EP3511487A1 - Schalungsankeraufnahme für eine betonschalungsankerung in einem betonschalungselement, betonschalungselement sowie verfahren zum herstellen einer betonschalung - Google Patents

Schalungsankeraufnahme für eine betonschalungsankerung in einem betonschalungselement, betonschalungselement sowie verfahren zum herstellen einer betonschalung Download PDF

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EP3511487A1
EP3511487A1 EP18151906.7A EP18151906A EP3511487A1 EP 3511487 A1 EP3511487 A1 EP 3511487A1 EP 18151906 A EP18151906 A EP 18151906A EP 3511487 A1 EP3511487 A1 EP 3511487A1
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EP
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formwork
anchor
opening
concrete
fastening element
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Withdrawn
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EP18151906.7A
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English (en)
French (fr)
Inventor
Martin Tobler
Kari H. Pfister
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Tobler AG
Original Assignee
Tobler AG
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Publication date
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/06Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
    • E04G17/065Tying means, the tensional elements of which are threaded to enable their fastening or tensioning
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G9/00Forming or shuttering elements for general use
    • E04G9/02Forming boards or similar elements
    • E04G2009/028Forming boards or similar elements with reinforcing ribs on the underside

Abstract

Eine Schalungsankeraufnahme (1) für eine Betonschalungsankerung umfasset ein Ankergewinde (2) zur Aufnahme eines Schalungsankers mit einer Ankergewindelängsachse (3) und ein Befestigungselement (4) zur lösbaren Befestigung der Schalungsankeraufnahme (1) an einem Schalungselement, so dass eine axiale Verschiebung entlang der Ankergewindelängsachse (3) durch Formschluss verhinderbar ist. Eine Verdrehsicherung (5) zur Verhinderung von Drehung der Schalungsankeraufnahme (1) beim Befestigen des Schalungsankers ist ausgebildet. Das Befestigungselement (4) ist derartig ausgebildet ist, dass es mit Quer- (6) und/oder Längsstreben (7) und/oder Öffnungen (8) in einer Quer- (6) oder Längsstrebe (7) der Schalungswand in Eingriff bringbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schalungsankeraufnahme für eine Betonschalungsankerung in einem Betonschalungselement, ein Betonschalungselement sowie ein Verfahren zum Herstellen einer Betonschalung gemäss dem Oberbegriff der unabhängigen Ansprüche.
  • Im Stand der Technik sind bereits Schalungsankerungen für Betonschalungen bekannt, die dazu dienen, die Position der Wandschalungen beim Verfüllen des Zwischenraumes zwischen den Schalungen mit Beton zu halten. Hierzu werden auf einem Schalungsanker auf beiden Seiten Ankermuttern angeordnet. Diese Ankerstange wird nach Aushärten des Betons im Zwischenraum zwischen den beiden Wandschalungen wieder entfernt. Üblicherweise sind diese Schalungsankerungen fix in den Schalungselementen vorgesehen, sodass spezielle Schalungselemente notwendig sind, sofern ein Zugriff auf die Ankerung nur von einer Seite, möglich ist. Bei der Herstellung einer Betonschalung wird zunächst eine erste Schalungswand positioniert, die Stellschalung. Die zweite Schalungswand wird als Schliessschalung bezeichnet. Üblicherweise ist ein Zugang von beiden Schalungsseiten aus möglich, so dass die Ankermuttern von beiden Seiten leicht befestigt werden können.
  • Aus der EP 2 536 899 ist beispielswiese eine Schalungsankerung bekannt, die auf der Stellschalungsseite angebracht im Element eingebaut ist und dann von der Schliessschalungsseite zugänglich ist.
  • Nachteilig bei dieser Konstruktion ist jedoch der sehr komplizierte und aufwändige Aufbau sowie die Notwendigkeit spezielle Schalungselemente zu verwenden, um einen speziellen Schalungsanker überhaupt in der Betonschalung fixieren zu können. Dies führt zu sehr hohen Kosten beim Bau.
  • Es ist daher Aufgabe der Erfindung, die Nachteile des Standes der Technik zu vermeiden und insbesondere eine Schalungsankeraufnahme, ein Betonschalungselement sowie ein Verfahren zum Herstellen einer Betonschalung zu schaffen, welche einseitig bedienbares Ankern erlauben, wobei weiterhin standardmässige Betonschalungselemente und standardmässige Ankerstäbe verwendet werden können.
