EP1752929A1 - Verfahren zur Kontrolle des Zugangs für einen von Personen zugänglichen Bereich, insbesondere für einen durch eine Tür abgeschlossenen Raum - Google Patents
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Definitions
- a control signal for activating the receiver unit 10 is sent out.
- This control signal causes the power supply of the door lock 2 is turned on.
- the receiver unit 10 is provided with an additional circuit.
- the mobile telephone 20 sends via its interface 22 the stored access code in the memory unit 21 by means of a wireless data transmission using the Bluetooth standard to the receiver unit 10.
- the receiver unit 10 receives the additional code via its interface 12 and compares it with a in the Memory unit 11 stored original access code. In a match of the original access code with the received access code, that is, after a successful check, the receiver unit 10 sends a control signal for opening to the door lock 2, whereby the access to the door 1 is released.
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Kontrolle des Zugangs für einen von Personen zugänglichen Bereich, insbesondere für einen durch eine Tür abgeschlossenen Raum. Zur Durchführung des Verfahrens ist eine mobile Kommunikationseinheit, auf der wenigstens ein Zugangscode hinterlegt ist, und eine Empfängereinheit zum Empfangen des Zugangscodes vorgesehen. Der Zugangscode wird von der Kommunikationseinheit an die Empfängereinheit gesendet. Daraufhin überprüft die Empfängereinheit den Zugangscode und gibt den Zugang bei einer erfolgreichen Überprüfung frei.
- Bei modernen Zutrittskontrollsystemen werden zur Personenidentifikation häufig berührungslos arbeitende RFID-Systeme (Radio Frequency Identification) verwendet. Ein derartiges RFID-System umfasst einen Transponder und ein mobiles oder stationäres RFID-Lesegerät. Sendet ein RFID-Lesegerät ein Funksignal aus und befindet sich der im wesentlichen aus einem Mikrochip und einer Antenne bestehende Transponder in der Nähe, das heißt in einem Abstand von wenigen Zentimetern bis einigen Metern, antwortet der Transponder und übermittelt die auf ihm gespeicherten Daten, beispielsweise einen Zugangscode, an die Lesestation. Derartige RFID-Systeme werden auch häufig in Zielrufterminals von Aufzugsanlagen eingesetzt. Dabei besteht allerdings der Nachteil, dass die RFID-Systeme zur Kontaktaufnahme mit dem Transponder andauernd ein elektromagnetisches Feld abstrahlen müssen und somit verhältnismäßig viel elektrische Energie verbrauchen.
- Aus der
EP 0 699 617 B1 ist eine Aufzugsanlage mit einer Erkennungsvorrichtung zum Erkennen von einem auf einem Stockwerk abgegebenen Ruf bekannt. Dieser Ruf wird einer Steuereinrichtung zugeführt, die mittels eines Zuteilungsalgorithmus einen Aufzug ermittelt und diesen Aufzug dem Benutzer mitteilt. Die jeweils im Zugangsbereich zu den Aufzügen auf den jeweiligen Stockwerken stationär angeordneten Erkennungsvorrichtungen, die auch als Zielrufterminals bezeichnet werden, strahlen permanent ein elektromagnetisches Feld aus. Sobald ein von dem Benutzer mitgeführter Informationsgeber in das elektromagnetische Feld gelangt, wird der Informationsgeber in Folge des elektromagnetischen Feldes geweckt und sendet die auf ihm gespeicherten Daten, wie beispielsweise einen Identifikationscode, an die Erkennungsvorrichtung. - Bei der vorbeschriebenen Aufzugsanlage ergibt sich allerdings der Nachteil, dass die auf den einzelnen Stockwerken befindlichen Erkennungsvorrichtungen permanent ein elektromagnetisches Feld abstrahlen, um eine Kontaktaufnahme mit dem Informationsgeber zu ermöglichen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Verfahren zur Kontrolle des Zugangs für einen von Personen zugänglichen Bereich so weiterzubilden, dass es im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren eines geringeren Energieverbrauches bedarf.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Verfahren zur Kontrolle des Zugangs für einen von Personen zugänglichen Bereich, insbesondere für einen durch eine Tür abgeschlossenen Raum, in Übereinstimmung mit Anspruch 1 erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Verfahren folgende Schritte umfasst:
- a) Senden eines Aktivierungssignals durch die Kommunikationseinheit innerhalb einer vorbestimmten Reichweite;
- b) Aktivierung der Empfängereinheit, wenn die Empfängereinheit sich innerhalb der Reichweite des Aktivierungssignals befindet und das Aktivierungssignal empfängt;
- c) Senden des Zugangscodes von der Kommunikationseinheit an die Empfängereinheit;
- d) Überprüfung des Zugangscodes durch die Empfängereinheit und
- e) Freigabe des Zugangs bei einer erfolgreichen Überprüfung.
