DEST000786MA - Verbesserungen an Übertragungsgetrieben um Hilfseinrichtungen an Eisenbahnfahrzeugen anzutreiben - Google Patents

Verbesserungen an Übertragungsgetrieben um Hilfseinrichtungen an Eisenbahnfahrzeugen anzutreiben

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DEST000786MA
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J. Stone & Company Limited, London
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen an Übertragungsgetrieben, bei denen ein Generator oder eine ähnliche Hilfsmaschine, die aufgehängt ist oder in anderer Weise am Boden oder Unterrahmen oder an einem Fahrgestell eines Eisenbahnwagens befestigt ist, von einer Laufachse des Fahrzeuges vorzugsweise durch eine Welle, die sich längs zu dem Fahrzeug erstreckt, angetrieben wird, und zwar von einem Getriebegehäuse aus sich erstreckend, das ein Antriebsgetrieberad enthält, welches mit der Achse vermittels nicht starrer Kupplungsmittel in Eingriffsverbindung steht.
Es ist schon vorgeschlagen worden, einen Generator von dem Ende einer Laufachse über Schräg- oder Schneckenräder anzutreiben. Die Abnahme eines Generatorantriebes von einem Achsende ergibt vorteilhafte Merkmale, jedoch ist es schwierig, dieses in einer praktischen und sparsamen Art auszuführen, wegen der grossen Verschiedenheit der verschiedenen Achsgehäuse und anderer Achsenendanordnungen, die im üblichen Gebrauch bei Eisenbahnen sind, bei welchen der Antrieb angewendet sein mag. Ein besonderer Gegenstand der Erfindung liegt in der Anordnung eines Getriebes, das tatsächlich für eine Anzahl solcher verschiedener Ausbildungen mit einem Minimum an Anpassmitteln angewandt werden kann, insbesondere mit einem Minimum an Störungen in Bezug zur Achse. Auch ist es geeignet beachtliche Kräfte zu übertragen.
Bei dem Übertragungsgetriebe nach der Erfindung ist das Getriebegehäuse am Achsenende aussen an der Aussenseite des Rades vorgesehen, und das Treibgetrieberad steht mit dem Achsenende oder Rad in Eingriffsverbindung, und zwar über eine Verlängerung, die starr mit dem Achsenende oder Rad verbunden ist und in das Getrieberad hineinragt, mit dem es mittels nicht starrer Kupplungsmittel innerhalb des besagten Getrieberades in Verbindung steht. Die Kupplungsmittel gestatten einige Nachgiebigkeit bzw. radiale Bewegungsfreiheit oder radiale und axiale Bewegungsfreiheit zwischen der Achse und dem Treibgetrieberad.
Diese Anordnung, bei der die Relativbewegung lediglich zwischen der Verlängerung und der Innenseite des Getrieberades vorgesehen ist, hat den Vorteil, dass beachtliche Freiheit in Bezug zu den radialen und axialen Abmessungen geboten wird, um ein solches Getriebe zur Übertragung der Kräfte zu bemessen, die beispielsweise bei einem Zuglichtgenerator erforderlich sind. Eine angemessene Anordnung für die Übertragung einer beträchtlichen Kraft kann sogar für den Fall vorgesehen werden, wenn für
Relativ-Axialbewegung oder ein "Schwimmen" der Achse in Bezug zu dem Getrieberad Sorge getragen wird.
Die Kupplungsmittel umfassen vorteilhafterweise entweder eine Form einer Universalkupplung, die sowohl relative, axiale als auch radiale Bewegung gestattet oder eine Kupplungshülse aus zusammengepressten nachgiebigem Material. Die erste Anordnung ist besonders anwendbar für Fälle, in denen sie auf einer Verlängerung der Achse oder der Radnabe befestigt ist. Das Antriebsgetrieberad ist vorzugsweise das Schneckenrad eines Schneckengetriebes, das in dem Getriebekasten gelagert ist, das kann aber auch ein Schrägzahnrad sein.
Verschiedene Anordnungen für die Ausführung der Erfindung werden beispielsweise in den beiliegenden Zeichnungen wiedergegeben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Treibanordnung,
Fig. 2 eine Draufsicht nach Fig. 1 teils im Schnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt gemäss Linie III - III in Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer zweiten Anordnung,
Fig. 5 einen horizontalen Schnitt hierdurch,
Fig. 6 eine Draufsicht teils im Schnitt einer dritten Anordnung und
Fig. 7 eine ähnliche Ansicht einer vierten Anordnung.
Gemäss Fig. 1 - 3 ist die dargestellte Anordnung insbesondere zum Antrieb eines Generators von einem Achsende 1 aus entwickelt, der am Unterrahmen 3 eines Eisenbahnwagens angeordnet ist und dessen Welle 4 sich längs zu dem Wagen erstreckt. Das Zwischengetriebe kann in bekannter Weise eine teleskopische Welle 5 mit Universalgelenken 6 nahe ihren Enden und eine automatische Zentrifugalkupplung 7 zwischen ihr und der Generatorwelle 4 umfassen.