  • Die Aufgabe wird durch eine Schalungsankeraufnahme für eine Betonschalungsankerung gelöst, die ein Ankergewinde zur Aufnahme eines Schalungsankers mit einer Ankergewindelängsachse umfasst. Weiterhin umfasst die Schalungsankeraufnahme ein Befestigungselement zur lösbaren Befestigung der Schalungsankeraufnahme an einem Schalungselement, sodass eine axiale Verschiebung entlang der Ankergewindelängsachse durch Formschluss verhinderbar ist. Die Schalungsankeraufnahme umfasst weiterhin eine Verdrehsicherung zur Verhinderung von Drehung der Schalungsankeraufnahme beim Befestigen des Schalungsankers, wobei das Befestigungselement derartig ausgebildet ist, dass es mit quer und/oder Längsstreben und/oder Öffnungen in einer Querstrebe oder Längsstrebe des Schalungselements in Eingriff bringbar ist.
  • Eine derartige Schalungsankeraufnahme lässt sich leicht an einem bestehenden Betonschalungselement befestigen und ermöglich somit ein einseitiges Ankern mit Standardbetonschalungselementen.
  • Unter Formschluss wird im Sinne der Anmeldung verstanden, dass ausschliesslich ein Formschluss vorliegt. Ein Gewinde in Ankergewindelängsachsenrichtung wird nicht unter Formschluss verstanden.
  • Die Verdrehsicherung und das Befestigungselement können separate Elemente sein.
  • Somit erhöht sich die Flexibilität, und die beiden Elemente können dezidiert für ihren Zweck ausgebildet werden.
  • Die Verdrehsicherung kann eine Verdrehsicherungsöffnung, insbesondere ein Langloch umfassen, in welches das Befestigungselement einbringbar ist. Das Befestigungselement ist insbesondere derartig in die Öffnung einbringbar, dass eine Einschubrichtung des Befestigungselments sich von der Richtung der Ankergewindelängsachse unterscheidet. Bevorzugt ist die Einschubrichtung des Befestigungselements im Wesentlichen senkrecht zur Ankergewindelängsachse angeordnet.
  • Somit wirken die beiden Elemente Verdrehsicherung und Befestigungselement synergistisch zusammen und führen so zu einer einfachen Ausführung des Bauteils. Eine Einschubrichtung des Befestigungselementes, die sich von der Richtung der Ankergewindelängsachse unterscheidet, führt dazu, dass ein echter Formschluss zwischen Befestigungselement und Langloch erzielbar ist. Zur axialen Befestigung sind in diesem Fall keinerlei Reibungskräfte notwendig.
  • Das Befestigungselement kann ein Sicherungselement zum Fixieren des Befestigungselementes in einer Eingriffsposition umfassen.
  • Somit ist das Befestigungselement in seiner Position sicherbar, sodass ein eventuelles versehentliches Lösen des Befestigungselementes verhindert wird. Insbesondere da der Zugang von der Stellschalung, an dem das Schalungsankeraufnahmeelement angeordnet ist, nicht mehr möglich ist, ist eine sichere Befestigung des Befestigungselementes nützlich.
  • Das Befestigungselement ist bevorzugt derartig ausgebildet, dass es leicht durch die Verdrehsicherungsöffnung einführbar ist und in einer Sperrposition ein herausrutschen oder ziehen verunmöglicht. Insbesondere ist daher ein Bolzenelement mit einem Langloch vorgesehen, welcher koaxial mit dem Befestigungselement einführbar ist und danach in einem anderen Winkel, insbesondere im Wesentlichen senkrecht fixierbar ist.
  • Die Verdrehsicherung, insbesondere eine Kontaktfläche der Verdrehsicherung, die an ein Schalungselement, insbesondere an eine Querstrebe eines Schalungselementes, anschlagbar ist, kann im Wesentlichen parallel zur Ankergewindelängsachse ausgebildet sein.
  • Somit lässt sich an der Querstrebe oder auch an einer Längsstrebe eine einfache Verdrehsicherung erzielen, in dem die Kontaktfläche an der Strebe anschlägt.
