EP1584578A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern Download PDF

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EP1584578A1
EP1584578A1 EP05005917A EP05005917A EP1584578A1 EP 1584578 A1 EP1584578 A1 EP 1584578A1 EP 05005917 A EP05005917 A EP 05005917A EP 05005917 A EP05005917 A EP 05005917A EP 1584578 A1 EP1584578 A1 EP 1584578A1
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EP
European Patent Office
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pressure medium
pressure
emptying
pump
line
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Withdrawn
Application number
EP05005917A
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English (en)
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Haiping Dr. Ing. Zhang
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Zoeller Kipper GmbH
Original Assignee
Zoeller Kipper GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F3/04Linkages, pivoted arms, or pivoted carriers for raising and subsequently tipping receptacles
    • B65F3/06Arrangement and disposition of fluid actuators
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65FGATHERING OR REMOVAL OF DOMESTIC OR LIKE REFUSE
    • B65F3/00Vehicles particularly adapted for collecting refuse
    • B65F3/02Vehicles particularly adapted for collecting refuse with means for discharging refuse receptacles thereinto
    • B65F2003/025Constructional features relating to actuating means for lifting or tipping containers
    • B65F2003/0253Means for synchronising or coupling two or more discharging devices, e.g. for allowing the discharge of one large container or the simultaneous discharge of two or more containers

Definitions

  • Another advantage is that on the mechanics of Emptying device no changes need to be made, because of the or for the emptying of normal weight containers provided pressure medium motors only briefly with a higher Pressure to be operated.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse-Collection Vehicles (AREA)

Abstract

Es wird ein Verfahren zum Entleeren von Müllbehältern und eine Entleervorrichtung beschrieben, mit denen auf einfache Weise befüllte Müllbehälter entleert werden können, die gegenüber einem vorgegebenen Normalgewicht ein Übergewicht aufweisen. Das Verfahren sieht vor, dass die Pumpe (410) zur Erzeugung eines maximalen Druckes P1 ausgelegt wird, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtung (100) auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Müllbehälters eingestellt wird. Der Druckmittelmotor (110) wird mit dem Druckmittel des von der Pumpe (410) erzeugten Druckes P1 zum Entleeren des Müllbehälters mit einem Gewicht G <= GN betrieben und bei einem Gewicht G >= GN wird der von der Pumpe (410) erzeugte Druck auf einen Druck P2 > P1 erhöht und der Druckmittelmotor mit dem Druckmittel des Drucks P2 betrieben. Die Vorrichtung sieht vor, dass bei einem Gewicht G > GN eine Druckerhöhungseinrichtung (300) zwischen Pumpe (410) und Druckmittelmotor (110) zuschaltbar ist. <IMAGE>

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entleeren von Müllbehältern gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 und 2. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche 7 und 8.
Eine Entleervorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern kann beispielsweise eine Kipp- oder Hub-Kipp-Vorrichtung sein.
Hubkipp-Vorrichtungen sind beispielsweise aus der EP 0 010 719 oder EP 0 423 682 bekannt. Mit jeder Einzel-Hubkipp-Vorrichtung können unabhängig voneinander Kleinmüllbehälter (z. B. mit einem Fassungsvermögen von 240 l) entleert werden. Beide Hubkipp-Vorrichtungen können auch hydraulisch und/oder mechanisch zum so genannten Kombibetrieb miteinander verbunden werden, um Großmüllbehälter (z. B. mit einem Fassungsvermögen von 1,1 m3) zu entleeren. Die Aufnahmeeinrichtungen der Einzel-Hubkipp-Vorrichtungen sind zu diesem Zweck zum gemeinsamen Erfassen eines solchen Großmüllbehälters ausgebildet.
Bei einer Einzel-Kipp-Vorrichtung ist in der Regel nur ein einziger Druckmittelmotor vorgesehen, während bei einer Einzel-Hubkipp-Vorrichtung in der Regel jeweils ein Druckmittelmotor für die Hubphase und ein Druckmittelmotor für den Kippvorgang vorgesehen sind. Beim Kombibetrieb werden die jeweiligen Druckmittelmotoren von einer gemeinsamen Pumpe gleichzeitig mit Druckmittel beaufschlagt.
Aus Sicherheitsgründen muss der Entleervorgang im Falle der Großmüllbehälter während des Entleervorgangs langsamer ablaufen als dies bei den Kleinmüllbehältern zulässig ist. Dafür muss jedoch bei der Entleerung von Großmüllbehältern ein weitaus größerer Druck in der Pumpe bzw. im Druckmittelsystem aufgebracht werden, als dies beim Entleeren der Kleinmüllbehälter notwendig ist.
