DEV0006527MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 21. November 1953 Bekanntgemacht am 6. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Zur Herstellung von stereoskopischen Aufnahm
em mit dem Elektronenmikroskop ist es üblich, zwei Teilbilder aufzunehmen, bei denen das abzubildende
Objekt jeweils um einen kleinen Winkel in entgegengesetzter Richtung gegen die optische
Achse geneigt ist. Die beiden dafür erforderlichen Stellungen des Objektes werden gewöhnlich durch
entsprechende Einstellungen der Objektpatrone herbeigeführt, die jeweils vor Aufnahme eines der
beiden Teilbilder vorgenommen werden müssen.
Es sind Anordnungen bekannt, bei denen die Objektpatrone nach Herstellung einer der beiden Tedlaufnahmen
ausgeschleust werden muß, um sie in die für das andere Teilbild erforderliche Lage zu
bringen. Das Arbeiten mit diesen Anordnungen, ist verhältnismäßig umständlich, außerdem ändern dabei
die Objekt einzelheiten ihre Zuordnungen. Es
wurden auch bereits andere Anordnungen vorgeschlagen, bei denen eine besondere ausgebildete
Stereopatrone im Vakuum gekippt werden kann. Hierfür ist ein besonderer Kippmechanismus erforderlich.
Ferner muß die Patrone entsprechend weit ausgebohrt sein, um den Elektronenstrahl in
beiden Grenzlagen eintreten zu lassen.
Bei einer anderen bekannten Anordnung, die jedoch nur für magnetische Elektronenmikroskope
geeignet ist, besteht die Objektpatrone aus zwei ineinander verschiebbaren Hülsenteilen, die durch
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eine Feder gegen Anschläge auseinandergedrückt werden. Dabei ist der schwenkbare Objekthalter in
dem inneren der bed den Hülsenteile derart befestigt,
daß er duirch'eine oder durch mehrere Federn in
,5 die eine Endlage gedrückt wird. Die Schwenkung
in die aridere Endlage wird entgegen dem Druck dieser Federn durch einen am äußeren Hülsenteil
befindlichen Ansahlag bewirkt. Da die verhältnismäßig kompliziert ausgebildete Objektpatrone bei
ίο dieser bekannten Anordnung gegen den oberen Polschuh
des Objektivs gedrückt wird, ist eine Höhenverstellung zum Scharfeinstellen des Bildes, wie sie.
bei elektrostatischen Elektronenmikroskopen in der Regel gebraucht wird, nicht möglich. Ferner wird
durch das Andrücken der Patrone gegen, den, Polschuh eine feine1 Objektverschiebung quer zur optischen
Achse zum Absuchen des Objekteis 'nur schwer möglich sein, da die Reibung der Patrone
auf den Polschuh überwunden werden muß. Weiterhin ergibt sich,durch die ineinandergeschachtelten
Zylinder mehrfach eine unvermeidliche Losei, die sich beim Verschieben des Objekttisches auswirkt.