- Überdies wird zur Lösung der oben genannten Aufgabe in Übereinstimmung mit Anspruch 2 ein Verfahren vorgeschlagen, das folgende Schritte umfasst:
- a) Senden eines Aktivierungssignals durch die Empfängereinheit innerhalb einer vorbestimmten Reichweite;
- b) Aktivierung der Empfängereinheit, wenn die Kommunikationseinheit sich innerhalb der Reichweite des Aktivierungssignals befindet und das Aktivierungssignal empfängt;
- c) Senden des Zugangscodes von der Kommunikationseinheit an die Empfängereinheit;
- d) Überprüfung des Zugangscodes durch die Empfängereinheit und
- e) Freigabe des Zugangs bei einer erfolgreichen Überprüfung.
- Die beiden vorgenannten Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens beruhen auf der Erkenntnis, dass eine Energieeinsparung gerade dann erzielt werden kann, wenn die Empfängereinheit temporär von einem deaktivierten Zustand in einen aktivierten Zustand und vice versa versetzt werden kann.
- Die beiden Varianten des erfindungsgemäßen Verfahrens ermöglichen es, dass die Stromversorgung der Empfängereinheit im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren erheblich reduziert wird. Der Grund dafür liegt vor allem darin, dass die Energieversorgung in Abhängigkeit von der Frequentierung der Zugangskontrolle des abgeschlossenen Bereiches gesteuert wird. Auf diese Weise lässt sich insbesondere dann, wenn ein von Personen zugänglicher Bereich, insbesondere ein Gebäude oder ein Raum innerhalb dieses Gebäudes, über einen längeren Zeitraum nicht benutzt wird und dadurch die Empfängereinheit über einen längeren Zeitraum in ihrem deaktivierten Zustand verbleibt, eine Reduzierung des Strombedarfs erzielen.
- Weiterhin erweist es sich als vorteilhaft, dass zur Durchführung des Verfahrens herkömmliche Mobiltelefone einsetzbar sind, so dass der Benutzer neben seinem Mobiltelefon keine weitere Kommunikationseinheit mitführen muss.
- Mit der Erfindung wird ein Verfahren bereitgestellt, das vorzugsweise für die Zugangskontrolle von Aufzügen und Gebäuden, Büros, Wohnungen und einzelnen Räumen in derartigen von Personen zugänglichen Bereichen eingesetzt wird. Zur Übermittlung der Daten in Form von Codesequenzen, die neben dem Zugangscode weitere Daten beinhalten können, wird vorzugsweise eine drahtlose, funkbasierte Kommunikation zwischen den Einheiten verwendet. Der Begriff "Einheit" ist im Sinne der vorliegenden Erfindung als ein Oberbegriff für die Kommunikationseinheit(en) und die Empfängereinheit zu verstehen.
- Als Kommunikationsnetzwerk ist vorzugsweise ein Nahfeld-Kommunikationssystem vorgesehen. Dies bedeutet, dass die Kommunikation zwischen den jeweiligen Einheiten nur innerhalb eines Nahfeldes möglich ist. Hierbei wird als bevorzugter Übertragungsstandard der Bluetooth- oder der NFC-Standard verwendet. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass kein unerlaubter Zugriff auf das Kommunikationsnetzwerk erfolgt und möglicherweise Zugangscodes ausspioniert werden.
- Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den Ansprüchen 3 bis 11 beschrieben.
- Bei einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass das Aktivierungssignal durch eine Betätigung eines Schalters ausgesendet wird. Diese Maßnahme ermöglicht eine weitere Reduzierung bei der Stromversorgung, da die zur Aussendung des Aktivierungssignals benötigte Energie erst nach Betätigung des Schalters erforderlich wird. Der Schalter kann einerseits im Bereich der Empfängereinheit vorgesehen sein, beispielsweise im Bereich einer Tür, und so bei Bedarf durch den Benutzer betätigt werden. Zur Betätigung des Schalters kann es beispielsweise ausreichend sein, dass ein druck- oder temperaturabhängiger Sensor aktiviert wird und dadurch der Schalter betätigt wird. Andererseits kann der Schalter auch der mobilen Kommunikationseinheit, beispielsweise einem Mobiltelefon, zugeordnet sein und durch Drücken einer Taste oder durch einen Sprachbefehl betätigt werden.
- In Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird vorgeschlagen, dass die Empfängereinheit nach der Freigabe des Zugangs deaktiviert wird. Dies ermöglicht eine zusätzliche Reduzierung der Energieversorgung und eignet sich insbesondere für wenig frequentierte Bereiche.
- Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens ist vorgesehen, dass der Zugangscode nur dann gesendet wird, wenn sich die Kommunikationseinheit innerhalb der Reichweite befindet. Vorzugsweise beträgt die Reichweite weniger als 5 m, zweckmäßigerweise weniger als 1 m. So kann beispielsweise der Zugangscode von der Kommunikationseinheit nur dann an die Empfängereinheit übertragen werden, wenn die beiden Einheiten nahe aneinander gehalten werden, beispielsweise in einer Entfernung von wenigen Zentimetern. Für eine derartige drahtlose, funkbasierte Datenübertragung können herkömmliche Schnittstellen, insbesondere Infrarotschnittstellen, und als Übertragungsstandard insbesondere der Bluetooth-Standard verwendet werden.
- Von Vorteil ist ferner, wenn der Zugangscode nur innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer gesendet wird. Dadurch wird verhindert, dass der Übertragungsvorgang des Zugangscodes durch den Benutzer beendet werden muss und dass sich möglicherweise unbefugte Personen Zutritt verschaffen können. In diesem Zusammenhang erweist es sich weiterhin als vorteilhaft, wenn der Zugang nur innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer freigegeben wird. So kann festgelegt werden, dass der Zugang beispielsweise nach einer Minute gesperrt wird, um möglicherweise nachfolgenden, nicht berechtigten Personen keine Möglichkeit des Zugangs zu bieten.
- Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen weiter erläutert. Dabei zeigen schematisch:
- Fig. 1
- ein Zugangskontrollsystem zur Durchführung einer ersten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens und
- Fig. 2
- ein Zugangskontrollsystem zur Durchführung einer zweiten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens.
- Die Fig. 1 und 2 zeigen schematisch ein Zugangskontrollsystem für einen durch eine Tür 1 abgeschlossenen Raum. Die Tür 1 ist mit einem elektronischen Türschloss 2 und einer Empfängereinheit 10, die eine Speichereinheit 11 und eine Schnittstelle 12 aufweist, ausgestattet. Das Zutrittskontrollsystem umfasst ferner eine zentrale Rechnereinheit 50 und eine mobile Kommunikationseinheit in Form eines Mobiltelefons 20, das eine Speichereinheit 21, eine Schnittstelle 22, ein Display 23 und eine Tastatur 24 aufweist. Zur Freigabe des Türschlosses 2 ist ein elektronischer Schlüssel in Form eines Zugangscodes erforderlich, der von der zentralen Rechnereinheit 50 generiert und drahtlos oder drahtgebunden an das Mobiltelefon 20 übermittelt und in dessen Speichereinheit 21 hinterlegt wird.
