DEW0006926MA - - Google Patents

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DEW0006926MA
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hair
esters
colorant
acid
synthetic
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Bestell-ifr. : 045
509/53.
walra.t hai tiger Salben^nämlich hohe Indifferenz and Reizlosigkeit, grcJssere Festigkeit und besseres Aussehen des pastö mittels und sehliesslicii leichte Verarb-eifbarkeit.
Beispiel:
.en Haarfärbe-
. Gew.T. synthetisches Walrat (technisch)
η it
Kolloiddisperses Gemisch von Cetyl-^und
Stearylalkohol mit Natrium-CetyI und sulfat
Stearyl-
'* " Mischung von Wollfettalkohol und Lanplinum anhydricuni
24Ό Gew.T. geschmolzene Masse werden emulgiert ' " -Lösung, bestehend aus
m einer
40 Gew.T.
150 550
η ι)
25/i>igem Ammoniak
Färb stoff Ib* sung und
Wasser,enthaltend 0,2% p-Oxybenzoesäuremethyleste.3{· als Konservierungsmitt el.
D 2736. 30k. 13/08,
Es sind farben bekannt,, die in der Regel infolge ihres verhältnismässig stark basischen Charrakters das Haar angreifen, sodass das Haar im Laufe der Zeit brüchig wird' uns seinen Glanz verliert. Ebenso sind oxydative Behändlungen bekannt, doch weisen sie die. gleichen lachteile auf, Ausserdem muss naturgemäss neu.gewachsenes Haar in der gleichen 2?arbe gefärbt werden, sodass die Behandlung häufig wiederholt werden muss, sodass eine Behandlung, die als solche das Ha&r nicht in einer direkt bemerkbaren. Ar-t schädigt, im Laufe der Zeit eine sehr schädigende Wirkung besitzt, Bin anderer Kachteil der Färbung dös Haares besteht dr.rin, dass das eunmal «gefärbte Haar seine Farbe nieht wieder verliert, infeige der verhältnismässig starken Adhäsion des Farbstoffes an und in dem Haar, sodass man in der Zwangslage ist, die einmal gewählte Farbe beizubehalten, ein Umstand, der im Falle des lebendigen'Haares, d. h. des-Haares auf dem Kopf leitender Männer und Frauen, klar nachteilig ist.
Biese JS acht eile 'der -bekannten Haarfarbstoffe werden durch den Haerf gerbstoff gemä'ss der Erfindung vermieden. Er enthält mindestens drei Substanzen, die alle für den Endzweck notwendig sinds folia hennae,.Fettalkohölsulfonat und ein basisches Färbemittel oder Mischungen.
Die Verwendung v©n Henna-Blättern (folia hennae) ist eine bekannte Methede, um das Haar glänzend ku-machenj das gleiche.iöt der Fall bei Fettalkoholsulfonat,' das einen· Bestandteil-der meisten Shampoos bildet. Jedoch werden . diese Stoffe hier nicht wegen des Glanzes oder des Schäumens zugegeben^, sondern weil sie für das Färben des Maares" in der erwünschten Weise zusammen mit dem basischen · . Färbemittel unbedingt notwendig sind.
Die verwendeten basischen Färbemittel sind- organische ■"' Färbemittel-, die mindestens zwei, höchstens vier Amin»— ■ ■ · Gruppen-»^ die- gegebenenfalls durch niedere Alkylr-Gruppen substituiert sein können, enthalten% sehr ge-eignete Färbemittel sind z. B. die in Schultz« Farbstofftabellen unter 2.7, 31I, 7^0, 780, 783 und 864 erwähnten. Ihre Basi.zität ist so gering und die Konzentrationen, .in denen sie verwendet 'werden, sind so niedrig, dass der pH—Wert " der Lösung', in der sie verwendet werden, 7 nicht wesentlich übersteigt, sodass selbst beim häufigen Gebrauch eine schäd—-liehe Beeinflussung des Haares-nicht in Frage kommt, im tf-egensätz, zu den bekannten Fär-bstoff en, die verhältnismässig stark alkalisch sind.
Die drei Bestandteile kennen in '."den folgendeil Mengenverhältnissen gemischt .Werdens 5-25.$ folia'hennaer. 10'·-'5Ö $ Fettalkohetlsulfonat und 0,5 - 10 $■ dieses Farbstoffes oder 'Mischungen solcher Farbstoffe".
12
Kur^fü r^den^eigenen Gebrauch Vertraulich,_bis zur Ausgabe^dej^JPatejits
Datum des Patentblattes j '.13. 3. 52 Bestj?ll-EFr. 4052/51
Aktenzeichens ' D 2736. 3oH, 13/08,
Priorität?
hingereicht?
