verstanden werden, dass die Steuereinheit zumindest eine weitere Einheit ansteuert, welche in Abhängigkeit von der Ansteuerung durch die Steuereinheit die Aktion ausführt.
Insbesondere könnte der Prozess zumindest zwei, insbesondere zumindest drei, vorteilhaft zumindest vier, besonders vorteilhaft zumindest fünf, vorzugsweise zumindest sechs und besonders bevorzugt mehrere Prozessschritte aufweisen. Beispielsweise könnten in der Speichereinheit der Steuereinheit insbesondere zumindest zwei, vorteilhaft zumindest drei, besonders vorteilhaft zumindest fünf, vorzugsweise zumindest acht und besonders bevorzugt mehrere verschiedene Prozesse gespeichert sein.
Der Prozess könnte beispielsweise zumindest eine Informationsbereitstellung und/oder zumindest eine Informationssuche und/oder zumindest einen Vorbereitungsprozess, insbesondere einen Lebensmittelvorbereitungsprozess, und/oder zumindest einen Bearbeitungsprozess, insbesondere zumindest einen Lebensmittelbearbeitungsprozess, und/oder zumindest einen Zubereitungsprozess, insbesondere zumindest einen Lebensmittelzubereitungsprozess, umfassen und/oder als solche ausgebildet sein.
Besonders vorteilhaft umfasst der Prozess ein Rezept und ist insbesondere als ein Rezept ausgebildet.
Unter einem „Prozessschritt“ soll insbesondere ein Teilabschnitt eines Prozesses verstanden werden, welcher eine insbesondere definierte Zeitdauer und einen insbesondere definierten Verfahrensschritt aufweist. Der Verfahrensschritt könnte beispielsweise zumindest einen Heizschritt und/oder zumindest einen Schritt mit einer Interaktion über die Ausgabeeinheit und/oder zumindest einen Schritt mit einer Interaktion über die Bedienerschnittstelle umfassen. Beispielsweise könnte der Verfahrensschritt zumindest eine Bearbeitung zumindest eines Lebensmittels und/oder zumindest eine Vorbereitung zumindest eines Lebensmittels umfassen. Die Zeitdauer des Prozessschritts könnte beispielsweise fest vorgegeben und/oder variabel sein. Beispielsweise könnte die Zeitdauer des Prozessschritts von einer zu einer Bedieneingabe, insbesondere mittels der Bedienerschnittstelle, benötigten Zeitdauer abhängig sein.
Beispielsweise könnte der Prozessschritt zumindest einen Informationsschritt und/oder zumindest einen Vergleichsschritt und/oder zumindest einen Analyseschritt und/oder zumindest einen Hinweisschritt und/oder zumindest einen Rechercheschritt umfassen und insbesondere als solcher ausgebildet sein. Der, insbesondere als Rezeptschritt ausgebildete, Prozessschritt könnte, beispielsweise alternativ oder zusätzlich, insbesondere zumindest einen Heizschritt und/oder zumindest einen Garschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelvorbereitungsschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelzugabeschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelentnahmeschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelbearbeitungsschritt und/oder zumindest einen Vorbereitungsschritt umfassen und/oder als solcher ausgebildet sein.
Unter einem „Rezept“ soll insbesondere eine zeitliche Folge von Heizeinstellungen und/oder von sonstigen Betriebseinstellungen und/oder von Handlungsaufforderungen und/oder von Rezeptschritten zu einer Zubereitung wenigstens eines Lebensmittels verstanden werden. Die Heizeinstellungen könnten beispielsweise wenigstens eine Heizdauer und/oder wenigstens eine Heizleistung und/oder wenigstens eine Heiztemperatur und/oder wenigstens eine Heizart, wie beispielsweise Braten und/oder Kochen und/oder Dämpfen und/oder Simmern und/oder Schmelzen und/oder Garen unter Druck, insbesondere in einem Druckkochtopf, und/oder Frittieren und/oder Sautieren
und/oder Pochieren und/oder Backen und/oder Grillen, umfassen. Die Betriebseinstellungen könnten beispielsweise zumindest eine Zeitdauer, welche beispielsweise eine Gesamtdauer des Rezepts definiert, und/oder zumindest eine zeitliche Abfolge von Rezeptschritten und/oder zumindest eine Art einer Ausgabe über die Ausgabeeinheit, wie beispielsweise optisch und/oder akustisch, umfassen. Das Rezept könnte insbesondere als ein Kochrezept und/oder als ein Garrezept und/oder als ein Lebensmittelzubereitungsrezept ausgebildet sein.
In einem Betriebszustand führt die Steuereinheit insbesondere durch zumindest einen, insbesondere ausgewählten, Prozess, und zwar insbesondere in Abhängigkeit von einer Auswahl des Prozesses durch zumindest eine Bedieneingabe, insbesondere mittels der Bedienerschnittstelle. Unter der Wendung, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, durch zumindest einen Prozessschritt zumindest eines Prozesses zu „führen“, soll insbesondere verstanden werden, dass die Steuereinheit in einem Betriebszustand, insbesondere mittels zumindest einer Ausgabe über die Ausgabeeinheit und/oder über die Bedienerschnittstelle, zu zumindest einer Handlung auffordert und/oder zumindest eine Information ausgibt, und/oder dass die Steuereinheit in einem Betriebszustand zu einer Durchführung des Prozesses notwendige Prozessschritte automatisch vornimmt und/oder einleitet. Unter „automatisch“ soll insbesondere selbsttätig und/oder unter Vermeidung einer Interaktion mittels der Bedienerschnittstelle und/oder unter Vermeidung einer Handlung eines Bedieners verstanden werden.
Der Prozessschritt und der weitere Prozessschritt sind insbesondere als voneinander unabhängige und/oder als separate und/oder als eigenständige und/oder als voneinander getrennte Prozessschritte ausgebildet. Beispielsweise könnten der Prozessschritt und der weitere Prozessschritt von gleichem Typ sein. Der Prozessschritt und der weitere Prozessschritt könnten beispielsweise von verschiedenem Typ sein. Insbesondere sind der Prozessschritt und der weitere Prozessschritt voneinander unabhängig ausführbar.
Der Prozessschritt und der weitere Prozessschritt sind inhaltlich insbesondere überlappungsfrei. Vorteilhaft sind der Prozessschritt und der weitere Prozessschritt in beliebiger zeitlicher Relation zueinander ausführbar, und zwar insbesondere unter Vermeidung einer Beeinflussung des zu erzielenden Ergebnisses und/oder unter Erzielung eines gleichen Ergebnisses.
Unter der Wendung, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, „wenigstens abschnittsweise zeitgleich“ zu dem Prozessschritt durch zumindest einen weiteren Prozessschritt zu führen, soll insbesondere verstanden werden, dass die Steuereinheit in einem Betriebszustand durch zumindest einen Teilabschnitt des Prozessschritts und durch zumindest einen Teilabschnitt des weiteren Prozessschritts zeitgleich führt, wobei die Steuereinheit, insbesondere zusätzlich, in einem Betriebszustand beispielsweise durch zumindest einen weiteren Teilabschnitt des Prozessschritts zeitlich überlappungsfrei mit dem weiteren Prozessschritt und/oder durch zumindest einen weiteren Teilabschnitt des weiteren Prozessschritts zeitlich überlappungsfrei mit dem Prozessschritt führen könnte.
Insbesondere weist der Prozessschritt zumindest einen Teilabschnitt auf, durch welchen die Steuereinheit in einem Betriebszustand zeitlich überlappend mit zumindest einem Teilabschnitt des weiteren Prozessschritts führt. Der Prozessschritt könnte beispielsweise zumindest einen weiteren Teilabschnitt aufweisen, durch welchen die Steuereinheit in einem Betriebszustand zeitlich überlappungsfrei und/oder zeitlich beabstandet zu zumindest einem weiteren Teilabschnitt des weiteren Prozessschritts führen könnte.
Insbesondere weist der weitere Prozessschritt zumindest einen Teilabschnitt auf, durch welchen die Steuereinheit in einem Betriebszustand zeitlich überlappend mit zumindest einem Teilabschnitt des Prozessschritts führt. Der weitere Prozessschritt könnte beispielsweise zumindest einen weiteren Teilabschnitt aufweisen, durch welchen die Steuereinheit in einem Betriebszustand zeitlich überlappungsfrei und/oder zeitlich beabstandet zu zumindest einem weiteren Teilabschnitt des Prozessschritts führen könnte.
