DEV0004366MA - - Google Patents

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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 28. Februar 1952 Bekanntgemacht am 6. Dezember 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
V 4366 VII/76c
Schweinfurt
Die Erfindung betrifft um eine ortsfeste Achse bochschwenkbare, die Oberwalzen-Zwillinge mittig aufnehmende, im Betriebszustand gegen ein ortsfestes Widerlager verriegelbare Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarme f ür Spinnereimasdhinen-Streckwerke mit im Tragarm wenigstens vertikal schwenkbar gelagerten Führungsarmen für die Oberwalzensättel, die durc'h im Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm eingebaute Federn belastet werden.
Es ist bereits bekannt, an Spinnereimasdhinen-Streckwerken Trag- und Belastungsarme vorzusehen, die um eine ortsfeste Adhse hocihschwenkbar und im Betriebszustand- an einem ortsfesten Widerlager verriegelbar sind. Diese bekannten Trag- und Belastungsarme sind kastenförmig und weisen auch häufig einen na dh unten offenen U-förmigen Querschnitt auf. An diesen Trag- und Belastungsarmen sind für die die Oberwalzen-Zwillinge mittig aufnehmenden Belastungssättel und deren Belastungsfedern Führungsarme vorgesehen, die wenigstens vertikal schwenkbar, häufig auch in der 'Streckfeldebene pendelnd im Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm gelagert sind. 'Sollen nun die bei diesen bekannten Streckwerken in Betriebsstellung verriegelten Trag- und Belastungsarme entriegelt werden, so muß für die Bewegung der Verriegelungselemente· in die Entriegelungsstellung eine erhiebliche Kraft aufgewendet werden, weil diese Elemente durch die vorgespannten Belastungsfedern kräftig zusammengepreßt sind. Um- überhaupt entriegeln
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zu können, ist es im allgemeinen notwendig, das Vorderteil des Trag- und Belastungsarmes so stark nach unten zu drücken, daß die Belastungsfeder!! ein Stück zusammengepreßt und so die Verriegelungselemente entlastet werden. Da jedoch das Herunterdrücken des Trag- und Belastuingsarmes und die Entriegelung zugleich stattfinden müssen, ist es besonders bei der Bedienung dieser 'Streckwerk© durc'h Frauen schwierig, ja sogar häufig unmöglich,
ίο die notwendige Kraft für diese beiden Manipulationen auf einmal aufzubringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden. Die Erfindung besteht darin, daß ein mit einem langen, sich über sämtliche Oberwalzen erstreckenden Führungsarm für den Belastungssattel des Ausgängsoberwalzen-Zwillings in Nähe dee Sattels verbundenes Zugglied vorgesehen ist, das mit seinem oberen Ende mit einem sich oben auf dem Oberwalzen-Tragarm abstützenden Bedienungshebel verbunden ist, mit dessen Hilfe das Zugglied und der lange Führungsarm gegen die,·'Wirkung der auf die Belastungssattel drückenden 'Belastungsfedern derart anhebbar sind, daß sich das Zugglied, bei nicht betätigtem Bedienungshebel in seiner, urrtlerjen,,den. Auisgangsoberwalzen-Führungsarm in seingn'^ewj&gungen nicht hindernden Stellung, bei betätigtem Bedienungs-■ element dagegen in einer oberen, den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm gegen die Wirkung der auf die Belastungssattel drückenden Belastungsfedern anhebenden Stellung befindet, wodurch es möglich wird, ein am Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm angeordnetes Verriegelungsglied von seinem ortsfesten Widerlager zu lösen und den Tragarm samt den Ob erwalzen-Zwillingen ho chzuschwenken.
Durch dieses Hochstellen des Zuggliedes und das damit verbundene Anheben der Führungsarme werden die auf die Führungsarme wirkenden Federn zusammengepreßt, so daß der Anpreßdruek der. Oberwalzen auf die Unterwalzen aufhört. Der Trag- und Belastungsarm kann nun ohne besondere Kraftanwendung entriegelt werden. Dasselbe trifft auch auf die Verriegelung des Trag- und Belastungsarmeis zu, wenn dieser vom hochgeklappten Zustand in Betriebsstellung gebracht wird.
