EP2997199A1 - Geruchsverschluss für waschbeckenüberlauf - Google Patents

Geruchsverschluss für waschbeckenüberlauf

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EP2997199A1
EP2997199A1 EP14726097.0A EP14726097A EP2997199A1 EP 2997199 A1 EP2997199 A1 EP 2997199A1 EP 14726097 A EP14726097 A EP 14726097A EP 2997199 A1 EP2997199 A1 EP 2997199A1
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EP
European Patent Office
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flap
overflow
tube
hygiene system
axis
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EP14726097.0A
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Hermann-Josef Sohn
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03CDOMESTIC PLUMBING INSTALLATIONS FOR FRESH WATER OR WASTE WATER; SINKS
    • E03C1/00Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
    • E03C1/12Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
    • E03C1/24Overflow devices for basins or baths
    • E03C1/244Separate devices to be placed on the outlet opening

Definitions

  • the tube has a tube wall extending over a circumference U1 with a tube axis and has at least one contact surface extending over at least part of the circumference U1, which protrudes inward radially beyond the tube wall to the tube axis, against which the flap can be applied. Against this contact surface, the flap comes to the closure of the pipe to the plant.
  • the latter in the area of the upper side or in the region of the underside of the flap.
  • the flap has in the region of the upper side or in the region of the underside a stop surface, which is sealingly engageable against the contact surface of the tube wall.
  • FIG. 9 shows an overflow hygiene system according to the prior art.

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Überlaufhygienesystem (1) mit einem Korpus gebildet aus einem eine Zulauföffnung (1.1a) und eine Auslauföffnung (1.1b) aufweisenden Rohr (1.1) mit einer Querschnittsgrundform (Q) zum Einstecken in ein Überlaufloch (2.1) eines Waschbeckens (2), wobei im Bereich der Zulauföffnung ein Kragen (1.2) mit einer Anschlagfläche (1.2a) vorgesehen ist, die mittel- oder unmittelbar gegen das Waschbecken (2) anlegbar ist, wobei eine Klappe (4) vorgesehen ist, über die das Rohr verschließbar ist, wobei die Klappe einen Rand (4.5) aufweist, der eine geometrische Grundform (K) begrenzt, die der Querschnittsgrundform des Rohres entspricht. Die Klappe ist über ein eine Schwenkachse (5.3) aufweisendes Schwenklager (5) innerhalb des Rohres zwischen dem Kragen und der Auslauföffnung angeordnet, wobei die Schwenkachse mit Bezug zu der Grundform der Klappe aussermittig an der Klappe angeordnet ist, wobei der Abstand zwischen der Schwenkachse und der Mitte der Klappe kleiner als ein Drittel des Durchmessers der Klappe senkrecht zur Schwenkachse beträgt.

Description

GERUCHSVERSCHLUSS FÜR WASCHBECKENÜBERLAUF
Die Erfindung bezieht sich auf ein Überlaufhygienesystem mit einem Korpus gebildet aus einem eine Zulauföffnung und eine Auslauföffnung aufweisenden Rohr mit einer Querschnittsgrundform Q zum Einstecken in ein Überlaufloch eines Waschbeckens, wobei im Bereich der Zulauföffnung ein Kragen mit einer Anschlagfläche vorgesehen ist, die mittel- oder unmittelbar gegen das Waschbecken anlegbar ist, wobei eine Klappe vorgesehen ist, über die das Rohr verschließbar ist, wobei die Klappe einen Rand aufweist, der eine geometrische Grundform K begrenzt, die der Querschnittsgrundform Q des Rohres entspricht.
Es ist bereits ein Überlaufhygienesystem aus der DE 20 2012 007 154 U1 bekannt. Es besteht aus einem kurzen, ggf. auch etwas konisch nach innen verlaufenden Einsteckrohr, welches in die Bohrung des Überlaufs passt und dort eingesteckt und entsprechend befestigt wird. Die Befestigung wird erreicht durch Ankleben oder durch eine Presspassung. Am hinteren, inneren Ende des Rohres ist eine dem Durchmesser entsprechend große und bewegliche Klappe angebracht, welche die Rohröffnung rückseitig abdeckt und somit verschließt. Das Rohr ist an seiner Hinterseite diagonal schräg abgeschnitten, so dass das Rohr nach oben hin verkürzt ist. Am oberen und kurzen Teilabschnitt ist ein Scharnier vorgesehen, an dem die Klappe randseitig angelenkt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Überlaufhygienesystem derart auszubilden und anzuordnen, dass eine einfache Montage gewährleistet und ein ausreichender Wasserablauf sichergestellt sind.
Gelöst wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch, dass die Klappe über ein eine Schwenkachse aufweisendes Schwenklager innerhalb des Rohres zwischen dem Kragen und der Auslauföffnung angeordnet ist, wobei die Schwenkachse mit Bezug auf die Grundform K etwa mittig an der Klappe angeordnet ist.
