Titel : Handgeführte Werkzeugmaschine
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine handgeführte Werkzeugmaschine mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1.
Handgeführte Werkzeugmaschinen der eingangs genannten Art sind aus dem Stand der Technik bekannt, bspw. aus DE 10 2007 012 394 Al. Mit einer solchen Werkzeugmaschine kann eine Bearbeitung von Oberflächen, bspw. an Wänden und Decken, erfolgen, wobei entstehender Schleifstaub über einen an die Werkzeugmaschine angeschlossenen Schlauch abgesaugt werden kann. Dies reduziert bei der Bearbeitung entstehende Verunreinigungen der Umgebung. Eine Energieversorgung der Werkzeugmaschine kann kabelgebunden
erfolgen, bspw. mittels eines parallel zum Schlauch geführten Kabel.
Allerdings ist problematisch, dass, je nach mit der Werkzeugmaschine vorgenommener Bearbeitung (bspw. in hohen Wandbereichen oder über Kopf), Schlauch und Kabel unangenehm an einer Hand oder einem Arm des Anwenders der Werkzeugmaschine aufliegen und scheuern können, insbesondere bei Werkzeugmaschinen mit seitlichem Schlauchaustritt. Hierzu kann es zu Beeinträchtigungen wie Hautverletzungen (bspw. Aufschürfungen) und dergleichen kommen. Dies beeinträchtigt die Handhabung einer solchen Werkzeugmaschine .
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer handgeführten Werkzeugmaschine mit einfachen konstruktiven Mitteln die Handhabung zu erleichtern. Dabei ist wünschenswert, dass Beeinträchtigungen durch Schläuche oder Kabel möglichst minimiert sind.
Die Erfindung löst diese Aufgabe durch eine handgeführte Werkzeugmaschine mit Merkmalen des Anspruchs 1. Danach zeichnet sich die handgeführte Werkzeugmaschine dadurch aus, dass am Griffteil in, insbesondere entlang der Längsrichtung des Griffteils, beabstandeter Anordnung zum Schlauchaustritt eine Schlauchhalteeinrichtung zum Halten des Schlauches vorgesehen ist.
Dadurch werden Beeinträchtigungen in der Handhabung der handgeführten Werkzeugmaschine reduziert, indem der
Schlauch mittels der Schlauchhalteeinrichtung geführt ist. Mittels Schlauchaustritt und Schlauchhalteeinrichtung ist der Schlauch an zwei Stellen gehalten. Somit kann der Schlauch vom Arm oder der Hand des Anwenders weggehalten werden. Bspw. kann der Schlauch bogenförmig von einem Griffabschnitt des Griffteils weggehalten werden. Das Anschlusskabel zur Energieversorgung der Werkzeugmaschine kann ebenfalls in der Schlauchhalteeinrichtung gehalten bzw. geführt werden.
Bei der handgeführten Werkzeugmaschine kann es sich um eine Oberflächenbearbeitungsmaschine handeln, insbesondere um einen Langhalsschleifer. Mit einem Langhalsschleifer können Wände und Decken geschliffen werden. Bspw. kann Gipskarton oder Trockenbauspachtel geschliffen oder Tapetenreste entfernt werden.
Bei dem Schlauch kann es sich um einen Saugschlauch handeln. Der Schlauch kann mit einem Ende an den Schlauchaustritt der Werkzeugmaschine und mit einem anderen Ende bspw. an einen Staubsauger angeschlossen werden. Über den Schlauch (Strömungsverbindung) kann Schleifstaub abgeführt werden. Der Schlauchaustritt an der Werkzeugmaschine kann mit dem Bearbeitungskopf strömungsverbunden sein, bspw. mittels eines sich im oder parallel zur Verbindungsanordnung erstreckenden Strömungskanal .
Die Verbindungsanordnung kann einteilig ausgebildet sein, bspw. als ein Verbindungsrohr. Optional kann die
Verbindungsanordnung aus zwei oder mehreren Verbindungsteilen, bspw. Verbindungsrohrabschnitten, ausgebildet sein, die miteinander koppelbar sind. Im zusammengesetzten Zustand können die Verbindungsteile die Verbindungsanordnung bilden. Durch Variation der Anzahl der Verbindungsteile kann die Verbindungsanordnung bedarfsweise verlängert oder verkürzt werden.
