DEP0055914DA - Verfahren und Vorrichtung zur Entleerung der Zuleitungen für die Flüssigkeit bei Dauerheißhaltern - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Entleerung der Zuleitungen für die Flüssigkeit bei DauerheißhalternInfo
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Description
Ein Verfahren zum Pasteurisieren von Getränken, wie Milch, oder dergle» bei dem eine besonders schonende Behandlung erzielt wird?
ist die Dauererhitzung, da bei dieser verhältnismäßig niedrige Temperaturen erforderlich sind. Das Verfahren ist jedoch nicht
wie andere mit Durchflußapparaten durchzuführen.» Das Getränk muß nach der Erwärmung in einen Behälter geleitet werden, in dem es
längere Zeit auf einer bestimmten Temperatur gehalten wird«,
Bei der Durchführung dieses Verfahrens ist zu beachten, daß nur die in dem Behälter heißgehaltene flüssigkeit mit Sicherheit pasteurisiert
worden istP während in den Rohrleitungen verbliebene Flüssigkeitsreete
nicht genügend heißgehalten und ausreichend pasteurisiert wurden« Es ist daher erforderlich, die Zuleitungen zu den
Behältern nach der Füllung zu entleeren Hierzu wurden bisher verschiedenen Einrichtungen verwendet 9 die jedoch alle den Nachteil
haben? daß die Flüssigkeitsreste nur durch ihr eigenes Gewicht in ein Sammelrohr fließen mußten, um dann durch eine besondere
Pumpe dem Annahmebehälter wieder zugeführt zu werden»
Srfindungsgemäß wird vorgeschlagen die Zuleitungen zu den Behältern des Heißhalters durch Ejektor-Wirkung leerzusaugen«
Zu diesem Zweck wird das Unterteil des Gehäuses, in dem das Verteilerorgan für die Behälter angeordnet ist und an dem die Zuleitungen
zu den Behältern angebracht sind, durch ein Kücklaufrohr mit der Pumpendruckleitung, die zu dem Verteilergehäuse
führt, verbunden und dieses Hücklaufrohr düsenartig in die verengte Pumpendruckleitung eingeführt«
Im Unterteil des Verteilergehäuses ist ein Hahn anzuordnen, der die Zuleitung zu einem Behälter mit dem Hücklaufrohr verbindet
und so geschaltet wird, daß jeweils die Zuleitung des zuletzt gefüllten Behälters leergesaugt wird,,
In der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß vorbeschriebener Erfindung schematisch dargestellt« Der Heißhalter besteht aus
mehreren Behältern, von denen 2 Behälter 1. ηψΑ 2 mit den Eintritt
sventilen la xaA 2a dargestellt sind,» Zwischen den Behältern befindet sich das Verteilergehäuse 3 mit der Verteilerscheibe 4*
— 2 —
Yon dem Verteilergehäuse 3 führen Zuleitungen 5, 6 zu den Behältern 1?2· Die Verteilerseheibe 4 besitzt einen Durchgang und
gibt damit für die zulaufende Flüssigkeit jeweils nur eine Zuleitung 5*6 zu einem Behälter frei* Außer diesem Flüssigkeitsdurohgang
besitzt die Verteilerscheibe 4 eine Belüftungsbohrung 12ο Das Verteilergehäuse 3 ist durch das Rücklaufrohr 8 mit der
Pumpendruekleitung 7 verbunden» Dieses Rücklaufrohr 8 wird als Düse 9 in. die Verengung 10 der Pumpendruekle^itung 7 eingeführte
Das Hahnktiken 11 verbindet das Rücklaufroh¥mit einer zu entleerenden Zuleitung 5$6o
Die Vorrichtung arbeitet in folgender leise?
Ist der Behälter 1 gefüllt, dann wird die Verteilerscheibe 4 um eine Schaltstellung weiter gedreht» Nunmehr fließt die Flüssigkeit
aus der Pumpendruekleitung 7 durch das Gehäuse 3 und die Zuleitung 6 in den Behälter 2«
Die Zuleitung 5 ist mit Flüssigkeit gefüllt. Da eine ausreichende Heißhaltung nicht gewährleistet ist, muß die Zuleitung 5 entleert
werdeno Hierzu wird das Hahnküken 11 in die gezeichnete Stellung gebracht und das Rücklaufrohr 8 mit der Zuleitung 5 verbunden.
Durch die ERektor-Wirkung der Düse 9 entsteht in dem Rücklaufrohr 8 ein Sog, der eine restlose Entleerung der Zuleitung 5 von der
Verteilerscheibe 4 bis zum Eintrittsventil la bewirkt. Die Flüssigkeit gelangt in die Pumpendruekleitung und von hier aus in den
Behälters der gerade gefüllt wird·
läßt man die Verbindung zwischen der Zuleitung 5,6 und dem Rücklaufrohr 8 während der ganzen Heißhaltezeit bestehen, dann wird auch die
Leckmilch abgesaugt, die an den Eintrittsventilen la, 2a tropft, wenn diese undicht sind. Die Sogwirkung des Ejektors wird durch die
Belüftungsbohrung 12 in der Verteilerscheibe unterstützte
Claims (4)
1) Verfahren zur Entleerung der Zuleitungen für die Flüssigkeit bei Dauerheißhaltern, dadurch gekennzeichnet, daß die in der
Zuleitung verbleibenden Flüssigkeitsreste durch Ejektorwirkung abgesaugt werden«
2) Vorrichtung zur Durchführung dee Verfahrens nach Anspruch I9
gekennzeichnet durch ein Rücklaufrohr (8) 9 welches das Unterteil
des Verteilergehäuees (3) mit der Pumpendruckleitung (7) verbindet und in diese als Düse (9) in eine Verengung (10)
eingeführt
3*)Vorrichtung nach Anspruch 2S gekennzeichnet durch einen Hahn
im Unterteil des Verteilergehäuses (3)» der die Zuleitung (5) eines soeben gefüllte» Behälters (1) mit dem Bücklaufrohr (8)
verbindete
4) Vorrichtung nach Anspruch 3* gekennzeichent durch einen Hahn, der nur die Zuleitung (6) eines Behälters (2) absperrt,der
gerade gefüllt wird,,
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