Durch die Anordnung der Klappe innerhalb des Rohres bleibt nach hinten zur Überlaufkanalwand des Waschbeckens mehr Raum für die sich öffnende Klappe. Somit kann die Klappe einen größeren Öffnungswinkel einnehmen, womit der Durchströmquerschnitt maximiert werden kann. Aufgrund des maximalen Durchströmquerschnitts ist ein ausreichender Wasserablauf gewährleistet.
Durch die zur Mitte der Klappe hin orientierte Positionierung der Schwenkachse bzw. des Schwenklagers wird die Maximierung des Durchströmquerschnitts unterstützt. Denn mit der mittig angeordneten Schwenkachse geht eine mittige Anordnung des Schwenklagers innerhalb des Rohres einher. Dadurch kann die Klappe ausgehend von einer vertikalen Position, in der sie das Rohr verschließt, in eine horizontale Position um ca. 90° verschwenkt werden. In der geöffneten Stellung befindet sie sich in der Rohrmitte in einer Ausrichtung nahezu parallel zur Rohrachse. Der durch Öffnen der Klappe erreichbare Durchströmquerschnitt wird maximal.
Das Rohr kann eine der Form des Überlauflochs nach ausgerichtete Form aufweisen, also auch oval oder eckig sein. Jedoch mit der Maßgabe, dass die Rohrachse im Bereich eines größten Durchmessers bestenfalls horizontal verläuft. Denn in diesem Fall ist die Klappe weniger hoch als breit, so dass die schmale Seite eingeschwenkt wird. Somit kann die Klappe maximal geöffnet werden, d. h. bestenfalls in eine Lage parallel zur Rohrachse gebracht werden.
Das Überlaufhygienesystem wird in die Überlauföffnungen eines Waschbeckens, einer Badewanne, einer Küchenspüle oder eines Bidets eingesteckt und dort befestigt. Es wird somit ein Austritt von Bakterien, Viren, Keimen und Gerüchen, die sich mit der Zeit im Rückraum von Überlauflöchern bzw. im Überlaufkanal bilden, verhindert. Dabei bleibt die Notfallfunktion der Überlauföffnung durch das automatische Öffnen der Klappe bei ansteigendem Wasserstand erhalten.
Vorteilhaft kann es hierzu auch sein, wenn die Klappe im Bereich des Schwenklagers einen Durchmesser D4 und in einer Richtung rechtwinklig hierzu einen Durchmesser D4r aufweist, wobei ein Schnittpunkt beider Durchmesser D4, D4r einen Mittelpunkt m der Klappe bildet, wobei das Schwenklager bzw. die Schwenkachse mit Bezug zum Mittelpunkt m und mit Bezug zur Richtung des Durchmessers D4r um ein Maß e nach oben versetzt angeordnet ist, mit 0 < 3e <= D4r oder 0 < 4e <= D4r. Durch diesen Versatz wird der Durchströmquerschnitt oberhalb der Klappe kleiner und der Durchströmquerschnitt unterhalb der Klappe größer. Somit greift an der Klappe unterhalb der Schwenkachse aufgrund des anstehenden Wassers stets eine Kraft an, die größer ist als oberhalb der Schwenkachse. Die Klappe öffnet demnach immer. Ein Kräftegleichgewicht wird verhindert. Aufgrund des größeren Flächenanteils der unteren Hälfte H2 der Klappe stellt diese sich selbst bei voll geflutetem Überlaufhygienesystem parallel zur Strömung, so dass ein Verschließen in jedem Fall verhindert wird.
Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn das Rohr im Bereich des Schwenklagers einen Innendurchmesser d1 und in einer Richtung rechtwinklig hierzu einen Innendurchmesser dl r aufweist, wobei das Schwenklager oder die Schwenkachse einen Abstand s zum Kragen bzw. zur Anschlagfläche aufweist, mit 2s <= di r. Durch das nach vorne zum Kragen verlagerte Schwenklager wird ein vergrößerter Abstand der Klappe zu der Überlaufkanalwand erreicht. Dies gewährleistet ein maximales Öffnen der Klappe, ohne gegen die Überlaufkanalwand anzustoßen bzw. in der Schwenkbewegung gehindert zu werden. Zudem wird damit eine Verlagerung des Schwerpunkts nach unten erreicht, so dass ein Rückstellmoment entsteht, das ein Schließen der Klappe bewirkt.
Vorteilhaft kann es auch sein, wenn die Klappe eine oberhalb des Mittelpunktes m liegende, eine Oberseite aufweisende Hälfte H1 und eine unterhalb des Mittelpunktes m liegende, eine Unterseite aufweisende Hälfte H2 aufweist, wobei die Hälfte H2 eine größere Masse aufweist als die Hälfte H1. Durch die erhöhte Masse der unteren Hälfte wird der Schwerpunkt noch weiter nach unten verlagert, so dass auf die Klappe aufgrund der mittig oder außermittig nach oben versetzt angeordneten Schwenkachse ein erhöhtes Schließmoment wirkt.