Die Verstellbarkeit des Zuggliedes ist vor allem bei Streckwerken von Bedeutung, bei denen zur einwandfreien Klemmung der Lunte hohe Klemmdrücke aufgewendet, werden, müssen. In diesem Falle ist das Bedienungspersonal kaum noch in der Lage, den Trag- und Belastungsarm zu verriegeln oder zu entriegeln, da die erforderlichen Kräfte sehr groß sind. Durch eine entsprechende Ausb.ildung des Bedienungshebels für die Zuggliedverstellung ist es jedoch selbst bei starken Klemmdrücken bzw.-kräftigen Federn möglich, das Zugglied ohne Schwierigkeit anzuheben.
Zweckmäßig wird die Anordnung so getroffen, daß dass Zugglied mit seinem oberen Ende an einem am Oberwalzen-Tragarm -schwenkbar gelagerten Klapphebel derart exzentrisch an dessen Schwenkachse ■ angelenkt ist, daß sich das Zugglied bei eingeschwenktem Klapphebel in seiner unteren, den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm in seinen Bewegungen nicht hindernden Stellung, bei hochgestelltem Klapphebel dagegen in seiner oberen, den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm festhaltenden Stellung befindet. Um eine ganze Anzahl, gegebenenfalls auch alle Belastungsfedern durch das Zugglied anheben und so die zugehörigen Unterwalzen entlasten zu können, ist es vorteilhaft, wenn der im hinteren Ende des Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarmes wenigstens vertikal schwenkbar gelagerte Ausgangsoberwalzen-Führungsarm für den Belastungssattel des Ausgängsoberwalzen-Zwillings durch die übrigen Belastungssättel des Oberwalzen-Tragarmes hindurchgeführt ist. Dadurch ist es möglich, durch den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm auch die anderen Führungsarme gegen die Wirkung der zugehörigen Belastungsfedern anzu-. heben und in angehobener Lage festzustellen.
In der. Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Schnitt durch ein Streckwerk gemäß der Erfindung mit dem Trag- und Belastungsarm in Betriebsstellung,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Streckwerk naqh Fig. ι mit hochgeklapptem Trag- und Belastungsarm, go
Fig. 3 einen Schnitt durch das Streckwerk nach lAraeA-A der Fig. 1,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch die Stütze nach Linie B-B der Fig. 1. ■
Das Streckwerk, das mit seiner Streckfeldebenewaagerecht oder geneigt angeordnet sein kann, ist in dem dargestellten Beispiel mit horizontaler Streckfeldebene gezeichnet.
.Das Streckwerk besteht im wesentlichen aus dem Streickwerkunterteil XJ, der Stütze 2 und dem Trag- und Belastungsarm 3 ·
Das Streckwerkunterteil i_ weist eine Lagerstanze
10 auf, auf der Schlitten 15 und 16 verschiebbar angeordnet sind. Im vorderen Schlitten 15 sind die mittleren Unterwalzen 12 und 13 in unveränderbarem Abstand voneinander drehbar gelagert, während im hinteren Schlitten 16 nur die Eingangsunterwalze 14 gelagert ist. Die Ausgangsunterwalze
11 ist in der Stanze ι ο selbst mit ihrer Achse drehbar, jedoch nicht verschiebbar gelagert. Auf dem hinteren Schlitten 16 ist ein Luntenverdichter 17 befestigt. ■ ,
Am hinteren Ende der Lagerstanze 10 ist eine Stützet befestigt. Die Stütze 2 weist ein im Querschnitt U-förmiges 'Stützteil 18 (s. Fig. 4) auf, das an seinem oberen Ende nach hinten ungefähr um 900 abgebogen ist. Der untere gerade Teil des Stützteiles 18 ist mittels einer Platte 60 und Schrauben 19, die durch Federscheiben 61 gesichert sind, an der Lagerstanze 10 befestigt. Innerhalb des U-förmigen Stützteiles, 18 ist ein Riegelstück 24 angeordnet, das nach Lösen der Schrauben 1.9. mittels seiner Langlöcher 241 längs des Stützteiles 1.8 nach oben oder unten verschiebbar ist.