,, bekannt gemacht s
Einspruch bis:
9, 5. 49
8. 5. 50
1.3. 3. 52
13. 7. 52
zurückgezogen/versagtj
DP, ~ ' vom:
Erfinders
Dirk Jan Donker,
nge von Oi5-2,5
Dirk Jan Botüker, Amsterdam? Vertr·? Dr. Dr«rer. pol, K. Köhler, Pat,•AKW»,
Haarfärbemittel und Verfahren zu dessen
Pat entansprüche
1· Haarfärbemittel, bestehend aus. einem, (reu:* vorzugsweise 10r20$,folia henhae, 10-50, νοϊ ^'ettalkoholsulfonat und 0,5-10 vorzugsweise,, stoff. ·
2# ' Haarfärbe,mitt,el gemäss Anspruch 1, bestehend aus Wässrigen Paste des Gemenges,T
3· Vie^fahren zur Herstellung eines Anspruch 1 und 2* gekennzeichnet durch" Vermengen fo]4a hennae 10 - 50 % Pettalkoholsralfonat und 0.) eines basischen organischen Farbstoffes mit mindest.eBs? und höchstens vier, gegebenenfalls durch nie4e^e il^ supstituderten Aminogruppen ,oder einer-Mischuiig' soiÄt'©^- stoffe. und. Auffüllen des'öemisches mit bekannten Hatriuinphosphat oder lösliche-Stärke.usw.
. . · · j ■ ■ '4 ■ - ■■-.-*'-'. 4· Veitfa'hren'.gemäss Anspruch 3» gekennzeichnet dur'cli menge» 'von IQ - .20 ^ folia ·ηΌΐώ9·β, 25 - 40 % FettatlJsoh^ sulfonai und .0,5 - 2*5 $ FarVstoff. ' ' Γ .* · ;
■· Die Erfindung bezieht sieh auf dip mittel selbst- sand auf' 'das flr/Sön bzw# ''
D 2736. .30iif 13/08.
Besonders gute Resultate wurden erhalten mit einer Zusammen«· setzung aus 1Q - 30 $> folia hennae, 25 - 40 $ Fettalkohol~ sulfop-.rb und 0»5 - 2,5 # Farbstoff.
Die Mischung wird aufgefüllt mit bekannten Stoffen wie Batriumphosphat, löslicher Stärke und dergleichen·
Zum Färben von Haar geht man folgendermaßen vor« Das Gemisch wird mit kochendem Wasser gemischt. Gewünsehtenfalls kann zur Erzielung einer guten Shampoo-firkung noch ein pulverförmiges alkalifreies synthetisches Waschmittel* Ha« triumborat, und dergl.. zugefügt werden, jedoch ist dies, für ■ den Effekt des Pärbens nicht notwendig. Das trockene Haar wird dann mit der Mischung eingerieben, worauf es während einiger ^eit mit gewöhnlichem Wasser ausgewaschen wird. Gewünschtenfalls kann es danach mit einer feinsäurelösüng oder dergleichen gewaschen werden. Die Färbewirkung wird erreicht, wenn die Temperatur des Haares während der üin-» ■ wirkung des fä2?benaen Mittels auf 55· - 45 C gehalten wiydj bei totem Haar (Perücken und dergl.) kann dies in einem entsprechenden Wärmeraum geschehen? bei lebendem Haar genügt es, eine hinreichend dicht sitzende läppe, ζ,·Β* aus Packpapier, wahrend der Einwirkung des Färbemittels ' ' auf dem Haar anzubringen^ der Körper liefert dann die er-' " forderliehe Temperatur. ' '
'So gefärbtes Haar zeiehhet' sich durch einen tiefen G-lan.2 aus, es ist seidig und ganz besonders gut und gleichförmig gefärbt» Die Farbe ist waschfest, sie hängt jedoch nicht so fest ,an und in dem Haar an, dass sie nicht durch mechanische. Mittel wieder entfernt v/erden könnte. Dies brings mit sich, dass die Farbe-nach einiger Zeit.infolge Abnutzung (Kämmen und Bürsten) verschwindet, sodass es notwendig .ist, die Behandlung in regelmässigen Zeiträumen von z, B» 3 Wochen zu wiederholen, Das stellt keinen Navhteil darr da das neu gewaschene Haar stets regelmässige Nachbehandlung erfordert. Dies ist sogar ein grosser Vorteil, da es auf diese Weise möglich ist, von einer Farbschattierung zu einer anderen ohne jeden sichtbaren Unterschied zu wechseln. Für die Anwendung des Verfahrens ist es ohne Belang, ob das Haar lebendig oder tot ist oder ob es irgend einer früheren Behandlung (Bleichen oder Färben) unterworfen worden ist oder nicht."