Wenn, wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, das Wellenende in einem Achsgehäuse 8 läuft, so kann ein Getriebegehäuse direkt an dem Achsgehäuse angesetzt sein. Das dargestellte Getriebegehäuse umfasst eine Grundplatte 9, die mit der Stirnfläche des Achsgehäuses anstelle eines Deckels verbolzt sein kann. Eine solche Platte ist in etwa mit einer auswärtsgerichteten Lippe 10 versehen, um sie in der Öffnung im Achsgehäuse zu befestigen. Der Rest des Getriebekastens, mit Ausnahme der Endplatten 11, hat geeigneter Weise die Form eines einstückigen Deckels 12 und ist an der Grundplatte 9 mit Flanschen 13 befestigt und verbolzt. Das Getriebe umfasst ein Schneckenrad 14, das mit einer axial sich erstreckenden Hohlnabe 15 in Kugellagern 16 montiert ist, die von der Grundplatte 9 und dem Deckel 12 getragen werden, und zwar bei nach innen sich erstreckenden Zapfen 17 und 18. Ein Ölverschluss 19 ist auf der Seite nach dem Achsgehäuse 8 zu vorgesehen. Das Schneckenrad 14 treibt eine Schnecke (nicht dargestellt), die in dem unteren Teil des Getriebekastens eingebaut ist und auf einer Welle 20 montiert ist, die Lager in dem Kasten aufweist und an einer Endplatte 11 ausgeführt ist (gegebenenfalls an beiden Enden, wenn erforderlich). Sie ist mittels des angrenzenden Gelenkes 6 mit der teleskopischen Welle 5 verbunden.
Zur wirksamen Verbindung des Schneckenrades 14 mit der
Achse ist eine Axialverlängerung 21 am Achsenende 1 mittels eines Flansches 22 und entsprechender Schrauben bewirkt. Diese Verlängerung 21 ragt in das Innere der Schneckenradnabe 15. Sie hat abgeflachten rechteckigen Querschnitt (Fig. 3) und greift in axial und radial gleitbarer Weise in einen gleichen Durchmesser aufweisenden Schlitz 23 in einem kreuzförmigen Zwischenkupplungskörper 24. Arme 25 dieses Körpers, die im rechten Winkel zu der Aussparung 23 verlaufen, greifen in axial und radial gleitbarer Weise in gleichdurchmesserartig angeordnete Aussparungen 26 innerhalb der Radnabe 15. Eine derartige Kupplung wird einen beständigen Antrieb übertragen, jedoch gestattet sie eine ausreichende Freiheit an Relativbewegung in axialer und radialer Weise zwischen der Achse 1 und dem Schneckenrad 14.
In Fällen wie in den Fig. 4 und 5 wiedergegeben, ist ein Laufrad 30 am äussersten Ende der Achse vorgesehen, beispielsweise wenn die Radnabe auf einer Todachse läuft, dann kann ein identisches oder ein sehr ähnliches Achsgehäuse 9', 12' verwandt werden, aber eine unterschiedliche Kupplungsform ist vorzugsweise anzuwenden. Ein Stumpf 31 erstreckt sich vom Rad 30 mittels eines schüsselförmigen Gliedes 32, das an der Radnabe 33 befestigt ist. Dieser Stumpf 31 erstreckt sich in das Innere der Schneckenradnabe, wie in Fig. 2 vorgesehen, oder in das Innere der Nabe 34 eines Schrägzahnrades 35, wie in Fig. 5 wiedergegeben. Die Kupplung mit der Nabe erfolgt vermittels einer dicken Gummihülse 36. Diese Hülse 36 wird in den Ringraum zwischen dem Stumpf 31 und der Nabe 34 vermittels einer geflanschten und geschulterten Kappe 37 zusammengedrückt, die auf einem reduzierten Endteil 38 des Stumpfes geführt und zur Verhinderung von Relativdrehung durch einen Keil 39 verkeilt ist. Die Kappe 37 wird in die Nabe 34 gedrückt, um die Hülse 36 zusammenzudrücken, und zwar vermittels einer Mutter 40, die auf dem weiter verminderten äussersten Ende des Stützenteiles 38 aufgeschraubt ist. Zur Vermeidung einer vollständigen Unterbrechung des Antriebs für den Fall, dass die Hülse 36 zum Ausfall kommt, können freie zwischengreifende Elemente 41, 42 oder Halterungen vorgesehen sein, und zwar an den angrenzenden Kanten der Hülse 34 und der Kappe 37. Üblicherweise überträgt jedoch die zusammengedrückte Hülse 36 den Antrieb.
Die Welle 20' des angetriebenen Schrägzahnrades 43 läuft in Lagern 44 in einem schmal geflanschten Gehäuse 45, das an einem Ende des Getriebegehäuses befestigt ist. Ölabschlüsse sind bei 10 vorgesehen.
Da gemäss dieser Anordnung das Getriebegehäuse sich an keinem festen Teil befindet, ist ein Reaktionsglied vorgesehen, um seine Drehung zu verhindern. Dieses kann in einfacher Weise einen Hebel 46 umfassen, der am Getriebegehäuse 12' bei 47 gelagert ist und an einen nicht dargestellten Unterrahmenteil angreift.
Diese Anordnung kann auch im wesentlichen in solchen Fällen angewendet werden wie in Fig. 6 dargestellt. Hier greift das benachbarte Ende 48 der Achse oder ein hervorragender Teil des Rades 30 hinein. In diesen Fällen ist der Stumpf 31, der in die Gummihülse hineingreift, mittels eines vergrösserten Teiles 49 im hohlen Achsenende oder einem anderen Teil 48 montiert und ist mit ihm vermittels einer Schraube oder einem Keil 50 treibend verbunden. Im wesentlichen die gleiche Anordnung kann weiterhin in solchen Fällen verwendet werden, in denen eine Form des Achsgehäuses gegeben ist, wobei es jedoch beschwerlich ist, das Getriebegehäuse daran zu befestigen. Das kann bei gewissen Rollenachsgehäusen wie bei dem Gehäuse 8' in Fig. 7 der Fall sein. In derartigen Fällen ist eine geflanschte Verlängerung 51 des Stumpfes 31 mit dem Achsenende 1 verbolzt, und es wird aus dem Achsengehäuse durch einen geeigneten Ölverschluss 52 herausgeführt, welch letzterer eine gewisse Bewegungsfreiheit zulässt.
Entweder Schnecken- oder Schrägzahnradgetriebe können mit einigen der vorstehend beschriebenen allgemeinen Anordnungen verwendet werden.
In sämtlichen Fällen gestattet die Erfindung den wesentlichen Teil des Getriebes aus Standardteilen herzustellen, sodass nur ein Minimum an Änderungen der Anpassungsmittel erforderlich wird.