An dem abgewinkelten Ende des 'Stützteiles 18 ist der.Trag; und Belastungsarm3 an einem.Bolzen- :
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20 hochschwenkbar gelagert. Der Trag- und ,Belastungsarm 3 besteht aus einem im wesentlichen kastenförmigen Gehäuse 21, -dessen' nach unten offener U-förmiger Querschnitt aus Fig. 3 erkennbar ist. Am hinteren Teil wird das Gehäuse 21 von einem Verriegelungsbügel 2 5 umfaßt, der mit Hilfe einer Blattfeder 26 nach vorn bzw. hinten zu schwenkbar ist. Die nach unten zu über den Tragarm 21 hinausragenden Enden, des Verriegelungsbügeis 25 sind durch eine Querleiste 27 verbunden, die in der Arbeitsstellung des Trag- und Belastungsarmes3 mit dem Widerlager 241 kraftschlüssig verbunden ist.
Der Ausgangsoberwalzen-Zwilling 29 ist mit seinem Achshals 291 in einem Sattel 37 mittels einer Feder 39 festgehalten. Der Sattel 37 sitzt an seinem Führungsarm 28, der, mittels eines U-förmigen Bügels 33 mit. einer Schraube 34 an den ortsfesten, in der Stütze 18 sitzenden Bolzen 20 angelenkt ist.
Die Befestigung des Sattels 37 am Führungsarm 28 geschieht mittels eines Nietes 38, der einen Federteller 36 auf der dem Sattel 37 entgegengesetzten Seite: festhält. Zwischen diesem Federteller 36 und einem diesem gegenüberliegenden und an der oberen Innenwand des Tragarmes 21 mittels eines oberen Nietes 40 befestigten Federteller 3 S erstrecken sich Schraubenfedern 22 und 23, die im Betriebszustand des 'Streckwerkes die Oberwälzen 29 gegen die Unterwalzen 11 anpressen.
Der obere Niet 40 hält an der Außenseite des.Gehäuses 21 eine Konsole 41. An die Konsole 41 ist ein Hebel 42 mittels eines Bolzens 43 angelenkt, derart, daß der Hebel 42, der im Betriebszustand längs der Oberseite des Tragarmes 21 nach hinten zu liegt, nach vorn umklappbar ist. Am Hebel 42 ist mittels eines Scharniers 44 ein Zugglied 45 angelenkt, durch dessen Öffnung 451 der Führungsarm ' 28 für den Ausgangswalzen-Zwilling hindurchgreift. Die übrigen drei Oberwalzen-Zwillinge 30, 31 und 32 sind in Sätteln 47 mittels ihrer Achshälse 301, 311, 321 durch Federn 39 festgehalten, wobei die Sättel 47 den Führungsarm 28 U-förmig umfassen, wie dies insbesondere aus Fig. 3 erkennbar ist. Die beiden Sättel für die -mittleren beiden Walzen-Zwillinge 30 und 31 sind an einem gemeinsamen mittleren Führungsarm 46 befestigt, während der Sattel 47 des Eingangsoberwalzen-Zwillings 32 an einem besonderen hinteren Führungsarm 52 angeordnet ist. Der gegenseitige Abstand der mittleren Oberwalzen-Zwillinge 30 und 31 ist nicht veränderlich und entspricht dem festgelegten Abstand der Unterwalzen 12 und Γ3, die, wie bereits erwähnt, beide in einem gemeinsamen Lagerschlitten 15 mit nicht veränderbarem Abstand angeordnet sind; In dem Tragarmgehäuse 21 sind zwei kastenförmige Einsätze 48 und 54 mit unten offenem, U-förmigem Querschnitt längs verschiebbar eingepaßt. Mit Hilfe von Schrauben 49 können diese Einsätze 48 und 54 relativ zum Tragarmgehäuse 21 festgelegt werden, wobei dann die Längskanten der seitlichen, vertikalen Schenkel der Einsätze 48 und 54 gegen die Innenflächen der nach innen umgebogenen Kanten 211 des Tragarmes 21 angepreßt werden, wie insbesondere aus Fig. 3 erkennbar ist. An der Oberseite des Mittel walzen- Führungsarmes 46 und an der Innenseite des Einsatzes 48 sind je zwei Federteller 63 befestigt, zwischen denen sieh je zwei Schraubenfedern 64 und 65 erstrecken. Durch die letzteren wird der Mittelwalzen-Führungsarm 46 mitsamt den mittleren Oberwalzen-Zwillingen 30 und 31 nach unten an die entsprechenden Unterwalzen 12 und 13 angepreßt.