Dabei kann es vorteilhafterweise vorgesehen sein, dass die Klappe eine Rückseite aufweist und auf der Rückseite eine Fließrinne vorgesehen ist, durch die Wasser, welches ausgehend von der Oberseite über die Rückseite ableitbar ist, trichter- oder gabelförmig leitbar ist. Mittels der Fließrinne kann das Wasser zur Mitte der Klappe hin kanalisiert werden, so dass beidseitig hiervon die Masse platziert werden kann. Alternativ kann die Fließrinne auch gabelförmig ausgebildet sein, so dass das Wasser beidseitig an der mittig angeordneten Masse vorbeigeführt werden kann. Ein Aufstauen des Wassers vor der Masse bzw. der mit der Masse einhergehenden Materialanhäufung wird verhindert.
Von besonderer Bedeutung kann für die vorliegende Erfindung sein, wenn das Schwenklager gebildet ist aus zwei Schwenkzapfen und einem Paar Aufnahmen, in denen die Schwenkzapfen drehbar gelagert sind, wobei der Schwenkzapfen und die Klappe einteilig ausgebildet sind oder der Schwenkzapfen und das Rohr einteilig ausgebildet sind. Mit der Einteiligkeit wird ein erhöhter Her- stellungs- und Montageaufwand verhindert. Insgesamt sind nur zwei Teile, das Rohr mit dem Kragen und die Klappe, herzustellen und zusammenzubauen.
Im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Ausbildung und Anordnung kann es von Vorteil sein, wenn die Aufnahme als Klipslager ausgebildet ist, in die der Schwenkzapfen einklipsbar ist. Somit ist eine einfache Montage der Klappe gewährleistet. Die Klappe kann vorzugsweise von hinten eingeklipst werden, so dass keine Schlitze oder ähnliches vor der Klappe platziert werden müssten und die Klappe das Rohr vollständig schließt.
Vorteilhaft kann es ferner sein, wenn das Rohr eine sich über einen Umfang U1 erstreckende Rohrwand mit einer Rohrachse aufweist und mindestens eine über zumindest einen Teil des Umfangs U1 verlaufende Anlagefläche aufweist, die über die Rohrwand radial zur Rohrachse nach innen hervorsteht, gegen welche die Klappe anlegbar ist. Gegen diese Anlagefläche kommt die Klappe zwecks Verschluss des Rohres zur Anlage. Letzteres im Bereich der Oberseite bzw. im Bereich der Unterseite der Klappe. Die Klappe weist im Bereich der Oberseite bzw. im Bereich der Unterseite eine Anschlagfläche auf, die gegen die Anlagefläche der Rohrwand dichtend anlegbar ist.
Außerdem kann es vorteilhaft sein, wenn zwei Anlageflächen vorgesehen sind, die sich jeweils über einen Teil des Umfangs U1 erstrecken, wobei die beiden Anlageflächen mit Bezug zur Rohrachse um ein Maß v versetzt zueinander angeordnet sind. Durch den Versatz der Anlageflächen ist es möglich, die Klappe in einer vertikalen Position an beide Anlageflächen anzulegen, wobei die Klappe selbst eben ausgebildet ist, mithin keinen Flächenversatz aufweist. Somit kann die Vorderseite glatt ausgebildet werden. Ein Versatz der Anlageflächen innerhalb der Klappe hätte auch Nachteile hinsichtlich der Gewichtsverteilung und des resultierenden Schließmoments.
Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn an einer Außenseite des Rohres mindestens ein Rasthaken mit einem Widerlager vorgesehen ist, das in Richtung der Rohrachse einen Abstand w zum Kragen aufweist und das in eine Richtung radial zur Rohrachse federelastisch ausgebildet ist, wobei mittels des Widerlagers ein in Richtung zur Rohrachse wirkender Formschluss mit dem Rand des Überlauflochs erreichbar ist. Durch die elastische Ausprägung greift der Rasthaken mit dem Widerlager hinter das Überlaufloch bzw. hinter den Rand des Überlauflochs ein und generiert eine in axialer Richtung zur Rohrachse wirkende Halte- kraft, mithin den Sitz des Rohres. Maßgeblich für die Haltekraft ist besagter Formschluss, der nur durch eine entsprechende Verformung des Rasthakens aufgehoben werden kann. Die in radialer Richtung erzeugte Spannkraft des Rasthakens unterstützt den Sitz des Rohres mit Rücksicht auf die mittige bzw. konzentrische Platzierung im Überlaufloch.