Schließlich muß bei der bekannten Anordnung eine Justierung des Objektträgers in die Kippachs© vorgenommen
werden. Dadurch;') daß -,diese Kippachse
' erheblich höher liegt als das. ©bjekf^ergeben sich
Restfehler beim Kippen, die sich''nur/ schwer vermeiden
lassen,
Bei der'vorliegenden Einrichtung zur Aufnahme
Stereoskop is eher Teilbilder bei Elektronenmikroskopen
mittels eines durch von außen bedienbare Einstellorgane dm Hochvakuum kippbaren Objekthakers
werden die Nachteile der bisher bekannten Anordnungen vermieden. Gemäß der Erfindung
wird dieis dadurch erreicht, daß ein Objektträgerplättchen
im Innern einer in einem Objekttisch ■ unbeweglich hängenden Objektträgerpatrone um
eine Schneide kippbar angeordnet ist. Durch die Lagerung des Objektträgerp lättchens auf einer
Schneide fällt die Kippachse praktisch mit der Objektebeine zusammen. Hierdurch werden Einstellungsfehler
beim Kippen restlos ausgeschaltet. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung
besteht darin, daß sie infolge der frei hängenden Anordnung der Objektträgerpatrone, die selbst
innerhalb des Objekttisches unbeweglich ist, sowohl für elektrostatische als auch für elektromagnetische
Elektronenmikroskope anwendbar ist. Dabei bleibt die Funktion des Kreuztisches in Höhen- und
Seitenrichtung voll erhalten, da die Objektpatrone selbst feststeht. Zur Durchführung der Kippung des
Objeik'tträgerplättchenis innerhalb der Patrone kann
die Innenseite des Bodens der Objektpatrone aus zwei von der Mitte nach außen mit gleichem Neigungswinkel
abgeschrägten Flächen bestehen, um deren Schnittkante das Objektträgerplättchen durch
im Innern der Patrone befindliche bewegliche Teile gekippt werden kann. Dabei kann z.B. zur Kippung
des Objektträgerplättchens in der einen Richtung ein mit einem äußeren Einstellorgan in Verbindung
stehendes, innerhalb der Patrone in vertikaler Richtung bewegliches Teil dienen, das bei seiner Abwärtsbewegung
auf den Rand des Objektträgerplättchens drückt, und es dadurch um die. Schnitt-"
kante der abgeschrägten Fläche kippt. Die Kippung in der anderen Richtung wird bei der Aufwärtsbewegung
des beweglichen. Teiles ,durch das Gewicht eines zweiten auf dem Rand der anderen
Seite des Objektträgerplättchens aufliegenden Teiles verursacht. Als äußeres Einstellorgan für die
Auslösung der Kippbewegung kann die für die Ein- und Aus Schleusung des Objekteis vorhandene Vorrichtung
benutzt werden, so daß sich der Einbau einer zusätzlichen vakuumdichten Durchführung
erübrigt. '- '
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der erfmdungsgemäßen Einrichtung sowie ihre Betätigung
in Verbindung mit dem Schleusenmechanismus dargestellt. . ■ .
Abb. ι zeigt ein Beispiel für die konstruktive
Ausbildung der erfmdungsgemäßen Stereopatrone;
Abb. 2 veranschaulicht, wie die gleiche Einrichtung mit den Eiiiistellorganen für die Ein- und Ausschleusung
des Objektes gekoppelt werden kann.
In Abb. ι sitzt' in einem Objekttisch 1 eine Objektitlrägerpatronei
2, die durch ein' nicht dargestelltes äußeres Einstellorgan bei Bewegung in
P feil richtung aus dem Objekttisch 1 herausgehoben
werden kann. Am unteren Ende der' Patrone befindet sich eine aufsteckbare Kappe 3, deren den
Boden der Patrone darstellende Innenseite aus zwei von der Mitte nach außen1 mit gleichem Neigungswinkel
abgeschrägten. Flächen 4 und 5 besteht:. Auf der Fläche 4 liegt in der gezeichneten Stellung ein
Objektträgerplättchen 6 auf. Es wird in dieser Lage durch ein im Innern der Patrone in vertikaler
Richtung verschiebbares Teil 7 gehalten, das mit dem äußeren Einstellorgan in Verbindung steht und
mit seinem unteren Ende.auf den Rand der einen
Seite des Objektträgerplättchens 6 drückt. Wird das Teil 7 durch das Einstellorgan nach oben bewegt,
so gibt es den Rand des Objektträgerplättchens 6 frei. Dadurch wird dieses durch das Gewicht
eines auf dem Rand seiner anderen Seite , aufliegenden Teils 8 um die Schnittkante der abgeschrägten
Flächen 4 und S gekippt, so· daß es nunmehr
auf der Fläche 5 aufliegt. Bei weiterer Aufwärtsbewegung des Teiles 7 nimmt dieses durch
einen in einen Schlitz 9 hineinragenden Stift 10 die
Patrone 2, so daß sie aus dem Objekttisch 1 aus τ no
gehoben wird.
