DEV0009650MA - - Google Patents

Info

Publication number
DEV0009650MA
DEV0009650MA DEV0009650MA DE V0009650M A DEV0009650M A DE V0009650MA DE V0009650M A DEV0009650M A DE V0009650MA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
maximum pressure
limiting slide
spring
centrifugal force
linkage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
Other languages
English (en)

Links

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Oktober 1955 Bekanntgemacht am 4. Oktober 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
In hydraulischen Fahrzeuggetrieben, insbesondere automatischen,, hydrodynamischen Getrieben, sind Schieber, die mit Flüssigkeitsdruck arbeiten und durch Fliehkraft steuerbar sind, bekannt, um einen mit dem Quadrat der Drehzahl ansteigenden Öldruck zu erzielen. Diese Steuervorrichtungen dienen auch in hydrostatischen Getrieben dazu, um einen dem Anfahrcharakter der hydraulischen Kupplung ähnlichen Momentenverlauf zu erreichen, in dem der Höchstdruckbegrenzungsschieber vom Öldruck des Fliehkraftventils gesteuert wird,
Die Erfindung dient der Verbesserung und Vereinfachung derartiger Höchstdruckbegrenzungsschieber. Neuheitsgemäß ist der den Höchstdruck begrenzende Schieber einfach in einem drehbaren Schieberkörper angeordnet und somit unmittelbar der Fliehkraft unterworfen, welch letztere dann zusammen mit dem zu regelnden Öldruck das Regelgleichgewicht herstellt. Ein großer Vorteil besteht noch darin, daß keine langen Hochdruckleitungen und Dichtungen zum Schieber nötig sind und im Falle des Überströmens sicherer Kurzschluß vorhanden ist, ohne daß eine Drosselung möglich ist. Um die Fliehkraft wirken zu lassen, spannt zweckmäßig ein mit dem Schieberkörper drehbares Fliehgewicht über ein Gestänge eine Feder vor, die auf den Begrenzungsschieber entgegen dem Höchstdruck wirkt. Zur Begrenzung der Vorspannung, der Feder weist das Gestänge einen Anschlag auf, so daß eine definierte Schließkraft, nämlich die Feder
βΟ9 656/308
V9650II/63c
am Schieber, wirkt. Der Begrenzungsschieber ist verschiebbar auf dem Gestänge geführt, das an dem dem Fliehgewicht gegenüberliegenden Ende einen Federteller zur Abstützung der Feder trägt. Ein am Gestänge angebrachter Kolben ist in der Richtung der Fliehkraft durch einen abschaltbaren Öldruck beaufschlagbar. Um den Schieber des Überdruckventils offen halten zu können, ist eine Stirnfläche des Begrenzungsschiebers entgegen der ίο Fliehkraft durch einen abschaltbaren Öldruck beaufschlagbar. Zu den Ölräumen an den Stirnseiten des Ventils können noch andere beliebige Öldrücke zugeführt werden, je .nach dem gewünschten Zweck. In der Zeichnung ist die Erfindung an. Hand eines Ausführungsbeispiels dargestellt und nachfolgend beschrieben.
Die Zeichnung zeigt einen Schieber im Querschnitt.
Mit ι ist die Drehachse bezeichnet, um die der Schieberkörper 2 mit der Drehzahl der Antriebs7 maschine rotiert. Der Schieberkörper 2 weist einen für die Aufnahme des Höchstdruckbegrenzungsschiebers 3 geeigneten Zylinderraum 4 auf, der an beiden Seiten, radial zur Drehachse von dem Gestange 5 durchdrungen ist. Der Höchstdruckbegrenzungsschieber 3 sitzt verschiebbar auf dem Gestänge 5 und hat drei wirksame Schieberteile 11, 3 und 8, deren Durchmesser um einen; geringen Betrag zur Drehachse hin zunehmen. Das Gestänge 5 ist wiederum verschiebbar· im Schiebergehäuse 2 gelagert. Am äußeren Ende des Gestänges 5 außerhalb des Zylinderraumes ist das Fliehgewicht 6 beifestigt, während am anderen Ende des Gestänges, außerhalb des eigentlichen Zylinderraumes, ein weiterer Kolben 7 befestigt ist. Zwischen dem Schiebeteil 8 mit der größten Querschnittsfläche und dem Ende des Gestänges 5 ist eine Feder 9 auf dem Gestänge 5 angeordnet, wobei sie sich gegen einen Federteller 10 auf dem Ende des Gestänges abstützt.
Der Schieberteil 11 mit der kleinsten Querschnittsfläche ist stirnseitig ebenfalls einem abschaltbaren Öldruck unterworfen und zu diesem Zweck auf der Stirnseite an die Öldruckleitung112 angeschlossen. Durch die Öl druckleitung 13 wird das Öl auch dem Zylinder zugeführt, in dem er am Ende des Gestänges 5 befindliche Kolben 7 sich führt. Der Zylinderraum an, der Stirnseite des Kolbens 7 dagegen steht mit der Ölleitung 14 in Verbindung. An die Zylinderräume 15 und 16 schließlich, die für dieDiffeirenzdruckwirkungamHöchstbegrenzungsschieber vorgesehen sind und in denen der Differenzdruck in Richtung zur Drehachse 1 jeweils wirksam wird, sind die Ölleitungen 17 und 18 angeschlossen, welche in an sich bekannter Weise zu den Verbindungsleitungen, zwischen den als Getriebe wirksamen Öldruckaggregaten führen. Je nachdem, in welcher von beiden Leitungen oder 18 ein unzulässiger Unterdruck wirksam wird, öffnet der Schieber gegen die Wirkung der Feder 9, so daß das Öl aus der jeweiligen Unter
druckleitung abfließen kann.. Mit Hilfe des Flieh-, gewichts 6 wirkt der Schieber auch als Anfahrregler, indem durch die Federkraft, dem Quadrat der Drehzahl der Antriebsmaschine entsprechend, die Verbindung zwischen den Leitungen 17 und 18 getrennt wird. Willkürlich kann, aber auch die Fliehkraftregelung dadurch ersetzt werden, daß man Öldruck durch die Leitung 14 auf den Kolben 7 gibt, was z. B. erforderlich wird, wenn man den Motor vom fahrenden Fahrzeug aus anwerfen will. Umgekehrt kann aber auch willkürlich der Öldruck abgeschaltet und damit das Getriebe auf Leerlauf gebracht werden, durch Einschalten, von Öldruck in die Zuleitung 12 und damit auf den Schieberteil 11 und über die Leitung I4ß auf den Kolben 7. Im übrigen liegt die Federkraft in Verbindung mit der Größe der Differentialfläche zwischen dem Schieberteil 11 und dem Mittelteil des Schiebers 3 oder zwischen dem Mittelteil eines Schiebers 3 und dem Schieberteil 8 den. Höchstdruck fest, bei dessen Überschreiten der Höchstdruckbegrenzungsschieber wirksam wird.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Höchstdruckbegrenzungsschieber für hydraulische Fahrzeuggetriebe, der durch Fliehkraft steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsschieber (3) in einem drehbaren Ventilkörper (2) angeordnet und somit der Fliehkraft unmittelbar unterworfen ist.
2. Höchstdruckbegrenzungsschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Ventilkörper drehbares Fliehgewicht (6) über ein Gestänge (5) eine Feder (9) vorspannt, die auf den Begrenzungsschieber (2) entgegen dem Höchstdruck wirkt.
3. Höchstdruckbegrenzungsschieber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, ioo daß das Gestänge zur Begrenzung der Vorspannung der Feder einen Anschlag aufweist.
4. Höchstdruckbegrenzungsschieber nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Begrenzungsschieber verschiebbar auf dem Gestänge geführt ist, das an dem dem Fliehgewicht gegenüberliegenden Ende einen Federteller (10) zur Abstützung der Feder trägt. .
5. Höchstdruckbegrenzungsschieber nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Gestänge, angebrachter Kolben (7) in der Richtung der Fliehkraft durch einen abschaltbaren Öldruck beaufschlagbar ist.
6. Höchstdruckbegrenzungsschieber nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stirnfläche (11) des Begrenzungsschiebers entgegen der. Fliehkraft durch einen abschaltbaren Öldruck beaufschlagbar ist.
:—
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 408 475, 904 739.
Hierzu 1 Blaitt Zeichnungen,
© 609 656/3,08 9.56