  • Die Kontaktfläche kann im Wesentlichen auf gleicher Höhe mit der Ankergewindelängsachse ausgebildet sein oder es kann ein Abstand B zwischen Ankergewindelängsachse und Kontaktfläche ausgebildet sein. Der Abstand B ist die minimale senkrechte Entfernung zwischen einer Projektion der Ankergewindelängsachse und der Kontaktfläche.
  • Das Befestigungselement kann unverlierbar an der Schalungsankeraufnahme befestigt sein.
  • Somit verringert sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Befestigungselement verloren geht und die Schalungsankeraufnahme ist immer vollständig und leicht an einem Schalungselement zu befestigen.
  • Der minimale Abstand von der Ankergewindelängsachse senkrecht zur Ankergewindelängsachse und der Öffnung kann 70mm bis 160mm betragen, bevorzugt 75mm bis 100mm, insbesondere bevorzugt 80-85mm betragen.
  • In einem solchen Abstand lassen sich einerseits durch die Hebelwirkung eine einfache Verdrehsicherung erzielen und andererseits lassen sich Öffnungen in den Querträgern nutzen, die ebenfalls senkrecht zur Ankergewindelängsachse angeordnet sind, die bereits in den Betonschalungselementen vorhanden sind. Mit diesen Löchern und der Öffnung kann das Befestigungselement die Schalungsankeraufnahme an einem Schalungselement befestigen.
  • Das Befestigungselement kann einen Bolzen umfassen, der in eine Öffnung eines Schalungselements einbringbar ist.
  • Ein Bolzen ist leicht herstellbar und passt optimal in die Öffnung eines Schalungselements. Somit lässt sich das Befestigungselement leicht und günstig herstellen.
  • Das Befestigungselement kann derartig ausgebildet sein, dass es mit der Verdrehsicherung und einem Betonschalungselement gleichzeitig in Eingriff bringbar ist.
  • Somit kann das Befestigungselement die Verdrehsicherung in ihrer Position sichern, axiale Verschiebungen der Schalungsankeraufnahme verhindern und somit einen synergistischen Effekt zwischen beiden Elementen hervorrufen.
  • Die Schalungsankeraufnahme kann ein Gewinde zur Aufnahme des Ankerstabs aufweisen, wobei das Gewinde einen Anschlag für den Ankerstab aufweist.
  • Durch einen Anschlag kann beim Montieren des Ankerstabes sicher festgestellt werden, ob sich der Ankerstab an der richtigen Position befindet.
  • Der Anschlag kann beispielsweise ein separater Anschlag hinter dem Gewinde sein, so dass zusätzlich per Sichtkontrolle die Position des Ankerstabes kontrolliert werden kann.
  • Alternativ kann der Anschlag durch einen Lötpunkt oder ähnliches auf dem Gewindegang gebildet werden.
  • Die Aufgabe wird weiterhin durch ein Schalungselement mit mindestens einer Schalungsankeröffnung, insbesondere einer Schalungsankeröffnung in einer Längsstrebe, und bevorzugt einer Öffnung in einer Längs- oder Querstrebe gelöst, wobei die Öffnung in der Längs- oder Querstrebe im Wesentlichen senkrecht zur Schalungsankeröffnung angeordnet ist. Eine Schalungsankeraufnahme wie vorhergehend beschrieben ist mit dem Schalungselement in Eingriff bringbar.
  • Die Anordnung der Öffnungen ist derartig, dass jeweils die Längsachse der Öffnung in der Längs- oder Querstrebe und die Längsachse der Schalungsankeröffnung, also im Fall von runden Öffnungen die Mittelachse der runden Öffnung, im Wesentlichen senkrecht aufeinander angeordnet sind.
  • Somit lässt sich aus einem Standardschalungselement mit Hilfe der Schalungsankeraufnahme ein Betonschalungselement zur einseitig bedienbaren Ankerung herstellen. Falls dasselbe Betonschalungselement danach wieder als zugängliche Schliessschalung verwendet werden soll, kann die Schalungsankeraufnahme einfach wieder demontiert werden.
  • Dies spart Kosten für zusätzliche Betonschalungselemente.
  • Das Befestigungselement kann die Verdrehsicherung in ihrer Eingriffsposition fixieren, insbesondere kann das Befestigungselement durch eine Öffnung in der Verdrehsicherung und durch eine Öffnung in einer Strebe des Schalungselements, bevorzugt eine Öffnung in einer Querstrebe des
    Betonschalungselements, befestigt sein.
