DEST002127MA - Schlauchbehälter, insbesondere für Straßentankwagen - Google Patents

Schlauchbehälter, insbesondere für Straßentankwagen

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DEST002127MA
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DE
Germany
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container
tank
hoses
fittings
hose
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Werner Sievers
Original Assignee
Ad. Strüver Aggregatebau, Hamburg
Publication date

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Behälter zur Unterbringung von Schläuchen, die insbes. bei Straßentankwagen für das Auf- und Abfüllen flüssiger Stoffe, z.B. Benzin mitgeführt werden.
Für das Umfüllen flüssiger Stoffe zwischen Flüssigkeitsbehältern, von denen der eine beispielsweise ortsbeweglich, auf einem Eisenbahnfahrgestell oder einem Kraftfahrzeugfahrgestell aufgebaut, als Eisenbahn- oder Straßentankwagen verwendet wird, werden ein oder mehrere Schläuche benötigt.
Bei feuergefährlichen Stoffen müssen, gemäß den Vorschriften, außerdem zum Ausgleich der über den Flüssigkeitsspiegeln der Flüssigkeitsbehälter befindlichen Gase ein oder mehrere Gaspendelschläuche verwendet werden. Insbesondere bei den Straßentankwagen werden diese Schläuche im Fahrzeug aufbewahrt und während der Fahrt mitgeführt. Bisher wurden zur Unterbringung dieser Schläuche an den Seiten des Flüssigkeitsbehälters, des Tanks, besondere Kästen vorgesehen oder sie wurden von einem Ende des Tanks aus über diesen in einen besonders breit gehaltenen Dom eingeschoben. Diese Anbauten sind einmal nachteilig für das gefällige Aussehen der Fahrzeuge, zum anderen ist ihre Anordnung unzweckmässig.
Da die Abfüllarmaturen, an die die Schläuche angeschlossen werden, sich größtenteils an der Unterseite an einem Ende des Tanks befinden, müssen die Schläuche entweder um den Wagen herumgetragen oder aber nach oben gehoben werden. Außerdem müssen beide Enden der Schläuche gleichzeitig sowohl am Tankwagen als auch an dem anderen Flüssigkeitsbehälter, in der Regel einem Erdtank, gelöst werden.
Infolge ihrer Länge ist es oft dem einen Bedienungsmann nicht möglich, eine Berührung eines der Enden mit dem Erdboden und damit eine Verschmutzung zu vermeiden. Beim Verstauen oberhalb des Tanks kommt er mit auslaufenden Flüssigkeitsresten in Berührung.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäß beseitigt, indem die Schläuche in Rohren innerhalb oder unterhalb des Tanks beziehungsweise bei Rohrrahmenfahrgestellen innerhalb des Hohlraumes der Fahrgestellträger in bequemer Bedienungshöhe untergebracht werden. Die Rohre können kreisrunden Querschnitt sowie jedes andere Hohlprofil haben. Bei Unterbringung innerhalb des Tanks kann das Profil der Rohre derart ausgebildet werden, daß sie als Aussteifung oder als Schwallbleche verwendet werden können.
Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß bei freier Gestaltungsmöglichkeit des Fahrzeugprofils die Schläuche am Armaturenschrank, nämlich dort zur Verfügung stehen, wo sie gebraucht werden. Sie können beispielsweise nach Beendigung der Zapfung und nach Lösen der Befestigung am Wagen mit diesem Ende sofort in den Behälter zur Unterbringung eingeführt und nach Lösen am Erdtank mit dem anderen Ende eingeschoben werden, ohne daß ein Schlauchende frei beweglich ist.
Durch den gewöhnlich verschließbaren Armaturenschrank sind sie diebstahlsicher verwahrt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird der Schlauchbehälter vor Abnutzung und Durchscheuern durch volle oder teilweise Auskleidung mit Werkstoffen größerer Festigkeit, z.B. mit Stahl oder Kunststoff geschützt.
Ferner ist der Schlauchbehälter z.B. durch Offenlassen einer Stirnseite oder durch besondere Ansaug- oder Einström-Einrichtungen zur Luftführung für die Belüftung der zwischen Tank und Verkleidung liegenden Hohlräume oder des Armaturenschrankes eingerichtet.
Durch den Schlauchbehälter können Betätigungsorgane oder Gestänge zur Bedienung von Pumpen, Ventilen oder sonstiger Armaturen, z.B. eine Notreißleine geführt oder darin gelagert werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung vereinfacht beispielsweise dargestellt.
In dem Behälter a befinden sich zur Aufnahme der Schläuche 2 Rohre b, die an einem Ende im Armaturenschrank c enden. Die Rohre b sind durch Zwischenwände d, die als Schwallwände dienen, verbunden. Der Tank ruht auf einem Rohrrahmenfahrgestell, dessen Träger e und f ebenfalls zur Aufnahme von Schläuchen benutzt werden können und hier beispielsweise mit rundem und quadratischem Querschnitt gezeichnet worden sind.

Claims (4)

1. Schlauchbehälter, insbesondere für Straßentankwagen, zur Aufnahme von Abfüll- oder Gaspendelschläuchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter innerhalb oder unterhalb des Tanks angeordnet ist und aus besonderen Hohlprofilen, z.B. eingeschweißten Rohren, hohlen Schwallblechen oder aus dem Hohlprofil des Fahrgestellträgers gebildet wird.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter durch Auskleidungen, z.B. aus Stahl oder Kunststoff, vor Abnutzung geschützt wird.
3. Behälter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß er zur Belüftung von Verkleidung oder Armaturenschrank eingerichtet ist.
4. Behälter nach Anspruch 1 bis 3 gekennzeichnet durch eine solche Ausbildung, daß in ihm Betätigungsorgane oder Gestänge, z.B. eine Notreißleine für Tankarmaturen, aufgenommen werden können.

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