DEST007861MA - - Google Patents

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DEST007861MA
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BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 3. März 1954 Bekanntgemacht am 27. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf rotierende Unterdruck-Trommelfilter, deren Zellen in bezug auf die Drehrichtung der Trommel rückwärts gebogene Auslaßkanäle besitzen, welche an einem oder beiden Enden der Trommel münden.
Die bekannten Filter dieser Art besaßen drei nach hinten zu gebogene Kanäle, die senkrecht zur Trommelachse liegen. Derartige Kanäle können in zur Ac'hise senkrechten Ebenen zwischen Zelle und Auslaß nur einen Winkel von maximal I2O° haben.
■ Außerdem waren Unterdruck-Trommelfilter bekanntgeworden, die Röhren enthalten, die gerade verlaufen und zwei Umbiegungen haben.
Demgegenüber sind die erfindungsgemäßen Unterdruck-TrommelfUter dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßkanäle in Längsrichtung der Trommel in der Nähe der inneren Zellenwand entlang im wesentlichen in Schraubenlinie verlaufen.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Trommelfilters liegt vor allem darin, daß das Innere der Trommel ganz abgeschlossen wird. Die Trommel kann aus diesem Grunde aus wesentlich billigerem Material hergestellt werden als die bekannten oben geschilderten Trommeln mit den drei nach hinten zu gebogenen Kanälen, die senkrecht zur Trommelachse liegen. Auf Grund der schraubenlinienförmigen Ausbildung der Kanäle gemäß der Er-
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findung kann der Zentrumswinkel wesentlich größer ausgebildet werden. Dadurch erhält man eine größere Saughöhe.
Da die erfindungsgemäßen Kanäle mit der Siebfläche gleichachsig verlaufen, bildet das einströmende Siebwasser einen Wasserverschluß;, so daß eine Saugwirkung entsteht, kurz nachdem die Zelle ihre unterste Lage passiert hat. Außerdem geht der schraubenlinienförmige Kanal vom mittleren
ίο Teil der Zellen aus, wodurch ein gleichförmiges Saugen in den Zellen und eine gleichförmige Entleerung der Zellen erzielt wird.
Gemäß der Erfindung können die Auslaßkanäle durch die abgedichteten Stirnwände des Filters herausgeführt werden, wodurch der Hohlraum des Filters von der Flüssigkeit ganz abgeschlossen ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt einen Längsschnitt durch den erfindungsgemäßen Filter nach Linie I-I in Fig. 2;
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt nach der Linie H-II und nach der Linie III-III der Fig. i;
Fig. 3 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung in einem Längsschnitt nach der Linie V-V
der Fig. 4; . .
Fig. 4 zeigt dasselbe Ausführungsbeispiel im Schnitt nach der Linie IV-IV und der Mittellinie 10 in Fig. 3.
Die Trommel des Unterdruck-Filters nach Fig. 1 ist .mit einer Filterplatte 1 versehen, deren Stirnwände 2 auf einer Welle 3 angebracht sind. Die Zellen 4, die zwischen der Filterplatte 1 und den inneren Zellenwänden 11 gebildet werden, haben einen oder zwei Auslaßquerschnitte 5. Die Auslaßkanäle, von ,denen nur einer in der Zeichnung wiedergegeben ist, werden von Rohren 6 gebildet, die (in bezug auf die Drehrichtung) rückwärts gerichtet sind und schraubenförmig längs der inneren Zellenwände 11 in Längsrichtung der Trommel verlaufen und durch eine der Stirnwände 2 ausmünden. Um die Unterdruckwirkung zu vergrößern, ist an jedem Auslaßrohr eine Abschirmung 8 vorgesehen. Zur Sicherung dafür, daß der Auslaßkanal während seiner Aufwärtsbewegung mit Wasser gefüllt ist, ist an das Saugrohr 6 ein Luftrohr 7 angeschlossen, das durch die innere Zellenwand 11 ausmündet, wie dies bereits Gegenstand eines älteren Rechtes ist.
Dadurch, daß man die Ableitungskanäle aus den Stirnwänden herausführt, ist die Innenfläche der Trommel ganz von der Flüssigkeit abgeschlossen, so daß diese Seite des Gehäuses aus einem preiswerten Werkstoff, z. B. zusammengesetzten Platten, hergestellt werden kann, deren säurefester oder rostfreier Überzug nach der Seite der Flüssigkeit hin gerichtet ist.