An diese Anforderungen wurde bisher die Pumpenleistung angepasst.
Einerseits muss die Pumpe zum Entleeren von Großmüllbehältern wegen des großen Gewichtes einen entsprechend großen Druck Pmax liefern, wobei der Volumenstrom Q < Qmax im Druckmittelmotor im Vergleich zum Einzelbetrieb geringer ist. Umgekehrt muss beim Entleeren von Kleinmüllbehältern für eine entsprechend hohe Entleergeschwindigkeit ein großer Volumenstrom Qmax bei geringerem Druck P < Pmax zur Verfügung gestellt werden. Dies bedeutet, dass die Pumpe um beiden Anforderungen gerecht zu werden, bisher mit einer Leistung Lmax = Qmax · Pmax ausgestattet werden musste, wobei die gemeinsame Pumpe aber insofern überdimensioniert war, als LK = Qmax x P (Leistungsbedarf beim Entleeren von Kleinmüllbehältern) bzw. LG = Q · Pmax (Leistungsbedarf beim Entleeren von Großmüllbehältern) jeweils kleiner ist als die Leistung Lmax.
Dieses Problem kann zwar durch eine regelbare Pumpe teilweise gelöst werden. Dies ist aber teurer als eine nicht regelbare Pumpe und verbraucht zudem mehr Energie.
In der DE 197 29 297 A1 wird vorgeschlagen, die Pumpenleistung am Volumenstrom Qmax zu orientieren, also am Leistungsbedarf für die Entleerung von Kleinmüllbehältern. In diesem Fall soll, um keine Leistung der Pumpe zu verschenken, mit möglichst derselben Pumpenleistung Lmax = Qmax · P die Großmüllbehälter entleert werden. Hierfür ist der Volumenstrom jedoch zu hoch und die erforderliche Kraft zu gering. In diesem Fall muss im Druckmittelsystem eine zusätzliche Maßnahme ergriffen werden, um die Druck- und Volumenstromwerte der Pumpe entsprechend umzuwandeln. Die Lösung sieht daher vor, dass der von der Pumpe kommende Volumenstrom vorzugsweise auf mindestens zwei Druckmittelmotore, d.h. mindestens zwei Kipp-Druckmittelmotore oder mindestens zwei Druckmittelmotore, die sowohl für Heben als auch für Kippen vorgesehen sind, verteilt wird.
Die beiden Druckmittelmotore werden hierzu parallel geschaltet und greifen beide an der betreffenden Entleervorrichtung an. Dies bedeutet einen erheblichen mechanischen Aufwand, wobei im Falle der Entleerung kleinerer und damit leichterer Müllbehälter der zweite Druckmittelmotor drucklos mitbewegt werden muss.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Verfahren und eine Entleervorrichtung bereitzustellen, mit denen auf einfache Weise befüllte Müllbehälter entleert werden können, die gegenüber einem vorgegebenen Normalgewicht ein Übergewicht aufweisen.
Diese Aufgabe wird mit einem Verfahren zum Entleeren von Müllbehältern mittels einer Entleervorrichtung gelöst, bei dem die Pumpe zur Erzeugung eines maximalen Druckes P1 ausgelegt wird, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtung auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Müllbehälters eingestellt wird, der Druckmittelmotor mit dem Druckmittel des von der Pumpe erzeugten Drucks P1 zum Entleeren des Müllbehälters mit einem Gewicht G ≤ GN betrieben wird und bei dem bei einem Gewicht G ≥ GN der von der Pumpe erzeugte Druck vor oder während des Entleervorgangs auf einen Druck P2 > P1 erhöht und der Druckmittelmotor mit dem Druckmittel des Drucks P2 betrieben wird.
Dieses Verfahren ist gemäß Patentanspruch 2 auch bei zwei nebeneinander angeordneten Entleervorrichtungen einsetzbar, die zum Entleeren von Großmüllbehältern gemeinsam betrieben werden. Auch in diesem Fall wird die Pumpe zur Erzeugung eines maximalen Druckes P1 ausgelegt, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtungen auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Großmüllbehälters eingestellt wird, die Druckmittelmotore mit dem Druckmittel des von der Pumpe erzeugten Druckes P1 zum Entleeren eines Großmüllbehälters mit einem Gewicht G ≤ GN betrieben werden, und bei dem bei einem Gewicht G > GN der von der Pumpe erzeugte Druck vor oder während des Entleervorgangs auf einen Druck P2 > P1 erhöht und die Druckmittelmotore der beiden Entleervorrichtungen mit dem Druckmittel des Drucks P2 betrieben werden.