- Zur Durchführung einer ersten Variante des Verfahrens zur Kontrolle des Zugangs zu der Tür 1 weist das Zutrittskontrollsystem ein dem Mobiltelefon 20 zugeordnetes RFID-Sendeteil 30 und ein der Empfängereinheit 10 zugeordnetes RFID-Empfängerteil 40 auf. Das RFID-Sendeteil 30 sendet zu vorbestimmten Zeiten ein Aktivierungssignal innerhalb einer vorbestimmten Reichweite R aus. Im vorliegenden Fall beträgt die Reichweite R bis zu circa einem Meter. Das RFID-Empfängerteil 40 ist zum Empfang des Aktivierungssignals eingerichtet. Dies bedeutet, dass, wenn ein Benutzer die Kommunikationseinheit 20 innerhalb eines Gebäudes mit sich führt und sich im Bereich der Tür 1 befindet, das von dem RFID-Sendeteil 30 ausgesendete Aktivierungssignal dann von dem RFID-Empfängerteil 40 empfangen wird, wenn sich das Mobiltelefon 20 und somit der Benutzer in einer Entfernung von weniger als einem Meter von der Empfängereinheit 10 der Tür 1 befindet. Falls das RFID-Empfängerteil 40 das Aktivierungssignal über einen vorbestimmten Zeitraum ununterbrochen empfangen hat, wird ein Steuersignal zur Aktivierung der Empfängereinheit 10 ausgesendet. Dieses Steuersignal bewirkt, dass die Stromversorgung des Türschlosses 2 eingeschaltet wird. Um dies zu ermöglichen, ist die Empfängereinheit 10 mit einem zusätzlichen Schaltkreis versehen. Als nächsten Schritt sendet das Mobiltelefon 20 über ihre Schnittstelle 22 den in der Speichereinheit 21 hinterlegten Zugangscode mittels einer drahtlosen Datenübermittlung unter Verwendung des Bluetooth-Standards an die Empfängereinheit 10. Die Empfängereinheit 10 empfängt den Zusatzcode über ihre Schnittstelle 12 und vergleicht diesen mit einem in der Speichereinheit 11 hinterlegten Original-Zugangscode. Bei einer Übereinstimmung des Original-Zugangscodes mit dem empfangenen Zugangscode, das heisst nach einer erfolgreichen Überprüfung, sendet die Empfängereinheit 10 ein Steuersignal zur Öffnung an das Türschloss 2, wodurch der Zugang zu der Tür 1 freigegeben wird.
- Das in Fig. 2 gezeigte Zugangskontrollsystem dient zur Durchführung einer zweiten Variante des Verfahrens und unterscheidet sich von dem Zugangskontrollsystem gemäß Fig. 1 dadurch, dass das RFID-Sendeteil 30 der Empfängereinheit 10 und das RFID-Empfängerteil 40 der Kommunikationseinheit 20 zugeordnet ist. Aufgrund dieser Zuordnung sendet die Empfängereinheit 10 das Aktivierungssignal innerhalb der vorbestimmten Reichweite R aus.
- Dementsprechend ist das von dem Benutzer mitgeführte Mobiltelefon 20 mittels des RFID-Empfängerteils 40 eingerichtet, das Aktivierungssignal zu empfangen. Der Empfang ist wiederum nur dann möglich, wenn sich das Mobiltelefon 20 und somit der Benutzer innerhalb der Reichweite R, das heißt in einer Entfernung von weniger als einem Meter von dem Türschloss 2 entfernt, befindet. Sobald das RFID-Empfängerteil 40 das Aktivierungssignal zumindest über die vorbestimmte Zeitdauer empfängt, wird die Empfängereinheit 10 durch Einschaltung der Stromversorgung aktiviert. Die übrigen zur Freigabe des Zugangs erforderlichen Verfahrensschritte entsprechen den bereits oben im Zusammenhang mit der ersten Variante des Verfahrens erläuterten Verfahrensschritten.