Dabei kann es von Vorteil sein, wenn das Widerlager als Kante ausgebildet ist, die in Umfangsrichtung U1 über zumindest einen Teilumfang verläuft und die gegenüber einer Normalen N zur Rohrachse angestellt ist. Durch diese Anstellung wird eine Variation des Abstandes w, w' zwischen der Kante und dem Kragen gewährleistet. Somit ist eine Anpassung des Widerlagers an die unterschiedlichen Wandstärken der Wand des Waschbeckens gegeben. Der Rasthaken greift aufgrund seiner radialen Vorspannung so weit hinter die Überlauföffnung, bis besagter Formschluss erreicht ist. Die Variation des Abstandes w, w' erfolgt vorzugsweise stetig und nimmt in Umfangsrichtung U1 zu, so dass eine spielfeie Klemmung möglich ist. Der Kontaktpunkt zwischen dem Widerlager und der Wand des Waschbeckens variiert zwar mit der Wandstärke. Da beide Widerlagerpunkte aufgrund der symmetrischen Anordnung der Rasthaken einerseits und aufgrund wohl annähernd gleichbleibender Wandstärke rund um die Überlauföffnung andererseits punktsymmetrisch zur Rohrachse generiert werden, ist ein optimaler Sitz des Rohres sichergestellt.
Auch das Demontieren zum Reinigen wird erleichtert durch die stetige Ausprägung der Kante bzw. deren Verlauf. Denn somit kann das Rohr entgegen der elastischen Gegenkraft des Rasthakens aus der Überlauföffnung entnommen werden.
Schließlich kann es von Vorteil sein, wenn mehrere Rasthaken vorgesehen sind und die Widerlager der Rasthaken in Richtung der Rohrachse unterschiedliche Abstände w, w' aufweisen. Aufgrund der unterschiedlichen Abstände der Widerlager ist eine verbesserte Anpassung an die verschiedenen Wandstärken der Waschbecken möglich. Vorzugsweise sind mindestens zwei Rasthaken mit gleichem Abstand der Widerlager vorgesehen, so dass die zumindest zwei Rasthaken den Sitz des Rohres gewährleisten.
Vorteilhaft kann es hierzu auch sein, wenn der Kragen eine Hinterschneidung aufweist. Die Hinterschneidung kann zur Aufnahme einer Dichtung dienen, so dass der Kragen trotz Dichtung unmittelbar gegen das Waschbecken bzw. die Wand anliegt. Der Kragen kann auch als Blende ausgebildet sein oder zur Aufnahme einer gesonderten Blende dienen.
Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn zumindest die Rückseite und/oder die Vorderseite der Klappe ausgehend von der Oberseite stromlinienförmig ausgebildet ist. Wenn der Wasserstand ausreichend hoch ist, befindet sich die Klappe innerhalb der Wasserströmung und wird mit Wasser umspült. Die stromlinienförmige Ausprägung gewährleistet einen maximalen Wasserabfluss.
Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sind in der Beschreibung erläutert und in den Figuren dargestellt. Es zeigt:
Figur 1 einen Teilausschnitt eines Waschbeckens mit Überlaufhygienesystem in explodierter Darstellung;
Figur 2 das Überlaufhygienesystem in perspektivischer Ansicht; Figur 3 das Überlaufhygienesystem nach Figur 2 in der Schnittansicht gemäß Schnitt A-A aus Figur 5;
Figur 4 das Überlaufhygienesystem gemäß Figur 2 in der Seitenansicht;
Figur 5 das Überlaufhygienesystem in der Ansicht von vorne;
Figur 6 das Überlaufhygienesystem nach Figur 5 in der Ansicht von hinten;
Figur 7 die Klappe in der Ansicht von hinten;
Figur 7a+b eine Prinzipskizze der Klappe in der Ansicht von hinten gemäß Figur 7;
Figur 8 eine perspektivische Ansicht eines Überlaufhygienesystems in einem anderen Ausführungsbeispiel;
Figur 9 ein Überlaufhygienesystem nach dem Stand der Technik.
Ein in Figur 1 dargestelltes Überlaufhygienesystem 1 dient zum Einsatz in ein Überlaufloch 2.1 einer Waschbeckenwand 2.3 eines Waschbeckens 2 oder einer Badewanne etc. Das Überlaufhygienesystem 1 wird nach Figur 1 unter Anwendung einer Dichtung 6 in das Überlaufloch 2.1 mit einem Durchmesser d2 geführt und dort befestigt. Dabei weist das Überlaufhygienesystem 1 rohrseitig eine runde Querschnittsgrundform Q auf, die der Form des Überlauflochs 2.1 entspricht.
Gemäß Figur 2 ist das Überlaufhygienesystem 1 gebildet aus einem eine Rohrachse 1.1 d aufweisenden Rohr 1.1 mit einem stirnseitig angeordneten Kragen 1.2 sowie einer innerhalb des Rohres 1.1 angeordneten, schwenkbaren Klappe 4. Die Klappe 4 ist über ein Schwenklager 5 ausgehend von einer hier nicht dargestellten, im Wesentlichen vertikal ausgerichteten Position in die hier dargestellte, im Wesentlichen horizontal ausgerichtete Position schwenkbar.