Das Griffteil bezeichnet den Teil, an dem die handgeführte Werkzeugmaschine durch einen Anwender gegriffen werden kann. Das Griffteil kann zumindest einen Griffabschnitt aufweisen, an dem ein Anwender das Griffteil tatsächlich greift, bspw. durch ein Ergreifen oder Umgreifen mit der Hand des Anwenders.
Im Griffteil können weitere Komponenten der handgeführten Werkzeugmaschine angeordnet sein, bspw. ein oder mehrere Bedienelemente, ein elektrischer Anschluss zur Energieversorgung und/oder ein Schlauchaustritt zum Anschluss des Schlauches (Saugschlauch). Das Griffteil kann ein Gehäuse aufweisen, an oder in dem eine, mehrere oder alle der voranstehenden Komponenten des Griffteils angeordnet sind.
Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Schlauchhalteeinrichtung an einem Griffabschnitt des Griffteils angeordnet sein, insbesondere an einem von der Verbindungsanordnung abgewandten Ende des Griffabschnitts. Hiermit ist die Handhabung begünstigt, da der Schlauch zumindest in einem Teil des Griffabschnitts hinreichend von
diesem beabstandet ist. Der Schlauch kann somit von der Hand und dem Arm des Anwenders weggeführt werden. Wie bereits angedeutet, ist der Griffabschnitt der Abschnitt des Griffteils, der dafür vorgesehen ist, dass ein Anwender das Griffteil in diesem Abschnitt ergreift oder umgreift.
In vorteilhafter Weise kann die Schlauchhalteeinrichtung vom Griffteil abnehmbar ausgebildet sein. Anders ausgedrückt kann die Schlauchhalteeinrichtung reversibel vom Griffteil gelöst und an diesem befestigt werden. Somit kann die Schlauchhalteeinrichtung ganz gezielt bei Bedarf eingesetzt werden. Zudem wird auch ein Transport begünstigt, da die Schlauchhalteeinrichtung abgenommen werden kann (geringerer Platzbedarf).
Im Konkreten kann die Schlauchhalteeinrichtung mittels einer (mechanischen) Steckverbindung mit dem Griffteil verbindbar sein. Mit anderen Worten ist eine Steckverbindung vorgesehen, mittels der die
Schlauchhalteeinrichtung mit dem Griffteil verbindbar ist. Genauso kann die Schlauchhalteeinrichtung durch Lösen der Steckverbindung von dem Griffteil abgenommen werden.
Mittels der Steckverbindung ist eine konstruktiv einfache und zugleich bewährte Verbindung zwischen Schlauchhalteeinrichtung und Griffteil geschaffen.
In zweckmäßiger Weise kann die Schlauchhalteeinrichtung drehbar am Griffteil gelagert sein. Somit kann die Ausrichtung der Schlauchhalteeinrichtung und damit die Ausrichtung des Schlauches bezogen auf das Griffteil
angepasst werden. Es ist denkbar, dass die
Schlauchhalteeinrichtung um eine quer oder orthogonal zur Mittellängsrichtung des Griffteils orientierte Achse relativ zum Griffteil drehbar ist.
Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann die Schlauchhalteeinrichtung derart eingerichtet sein, dass diese in einem Haltezustand (geschlossener Zustand der Schlauchhalteeinrichtung) den Schlauch insbesondere vollständig umgreifen kann bzw. umgreift. Somit ist eine sichere und stabile Befestigung des Schlauchs am Griffteil geschaffen. Ein unerwünschtes Herausgleiten des Schlauches, wie es bspw. bei nach radial außen offenen Halteschellen auftreten kann, kann somit weitgehend vermieden werden.
In vorteilhafter Weise kann die Schlauchhalteeinrichtung ein Basisteil aufweisen, an dem ein Steckzapfen ausgebildet ist, der in eine (passende bzw. mit dem Steckzapfen korrespondierende) im Griffteil ausgebildete Öffnung einsteckbar ist. Somit ist eine konstruktiv einfache und stabile Anbindung der Schlauchhalteeinrichtung am Griffabschnitt geschaffen. Steckzapfen und Öffnung können derart ausgebildet sein, dass die Schlauchhalteeinrichtung am Griffteil drehbar ist, bspw. durch zylindrische Ausgestaltung von Steckzapfen und Öffnung. Das Basisteil kann, wenn der Schlauch in der Schlauchhalteeinrichtung angeordnet ist, den Schlauch bezogen auf den Schlauchumfang abschnittsweise umgeben.
