EP1409291A2 - Laderaumaufbau mit stangen oder rohren - Google Patents
Laderaumaufbau mit stangen oder rohrenInfo
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- EP1409291A2 EP1409291A2 EP01960128A EP01960128A EP1409291A2 EP 1409291 A2 EP1409291 A2 EP 1409291A2 EP 01960128 A EP01960128 A EP 01960128A EP 01960128 A EP01960128 A EP 01960128A EP 1409291 A2 EP1409291 A2 EP 1409291A2
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-
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
- B62D33/02—Platforms; Open load compartments
- B62D33/0222—Connecting elements between stanchions, e.g. roof supporting elements, stiffeners
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Laderaumaufbau (1) für Lastkraftfahrzeuge mit Stangen oder Rohren (2) als Seitenstäbe zur Ladungssicherung zwischen einem Rahmen (3) am Boden (4) und einem dazu im wesentlichen parallelen Dachprofil entlang eines äußeren Umfangs des Laderaums. Die Stangen oder Rohre (2) sind an gegenüberliegenden Enden jeweils mit Lagerungen (10) versehen, und der Rahmen (3) am Boden (4) und das Dachprofil sind jeweils mit Führungskanälen (12) versehen, in denen die Stangen oder Rohre (2) mit ihren jeweiligen Lagerungen (10) entlang des äußeren Umfangs des Laderaums verschieblich geführt sind. Die Führungskanäle (12) sind mit einseitigen Wälzlagerungen (10) für die Stangen oder Rohre (2) ausgestattet.
Description
Laderaumaufbau mit Stangen oder Rohren
Die Erfindung betrifft Laderaumaufbauten mit Stangen oder Rohren als Seitenstäben, insbesondere für Lastkraftfahrzeuge, mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Bekannt sind Laderaumaufbauten von Lastkraftfahrzeugen mit Stangen oder Rohren als Seitenstäbe zur Ladungssicherung zwischen einem Rahmen am Boden und einem dazu im wesentlichen parallelen Dachprofil entlang eines äußeren Umfangs des Laderaums, wobei die Stangen oder Rohre an gegenüberliegenden Enden jeweils mit Lagerungen versehen sind, und der Rahmen am Boden und das Dachprofil jeweils mit Führungskanälen versehen ist, in denen die Stangen oder Rohre mit ihren jeweiligen Lagerungen entlang des äußeren Umfangs des Laderaums verschieblich geführt sind. Insbesondere beim Nachrüsten derartiger Laderaumaufbauten ergeben sich u. a. zulassungsrechtliche Probleme mit der Gesamtbreite des Rahmens am Boden, die sich aus der Summe der Breiten der
Lagerungen und der Führungskanäle ergibt. Problematisch ist auch, daß die bekannten Führungskanäle nach Kollisionen insbesondere mit Gabelstaplern beim Be- oder Entladen leicht verformbar sind und dann die Stangen oder Rohre oftmals nur noch eingeschränkt, wenn überhaupt, entlang des äußeren Umfangs des Laderaums verschieblich sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Laderaumaufbau mit geringer Gesamtbreite, und hoher Sicherung bei Kollisionen für ein Lastkraftfahrzeug zu schaffen, der zur
Ladungssicherung beiträgt, konstruktiv einfach und flexibel einsetzbar ist.
Die Lösung erfolgt mit einem Laderaumaufbau für Lastkraftfahrzeuge mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen dargestellt.
Gemäß der Erfindung ist ein Laderaumaufbau für Lastkraftfahrzeuge mit Stangen oder Rohren als Seitenstäbe zur Ladungsicherung zwischen einem Rahmen am Boden und einem dazu im wesentlichen parallelen Dachprofil entlang eines äußeren Umfangs des Laderaums vorgesehen. Die Stangen oder Rohre sind an gegenüberliegenden Enden jeweils mit Lagerungen versehen, und der Rahmen am Boden und das Dachprofil ist jeweils mit Führungskanälen versehen, in denen die Stangen oder Rohre mit ihren jeweiligen Lagerungen entlang des äußeren Umfangs des Laderaums verschieblich geführt sind. Die Führungskanäle sind mit einseitigen Wälzlagerungen für die Stangen oder Rohre ausgestattet. Einseitige Lagerungen weisen geringe Breite auf und insbesondere beim Nachrüsten von Laderaumaufbauten ergeben sich gemäß der Erfindung Gesamtbreiten des Rahmens am Boden, die zulassungsrechtlich noch unbedenklich sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Wälzlagerungen als Kugellager ausgestaltet zur Verbesserung der Verschieblichkeit der Seitenstäbe.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung sind die Wälzlagerungen mit einer Breite kleiner 20 mm. ausgestaltet.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Stangen oder Rohre mit einem L-Profil ausgestattet und mit dem L-Profil parallel zum Rahmen geführt zur Verbesserung der Verschieblichkeit der Seitenstäbe. Das L-Profil dient auch als Schutz gegen Belastungen der Seitenstäbe aus dem Laderaum. Drückt z. B. verrutschende Ladung gegen die Seitenstäbe geht die daraus resultierende
Last nicht in das Lager in dem unteren Führungskanal, sondern wird über ein Abstandselement in den Rahmen geleitet.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der
Erfindung weisen die Stangen oder Rohre Anlageflächen für
Planen auf, deren senkrechte Projektionen innerhalb der
Breite der Wälzlagerungen liegen. Werden die Stangen oder
Rohre entlang der Führungskanäle verschoben, ziehen Kräfte aus den Planen die Stangen oder Rohre frei von
Verdrehmomenten relativ zu den Wälzlagerungen entlang der
Führungskanäle und Verbessern so die Beweglichkeit der
Stangen oder Rohre mit den Planen.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Führungskanäle mit mindestens einem Abstandhalter als Anfahrschutz ausgestattet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt durch einen Laderaumaufbau für
Lastkraftfahrzeuge mit Stangen oder Rohren gemäß der Erfindung und
Fig. 2: einen Querschnitt durch Stangen oder Rohre gemäß der Erfindung
Fig. 1: Ein Laderaumaufbau 1 für Lastkraftfahrzeuge ist mit als Seitenstäben ausgebildeten Stangen oder Rohren 2 versehen zur Ladungssicherung zwischen einem Rahmen 3 am Boden 4 und einem dazu im wesentlichen parallelen Dachprofil (nicht dargestellt) entlang eines äußeren Umfangs des Laderaums.
