EP1244960A2 - Flusskontrolle bei i/o empfangsüberlast - Google Patents

Flusskontrolle bei i/o empfangsüberlast

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Publication number
EP1244960A2
EP1244960A2 EP01903621A EP01903621A EP1244960A2 EP 1244960 A2 EP1244960 A2 EP 1244960A2 EP 01903621 A EP01903621 A EP 01903621A EP 01903621 A EP01903621 A EP 01903621A EP 1244960 A2 EP1244960 A2 EP 1244960A2
Authority
EP
European Patent Office
Prior art keywords
overload
flow control
component
processor
components
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
EP01903621A
Other languages
English (en)
French (fr)
Inventor
Martin DÖLLINGER
Elisabeth Gasthaus
Christopher Ross
Michael TÜXEN
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nokia Solutions and Networks GmbH and Co KG
Original Assignee
Siemens AG
Nokia Siemens Networks GmbH and Co KG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Nokia Siemens Networks GmbH and Co KG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Publication of EP1244960A2 publication Critical patent/EP1244960A2/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F13/00Interconnection of, or transfer of information or other signals between, memories, input/output devices or central processing units
    • G06F13/10Program control for peripheral devices
    • G06F13/12Program control for peripheral devices using hardware independent of the central processor, e.g. channel or peripheral processor
    • G06F13/124Program control for peripheral devices using hardware independent of the central processor, e.g. channel or peripheral processor where hardware is a sequential transfer control unit, e.g. microprocessor, peripheral processor or state-machine

Definitions

  • (1) are required. Furthermore, the advantages of the already existing flow control mechanisms in (2) are used. In one exemplary embodiment, this is, for example, the avoidance of reactive loads by reducing the load at the sources.
  • the algorithm of the flow control for overload protection for (2) itself also belongs to the invention.
  • it consists of one part, where at the beginning of an overload period m a large regulation step is regulated down to the estimated load that can be managed by (2) and a second part, where remote regulation is performed based on the updated overload indication. This fine adjustment is also used when the output parameters are reset at the end of the overload situation.
  • the two-stage control algorithm has the The advantage that a sudden overload can be reacted to, but at the same time that the current load range can be adjusted by means of fine adjustment and vibrations in the system throughput can be avoided.
  • a special feature of the invention is the separation of overload notification and flow control.
  • the two-stage control algorithm is very advantageous in the exemplary embodiment.
  • Message transfer protocol is SSCOP, which
  • Another application with the same procedure as in the first exemplary embodiment can be operated with the message channel (3) as UNI, with application PNNI and otherwise as above.

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Data Exchanges In Wide-Area Networks (AREA)
  • Supply And Distribution Of Alternating Current (AREA)

Abstract

Ein System, bestehend aus einer Kette von mindestens zwei Komponenten ist üblicherweise so dimensioniert, dass die Kapazität der Komponenten zum Systemäusseren hin grösser wird. Ist diese Dimensionierung bei einer Komponente nicht erfüllt, besteht ein Engpass mit der Gefahr von Emfangsüberlast an derjenigen Komponente, die die Engstelle bildet. Die Erfindung löst dieses Problem durch eine bestimmte Art der Flusskontrolle.