  • Somit kann mit einem Befestigungsarbeitsschritt, nämlich dem Einführen des Befestigungselementes in Verdrehsicherung und Schalungselementöffnung, die Schalungsankeraufnahme einfach befestigt werden und auch einfach wieder demontiert werden.
  • Bevorzugt wird das Befestigungselement einfach einsteckbar ausgebildet, und umfasst kein Gewinde sondern ausschliesslich eine Oberfläche, mit der sich keine Gewindesicherung erzielen lässt. Auch die Öffnung in der Strebe des Schalungselements umfasst kein Gewinde sondern entspricht der normalen Oberfläche der Streben.
  • Ein Abstand C zwischen Längsachse des Befestigungselementes und Ankergewindelängsachse 3 kann zwischen 100mm und 160 mm, bevorzugt 110mm bis 150mm, insbesondere bevorzugt zwischen 120mm und 140mm liegen. Im Besonderen beträgt der Abstand C 125.5mm oder 140mm, je nachdem ob es sich um ein Grossschalungselement oder eine normales Schalungselement handelt.
  • Zur Lösung der Aufgabe führt weiterhin ein Verfahren zum Herstellen einer Betonschalung, welches die folgenden Schritte umfasst:
    • Befestigung einer Schalungsankeraufnahme, insbesondere einer Schalungsankeraufnahme wie vorhergehend beschrieben, an einem Betonschalungselement, wobei die Schalungsankeraufnahme lösbar ausgebildet ist, insbesondere durch eine Steckverbindung lösbar ausgebildet ist.
  • Somit kann die Schalungsankeraufnahme einfach an einem standardmässigen Betonschalungselement befestigt werden, sofern ein einseitig bedienbares Ankern erwünscht ist. Falls zweiseitiges Ankern möglich sein sollte, kann die Schalungsankeraufnahme einfach wieder von dem Betonschalungselement entfernt werden, und das Betonschalungselement somit wie bisher verwendet werden.
  • Das Betonschalungselement kann nach dem Befestigen der Schalungsankeraufnahme als Stellschalung positioniert werden.
  • Somit ist eine Verwendung des Betonschalungselements als reine Stellschalung möglich. Hierbei wird bevorzugt, dass die Schalungsankeraufnahme vor dem Positionieren des Betonschalungselements an dem Betonschalungselement befestigt wird, um ein einseitige bedienbares Ankern zu ermöglichen, da der Zugang nach der Positionierung als Stellschalung schwierig sein kann.
  • Es kann eine Schliessschalung positioniert werden.
  • Durch das Positionieren einer Schliessschalung kann die Stellschalung mit der Schliessschalung verankert werden, und eine Betonwand gegossen werden. Ein standardmässiger Schalungsanker kann ausgehend von der Seite der Schliessschalung in der Schalungsankeraufnahme der Stellschalung befestigt werden, ohne dass ein Zugang von der Stellschalungsseite aus notwendig ist.
  • Dies führt zu günstigen Herstellkosten der Betonwand.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Figuren exemplarisch dargestellt. Hierbei zeigen:
  • Figur 1:
    Eine erfindungsgemässe Schalungsankeraufnahme in einer perspektivischen Darstellung,
    Figur 2:
    Eine erfindungsgemässe Schalungsankeraufnahme in einer alternativen perspektivischen Darstellung,
    Figur 3:
    Eine Vorderansicht der Schalungsankeraufnahme gemäss Figur 1,
    Figur 4:
    Eine rückseitige Ansicht der Schalungsankeraufnahme aus Figur 1,
    Figur 5:
    Eine Seitenansicht der Figur 1,
    Figur 6:
    Eine Draufsicht auf eine Schalungsankeraufnahme nach Figur 1,
    Figur 7:
    Eine alternative Ausführungsform eine Schalungsankeraufnahme für Grosselemente,
    Figur 8:
    Eine zweite perspektivische Darstellung des Schalungsankeraufnahmeelementes aus Figur 7,
    Figur 9:
    Eine Vorderansicht der Schalungsankeraufnahme aus Figur 7,
    Figur 10:
    Eine rückseitige Ansicht der Schalungsankeraufnahme aus Figur 7,
    Figur 11:
    Eine Draufsicht auf eine Schalungsankeraufnahme aus Figur 7;
    Figur 12:
    Eine perspektivische Ansicht einer Schalungsankeraufnahme im Eingriff an einem Betonschalungselement;
    Figur 13:
    Eine perspektivische Ansicht einer Schalungsankeraufnahme im Eingriff an einem Betonschalungselement;
    Figur 14:
    Eine perspektivische Ansicht einer Schalungsankeraufnahme im Eingriff an einem Schalungsgrosselement;
    Figur 15:
    Eine perspektivische Ansicht einer Schalungsankeraufnahme im Eingriff an einem Schalungsgrosselement.
