DESC011849MA - - Google Patents

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DESC011849MA
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BUNDiESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. Februar 1953 Bekanntgemacht am 28. Juni 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Flügel für Fenster oder Türen mit einer lotrechten mittleren Drehachse, sogenannte Wendeflügel, werden mit Lagern an feststehenden Rahmen befestigt, die aus zwei gleichgestalteten Hälften und einem die Hälften verbindenden Drehzapfen bestehen. Vorzugsweise werden Lager verwendet, die gemäß dem Vorschlag der Hauptpatentanmeldung allseitig geschlossene Bauart aufweisen und mit einer in einem Hohlraum einer der Lagerhaltern verdeckt liegenden, nachstellbaren Federbremse ausgerüstet sind.
Bei ungenauer Montage oder wenn er sich gesenkt hat, muß der Flügel nachgehobelt werden. Zur Einstellung der richtigen Höhenlage des Flügels wurde der Drehzapfen des am Flügel unteren Lagers schon als Einstellschraube ausgebildet, die im Flügellagerteil schraubbar und durch Gegenmuttern feststellbar ist. Das untere gewindefreie Ende dieser Schraube greift als glatter Zapfen in eine pfannenartige Ausbohrung der Rahmenlagerhälfte ao ein, in der es sich auf einem Einsetzblech mit seiner Spitze abstützt. Da der Drehzapfen des oberen Dreihlagers bei der vorbekannten Ausführung lose herausziehbar von oben in die Bohrungen der beiden Lagerhälften eingeschoben ist, so muß bei einer ' Höhenverstellung des Flügels gegenüber dem Rahmen, bei der die Flügellagerhälften beider Drehlager sich von den Rahmenlagerhälften abheben, das gesamte Flügelgewicht von dem punktartigen Lager zwischen der Spitze der Einstellschraube und
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Claims (4)

Sch 11849 V/68 c dem Einsetzblech in der pfannenartigen Rahmenlagerhälfte des unteren Drehlagers aufgenommen werden. Außerdem steht die Einstellschraube! aus dem Lager vor. Auch ist der Spalt zwischen, dem : 5 Flügel- und Rahmenlagerteil sichtbar. Ein, weiterer Nachteil dieser bekannten axial einstellbaren Drehlager ist, daß sie sich nicht mit einer verdeckten einstellbaren Federbremse ausrüsten lassen. Nach, der, Erfindung ist in dem einen Lagerteil ίο eine axial schraubbare und in jeder eingestellten Lage feststellbare Muffe vorgesehen, die mit einem Bund das andere Lagerteil trägt. Ferner kann das einstellbare Lager eine verdeckt liegende Bremse aufweisen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der . Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. ι die Ansicht des/'.neuen Lagers bei einem . geschlossen, dargestellten Wendeflügelfenster und Fig. 2 einen Längsschnitt durch das neue Lager im vergrößerten Maßstabe. Der nabenartige,, z. B. von einem durch Holzschrauben am Flügel A festschraubbaren Befestigungsblech getragene Lagerteil 1 ist mit einer Bohrung ia für den Drehzapfen 2 versehen, die auf der einen Stirnseite des Lagerteiles 1 eine Erweiterung I1, zur Aufnahme zweier Bremsscheiben 5 mit zwischengelegter Tellerfeder 4 und auf der anderen Stirnseite eine Erweiterung ic zur Aufnahme einer Bremsscheibe; 9 aufweist. Der Kopf 2a des Drehzapfens 2 deckt die Erweiterung I6 nach außen, ab. Im Bereich des am feststehenden Rahmen B befestigten Lagerteiles 3 ist der Drehzapfen 2, wie Fig. 2 erkennen läßt, mit Gewinde 2b als Schraubbolzen ausgebildet und in eine mit entsprechendem Innengewinde versehene Muffe 6 einschraubbar. Die Muffe ist mit einem Bund 6„ ausgerüstet, gegen den sich die Bremsschei.be 9 des Flügellagerteiles 1 legt und der damit den Flügellagerteil 