DEST002614MA - Verfahren zum Auskleiden der Innenwandungen von Gießformen - Google Patents

Verfahren zum Auskleiden der Innenwandungen von Gießformen

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DEST002614MA
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Germany
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lining
coating
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casting molds
wall
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Expired
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English (en)
Inventor
Werner Dipl.-Ing. Düsseldorf Martin
Original Assignee
Stahl- und Röhrenwerk Reisholz AG, Düsseldorf-Reisholz
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Auskleiden der Innenwandungen von Gießformen, insbesondere von Stahlwerkskokillen, mit einem Lacküberzug zur Verbesserung der Oberflächenbeschaffenheit der Innenwandungen und zur Verhütung von Oberflächenfehlern auf den Gußstücken.
Es ist bekannt, zur Herstellung solcher Lacküberzüge flüssige Lackierungsmittel zu verwenden, die aus einem flüchtigen organischen Lösungsmittel und einem darin aufgelösten Grundstoff bestehen. Das Aufbringen auf die Innenwandung der Gießformen erfolgt von Hand oder mechanisch durch Spritzen oder Versprühen.
Die Verwendung dieser bekannten Lackierungsmittel weist eine Reihe von Mängeln und Nachteilen auf. Der wesentlichste Nachteil liegt darin, daß das verhältnismäßig teure Lösungsmittel nach dem Aufbringen des Lackierungsmittels auf die Gießform durch Verdampfen nutzlos verloren geht und nicht nur die Lackierung beträchtlich verteuert, sondern auch eine gesundheitliche Gefährdung des Bedienungspersonals und eine mögliche Brand- und Explosionsgefahr für den Betrieb hervorruft. Außerdem ist beim Spritzen und Versprühen des Lackierungsmittels der spezifische Verbrauch verhältnismäßig hoch, die Arbeitsweise umständlich und der Arbeitserfolg nicht immer gesichert.
Diese Nachteile werden vermieden, wenn man gemäß der Erfindung beim Auskleiden der Innenwandungen von Gießformen mit einem Lacküberzug so verfährt, daß man auf die heiße Innenwandung der Gießform feste staubförmige Lackierungsmittel aufbringt, die auf der heißen Innenwand zum Schmelzen oder Erweichen kommen und dadurch einen haftenden Überzug bilden.
Die dazu verwendbaren Lackierungsmittel können dieselben sein, die als Grundstoffe für flüssige Lackierungsmittel dienen, wie z.B. Bitumen, Teererzeugnisse oder Harze. Erforderlich ist, daß sie bei der Temperatur der Innenwand schmelzen oder erweichen und einen haftenden Überzug bilden. Durch Abstimmen der Wandtemperatur der Gießform auf den Schmelz- oder Erweichungspunkt des Lackierungsmittels ist man in der Lage, den Abkühlungsgrad der Gießformen und die Wahl der Lackierungsmittel in weiten Grenzen zu ändern.
Zur Gütesteigerung des Lacküberzuges kann man den staubförmigen, schmelz- und erweichbaren Lackierungsmitteln geeignete nichtschmelzbare oder nichterweichbare Feststoffe, wie z.B. Ruß, Graphit oder Aluminium, ebenfalls in Staubform zumischen. Die Mischung muß jedoch auf der heißen Formwand eine zusammenfliessende Schmelze bilden.
Das Aufbringen der festen staubförmigen Lackierungsmittel auf die Innenwand der Gießform erfolgt zweckmäßig durch Aufblasen mittels eines Gebläses. Dabei kann das Lackierungsmittel kalt oder vorgewärmt durch einen kalten oder vorgewärmten Luft-, Dampf- oder Gasstrom aufgeblasen werden.
Die Vorteile des Verfahrens nach der vorliegenden Erfindung bestehen vor allem in einer wesentlichen Ersparnis an Lackierungsmittel und gefahrlosen einfachen Arbeitsweise.

Claims (2)

1.) Verfahren zum Auskleiden der Innenwandungen von Gießformen, insbesondere von Stahlwerkskokillen, mit einem Lacküberzug, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die heiße Innenwandung der Gießform feste staubförmige Lackierungsmittel aufbringt, die auf der heißen Innenwand zum Schmelzen oder Erweichen kommen.
2.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man den staubförmigen, schmelz- oder erweichbaren Lackierungsmitteln zur Verbesserung der Eigenschaften des Lacküberzuges, nichtschmelzbare oder nichterweichbare staubförmige Feststoffe beimischt.

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