DESC012891MA - - Google Patents
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 7
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 26. Juni 1953 Bekanntgemacht am 19. Juli 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Anstellung der Walzen von schweren Walzwerken erfolgt normalerweise durch Motore, die
über Stirn- bzw. Schneckenradgetriebe auf die Spindeln oder Spindelmuttern der Anstellvorrichtung
einwirken. Das letzte Stirnrad bzw. das Schneckenrad ist dabei mit der Spindel- oder
Spindelmutter verbunden. Bei schweren Walzwerken bauen diese mit den Spindeln oder Spindelmuttern
verbundenen Zahn- bzw. Schneckenräder wegen des zu übertragenden Drehmoments zu groß
und zu schwer. Abgesehen davon, daß die Größe der Zahn- bzw. Schneckenräder erhebliche bauliche
Nachteile mit sich bringt, besitzen derartig schwere Zahn- bzw. Schneckenräder ein großes Schwungmoment.
Dadurch ist ein schnelles Anfahren der Anstellvorrichtung und damit ein schnelles Verstellen
der Walzen unmöglich. Insbesondere ist auch kein genaues Abbremsen und damit keine
genaue Einstellung des Walzspaltes gewährleistet, da mit wachsendem Schwungmoment die Beherrschung
der erforderlichen Bremsleistungen erschwert wird.
Es ist zwar bekannt, jeder Spindel einen besonderen Motor zuzuordnen. Obwohl diese Anordnung
an sich getroffen wurde, um jede Spindel getrennt anstellen zu können und um eventuell das Einfahren
eines Kranes in das Gerüst zu ermöglichen, ist damit auch der Vorteil eines geringeren
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Sch 128911 b/7 a
Geamtschwungmomentes der Motoren gegeben. Die durch den einfachen Zahneingriff in die mit den
Spindeln verbundenen Zahn- bzw. Schneckenräder gegebenen Nachteile sind damit jedoch nicht
behoben. .
Obgleich Antriebe mit mehreren Motoren, die über je ein Ritzel auf ein einziges Getrieberad einwirken,
im allgemeinen Maschinenbau und auch im Walzwerksbau für aus dem Stand schneidende
ίο Scheren bekannt sind, wurden sie bisher für den
Antrieb einer Anstellvorrichtung für die Walzen von Walzwerken nicht benutzt, da eine geeignete
-Anordnung fehlte, die die Aufteilung der Antriebsleistung auf mehrere Motoren und mehrere Zahneingriffe
bei den beschränkten räumlichen Verhältnissen auf der Anstellbühne des Walzgerüstes
gestattet. Eine solche Anordnung ist Ziel der Erfindung.
Ausgehend von den Vorrichtungen zum Anstellen der Walzen von Walzwerken, bei denen die Verstellung
der Spindeln oder Spindelmuttern durch zwei Motore mit senkrecht zu den Spindeln und
parallel zueinander liegenden Wellen über zwei Stirn- oder Schneckenradgetriebe erfolgt, deren
letztes Getrieberad mit den Spindeln oder Spindelmuttern verbunden ist, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
die beiden Motoren zwischen den Spindeln und im gleichen Abstand von der durch die Spindeln gehenden Ebene beiderseits derselben
■ 30 anzuordnen und jeden Motor über seine beiderseitigen Wellenstümpfe unmittelbar auf beide
Spindelgetriebe antreibend einwirken zu lassen.
Mit dieser Anordnung ist erreicht, daß bei einem geringen Platzbedarf auf der Anstellbühne des
Walizgeriistes den Spindeln;die Antriebsleistung, die
sie benötigen, über je zwei Motoren und je zwei Zahneingriffe zugeführt wird ,und darüber hinaus
jede Spindel für sich angetrieben werden kann sowie auch andererseits mit einfachen Mitteln eine
getriebliche Verbindung der Antriebe beider Spindeln zur Sicherstellung ihres Gleichlaufes vorhanden
ist.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in
Fig. ι im Aufsatz und in
Fig. 2 im Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1.
