DEV0007497MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 9. Juli 1954 Bekanntgemacht am 2. August 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft ein elektromagnetisches Ablenksystem für Kathodenstrahlröhren, das zumindest
ein Paar Sp ir al wicklungen enthält. Die Anwendungsgebiete sind die Oszilloskopie, Oszillo
graphie und Aufnahme oder Wiedergabe von Fernsehbildern.
Bei einer elektromagnetischen Ablenkwicklung bekannten Typs kann man beobachten, daß sich
nach Abwicklung dieser Wicklung in eine Ebene ίο jede Windung in einer im wesentlichen rechteckigen
Konfiguration darstellt; wenn dann die Wicklung in die für ihre Aufbringung am Röhrenhals
notwendige Form gebracht ist, so stellt sich also offenbar jede Windung im wesentlichen als
konvexes Viereck dar. Bei einer derartigen Windung jedoch wirken, allein die zur Achse des
Röhrenhalses parallelen Seiten nutzbringend für die Ablenksteuerung des Elektronenstrahles, und
die um den Röhrenhals herumgebogenen Seiten vergeuden lediglich Energie. Obendrein weist das
von diesen gekrümmten Seiten erzeugte magnetische Feld eine nachteilige Wirkung auf, indem es das
longitudinal Nutzfeld verzerrt und demzufolge eine strukturelle Veränderung des gesteuerten
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Strahles sowohl bei seinem Eintritt wie auch bei seinem Austritt in das bzw. aus dem Ablenksystem
mit sich bringt.
Die erwähnten Mangel sind beseitigt, wenn gemaß der Erfindung jede Windung, in ebene Form
gebracht, ein überschlagens Parallelogramm darstellt, das zwei parallele Seiten und zwei sich in
ihrer Mitte überschneidende Diagonalseiten aufweist. Nachdem eine solche Wicklung für das Aufbringen
auf den Hals der Kathodenstrahlröhre geformt ist, werden diese beiden parallelen Seiten
ihre normale Wirkung ausüben und die zwei Diagonalseiten jeweils Felder hervorrufen, deren
vektorielle Zusammensetzung sich als ein zu der gleichen longitudinalen Richtung paralleler Feldvektor
ergibt, wie sie auch die Vektoren der von den zwei parallelen Seiten gebildeten Felder aufweisen,
wodurch jede Verzerrung der oben bezeichneten Art für den gesteuerten Strahl beseitigt
wird.
Hierdurch ist ein elektromagnetisches Ablenksystem hohen Wirkungsgrades mit Rücksicht auf
die zum normalen Betrieb erforderliche elektrische Energie geschaffen. Außerdem weist das elektromagnetische
Ablenksystem sehr gute Ablenkeigenschaften auf, indem es praktisch frei ist von nachteiligen Randeffekten, wie sie sich bei den bekannten
Ausführungsformen aus den von den Außenleitern dieser Ablenksysteme erzeugten magnetischen Streufeldern ergeben. Ferner kann
das System in einem ' besonders einfachen und wirtschaftlichen Fertigungsverfahren hergestellt
werden.
Einem weiteren Kennzeichen der Erfindung zufolge ist ein Fertigungsverfahren eines solchen
elektromagnetischen Ablenksystems vorgesehen, das die folgenden Abschnitte umfaßt: Herstellung
einer flachen oder als Solenoid geformten Wicklung mit Windungen in Form eines normalen
Parallelogramms, dessen eine Diagonale zugleich eine Höhe darstellt, elektrisches Isolieren dieses
Solenoids und Zusammenfalten dieses isolierten Solenoids entlang der obengenannten Diagonale,
wodurch die zwei Teile der Wicklung beiderseits der Diagonale räumlich übereinanderzuliegen
kommen und so eine Ablenkwicklung in ebener Form bilden, die dann für ihre Aufbringung
auf den Hals der Kathodenstrahlröhre geformt wird.
Diese wie noch weitere Kennzeichen sollen an Hand der schematisierten Figuren im einzelnen
erläutert werden; es zeigt
Fig. ι die Darstellung eines bekannten elektromagnetischen
Ablenksystems, bei dem der Übersichtlichkeit halber jede Spulenwicklung als auf eine einzelne Windung reduziert gezeichnet ist,
Fig. 2 eine Ansicht dieser in eine Ebene abgewickelten
Windung,
Fig. 3 die Wiedergabe eines beschriebenen elektromagnetischen Ablenksystems, das in gleicher
Weise aus Gründen der Übersichtlichkeit auf eine einzelne Windung jeder seiner Wicklungen
reduziert ist,
Fig. 4 eine Ansicht dieser in eine Ebene abgewickelten Windung,
Fig. 3 A eine Schnittzeichnung zu Fig. 3, welche in vereinfachter Weise die Verteilung des im
Röhrenhals herrschenden magnetischen Ablenkfeldes darstellt,
Fig· 5> 6>
7 Darstellungen, die eine Ausführungsart des beschriebenen elektromagnetischen Ablenksystems
erläutern, und
Fig. 8 eine Skizze, welche die Art und Weise veranschaulicht, nach der eine zwei Paare von
Ablenkwicklungen zur Ablenkung des Elektronen-Strahles in zwei zueinander senkrechte Richtungen
enthaltende, vollständige elektromagnetische Ablenkeinrichtung ausgeführt werden kann.