In zweckmäßiger Weise kann die Schlauchhalteeinrichtung ein Halteteil aufweisen, welches an einem ersten Ende am Basisteil festgelegt ist und am zweiten Ende lösbar mit dem Basisteil verbindbar ist. Somit kann der Schlauch durch Herumführen des Halteteils um den Schlauch und Befestigen bzw. Lösen des zweiten Endes des Halteteils am bzw. vom Basisteil auf einfache Weise an der
Schlauchhalteeinrichtung gesichert oder von dieser abgenommen werden. Das Halteteil kann, wenn der Schlauch in der Schlauchhalteeinrichtung angeordnet ist, den Schlauch bezogen auf den Schlauchumfang großenteils umgeben.
Zusammen können das Basisteil und das Halteteil den Schlauch in Umfangsrichtung vollständig umgeben.
Am Basisteil können zwei Befestigungsbereiche ausgebildet sein. An einem ersten Befestigungsbereich kann das Halteteil mit seinem ersten Ende am Basisteil festgelegt sein. Am zweiten Befestigungsbereich kann das Halteteil mit seinem zweiten Ende lösbar mit dem Basisteil verbindbar sein. Der erste Befestigungsbereich und der zweite Befestigungsbereich können auf gegenüberliegenden Seiten der Steckverbindung bzw. des Steckzapfens angeordnet sein (letztere können sich zwischen den beiden Befestigungsbereichen befinden).
Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann das Halteteil an dem ersten Ende nicht zerstörungsfrei von dem Basisteil lösbar sein. Hierdurch ist eine besonders stabile Anbindung des Halteteils am Basisteil realisiert. Hiermit ist eine Verliersicherung geschaffen.
Im Konkreten kann das Halteteil als ein relativ zum Basisteil verschwenkbarer Bügel ausgebildet sein. Dies trägt zu einer stabilen Ausführung des Halteteils bei. Der Bügel kann bspw. als Metallbügel oder Kunststoffbügel ausgebildet sein.
Alternativ hierzu kann das Halteteil als ein (nicht endloses, d.h. als ein über zwei Enden verfügendes) Gummiband ausgebildet sein. Hiermit ist ein Halteteil geschaffen, welches sich, bedingt durch seine Elastizität, in gewissem Umfang an einen Schlauch anpassen lässt. Bspw. kann auch ein Anschlusskabel von dem Halteteil umgriffen werden. Zudem kann das Gummiband eine rutschhemmende Wirkung auf den Schlauch ausüben. Damit kann ein an sich ungewolltes Verrutschen des Schlauchs in der Schlauchhalteeinrichtung vermieden werden.
In vorteilhafter Weise kann das Gummiband am zweiten Ende einen oder mehrere, insbesondere seitlich geschlossene, Durchgänge aufweisen, mittels denen das Gummiband lösbar mit einem am Basisteil ausgebildeten, vorzugsweise hakenförmigen, Befestigungsabschnitt verbindbar ist. Dies trägt zu einer konstruktiv einfachen Befestigung des zweiten Endes des Gummibands am Basisteil bei. Bei mehreren Durchgängen sind das Halteteil bzw. die
Schlauchhalteeinrichtung in ihrem Durchmesser anpassbar.
Der, vorzugsweise hakenförmige, Befestigungsabschnitt kann im zweiten Befestigungsbereich des Basisteils angeordnet
sein. Der Befestigungsabschnitt kann bspw. als ein nach radial außen offener Hakenabschnitt ausgebildet sein, mit dem das zweite Ende des Halteteils bzw. des Gummibands lösbar verbindbar ist.
Am Basisteil kann, insbesondere im ersten
Befestigungsbereich des Basisteils, ein nach radial außen geschlossener Hakenabschnitt ausgebildet sein, an dem das erste Ende des Halteteils bzw. des Gummibands festgelegt ist. Die Befestigung ist insbesondere derart ausgebildet, dass das Halteteil bzw. das Gummiband nicht zerstörungsfrei vom Hakenabschnitt gelöst werden kann.
