DEST005088MA - - Google Patents
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Description
St 5088 Ib/87 b
Gegenstand d'er Erfindung ist: eine Vorschubvorrichtung für Preßlufthandwerkzeuge, insbesondere
für Bohr- und Spatenhämmer, die am Arbeitszylinder mittels Schellen befestigt ist. Die Erfindung
besteht darin, daß die Vorrichtung als steigbügelartige Fußstütze ausgebildet ist. Hierdurch
wird bewirkt, daß der Arbeiter die Vibrationen, des Preßluftwerkzeuges nicht dauernd mit Armen und
Händen aufnehmen muß und daher nicht so leicht
to ermüdet, wodurch, die Arbeitsleistung erleichtert
und gesteigert wird. Durch das auf die Vorrichtung wirkende Körpergewicht findet ebenfalls eline gesteigerte
Arbeitsleistung statt, da die Vorrichtung mit größerer Kraft gegen das Arbedtsgut angedrückt
werden kann.
Die bisherigen Preßlufthämmer waren SO' ausgebildet,
daß die Rückschläge allein mit den, Armen und mit dem Oberkörper abgefangen werden mußten
und infolgedessön eine Ermüdung des Arbeiters oft sehr schnell eintrat. Diese Nachteile werden
durch die vorliegende Erfindung weitgehend behoben.
Das Handwerkzeug als solches, · beispielsweise ein Bohrhammer, bleibt hierbei im wesentlichen
unverändert. Die erfindungs gern äße Vorrichtung ist äußerst einfach und kann gegebenenfalls auch
an bereits vorhandenen Werkzeugen angebracht werden. An der Vorrichtung kann eine Zahnstange
angebracht sein, die durch Schellen am Zylinder gehalten wird. Diese Stange kann gleichzeitig als
Führung für die Fußstütze dienen, die an dieser Stange entlang gleitet. Am oberen Teil des Bügels
kann ein Querstück angeordnet, werden mit einer Feder und einem Rasterknopf, so daß der Bügel
bequem mit dem Fuß höhergezogen, werden kann und hierbei selbsttätig einrastet. Das ist: z. B. erforderlich,
wenn ein Werkzeug tiefer eingedrückt werden soll. In. dem Fußbügel ist zweckmäßig eine
rauhe Auflage, beispielsweise eine starke Gummilage1,
angebracht.
Es sind zwar bereits Stützen für den Fuß des Arbeiters bei Preßluftwerkzeugen bekannt. Diese
dienen aber nicht dazu, um mit dem Fuß eine Vor-Schubkraft auf das Preßlufthandwerkzeug auszuüben.
In"der Zeichnung ist die Erfindung — an Hand '
eines Spatenhammers — näher-erläutert.
Abb. ι ist eine Vorderansicht, ,'
Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine Teilansicht der an der Fußstütze an- 5c
gebrachten Zahnstange mit Rasterknopf, und
Abb. 4 zeigt die Benutzung des erfindungsgemäßen Spatens.
ι ist der Spaten mit Stiel 2, der Preßluftzylinder
ist mit 3, die Handgriffe mit 4 und der Einschalthebel mit 5 bezeichnet. Die Fußstütze 6 ist. mit
Schellen7 und. 8 am Preßluftzylinder fest verankert.
9 ist eine Zahnstange, in die der Knopf 10 zur
Höhenverstellung der Stütze eingerastet werden kann. Der Fuß wird . auf den zweckmäßig als
Polster ausgebildeten Verbindungsteil 11 aufgesetzt.
An Stelle eines Spatens können natürlich, auch ein Bohrer oder ein Nietdöpper bzw. andere Werkzeuge
eingesetzt werden.
Claims (3)
1. Vorschubvorrichtung für Preßlufthandwerkzeuge, insbesondere für Bohr- und. Spatenhämmer,
die mittels zweier Schellen arnArbeits-
"" zylinder des Hammers gehaltert sind;, dadurch
gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung als steigbügelartig geformte Fußstütze (6, 11)
ausgebildet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußstütze über eine Zahnstange (9) mittels eines Rasterknopfs (10)
höhenverstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Fußstütze mit einem weichen Polster (11) zur Milderung der
vom Fuß aufzunehmenden Stöße ausgestattet ist.
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