EP0244412A1 - Zylinderschloss - Google Patents
ZylinderschlossInfo
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- EP0244412A1 EP0244412A1 EP19860901033 EP86901033A EP0244412A1 EP 0244412 A1 EP0244412 A1 EP 0244412A1 EP 19860901033 EP19860901033 EP 19860901033 EP 86901033 A EP86901033 A EP 86901033A EP 0244412 A1 EP0244412 A1 EP 0244412A1
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- European Patent Office
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- Withdrawn
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B45/00—Alarm locks
- E05B45/06—Electric alarm locks
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B47/00—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
- E05B47/0001—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof
- E05B47/0002—Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means with electric actuators; Constructional features thereof with electromagnets
Definitions
- the invention relates to a profile cylinder according to the preamble of patent claim 1.
- the intrusion alarm system is activated by the electromagnetic block lock on the front door, i.e. on the last door through which the authorized person leaves the secured area.
- the block locks are prepared for profile half or double cylinders and can be used for all DIN right or DIN left doors.
- the intrusion alarm system can only be armed if there is no alarm criterion and no sabotage signal. Only then does the block magnet release the closing process. Voltage is applied to the block magnet only during the closing process. With the help of a profile double cylinder, the burglar alarm system can also be activated from the inside in the absence (not VdS). In VdS- j plants, the burglar alarm system may only in the absence of outside 'scharfge ⁇ sets are.
- the block lock is installed in addition to the existing door lock.
- the door can thus be locked even when the system is switched off.
- the electrical wiring to the block lock takes place in an arc from the door frame to the door leaf, protected by a flexible, rustproof metal protective hose. This cable transition is strain-relieved and prevents any mechanical stress on the cable. There is also no danger of getting caught.
- the object of the invention is now to combine the features of a normal security profile cylinder lock with those of a block lock for switching an intrusion detection system, that is to propose a security profile cylinder lock with which both the closing of the front door and the arming and disarming of the intrusion detection system are carried out can.
- FIG. 1 shows the lock according to the invention
- Fig. 2 shows a circuit diagram
- the profile cylinder according to the invention has a coil 2 on each side of the cylinder body 1 with a movable armature 6, which is biased by a spring 3.
- the armature 6, under spring pressure, engages in the groove 4 of the rotatable core 5 and thus takes over the block function.
- On each side of the cylinder body 1 there are two insulated contact pins or tumbler pins 7, which are each in the core 5 with an insulated surface for one contact pin, i.e. that is, two insulated areas on each side, offset by approx. 300 degrees, work together.
- a piezo microphone 9 for sabotage monitoring in a recess.
- the coil 2 is connected to a quenching or freewheeling diode 10 accommodated in the lower part 8 of the cylinder body 1 and two resistors 11 are provided on each cylinder side.
- this cylinder allows switching operations for any application.
- Such a cylinder can be used at any time and can also be retrofitted to doors that already contain a normal profile cylinder. No special, non-standardized switching or block locks are necessary for this. Every commercially available lock can be equipped with this cylinder.
Landscapes
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
ZYLINDERSCHLOSS
Die Erfindung betriftt einen Profilzylinder gemäß dem Oberbegriff des Patentan¬ spruchs 1.
Zum Scharf- und Unscharfschaiten einer Einbruchmeldeanlage ist es er¬ forderlich neben dem normalerweise an der Haustür bereits vorhandenen Sicher- heitsprofilzylinderschloß ein davon unabhängiges Blockschloß zur Steuerung der Meldeanlage einzubauen, weil sich die vorhandenen Profilzylinder für diese Zwecke nicht eignen.
In der Regel geschieht das Scharfschalten der Einbruchmeldeanlage durch das elektromagnetische Blockschloß an der Haustür, also an der letzten Tür, durch die der Befugte den gesicherten Bereich verläßt. Die Blockschlösser sind für Profilhalb- oder -doppelzylinder vorgerichtet und für alle Türen DIN rechts oder DIN links verwendbar.
.Die Einbruchmeldeanlage kann nur dann scharfgeschaltet werden, wenn kein Alarmkriterium und keine Sabotagemeldung ansteht. Nur dann gibt der Blockmag¬ net den Schließvorgang frei. Am Blockmagnet liegt nur während des Schließvor¬ gangs Spannung an. Mit Hilfe eines Profildoppelzylinders kann die Einbruchmelde¬ anlage auch bei Abwesenheit von innen scharfgestellt werden (nicht VdS). Bei VdS- j Anlagen darf die Einbruchmeldeanlage nur bei Abwesenheit von außen' scharfge¬ stellt werden.
Das Blockschloß wird zusätzlich zum vorhandenen Türschloß eingebaut. Die Tür kann somit auch bei ausgeschalteter Anlage verschlossen werden. Die elek¬ trische Leitungsführung zum Blockschloß erfolgt in einem Bogen vom Türrahmen zum Türblatt, geschützt durch einen flexiblen, nicht rostenden Metall-Schutz¬ schlauch. Dieser Kabelübergang ist zugentlastet und verhindert jegliche me¬ chanische Beanspruchung des Kabels. Auch die Gefahr des Einklemmens entfällt.
Die Notwendigkeit der Verwendung eines normalen Sicherheitstürschlosses und eines zusätzlichen Blockschlosses zum Schalten der Einbruchmeldeanlage an der Haustür ist mit erheblichen Nachteilen verbunden, denn der Befugte muß beim Verlassen oder Betreten des gesicherten Bereiches jeweils beide Schlösser be¬ tätigen und muß zu diesem Zweck zwei Schlüssel mitführen, was oft als störend empfunden wird, da die Blockschloß-Schlüssel im allgemeinen sehr groß und unhandlich sind. Desweiteren nimmt der zusätzliche Einbau eines Blockschlosses
zum Schalten der Einbruchmeldeanlage viel Zeit in Anspruch und ist sehr kompli¬ ziert.
