DEST008731MA - - Google Patents
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Description
St 8731 V/84c
Die Erfindung betrifft einen Erdbohrer und insbesondere dieAusbildung der Bodenplatte an einem
. . Erdbohrer mit ein spiralförmiges Führungsblech bzw. eine Förderschnecke tragendem zentriertem
Schaft, der an tragbare Antriebsaggregate angeschlossen wird und zum Trockenbohren untiefer
Löcher im nicht zu harten Untergrund verwendet wird.
Es ist bereits bekannt, an der Bodenplatte solcher
ίο Erdbohrer die Bohrschneide im schiefen Winkel
nach unten vorstehend anzuordnen.
Da der Gegendruck beim Bohren von dieser Platte aufgenommen werden muß und die Platte
einen segmentartigen Ausschnitt hat, also keine volle Scheibe sein kann, mußte diese Platte bei den
bisher bekannten Bohrern verhältnismäßig stark ausgebildet werden, zumal sie durch den Bohrdruck
nicht nur in Umfangsrichtung, also tangential, sondern auch schief nach oben beansprucht wird.
Die Größe dieser Axialkomponente des Drucks schwankt außerordentlich. Trifft z. B. die Schneide
beim Drehen auf einen Stein, so wird sie an diesem hochgehoben und sucht so die Bodenplatte mit der
Schneide nach oben auszubiegen. Es ergeben sich dadurch beim Bohren Vibrationen der Bodenplatte,
die diese bei den bisher bekannten Bohrern dieser Art nur dann auszuhalten vermag, wenn sie entsprechend
stark ausgeführt ist.
Eine dicke Bodenplatte ist aber wegen des hohen spezifischen Gewichts des Stahls auch entsprechend
schwer. Das ist ein wesentlicher Nachteil, da solche Erdbohrer auf großen Strecken, z. B. von einem
Waldarbeiter, der stets mehrere Bohrer mit sich führen muß, getragen werden müssen. Demgegenüber
wird nach der Erfindung ein Erdbohrer mit verhältnismäßig dünner und leichter Bodenplatte
geschaffen, bei dem aber die Bodenplatte trotzdem den Bohrdruck ohne Verformung aufnehmen kann.
Die erforderliche Widerstandsfähigkeit und Steifigkeit
wird dadurch erreicht, daß die aus einem dünnen Blech bestehende' Bodenplatte über einen
Teilumfang durch ein keilförmiges Mantelblech mit dem unteren Gang des spiralförmigen Führungsbleohes
bzw. der Förderschnecke starr verbunden ist.
Durch diese Ausbildung ist die Platte nicht nur innen am Schaft, sondern auch am Umfang abgestützt,
und die Beanspruchung ist daher viel günstiger, so daß Vibrationen beim Bohren verhütet
werden. Dabei wird trotz des Mantelbleches ein Verstopfen des Bohrers verhindert, da die Erde nur
oberhalb des ersten Ganges des Führungsbleches bzw. der Förderschnecke gleiten muß.
Nach der Erfindung wird die Bodenplatte nur an einem Teil ihres Umfanges, etwa auf eine Bogenlänge
von 1200, gegen das spiralförmige Führungsblech durch ein keilförmiges Mantelblech versteift.
Diese Lösung ist einfach und billig, und es wird damit eine so weitgehende Versteifung erreicht,
daß die Bodenplatte aus dünnem Blech angefertigt werden kann.
Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Zeichnungen.
, Fig. ι zeigt einen Bohrer nach der Erfindung in
der Ansicht;
Fig. 2 zeigt den Schnitt nach der Linie A-A' der Fig. ι mit der Bodenplatte in Draufsicht.
Am Schaft ι des Bohrers ist das spiralförmige Führungsblech bzw. die Förderschnecke 2 in üblicher
Art angeschweißt. Eine Steckverbindung am oberen Schaftende mit dem Zapfen 3, der darin
eingedrehten Rille 4 und den Mitnehmernocken 5 dient zum Anschluß des Bohrers an die Spindel des
Antriebsaggregates. Die Bodenplatte 6 wird erfindungsgeimäß,
z. B. auf einen Umfang von 1200, durch das keilförmige Mantelblech 7 mit dem
Führungsblech 2 verbunden. und dadurch an ihrem Umfang eingespannt. Der Vorbohrer 8 sorgt in
bekannter Art für die Zentrierung. Die Verbindung des Mantelbleches 7 mit dem Führungsblech 2
und der Bodenplatte 6 erfolgt durch Verschweißung oder Hartlöten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Erdbohrer mit eine Förderschnecke tragendem zentriertem Schaft und am unteren Ende der Förderschnecke angeordneter, segmentartig ausgeschnittener Bodenplatte, an die austauschbare Schneiden nach unten vorstehend angeschraubt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einem dünnen Blech bestehende Bodenplatte (6) über einen Teilumfang durch ein keilförmiges Mantelblech (7) mit dem unteren Gang der Förderschnecke, z. B. durch Verschweißung, starr verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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