Unter „vorgesehen“ soll insbesondere speziell programmiert, ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
Der, insbesondere als Rezeptschritt ausgebildete, Prozessschritt könnte beispielsweise zumindest einen Garschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelvorbereitungsschritt
und/oder zumindest einen Lebensmittelzugabeschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelentnahmeschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelbearbeitungsschritt und/oder zumindest einen Vorbereitungsschritt umfassen. Vorzugsweise umfasst der Prozessschritt zumindest einen Heizschritt. Beispielsweise könnte der Prozessschritt als Heizschritt ausgebildet sein. Vorteilhaft könnte der Prozessschritt, insbesondere alternativ oder zusätzlich, zumindest einen weiteren Schritt aufweisen, wie beispielsweise zumindest einen Interaktionsschritt und/oder zumindest einen Bestätigungsschritt. Unter einem „Heizschritt“ soll insbesondere ein Prozessschritt verstanden werden, bei welchem die Steuereinheit in einem Betriebszustand insbesondere zumindest einem Gargeschirr und/oder zumindest einem, insbesondere in dem Gargeschirr befindlichen, Lebensmittel Energie, insbesondere zum Zweck einer Erhitzung und/oder einer Beheizung und/oder eines Warmhaltens des Gargeschirrs und/oder des Lebensmittels, zuführt. Insbesondere zum Zweck der Zuführung von Energie an das Gargeschirr und/oder an das Lebensmittel, steuert die Steuereinheit in einem Betriebszustand insbesondere zumindest eine Heizeinheit, insbesondere des Gargeräts, an und führt dem Objekt insbesondere mittels der Heizeinheit Energie zu. Insbesondere weist das Gargerät zumindest eine und vorteilhaft zumindest die Heizeinheit auf. Die Heizeinheit führt in einem Betriebszustand insbesondere in Abhängigkeit von einer Ansteuerung durch die Steuereinheit dem Gargeschirr und/oder dem Lebensmittel Energie, insbesondere zum Zweck einer Erhitzung und/oder einer Beheizung und/oder eines Warmhaltens des Gargeschirrs und/oder des Lebensmittels, zu. Dadurch kann insbesondere eine Führung durch anspruchsvollere Prozessschritte, bei welchen beispielsweise ein hohes Risiko eines Fehlschlagens vorliegen könnte, bereitgestellt werden, wodurch insbesondere eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Gelingens von selbst anspruchsvollen Prozessschritten ermöglicht werden kann.
Der, insbesondere als Rezeptschritt ausgebildete, weitere Prozessschritt könnte beispielsweise zumindest einen Garschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelvorbereitungsschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelzugabeschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelentnahmeschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelbearbeitungsschritt und/oder zumindest einen Vorbereitungsschritt umfassen. Vorzugsweise umfasst der weitere Prozessschritt zumindest einen Heizschritt. Beispielsweise könnte der weitere Prozessschritt als Heizschritt ausgebildet sein. Vorteilhaft könnte der weitere Prozessschritt, insbesondere alternativ oder zusätzlich,
zumindest einen weiteren Schritt aufweisen, wie beispielsweise zumindest einen Interaktionsschritt und/oder zumindest einen Bestätigungsschritt. Dadurch kann insbesondere ein besonders hoher Bedienkomfort und/oder eine besonders gelingsichere Führung durch den Prozess ermöglicht werden.
Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der weitere Prozessschritt Teil des Prozesses ist. Insbesondere ist der weitere Prozessschritt Teil des gleichen Prozesses wie der Prozessschritt. Der Prozessschritt und der weitere Prozessschritt sind insbesondere Teil des gleichen Prozesses. Insbesondere weist der Prozess sowohl den Prozessschritt als auch den weiteren Prozessschritt auf. Dadurch kann insbesondere eine besonders schnelle und/oder zeitsparende Führung durch den Prozess erzielt werden, und zwar insbesondere in einem Vergleich zu einer Führung durch den Prozess, bei welcher durch sämtliche Prozessschritte des Prozesses zeitlich nacheinander geführt wird.
Ferner wird vorgeschlagen, dass der weitere Prozessschritt Teil zumindest eines von dem Prozess verschiedenen weiteren Prozesses ist. Insbesondere sind der Prozess und der weitere Prozess als voneinander unabhängige und/oder als separate und/oder als eigenständige und/oder als voneinander getrennte Prozesse ausgebildet. Beispielsweise könnten der Prozess und der weitere Prozess von gleichem Typ sein. Der Prozess und der weitere Prozess könnten beispielsweise von verschiedenem Typ sein. Insbesondere sind der Prozess und der weitere Prozess voneinander unabhängig ausführbar. Der Prozess und der weitere Prozess sind inhaltlich insbesondere überlappungsfrei.
Vorteilhaft sind der Prozess und der weitere Prozess in beliebiger zeitlicher Relation zueinander ausführbar, und zwar insbesondere unter Vermeidung einer Beeinflussung des zu erzielenden Ergebnisses und/oder unter Erzielung eines gleichen Ergebnisses. Dadurch kann insbesondere wenigstens abschnittsweise zeitgleich durch zumindest einen jeweiligen Teil zweier verschiedener Prozesse geführt werden, wodurch insbesondere eine hohe Flexibilität und/oder ein hoher Bedienkomfort erzielt werden kann.
Der weitere Prozess ist insbesondere als ein Rezept ausgebildet und umfasst vorteilhaft den als Rezeptschritt ausgebildeten weiteren Prozessschritt. Beispielsweise könnten der Prozess und der weitere Prozess jeweils als das gleiche Rezept ausgebildet sein. Vorteilhaft sind der Prozess und der weitere Prozess als voneinander verschiedene Rezepte ausgebildet. Dadurch kann einem Bediener insbesondere eine wenigstens
abschnittsweise zeitgleiche Zubereitung von zwei verschiedenen Prozessen bereitgestellt werden, wodurch beispielsweise im Fall von großen Feiern, wie beispielsweise Familienfeiern, eine schnelle und/oder einfache Zubereitung von verschiedenen Rezepten ermöglicht werden kann.
Beispielsweise könnte die Steuereinheit dazu vorgesehen sein, den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt wenigstens abschnittsweise zeitgleich in verschiedenen Gargeräten auszuführen. In einem Betriebszustand könnte die Steuereinheit insbesondere den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt wenigstens abschnittsweise zeitgleich in verschiedenen Gargeräten ausführen. Die Steuereinheit könnte beispielsweise in einem Betriebszustand den Prozessschritt in zumindest einem als Ofen ausgebildeten Gargerät und den weiteren Prozessschritt in zumindest einem als Kochfeld ausgebildeten Gargerät ausführen. Insbesondere alternativ oder zusätzlich, könnte die Steuereinheit in einem Betriebszustand beispielsweise den Prozessschritt in zumindest einem als Kochfeld ausgebildeten Gargerät und den weiteren Prozessschritt in zumindest einem als Ofen ausgebildeten Gargerät ausführen. Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt wenigstens abschnittsweise zeitgleich in verschiedenen Zonen zumindest eines Gargeräts auszuführen. Die Steuereinheit könnte insbesondere in einem Betriebszustand den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt wenigstens abschnittsweise zeitgleich in verschiedenen Zonen des Gargeräts ausführen. Beispielsweise könnte die Steuereinheit im Fall eines als Kochfeld ausgebildeten Gargeräts den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt in einem Betriebszustand wenigstens abschnittsweise zeitgleich in verschiedenen Heizzonen, welche insbesondere durch verschiedene Heizeinheiten des Gargeräts gebildet sein könnten, ausführen. Insbesondere im Fall eines als Herd und/oder als Backofen-Kochfeld-Kombinationsgerät ausgebildeten Gargeräts, könnte die Steuereinheit in einem Betriebszustand beispielsweise einen ersten der Prozessschritte in einer Zone des Gargeräts ausführen, welche Teil eines Backofens des Gargeräts ist, und einen zweiten der Prozessschritte in einer Zone des Gargeräts ausführen, welche Teil eines Kochfelds des Gargeräts ist. Dadurch kann zu der wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Führung durch den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt insbesondere auf weitere Gargeräte verzichtet werden, wodurch insbesondere eine kostengünstige und/oder übersichtliche Führung ermöglicht werden kann.
Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt, insbesondere zeitlich, aufeinander abzustimmen und bei der Abstimmung insbesondere zumindest einen Abstimmungsparameter zu berücksichtigen. In einem Betriebszustand stimmt die Steuereinheit insbesondere den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt, insbesondere zeitlich, aufeinander ab und berücksichtigt insbesondere bei der Abstimmung zumindest einen Abstimmungsparameter. Insbesondere könnte der Abstimmungsparameter zumindest einen Zeitparameter umfassen und/oder als Zeitparameter ausgebildet sein. Der Abstimmungsparameter könnte beispielsweise zumindest einen Anfang und/oder zumindest ein Ende des Prozessschritts und/oder des weiteren Prozessschritts umfassen. Beispielsweise könnte die Steuereinheit in einem Betriebszustand zumindest einen Anfang des Prozessschritts und des weiteren Prozessschritts, insbesondere zeitlich, aufeinander abstimmen und insbesondere den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt wenigstens im Wesentlichen zeitgleich und vorteilhaft zeitgleich starten. Die Steuereinheit könnte in einem Betriebszustand beispielsweise zumindest ein Ende des Prozessschritts und des weiteren Prozessschritts, insbesondere zeitlich, aufeinander abstimmen und insbesondere den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt wenigstens im Wesentlichen zeitgleich und vorteilhaft zeitgleich beenden. Der Abstimmungsparameter könnte beispielsweise zumindest einen Zeitpunkt zumindest einer in dem Prozessschritt vorzunehmenden Bedienerinteraktion und/oder zumindest einen Zeitpunkt zumindest einer in dem weiteren Prozessschritt vorzunehmenden Bedienerinteraktion umfassen. In einem Betriebszustand könnte die Steuereinheit beispielsweise in den Prozessschritten vorzunehmende Bedienerinteraktionen, insbesondere zeitlich, aufeinander abstimmen und diese Bedienerinteraktionen, insbesondere zeitlich beabstandet zueinander, zu takten und/oder anzuordnen, um hierdurch insbesondere einem Bediener eine wenigstens abschnittsweise zeitgleiche Führung durch die Prozessschritte zu ermöglichen. Unter der Wendung, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, den Prozessschritt und den weiteren Prozessschritt „aufeinander abzustimmen“, soll insbesondere verstanden werden, dass die Steuereinheit in einem Betriebszustand über eine wenigstens abschnittsweise zeitgleiche Anordnung der Prozessschritte hinaus, insbesondere zeitlich, aufeinander abstimmt. Dadurch kann insbesondere eine besonders komfortable und/oder, insbesondere für einen Bediener, stressfreie Führung durch den Prozess und/oder durch
den weiteren Prozess bereitgestellt werden, da beispielsweise durch geschickte Abstimmung der Prozessschritte aufeinander zu erledigende Aufgaben und/oder Bedienerinteraktionen zeitlich optimiert relativ zueinander angeordnet werden könnten.
Beispielsweise könnte die Steuereinheit bei der Abstimmung eine ausreichende zeitliche Beabstandung von in den Prozessschritten vorzunehmenden Bedienerinteraktionen einstellen. Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, bei der Abstimmung eine wenigstens im Wesentlichen zeitgleiche Sollfertigstellung des Prozessschritts und des weiteren Prozessschritts einzustellen. Insbesondere stellt die Steuereinheit bei der Abstimmung eine wenigstens im Wesentlichen zeitgleiche Sollfertigstellung des Prozessschritts und des weiteren Prozessschritts ein. Die Steuereinheit ist insbesondere dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von zumindest einer Sollfertigstellung der Prozessschritte, insbesondere des Prozessschritts und des weiteren Prozessschritts, und unter Berücksichtigung zumindest einer jeweiligen zu erwartenden Prozessschrittdauer der Prozessschritte die Prozessschritte relativ zueinander zu timen. Insbesondere stellt die Steuereinheit bei der Abstimmung eine wenigstens im Wesentlichen zeitgleiche und vorteilhaft zeitgleiche Sollfertigstellung des Prozessschritts und des weiteren Prozessschritts ein. Dadurch kann insbesondere im Fall eines Prozesses mit zumindest zwei verschiedenen Komponenten eine zeitgleiche Sollfertigstellung der Komponenten ermöglicht werden, wodurch insbesondere auf ein Warmhalten einzelner Komponenten verzichtet und/oder die Komponenten direkt nach Fertigstellung serviert werden können/kann.
Zudem wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, den Prozessschritten zumindest einen Wert zumindest eines Gleichzeitigkeitsparameters, welcher zumindest eine Eignung zu einer wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Führung durch die Prozessschritte charakterisiert, zuzuordnen und in Abhängigkeit von dem Wert des Gleichzeitigkeitsparameters die Prozessschritte auszuwählen, durch welche die Steuereinheit wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt. Insbesondere ordnet die Steuereinheit in einem Betriebszustand den Prozessschritten zumindest einen Wert zumindest eines Gleichzeitigkeitsparameters zu und wählt insbesondere in Abhängigkeit von dem Wert des Gleichzeitigkeitsparameters die Prozessschritte aus, durch welche die Steuereinheit wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt. Der Gleichzeitigkeitsparameter charakterisiert insbesondere zumindest eine Eignung
zumindest eines Prozessschritts zu einer wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Führung durch die Prozessschritte. Beispielsweise könnte der Gleichzeitigkeitsparameter zumindest einen Zeitparameter umfassen. Der, insbesondere den Zeitparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter könnte beispielsweise zumindest eine zeitliche Länge eines Prozessschritts und/oder zumindest eine Prozessschrittdauer eines Prozessschritts umfassen. Der Gleichzeitigkeitsparameter könnte beispielsweise zumindest einen Verfügbarkeitsparameter umfassen. Der, insbesondere den Verfügbarkeitsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter könnte beispielsweise zumindest eine zur Verfügung stehende Sensoreinheit umfassen, welche beispielsweise zu einer Detektion zumindest einer Temperaturkenngröße und/oder zumindest einer Gewichtskenngröße und/oder zumindest eines Garzustands vorgesehen sein könnte. Beispielsweise könnte der, insbesondere den Verfügbarkeitsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter zumindest ein zur Verfügung stehendes Gargerät und/oder zumindest ein zur Verfügung stehendes Lebensmittelbearbeitungsgerät und/oder zumindest ein zur Verfügung stehendes Haushaltsgerät umfassen. Der, insbesondere den Verfügbarkeitsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter könnte beispielsweise zumindest eine zur Verfügung stehende Leistung zu einer Beheizung und/oder zumindest eine Anzahl an zur Verfügung stehenden Heizzonen und/oder zumindest eine Anzahl an freien Heizzonen und/oder eine Art an zur Verfügung stehenden Lebensmitteln und/oder einen Typ an zur Verfügung stehenden Lebensmitteln umfassen. Der Gleichzeitigkeitsparameter könnte beispielsweise zumindest einen Ausführungsparameter umfassen. Der, insbesondere den Ausführungsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter könnte beispielsweise zumindest eine Größe zumindest eines zu der Führung empfohlenen Gargeschirrs und/oder zumindest einen Durchmesser zumindest eines zu der Führung empfohlenen Gargeschirrs umfassen. Beispielsweise könnte der, insbesondere den Ausführungsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter zumindest eine Anzahl an Bedienerinteraktionen und/oder eine Komplexität zumindest einer Bedienerinteraktion und/oder ein gefordertes Aktionsniveau eines Bedieners umfassen. Der, insbesondere den Ausführungsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter könnte beispielsweise eine Art und/oder einen Typ an Prozess, durch welchen die Steuereinheit insbesondere führen soll, umfassen. Beispielsweise könnte der, insbesondere den Ausführungsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter zumindest eine Quantität zumindest eines Lebensmittels und/oder zumindest eine Anzahl an benötigten Lebensmitteln umfassen. Dadurch kann
insbesondere eine optimierte, wenigstens abschnittsweise zeitgleiche Führung erreicht werden, wodurch insbesondere ein besonders hoher Bedienkomfort bereitgestellt werden kann.
Beispielsweise könnte die Steuereinheit in einem Betriebszustand in Abhängigkeit von dem Gleichzeitigkeitsparameter zumindest einen Prozess auswählen, welcher Prozessschritte mit langer Prozessdauer umfasst, und/oder welcher Prozessschritte mit geringer Anzahl an Bedienerinteraktionen umfasst, und/oder welcher Prozessschritte mit geringer Komplexität an Bedienerinteraktionen umfasst. Die Steuereinheit könnte in einem Betriebszustand insbesondere in Abhängigkeit von dem Gleichzeitigkeitsparameter zumindest einen Prozess auswählen, welcher zumindest einen Prozessschritt mit langer Aufheizdauer, beispielsweise aufgrund hoher Quantität an Wasser und/oder an Öl, umfasst, und/oder welcher zumindest einen Prozessschritt mit langer Heizdauer und/oder Gardauer umfasst. Beispielsweise könnte die Steuereinheit in einem Betriebszustand in Abhängigkeit von dem Gleichzeitigkeitsparameter zumindest einen Prozess vermeiden und/oder zurückstellen, welcher zumindest einen Prozessschritt mit zeitlich aufwendigen Bedienerinteraktionen, wie beispielsweise ständigem Umrühren und/oder Anbraten einer hohen Anzahl an, insbesondere kleinteiligen, Lebensmitteln umfasst.
