EP0174484A2 - Giesstrichter zum Füllen von Geschossen mit Sprengstoff - Google Patents

Giesstrichter zum Füllen von Geschossen mit Sprengstoff Download PDF

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EP0174484A2
EP0174484A2 EP85109629A EP85109629A EP0174484A2 EP 0174484 A2 EP0174484 A2 EP 0174484A2 EP 85109629 A EP85109629 A EP 85109629A EP 85109629 A EP85109629 A EP 85109629A EP 0174484 A2 EP0174484 A2 EP 0174484A2
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EP
European Patent Office
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sealing
filling
thread
explosives
projectile casing
Prior art date
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Withdrawn
Application number
EP85109629A
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EP0174484A3 (de
Inventor
Ernst Sersch
Wolfgang Bäuerle
Werner Scherer
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Diehl Verwaltungs Stiftung
Original Assignee
Diehl GmbH and Co
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/02Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges
    • F42B33/0214Filling cartridges, missiles, or fuzes; Inserting propellant or explosive charges by casting
    • F42B33/0228Funnel arrangements therefor

Definitions

  • the invention relates to a casting funnel for filling projectiles with explosives.
  • a pouring funnel is known from European patent application 50 380. This sits in the cylindrical mouth hole of a shell.
  • the object of the invention is to propose a pouring funnel with which the entire thread and the free space serving as thread runout remain unwetted by the explosive when it is being poured. This object is achieved by the invention according to the characterizing features of claim 1.
  • the sealing stocking shuts off both the space between the sealing stocking and the projectile casing and the space between the sealing stocking and the casting funnel in a liquid- and gas-tight manner by inserting the pouring funnel.
  • the sealing effect in the space between the sealing stocking and the projectile casing is improved by the explosive pressing the sealing lip against the projectile casing. This also results in a so-called "edge seal" in which the lower edge of the free space lies in the radius between the sealing bead and the sealing lip.
  • a projectile casing 1 has a thread 2, a free space 3, a cylindrical section 4 of a cavity 6 filled with explosives.
  • a sealing stocking 10 consists of a rubber part 11 and a vulcanized stop ring 12.
  • the rubber part has a neck section 13 corresponding to the length of the thread 2, a foot section 14 which almost fills the free space 3 and then a sealing lip 15 with an inner cone 16.
  • Two rounded sealing beads 20, 21 and on the inside a rounded locking bead 23 and a cylindrical and a conical section 25, 26 are provided on the foot section 14.
  • a casting funnel 30 made of aluminum has a conical bore 31, a stop surface 32, a section 33 corresponding to the locking bead 23, a shoulder 34, ventilation bores 35.
  • the sealing stocking 10 is first inserted into the shell 1 until it stops.
  • the foot section 14 snaps into the recess 3, the sealing lip 15 having already been pressed onto the cylindrical section 4.
  • the pouring funnel 30 is then inserted into the sealing stocking 10 until the locking bead 23 snaps into the corresponding recess in the foot section 33.
  • both the pouring funnel 30 and the sealing stocking 10 are fixed in position in the projectile casing 1 and cannot be moved in the direction of fall 40 by the buoyancy forces from the sealing stocking 10 and the pouring funnel 30 in the liquid explosive 5.
  • the liquid explosive rises in the shell 1 to level 41 and, due to the inner cone 16, additionally presses the sealing lip 15 against the section 4.
  • vent holes 35 discharge the air into the inner hole 31. There the air rises through the liquid explosive in the direction of arrow 40.