In Fig. ι sind zwei Windungen ABCD und A'B'C'D' dargestellt, die beiderseits des Halses 1
einer Kathodenstrahlröhre angebracht sind. Jede Windung ist, ausgehend von einer solchen rechteckigen
flachen Windung, wie ABCD in Fig. 2 zeigt, durch entsprechende Formgebung der
Krümmung des Röhrenhalses angepaßt.
Die Seiten AB und A'B' ergeben im Zusammenwirken einen Dipol eines Dipolpaares, dessen
anderer durch Zusammenwirken der gegenüberliegenden Seiten CD und CD' der beiden Windungen
gebildet wird. .
Jedes der Windungspaare eines vollständigen Ablenksystems bestimmt in gleicher Weise ein
Paar von Dipolen, die sich bezüglich des Halses 1 im wesentlichen diametral gegenüberliegen und die
insgesamt die hinsichtlich der Erzeugung eines elektromagnetischen Gesamtablenkfeldes in diesem
Röhrenhals wirksamen Teile bilden, wobei dessen Richtung im Ruhezustand offenbar parallel zur
Längsachse dieses Halses verläuft.
Die kreisförmig gebogenen Seiten AC und BD der einen, A'C und B'D' der anderen dieser Windungen
sind in ihrer Länge offenbar vom Durchmesser des Röhrenhalses 1 abhängig. Diese
Windungsanteile sind offensichtlich von keinerlei Nutzen für die Erzeugung des Ablenkfeldes im
Röhrenhals. Sie bilden jedoch einen nicht vernachlässigbaren Teil der Windungen, der einerseits
um so größer wird, je geringer die axiale Länge des Ablenksystems ist, andererseits mit Vergrößerung
des Durchmessers zunimmt. .
Außerdem wird in dem Maße, wie sich der abgelenkte Strahl den Rändern der Ablenkwicklungen
nähert, das durch die Kreisbogenabschnitte BD und B'D' verursachte magnetische Feld die
Form jenes Strahles verschlechtern, wie dies allgemein bekannt ist und nicht näher beschrieben zu
werden braucht. Diese Verformung kann dadurch vermindert werden, daß man die Wicklungen vom
Röhrenhals absetzt, was jedoch einen noch höheren Energieverlust und eine geringere Wirksamkeit des
Ablenksystems mit sich bringt. .
So stellt sich bei jeder Windung der bekannten Wicklungsart die nutzbringende Länge AB + CD
jeder Windung als ein geringer Anteil der gesamten Windungslänge dar, zu, gering, um einen
guten Wirkungsgrad des Ablenksystems zu ge-
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währleisten. Da andererseits der Ablenkungswinkel für eine Kathodenstrahlröhre, der früher etwa 55°
betrug, heutzutage häufig 70° erreicht und selbst auf 900 kommt, kann man überlegen, daß bei
einem Ablenksystem die Nutzlänge eines Stückes wie AB oder CD in bezug auf den Röhrenhalsradius
R und den Ablenkungswinkel Θ gegeben ist durch die Beziehung
= R-
cos Θ
sin Θ
und infolgedessen bei konstantem R die nutzbringende Länge L um so geringer wird, je größer
der für die Ablenkung geforderte Winkel ist. Zum Beispiel würde bei einem für die Strahlablenkung
unter 700 eingerichteten Ablenksystem die Nutzlänge einer Windung, ^!I? + CD, höchstens gleich
35% der gesamten Windungslänge sein.
Diese zwei Mängel, nämlich Feldverzerrung und Energieverlust, werden beseitigt, wenn das elektromagnetische
Ablenksystem so aufgebaut wird, daß nach Abwicklung jeder seiner Wicklungen in eine
Ebene jede seiner Windungen die Form eines überschlagenen Parallelogramms darstellt, wie in
Fig. 4 abgebildet. Fig. 3 zeigt dann die grundsätzliche Anordnung eines derartigen Ablenksystems
auf dem Hals der Kathodenstrahlröhre, und Fig. 3 A zeigt im Querschnitt die Form des
im Innern des Röhrenhalses herrschenden magnetischen Feldes.
Die seitliche Bedeckung jeder Wicklung kann bei einem solchen Ablenksystem höchstens 900 betragen.