Im Rahmen einer bevorzugten Ausgestaltung kann das Griffteil einen T-förmigen Griffabschnitt aufweisen, an dessen Schmalseiten (an den seitliche Enden des Querstrichs des "T") jeweils eine Öffnung zum Einstecken des Steckzapfens des Basisteils ausgebildet ist. Dies begünstigt eine flexible Anpassung der Schlauchführung, da die Schlauchhalteeinrichtung beidseitig in den T-förmigen Griffabschnitt einsteckbar ist. Der quer orientierte Teil des T-förmigen Griffabschnitts (der Querstrich des "T") ragt bezogen auf die Mittellängsrichtung des Griffteils seitlich über weitere Teile des Griffabschnitts hervor. Somit kann der Schlauch seitlich beabstandet zum Griffteil bzw. zum Griffabschnitt geführt werden.
Wie bereits angedeutet, kann das Griffteil einen
Griffabschnitt aufweisen. An diesen Griffabschnitt kann sich ein weiterer Griffabschnitt anschließen, insbesondere
an dem vom der Verbindungsanordnung abgewandten Ende des (ersten) Griffabschnitts. Dies begünstigt eine flexible Handhabung der handgeführten Werkzeugmaschine. Neben einem Greifen mit nur einer Hand in einem der Griffabschnitte ist auch ein beidhändiges Greifen der Griffabschnitte möglich ( "Zwei-Hand-Bedienung").
In vorteilhafter Weise können am weiteren Griffabschnitt eine oder mehrere Öffnungen zum Einstecken des Steckzapfens des Basisteils ausgebildet sein. Dies erhöht die Flexibilität der Schlauchführung abermals, da die Schlauchhalteeinrichtung auch im weiteren Griffabschnitt befestigt bzw. eingesteckt werden kann.
In zweckmäßiger Weise kann der weitere Griffabschnitt ebenfalls T-förmig ausgebildet sein, wobei an dessen Schmalseiten (an den seitliche Enden des Querstrichs des "T") jeweils eine Öffnung zum Einstecken des Steckzapfens des Basisteils ausgebildet ist. Dies begünstigt eine flexible Anpassung der Schlauchführung, da die Schlauchhalteeinrichtung beidseitig in den T-förmigen Griffabschnitt einsteckbar ist. Der quer orientierte Teil des T-förmigen Griffabschnitts (der Querstrich des "T") ragt bezogen auf die Mittellängsrichtung des Griffteils seitlich über weitere Teile des Griffabschnitts hervor. Somit kann der Schlauch seitlich beabstandet zum Griffteil bzw. zum Griffabschnitt geführt werden.
Die eingangs genannte Aufgabe wird auch durch eine Schlauchhalteeinrichtung für eine handgeführte
Werkzeugmaschine mit den Merkmalen des nebengeordneten Anspruchs gelöst. Hinsichtlich der damit erzielbaren Vorteile sei auf die diesbezüglichen Ausführungen zur handgeführten Werkzeugmaschine verwiesen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren näher erläutert, wobei gleiche oder funktional gleiche Elemente mit identischen Bezugszeichen versehen sind, ggf. jedoch lediglich einmal. Es zeigen:
Fig.l eine Ausführungsform der handgeführten
Werkzeugmaschine mit angeschlossenem Schlauch in einer perspektivischen Ansicht von einer Seite;
Fig.2 die Werkzeugmaschine aus Figur 1 mit angeschlossenem Schlauch in einer perspektivischen Ansicht von unten;
Fig.3 die Werkzeugmaschine aus Figur 1 ohne Schlauch in einer perspektivischen Ansicht von der Seite;
Fig.4 den Griffabschnitt und die
Schlauchhalteeinrichtung der Werkzeugmaschine aus Figur 1 in einer vergrößerten perspektivischen Ansicht (Schlauchhalteeinrichtung geschlossen);
Fig.5 den Griffabschnitt und die
Schlauchhalteeinrichtung aus Figur 4 in einer perspektivischen Ansicht von oben (Schlauchhalteeinrichtung geschlossen);
Fig.6 die Schlauchhalteeinrichtung der handgeführten
Werkzeugmaschine aus Figur 1 in einer perspektivischen Ansicht in Alleinstellung (Schlauchhalteeinrichtung geöffnet); und
Fig.7 eine Ausgestaltung der handgeführten
Werkzeugmaschine aus Figur 1 mit zwei Griffabschnitten in einer perspektivischen Ansicht von einer Seite.
Figur 1 zeigt eine handgeführte Werkzeugmaschine, die insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet ist (im Weiteren als "Werkzeugmaschine 10" bezeichnet). Bei der Werkzeugmaschine 10 kann es sich um eine Oberflächenbearbeitungsmaschine 10 wie bspw. einen Langhalsschleifer handeln.