Weiterhin wird vorgeschlagen, dass der Gleichzeitigkeitsparameter zumindest einen aktuellen Verfügbarkeitsparameter, insbesondere zumindest einer Lebensmittelzubereitungskomponente, umfasst, welcher beispielsweise zumindest eine aktuelle und/oder zu einem gegebenen Zeitpunkt vorhandene und/oder in einer gegebenen Situation vorhandene Verfügbarkeit, insbesondere zumindest einer Lebensmittelzubereitungskomponente, definieren und/oder charakterisieren könnte. Bei der Lebensmittelzubereitungskomponente könnte es sich beispielsweise um zumindest eine Sensoreinheit und/oder um zumindest eine, insbesondere freie, Heizzone und/oder um zumindest ein Lebensmittelbearbeitungswerkzeug und/oder um zumindest ein Küchengerät und/oder um zumindest ein Haushaltsgerät und/oder um zumindest ein Gargerät handeln. Dadurch kann insbesondere eine reibungslose Führung garantiert werden, wodurch einem Bediener insbesondere bei der Führung auftretende Ärgernisse, welche beispielsweise durch eine Nicht-Verfügbarkeit der
Lebensmittelzubereitungskomponente hervorgerufen sein könnten, erspart werden können.
Beispielsweise könnte die Steuereinheit in einem Betriebszustand die Prozessschritte, durch welche die Steuereinheit wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt, insbesondere ausschließlich, in Abhängigkeit von dem Gleichzeitigkeitsparameter auswählen. Vorzugsweise ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, zeitlich vor einer wenigstens abschnittsweise gleichzeitigen Führung durch die Prozessschritte zumindest einen nutzerbedingten Individualparameter zu berücksichtigen und in Abhängigkeit von dem nutzerbedingten Individualparameter die Prozessschritte auszuwählen, durch welche die Steuereinheit wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt. Insbesondere berücksichtigt die Steuereinheit zeitlich vor einer wenigstens abschnittsweise gleichzeitigen Führung durch die Prozessschritte zumindest einen nutzerbedingten Individualparameter und wählt insbesondere in Abhängigkeit von dem nutzerbedingten Individualparameter die Prozessschritte aus, durch welche die Steuereinheit wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt. Dadurch kann insbesondere auf individuelle und/oder persönliche Bedürfnisse eines Bedieners eingegangen werden, wodurch insbesondere eine auf den Bediener zugeschnittene Anpassung des Prozesses ermöglicht werden kann.
Beispielsweise könnte der nutzerbedingte Individualparameter zumindest einen individuellen Fähigkeitsparameter, insbesondere eines Bedieners, umfassen, welcher beispielsweise zumindest eine individuelle Fähigkeit und/oder zumindest einen individuellen Erfahrungsgrad, insbesondere des Bedieners, definieren und/oder charakterisieren könnte. Der nutzerbedingte Individualparameter könnte, insbesondere alternativ oder zusätzlich, beispielsweise zumindest einen individuellen Umgebungsparameter umfassen, welcher beispielsweise zumindest eine individuelle Umgebungssituation und/oder zumindest eine individuelle Alltagssituation, insbesondere des Bedieners, definieren und/oder charakterisieren könnte. Vorzugsweise umfasst der nutzerbedingte Individualparameter zumindest einen individuellen Zeitparameter, insbesondere eines Bedieners. Der individuelle Zeitparameter könnte beispielsweise zumindest eine individuell und/oder zu einem gegebenen Zeitpunkt und/oder in einer gegebenen Situation zur Verfügung stehende Zeit, insbesondere des Bedieners, definieren und/oder charakterisieren. Dadurch kann insbesondere bei der Führung eine einem Bediener bei der Führung zur Verfügung stehende Zeit berücksichtigt werden, wodurch vorteilhaft eine flexible Anpassung der Führung ermöglicht und einem Bediener
unabhängig von dessen zur Verfügung stehender Zeit die Führung ermöglicht werden kann.
Ferner wird vorgeschlagen, dass das Lebensmittelzubereitungssystem zumindest ein Gargerät und insbesondere zumindest ein Kochfeld, aufweist, in welchem zumindest die Steuereinheit wenigstens teilweise integriert, insbesondere wenigstens zu einem Großteil integriert und vorteilhaft integriert ist. Unter der Wendung, dass ein erstes Objekt „wenigstens teilweise“ in zumindest einem zweiten Objekt integriert ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das erste Objekt zumindest ein Teilobjekt aufweist, welches in dem zweiten Objekt integriert ist, und beispielsweise zumindest ein weiteres Teilobjekt aufweisen könnte, welches außerhalb des zweiten Objekts angeordnet und/oder in zumindest einem von dem zweiten Objekt verschiedenen dritten Objekt integriert sein könnte. Unter „wenigstens zu einem Großteil“ soll insbesondere zu einem Anteil, insbesondere einem Massenanteil und/oder einem Volumenanteil, von mindestens 70 %, insbesondere von mindestens 80 %, vorteilhaft von mindestens 90 % und vorzugsweise von mindestens 95 % verstanden werden. Dadurch kann insbesondere eine geringe Lagerhaltung und/oder eine geringe Bauteilevielfalt erzielt werden.
Ein besonders hoher Bedienkomfort kann insbesondere erzielt werden durch ein Gargerät, insbesondere durch ein Kochfeld, eines erfindungsgemäßen Lebensmittelzubereitungssystems.
Ein Bedienkomfort kann insbesondere weiter gesteigert werden durch ein Verfahren zu einem Betrieb eines erfindungsgemäßen Lebensmittelzubereitungssystems, bei welchem, insbesondere über zumindest eine Ausgabeeinheit des
Lebensmittelzubereitungssystems, durch zumindest einen Prozessschritt zumindest eines Prozesses, welcher als Rezept ausgebildet ist und den als Rezeptschritt ausgebildeten Prozessschritt umfasst, geführt wird, wobei wenigstens abschnittsweise zeitgleich zu dem Prozessschritt durch zumindest einen weiteren Prozessschritt, welcher als Rezeptschritt ausgebildet ist, geführt wird.
Das Lebensmittelzubereitungssystem soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann das Lebensmittelzubereitungssystem zu einer Erfüllung einer hierin beschriebenen
Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Lebensmittelzubereitungssystem in einer schematischen Draufsicht,
Fig. 2 ein Diagramm, in welchem ein beispielhafter Prozess mit zeitlich nacheinander angeordneten Prozessschritten dargestellt ist, in einer schematischen Darstellung,
Fig. 3 ein Diagramm, in welchem der beispielhafte Prozess mit zeitlich teilweise überlappenden Prozessschritten dargestellt ist, in einer schematischen Darstellung,
Fig. 4 ein Diagramm eines Verfahrens zu einem Betrieb des
Lebensmittelzubereitungssystems in einer schematischen Darstellung und
Fig. 5 ein Diagramm, in welchem zwei beispielhafte Prozesse mit zeitlich teilweise überlappenden Prozessschritten dargestellt sind, in einer schematischen Darstellung.
Figur 1 zeigt beispielhaft ein Lebensmittelzubereitungssystem 10a. Das Lebensmittelzubereitungssystem 10a könnte beispielsweise als ein Garsystem und insbesondere als ein Induktionsgarsystem ausgebildet sein. Beispielsweise könnte das Lebensmittelzubereitungssystem 10a als ein Kochsystem und insbesondere als ein Induktionskochsystem ausgebildet sein.
Das Lebensmittelzubereitungssystem 10a weist insbesondere zumindest ein und vorteilhaft genau ein Gargerät 18a auf. Das Gargerät 18a könnte beispielsweise zumindest ein Ofen, wie beispielsweise ein Herd und/oder ein Backofen, sein.
Insbesondere alternativ oder zusätzlich, könnte das Gargerät 18a beispielsweise ein Mikrowellengerät und/oder ein Grillgerät und/oder ein Dampfgarer sein. Vorteilhaft ist das Gargerät 18a im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Kochfeld. Das Gargerät 18a ist insbesondere ein Induktionsgargerät. Insbesondere ist das Gargerät 18a im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Induktionskochfeld.