Die parallelen Seiten AB und CD einerseits, A'B' und CD' andererseits spielen für die
Erzeugung des magnetischen Ablenkfeldes noch die Rolle der obenerwähnten Dipole. Die Richtung
des durch die Leiter AB und CD fließenden Stromes ist in diesem Fall die gleiche und diejenige
des Stromes durch die Leiter A'B' und CD' ebenso, jedoch der ersteren entgegengerichtet. So
sind die Vorzeichen der von den horizontalen Zweigen der ersten und zweiten Wicklung des
Ablenksystems hervorgerufenen magnetischen FeI-
4-5 der entgegengesetzt.
Das in der Mitte der Diagonalseiteil AD und CB der ersten Wicklung erzeugte magnetische Feld
ist gleich der vektoriellen Summe der zufolge des Fließens des Ablenkstromes durch diese Drahtstücke
entstehenden magnetischen Felder. Ebenso ist es mit dem in der Mitte der Diagonalseiten AD'
und CB' der zweiten Wicklung erzeugten magnetischen Feld. Diese magnetischen Felder und ihre
resultierenden Feldvektoren besitzen eine solche Richtung, daß ihre Hauptkomponente entlang der
Achse der Anordnung in der gleichen Richtung wie die von den erwähnten Dipolen erzeugten magnetischen
Felder gerichtet ist. Infolgedessen wird in einem beschriebenen Ablenksystem der von den
Diagonalen verbrauchte Energieanteil zum mindesten teilweise zu einem nutzbringenden Zweck
wiedergewonnen und der Gesamtwirkungsgrad erhöht.
Offensichtlich ist bei einem derartigen Ablenksystem
der Randeffekt nicht vorhanden, da die Komponenten des Magnetfeldes auf den für die
Ablenkung wirksamen Bereich im Inneren des Ablenkraumes im Röhrenhals beschränkt sind und
in diesem Raum keinerlei Streufeldkomponente erzeugt wird. Genauer ausgedrückt erscheint die aus
der Vektorsumme der oben beschriebenen Feldkomponenten resultierende maximale magnetische
Feldstärke in der Mittelebene dieses Raumes. Ein derartiger Aufbau des Ablenksystems ist demnach
besonders vorteilhaft für kurze Ablenksysteme, die einen geringen astigmatischen Fehler besitzen.
Was die Herstellung eines solchen Ablenksystems anbelangt, ist ferner vorgesehen, von folgender
Methode Gebrauch zu machen: Ein ebenes Solenoid 2 (Fig. 5) wird gefertigt, bei dem jede
seiner zu einem Parallelogramm geformten Windungen eine Diagonale 3 besitzt, die gleichzeitig
eine Höhe des Parallelogramms bildet. Die Länge dieser Diagonale ist so bemessen, daß sie bei der
vollständigen Spirale die seitliche Bedeckung des Ablenksystems nach Aufbringung auf den Röhrenhals
bestimmt.
Diese parallelogrammförmige Spirale wird elektrisch isoliert und dann entlang jener Diagonale 3,
wie in Fig. 6 gezeigt, gefaltet. Jede ihrer Windüngen
nimmt also die in Fig. 4 wiedergegebene Gestalt an. Dieses Umfalten erfolgt im ebenen Zustand
der Wicklung. Ist dieses einmal geschehen, so kann die Ablenkwicklung zur Aufbringung auf
den FIaIs der betreffenden Kathodenstrahlröhre oder einem diesen Hals umgebenden zylindrischen
Träger zurechtgeformt werden. Falls erforderlich können mehrere auf diese Weise gebildete Wicklungen
vor oder nach dem Falten geschichtet oder übereinandergelegt und. in Serie geschaltet werden.
So kann man je nach Wunsch jede Gesamtzahl von Windungen oder jede Wicklungsstärke erzielen.
In den Fig. 5 und 6 ist ein isolierender Träger 4 gezeigt. Dieser Träger kann vorübergehend oder
bleibend sein, namentlich dann, wenn einer bevorzugten Ausführungsart entsprechend die Fertigung
durch »Aufdrucken« der leitenden Spiralen erfolgt.
Wie z. B. in Fig. 7 gezeigt, bringt man auf eine dünne isolierende Folie 6 aus biegsamem Material,
beispielsweise eine Polyvinylfolie, eine dünne Metallfolie S, beispielsweise aus Kupfer, auf und
befestigt sie auf jener durch eine thermoplastische Klebemasse wie etwa ein polymerisierbares Harz.
Die Stärke beider Folien zusammen kann größenordnungsmäßig
bei einigen hundertstel Millimeter liegen.