Das folgende Beispiel dient zur näheren Veranschaulichung der Erfindung.
Eine Mischung von ungefähr 1,5 g folia hennae, 3,2 g ■ Fettalkoholsulfonat, 2 g Braun Rot B (Schultz* Farbstofftabellen ■' VII,. 311) 0,8 g radix bard anae, 2,2 g latriumphosphat und 2,4 g lösliche Stärke (amylus solubile) wird .--mit Wasser zu einer Paste angerührt,, wonach (für die Shampoo*» ( Wirkung) 9 g gepulvertes alkalifreies synthetisches faschmitt@>l' und 1 g Katriumborat zugegeben werden können. · A ^
2756. 3OW,. 13/06»
auf das trockene lebende Haar" aufgebracht kj&1*f' Jeöoch nicht, völlig, eingerieben, Es wird eine a&j* dem Kopf angebracht, und man'lässt das'färbende ■% £5 big -30 Minuten auf das Haar einwirken. Danach ämm ,Haar in der üblichen Weise mit heissem Wasser
eine Behandlung, die wenn, kein synthetisches .<ä>eia Chemisch zugegeben wurde, nicht notwendig ist,
bis z* B# mit
dann intensiv mit Wasser ausgewaschen Yotixg, abläuft, wonach gewünschtenfalls das Haar Jjä v<Mi Weinsäure gewaschen werden kann.
glänzende Haar hat nun eine rötlich braune Parbe
dsr yerWendung der Erfindung zur Färbung von Perücken l'kann die Farbe naturgemäss freier gewählt Werden;
fifir Bühne und Film besitzen oft eine un*»na-5ürliche Far- :_äen speziellen Bedingungen des Tragens, z. B» der und dem fot»graphischen Material Rechnung zu
N Bf% ferwiendung geeigneter Mischungen von Farbstoffen können von 2wi©chenschattierungen und Farbnuancen erzeugt

Claims (1)

  1. Datum des Patenthjattes: 16.4-53.- Bestell-Nr·: 04609/53.
    Aktenzeichen: v;"6$26, 3Oh, 13/08. ' DP: vom;
    Priorität:
    Eingereicht: 15· 10.51 Erfinder: Georg Ströher»Hon~
    Bekanntgemacht: 16.4.53· feld (Hess.)und
    Einspruch bis: 16.8,53· Rudolf Schott, Ar-
    zell über Bad Hers 2urückgezogen/versagt: feld (Hess.) ■"
    Wella Aktiengesellschaft Darmstadt.
    Färbemittel in Pastenform far menschliches Haar.
    Patentanspruch.
    Färbemittel in Pastenform f'lr menschliches Haar ,.gekennzeichnet durch einen Gehalt ah einem Gemisch von Palmitinsäure-und Stearinsäure-Getylester, vorzugsweise in Form des synthetischen Falrates.
    Es ist bekannt, ammoniakalische Lösungen von aromatischen Diaminen und Aminophenolen (Oxydationsfarbstoffe) auf verschiedene Weise zu verdicken und in Pastenform zu bringen. Als Verdickungsmittel dienen u.a. beispielsweise Stearinmonoglykolester bezvv. überhaupt Ester von Fettsäuren mit einwertigen hochmolekularen oder mehrwertigen aliphatischen Alkoholen. Bei allen diesen pastösen Fertigungsformen von Haarfärbemitteln,insbesondere aber bei jenen, die die vorgenannten ,Ester oder auch Fettalkohole enthalten, ist die Tatsache überraschend, dass trotz ihrer Gegenwart eine nahezu ungehinderte Bildung der Oxydationsfarbstoffe auf der Keratinfaser erfolgt.
    überraschenderweise haben jedoch Versuche ergeben, -dass durch geeignete Wahl von Fettsäuren-Fettalkoholestern bzw. von ihren Gemischen dennoch eine weitere und erhebliche Steigerung der Aufnahmefähigkeit der Haare f'ir Oxydationsfarbstoffe erzielt wird. Vorzugsweise verwendet man ein Gemisch der Cetylester von Palraitinsäure und Stearinsäure,zweckmässig in Form eines technisch lieferbaren Produktes, nämlich des sogenannten synthetischen Walrats (gehärtetes Spermacetiöl). Neben der bis zu etwa 50^ betragenden Steigerung der Anfärbbarkeit in Gegenwart von synthetischem Walrat in Emulsionsform besitzt ein solches pastöses Haarfärbemittel auch noch jene an sich bereits bekannten Vorzüge i

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