- Um auch höchsten Sicherheitsanforderungen ausreichend Rechnung zu tragen, kann bei beiden vorbeschriebenen Varianten des Verfahrens vorgesehen werden, dass vor dem Senden des Zugangscodes von dem Mobiltelefon 20 an die Empfängereinheit 10 eine PIN-Code-Abfrage mittels des Mobiltelefons 20 erfolgt.
- Die beschriebenen Verfahren zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass die Empfängereinheit 10 und insbesondere deren Stromversorgung sowie die Stromversorgung des Verriegelungsmechanismus des Türschlosses 2 erst nach Empfang eines durch das Mobiltelefon 20 oder die Empfängereinheit 10 ausgesendeten Aktivierungssignals erfolgt. Dabei wird eine ausreichende Sicherheit insbesondere dadurch gewährleistet, dass das Mobiltelefon 20 erst nach einer erfolgreichen PIN-Code-Abfrage benutzbar ist und die Übermittlung des Zugangscodes in gleicher Weise wie die Übertragung des Aktivierungssignals nur innerhalb einer bestimmten Reichweite R möglich ist.
Claims (11)
- Verfahren zur Kontrolle des Zugangs für einen von Personen zugänglichen Bereich, insbesondere für einen durch eine Tür (1) abgeschlossenen Raum, mit einer mobilen Kommunikationseinheit (20), auf der wenigstens ein Zugangscode hinterlegt ist, und mit einer Empfängereinheit (10) zum Empfangen des Zugangscodes, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:a) Senden eines Aktivierungssignals durch die Kommunikationseinheit (20) innerhalb einer vorbestimmten Reichweite (R);b) Aktivierung der Empfängereinheit (10), wenn die Empfängereinheit (10) sich innerhalb der Reichweite (R) des Aktivierungssignals befindet und das Aktivierungssignal empfängt;c) Senden des Zugangscodes von der Kommunikationseinheit (20) an die Empfängereinheit (10);d) Überprüfung des Zugangscodes durch die Empfängereinheit (10) unde) Freigabe des Zugangs bei einer erfolgreichen Überprüfung.
- Verfahren zur Kontrolle des Zugangs für einen von Personen zugänglichen Bereich, insbesondere für einen durch eine Tür (1) abgeschlossenen Raum, mit einer mobilen Kommunikationseinheit (20), auf der wenigstens ein Zugangscode hinterlegt ist, und mit einer Empfängereinheit (10) zum Empfangen des Zugangscodes
wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:a) Senden eines Aktivierungssignals durch die Empfängereinheit (10) innerhalb einer vorbestimmten Reichweite (R);b) Aktivierung der Empfängereinheit (10), wenn die Kommunikationseinheit (20) sich innerhalb der Reichweite (R) des Aktivierungssignals befindet und das Aktivierungssignal empfängt;c) Senden des Zugangscodes von der Kommunikationseinheit (20) an die Empfängereinheit (10);d) Überprüfung des Zugangscodes durch die Empfängereinheit (10) unde) Freigabe des Zugangs bei einer erfolgreichen Überprüfung. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Aktivierungssignal durch eine Betätigung eines Schalters gesendet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Empfängereinheit (10) nach der Freigabe des Zugangs deaktiviert wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugangscode nur dann gesendet wird, wenn sich die Kommunikationseinheit (20) innerhalb der Reichweite (R) befindet.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugangscode nur innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer gesendet wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugang nur innerhalb einer vorbestimmten Zeitdauer freigegeben wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugangscode nach einer vorbestimmten Anzahl von Benutzungen zur Freigabe des Zugangs gelöscht wird.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rechnereinheit (50) den Zugangscode generiert und an die Kommunikationseinheit (20) übermittelt.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Zugangscode wenigstens ein Attribut aufweist, das durch die Rechnereinheit (50) oder durch die Kommunikationseinheit (20) veränderbar ist.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Kommunikationseinheit (20) ein Mobiltelefon oder ein PDA (Persönlicher Digitaler Assistent) verwendet wird.
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| EP05106997 | 2005-07-28 | ||
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