Unter dem Normalgewicht eines befüllten Kleinmüllbehälters oder eines befüllten Großmüllbehälters wird das Gewicht des betreffenden Behälters plus der Befüllung verstanden, wobei für die Befüllung eine mittlere Dichte von 0,4 kg/dm zugrunde gelegt wird. Diese Dichte entspricht in der Regel der von Hausmüll.
In gewerblichen Bereichen, insbesondere der Landwirtschaft, werden die Müllbehälter allerdings auch mit Material gefüllt, das eine erheblich größere Dichte aufweist. Da bei einer Sammeltour das Normalgewicht nur in Ausnahmefällen überschritten wird, wäre eine entsprechend stärker ausgelegte Pumpe für Behälter mit dem vorgegebenen Normalgewicht überdimensioniert. Dies gilt auch für die übrigen Bauteile der Entleervorrichtung, die für den Normalfall überdimensioniert wären.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass nur bei Bedarf der Druck auf einen Druck P2 > P1 erhöht werden muss, wenn das vorgegebene Normalgewicht überschritten wird.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass an der Mechanik der Entleervorrichtung keine Änderungen vorgenommen werden müssen, weil der oder die für die Entleerung von normalgewichtigen Behältern vorgesehenen Druckmittelmotore nur kurzzeitig mit einem höheren Druck betrieben werden.
Vorzugsweise wird der Druck mittels einer der Pumpe nachgeschalteten Druckerhöhungseinrichtung erhöht.
Die Druckerhöhungseinrichtung ist-wie im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung noch erläutert wird - im einfachsten Fall ein Druckmittelzylinder.
Der Entleervorgang wird unter Einsatz des Druckes P2 bis zum Erreichen der Endeinkippstellung vorzugsweise diskontinuierlich durchgeführt.
Da es zu aufwendig wäre, die Müllbehälter vor dem Entleervorgang zu wiegen, wird der Entleervorgang vorzugsweise zunächst so durchgeführt, als hätte der Behälter ein Gewicht G ≤ GN. Dies bedeutet, dass der Entleervorgang zunächst mit dem Druck P1 begonnen wird. Je nach mechanischer und kinematischer Auslegung der Entleervorrichtung reicht der Druck P1 ab einer bestimmten Hubhöhe oder Schwenkhöhe nicht mehr aus, um den Entleervorgang fortzusetzen, was dazu führt, dass die Entleervorrichtung anhält. Dies hängt insbesondere beim Schwenkvorgang damit zusammen, dass das Drehmoment so groß wird, dass der Druck in den Leitungen nicht ausreicht, um den Schwenkvorgang fortzusetzen. Für den Hubvorgang kann es durchaus möglich sein, dass der Druck P1 ausreicht.
Wenn die Entleervorrichtung an irgendeinem Punkt während des Entleervorgangs anhält, kann die Druckerhöhung automatisch oder manuell in Gang gesetzt werden.
Je nach der Ausgestaltung der Druckerhöhungseinrichtung kann auch der weitere Entleervorgang diskontinuierlich ablaufen, wobei sich Bewegungsschritte der Entleervorrichtung vorzugsweise mit Haltepausen abwechseln.
Vorzugsweise wird in den Haltepausen der Druck P2 durch die Druckerhöhungseinrichtung erneut aufgebaut.
Die Vorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern in einen Sammelbehälter sieht vor, dass die Pumpe zur Erzeugung eines maximalen Druckes P1 ausgelegt ist, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtung auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Müllbehälters eingestellt ist und dass bei einem Gewicht G > GN eine Druckerhöhungseinrichtung zwischen Pumpe und Druckmittelmotor zuschaltbar ist.
Die Vorrichtung kann auch zwei nebeneinander angeordnete Entleervorrichtungen vorsehen, die zum Entleeren von Großmüllbehältern gemeinsam betreibbar sind. Auch in diesem Fall ist die Pumpe zur Erzeugung eines maximalen Drucks P1 ausgelegt, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtungen auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Großmüllbehälters eingestellt ist, und dass bei einem Gewicht G > GN mindestens eine Druckerhöhungseinrichtung zwischen Pumpe und den Druckmittelmotoren zuschaltbar ist.
Vorzugsweise ist die Druckerhöhungseinrichtung zum Druckmittelmotor bzw. zu den Druckmittelmotoren in Reihe geschaltet.
Es ist nur eine Bypassleitung mit der Druckerhöhungseinrichtung erforderlich, ohne dass an dem konstruktiven Aufbau der Entleervorrichtung eine Änderung vorgenommen werden muss. Es wird damit auf einfache Weise möglich, auch übergewichtige Behälter zu entleeren, ohne dass die Pumpe und der/die Entleervorrichtung/en entsprechend stärker ausgelegt werden müssen.