Am hinteren Ende des Rohres 1.1 befinden sich zwei Rasthaken 3 mit einem als Kante 3.1 ausgebildeten Widerlager zum Hintergreifen eines Randes 2.2 des Überlauflochs 2.1. Die Kante bzw. das Widerlager 3.1 erstreckt sich dabei in Umfangsrichtung U1 des Rohres 1.1 und weist einen Radius auf, der größer ist als das Rohr 1.1 , so dass der Rasthaken 3 die Waschbeckenwand 2.3 hintergreifen kann.
Auf dem Kragen 1.2 ist eine Markierung 7 in Form eines Pfeiles vorgesehen, die die zwingende Ausrichtung des Überlaufhygienesystems 1 in Bezug auf die Rohrachse 1.1d angibt.
Wie gemäß Figur 3 (Schnittdarstellung A-A aus Figur 5) zu sehen ist, sind der Kragen 1.2 und das Rohr 1.1 einteilig ausgebildet. Der Kragen 1.2 bildet eine Zulauföffnung 1.1a zum Rohr 1.1 , welches nach hinten zu einer Auslauföff- nung 1.1b führt. Innerhalb des Rohres 1.1 mit einem Abstand s zum Kragen 1.2 bzw. mit Abstand s zu einer Anschlagfläche 1.2a des Kragens 1.2 ist das Schwenklager 5 für die Klappe 4 angeordnet. Der Abstand s beträgt etwa ein Zehntel eines Durchmessers di r des Rohres 1.1. Das Rohr 1.1 weist einen Außendurchmesser D1 auf, der dem Durchmesser d2 des Überlauflochs 2.1 entspricht, so dass das Rohr 1.1 eingesetzt werden kann.
Die Klappe weist eine Rückseite 4.3 und eine Vorderseite 4.4 auf. Die Vorderseite 4.4 schließt nach vorne zur Zulauföffnung 1.1a hin im geschlossenen Zustand, d. h. in einer im Wesentlichen vertikalen Position der Klappe 4, die Zulauföffnung 1.1a des Rohres 1.1 erfindungsgemäß ab. Zwecks dichtender Anlage der Klappe 4 gegen das Rohr 1.1 weist das Rohr 1.1 eine erste Anlagefläche 1.1e auf, die sich mit Bezug auf das Schwenklager 5 über den oberen Teil des Innenumfangs des Rohres 1.1 erstreckt. Darüber hinaus weist das Rohr 1.1 eine zweite Anlagefläche 1.1f auf, die sich über den unteren Teil des Innenumfangs des Rohres 1.1 erstreckt. Gegen die beiden Anlageflächen 1.1 e, 1.1f kommt die Klappe 4 zur Anlage. Hierzu weist die Klappe 4 ergänzend eine erste Anschlagfläche 4.5a und eine zweite Anschlagfläche 4.5b auf, die sich jeweils über etwa den halben Umfang U4 (s. Figur 7) der Klappe 4 erstrecken und die bei geschlossener Klappe 4 gegen die Anlageflächen 1.1e, 1.1f des Rohres 1.1 anliegen. Eine Kante 3.1' eines Rasthakens 3' verläuft, wie bereits zu Figur 2 bezüglich Rasthaken 3 ausgeführt, sowohl in Umfangsrichtung U1 als auch zumindest anteilig in Richtung der Rohrachse 1.1 d bzw. einer Mittelachse 1.1c. Mit Bezug zu einer Normalen N zur Rohrachse 1.1d ist die Kante 3.1 angestellt in einem Winkel gemäß Figur 5 von etwa 30°. Gemäß Figur 4 stellen sich somit verschiedene Abstände w, w' des Widerlagers 3.1 zum Kragen 1.2 ein, je nach Dicke bzw. Stärke einer Waschbeckenwand 2.3, welche durch den Rasthaken 3 hintergriffen wird.
Wie ebenfalls in Figur 4 zu sehen, ist eine Schwenkachse 5.3 mit Abstand a oberhalb der Rohrachse 1.1 d angeordnet. Hierdurch ergibt sich eine Verlagerung des Schwerpunkts der Klappe 4 nach unten, so dass die Klappe 4 selbst bei symmetrischer Massenverteilung in Bezug auf ihren Mittelpunkt m bzw. in Bezug auf die Rohrachse 1.1d den Schwerpunkt unterhalb der Schwenkachse 5.3 hat, so dass bedingt durch die Schwerkraft ein Schließmoment entsteht. In in dem Rohr 1.1 angeordneten Aufnahmen 5.2, 5.2' werden Schwenkzapfen 5.1 , 5.11 der Klappe 4 aufgenommen.