An die Stangen oder Rohre 2 sind parallel zu ihrer axialen Richtung jeweils Elemente 6 angeschweißt. An die Elemente 6 sind L-Profile 7 angeschweißt. Elemente 6 sind mit einem Bolzen 8 verschraubt. Bolzen 8 ist einteilig mit einem Zapfen 9, der in einem Kugellager 10 drehbar gehalten ist.
Kugellager 10 ist in einer Lagerbuchse 11 verschieblich zu Führungskanal 12 geführt.
Eine Führungsschiene 19 ist am Rahmen 3 befestigt mit Nieten 13. Am Rahmen 3 ist auch befestigt mit Niete 13 ein Abstandselement 14, das Elemente 6 über L-Profil 7 parallel zu Führungskanal 12 hält.
Ein Abstandhalter 15 mit einem Gewinde 16 und einer Mutter 17 ist als Anfahrschutz am Rahmen 3 vorgesehen.
Fig. 2: An den Stangen oder Rohren 2 ist eine den Laderaum umgebende Plane (nicht dargestellt) geführt. Die Stangen oder Rohre 2 weisen einen Querschnitt mit einer vorzugsweise nach außen gerichteten Anlagefläche 18 für die Plane auf, die im wesentlichen eben ausgestaltet ist und die Montage der Plane in einer Ebene vorsieht, deren Projektion innerhalb der
Breite der "Kugellager 10 liegt. Zug über die Plane auf die Stangen oder Rohre 2 resultiert daher nicht in Drehmomenten auf Kugellager 10.
Vorzugsweise können die Stangen oder Rohre 2 als Teleskopseitenstäbe ausgebildet sein.
Claims
1. Laderaumaufbau (1) für Lastkraftfahrzeuge mit Stangen oder Rohren (2) als Seitenstäbe zur Ladungssicherung zwischen einem Rahmen (3) am Boden (4) und einem dazu im wesentlichen parallelen Dachprofil entlang eines äußeren Umfangs des Laderaums, wobei die Stangen oder Rohre (2) an gegenüberliegenden Enden jeweils mit Lagerungen (10) versehen sind, und der Rahmen (3) am Boden (4) und das Dachprofil jeweils mit Führungskanälen (12) versehen sind, in denen die Stangen oder Rohre (2) mit ihren jeweiligen Lagerungen (12) entlang des äußeren Umfangs des Laderaums verschieblich geführt sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , d a ß die Führungskanäle (12) mit einseitigen Wälzlagerungen (10) für die Stangen oder Rohre (2) ausgestattet sind.
2. Laderaumaufbau (1) für Lastkraftfahrzeuge gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzlagerungen (10) als Kugellager ausgestaltet sind.
3. Laderaumaufbau (1) für Lastkraftfahrzeuge gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzlagerungen (10) mit einer Breite kleiner 20 mm ausgestaltet sind.
4. Laderaumaufbau (1) für Lastkraftfahrzeuge gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen oder Rohre (2) mit einem L-Profil (7) verbunden sind und mit dem L- Profil (7) parallel zum Rahmen (3) geführt sind.
5. Laderaumaufbau (1) für Lastkraftfahrzeuge gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen oder Rohre (2) Anlageflächen (18) für Planen aufweisen, deren senkrechte Projektionen innerhalb der Breite der Wälzlagerungen (10) liegen. Laderaumaufbau (1) für Lastkraftfahrzeuge gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungskanäle (12) it mindestens einem Abstandhalter (15) als Anfahrschutz ausgestattet sind.
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