Im einfachsten Fall handelt es sich bei der Druckerhöhungseinrichtung um einen Druckmittelzylinder, dessen Kolben kolbenseitig die Fläche A1 und stangenseitig die Fläche A2 mit A1 > A2 aufweist.
Vorzugsweise ist die Pumpe über eine erste Druckmittelleitung mit dem Druckmittelmotor oder den Druckmittelmotoren verbunden, wobei in der ersten Druckmittelleitung ein Rückschlagventil angeordnet ist. Dieses Rückschlagventil dient dazu, dass bei der Entleerung von Müllbehältern mit G > GN die Entleervorrichtung während des Entleervorgangs anhält und sich nicht absenkt, so dass dann die Möglichkeit besteht, die Druckerhöhungseinrichtung zuschalten zu können, was manuell oder automatisch erfolgen kann.
Vorzugsweise zweigt vor dem Rückschlagventil eine zweite Druckmittelleitung ab, die über ein erstes Steuerventil kolbenseitig mit dem Druckmittelzylinder verbunden ist. Hinter dem Rückschlagventil zweigt vorteilhafterweise eine dritte Druckmittelleitung ab, die über ein zweites Steuerventil stangenseitig mit dem Druckmittelzylinder verbunden ist.
Die zweite und dritte Druckmittelleitung mit dem Druckmittelzylinder bilden die Bypassleitung. Die beiden Steuerventile sind zum wechselseitigen Beaufschlagen des Druckmittelzylinders vorgesehen, wobei an das erste Steuerventil vorzugsweise eine Rücklaufleitung angeschlossen ist und die zweite Druckmittelleitung über eine Verbindungsleitung mit dem zweiten Steuerventil verbunden ist.
Die Steuerventile können mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigbar sein.
Wenn die Steuerventile elektrisch betätigbar sind, sind sie vorzugsweise an einen elektrischen Steuerkreis zu ihrer Betätigung angeschlossen.
In diesem Steuerkreis kann eine Steuereinrichtung vorgesehen sein, wobei diese Steuereinrichtung an eine manuelle Eingabeeinrichtung angeschlossen sein kann. Die Befehle für die Steuereinrichtung können über die Eingabeeinrichtung von den Müllwerkern eingegeben werden. Es ist auch möglich, dass der Steuerbefehl oder die Steuerbefehle von einem im Druckmittelsystem angeordneten Druckschalter kommen. Die Steuereinrichtung ist hierzu vorzugsweise an den Druckschalter angeschlossen, der sich vorzugsweise in der von der ersten Druckmittelleitung abzweigenden Rücklaufleitung befindet.
Beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fign. 1 bis 3
einen Schaltplan der Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform mit einer Entleervorrichtung in verschiedenen Schaltpositionen und
Fign. 4 bis 6
einen Schaltplan gemäß einer weiteren Ausführungsform mit zwei Entleervorrichtungen in verschiedenen Schaltpositionen.
In den Figuren 1 bis 3 ist ein Schaltplan des Druckmittelsystems für eine einzelne Entleervorrichtung 100 dargestellt, die für den Hubkippvorgang einen Druckmittelmotor 110 aufweist, der einen Kolben 112 und eine Kolbenstange 114 besitzt.
Dieser Druckmittelmotor 110 ist an ein Druckmittelsystem angeschlossen, das von einer Pumpe 410, die an ein Druckmittelreservoir 400 angeschlossen ist, gespeist wird. Die Pumpe 410 ist über eine erste Druckmittelleitung 450 mit dem Druckmittelmotor 110 verbunden. Im ersten Abschnitt 451 der ersten Druckmittelleitung 450 ist ein Steuerventil 420 angeordnet, das zum Starten des Entleervorgangs auf Durchgang geschaltet wird. Im ersten Abschnitt 451 zweigt eine Überdruckleitung 432 ab, in der ein Überdruckventil 430 angeordnet ist.
Im zweiten Abschnitt 452 der ersten Druckmittelleitung 450 ist ein Rückschlagventil 460 angeordnet, das ein Zurückströmen des Druckmittels aus dem Druckmittelmotor 110 verhindert.
Das Rückschlagventil 460 ist durch eine Bypassleitung überbrückbar, die aus einer zweiten Druckmittelleitung 350, die vor dem Rückschlagventil 460 von der ersten Druckmittelleitung 450 abzweigt, und aus einer dritten Druckmittelleitung 360 besteht, die hinter dem Rückschlagventil 460 an den zweiten Abschnitt 452 der ersten Druckmittelleitung 450 angeschlossen ist.