Die Rohre können aus - einem säurefesten Stahl oder Metall bestehen. Es können aber auch armierte Schläuche aus Gummi oder einem gleichwertigen Werkstoff benutzt werden.
Die linke Seite der Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach Linie 11-11 in Figvi, und die rechte Seite zeigt einen Schnitt nach Linie IH-III.
Fig. 3 und 4 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem die Ableitungskanäle durch gegossene oder geschweißte Kanäle ersetzt sind.
Diese Kanäle 9 werden durch Zwischenwände 12 zwischen der inneren Zellenwand 11 und einer inneren Kanalwand 13 gebildet. Die Kanäle verlaufen schraubenförmig, ausgehend vom Auslaßquerschnitt S bis nahe dem einen Ende der Filtertrommel. Die Mittellinie ι ο deutet ihren Verlauf an. Bei dieser Ausführungsform ist das Ende der Trommel offen. Diese ist durch Arme 14 gehalten, während die andere Stirnwand 15 geschlossen sein kann. Auch hier ist der Ableitungskanal mit einem Luiftrohr 7 verbunden.
Die innere Kanalwand 13 ist zwecks Abdichtung kegelig, und diese Ausführung macht einen Gummiüberzug der Kanäle und der Kegelfläcben möglich. Aber die Trennwände können ebensogut an der inneren Kanalwand angebracht sein, während das. Zellengehäuse schwachkegelig ist.
In Fig. 4 zeigt die rechte Seite einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3, während die linke Seite einen Schnitt längs, der strichpunktierten Linie 10 wiedergibt, welche die Mittellinie des Auslaßkanals bildet.
Die in Fig. 1 Und 2 dargestellten Ableitungskanäle müssen nicht kreisrund sein. Es kann vorteilhaft sein, gegossene oder geschweißte Vierkantrohre zu verwenden. Die Rohre oder Kanäle sollen vorzugsweise schraubenförmig ausgebildet sein. Sie können jedoch einfache Zwischenwände erhalten, die in anderer Krümmung gebogen sind, jedoch ebenfalls schraubenförmig verlaufen.
Als Vorteile einer Verwirklichung der Erfindung sind unter anderem zu nennen, daß der Auslaß einen größeren Querschnitt haben kann als die Kanäle, daß. alle Zellen gleichermaßen leicht entleert werden und daß die Luft zufolge der Neigung der Kanäle leichter einströmt, während gleichzeitig die Flüssigkeit leichter abströmt, wenn das Auslaßende des Kanals sich über dem Flüssigkeitsspiegel befindet. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß der Wasserauslaß aus den Kanälen vom Trommelende her sichtbar ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    ι . Rotierendes Unterdruck-Trommelfilter, dessen Zellen in bezug auf die Drehrichtung der Trommel rückwärts gebogene Auislaßkanäle besitzen, welche an einem oder beiden Enden der Trommel münden, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßkanäle in Längsrichtung der Trommel in der Nähe der inneren Zellenwand entlang im wesentlichen in Schraubenlinie verlaufen.
  2. 2.. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßkanäle durch die abgedichteten Stirnwände des Filters herausgeführt sind, wodurch der Hohlraum des Filters von der Flüssigkeit ganz abgeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, 'daß die Auslaßkanäle
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    von Trennwänden gebildet werden, die zwischen der inneren Zellenwand und einer inneren Kanalwand angeordnet sind und im wesentlichen schraubenförmig nach der Stirnwand des Filters hin verlaufen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände an der inneren Zellenwand angebracht sind und gegen die innere Kanalwand abdichten, die eine kegelige Gestalt hat.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwände an der inneren Kanalwand angiebracht sind und gegen die innere Zellen wand abdichten, die schwachkegelig geformt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Filterzellen zwei Auslaßquersehnitte besitzen, vom denen die Kanäle nach der einen und anderen Stirnseite des Filters hin verlaufen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nt. 929787;
    deutsche Patentanmeldung An 021 IVb / 12 d.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    > 609 620/295 9.56

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