DEV0008084MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 19. November 1954 Bekanntgemacht am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft eine Weiterentwicklung der Anlage nach Patentanmeldung V 5403 Ib/381.
Diese Anlage besteht aus einem nach unten konisch erweiterten Sanimelbünker, welcher in einer einseitigen
Auslaufkrümmung endet, in deren Krümmungsachse eine Sternwelle angeordnet ist. Vor
dieser Auslaufkrümmung ist ein steil nach oben förderndes Nageltuch angeordnet, welches durch
kreisende Bewegungen ausübende Stützroste angetrieben und gleichzeitig an der den Spänen gegenüberliegenden
Seite unterstützt wird. Diesem Nageltuch nachgeschaltet sind weitere Dosiereinrichtungen
in Form einer Fächerwalze oder Saugsiebtrommel.
Es hat sich gezeigt, daß bestimmte Schüttgüter mit faseriger Struktur oder aus langen, dünnen,
stark fibrillierten Spänen derart zur Verfilzung neigen, daß ein normales Nageltuch oder Kratzband
völlig ungleichmäßige Klumpen und Batzen aus einem Bunkervorrat fördert. Auch die vorstehendangeführten,
nachgeschialteten Dosiereinrichtungen sind nicht allein in der Lage, so un-
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gleichmäßig gefördertes Gut in einen gleichmäßig verteilten Strom oder Spänefall zu bringen.
, - .. Die erfindungsgemäße Fortentwicklung dieser Anlage besteht deshalb in einer besonderen Aus-
;. 5 bildung r des Nageltuches oder Kratzbandes mit
über die ganze Bandbreite durchgehenden. ■Querrinnen unter den Nagelreihen, in dem Ersatz der
Dosierfächerwalze oder Saugsiebtrommel durch ein ebensolches Nageltuch mit Querrinnen oder
ίο ein Rinnendosierband ohne Nägel und in der Anordnung
von schwingenden, als Rüttler wirkenden . Stützplatten an Stelle des Stützrostes auf der
Innenseite des Bunker-Austrage-Nageiltuches und
des Dosier-Nageltuches oder Rinnendosierbandes, die beide durch; eine ihrer. Umlenkrollen amge-■
trieben sind. Durch, die Rüttler, werden .zwischen
den Nagelreihen alle Späneklumpen aufgelockert
und die überschüssigen Späne abgeschüttelt, und es verbleibt am Austrageende des Nageltuches jenweils
eine gleichmäßig mit Spänen gefüllte Rinrie unter jeder Nagelreihe.
Während eine mit Querrinnen beisetzte Fächer-.,
walze keine wesentliche Vergleichmäßigung des
herabfallenden und wieder hochgefördeirten Span-. gutes bewirkt, weil kleine Klümpchen nicht auseinanderfallen
und auf den Rinnen oder Fächern liegen bleiben, kanal bei einem mit Querrinnen
besetzten Dosier-Nageltuch oder ^Rinnendosierband. durch innenseitig angeordnete Rüttler eine .völlig,:
gleichmäßige Verteilung der Späne in den Quer-. ... rinnen erzielt werden. Vorzugsweise steigt der mit
Spänen von dem Bunker-Austrage-Nageltuch bestreute Trum des Dosier-Nageltuches oder Rinnenr
dosierban-d.es in einem relativ steilen Winkel aufwärts,
damit wieder überschüssige Späne abgeschüttelt werden können. Da jedoch sehr feine
flockige Späne bei einer großen Fallhöhe von dem Dosier-Nageltuch oder Rinnendosierband auf das
' zu beschichtende Förderband wieder auseinander wirbeln und dadurch ungleichmäßig fallen können,
wird ersteres vorzugsweise über eine Umlenkrolle wieder in einem flachen Winkel nach unten geleitet.
Je nach Erfordernissen können zur Zerteilung letzter Klümpchen auch auf der Innenseite dieses
absteigenden Trums Rüttler angeordnet sein. Um eine letzte Verteilung der schubweise aus den
Rinnen abfallenden Späne zu erzielen, kann unter dem Spänefall nach dem Dosier-Nageltuch oder
Rinnendosierband noch ein an sich bekanntes weitmaschiges Schwingsieb angeordnet sein.