1 axial abstützt. Die Muffe 6 ist auch noch mit Außengewinde versehen und in eine mit entsprechendem Innengewinde versehene Bohrung 3e des feststehenden Lagerteiles 3 einschraubbar. Diese Bohrung 3a ist auf derjenigen Stirnseite des feststehenden Lagerteileis 3, die der Stirnseite des Flügellagerteiles 1 gegenüberliegt, zwecks Aufnahme des Bundes 6a der Muffe 6 mit einer Erweiterung 36 solcher axialen Tiefe versehen, daß der Bund 6fl axial in dieser Erweiterung auf und ab bewegbar ist. Solche Bewegungen, die durch entsprechendes Einschrauben der Muffe 6 im feststehenden Lagerteil 3 zu dem Zwecke herbeigeführt werden, dienen dazu, den Flügellagerteil 1 und damit den Flügel A selbst gegenüber dem feststehenden Lagerteil 3 und damit den Rahmen B axial einzustellen, z. B. anzuheben. Damit nun das Lager durch einen sich hierbei ergebenden Spalt χ zwischen den Lagerteilen 1 und 3 seine allseitig geschlossene Form nicht ein- ■'"" büßt, ist der Bund 6a der Muffe16 von solcher Breite, daß er in jeder der praktisch vorkommenden Einstellagen der beiden Lagerteile 1 und 3 zueinander diesen Spalt χ nach dem Lagerinnern zu abschließt. ■ . Eine auf das aus dem Lagerteil 3 unten herausragende Ende der Muffe 6 aufschraubbare Mutter 8 sichert die Muffe 6 gegen ungewolltes Drehen. Der Bremsdruck kann durch Einschrauben des Drehzapfens 2 in der festgestellten Muffe 6 reguliert und durch Aufschrauben einer Gegenmutter 7 auf das aus der Muffe 6 hervorragende Drehzapfenende gesichert werden. Da diese Mutter 7 sich am Ende der Muffe, 6 festspannt, so kann nach Lösen der Mutter 8 die Muffe 6 in Tragriohtung eingestellt und damit der Flügel A angehoben werden ohne Veränderung des eingestellten Bremsdruckes. Da das obere Läger des Flügels um i8o° gedreht zu dem in Fig, 2 .dargestellten unteren Lager eingeschlagen werden muß, so hängt bei diesem Lager das Flügelgewicht an dem Kopf 2a des Drehzapfens. Bei einem axialen Schieben des Flügels nach oben ■ wird also die Muffe 3a des unteren Lagers entsprechend weit nach oben aus dem festen Rahnienlagerteil 3 herausgeschraubt und zugleich die Muffe 3a des oberen Lagers entsprechend tief nach oben in den Rahmenlagerteil 3 hineingeschraubt, was durch den Spalt χ und die Erweiterung 3ft beider Lager ohne weiteres möglich ist. 1KNTA NS Γ I: JC II E: In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 50449; schwedische Patentschrift Nr. 125 519; britische Patentschriften Nr. 326718, 344646, 482 755, 563 265.
1. Lager für Wendeflügel von Fenstern, Türen od. dgl., insbesondere, auch allseitig abgeschlossenes Lager, vorzugsweise nach Patentanmeldung Sch 9905 V/68c, mit einer Einstell- 95 " vorrichtung für den Axialabstand zwischen dem Flügellagerteil und dem Rahmenlagerteil, dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung eine in dem einen Lagerteil (3) schraubbare und feststellbare Muffe (6) mit einem den anderen Lagerteil (1) axial abstützenden Bund (6a) vorgesehen ist.
2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (6„) den bei der Axialeinstellung der Lagerteile (1, 3) zwischen die:- sen entstehenden Ringspalt (x) gegenüber dem Lagennnerη abschließt.
3. Lager nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das einstellbare Lager eine verdeckt liegende Bremse.(4, 5) aufweist. . · ■
4. Lager nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerdrehzapfen (2) zwecks Einstellung des Bremsdruckes in dem Stützteil (Muffe 6) schraubbar und an ihm durch Gegenmutter (7) feststellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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