Insbesondere ist das Gargerät 18a speziell für das Lebensmittelzubereitungssystem 10a geeignet und insbesondere speziell an das Lebensmittelzubereitungssystem 10a angepasst. Das Gargerät 18a ist insbesondere speziell für das Lebensmittelzubereitungssystem 10a vorgesehen.
Das Gargerät 18a weist insbesondere zumindest eine und vorteilhaft genau eine Geräteplatte 30a auf. Die Geräteplatte 30a ist insbesondere als eine Aufstellplatte und vorteilhaft als eine Kochfeldplatte ausgebildet. In einem montierten Zustand bildet die Geräteplatte 30a insbesondere einen Teil eines Geräteaußengehäuses, insbesondere eines Kochfeldaußengehäuses, vorteilhaft des Gargeräts 18a, aus. Die Geräteplatte 30a ist insbesondere zu einem Aufstellen von Gargeschirr 32a vorgesehen.
Das Lebensmittelzubereitungssystem 10a weist insbesondere zumindest eine Heizeinheit 34a auf. Vorteilhaft weist das Lebensmittelzubereitungssystem 10a zumindest zwei, insbesondere zumindest vier, vorteilhaft zumindest acht, besonders vorteilhaft zumindest zwölf, vorzugsweise zumindest fünfzehn und besonders bevorzugt eine Vielzahl an Heizeinheiten 34a auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist das Lebensmittelzubereitungssystem 10a beispielhaft eine Anzahl von achtundvierzig Heizeinheiten 34a aus. Von mehrfach vorhandenen Objekten ist in den Figuren jeweils lediglich eines mit einem Bezugszeichen versehen.
Beispielsweise alternativ, könnte das Lebensmittelzubereitungssystem 10a insbesondere eine geringere Anzahl an Heizeinheiten 34a aufweisen. Beispielsweise könnte das Lebensmittelzubereitungssystem 10a eine Anzahl von zwei, insbesondere von drei, vorteilhaft von vier, besonders vorteilhaft von fünf und vorzugsweise von sechs Heizeinheiten 34a aufweisen.
Beispielsweise könnten die Heizeinheiten 34a in Form eines klassischen Kochfelds angeordnet sein, bei welchem zumindest ein Teil der Heizeinheiten 34a insbesondere separate Heizzonen ausbilden könnte. Vorteilhaft könnte zumindest ein Teil der Heizeinheiten 34a in Form einer Matrix angeordnet sein und insbesondere zu einer flexiblen Definition und/oder Bildung von Heizzonen, insbesondere durch zumindest eine Steuereinheit 12a, zusammenfassbar sein. Im Folgenden wird beispielhaft lediglich eine der Heizeinheiten 34a beschrieben.
Insbesondere ist die Heizeinheit 34a in einer Einbaulage auf einer einem Bediener abgewandten Seite der Geräteplatte 30a angeordnet. Die Heizeinheit 34a ist in einer Einbaulage insbesondere unterhalb der Geräteplatte 30a angeordnet. In einem montierten Zustand ist die Heizeinheit 34a insbesondere wenigstens teilweise und vorteilhaft wenigstens zu einem Großteil in dem Gargerät 18a, insbesondere in dem Kochfeld, integriert. Die Heizeinheit 34a ist insbesondere dazu vorgesehen, auf der Geräteplatte 30a oberhalb der Heizeinheit 34a aufgestelltes Gargeschirr 32a zu erhitzen. Die Heizeinheit 34a ist insbesondere Teil des Gargeräts 18a, insbesondere des Kochfelds.
Das Gargerät 18a, insbesondere das Kochfeld, weist insbesondere die Heizeinheit 34a auf.
Das Lebensmittelzubereitungssystem 10a weist insbesondere zumindest eine und vorteilhaft genau eine Bedienerschnittstelle 14a auf. Die Bedienerschnittstelle 14a ist insbesondere zu einer Eingabe und/oder Auswahl von Betriebsparametern vorgesehen, wie beispielsweise einer Heizleistung und/oder einer Heizleistungsdichte und/oder einer Heizzone. Die Bedienerschnittstelle 14a ist insbesondere zu einer Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen. In einem montierten Zustand ist die Bedienerschnittstelle 14a insbesondere wenigstens teilweise und vorteilhaft wenigstens zu einem Großteil in dem Gargerät 18a, insbesondere in dem Kochfeld, integriert. Das Gargerät 18a, insbesondere das Kochfeld, weist insbesondere die Bedienerschnittstelle 14a auf.
Das Lebensmittelzubereitungssystem 10a weist insbesondere zumindest eine und vorteilhaft genau eine Ausgabeeinheit 16a auf. Die Ausgabeeinheit 16a ist insbesondere wenigstens teilweise einstückig mit der Bedienerschnittstelle 14a ausgebildet.
Insbesondere ist die Ausgabeeinheit 16a Teil der Bedienerschnittstelle 14a. Die Bedienerschnittstelle 14a weist insbesondere die Ausgabeeinheit 16a auf.
Unter der Wendung, dass ein erstes Objekt und ein zweites Objekt „wenigstens teilweise einstückig“ miteinander ausgestaltet sind, soll insbesondere verstanden werden, dass das erste Objekt zumindest ein Element aufweist, welches ebenfalls Teil des zweiten Objekts ist, und/oder dass das zweite Objekt zumindest ein Element aufweist, welches ebenfalls Teil des ersten Objekts ist. Insbesondere weisen die Bedienerschnittstelle 14a und die Ausgabeeinheit 16a jeweils zumindest ein, insbesondere zumindest zwei, vorteilhaft zumindest drei gemeinsame Elemente auf, die Bestandteil, insbesondere funktionell wichtiger Bestandteil, von sowohl der Bedienerschnittstelle 14a als auch von der Ausgabeeinheit 16a sind.
Die Ausgabeeinheit 16a ist insbesondere zu einer, insbesondere optischen, Ausgabe an einen Bediener vorgesehen. Insbesondere alternativ oder zusätzlich, könnte die Ausgabeeinheit 16a beispielsweise zu einer akustischen Ausgabe an einen Bediener vorgesehen sein.
In einem montierten Zustand ist die Ausgabeeinheit 16a insbesondere wenigstens teilweise und vorteilhaft wenigstens zu einem Großteil in dem Gargerät 18a, insbesondere in dem Kochfeld, integriert. Die Ausgabeeinheit 16a ist insbesondere Teil des Gargeräts 18a, insbesondere des Kochfelds. Insbesondere weist das Gargerät 18a, insbesondere das Kochfeld, die Ausgabeeinheit 16a auf.
Insbesondere alternativ oder zusätzlich, könnte die Ausgabeeinheit 16a und/oder die Bedienerschnittstelle 14a beispielsweise teilweise in dem Gargerät 18a und insbesondere teilweise in zumindest einem Mobilgerät des Lebensmittelzubereitungssystems 10a integriert sein. Die Ausgabeeinheit 16a und/oder die Bedienerschnittstelle 14a könnte, insbesondere alternativ oder zusätzlich, insbesondere wenigstens teilweise, vorteilhaft wenigstens zu einem Großteil und vorzugsweise vollständig in zumindest einem Mobilgerät des Lebensmittelzubereitungssystems 10a integriert sein.
Das Lebensmittelzubereitungssystem 10a weist insbesondere zumindest eine und vorteilhaft genau eine Steuereinheit 12a, insbesondere zumindest die und vorteilhaft
genau die Steuereinheit 12a, auf. Die Steuereinheit 12a ist insbesondere dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Bedienerschnittstelle 14a eingegebenen Betriebsparametern Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern. Die Steuereinheit 12a regelt in einem Heizbetriebszustand insbesondere eine Energiezufuhr zu der Heizeinheit 34a. In einem montierten Zustand ist die Steuereinheit 12a insbesondere wenigstens teilweise und vorteilhaft wenigstens zu einem Großteil in dem Gargerät 18a, insbesondere in dem Kochfeld, integriert. Das Gargerät 18a, insbesondere das Kochfeld, weist insbesondere die Steuereinheit 12a auf.
Die Steuereinheit 12a ist insbesondere zu einer Steuerung und/oder Regelung zumindest der Bedienerschnittstelle 14a und/oder der Ausgabeeinheit 16a vorgesehen. In einem Betriebszustand steuert und/oder regelt die Steuereinheit 16a insbesondere die Bedienerschnittstelle 14a und/oder die Ausgabeeinheit 16a. Im Folgenden wird beispielsweise stellvertretend für die Wendung „Bedienerschnittstelle 14a und/oder Ausgabeeinheit 16a“ lediglich die Bedienerschnittstelle 14a genannt.
