DESC012779MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 15. Juni 1953 Bekanntgemacht am 29. März 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Vorrichtungen zum Pressen von Zigarrenwickeln sind bekannt. Diese weisen zwei Sätze zusammenhängender
Formenhälften auf, welche derart periodisch fortbewegt werden, daß nach jeder Bewegung
jeweils zwei andere Formenhälften in kurzer Entfernung einander gegenüberzuliegen kommen. Dabei
sind Vorrichtungen vorhanden, um einen Zigarrenwickel, der sich in der Formenhälfte des einen
Satzes befindet, in die gegenüberliegende Formenhälfte des anderen Satzes zu bringen. Bei dieser
bekannten Vorrichtung werden zwei zusammenarbeitende Zylinder verwendet, welche an ihrem
Umfang mit Höhlungen entsprechend der Wickelform versehen sind. Mittels einer in einem Zylinder
eine oszillierende 'Bewegung ausführenden Stoßstange können die Zigarrenwickel aus einer Formenhöhlung
in die gegenüberliegende Formenhöhlung gestoßen werden.
Durch solche Stoßstangen oder Stifte, wie sie die bekannte Vorrichtung verwendet, werden die
Wickel nur an einzelnen Stellen belastet, was zu Bruch Anlaß geben kann, insbesondere wenn die
509 699/W
Sch 12779 UI179b
Wickel in der Nähe ihrer Enden fester in den Formenhöhlungen sitzen als im Mittelteil.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung ■ ■ dadurch vermieden, daß sich vor der Überbringungsstelle
vor jedem der beiden offenen Enden einer der Formenhälften — und zwar koaxial mit
dem Wickel — je eine Nadel befindet. Diese beiden Nadeln, die, wie bereits ausgeführt, koaxial zum
Wickel verlaufen und einander zugekehrt sind, ίο werden erfindungsgemäß mit Antriebsmitteln derart
gekuppelt, daß sie sich in der Achsrichtung der Formenhälften ein Stück gegeneinanderbewegen
und dann gleichzeitig beide eine seitliche Bewegung ausführen können. Die beiden Nadeln werden also
zunächst gegeneinander zu bewegt, wobei sie in Richtung der Achse in den. Zigarrenwickel gesto:
ßen werden. Dann werden sie vermittels der Antriebsvorrichtung zusammen mit dem aufgespießten
Zigarrenwickel in Richtung auf die gegenüberliegende Formenhälfte bewegt und die beiden Nadeln
nach Einbringen des Wickels in diese Formenhälfte aus diesem wieder herausgezogen. Anschließend
werden sie wiederum in die ursprüngliche Lage zurückgebracht.
Beim Wenden werden die Wickel durch die von beiden Seiten her eingesteckten Nadeln parallel zu
sich selbst versetzt, wobei die Wickel über eine ziemlich große Länge durch die Nadeln gestützt
werden. Überdies werden' die Wickel, da sie an beiden Enden erfaßt werden, weniger auf Bruch
belastet, und sie werden auch besser festgehalten, '"■"' als wenn sie, entsprechend der bekannten Vorrichtung,
mit einer Stoßstange ausgestoßen werden.
Bei den bekannten Vorrichtungen, welche Stoßstangen zum Bewegen der Wickel verwenden, muß
der Boden der Formenhälfte mit Öffnungen versehen sein, was Beschädigung der Wickel begünstigt
und eine weniger glatte Oberfläche derselben nach ihrer Fertigstellung zur Folge hat.
Während bei der bekannten Vorrichtung die Zylinderform der Sätze der zusammenwirkenden
Formenhälften wesentlich ist, können bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung auch umlaufende
Bänder mit. geraden Teilen, auf welchen die Formenhälften angeordnet sind, verwendet werden.
Zwar sind bereits Vorrichtungen mit Nadeln bekannt, welche in Achsrichtung in den Zigarrenwickel
gesteckt werden. Das Wenden der Wickel findet dabei jedoch in einer grundsätzlich anderen
Weise statt, nämlich durch Drehen einer der beiden Nadeln,· welche mit einem Löffel versehen ist, wobei
überdies im Betrieb leicht Störungen auftreten können.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Prinzip dargestellt.