  • Figur 1 zeigt eine Schalungsankeraufnahme 1 mit einem Ankergewinde 2. Das Ankergewinde 2 wird in eine Öffnung eines Betonschalungselements eingeführt. Das Ankergewinde 2 weist eine Ankergewindelängsachse 3 auf. Die Schalungsankeraufnahme 1 weist ein Befestigungselement 4 in Form eines Bolzens auf. Der Bolzen ist unverlierbar am Schalungsankeraufnahmeelement 1 befestigt. In diesem Fall wird die unverlierbare Befestigung durch Kettenelemente erzielt. Kettenelemente haben den Vorteil, dass das Befestigungselement 4 gleichzeitig leicht beweglich ist. Das Befestigungselement 4 weist weiterhin ein Sicherungselement 10 auf, mit dem das Befestigungselement 4 in seiner Befestigungsposition fixierbar ist. Weiterhin weist die Schalungsankeraufnahme 1 eine Verdrehsicherung 5 auf. Die Verdrehsicherung 5 verhindert ein Drehen der Schalungsankeraufnahme 1 beim Befestigen oder Lösen eines Ankers im Ankergewinde 2. Die Verdrehsicherung 5 weist weiterhin eine Verdrehsicherungsöffnung 9 in Form eines Langlochs auf. Das Langloch dient der Aufnahme des Befestigungselementes 4 und wird in einer Befestigungsposition oberhalb einer Öffnung in einer Quer- oder Längsstrebe (8, nicht dargestellt) eines Betonschalungselements positioniert. Das Befestigungselement 4 kann somit gleichzeitig die Verdrehsicherung 5 sowie die Schalungsankeraufnahme 1 am Betonschalungselement fixieren. Die Verdrehsicherung 5 weist eine Kontaktfläche 11 auf, die in der Befestigungsposition auf einer Quer- oder Längsstrebe aufliegt. Der Abstand A zwischen der Verdrehsicherungsöffnung 9 und der Ankergewindelängsachse 3, senkrecht zur Ankergewindelängsachse gemessen, beträgt 81.5mm. Die Schalungsankeraufnahme 1 ist bevorzugt aus Stahl oder Aluminium gefertigt. Die einzelnen Teile sind bevorzugt verschweisst oder verschraubt oder auch wie beispielsweise die Kette per Formschluss verbunden. Selbstverständlich ist es ebenfalls denkbar, die Schalungsankeraufnahme zumindest teilweise einstückig herzustellen.
  • Figur 2 zeigt eine alternative Perspektive des Elements aus Figur 1. Für die einzelnen Elemente wird daher auf die Beschreibung zur Figur 1 verwiesen.
  • Figur 3 zeigt eine Vorderansicht der Schalungsankeraufnahme gemäss Figur 1. Die Schalungsankeraufnahme 1 zeigt in der Vorderansicht das Ankergewinde 2 sowie die Verdrehsicherung 5. Die Verdrehsicherung 5 weist die Kontaktfläche 1 auf, die in der Befestigungsposition auf einer Quer- oder Längsstrebe einer Betonschalungswand aufliegt. Die Verdrehsicherung 5 und das Ankergewinde 2 sind durch eine Befestigungsplatte verbunden, die gleichzeitig als Befestigung für das Befestigungselement 4 dient. Das Befestigungselement 4 ist mit Hilfe einer Kette am Verbindungselement befestigt. Das Befestigungselement 4 weist weiterhin ein Sicherungselement 10 auf, welches eine formschlüssige Sicherung des Befestigungselements in einer Verdrehsicherungsöffnung 9 (siehe Figur 1) und einer Öffnung einer Quer- oder Längsstrebe 8 (nicht dargestellt) ermöglicht.