Die Steuereinheit 12a ist insbesondere dazu vorgesehen, insbesondere über die Bedienerschnittstelle 14a, durch zumindest einen Prozessschritt 40a zumindest eines Prozesses 38a zu führen (vgl. Figuren 2 bis 4). In einem Betriebszustand führt die Steuereinheit 12a, insbesondere über die Bedienerschnittstelle 14a, insbesondere durch zumindest einen Prozessschritt 40a zumindest eines Prozesses 38a, und zwar insbesondere in Abhängigkeit von einer Auswahl des Prozesses 38a durch zumindest eine Bedieneingabe.
Der Prozess 38a ist besonders vorteilhaft als Rezept ausgebildet. Insbesondere umfasst der Prozess 38a zumindest den Prozessschritt 40a. Der Prozess 38a umfasst insbesondere zumindest den als Rezeptschritt ausgebildeten Prozessschritt 40a.
Die Steuereinheit 12a weist insbesondere zumindest eine Speichereinheit 36a auf. Der Prozess 38a ist insbesondere in der Speichereinheit 36a gespeichert. Vorteilhaft ist in der Speichereinheit 36a eine Vielzahl an Prozessen 38a, insbesondere mit den zu dem jeweiligen Prozess 38a gehörigen Prozessschritten 40a, gespeichert.
Der Prozess 38a weist insbesondere mehrere Prozessschritte 40a auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist der Prozess 38a beispielhaft neun Prozessschritte 40a auf. Der Prozess 38a umfasst im vorliegenden Ausführungsbeispiel beispielhaft ein Rezept zu einer Zubereitung einer als „Steak mit Kartoffelbrei“ bezeichneten Speise.
Figur 2 zeigt den Prozess 38a mit zeitlich überlappungsfrei und in zeitlicher Abfolge nacheinander angeordneten Prozessschritten 40a. Zudem ist in Figur 2 zu jedem Prozessschritt 40a des Prozesses 38a beispielhaft eine, insbesondere zu erwartende und/oder grob abgeschätzte, Zeitangabe angeführt, welche insbesondere eine Gesamtdauer des jeweiligen Prozessschritts 40a angibt.
Nachfolgend werden insbesondere einzelne Prozessschritte 40a des Prozesses 38a in zeitlicher Reihenfolge kurz beschrieben. Hierbei ist dem Bezugszeichen des jeweiligen Prozessschritts 40a insbesondere eine Zahl angefügt, welche eine Nummer des jeweiligen Prozessschritts 40a wiedergibt.
Insbesondere wenigstens ein Teil der, vorteilhaft wenigstens ein Großteil der und besonders vorteilhaft jeder der Prozessschritte 40a weist zumindest einen und vorteilhaft genau einen Bestätigungsschritt 42a auf, welcher insbesondere zu einem Abschluss des entsprechenden Prozessschritts 40a vorgesehen ist. Die Steuereinheit 12a gibt insbesondere bei der Führung in dem entsprechenden Bestätigungsschritt 42 zumindest eine Bedienaufforderung, insbesondere zu einer Beendigung des Prozessschritts 40a, vorteilhaft mittels der Bedienerschnittstelle 14a, aus. Insbesondere beendet die Steuereinheit 12a in einem Betriebszustand einen entsprechenden Prozessschritt 40a in Abhängigkeit von zumindest einer Bedieneingabe, insbesondere mittels der Bedienerschnittstelle 14a, in dem Bestätigungsschritt 42a.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen ersten Prozessschritt 40a 1 auf. Der, insbesondere erste, Prozessschritt 40a1 umfasst insbesondere zumindest einen Lebensmittelvorbereitungsschritt 44a, welcher insbesondere als Wiegeschritt ausgebildet ist und insbesondere zumindest ein Abwiegen zumindest eines Lebensmittels, insbesondere in Form von Kartoffeln, umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere erste, Prozessschritt 40a1 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere erste, Prozessschritt 40a 1 weist insbesondere
eine, insbesondere erste, Prozessschrittdauer 50a1 von wenigstens im Wesentlichen 90 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen zweiten Prozessschritt 40a2 auf. Der, insbesondere zweite, Prozessschritt 40a2 umfasst insbesondere zumindest einen Lebensmittelzugabeschritt 46a, welcher insbesondere eine Zugabe des Lebensmittels, insbesondere in Form von Kartoffeln, in zumindest ein, insbesondere erstes, Gargeschirr 32a1 umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere zweite, Prozessschritt 40a2 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere zweite, Prozessschritt 40a2 weist insbesondere eine, insbesondere zweite, Prozessschrittdauer 50a2 von wenigstens im Wesentlichen 90 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen dritten Prozessschritt 40a3 auf. Der, insbesondere dritte, Prozessschritt 40a3 umfasst insbesondere zumindest einen Aufheizschritt 48a, welcher insbesondere ein Aufheizen des, insbesondere ersten, Gargeschirrs 32a1 und/oder des in dem, insbesondere ersten, Gargeschirr 32a1 befindlichen Lebensmittels umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere dritte, Prozessschritt 40a3 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere dritte, Prozessschritt 40a3 weist insbesondere eine, insbesondere dritte, Prozessschrittdauer 50a3 von wenigstens im Wesentlichen 480 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen vierten Prozessschritt 40a4 auf. Der, insbesondere vierte, Prozessschritt 40a4 umfasst insbesondere zumindest einen Heizschritt 52a, welcher insbesondere eine Beheizung des, insbesondere ersten, Gargeschirrs 32a1 und/oder des in dem, insbesondere ersten, Gargeschirr 32a1 befindlichen Lebensmittels umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere vierte, Prozessschritt 40a4 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere vierte, Prozessschritt 40a4 weist insbesondere eine, insbesondere vierte, Prozessschrittdauer 50a4 von wenigstens im Wesentlichen 2100 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen fünften Prozessschritt 40a5 auf. Der, insbesondere fünfte, Prozessschritt 40a5 umfasst insbesondere zumindest einen Lebensmittelzugabeschritt 54a, welcher insbesondere eine Zugabe eines Lebensmittels, insbesondere in Form von Milch und Butter, in das,
insbesondere erste, Gargeschirr 32a1 umfasst, und insbesondere zumindest einen Lebensmittelbearbeitungsschritt 56a, welcher insbesondere zumindest eine Bearbeitung von, insbesondere in dem, insbesondere ersten, Gargeschirr 32a1 befindlichen, Lebensmitteln umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere fünfte, Prozessschritt 40a5 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere fünfte, Prozessschritt 40a5 weist insbesondere eine, insbesondere fünfte, Prozessschrittdauer 50a5 von wenigstens im Wesentlichen 350 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen sechsten Prozessschritt 40a6 auf. Der, insbesondere sechste, Prozessschritt 40a6 umfasst insbesondere zumindest einen Vorbereitungsschritt 58a, welcher insbesondere zumindest ein Entfernen des, insbesondere ersten, Gargeschirrs 32a1 und insbesondere zumindest eine Anordnung zumindest eines, insbesondere zweiten, Gargeschirrs 32a2 umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere sechste, Prozessschritt 40a6 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere sechste, Prozessschritt 40a6 weist insbesondere eine, insbesondere sechste, Prozessschrittdauer 50a6 von wenigstens im Wesentlichen 90 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen siebten Prozessschritt 40a7 auf. Der, insbesondere siebte, Prozessschritt 40a7 umfasst insbesondere zumindest einen Aufheizschritt 60a, welcher insbesondere zumindest ein Aufheizen des, insbesondere zweiten, Gargeschirrs 32a2 und/oder des in dem, insbesondere zweiten, Gargeschirr 32a2 befindlichen Lebensmittels umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere siebte, Prozessschritt 40a7 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere siebte, Prozessschritt 40a7 weist insbesondere eine, insbesondere siebte, Prozessschrittdauer 50a7 von wenigstens im Wesentlichen 180 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen achten Prozessschritt 40a8 auf. Der, insbesondere achte, Prozessschritt 40a8 umfasst insbesondere zumindest einen Lebensmittelzugabeschritt 62a, welcher insbesondere eine Zugabe eine Lebensmittels, insbesondere in Form zumindest eines Steaks, in zumindest ein, insbesondere zweites, Gargeschirr 32a2 umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondereachte, Prozessschritt 40a8 den Bestätigungsschritt 42a. Der,
insbesondereachte, Prozessschritt 40a8 weist insbesondere eine, insbesondereachte, Prozessschrittdauer 50a8 von wenigstens im Wesentlichen 180 s auf.