Die zweite Druckmittelleitung 350 weist ein erstes Steuerventil 330 auf, das die zweite Druckmittelleitung in einen ersten Abschnitt 351 und einen zweiten Abschnitt 352 unterteilt, wobei der zweite Abschnitt kolbenseitig in die Kolbenkammer 316 der Druckerhöhungseinrichtung 300 mündet. Die Druckerhöhungseinrichtung 300 ist ein Druckmittelzylinder 310 mit Kolben 312 und Kolbenstange 314. Kolbenstangenseitig ist die stangenseitige Kammer 318 vorgesehen. Die Druckerhöhung wird dadurch ermöglicht, dass die Fläche A1 des Kolbens größer ist als die Fläche A2.
Von der stangenseitigen Kammer 318 zweigt der erste Abschnitt 361 der dritten Druckmittelleitung 360 ab und führt zu einem zweiten Steuerventil 340, von wo der zweite Abschnitt 362 der dritten Druckmittelleitung 360 abgeht, in der ein weiteres Rückschlagventil 461 angeordnet ist.
Die beiden Steuerventile 330 und 340 sind zwei Stellungs-/ zwei Wegeventile.
Das zweite Steuerventil 340 ist über eine Verbindungsleitung 335 mit dem ersten Abschnitt 351 der zweiten Druckmittelleitung 350 verbunden.
Die beiden Steuerventile 330 und 340 werden in der hier gezeigten Ausführungsform elektrisch betätigt. Hierzu sind die beiden Steuerventile 330 und 340 mittels einer ersten und einer zweiten elektrischen Verbindungsleitung 510, 520 mit einer Steuereinrichtung 500 verbunden. Diese Steuereinrichtung 500 ist über eine vierte elektrische Verbindungsleitung mit einer manuellen Eingabeeinrichtung 560 verbunden, über die der Müllwerker Befehle an die Steuereinrichtung 500 eingeben kann.
Eine Alternative besteht darin, die Steuereinrichtung 500 über eine fünfte elektrische Verbindungsleitung 550 mit einem Druckschalter 470 zu verbinden.
Die Vorrichtung wird wie folgt betrieben:
Die Pumpe 410 wird eingeschaltet, so dass Druckmittel aus dem Druckmittelreservoir 400 gefördert wird. Um den Entleervorgang einzuleiten, wird das Umschaltventil 420 auf Durchgang geschaltet. Die beiden Steuerventile 330 und 340 befinden sich in der in Figur 1 gezeigten Stellung.
Das Druckmittel wird über die erste Druckmittelleitung 450 und über die zweite Druckmittelleitung 350 sowie über das Steuerventil 340 und den ersten Abschnitt 361 der dritten Druckmittelleitung 360 der stangenseitigen Kammer 318 des Druckmittelzylinders 310 zugeführt, so dass der Kolben 312 in die kolbenseitige Kammer 316 verschoben wird, bis er seine Endstellung erreicht hat. Die stangenseitige Kammer 318 ist bei Erreichen der Endposition vollständig mit Druckmittel gefüllt.
Im weiteren Verlauf wird Druckmittel über das Rückschlagventil 460 und den zweiten Abschnitt 452 der ersten Druckmittelleitung 450 dem Druckmittelmotor 110 zugeführt, der ausfährt und die Entleereinrichtung 100 in Bewegung setzt.
Wenn der von der Entleervorrichtung 100 aufgenommene gefüllte Müllbehälter ein Gewicht G < GN aufweist, wird der Entleervorgang auf herkömmliche Weise durchgeführt, der Behälter entleert und anschließend abgesenkt. Um den Absenkvorgang zu ermöglichen, ist der Druckmittelmotor 110 noch mit einer weiteren, nicht dargestellten, Rücklaufleitung verbunden.
Wenn es sich jedoch um einen Müllbehälter handelt, dessen Gewicht G > GN ist, wird der Entleervorgang, wie soeben beschrieben, begonnen. Je nach mechanischer und kinematischer Auslegung der Entleervorrichtung, was im wesentlichen durch die auftretenden Drehmomente definiert wird, wird eine bestimmte Hubhöhe erreicht, bei der der von der Pumpe 410 gelieferte Druck P1 nicht mehr ausreicht, um den Entleervorgang fortzusetzen. Dies führt dazu, dass durch das Gewicht des Müllbehälters der Kolben 112 entgegen der in Figur 1 gezeigten Pfeilrichtung zurückgedrückt wird, wobei aber das im Druckmittelzylinder 110 befindliche Druckmittel aufgrund des Rückschlagventils 460 nicht zurückfließen kann. Dies führt dazu, dass die Entleervorrichtung 100 anhält. Gleichzeitig steigt auch der Druck in der ersten Druckmittelleitung 450 und der Rücklaufleitung 432 vor dem Überdruckventil 430 an, was über den Druckschalter 470 registriert wird.