Mit ι und 2 sind die Spindeln bezeichnet, die in bekannter Weise mit dem nicht dargestellten Gewindeteil in den ebenfalls nicht dargestellten, fest in die Ständer des Walzgerüstes eingesetzten Spindelmuttern geführt sind und auf die Einbaustücke der Walzen einwirken. Die oberen als Keilwellen ausgebildeten Enden der Spindeln 1 und 2 sind in den dem Keilwellenprofil entsprechenden Bohrungen der Zahnräder 3 und 4 drehfest, jedoch axial verschiebbar festgelegt. Jedes dieser Zahnräder 3 und 4 steht mit zwei Ritzeln Sa, Sb, 6ß und 6b im Eingriff, die ihrerseits über je eine bei 7 und 8 gelagerte Welle 9 mit einem der Kegelräder 10 und 11 drehfest verbunden sind. Mit diesen Kegelrädern 10 und 11 stehen die Kegelritzel 12 und 13 im Eingriff. Die Kegelritzel 12 und 13 sind auf die über die Kupplungen 14 und 15 mit den Motoren 16 und 17 verbundenen Wellen 18 und 19 aufgesetzt. Die Kupplungen 14 und 15 sind paarweise schaltbar, so daß die Spindeln 1 und 2 sowohl einzeln als auch gemeinsam verstellt werden können. Die Anordnung der Kegelritzel 12 und 13 ist so getroffen, daß die Ritzel Sa, Sb, 6« und 6b und damit auch die Zahnräder 3 und 4 untereinander mit gleichem Drehsinn umlaufen. Da auf jedes der Zahnräder 3 und 4 zwei Ritzel einwirken, die von je einem Motor 16 und 17 angetrieben werden, läßt sich das gesamte Getriebe der Anstellvorrichtung auf kleinem Raum zusammendrängen, wobei die Getriebeteile nur gefinge Schwungmomente besitzen. Dadurch wird ein schnelles Anfahren sowie ein schnelles und genaues Abbremsen der Anstellvorrichtung möglich.
Mit ι und 2 sind die Spindeln bezeichnet, die in bekannter Weise mit dem nicht dargestellten Gewindeteil in den ebenfalls nicht dargestellten, fest in die Ständer des Walzgerüstes eingesetzten Spindelmuttern geführt sind und auf die Einbaustücke der Walzen einwirken. Die oberen als Keilwellen ausgebildeten Enden der Spindeln 1 und 2 sind in den dem Keilwellenprofil entsprechenden Bohrungen der Zahnräder 3 und 4 drehfest, jedoch axial verschiebbar festgelegt. Jedes dieser Zahnräder 3 und 4 steht mit zwei Ritzeln Sa, Sb, 6ß und 6b im Eingriff, die ihrerseits über je eine bei 7 und 8 gelagerte Welle 9 mit einem der Kegelräder 10 und 11 drehfest verbunden sind. Mit diesen Kegelrädern 10 und 11 stehen die Kegelritzel 12 und 13 im Eingriff. Die Kegelritzel 12 und 13 sind auf die über die Kupplungen 14 und 15 mit den Motoren 16 und 17 verbundenen Wellen 18 und 19 aufgesetzt. Die Kupplungen 14 und 15 sind paarweise schaltbar, so daß die Spindeln 1 und 2 sowohl einzeln als auch gemeinsam verstellt werden können. Die Anordnung der Kegelritzel 12 und 13 ist so getroffen, daß die Ritzel Sa, Sb, 6« und 6b und damit auch die Zahnräder 3 und 4 untereinander mit gleichem Drehsinn umlaufen. Da auf jedes der Zahnräder 3 und 4 zwei Ritzel einwirken, die von je einem Motor 16 und 17 angetrieben werden, läßt sich das gesamte Getriebe der Anstellvorrichtung auf kleinem Raum zusammendrängen, wobei die Getriebeteile nur gefinge Schwungmomente besitzen. Dadurch wird ein schnelles Anfahren sowie ein schnelles und genaues Abbremsen der Anstellvorrichtung möglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Vorrichtung zum Anstellen der Walzen, insbesondere für schwere Walzwerke, wobei die Verstellung der Spindeln oder der Spindelmuttern durch zwei Motore mit senkrecht zu den Spindeln und parallel zueinander liegenden Wellen über zwei Stirn- oder Schneckenradgetriebe erfolgt, deren letztes Getrieberad mit den Spindeln oder Spindelmuttern verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Motore zwischen den Spindeln und im gleichen Abstand von der durch die Spindel gehenden Ebene beiderseits derselben angeordnet sind und jeder Motor über seine beiderseitigen Wellenenden unmittelbar auf beide Spindelgetriebe antreibend einwirkt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 715 295, 384 923,333 649;USA.-Patentschrift Nr. ι 776444;Zeitschrift »Stahl und Eisen«, 1953, S. 473 bis 475; 1941, S. 397 bis 399; 1951, Reklameteil, S. 21;Zeitschrift Elektrotechnik vom 11. 9. 1951, S. 506 bis 512.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 550/13T 7.56
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