Der Mittelwalzen-Führungsarm 46 ist an einen in einem besonderen Zwischenstück 51 befestigten Bolzen 50 angelenkt, wobei das Zwischenstück .51 seinerseits auf einem Bolzen 62 des vorderen Einsatzes 48 schwenkbar gelagert ist. Durch diese Anordnung soll erreicht werden, daß die beiden mittleren Oberwalzen 30 und 31 gleichmäßig gegen die mittleren Unterwalzen 12 und 13 angepreßt werden.
Der Sattel 47 des Eingangsoberwalzen-Zwillings 32 sitzt an einem Eingangswalzen-Führungsarm 52, der mit Hilfe eines Bolzens 53 an dem hinteren Einsatz 54 angelenkt ist. .Der Eingangswalzen-Führungsarm 52 weist dabei zwei obere Finger 522 und einen unteren mittleren Finger 521 auf, die den Bolzen 53 so umgreifen, daß an der Unterseite 'Spiel vorhanden ist; auf diese Weise kann sich der Eingangswalzen-Zwilling 32 achsparallel zu der E'ingangsunterwalze 14 einstellen.
Auf der dem Sattel 47 des Eingangswalzen-Führungsarmes 52 für den Eingangsoberwalzen-Zwilling gegenüberliegenden Seite dieses Führungsarmes ist ein Federteller 63 und diesem gegenüber an der Innenwand des hinteren Einsatzes 54 ein weiterer Federteller 63 befestigt, zwischen denen sich die Schraubenfedern 66 und 67 erstrecken. Mit Hilfe der letzteren wird der Eingangsoberwalzen-Zwilling 32 gegen die Eingangsunterwalze 14 angepreßt.
'Soll nun der gesamte Trag- und Belastungsarm 3 hochgeklappt werden (s. Fig. 2), so wird zuerst ,.der Hebel 42 so weit nach vorn geschwenkt, bis das Zugglied 45 an den Bolzen 43 anstößt. In dieser Lage hält sich der Hebel 42 durch die entsprechende Anordnung der Drehpunkte der Bolzen 43 und 44 selbst. ■ .-
Durch die Schwenkbewegung des Hebels 42 wird das Zugglied 45 im wesentlichen senkrecht zur Streckfeldebene verstellt und der das Zugglied 45 durchgreifende Führungsarm 28 angehoben, wodurch auch der Ausgangsoberwalzen-Zwilling 29 mit angehoben wird. Dabei werden zugleich die Belastungsfedern 22 und 23 zusammengepreßt, so- daß der Druck dieser Federn nunmehr durch das Zugglied 45 abgefangen wird.
Dabei kann es zweckmäßig sein, die Führungsarme 46 und 52 in einem solchen Abstand vom Führungsarm 28 anzuordnen, daß diese Führungsarme auf dem Führungsarm 28 nach Anheben des letzteren aufliegen. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß die Kraft sämtlicher Federn durch das Zugglied 45 mit Hilfe des Führungsarmes 28 abgefangen wird. Wenn die Kräfte der Federn derart vom Anschlagstück aufgenommen sind, kann die Verriegelung des Trag- und Belastungsarmes 3 leicht gelöst werden.