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Abstract

Bei Geschoßhüllen, die bereits mit einem Innengewinde zum Befestigen eines Zünders und mit einem entsprechenden Freiraum für den Gewindeauslauf versehen sind, ist sicherzustellen, daß beim Füllen der Geschoßhülle mit flüssigem Sprengstoff das Gewinde (2) und der Freiraum (3) frei von Sprengstoff bleiben. Hierzu ist ein Dichtungsstrumpf aus elastischem Werkstoff mit außenseitigen Dichtwulsten (20, 21) und innenseitig mit einem Riegelwulst (23 vorgesehen. Die Dichtwulste und der Riegelwulst werden durch den entsprechend ausgebildeten Gießtrichter (30) in dem Freiraum (3) zwischen der Geschoßhülle (1) und dem Gießtrichter (30) gas- und flüssigkeitsdicht eingespannt.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen Gießtrichter zum Füllen von Geschossen mit Sprengstoff.
  • Aus der europäischen Patentanmeldung 50 380 ist ein Gießtrichter bekennt. Dieser sitzt in dem zylindrisch ausgebildeten Mundloch einer Geschoßhülle.
  • Bei Geschoßhüllen mit fertig geschnittenem Gewinde und einem daran anschließenden Freiraum für den Gewindeauslauf besteht beim Gießen von Sprengstoff in die Geschoßhülle das Problem, daß das Gewinde zum Teil durch erstarrten Sprengstoff benetzt ist. Dies erfordert Nacharbeiten zum Freimachen des Gewindes.
  • Zur Vermeidung dieser Nacharbeiten ist es die Aufgabe der Erfindung, einen Gießtrichter vorzuschlagen, mit dem das gesamte Gewinde und der als Gewindeauslauf dienende Freiraum beim Gießen des Sprengstoffes unbenetzt von diesem bleibt. Diese Aufgabe löst die Erfindung nach den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1.
  • Wesentlich ist für die Erfindung, daß der Dichtungsstrumpf durch das Einstecken des Gießtrichters sowohl den Zwischenraum zwischen dem Dichtungsstrumpf und der Geschoßhülle als auch den Zwischenraum zwischen dem Dichtungsstrumpf und dem Gießtrichter flüssigkeits- und gasdicht absperrt.
  • Dies wird durch entsprechende Bemaßung der genannten Teile erreicht, so daß eine entsprechende Verspannung vorliegt.
  • Nach dem Anspruch 2 wird die Dichtwirkung im Zwischenraum von dem Dichtstrumpf und der Geschoßhülle verbessert, indem der Sprengstoff die Dichtlippe an die Geschoßhülle drückt. Auch liegt dadurch eine sogenannte "Kantendichtung" vor, bei der die untere Kante des Freiraumes in dem Radius zwischen dem Dichtwulst und der Dichtlippe liegt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Eine Geschoßhülle 1 weist ein Gewinde 2, einen Freiraum 3, einen zylindrischen Abschnitt 4 eines mit Sprengstoff gefüllten Hohlraumes 6 auf.
  • Ein Dichtungsstrumpf 10 besteht aus einem Gummiteil 11 und einem anvulkanisierten Anschlagring 12.
  • Das Gummiteil weist einen der Länge des Gewindes 2 entsprechend langen Halsabschnitt 13, einen den Freiraum 3 nahezu ausfüllenden Fußabschnitt 14 und daran anschließend eine Dichtlippe 15 mit Innenkonuz 16 auf.
  • Am Fußabschnitt 14 sind außenseitig zwei gerundete Dichtwulste 20, 21 und innenseitig ein gerundeter Riegelwulst 23 sowie ein zylindrischer und ein konischer Abschnitt 25, 26 vorgesehen.
  • Ein aus Aluminium bestehender Gießtrichter 30 weist eine konische Bohrung 31, eine Anschlagfläche 32, einen dem Riegelwulst 23 entsprechenden Abschnitt 33, einen Absatz 34, Entlüftungsbohrungen 35 auf.
  • Zum Gießen von Sprengstoff 5 wird zuerst der Dichtungsstrumpf 10 in die Geschoßhülle 1 bis zum Anschlag eingesteckt. Dabei schnappt der Fußabschnitt 14 in die Ausnehmung 3 ein, wobei die Dichtlippe 15 am zylindrischen Abschnitt 4 bereits angepreßt ist. Danach wird der Gießtrichter 30 in den Dichtungsstrumpf 10 eingesteckt, bis der Riegelwulst 23 in die entsprechende Ausnehmung des Fußabschnittes 33 einschnappt.
  • Damit ist in einfacher Weise sowohl der Gießtrichter 30 als auch der Dichtungsstrumpf 10 in der Geschoßhülle 1 lagefixiert und kann durch die Auftriebskräfte vom Dichtungsstrumpf 10 und Gießtrichter 30 im flüssigen Sprengstoff 5 nicht in Fallrichtung 40 verschoben werden. Der flüssige Sprengstoff steigt in der Geschoßhülle 1 bis zum Niveau 41 an und drückt aufgrund des Innenkonus 16 die Dichtlippe 15 an den Abschnitt 4 zusätzlich an.
  • Die Entlüftungsbohrungen 35 führen die Luft in die Innenbohrung 31 ab. Dort steigt die Luft durch den flüssig gehaltenen Sprengstoff in Pfeilrichtung 40 hoch.

Claims (2)

1. Gießtrichter zum Füllen von Geschossen mit Sprengstoff, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit Entlüftungsbohrungen (35) versehene Gießtrichter (30) mit einem aufsteckbaren, formschlüssig anliegenden Dichtungsstrumpf (10) aus elastischem Werkstoff versehen ist,
der Dichtungsstrumpf (10) einen Anschlagring (12) zum axialen Fixieren an einer Geschoßhülle (1)
einen, der Gewindelänge der Geschoßhülle entsprechenden Halsabschnitt (11),
einen mit einem Freiraum (3) der Geschoßhülle (1) korrespondierenden Fußabschnitt (14) mit wenigstens einem außenseitigen Dichtwulst (20, 21),
und einem innenseitigen Riegelwulst (23) zum Einrasten in eine entsprechende Ausnehmung (36) am Gießtrichter (30) aufweist.
2. Gießtrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Fußabschnitt (14) eine Dichtlippe (15) mit Innenkonus (16) vorgesehen ist.
EP85109629A 1984-08-02 1985-07-31 Giesstrichter zum Füllen von Geschossen mit Sprengstoff Withdrawn EP0174484A3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3428501A DE3428501C2 (de) 1984-08-02 1984-08-02 Gießtrichter zum Füllen von Geschossen mit Sprengstoff
DE3428501 1984-08-02

Publications (2)

Publication Number Publication Date
EP0174484A2 true EP0174484A2 (de) 1986-03-19
EP0174484A3 EP0174484A3 (de) 1989-02-01

Family

ID=6242200

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
EP85109629A Withdrawn EP0174484A3 (de) 1984-08-02 1985-07-31 Giesstrichter zum Füllen von Geschossen mit Sprengstoff

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EP (1) EP0174484A3 (de)
DE (1) DE3428501C2 (de)
NO (1) NO158966C (de)

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Publication number Publication date
EP0174484A3 (de) 1989-02-01
DE3428501C2 (de) 1986-10-30
NO852861L (no) 1986-02-03
DE3428501A1 (de) 1986-02-13
NO158966B (no) 1988-08-08
NO158966C (no) 1988-11-16

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Inventor name: SCHERER, WERNER

Inventor name: BAEUERLE, WOLFGANG

Inventor name: SERSCH, ERNST