Die Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, die Merkmale eines normalen Sicherheitsprofilzylinderschlosses mit denjenigen eines Blockschlosses zum Schalten einer Einbruchmeldeanlage zu vereinigen, das heißt ein Sicherheitsprofil- zylinderschloß vorzuschlagen, mit dem sowohl das Verschließen der Haustür als auch das Scharf-und Unscharfschalten der Einbruchmeldeanlage vorgenommen werden kann.
Die Lösung dieser Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentan¬ spruchs 1 beschriebene technische Lehre vermittelt. Beim Einbau einer Einbruch¬ meldeanlage braucht nun nur noch das herkömmliche Profilzylinderschloß gegen einen Profilzylinder gemäß Erfindung ausgetauscht zu werden.
Die Zeichnung stellt schematisch eine Ausführungsform der Erfindung dar. Fig. 1 zeigt das erfindungsgemäße Schloß, während Fig. 2 einen Schaltplan dazu darstellt:
Der erfindungsgemäße Profilzylinder besitzt neben den üblichen Teilen eines bekannten, als Doppelzylinder ausgebildeten Profilzylinders auf jeder Seite des Zylinderkörpers 1 je eine Spule 2 mit einem beweglichen, durch eine Feder 3 vorgespannten Anker 6. Der Anker 6 greift, unter Federdruck stehend, in die Nut 4 des drehbaren Kerns 5 ein und übernimmt damit die Blockfunktion. Auf jeder Seite des Zylinderkörpers 1 befinden sich je zwei isolierte Kontaktstifte bzw. Zuhalte¬ stifte 7, die im Kern 5 mit je einer isolierten Fläche für je einen Kontaktstift, d.h. also auf jeder Seite zwei isolierte Flächen, um ca. 300 Grad gegenseitig versetzt, zusammenwirken. Im unteren Teil 8 des Zylinderkörpers 1 befindet sich in einer Aussparung ein Piezomikrofon 9 für die Sabotageüberwachung. Die Spule 2 ist mit einer im unteren Teil 8 des Zylinderkörpers 1 untergebrachten Lösch- oder Freilaufdiode 10 verbunden und pro Zylinderseite sind zwei Widerstände 11 vorgesehen.
Bei einer Schlüsseldrehung im Uhrzeigersinn wird bei etwa 30 Grad durch die isolierte Fläche im Kern 5 ein Kontaktstift 7 elektrisch zum gesamten Schlo߬ körper 1 unterbrochen. Dieser Impuls wird an die Elektronik weitergeleitet. Die Elektronik (Auswerteeinheit) schließt einen potentialfreien Kontakt. An eine Ein¬ bruchmeldezentrale angeschlossen wird der Befehl "Blockschloßfreigabe" über diesen Kontakt an die Spule 2 des Zylinders 1 weitergeleitet. Die Spule 2 zieht den Anker 6 an, der Schlüssel kann über den Blockierpunkt bei ca. 180 Grad hinaus bewegt werden. Ist der Befehl "Blockschloßfreigabe" nicht vorhanden, kann der
Schlüssel nur bis etwa 180 Grad gedreht werden und wird dann blockiert. Bei einer Schlüsselumdrehung von ca. 330 Grad wird ein weiterer Impuls über den zweiten Kontaktstift 7 der Auswerteeinheit zugeleitet. Ein weiterer potentialfreier Aus¬ gangskontakt schaltet nun die Einbruchmeldezentrale scharf. Eine Rückwärts¬ drehung des Schlüssels ist ohne mechanische Behinderung jederzeit möglich und schaltet die Einbruchmeldezentrale bei jedem Aufschließvorgang unscharf, sofern sie vorher scharfgeschaltet wurde.
Ohne die mechanische Blockierung der Schlüsselbewegung erlaubt dieser Zylinder Schaltvorgänge zur beliebigen Anwendung. Die Anwendung eines solchen Zylinders ist jederzeit möglich und auch nachrüstbar bei Türen, die bereits einen normalen Profilzylinder enthalten. Es sind hierfür keine besonderen, nicht ge¬ normten Schalt- oder Blockschlösser notwendig. Jedes handelsübliche Schloß kann mit diesem Zylinder bestückt werden.
Claims
1. Als Halb- oder Doppelzylinder ausgebildeter Profilzylinder mit Blockschloß- Kriterien zum Schalten von Einbruchmeldeanlagen oder zum Bewirken von Schaltvorgängen jeglicher Art, dadurch gekennzeichnet, daß er auf jeder Seite des Zylinderkörpers (1) je eine Spule (2) mit einer unter Druck einer Feder (3) stehenden und in die Nut (4) des drehbaren Kerns (5) eingreifen¬ den Anker (6) besitzt, auf jeder Seite des Zylinderkörpers (1) je zwei gegen den Zylinderkörper isolierte, mit elektrischen Leitungen nach außen geführte und als Schalter dienende Zuhaltestifte (7) vorgesehen sind, die mit drehbaren und mit je zwei isolierten Flächen ausgerüsteten Kernhälften (5) in elektrisch leitender Verbin¬ dung stehen und im unteren Teil (8) des Zylinderkörpers (1) ein Piezomikrofon (9) zur Sabotage- Überwachung angeordnet ist.
2. Profilzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Spulen (2) im Zylinderkörper (1) je eine Freilaufdiode (10) zugeordnet ist.
3. Profilzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltestifte (7) mit je einem Widerstand (11) elektrisch verbunden sind.
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