Description

Beschreibung
Flußkontrolle bei I/O Emfangsuberlast
1. Welches technische Problem soll durch Ihre Erfindung gelost werden?
2. Wie wurde dieses Problem bisher gelost?
3. In welcher Weise lost Ihre Erfindung das angegebene technische Problem (geben Sie Vorteile an) ?
4. Worin liegt eine Besonderheit der Erfindung?
5. Ausfuhrungsbeispiel [e] der Erfindung.
1. Wir betrachten ein System bestehend aus einem mit Software ladbaren Prozessor (1), daran angeschlossen ein Eingabe/Ausgabe (I/O) Prozessor (2), dessen Funktionen direkt m Hardware realisiert sind, und daran angeschlossen ein Nachrichtenkanal (3) . Dieses System steht beispielhaft (zur besseren Vorstellung des Problems) für eine Kette von Prozessoren mit mindestens zwei Gliedern. Üblicherweise ist ein solches System so dimensioniert, daß die Kapazität der Bausteine zum Systemaußeren (zu (3) hin) großer wird. Folgendes Problem liegt vor: die Kapazität des I/O Prozessors (2) ist geringer als die der anderen Prozessoren, es besteht also ein Engpass. Es besteht die Gefahr von Emfangsuberlast an (2), welche zum unkontrollierten Nachrichtenverwurf fuhrt. Die üblicherweise bei (1) implementierte Flußkontrolle wird dann im Uberlastfall von (2) nicht ansprechen. Es muss eine zusätzliche Flußkontrolle für (2) realisiert werden, aber dies ist nachträglich zu tun ist nur unter hohem Aufwand möglich, weil die Funktionalität dieses Prozessors nicht durch Umprogrammieren geschehen kann.
2. Bisher war eine vollständige Losung nur durch den Austausch des Prozessors (2) durch einen Leistungsfähigeren Prozessor oder um die Funktionalitat einer Flußkontrolle erweiterten Prozessor möglich. Eine statische Regulierung der Emfangslast durch den Betreiber ist nur möglich, wenn er Kontrolle über den Sender hat. Schließlich besteht die Möglichkeit, den Prozessor (1) statisch in seiner Leistungsfähigkeit kunstlich zu drosseln, damit die dort implementierte Flußkontrolle greift, aber dies setzt voraus, daß bekannt ist, welche Last der vom Prozessor (2) und vom Prozessor (1) bearbeitete Verkehr auf dem Prozessor (2) verursacht hat.
3. Kern der Erfindung ist die Trennung der Uberlastmdikation von (2) einerseits und die Flußkontrolle zur Uberlastabwehr für (2) andererseits. Ersteres ist ohnehin auf (2) vorhanden, letzteres wird auf (1) als Software realisiert. Die Flußkontrolle für (2) steuert und stutzt sich auf die Uberlastmdikation von (2) und auf vorhandene Flußkontrollmechanismen, die bei der Weiterverarbeitungssoftware m (1) - für die von (2) eingetroffenen Last - angesiedelt sind. Hauptvorteil ist der geringe Entwicklungsaufwand, da keine Veränderungen in
(2) notig sind, sondern nur Erweiterungen der Software von
(1) erforderlich sind. Weiterhin nutzt man die Vorteile der schon vorhandenen Flußkontrollmechanismen in (2) aus, m einem Ausfuhrungsbeispiel ist das etwa die Vermeidung von Blindlast durch die Lastreduktion an den Quellen.
Zur Erfindung gehört auch der Algorithmus der Flußkontrolle zur Uberlastabwehr für (2) selbst. Er besteht im Ausfuhrungsbeispiel aus einem Teil, wo am Anfang einer Uberlastperiode m einem großen Regulierungsschritt auf die geschätzte von (2) bewaltigbare Last heruntergeregelt wird und aus einem zweiten Teil, wo eine Femregul erung anhand der aktualisierten Uberlastmdikation durchgeführt wird. Diese Feinregulierung wird auch genutzt, wenn bei Ende der Uberlastsituation auf die Ausgangskennwerte zuruckgeregelt wird. Die Zweistufigkeit des Regelalgorithmus hat den Vorteil, daß bei plötzlich auftretender Überlast schnell reagiert werden kann, daß aber gleichzeitig durch die Feinregulierung dem Aktuellen Lastangebot angepaßt werden kann und Schwingungen im Systemdurchsatz vermieden werden.
4. Eine Besonderheit der Erfindung liegt erstens wie oben erwähnt in der Trennung von Uberlastmdikation und Flußkontrolle. Zweitens ist das Ausführen der Flußkontrolle für Prozessor (2) auf Prozessor (1) unter Ausnutzung der dort vorhandenen Flußkontrollmechanismen sehr vorteilhaft. Letzterem liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die Flußkontrolle auf (1) eng mit der von (2) in Beziehung steht. Schließlich ist im Ausfuhrungsbeispiel die Zweistufigkeit des Regelalgorithmus sehr vorteilhaft.
5. Eine Umfangreiche Untersuchung mit Simulationen zur Verifikation ist für folgendes System durchgeführt worden: der Prozessor (1) als MP mit Ladetyp SLT; der I/O Prozessor als ATM 230 Baustein Version 2.3; der Nachrichtenkanal (3) als High Speed Signalling Link. Das
Nachrichtenubertragungsprotokoll ist SSCOP, die
Flußkontrolle für (2) stutzt sich auf die Möglichkeit der
(aktiven) Fensterregulierung im SSCOP. Eine detailliertere
Beschreibung dieses Ausfuhrungsbeispiels mit Simulationsergebnissen ist [1], wo auch em Flußdiagramm für den Algorithmus der Flußkontrolle für (2) zu finden
Eine weitere Anwendung mit der gleichen Vorgehensweise wie im ersten Ausfuhrungsbeispiel ist mit dem Nachrichtenkanal (3) als UNI betrieben, mit Anwendung PNNI und ansonsten wie oben, denkbar.
Eine dritte mögliche Anwendung haben wir wieder mit dem System aus dem anfänglichen Ausfuhrungsbeispiel aber mit dem Nachrichtenkanal (3) als UNI (vorzustellen als mehrere einzelne Kanäle) , auf den viele Endbenutzer direkt Zugriff haben. Hier nutzt man den im ersten Absatz von 3. beschriebenen Vorteil und stützt sich ebenfalls auf die Möglichkeit der (aktiven) Fensterregulierung im SSCOP, aber der Algorithmus der Flußkontrolle ist ein anderer.
[1] Beigefügte Anlage

Claims

Patentansprüche
1. Verfahren zur Uberlast-Abwehr, das in einem System ablauft, das mindestens eine erste
Komponente und eine zweiten Komponente (2) aufweist, demgemäß - Nachrichten, die von der ersten Komponente (1) empfangen werden, von der zweiten Komponente (2) vorverarbeitet werden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß in der zweiten Komponente (2) eine Überlast-Erkennung durchgeführt wird, die Uberlastabwehr für die zweite Komponente (2) durch die erste Komponente (1) Abhängigkeit der von der zweiten Komponente (2) empfangenen Uberlastmformation durchgeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß bei erstmaligem Empfang einer Uberlastmformation die von der der zweiten Komponente (2) bewaltigbare Last geschätzt und die Überlast-Abwehr gemäß dieser Schätzung gesteuert wird, danach die Uberlast-Abwehr allem anhand der von der zweiten
Komponente (2) empfangenen Uberlastmformationen durchgeführt wird.
EP01903621A 2000-01-05 2001-01-03 Flusskontrolle bei i/o empfangsüberlast Withdrawn EP1244960A2 (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE10000254 2000-01-05
DE10000254 2000-01-05
PCT/EP2001/000019 WO2001050243A2 (de) 2000-01-05 2001-01-03 Flusskontrolle bei i/o empfangsüberlast

Publications (1)

Publication Number Publication Date
EP1244960A2 true EP1244960A2 (de) 2002-10-02

Family

ID=7626813

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP01903621A Withdrawn EP1244960A2 (de) 2000-01-05 2001-01-03 Flusskontrolle bei i/o empfangsüberlast

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EP (1) EP1244960A2 (de)
WO (1) WO2001050243A2 (de)

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Non-Patent Citations (1)

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Title
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Also Published As

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WO2001050243A3 (de) 2002-04-18

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