Die frei liegende Seite der Metallfolie wird gereinigt
und darauf mit einer dünnen Schicht eines Materials bedeckt, das nach Trocknen lichtempfindlich
wird und als photographische Schicht für das Aufdrucken eines Abbilds der herzustellenden
Spirale dienen kann! Nach dem Belichten, Entwickeln, Wässern und Trocknen wird
das somit erhaltene Negativ in ein Gravierbad mit einer Säure gelegt, in welchem sämtliche von dem
Aufdruck nicht bedeckten Stellen jener Metallfolie
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angegriffen und weggeätzt werden. Man erhält alsdann das »aufgedruckte« Produkt nach Fig. S-Es
genügt, dessen unbedeckte Seite mit einer Isolierschicht (Firnis) zu überziehen und es, wie
beschrieben, zu falten.
Es ist natürlich vorteilhaft, mehrere Spiralen auf einmal herzustellen und, wie beispielsweise in
Fig. 8 gezeigt, kann man auf ein und derselben isolierenden Trägerfolie die Anordnung einer vollständigen
Ablenkwicklung für zwei Ablenkrichtungen für eine Kathodenstrahlröhre »aufdrucken«.
Dieses vollständige Ablenksystem muß zwei Paare von Spiralwicklungen enthalten, das
eine, I und III, für die horizontale und das ändere, II und IV, für die vertikale Ablenkung. Die
Spiralwicklungen I und III werden mit der passenden Windungszahl vorgesehen und vor oder nach
dem Falten elektrisch in Serie geschaltet. Das gleiche gilt für die Spiralwicklungen II und IV.
Nach dem Falten genügt es dann, die »bedruckte« Folie um den Hals der betreffenden Kathodenstrahlröhre
über 3600 herumzuwickeln.
Claims (8)
1. Elektromagnetisches Ablenksystem für Kathodenstrahlröhren, das zumindest ein Paar
Spiralwicklungen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß jede Windung in ebene Form gebracht
ein überschlagendes Parallelogramm darstellt, welches zwei parallele Seiten und zwei sich in ihrer Mitte überschneidende
Diagonalseiten aufweist.
2. Ablenksystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Spiralwicklung bei der
Abwicklung in einer Ebene eine Spirale mit parallelogrammförmigen Windungen darstellt,
die eine gemeinsame Diagonale aufweisen, welche zugleich eine Höhe bildet, und daß jede
Spiralwicklung durch Falten dieser ebenen Abwicklung entlang der erwähnten diagonalen
Höhe hergestellt ist.
3. Verfahren zur Herstellung eines Ablenksystems nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß ein ebenes Solenoid mit parallelogrammförmigen Windungen angefertigt wird, wobei die Windungen eine gemeinsame Diagonale,
welche zugleich ihre Höhe ist, aufweisen, daß hierauf das Solenoid elektrisch isoliert und entlang der erwähnten Diagonale
umgefaltet wird, woraufhin der gefaltete Gegenstand für seine Aufbringung auf den
Hals einer Kathodenstrahlröhre entsprechend geformt wird.
4. Verfahren zur Herstellung des ebenen Solenoids nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß eine leitende Folie auf eine isolierende Folie aufgeklebt wird, daß auf die Metallfolie das Bild des Solenoids auf metallphotographischem
Wege aufgedruckt und das bedruckte Stück graviert wird, so daß nur die leitenden Windungen des Solenoids auf der
Isolierfolie bleiben.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine größere Anzahl
von ebenen Solenoiden übereinandergeschichtet und elektrisch in Serie geschaltet wird, nachdem
sie isoliert und hierauf das ganze Paket entlang der besagten gemeinsamen Diagonale
zusammengefaltet wurde.
6. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem getrennt '
vorgenommenen Falten einer Mehrzahl derartiger Solenoide diese gefalteten Wicklungen
vor ihrem gemeinsamen Aufbringen auf dem Hals einer Kathodenstrahlröhre in Serie geschaltet
werden.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Paar spiralförmiger Solenoide gleichzeitig auf einen gemeinsamen, biegsamen Isolierträger aufgedruckt wird, wobei
diese zwei Solenoide mit einer gemeinsamen, diagonalen Höhe gleich einem Viertel des Umfanges
gebildet sind und voneinander einen dieser Höhe gleichen Abstand aufweisen, sowie
daß diese zwei Wicklungen in Serie geschaltet und dann gemeinsam entlang jener Diagonale
gefaltet werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Paar spiralförmiger
Solenoide ebenfalls gleichzeitig auf diesen Isolierträger aufgedruckt wird, indem
sie auf der Höhe dieses Trägers zwischen den Solenoiden des ersten Paares eingeschoben
werden und die Gesamthöhe gleich der Länge eines vollen Umfanges des Halses einer
Kathodenstrahlröhre gewählt wird, auf dem sie befestigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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