DEST006019MA - - Google Patents

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DEST006019MA
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Februar 1953 Bekanntgemacht am 20. September 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Viertaktbrennkraftmaschine mit Kurbelgehäusepumpe und je zwei mit der Kurbelgehäusepumpe zusammenwirkenden Zylindern, bei der die Kolben beider Zylinder zugleich den oberen bzw. den unteren Totpunkt erreichen und das angesaugte Gemisch wechselweise dem jeweils zu füllenden Zylinder zugeleitet wird.
Es sind Brennkraftmaschinen in Ausführungen
to verschiedener Art bekannt, bei welchen das Brennstoffgemisch durch das Kurbelgehäuse geleitet wird. Die Gemischzuführung durch das Kurbelgehäuse ist zur Kühlung des Kurbelraumes des Motortriebwerks vorteilhaft und läßt eine Steigerung des Verdichtungsverhältnisses zu, wodurch eine weitere Leistungssteigerung des Motors erreicht .wird. Diese für Zweitaktmotoren vielfach verwendete Gemischzuführung zum Verbrennungsraum ist auch schon bei Viertaktmotoren angewendet worden, wobei die Aufladung durch Kurbelgehäusepumpen erfolgt. Andere Motoren, bei denen der Ansaugstrom über einen von der Kurbelwelle aus gesteuerten Drehschieber dem Kurbelraum zugeleitet wird, besitzen eine Gemischzuführung durch den hohlen Kurbelzapfen zu einem bei jeder Umdrehung einmal sich öffnenden Ansaugventil. Derartige Ansaugverfahren ergeben Füllungsverluste und damit geringere Motorleistungen. Wie-
609 619/221

Claims (1)

  1. St 6019Ia/46a9
    der andere Viertaktbrenrikraftmaschinen steuern das Gasgemisch durch Drehschieber zum Kurbelraum in Verbindung mit einer Steuerung durch die untere Kolbenkante. Auch in diesem Falle treten erhebliche Füllungsverluste ein. Schließlich ist eine Steuerung des Gasstromes zum Kurbelraum durch an der Nockenwelle angeordnete Drehschieber bei Viertaktbrennn'kraftmaschirien bekannt, bei der das Kurbelgehäuseinnere für je zwei Zylinder
    ίο derart vereint ist, daß beide Kolben zusammen das Brennstoffgemisch in den Kurbelraum ansaugen. Beim Herabgehen der Kolben in den unteren Totpunkt wird dann das angesaugte doppelte Hubvolumen jeweils dem einen oder dem anderen Zylinder zugeleitet. Der Drehschieber ist dabei mit der Nockenwelle vereinigt. :
    Erfindungsgemäß, wird bei einer solchen Viertaktbrennkraftmaschine der Einlaß in das Kurbelgehäuse durch zwei Drehschieber gesteuert, die an den beiden Enden der Nockenwelle liegen, wobei das frische Gemisch durch einen Einlaßkanal in die Nockenwellenkammer geleitet wird.
    In der Zeichnung ist in schematischen Darstellungen in
    Fig. ι das geöffnete Kurbelgehäuse sowie ein Schnitt durch einen Zylinder gezeigt, wobei die Ansaugkanäle 1 und 2 und der Überströmkanal 7 zum besseren Verständnis, im Gegensatz zu Fig..2, in den Schnitt verlegt wurden;
    Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf die Zylindersitzfläche des Kurbelgehäuses mit einem Teilhorizontalschnitt, der durch die Mitte der Nockenwellenkammer gelegt ist.
    Der Arbeitsvorgang ist folgender: Das Gasgemisch tritt durch den im Zylinder befindlichen Ansaugkanal 1 (Fig. 1) durch die im Kurbelgehäuse befindliche Zuleitung 2 in die Nockenwellenkammer 3. Die Nockenwelle 4, die für den Zweizylindermotor mit vier Nocken ausgerüstet ist, trägt an ihren beiden Enden die Drehschieber^ und 4b (Fig. 2). Die Nockenwelle befindet sich also in ihrer gesamten Länge und mit ihren Ventilstößeldruckstellen im Ansaugstrom. Die Drehschieber \a und 4b besitzen in ihrem runden Schieberkörper Ausfräsungen 5fl, 5&, 5C ,5rf, wodurch jeweils bei einer Nockenwellenumdrehung zweimal eine Verbindung zwischen der Nockenwellenkammer 3 und dem Kurbelgehäuseinneren hergestellt wird. Zu diesem Zweck befinden sich im Kurbelgehäuse die Schlitze 6a und 66 (Fig. 2)..Die beiden gleichzeitig aufwärts gehenden Kolben saugen im Kurbelgehäuseinneren über die vorgeschilderten gesteuerten Durchgangsquerschnitte das Brennstoffgemisch an. Beim Abwärtsgang der Kolben, bei welchem Arbeitstakt die Schlitze 6a und 6b durch die Drehschieber geschlossen sind, öffnet sich ein Einlaßventil, und der betreffende Kolben saugt das Gasgemisch an. Gleichzeitig wird aber auch das im Kurbelgehäuseinneren befindliche Gemisch durch den Überströmkanal 7 in den Verbrennungsraum 8 gedrückt. Hierdurch wird eine gute Durchspülung de.s Verbrennungsraumes ermöglicht und eine relativ hohe Überladung erreicht, wobei andererseits damit gleichzeitig eine Wärmeabfuhr aus dem Kurbelgehäuseinneren verbunden ist. Durch diesen Arbeitsvorgang ist bei Verwendung von einem Benzin-Öl-Gemisch eine geringere Dosierung des Öles gegenüber dem bisher üblichen möglich, da das an die Zylinderwände gelangende Öl nur bei jedem zweiten Kolbenhub verbrannt wird. Die Zylinderwände werden auf der gesamten Lauffläche gleichmäßig mit Öl benetzt, im Gegensatz zu dem bei Zweitaktmotoren befindlichen Zylinderstreifen, der sich auf der Auslaßschlitzseite befindet und durch den Verbrennungsvorgang stets relativ trocken gehalten wird. Auch sämtliche im Kurbelgehäuse befindlichen Steuerungsteile werden durch das Benzin-Öl-Gemisch reichlich mit Schmiermittel versorgt.
    Ebenso ist die Schmierung von Triebwerk und Steuerungsmechanismus in bekannter Weise durch eine Ölpumpe möglich. In diesem Falle wird zum Betrieb reines Brennstoff-Luft-Gemisch verwendet und das überschüssige Öl nach dem Trockensumpfschmiersystem wieder abgesaugt und in den Ölbehälter zurückgepumpt.
    PATIiNTAXS PRUCII
    Viertaktbrennkraftmaschine mit zwei Zylindern und Kurbelgehäusepumpe, bei der die Kolben beider Zylinder zugleich den oberen bzw. den unteren Totpunkt erreichen und das angesaugte Gemisch dem jeweils zu füllenden Zylinder zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß in das gemeinsame Kurbelgehäuse durch zwei Drehschieber (4fl, 4b) gesteuert wird, die an den beiden Enden der Nockenwelle (4) liegen und in an sich bekannter Weise mit der Nockenwelle (4) vereinigt sind, und daß das frische Gemisch durch einen Einlaßkanal (2) in die Nockenwellenkammer (3). geleitet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 734 142;
    schweizerische Patentschrift Nr. 154282;
    britische Patentschrift Nr. 680 357.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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