Um den Entleervorgang fortsetzen zu können, wird jetzt der Druck gezielt erhöht, indem die Druckerhöhungseinrichtung 300 zugeschaltet wird. Um dieses Umschalten zu ermöglichen, ist eine Steuereinrichtung 500 vorgesehen, die über die elektrischen Verbindungsleitungen 510 und 520 mit den Steuerventilen 330 und 340 verbunden ist.
Es besteht nun die Möglichkeit, ein entsprechendes Signal vom Druckschalter 470 abzugreifen und über die fünfte elektrische Verbindungsleitung 550 der Steuereinrichtung 500 zuzuführen, die daraufhin die beiden Steuerventile 330 und 340 in ihre zweite Position verstellt, wie dies in der Figur 2 dargestellt ist.
Die zweite Möglichkeit besteht darin, dass der Müllwerker, der das Anhalten der Entleervorrichtung erkennt, über die manuelle Eingabeeinrichtung 560 einen entsprechenden Befehl an die Steuereinrichtung 500 gibt.
Wenn sich die Steuerventile 330, 340 in der in Figur 2 gezeigten Position befinden, wird Druckmittel über die erste Druckmittelleitung 450, die zweite Druckmittelleitung 350 der kolbenseitigen Kammer 316 zugeführt, woraufhin der Kolben 312 in Pfeilrichtung bewegt wird. Das in der stangenseitigen Kammer 318 befindliche Druckmittel wird aus dem Druckmittelzylinder 310 über die dritte Druckmittelleitung 360 und das auf Durchgang geschaltete Steuerventil 340 dem Druckmittelzylinder 110 zugeführt.
Aufgrund der Flächenverhältnisse A2 zu A1 des Kolbens 312 erfolgt eine Druckerhöhung, die es ermöglicht, dass die Entleereinrichtung um ein weiteres Stück angehoben bzw. eingeschwenkt werden kann, je nachdem, in welcher Position die Entleervorrichtung anhielt.
Wenn das gesamte Druckmittel aus der stangenseitigen Kammer 318 herausgedrückt worden ist, kann entweder der Entleervorgang beendet sein, oder aber es ist noch eine weitere Strecke zurückzulegen. In diesem Fall werden die beiden Steuerventile 330 und 340 zurückgeschaltet, wie dies in der Figur 3 dargestellt ist, die der Schaltung in Figur 1 entspricht. Es wird dadurch möglich, die stangenseitige Kammer 318 wiederum mit Druckmittel aufzufüllen und durch Umschalten der Ventile 330, 340 den zuvor beschriebenen Vorgang zu wiederholen. Während die stangenseitige Kammer 318 mit Druckmittel aufgefüllt wird, hält die Entleervorrichtung 100 an, weil aufgrund des Rückschlagventils 460 kein Druckmittel von dem Druckmittelmotor 110 zurückfließen kann.
Das Auffüllen und Entleeren des Druckmittelzylinders 310 wird so lange fortgesetzt, bis die Endeinkippstellung des Müllbehälters erreicht ist und der Müllbehälter entleert ist. Das Absenken der Entleervorrichtung 100 erfolgt dann auf herkömmliche Weise, wie dies zuvor beschrieben worden ist.
Der Entleervorgang wird damit diskontinuierlich durchgeführt.
In den Figuren 4 bis 6 ist der Schaltplan für zwei nebeneinander angeordnete Entleervorrichtungen 100, 200 dargestellt, die hinsichtlich der Schaltstellungen den Figuren 1 bis 3 entsprechen.
Die beiden Entleervorrichtungen 100, 200 können einzeln zur Entleerung von kleinen Müllbehältern eingesetzt werden. Zum Entleeren von Großmüllbehältern werden die beiden Entleervorrichtungen 100, 200 gemeinsam betrieben. Hierzu ist es erforderlich, die Hydraulikkreise miteinander zu verbinden. Meist wird auch zusätzlich noch eine mechanische Verbindung zwischen den beiden Entleervorrichtungen 100 und 200 hergestellt.
Zur Entleerung von Großmüllbehältern können die für die Kleinmüllbehälter verwendeten Aufnahmekämme verwendet werden. Es gibt aber auch die Möglichkeit, an den Entleervorrichtungen ausklappbare Tragarme vorzusehen, mit denen die Großmüllbehälter an eigens vorgesehenen Tragzapfen erfasst werden.