  • Figur 4 zeigt die rückwärtige Ansicht der Schalungsankeraufnahme 1 aus Figur 1. Die Verdrehsicherung 5 ist in einem Schlitz der Verbindungsplatte für das Ankergewinde 2 (siehe Figur 3) angeordnet.
  • Figur 5 zeigt eine Seitenansicht der Figur 1. Deutlich zu erkennen ist, dass das Ankergewinde 2 und die Verdrehsicherung 5 sich auf einer Höhe befinden. Es gibt somit keinen Abstand senkrecht zur Kontaktfläche 11 und der Ankergewindelängsachse 3 (siehe Figur 1).
  • Figur 6 zeigt eine Draufsicht auf die Schalungsankeraufnahme 1 aus Figur 1. Erkennbar ist der Abstand A zwischen Ankergewindelängsachse 3 und Verdrehsicherungsöffnung 9.
  • Figur 7 zeigt eine alternative Ausführungsform einer Schalungsankeraufnahme 1 für Grosselemente von Betonschalungswänden. Die Schalungsankeraufnahme 1 weist ein Ankergewinde 2 und ein Befestigungselement 4 auf. In das Ankergewinde 2, welches ein Innengewinde ist, lässt sich ein standarmässiger Schalungsanker einschrauben. Die Schalungsankeraufnahme 1 wird einerseits durch Befestigungselement 4 und andererseits durch Verdrehsicherung 5 am Element befestigt. Hierzu wird das Befestigungselement 4 durch die Verdrehsicherungsöffnung 9 und durch eine Öffnung im Betonschalungselement hindurchgesteckt, so dass die Schalungsankeraufnahme 1 formschlüssig gegen Verdrehen und axiale Verschiebung gesichert ist. Das Befestigungselement 4 weist weiterhin ein Sicherungselement 10 auf, welches das Befestigungselement 4 in der Befestigungsposition in Verdrehsicherungsöffnung 9 und Öffnung 8 (nicht dargestellt) der Betonschalungswand sichert. Ankergewinde 2 und Verdrehsicherung 5 sind durch ein Verbindungselement verbunden, so dass ihr Abstand zueinander fixiert ist. Figur 8 zeigt eine alternative perspektivische Darstellung der Schalungsankeraufnahme 1 aus Figur 7. Die einzelnen Elemente werden in Figur 8 nicht noch einmal beschrieben, sondern hierfür wird auf Figur 7 verwiesen.
  • Figur 9 zeigt eine Vorderansicht der Schalungsankeraufnahme 1 aus Figur 7. Deutlich erkennbar ist, dass zwischen Kontaktfläche 11 und Ankergewindelängsachse 3 (siehe Figur 7) ein Abstand B vorhanden ist. Der Abstand B beträgt 124mm
  • Figur 10 zeigt eine rückseitige Ansicht der Schalungsankeraufnahme 1 aus Figur 7.
  • Figur 11 zeigt eine Draufsicht auf eine Schalungsankeraufnahme 1 aus Figur 7. Der Abstand A zwischen Ankergewindelängsachse 3 und Verdrehsicherungsöffnung 9 beträgt bei dieser alternativen Ausführungsform 81.5mm. Ein derartiges Schalungsankeraufnahmeelement ist daher für grosse Betonschalungselemente geeignet.
  • Die Figuren 12-15 zeigen jeweils perspektivische Darstellungen einer Schalungsankeraufnahmen 1 im Eingriff in einem Betonschalungselement. Die Schalungsankeraufnahmen 1 sind mit dem Ankergewinde 2 (siehe Figuren 1-11) in der jeweiligen Längsstrebe 7 des Betonschalungselementes angeordnet. Die Verdrehsicherung 5 liegt jeweils auf einer Querstrebe 6 auf und ist mit Befestigungselement 4 gesichert. Der Abstand C zwischen Längsachse des Befestigungselementes 4 und Ankergewindelängsachse 3 beträgt 125.5mm oder 140mm, je nach Anordnung der Öffnung in der Querstrebe 6, durch die das Befestigungselement hindurchgeführt wird.