;·: Auf einem Satz zusammenhängender Formenhälften,
ausgeführt als bewegliches endloses Band, sind die unteren Formenhälften 1. befestigt. Das Förderband
kann um eine auf einer Welle 3 angeordnete Rolle sich bewegen. Ein danebenliegender
Satz ebenfalls zusammenhängender Formenhälften, wiederum ausgeführt als endloses Förderband, ist
versehen mit den unteren Formenhälften 2. Dieses Förderband bewegt sich, um eine an der Welle 4
angeordnete Rolle. Es wird angenommen, daß die beiden Förderbänder sich im gleichen Sinn bewegen,
obwohl dies für das. Wesen der Erfindung nicht entscheidend ist.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung ist in der Nähe der Stelle angeordnet, an der sich
die Lage der unteren Formenhälften rbzw.-2 durch Umlenkung des Förderbandes ändert. Wenn zwei
Formenhälften der zwei Förderbänder an dieser Stelle einander spiegelbildlich gegenüberliegen, so
sind die beiden Höhlungen 9 und 10 dieser Formen 75; einander zugekehrt. Die Spitzen der Nadeln 5 sind
dann in einiger Entfernung von dem Wickel 8 in der Formenhöhlung 9, und zwar in Richtung der
Achse des Wickels gelegen. Die Spitzen der Nadeln befinden sich in dieser Stellung zentral vor der
Vorder- bzw. Rückseite des Wickels. Diese Nadeln 5 sind an einer Zahnstange 6 befestigt, mittels
welcher die Nadelspitzen aufeinander zu bewegt werden können. Die Art und Weise, wie dies
mechanisch geschieht, ist in der Zeichnung nicht dargestellt, da hierfür zahlreiche, an sich bekannte
Hilfsmittel Verwendung finden können.
Wenn der Wickel aus. der Formenhöhlung 9 gegebracht werden soll, so bewegen sich die Nadeln 5
aufeinander zu und stechen dabei zentral in den Wickel hinein. Hierauf werden die Nadeln gemeinsam
mit dem aufgespießten Wickel quer in Richtung auf die Formenhöhlung 10 zubewegt, wozu die
Zahnstange 7 dient. Da die Formenhöhlungen 10 und 9 einander gerade gegenüberliegen, kommt die
obere Seite des Wickels in der Formenhöhlung 9 als untere Seite in die Formenhöhlung 10.
Im weiteren Betriebsgang erfährt jede Nadel eine zurückgehende Bewegung, so daß sie aus dem
Wickel wieder herausgezogen wird, wonach sie durch, eine seitliche Rückbewegung wieder in den
Ausgängszustand zurückgelangt.
Ein nebensächlicher Vorteil der Anwendung der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung liegt
darin, daß die Zigarren infolge der durch die Nadein
erzeugten zentralen Öffnung gut ziehen.
Es ist selbstverständlich notwendig, daß die zwei genau in der Verlängerung liegenden Nadeln parallel
und in der Achslinie eines Wickels verlaufen und in diese Achslinie gebracht werden können.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Vorrichtung zum' Pressen von Zigarrenwickel]!, wobei zwei Sätze zusammenhängender 11S Formenhälften vorgesehen sind, welche periodisch derart fortbewegt werden, daß nach jeder Bewegung jeweils zwei andere Formenihalfteri in kurzer Entfernung [gerade einander gegenüberliegen, und wobei Mittel vorgesehen, sind, um einem Zigarrenwickel, welcher .sich in . der ' Fo'rmenihälfte des einen Satzes befindet, in die gegenüberliegende Foirmenihälfte des anderen Sialtzes'zü .bringen, dadurch gekennzeichnet, .daß, sich am der Stelle, am der die Wicker vom der 1*25 einen in die andere Formenhälfte gebracht wer-699/94Sch 12779IH179bden sollen, vor jedem deir beiden Stirnen den einer der Formenhälften, in der Achslinie der Wickeil verlaufend, je eine Nadel befindet und beide Nadeln mit Antriebs mitteln verbunden sind, derart; daß die Nadeln in, der Achsrichtung der Formenhälften aufeinander zu bewegt und anschließend gemeinsam quer zur Wickelachse bis in die Achslinie der gegenüberliegenden Formenfaiälfte bewegt, alsdann wieder axial voneinander entfernt und, durch eine quer veirlaufende Rüetdbewegung in diei ursprüngliche Lage gebracht werfen.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch g&- kennzeichnet, daß zum Bewegen der Nadeln in Achsrichtung der Wickel und senkrecht diaizu an sich bekannte1 Zahnstangentriebe dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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