Die Werkzeugmaschine 10 weist einen Bearbeitungskopf 12, ein Griffteil 14 und eine den Bearbeitungskopf 12 mit dem Griffteil 14 verbindende Verbindungsanordnung 16 auf.
Die Verbindungsanordnung 16 weist ein Verbindungsteil 18 auf, welcher mit dem Bearbeitungskopf 12 verbunden ist und an das Griffteil 14 angekoppelt werden kann. Der Verbindungsteil 18 kann bspw. als Rohrabschnitt ausgebildet sein. Am Griffteil 14 können Bedienelemente und/oder Anzeigeelemente angeordnet sein (nicht dargestellt).
Am Bearbeitungskopf 12 ist ein Schlauchabschnitt 20 angeordnet, der einends mit einer Absaugstelle (nicht gezeigt) am Bearbeitungskopf 12 strömungsverbunden ist. Andernends ist der Schlauchabschnitt 20 mit einem am Griffteil 14 ausgebildeten Schlauchaustritt 22 strömungsverbunden, und zwar über einen im Verbindungsteil 18 ausgebildeten Strömungskanal (nicht dargestellt).
Am Schlauchaustritt 22 ist ein Schlauch 24 (Saugschlauch 24) angeschlossen. Das andere Ende des Schlauches 24 kann bspw. an einen Staubsauger angeschlossen sein (nicht gezeigt), so dass von der Absaugstelle am Bearbeitungskopf 12 Schleifstaub abgesaugt werden kann. Am Griffteil 14 ist zudem ein elektrischer Anschluss 26 vorgesehen, an den zur Energieversorgung der Werkzeugmaschine 10 ein Anschlusskabel 28 angeschlossen werden kann (vgl. Figur 2). Das Anschlusskabel 28 kann andernends bspw. an eine Steckdose angeschlossen sein (nicht dargestellt).
Am Griffteil 14 ist in entlang der Längsrichtung 30 beabstandeter Anordnung zum Schlauchaustritt 22 eine Schlauchhalteeinrichtung 32 zum Halten des Schlauches 24 vorgesehen. In der Schlauchhalteeinrichtung 32 kann optional auch das Anschlusskabel 28 gehalten werden (vgl. Figur 2).
Die Schlauchhalteeinrichtung 32 ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel an einem Griffabschnitt 34 des Griffteils 14 angeordnet, und zwar an einem von der
Verbindungsanordnung 16 abgewandten Ende 36 des Griffabschnitts 34.
Die Schlauchhalteeinrichtung 32 ist vom Griffteil 14 abnehmbar ausgebildet. Die Schlauchhalteeinrichtung 32 kann reversibel vom Griffteil 14 gelöst und an diesem befestigt werden, so dass diese bei Bedarf zur Befestigung bzw. Führung des Schlauchs 24 eingesetzt werden kann.
Die Schlauchhalteeinrichtung 32 ist drehbar am Griffteil 14 gelagert, um zwar um eine Achse 38 (vgl. Figur 4). Die Achse 38 ist quer zur Längsrichtung 30 orientiert. Die Schlauchhalteeinrichtung 32 ist derart eingerichtet, dass diese in einem Haltezustand (Schlauchhalteeinrichtung 32 ist geschlossen) den Schlauch 24 vollständig umgreift (siehe Figur 1 und 2). Die Schlauchhalteeinrichtung 32 ist mittels einer mechanischen Steckverbindung 40 reversibel mit dem Griffteil 14 verbindbar (siehe Figur 4).
Die Schlauchhalteeinrichtung 32 weist ein Basisteil 42 auf, an dem ein Steckzapfen 44 ausgebildet ist, der in eine passende, d.h. mit dem Steckzapfen 44 korrespondierende Öffnung 46, 47 einsteckbar ist, die im Griffteil 14 ausgebildet ist. Ist der Schlauch 24 in der
Schlauchhalteeinrichtung 32 eingelegt, umgibt das Basisteil 42 den Schlauch 24 bezogen auf die Umfangsrichtung des Schlauchs 24 abschnittsweise.
Die Schlauchhalteeinrichtung 32 weist zudem ein Halteteil 48 auf, welches an einem ersten Ende 50 am Basisteil 42
festgelegt ist und am zweiten Ende 52 lösbar mit dem Basisteil 42 verbindbar ist (siehe insbesondere Figur 6).