Die Zusammenschaltung der Druckmittelkreise erfolgt über das Umstellventil 455, das sich in einem an den zweiten Abschnitt 452 anschließenden dritten Abschnitt 453 der ersten Druckmittelleitung 450 befindet. Die Druckmittelkreise unterscheiden sich von der Ausführung, die in den Figuren 1 bis 3 dargestellt ist, durch den Leitungsabschnitt 453 sowie dadurch, dass von dem zweiten Abschnitt 362 der dritten Druckmittelleitung 360 ein dritter Abschnitt 363 abzweigt, der zu dem zweiten Druckmittelmotor 210 führt. In den Leitungsabschnitten 362 und 363 sind noch weitere Rückschlagventile 461, 462 angeordnet, die dieselbe Aufgabe haben wie das Rückschlagventil 460.
Auch bei dieser Ausführungsform werden zunächst die beiden Druckmittelmotoren 110, 210 von der Pumpe 410 mit Druckmittel versorgt, bis die beiden Entleervorrichtungen 100, 200 zum Stillstand kommen, wenn es sich um einen Großmüllbehälter mit dem Gewicht G > GN handelt. Anschließend erfolgt das Umschalten der Steuerventile 330, 340 in die in Figur 5 dargestellte Position, so dass Druckmittel aus der stangenseitigen Kammer 318 des Druckmittelzylinders 310 herausgedrückt wird, das über das Steuerventil 340 und die Abschnitte 362, 363 der dritten Druckmittelleitung den beiden Druckmittelmotoren 110, 210 zugeführt wird, so dass, wie im Zusammenhang mit den Figuren 1 bis 3 beschrieben worden ist, der Entleervorgang schrittweise fortgesetzt werden kann.
Bezugszeichenliste
100
Entleereinrichtung
110
Druckmittelmotor
112
Kolben
114
Kolbenstange
120
Belastungssensor
200
Entleereinrichtung
210
Druckmittelmotor
212
Kolben
214
Kolbenstange
220
Belastungssensor
300
Druckerhöhungseinrichtung
310
Druckmittelzylinder
312
Kolben
314
Stange
316
kolbenseitige Kammer
318
stangenseitige Kammer
330
erstes Steuerventil
335
Verbindungsleitung
340
zweites Steuerventil
350
zweite Druckmittelleitung
351
erster Abschnitt der zweiten Druckmittelleitung
352
zweiter Abschnitt der zweiten Druckmittelleitung
360
dritte Druckmittelleitung
361
erster Abschnitt der dritten Druckmittelleitung
362
zweiter Abschnitt der dritten Druckmittelleitung
363
dritter Abschnitt der dritten Druckmittelleitung
370
Rücklaufleitung
400
Druckmittelreservoir
410
Pumpe
420
Steuerventil
430
Überdruckventil
432
Überdruckleitung
450
erste Druckmittelleitung
451
erster Abschnitt der ersten Druckmittelleitung
452
zweiter Abschnitt der ersten Druckmittelleitung
453
dritter Abschnitt der ersten Druckmittelleitung
455
Umstellventil
460
Rückschlagventil
461
Rückschlagventil
462
Rückschlagventil
470
Druckschalter
500
Steuereinrichtung
510
erste elektrische Verbindungsleitung
520
zweite elektrische Verbindungsleitung
530
dritte elektrische Verbindungsleitung
540
vierte elektrische Verbindungsleitung
550
fünfte elektrische Verbindungsleitung
560
Eingabeeinrichtung

Claims (19)

  1. Verfahren zum Entleeren von Müllbehältern mittels einer Entleervorrichtung, bei dem der Müllbehälter angehoben und in einen Sammelbehälter entleert wird, wobei ein Druckmittel von mindestens einer Pumpe in einen Druckmittelkreis gefördert wird, der mindestens einen Druckmittelmotor aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe zur Erzeugung eines maximalen Druckes P1 ausgelegt wird, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtung auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Müllbehälters eingestellt wird,
    dass der Druckmittelmotor mit dem Druckmittel des von der Pumpe erzeugten Drucks P1 zum Entleeren des Müllbehälters mit einem Gewicht G ≤ GN betrieben wird und
    dass bei einem Gewicht G > GN der von der Pumpe erzeugte Druck auf einen Druck P2 > P1 erhöht und der Druckmittelmotor mit dem Druckmittel des Drucks P2 betrieben wird.