Nach Figur 5 weist die Klappe 4 im Bereich des Schwenklagers 5 einen Durchmesser D4 auf, der einem Innendurchmesser d1 des Rohres 1.1 wie in Figur 6 dargestellt entspricht. In eine Richtung rechtwinklig zur Schwenkachse 5.3 bzw. rechtwinklig zum Durchmesser d1 weist die Klappe 4 wie in Figur 3 dargestellt den Durchmesser di r auf. Diese beiden Durchmesser der Klappe 4 unterscheiden sich insbesondere bei ovaler Ausgestaltung der Klappe 4. Für die Berücksichtigung der Platzverhältnisse zum Öffnen bzw. Ausschwenken der Klappe 4 in Richtung der Mittelachse 1.1c nach hinten in den Rückraum des Überlauflochs 2.1 ist der Durchmesser di r maßgebend. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind sowohl die Querschnittsgrundform Q des Rohres 1.1 als auch die Grundform K der Klappe 4 kreisförmig.
Nach Figur 6 wird deutlich, dass die beiden in Umfangsrichtung U1 verlaufenden Rasthaken 3, 3' einen größeren Radius aufweisen als das Rohr 1.1 bzw. dessen Außendurchmesser D1 , so dass diese den Rand 2.2 des Überlauflochs 2.1 hintergreifen können. Welcher Punkt auf der Kante 3.1 , 3.1' als Wider- lager in Frage kommt, hängt von der Dicke bzw. Stärke der Waschbeckenwand 2.3 ab, die hintergriffen werden muss.
In Figur 6 sind die vorbezeichneten Durchmesser des Rohres 1.1 , also der Durchmesser d1 sowie der Durchmesser di r, nochmals dargestellt. Bei der Ermittlung des Durchmessers di r spielen die in Figur 3 und hier in Figur 6 dargestellten Anlageflächen 1.1e, 1.1f keine Rolle. Die Klappe 4 weist demnach den Durchmesser D4 auf, der dem Durchmesser d1 entspricht, so dass die Breite der Klappe 4 gleich der Breite des Rohres 1.1 ist. Betreffend die Höhe der Klappe 4 weist diese in entsprechender Weise einen Durchmesser D4r auf, der dem Rohrinnendurchmesser di r entspricht.
Die Klappe 4 weist nach Figur 7 einen Rand 4.5 auf, der die kreisförmige Grundform K begrenzt. Etwa mittig sind die Schwenkachse 5.3 und die beiden Schwenkzapfen 5.1 , 5.1' als Teil des Schwenklagers 5 angeordnet.
Die Klappe 4 weist in Richtung der Schwenkachse 5.3 einen Durchmesser D4 und in einer Richtung rechtwinklig hierzu einen Durchmesser D4r auf, wobei ein Schnittpunkt beider Durchmesser D4, D4r einen Mittelpunkt m der Klappe 4 bildet. Das Schwenklager 5 ist, wie bereits zu Figur 4 ausgeführt, mit Bezug zum Mittelpunkt m und mit Bezug zur Richtung des Durchmessers D4r um ein Maß e nach oben versetzt angeordnet. Somit liegt der Schwerpunkt der Klappe 4 wie schon ausgeführt unterhalb der Schwenkachse 5.3, womit ein höheres Gewicht des unterhalb der Schwenkachse 5.3 liegenden Teils, mithin ein automatisches Schließen der Klappe begründet ist.
Zudem weist die Klappe 4 auf der hier dargestellten Rückseite 4.3 eine erhöhte Masse 4.7, 4.7' auf, die das Gewicht unterhalb der Schwenkachse 5.3 zusätzlich erhöht. Die beiden Massen 4.7, 4.7' sind beidseitig zur Mittelachse 1.1c angeordnet. Zwischen ihnen erstreckt sich eine Fließrinne 4.6, die trichterförmig ausgebildet ist und über die Wasser, welches nach Figur 7 von oben über eine Oberseite 4.1 der Klappe 4 zu einer Unterseite 4.2 hin überströmt, mittig durch beide Massen 4.7, 4.7' hindurch geleitet wird. Aufgrund der zusätzlichen Masse 4.7, 4.7' ist eine untere Hälfte H2 der Klappe 4 schwerer als eine obere Hälfte H1 der Klappe 4.
In Figur 7a ist die vorbezeichnete trichterförmige Fließrinne 4.6 zur Verdeutlichung nochmals skizziert. Zudem skizziert sind die beiden Massen 4.7, 4.7', die sich jeweils rechts und links der Fließrinne 6 befinden.
Nach Figur 7b kann die Fließrinne 6 auch gabelförmig ausgebildet sein, so dass das Wasser rechts und links an einer mittig angeordneten Masse 4.7 vorbeigeführt wird.