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1803422A1 (de) Vorrichtung zur Steuerung der Ansprechgeschwindigkeit in hydrostatischen Getrieben
DE2001523A1 (de) Steuersystem fuer ein Hubfahrzeug
DE2305086A1 (de) Statisches fluessigkeitsgetriebe
DE1914723C3 (de) Steuerventil für hydraulische Antriebe
DE2048421A1 (de) Ventilanordnung fur hydraulische Lenk vorrichtungen
DEV0009650MA (de)
DE905456C (de) Steuerung fuer Fluessigkeitspumpen
DE968360C (de) Hoechstdruckbegrenzungsschieber zwischen der Druck- und der Saugleitung eines hydrostatischen Fahrzeuggetriebes
DE359543C (de) Fluessigkeitsgetriebe, insbesondere fuer Motorfahrzeuge
DE1958768B2 (de) Stelleinrichtung fuer einen stufenlos einstellbaren hydro motor eines hydrostatischen getriebes insbesondere fuer land wirtschaftliche maschinen und geraete
DE2015618A1 (de) Regeleinrichtung für einen Hydraulikmotor
DE1040392B (de) Servolenkvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
DE4140860C2 (de) Steuereinrichtung für ein hydrostatisches Getriebe
DE3900935A1 (de) Hydrostatische hilfskraftlenkeinrichtung
DE1238789B (de) Druckmittelsteuereinrichtung in durch Hilfskraft unterstuetzten Lenkungen, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2458277A1 (de) Hilfskraftlenkung, insbesondere fuer kraftfahrzeuge
DE1655942A1 (de) Servolenkeinrichtung mit hydraulischer Lenkbegrenzung,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE2306694C3 (de) Vorrichtung zum Dämpfen der Rückbewegung von Werkzeugschlitten o.dgl. bei Werkzeugmaschinen
DE3733517C2 (de)
DE2204186C3 (de) Elektro-hydraulischer Schrittmotor
DE1926301C (de) Hydrostatisches Getriebe
DE1926301B2 (de) Hydrostatisches getriebe
DE673660C (de) Druckfluessigkeitsvorschubvorrichtung fuer Werkzeugmaschinen
DE1451970C3 (de) Vorrichtung zur Einstellung der Winkellage zwischen sich drehenden, treibenden und angetriebenen Teilen eines Getriebes im Antrieb einer Brennkraft maschinen Ventilsteuerung
DE1252989B (de) Steuerschieber mit Daempfungskammern