Am Basisteil 42 sind zwei Befestigungsbereiche 54, 56 ausgebildet. Im ersten Befestigungsbereich 54 ist das Halteteil 48 mit seinem ersten Ende 50 am Basisteil 42 festgelegt. Im zweiten Befestigungsbereich 56 ist das Halteteil 48 mit seinem zweiten Ende 52 lösbar mit dem Basisteil 42 verbindbar. Der erste Befestigungsbereich 54 und der zweite Befestigungsbereich 56 sind auf gegenüberliegenden Seiten des Steckzapfens 44 angeordnet.
Das Halteteil 48 ist mit seinem dem ersten Ende 50 nicht zerstörungsfrei von dem Basisteil 42 lösbar.
Bei nicht dargestellten Ausführungsformen kann das Halteteil 48 als ein relativ zum Basisteil 42 verschwenkbarer Bügel ausgebildet sein (nicht dargestellt).
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist das Halteteil 48 als ein Gummiband mit zwei Enden 50, 52 ausgebildet. Das Gummiband weist am zweiten Ende 52 einen oder mehrere Durchgänge 58 auf, die seitlich geschlossen sind (hier nur ein Durchgang 58 dargestellt).
Über den oder die Durchgänge 58 kann das Gummiband mit einem hakenförmigen Befestigungsabschnitt 60 verbunden werden, der im zweiten Befestigungsbereich 56 des Basisteils 42 angeordnet ist. Der hakenförmige Befestigungsabschnitt 60 ist als radial nach außen offener
Hakenabschnitt ausgebildet. Somit kann das Halteteil 48 bzw. das Gummiband mit seinem zweiten Ende 52 am Hakenabschnitt 60 montiert und von diesem gelöst werden. Im ersten Befestigungsbereich 54 des Basisteils 42 ist ein nach radial außen geschlossener Hakenabschnitt 62 ausgebildet, an dem das erste Ende 50 des Halteteils 48 bzw. des Gummibands festgelegt ist. Das Halteteil 48 bzw. das Gummiband kann von dem Hakenabschnitt 62 nicht zerstörungsfrei gelöst werden. Somit ist sichergestellt, dass das Halteteil 48 bzw. das Gummiband stets zusammenbleiben (Verliersicherung).
Der Griffabschnitt 34 des Griffteils 14 ist T-förmig ausgebildet (T-förmiger Griffabschnitt 34). An den
Schmalseiten 64, 66 (seitliche Enden des Querstrichs des "T") ist jeweils eine Öffnung 46, 47 zum Einstecken des Steckzapfens 44 des Basisteils 42 ausgebildet. Das Basisteil 42 kann wahlweise in die Öffnung 46 oder die Öffnung 47 eingesteckt werden (beidseitige Montage möglich). Wie oben bereits erläutert, ist der Griffabschnitt 34 der Abschnitt des Griffteils 14, der dazu eingerichtet ist, durch einen Anwender händisch gegriffen oder umgriffen zu werden.
Figur 7 zeigt eine Ausgestaltung der Werkzeugmaschine 10, die weitestgehend der voranstehend beschriebenen Ausführung entspricht. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird daher auf die obigen Ausführungen verwiesen (gleiche oder
funktional gleiche Elemente sind mit identischen Bezugszeichen versehen).
Auch die vorliegende Werkzeugmaschine 10 weist ein Griffteil 14 auf, welches über einen Griffabschnitt 34 aufweist. An diesen Griffabschnitt 34 schließt sich an dem von der Verbindungsanordnung 16 abgewandten Ende 36 ein weiterer Griffabschnitt 70 an. Somit weist die Werkzeugmaschine 10 zwei Griffabschnitte 34, 70 auf.
Am weiteren Griffabschnitt 70 sind eine oder mehrere Öffnungen 72 zum Einstecken des Steckzapfens 44 des Basisteils 42 ausgebildet (nur eine Öffnung 72 mit Bezugszeichen versehen). Die Schlauchhalteeinrichtung 32 kann somit auch am weiteren Griffabschnitt 70 eingesteckt werden.
Der weitere Griffabschnitt 70 ist ebenfalls T-förmig ausgebildet. Die Öffnungen 72 sind jeweils an den Schmalseiten des T-förmigen Griffabschnitts 70 (ohne Bezugszeichen) ausgebildet.