Die Zeichnungern stellen den Aufbau und die Wirkungsweise der Anlage nach der Erfindung in
einem'Schemabeispiel dar. Abb. 1 zeigt einen Ausschnitt
aus einem Nageltuch 5 mit den Nagelreihen 6 und den am Fuß der Nagelreihen angeordneten
Querrinnen 6'.
Gemäß Abb. 2 läuft das Nageltuch5 mit Nagelreihen
6 und Querrinnen 6' über Umlenkrollen 7, von denen eine angetrieben ist, und fördert aus dem
vom Sammelbunker stammenden Spänevorrat 50
' in.der geschilderten Weise vordosierte Spänehäuf- .
chen nach oben. Der aufsteigende Trum des Nageltuches 5 wird durch die innenseitig angeordnete
schwingende,Stützplatte:60 gerüttelt, die an, den!.:
Lenkern 70 aufgehängt ist und durch den Rüttelantrieb 80 bewegt wird. Durch, die Lage der Lenker
70 und des Antriebes 8p kann die Schwingung so gerichtet werden, daß eine erhebliche Verminderung
der Reibung zwischen Nageltuch 5 und schwingender Stützplatte 60 erzielt wird.
Die vordosier-t- vorn. Nageltuch 5 geförderten
Späne fallen, durch Leitbleche9""geführt, auf 'ein
Rinnendosierband 100. Letzteres läuft über die drei Umlenkrollen 110, von denen eine angetrieben
ist. Jeweils am aufsteigenden und am absteigenden Trum sind innenseitig schwingende. Stützplatten
130 mit Rüttelantrieben angeordnet. Die vom aufsteigenden Tr1Um1abfallenden Späne gelangen über
ein Leitblech 140 .wieder in den Bereich des Nageltuches
5 und werden von diesem wieder in den Spänevorrat 50 zurückgeholt.
Hinter dem Rinnendosierband 100 befindet sich :das Schwingsieb 160, welches an den Lenkern 170
in Siebebene beweglich gelagert ist und durch den Antrieb 180 in Schwingungen versetzt wird. Die
■ schubweise aus den Querrinnen des Rinnendosierbandes 100 herausfallenden Späne werden durch
das Schwingsieb 160 gleichmäßig verteilt auf das Förderband 13 gestreut. An Stelle des Förderbandes
13 können auch pausenlos aneinandergereihte Unterlagebleche oder Formkästen bestreut
werden.
Claims (3)
1. Anlage zur Dosierung und gleichmäßigen Verteilung spanförmiger Schüttgüter unter
Verwendung eines Vorratsbunkers mit einer Auslaufkrümmung unten, in deren Krümmungsmittelachse eine Sternwelle angeordnet ist, mit
einem vor der Aus lauf krümmung angeordneten schräg nach oben fördernden Nageltuch, wel-
. . ches von einem kreisende Bewegungen aus-". übenden Stützrost angetrieben und gleichzeitig
.an der den Spänen gegenüberliegenden Seite unterstützt wird, und nachgeschalteten Dosierfächerwalze'
öder Saugsiebtrommel nach Patentanmeldung V 5403 Ib/381, gekennzeichnet
durch die Ausbildung des Nageltuches (5) mit durchgehenden Querrinnen (6'). unter den Nagelreihen,
durch den Ersatz der Dosierfächer- no walze oder Saugsiebtrommel durch ein ebensolches
Nageltuch mit Querrinnen oder ein Rinnendosierband (100) ohne Nägel und durch
Anordnung von schwingenden als Rüttler wirkenden Stützplatten (60 bzw. 130) an Stelle
. des Stützrostes auf der Innenseite des Austrage-Nageltuches (S) bzw. des Dosier-Nageltuches
oder Rinnendosierbandes (100), die beide über
eine ihrer Umlenkrdllen (7 bzw. 110) angetrieben sind.
2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die schwingenden Stützplatten
(60) an der Innenseite des dem Spandruck aus-
: gesetzten Trums des Dosier-Nageltuches mit
Querrinnen oder1 des'"Rinnendosierbandes (ioo)
so gelagert sind,1 daß'-ihre- Schwingungsämplij
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tuden schräg in Förderrichtung zum Nageltuch oder Rinnendosierband gerichtet sind.
3. Anlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zur letzten Verteilung und Auflockerung der schubweise aus
den Querrinnen (6) des Dosier-Nageltuches oder Rinnendasierbandes (100) herabfallenden
Spänen ein an sich bekanntes, weitmaschiges, schwingendes Verteilersieb (160) angeordnet
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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