Claims (15)

  1. Schalungsankeraufnahme (1) für eine Betonschalungsankerung umfassend ein Ankergewinde (2) zur Aufnahme eines Schalungsankers mit einer Ankergewindelängsachse (3), ein Befestigungselement (4) zur lösbaren Befestigung der Schalungsankeraufnahme (1) an einem Schalungselement, so dass eine axiale Verschiebung entlang der Ankergewindelängsachse (3) durch Formschluss verhinderbar ist, eine Verdrehsicherung (5) zur Verhinderung von Drehung der Schalungsankeraufnahme (1) beim Befestigen des Schalungsankers, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) derartig ausgebildet ist, dass es mit Quer- (6) und/oder Längsstreben (7) und/oder Öffnungen (8) in einer Quer- (6) oder Längsstrebe (7) des Schalungselements in Eingriff bringbar ist.
  2. Schalungsankeraufnahme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (5) und das Befestigungselement (4) separate Elemente sind.
  3. Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (5) eine Verdrehsicherungsöffnung (9), insbesondere ein Langloch, umfasst, in welches das Befestigungselement (4) einbringbar ist, wobei das Befestigungselement (4) insbesondere derartig in die Verdrehsicherungsöffnung (9) einbringbar ist, dass eine Einschubrichtung des Befestigungselements (4) sich von der Richtung der Ankergewindelängsachse (3) unterscheidet.
  4. Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) ein Sicherungselement (10) zum Fixieren des Befestigungselementes (4) in einer Eingriffsposition umfasst.
  5. Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (5), insbesondere eine Kontaktfläche (11) der Verdrehsicherung (5), die an ein Schalungselement, insbesondere an eine Querstrebe (6) eines Schalungselements, anschlagbar ist, im Wesentlichen parallel zur Ankergewindelängsachse (3) ausgebildet ist.
  6. Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) unverlierbar an der Schalungsankeraufnahme (1) befestigt ist.
  7. Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der minimale Abstand von der Ankergewindelängsachse (3) senkrecht zur Ankergewindelängsachse (3) und der Verdrehsicherungsöffnung (9) 125 mm beträgt und insbesondere maximal 140 mm beträgt.
  8. Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) einen Bolzen umfasst, der in eine Öffnung (8) eines Betonschalungselements einbringbar ist.
  9. Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) derartig ausgebildet ist, dass es mit der Verdrehsicherung (5) und einem Betonschalungselement gleichzeitig in Eingriff bringbar ist.
  10. Betonschalungselement (12) mit mindestens einer Schalungsankeröffnung, insbesondere einer Schalungsankeröffnung in einer Längsstrebe, und bevorzugt einer Öffnung (8) in einer Längs- oder Querstrebe, wobei die Öffnung (8) in der Längs- oder Querstrebe im Wesentlichen senkrecht zur Schalungsankeröffnung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schalungsankeraufnahme (1) gemäss einem der vorhergehenden Ansprüche mit dem Betonschalungselement (12) in Eingriff ist.
  11. Betonschalungselement (12) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (4) die Verdrehsicherung (5) in Ihrer Eingriffposition fixiert, insbesondere das Befestigungselement (4) durch eine Verdrehsicherungsöffnung (9) in der Verdrehsicherung (5) und durch eine Öffnung (8) in einer Strebe des Betonschalungselements (12), bevorzugt einer Öffnung (8) in einer Querstrebe des Betonschalungselements (12), befestigt ist.
  12. Verfahren zum Herstellen einer Betonschalung umfassend die Schritte:
    - Befestigen einer Schalungsankeraufnahme (1), insbesondere einer Schalungsankeraufnahme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, an einem Betonschalungselement (12), wobei die Schalungsankeraufnahme (1) lösbar ausgebildet ist, insbesondere durch eine Steckverbindung.
  13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass nach dem Befestigen der Schalungsankeraufnahme (1) das Betonschalungselement (12) als Stellschalung positioniert wird.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schliessschalung positioniert wird.
  15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schalungsanker ausgehend von der Seite der Schliessschalung in der Schalungsankeraufnahme (1) der Stellschalung befestigt wird, ohne dass ein Zugang von der Stellschalungsseite aus notwendig ist.
EP18151906.7A 2018-01-16 2018-01-16 Schalungsankeraufnahme für eine betonschalungsankerung in einem betonschalungselement, betonschalungselement sowie verfahren zum herstellen einer betonschalung Withdrawn EP3511487A1 (de)

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