Der Prozess 38a weist insbesondere zumindest einen und vorteilhaft genau einen neunten Prozessschritt 40a9 auf. Der, insbesondere neunte, Prozessschritt 40a9 umfasst insbesondere zumindest einen Heizschritt 64a, welcher insbesondere eine Beheizung des, insbesondere zweiten, Gargeschirrs 32a2 und/oder des in dem, insbesondere zweiten, Gargeschirr 32a2 befindlichen Lebensmittels umfasst. Insbesondere umfasst der, insbesondere neunte, Prozessschritt 40a9 den Bestätigungsschritt 42a. Der, insbesondere neunte, Prozessschritt 40a9 weist insbesondere eine, insbesondere neunte, Prozessschrittdauer 50a9 von wenigstens im Wesentlichen 600 s auf.
Nachfolgend wird beispielhaft der Prozessschritt 40a des Prozesses 38a beschrieben, durch welchen die Steuereinheit 12a in einem Betriebszustand führt. Besonders vorteilhaft ist die Steuereinheit 12a dazu vorgesehen, wenigstens abschnittsweise zeitgleich zu dem Prozessschritt 40a durch zumindest einen weiteren Prozessschritt 66a zu führen (vgl.
Figur 3). In einem Betriebszustand führt die Steuereinheit 12a wenigstens abschnittsweise zeitgleich zu dem Prozessschritt 40a durch zumindest einen weiteren Prozessschritt 66a.
Der Prozessschritt 40a und der weitere Prozessschritt 66a sind insbesondere voneinander verschieden ausgebildet. Insbesondere sind der Prozessschritt 40a und der weitere Prozessschritt 66a eigenständig und/oder separat voneinander ausgebildet.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst der Prozessschritt 40a insbesondere zumindest einen Heizschritt. Beispielsweise könnte der Prozessschritt 40a der, insbesondere vierte, Prozessschritt 40a4 und/oder der, insbesondere neunte, Prozessschritt 40a9 sein.
Der weitere Prozessschritt 66a ist insbesondere als Rezeptschritt ausgebildet. Beispielsweise könnte der weitere Prozessschritt 66a zumindest einen Aufheizschritt und/oder zumindest einen Vorbereitungsschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelvorbereitungsschritt und/oder zumindest einen Lebensmittelzugabeschritt umfassen. Vorteilhaft umfasst der weitere Prozessschritt 66a insbesondere zumindest einen Heizschritt.
Beispielsweise könnte der weitere Prozessschritt 66a Teil zumindest eines von dem Prozess 38a verschiedenen weiteren Prozesses sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der weitere Prozessschritt 66a insbesondere Teil des Prozesses 38a, welcher insbesondere den Prozessschritt 40a aufweist. Insbesondere sind der Prozessschritt 40a und der weitere Prozessschritt 66a Teil desselben Prozesses 38a.
Beispielsweise könnte der weitere Prozessschritt 66a der, insbesondere neunte, Prozessschritt 40a9 und/oder der, insbesondere vierte, Prozessschritt 40a4 sein. Nachfolgend sei beispielhaft ohne Beschränkung der Allgemeinheit angenommen, dass der Prozessschritt 40a der, insbesondere vierte, Prozessschritt 40a4 und der weitere Prozessschritt 66a der, insbesondere neunte, Prozessschritt 40a9 ist.
Insbesondere bei der wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Führung, ist die Steuereinheit 12a insbesondere dazu vorgesehen, den Prozessschritt 40a und den weiteren Prozessschritt 66a wenigstens abschnittsweise zeitgleich in verschiedenen Zonen 70a, 72a des Gargeräts 18a auszuführen. In einem Betriebszustand führt die Steuereinheit 12a den Prozessschritt 40a und den weiteren Prozessschritt 66a wenigstens abschnittsweise zeitgleich in verschiedenen Zonen 70a, 72a des Gargeräts 18a aus.
Insbesondere weist das Gargerät 18a zumindest die Zonen 70a, 72a auf. Die Zonen 70a, 72a sind insbesondere als Heizzonen ausgebildet. Das Gargerät 18a weist insbesondere eine Zone 70a der Zonen 70a, 72a auf, welche insbesondere als Heizzone ausgebildet ist. Insbesondere ist die Steuereinheit 12a zu einer Beheizung des, insbesondere ersten, Gargeschirrs 32a1 mittels der Zone 70a vorgesehen. In einem Betriebszustand beheizt die Steuereinheit 12a das, insbesondere erste, Gargeschirr 32a1 mittels der Zone 70a.
Das Gargerät 18a weist insbesondere eine weitere Zone 72a der Zonen 70a, 72a auf, welche insbesondere als Heizzone ausgebildet ist. Insbesondere ist die Steuereinheit 12a zu einer Beheizung des, insbesondere zweiten, Gargeschirrs 32a2 mittels der weiteren Zone 72a vorgesehen. In einem Betriebszustand beheizt die Steuereinheit 12a das, insbesondere zweite, Gargeschirr 32a2 mittels der weiteren Zone 72a.
Die Steuereinheit 12a ist dazu vorgesehen, den Prozessschritt 40a und den weiteren Prozessschritt 66a, insbesondere zeitlich, aufeinander abzustimmen. Insbesondere stimmt die Steuereinheit 12a in einem Betriebszustand den Prozessschritt 38a und den weiteren Prozessschritt 66a, insbesondere zeitlich, aufeinander ab. Bei der Abstimmung berücksichtigt die Steuereinheit 12a insbesondere zumindest einen Abstimmungsparameter. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Abstimmungsparameter insbesondere als Zeitparameter ausgebildet.
Insbesondere ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, bei der Abstimmung eine wenigstens im Wesentlichen zeitgleiche Sollfertigstellung des Prozessschritts 40a und des weiteren Prozessschritts 66a einzustellen. Die Steuereinheit 12a stellt in einem Betriebszustand insbesondere bei der Abstimmung eine wenigstens im Wesentlichen zeitgleiche Sollfertigstellung des Prozessschritts 40a und des weiteren Prozessschritts 66a ein. Vorteilhaft stellt die Steuereinheit 12a in einem Betriebszustand mittels der Sollfertigstellung eine wenigstens im Wesentlichen zeitgleiche Beendigung des Prozessschritts 40a und des weiteren Prozessschritts 66a ein.
Die Steuereinheit 12a ist insbesondere dazu vorgesehen, den Prozessschritten 40a, 66a, insbesondere dem Prozessschritt 40a und dem weiteren Prozessschritt 66a, insbesondere jeweils, zumindest einen Wert zumindest eines Gleichzeitigkeitsparameters zuzuordnen. In einem Betriebszustand ordnet die Steuereinheit 12a den Prozessschritten 40a, 66a, insbesondere dem Prozessschritt 40a und dem weiteren Prozessschritt 66a, insbesondere jeweils, zumindest einen Wert zumindest eines Gleichzeitigkeitsparameters zu.
Der Gleichzeitigkeitsparameter charakterisiert insbesondere zumindest eine Eignung zu einer wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Führung durch die Prozessschritte 40a, 66a, insbesondere durch den Prozessschritt 40a und durch den weiteren Prozessschritt 66a.
Beispielsweise könnte der Gleichzeitigkeitsparameter zumindest einen Zeitparameter aufweisen, welcher insbesondere zumindest eine Zeitdauer der Prozessschritte 40a, 66a, insbesondere des Prozessschritts 40a und des weiteren Prozessschritts 66a, umfassen könnte.
Vorteilhaft umfasst der Gleichzeitigkeitsparameter, insbesondere zusätzlich zu dem Zeitparameter des Gleichzeitigkeitsparameters, im vorliegenden Ausführungsbeispiel zumindest einen aktuellen Verfügbarkeitsparameter, insbesondere zumindest einer Lebensmittelzubereitungskomponente. Der, insbesondere den aktuellen Verfügbarkeitsparameter umfassende, Gleichzeitigkeitsparameter definiert und/oder charakterisiert beispielsweise zumindest eine aktuelle und/oder zu einem gegebenen Zeitpunkt vorhandene und/oder in einer gegebenen Situation vorhandene Verfügbarkeit, insbesondere der Lebensmittelzubereitungskomponente. Bei der Lebensmittelzubereitungskomponente könnte es sich beispielsweise um zumindest eine Sensoreinheit und/oder um zumindest eine, insbesondere freie, Heizzone und/oder um zumindest eine freie Zone 70a, 72a des Gargeräts 18a handeln.