  2. Verfahren zum Entleeren von Müllbehältern mittel zwei nebeneinander angeordneter Entleervorrichtungen, die zum Entleeren von Großmüllbehältern gemeinsam betrieben werden können, bei dem der Großmüllbehälter angehoben und in einen Sammelbehälter entleert wird,
    wobei ein Druckmittel von mindestens einer Pumpe in die Druckmittelkreise der Entleervorrichtungen gefördert wird, die jeweils mindestens einen Druckmittelmotor aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe zur Erzeugung eines maximalen Drucks P1 ausgelegt wird, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtungen auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Großmüllbehälters eingestellt wird, dass die Druckmittelmotore mit dem Druckmittel des von der Pumpe erzeugten Druckes P1 zum Entleeren eines Großmüllbehälters mit einem Gewicht G ≤ GN betrieben werden,
    und dass bei einem Gewicht G > GN der von der Pumpe erzeugte Druck vor oder während des Entleervorgangs auf einen Druck P2 > P1 erhöht und die Druckmittelmotore mit dem Druckmittel des Drucks P2 betrieben werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druck mittels einer der Pumpe nachgeschalteten Druckerhöhungseinrichtung erhöht wird.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Entleervorgang unter Einsatz des Druckes P2 bis zum Erreichen der Endeinkippstellung des zu entleerenden Müllbehälters diskontinuierlich durchgeführt wird.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass Bewegungsschritte und Haltepausen abwechseln.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Haltepausen der Druck P2 erneut aufgebaut wird.
  7. Vorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern in einen Sammelbehälter mit einem Druckmittelsystem, das mindestens eine Druckmittel liefernde Pumpe (410) und mindestens einen Druckmittelmotor (110) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (410) zur Erzeugung eines maximalen Druckes P1 ausgelegt ist, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtung (100) auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Müllbehälters eingestellt ist, und
    dass bei einem Gewicht G > GN eine Druckerhöhungseinrichtung (300) zwischen Pumpe (410) und Druckmittelmotor (110) zuschaltbar ist.
  8. Vorrichtung zum Entleeren von Müllbehältern in einen Sammelbehälter mit zwei nebeneinander angeordneten Entleervorrichtungen (100, 200), die zum Entleeren von Großmüllbehältern gemeinsam betreibbar sind, und mit mindestens einer Druckmittel liefernden Pumpe (410), wobei jede Entleervorrichtung (100, 200) ein Druckmittelsystem mit jeweils mindestens einem Druckmittelmotor (110, 210) aufweist,
    dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (410) zur Erzeugung eines maximalen Druckes P1 ausgelegt ist, der unter Berücksichtigung der mechanischen Auslegung der Entleervorrichtungen (100, 200) auf ein vorgegebenes Normalgewicht GN des befüllten Großmüllbehälters eingestellt ist und
    dass bei einem Gewicht G > GN mindestens eine Druckerhöhungseinrichtung (300) zwischen Pumpe (410) und den Druckmittelmotoren (110, 210) zuschaltbar ist.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckerhöhungseinrichtung (300) zum Druckmittelmotor (110)/ zu den Druckmittelmotoren (110, 210) in Reihe geschaltet ist.
  10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckerhöhungseinrichtung (300) ein Druckmittelzylinder (310) ist, dessen Kolben (312) kolbenseitig die Fläche A1 und stangenseitig die Fläche A2 mit A1 > A2 aufweist.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Pumpe (410) über eine erste Druckmittelleitung (450) mit dem Druckmittelmotor/Druckmittelmotoren (110, 210) verbunden ist, wobei in der ersten Druckmittelleitung (450) ein Rückschlagventil (460) angeordnet ist.
  12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Rückschlagventil (460) eine zweite Druckmittelleitung (350) abzweigt, die über ein erstes Steuerventil (330) kolbenseitig mit dem Druckmittelzylinder (310) verbunden ist, und
    dass hinter dem Rückschlagventil (460) eine dritte Druckmittelleitung (360) abzweigt, die über ein zweites Steuerventil (340) stangenseitig mit dem Druckmittelzylinder (310) verbunden ist.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an das erste Steuerventil (330) eine Rücklaufleitung (370) angeschlossen ist.
  14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Druckmittelleitung (350) über eine Verbindungsleitung (335) mit dem zweiten Steuerventil (340) verbunden ist.
  15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile (330, 340) mechanisch, elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch betätigbar sind.
  16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerventile (330, 340) an einen elektrischen Steuerkreis zu ihrer Betätigung angeschlossen sind.
  17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkreis eine Steuereinrichtung (500) aufweist.
  18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass an die Steuereinrichtung (500) eine manuelle Eingabeeinrichtung (560) angeschlossen ist.
  19. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass an die Steuereinrichtung (500) einen Druckschalter (470) angeschlossen ist.
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