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Beim Herunterklappen des Trag- und Belastungsarmes 3 wird zuerst dieser mit Hilfe der Verriegelungselemente 24 und 25 verriegelt und erst dann durch Umlegen des Hebels 42 die Druckfedern 22, 23 bzw. 64, 65 bzw. 66, 67 zum Anpressen der Oberwalzen an die entsprechenden Unterwalzen , freigegeben, wodurch die Verriegelungselemente wieder kraftschlüssig verbunden werden.
Um Wickel zu entfernen, kann es in manchen Fällen genügen, wenn das Zugglied 45 nur so weit angehoben wird, bis der Ausgangsoberwalzen-. Zwilling 29 von der Ausgangsunterwalze 11 abgehoben ist. Der Hebel 42 braucht in diesem Falle nicht ganz nach vorn geschwenkt zu werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Zur Lagerung von Führungsarmen für die die Oberwalzen-Zwillinge an Spinnereimaschinen-Streckwerken mittig aufnehmenden Belastungssättel und deren Belastungsfedern geeigneter, beispielsweise kasten- oder U-förmiger, sich über die Oberwalzen erstreckender, um eine ortsfeste Achse hochschwenkbarer und im Betriebszustand an einem ortsfesten Widerlager verriegelbarer Trag- und Belastungsarm, wobei Führungsarme verschiedener Länge wenigstens vertikal schwenk -
    : bar im Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm gelagert sind, gekennzeichnet durch ein mit
    - einem längen, sich über sämtliche Oberwalzen erstreckenden Führungsarm (28) für den Be- : lastungssattel (37) des Ausgangsoberwalzen-Zwillings (29) in der Nähe des Sattels (37) verbundenes Zugglied (45), das mit seinem oberen Ende mit einem sich oben auf dem Oberwalzen-Tragarm abstützenden Bedienungshebel (42) verbunden ist, mit dessen Hilfe das Zugglied (45) und der Ausgangsoberwalzen-Fü)hrungsarm (28) gegen die Wirkung der auf die Belastungssättel (37 und 47) drückenden Belastungsfedern (22, 23 und 64 bis 67) derart anhebbar sind, daß sich das Zugglied (45) bei nicht betätigtem Bedienungshebel in seiner unteren, den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm
    (28) in seinen Bewegungen nicht hindernden Stellung, bei betätigtem Bedienungselement (42) dagegen in einer oberen, den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm (28) gegen die Wirkung, der auf die Belastungssättel (37 und 47) drückenden Belastungsfedern (22, 23 und 64 bis 67) anhebenden Stellung befindet, wodurch es möglich wird, ein am Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm (21) angeordnetes Verriegelungsglied (25, 26) von seinem ortsfesten Widerlager (24) zu lösen und den Tragarm (21) samt den Oberwalzen-Zwillingen (29 bis 32) hochzuschwenken.
  2. 2. Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugglied (45) mit seinem oberen Ende an einem am Oberwalzen-Tragarm (21) schwenkbar gelagerten Klapphebel (42) derart exzentrisch zu
    • dessen Schwenkachse (43) angelenkt ist, daß sich das Zugglied (45) bei eingeschwenktem Klapphebel (42) in seiner unteren, den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm (28) in seinen Bewegungen nicht hindernden Stellung, bei hochgestelltem Klapphebel (42) dagegen in seiner oberen, den Ausgangsoberwalzen-Führungsarm (28) festhaltenden Stellung befindet,
  3. 3. Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der irri hinteren Ende das Oberwalzen-Trag- und -Belastungsarmes (21) wenigstens vertikal ■ schwenkbar gelagerte· Ausgangsoberwalzen-Führungsarm (28) für den Belastungssattel (37) des Ausgangsoberwalzen-Zwillings (29) durch die übrigen Belastungssättel (47) des Oberwalzen-Tragarmes (21) hindurchgeführt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 338026, 813 821, 828493;
    schweizerische Patentschriften Nr. 223 924,
    900;
    belgische Patentschrift Nr. 498258; USA.-Patentschrift Nr. 2 246 474.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ® 609 710/216 11.56

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