Die Steuereinheit 12a ist insbesondere dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von dem Wert des Gleichzeitigkeitsparameters die Prozessschritte 40a, 66a auszuwählen, durch welche die Steuereinheit 12a wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt. In einem Betriebszustand wählt die Steuereinheit 12a, insbesondere in Abhängigkeit von dem Wert des Gleichzeitigkeitsparameters, die Prozessschritte 40a, 66a aus, durch welche die Steuereinheit 12a wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wählt die Steuereinheit 12a in einem Betriebszustand, insbesondere in Abhängigkeit von dem Wert des Gleichzeitigkeitsparameters, insbesondere den Prozessschritt 40a und den weiteren Prozessschritt 66a aus und führt insbesondere in einem Betriebszustand wenigstens abschnittsweise zeitgleich durch die ausgewählten Prozessschritte 40a, 66a.
Insbesondere ist die Steuereinheit 12a dazu vorgesehen, zeitlich vor einer wenigstens abschnittsweise gleichzeitigen Führung durch die Prozessschritte 40a, 66a zumindest einen nutzerbedingten Individualparameter zu berücksichtigen. In einem Betriebszustand berücksichtigt die Steuereinheit 12a insbesondere zeitlich vor der wenigstens abschnittsweise gleichzeitigen Führung durch die Prozessschritte 40a, 66a zumindest einen nutzerbedingten Individualparameter.
Der nutzerbedingte Individualparameter könnte beispielsweise zumindest einen individuellen Fähigkeitsparameter und/oder zumindest einen individuellen Umgebungsparameter umfassen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel umfasst der nutzerbedingte Individualparameter insbesondere zumindest einen individuellen Zeitparameter. Der individuelle Zeitparameter könnte beispielsweise zumindest eine individuell zur Verfügung stehende Zeit, insbesondere des Bedieners, definieren und/oder charakterisieren. Beispielsweise könnte der individuelle Zeitparameter einen Wert annehmen, welcher als „bin in Eile“ und/oder „ausreichend Zeit“ und/oder „durchschnittliche Zeitverfügbarkeit“ und/oder „gewillt zu Lernen“ und/oder „viel Zeit“ bezeichnet sein könnte.
Die Steuereinheit 12a ist insbesondere dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von dem nutzerbedingten Individualparameter die Prozessschritte 40a, 66a auszuwählen, durch welche die Steuereinheit 12a wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt. In einem Betriebszustand wählt die Steuereinheit 12a insbesondere in Abhängigkeit von dem nutzerbedingten Individualparameter die Prozessschritte 40a, 66a aus, durch welche die Steuereinheit 12a wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt.
Bei der Auswahl der Prozessschritte 40a, 66a, durch welche die Steuereinheit 12a wenigstens abschnittsweise gleichzeitig führt, berücksichtigt die Steuereinheit 12a insbesondere sowohl den Gleichzeitigkeitsparameter als auch den nutzerbedingten Individualparameter. Insbesondere gewichtet die Steuereinheit 12a bei der Auswahl der Prozessschritte 40a, 66a den Gleichzeitigkeitsparameter und den nutzerbedingten Individualparameter insbesondere relativ zueinander und insbesondere bezüglich einer Wichtigkeit und/oder Dringlichkeit und/oder Kombinationsmöglichkeit.
In einem Verfahren zu einem Betrieb des Lebensmittelzubereitungssystems 10a wird, insbesondere in zumindest einem Auswahlschritt 74a, der Prozess 38a ausgewählt, insbesondere aus einer Vielzahl von in der Speichereinheit 36a gespeicherten Prozessen 38a (vgl. Figur 4). Insbesondere in zumindest einem Führungsschritt 76a, wird insbesondere durch den Prozess 38a, insbesondere zumindest einen Prozessschritt 40a, 66a des Prozesses 38a, welcher als Rezept ausgebildet ist und den als Rezeptschritt ausgebildeten Prozessschritt 40a, 66a umfasst, geführt.
Insbesondere in zumindest einem weiteren Führungsschritt 78a, wird insbesondere wenigstens abschnittsweise zeitgleich zu dem Prozessschritt 40a durch den weiteren Prozessschritt 66a, welcher als Rezeptschritt ausgebildet ist und welcher insbesondere Teil desselben Prozesses 38a ist, geführt.
Insbesondere soll im Folgenden ein Vergleich der Figuren 2 und 3 betrachtet werden. Der Prozess 38a weist, insbesondere im Fall einer zeitlich überlappungsfreien Ausführung und/oder im Fall einer Ausführung der Prozessschritte 40a des Prozesses 38a in zeitlicher Abfolge nacheinander, eine Gesamtprozessdauer 80a von wenigstens im Wesentlichen 4700 s auf (vgl. Figur 2). Insbesondere im Fall einer wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Führung durch Prozessschritte 40a, 66a des Prozesses 38a, weist der Prozess 38a insbesondere eine Gesamtprozessdauer 82a von wenigstens im Wesentlichen 3110 s auf (vgl. Figur 3).
In einem Betriebszustand teilt die Steuereinheit 12a den Prozess 38a insbesondere in zumindest zwei und vorteilhaft in genau zwei Teilprozesse 84a, 86a auf. Die Steuereinheit 12a führt in einem Betriebszustand die Teilprozesse 84a, 86a wenigstens abschnittsweise zeitgleich aus. Insbesondere aufgrund der wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Führung durch Prozessschritte 40a, 66a des Prozesses 38a und/oder durch die Teilprozesse 84a, 86a des Prozesses 38a, streicht die Steuereinheit 12a bei der Führung durch den Prozess 38a zumindest einen und vorteilhaft genau einen Prozessschritt 40a6 aus dem Prozess, da dieser Prozessschritt 40a6, insbesondere aufgrund der wenigstens abschnittsweise zeitgleichen Ausführung in verschiedenen Zonen 70a, 72a des Gargeräts 18a, überflüssig ist.
Insbesondere umfasst ein Teilprozess 84a der Teilprozesse 84a, 86a die Prozessschritte 40a mit den Nummern eins bis fünf. Ein weiterer Teilprozess 86a der Teilprozesse 84a, 86a umfasst insbesondere die Prozessschritte 40a mit den Nummern sieben bis neun. Insbesondere streicht die Steuereinheit 12a in einem Betriebszustand den Prozessschritt 40a mit der Nummer sechs.
In Figur 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und
Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in den Figuren 1 bis 4 durch den Buchstaben b in den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels der Figur 5 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich auch auf die Zeichnung und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Figuren 1 bis 4 verwiesen werden.
Figur 5 zeigt ein alternatives Lebensmittelzubereitungssystem 10b. Eine Steuereinheit 12b des Lebensmittelzubereitungssystems 10b führt in einem Betriebszustand insbesondere wenigstens abschnittsweise zeitgleich zu zumindest einem Prozessschritt 40b zumindest eines Prozesses 38b durch zumindest einen weiteren Prozessschritt 66b. Der Prozess 38b ist insbesondere als Rezept ausgebildet. Der Prozessschritt 40b ist insbesondere als Rezeptschritt ausgebildet. Insbesondere umfasst der Prozess 38b den Prozessschritt 40b.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der weitere Prozessschritt 66b insbesondere Teil zumindest eines von dem Prozess 38b verschiedenen weiteren Prozesses 68b. Der Prozess 38b und der weitere Prozess 68b sind insbesondere voneinander verschieden und/oder eigenständig und/oder separat. Der weitere Prozess 68b ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel insbesondere als Rezept ausgebildet. Insbesondere ist der weitere Prozessschritt 66b als Rezeptschritt ausgebildet. Der weitere Prozess 68b umfasst insbesondere den als Rezeptschritt ausgebildeten weiteren Prozessschritt 68b.
Bezugszeichen
10 Lebensmittelzubereitungssystem
12 Steuereinheit
14 Bedienerschnittstelle
16 Ausgabeeinheit
18 Gargerät
30 Geräteplatte
32 Gargeschirr
34 Heizeinheit
36 Speichereinheit
38 Prozess
40 Prozessschritt
42 Bestätigungsschritt
44 Lebensmittelvorbereitungsschritt
46 Lebensmittelzugabeschritt
48 Aufheizschritt
50 Prozessschrittdauer
52 Heizschritt
54 Lebensmittelzugabeschritt
56 Lebensmittelbearbeitungsschritt
58 Vorbereitungsschritt
60 Aufheizschritt
62 Lebensmittelzugabeschritt
64 Heizschritt
66 Weiterer Prozessschritt
68 Weiterer Prozess
70 Zone
72 Weitere Zone
Auswahlschritt Führungsschritt Weiterer Führungsschritt Gesamtprozessdauer Gesamtprozessdauer Teilprozess Weiterer Teilprozess