Alternativ zu der Ausführungsform nach Figur 2 bis 4 und 6, wonach die Widerlager 3.1 , 3.1' der beiden Rasthaken 3, 3' gegenüber der Normalen N zwecks Anpassung an die jeweilige Wandstärke eine Anstellung aufweisen, die durch den Rasthaken 3, 3' hintergriffen wird, weist nach Ausführungsbeispiel Figur 8 das Überlaufhygienesystem 1 Rasthaken 3, 3' verschiedener Länge auf, so dass der Abstand w, w' des jeweiligen Widerlagers 3.1 , 3.1' zum Kragen 1.2 unterschiedlich groß ist. Hierdurch wird erreicht, dass eine Anpassung an die Wandstärke durch den jeweiligen Rasthaken erfolgen kann, so dass einer der Rasthaken aufgrund des Abstandes w, w' den gewünschten Formschluss mit der Wand erreicht. Vorzugsweise ist jeder Rasthaken 3, 3' mit entsprechend gleichem Abstand w, w' jeweils zweifach über den Umfang vorhanden, um in etwa symmetrische Haltekräfte zu generieren. Der Kragen 1.2 weist eine Hinterschneidung 1.2b auf, in der die Dichtung 6 (s. Figur 1) zum Liegen kommt. Somit kann der Kragen 1.2 zumindest randseitig zwecks Abschluss unmittelbar an oder mit geringfügigem Abstand zur Waschbeckenwand 2.3 positioniert werden.
Figur 9 stellt den bekannten Stand der Technik dar, bei dem die Klappe 4 end- seitig im Bereich einer Ausströmöffnung des Rohres 1.1 platziert ist und randseitig am Rohr 1.1 schwenkbar gelagert ist.
Wird nun einmal das Schließen des Wasserhahns vergessen, so steigt das Wasser im Waschbecken 2 und erreicht dann das Überlaufhygienesystem 1. Dabei drückt das Wasser zuerst auf den unteren Teil H2 der geschlossenen Klappe 4 und öffnet diese. Steigt das Wasser weiter, so wird die Klappe 4 über den Wasserdruck weiter geöffnet. Dabei fließt das Wasser über den unteren Teil der Öffnung wie erwünscht in den Rückraum des Überlauflochs 2.1 und den Überlaufkanal ab. Steigt das Wasser weiter, wird die Klappe 4 ausgehend von der Oberseite 4.1 überspült und läuft zusätzlich über den oberen Teil der Öffnung ab.
Ist das Wasser nach dem Schließen des Wasserhahns bis unterhalb der Klappe 4 abgelaufen, so schließt sich die Klappe 4 aufgrund des nach unten verlagerten Schwerpunktes wieder und bietet sofort wieder den erwünschten Schutz gegen Bakterien und Gerüche.
Bezugszeichenliste
Überlaufhygienesystem, Korpus
Rohr, Rohrwand
Zulauföffnung
Auslauföffnung
Mittelachse
Rohrachse
Anlagefläche
Anlagefläche
Kragen, Blende
Anschlagfläche, Rückseite
Hinterschneidung
Waschbecken
Überlaufloch
Rand von 2.1
Waschbeckenwand
Rasthaken
Rasthaken
Widerlager, Anlagefläche, Kante
Widerlager, Anlagefläche, Kante
Klappe
Oberseite
Unterseite
Rückseite
Vorderseite
Rand
Anschlagfläche
Anschlagfläche
Fließrinne
Masse
Masse „ Λ
- 14 -
5 Schwenklager
5.1 Schwenkzapfen
5.1' Schwenkzapfen
5.2 Aufnahme
5.2' Aufnahme
5.3 Schwenkachse
6 Dichtung
7 Markierung, Pfeil a Abstand
D1 Außendurchmesser von 1.1 d1 Innendurchmesser von 1.1 di r Innendurchmesser von 1.1 d2 Durchmesser von 2.1
D4 Durchmesser von 4
D4r Durchmesser von 4
e Maß, Exzentrizität
H1 obere Hälfte von 4
H2 untere Hälfte von 4
K Grundform von 4
m Mittelpunkt
N Normale zu 1.1d
Q Querschnittsgrundform von 1.1 s Abstand
SdT Stand der Technik, State of the art
U1 Umfang von 1
U4 Umfang von 4
V Maß
w Abstand von 3.1
w' Abstand von 3.1'

Claims

Patentansprüche
1. Überlaufhygienesystem (1) zum Einstecken in ein Überlaufloch (2.1) eines Waschbeckens (2) mit einem Korpus gebildet aus einem eine Rohrachse (1.1 d) und eine Querschnittsgrundform Q aufweisenden Rohr (1.1) mit einer Zulauföffnung (1.1a) und einer in Richtung der Rohrachse (1.1 d) versetzt angeordneten Auslauföffnung (1.1b), wobei um die Zulauföffnung (1.1a) ein Kragen (1.2) mit einer Anschlagfläche (1.2a) vorgesehen ist, die mittel- oder unmittelbar gegen das Waschbecken (2) anlegbar ist, wobei eine Klappe (4) vorgesehen ist, über die das Rohr (1.1) verschließbar ist, wobei die Klappe (4) einen Rand (4.5) aufweist, der eine geometrische Grundform K mit einem Durchmesser D4r begrenzt, die der
Querschnittsgrundform Q des Rohres (1.1) geometrisch ähnlich ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Klappe (4) über ein eine Schwenkachse (5.3) aufweisendes Schwenklager (5) innerhalb des Rohres (1.1) zwischen dem Kragen (1.2) und der Auslauföffnung (1.1b) angeordnet ist, wobei die Schwenkachse (5.3) mit einem Abstand a zur Rohrachse (1.1 d) angeordnet ist, mit 3a <= D4r.
2. Überlaufhygienesystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klappe (4) in Richtung der Schwenkachse (5.3) einen Durchmesser D4 und in einer Richtung rechtwinklig hierzu einen Durchmesser D4r aufweist, wobei ein Schnittpunkt beider Durchmesser D4, D4r einen Mittelpunkt m der Klappe (4) bildet, wobei das Schwenklager (5) mit Bezug zum Mittelpunkt m und mit Bezug zur Richtung des Durchmessers D4r um ein Maß e nach oben versetzt angeordnet ist, mit 0 < 3e <= D4r oder 0 < 4e <= D4r.
3. Überlaufhygienesystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Rohr (1.1) im Bereich des Schwenklagers (5) einen Innendurchmesser d1 und in einer Richtung rechtwinklig hierzu einen Innendurchmesser dir aufweist, wobei das Schwenklager (5) oder die
Schwenkachse (5.3) einen Abstand s zum Kragen (1.2) aufweist, mit 2s <= dir.
4. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Klappe (4) eine oberhalb eines Mittelpunktes m liegende, eine Oberseite (4.1) aufweisende Hälfte H1 und eine unterhalb des Mittelpunktes m liegende, eine Unterseite (4.2) aufweisende Hälfte H2 aufweist, wobei die Hälfte H2 eine größere Masse aufweist als die Hälfte H1.
5. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die Klappe (4) eine Rückseite (4.3) aufweist und auf der Rückseite (4.3) eine Fließrinne (4.6) vorgesehen ist, durch die Wasser, welches ausgehend von der Oberseite (4.1) über die Rückseite (4.3) ableitbar ist, trichter- oder gabelförmig leitbar ist.
6. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Schwenklager (5) gebildet ist aus zwei Schwenkzapfen (5.1 , 5.1') und einem Paar Aufnahmen (5.2, 5.2'), in denen die Schwenkzapfen (5.1, 5.1') drehbar gelagert sind, wobei der Schwenkzapfen (5.1) und die Klappe (4) oder das Rohr (1.1) einteilig ausgebildet sind.
7. Überlaufhygienesystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Aufnahme (5.2, 5.2') als Klipslager ausgebildet ist, in die der Schwenkzapfen (5.1, 5.1') einklipsbar ist.
8. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass das Rohr (1.1) eine sich über einen Umfang U1 erstreckende
Rohrwand (1.1 ) mit einer Rohrachse (1.1 d) aufweist und mindestens eine über zumindest einen Teil des Umfangs U1 verlaufende Anlagefläche (1.1e, .1 f) aufweist, die über die Rohrwand (1.1) radial zur Rohrachse (1.1d) nach innen hervorsteht, gegen welche die Klappe (4) anlegbar ist.
9. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Anlageflächen (1.1e, 1.1f) vorgesehen sind, die sich jeweils über einen Teil des Umfangs U1 erstrecken, wobei die beiden Anlageflächen (1.1e, 1.1f) in Richtung der Rohrachse (1.1 d) um ein Maß v versetzt zueinander angeordnet sind.
10. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass an einer Außenseite des Rohres (1.1) mindestens ein Rasthaken (3) mit einem Widerlager (3.1) vorgesehen ist, das in Richtung der Rohrachse (1.1 d) einen Abstand w zum Kragen (1.2) aufweist und das in eine Richtung radial zur Rohrachse (1.1d) federelastisch ausgebildet ist, wobei mittels des Widerlagers (3.1) ein in Richtung zur Rohrachse (1.1 d) wirkender Formschluss mit einem Rand (2.2) des Überlauflochs (2.1) erreichbar ist.
11. Überlaufhygienesystem nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Widerlager (3.1) als Kante ausgebildet ist, die in Umfangsrich- tung U1 über zumindest einen Teilumfang verläuft und die gegenüber einer Normalen N zur Rohrachse (1.1d) angestellt ist.
12. Überlaufhygienesystem nach Anspruch 11 ,
dadurch gekennzeichnet,
dass mehrere Rasthaken (3, 3') vorgesehen sind und die Widerlager (3.1, 3.1') der Rasthaken (3, 3') in Richtung der Rohrachse (1.1d) unterschiedliche Abstände w, w' aufweisen.
13. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Kragen (1.2) eine Hinterschneidung (1.2b) aufweist.
14. Überlaufhygienesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass zumindest die Rückseite (4.3) und/oder eine Vorderseite (4.4) der Klappe (4) ausgehend von der Oberseite (4.1) stromlinienförmig ausgebildet ist.
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