Claims (8)

1.) Übertragungsgetriebe, bei dem das Getriebegehäuse an der Aussenseite des Rades angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebsgetrieberad mit dem Achsenende oder Rad mittels einer Verlängerung in Eingriffsverbindung steht, welche mit dem Achsenende oder Rad starr verbunden ist und in das Getrieberad hineinragt, mit dem es durch nicht starre Kupplungsmittel innerhalb des Getrieberades verbunden ist.
2.) Übertragungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel eine Universalkupplung (23 - 26) umfassen, die sowohl eine relative axiale als auch radiale Bewegung zwischen der Achse (1) und dem Treibgetrieberad (14) gestatten.
3.) Übertragungsgetriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel eine Kupplungshülse (36) aus zusammengedrücktem nachgiebigem Material umfassen.
4.) Übertragungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebegehäuse an einem Achsgehäuse (8) montiert ist.
5.) Übertragungsgetriebe nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Getriebegehäuse in der Verlängerung der Achse oder am Rad befestigt ist.
6.) Übertragungsgetriebe nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerung (21) abgeflachten rechteckigen Querschnitt aufweist und in axial und radial gleitbarer Weise in einen gleichdurchmesserigen Schlitz (23) eingreift, der in einem kreuzförmigen Zwischenkupplungskörper (24) mit Armen (25) vorgesehen ist, die sich in rechten Winkeln zu dem
Schlitz erstrecken und in axial und radial gleitbarer Weise in gleichdurchmesserig angeordnete Schlitze (26) innerhalb der Nabe (15) des Treibgetrieberades (14) eingreifen, das vorzugsweise ein Schneckenrad oder Schrägzahnrad sein kann.
7.) Übertragungsgetriebe nach Anspruch 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungsmittel eine dicke Gummihülse (36) umfassen, die axial zusammengedrückt ist, um Eingriffe zwischen einer Stumpfverlängerung (31) an der Achse (1) oder Rad (30) und der Nabe des treibenden Getrieberades (35), vorzugsweise einem Schneckenrad oder Schrägzahnrad, zu bewirken.
8.) Übertragungsgetriebe nach einem der Ansprüche 1 - 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtung (2) durch eine Welle (5, 6) angetrieben wird, die sich längs zum Fahrzeug von einem Getrieberad erstreckt, das mit dem Treibgetrieberad der Einrichtung (2) in Eingriff steht.

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