Bei der in Abb. 2 dargestellten Einrichtung kann durch ein nicht gezeichnetes äußeres Einsteillorgan
ein Vorkammerdeckel 11 der Schleusemeinrichtunig
in Pfeilrichtung bewegt werden. Diese Bewegung wird durch eine Schubstange 12 und einen um eine
Achse 13 schwenkbaren Winkelhebel 14 auf das Teil 7 der Objektpatrone übertragen. Die Schubstange
12 ist mit ihrem kolbenartigen Ende 15 innerhalb einer in einem Rohr 16 verschiebbar angeordneten
Zwischenbuchse 17 gelagert. Bei einer Bewegung des Vorkammer deckeis 11 in Richtung
des Pfeiles verschiebt sich zunächst das kolbenartige Endeis der Schubstange 12 zusammen mit
der Zwischenbuchise 17, die durch eine im Innern des Rohres 16 angebrachte Feder 18 nachgedrückt
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wird, bis sie an einen, im Rohr 16 sitzenden Anschlag
19 anstößt. Bei weiterer Bewegung des \^orkammerdeckels
11 in der gleichen Richtung verschiebt
sich das kolbenartige Ende 15 innerhalb der Zwischenbuchse 17, bis es gleichfalls den Anschlag
19 erreicht hat. Ein in einer Buchse 20 verschiebbar gelagerter Bolzen 21, der unter dem Druck
einer Feder 22 gegen eine Nase 23 des Winkelhebels 14 drückt, dreht, sobald das kolbenartige
Ende 15 sich in der Zwischenbuchse 17 in Richtung auf den Anschlag 19 verschiebt, den Winkelhebel
14 um seine Drehachse 13 um einen kleinen Winkel,
der durch die Verschiebung des Bolzens 21 innerhalb der Buchse 20 bestimmt ist. Dadurch wird das
Teil 7 innerhalb der Objektpatrone 2 angehoben, so daß das Objektträgeirplättchen 6 unter der Einwirkung
des Teiles 8 um die Schnittkante der abgeschrägten Flächen 4 und 5 gekippt wird. Bei Bewegung
des Vorkammerdeckels 11 in entgegengesetzter Richtung wird das Objektträgeirplättchen
durch das Teil 7 wieder in Steine ursprüngliche Lage
gebracht. Wird der Vorkammerdeckel dagegen weiter in Pfeilrichtung bewegt, so dreht die Schubstange
12, da ihr kolbenartiges Ende 15 am Anschlag
19 anliegt, den Winkelhebel 14 um seinen Drehpunkt und hebt dabei die Objektpatrone 2 aus
dem Objekttisch 1.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Einrichtung zur Aufnahme zweier stereoskopischer Teilbilder bei Elektronenmikroskopen mittels eines durch von. außen bedienbare Einstellorgane im Hochvakuum kippbaren Objekthalters, dadurch gekennzeichnet, daß ein Objektträgerplätteben im Innern einer in einem Objekttisch unbeweglich hängenden Objeiktträgerpatrone um eine Schneide kippbar angeordnet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenseite des Bodens der Objektträgerpatrone aus zwei von der Mitte nach außen mit gleichem Neigungswinkel abgeschrägten Flächen besteht, um deren Schnittkante das Objektträgerplättchen durch im Innern der Patrone befindliche bewegliche Teile zu kippen ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kippung des Objektträgerplättebens in der einen Richtung ein mit dem äußeren Einstellorgan in Verbindung stehendes Teil dient, das bei seiner Abwärtsbewegung auf den Rand der einen Seite des Objektträgerplättchens drückt und es dadurch um die Schnittkante der abgeschrägten Flächen kippt, während die Kippung in der anderen Richtung bei der Aufwärtsbewegung dieses Teils durch das Gewicht eines zweiten auf dem Rand der anderen Seite des Objektträgerplättchens aufliegenden. Teils erfolgt.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als äußeres Einstellorgan, für die Auslösung der Kippbewegung die für die Ein- und Ausschleusung des Objektes vorhandene Vorrichtung dient.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentanmeldung S 10373 VIII c/21 g.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 710/286 11.55
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