DEP0055858DA - Kopf für magnetische Aufzeichnung, Wiedergabe oder Löschung - Google Patents
Kopf für magnetische Aufzeichnung, Wiedergabe oder LöschungInfo
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Description
Zur magnetografischen Tonaufzeichnung, -Wiedergabe oder -Löschung werden insbesondere doppelpolige Köpfe verwendet, deren Pole durch einen feinen Spalt voneinander getrennt am vorbeigleitenden Lautträger anliegen. Durch die direkte Berührung mit dem Lautträger unterliegen die Pole seiner Abnutzung. Dies führt dazu, dass die Köpfe nach einer gewissen Zeit ausgewechselt werden müssen. Man hat deshalb in Verbindung mit Tonbändern ohne Rillen und normaler Breite auswechselbare Eisenjoche mit Spalt vorgesehen, an deren bogenförmigen Gleitfläche sich der umlaufende Träger anschmiegt, wobei das Eisenjoch am Elektromagneten auswechselbar befestigt ist.
Die bisher bekannten Einrichtungen dieser Art eignen sich jedoch nicht zur Abtastung schmaler, vorzugsweise vertieft liegender Tonbahnen, besonders spiralartiger Tonbahnen mit wechselndem Krümmungsradius auf ebenen Flächen, wie sie z.B. von den Tonrillen einer magnetischen Schallplatte gebildet werden. Bei der Abtastung derartig schmaler Tonbahnen bzw. Tonrillen ist die Abnutzung des Abtastorgans naturgemäss noch stärker, da es in einer feinen, schneidenartigen Fläche oder Spitze ausläuft.
Erfindungsgemäss wird daher ein doppelpoliger, auswechselbarer Spaltschuh, aus dünnen Eisenjochen vorgeschlagen, welche, durch eine unmagnetische Verbindung zu einer Einheit zusammengehalten, vorzugsweise in Aussparungen zwischen den Lamellen des Elektromagneten eingeschoben werden, sodass eine gute Übertragung der geringen magnetischen Energie gesichert ist.
Die Figuren zeigen Ausführungsbeispiele der Erfindung für besonders schmale Tonbahnen auf magnetografischen Lautträgern, insbesondere für gerillte Schallträger.
Gemäss Figur 1 besteht der Kopf in an sich bekannter Weise aus einem Paket von Lamellen a. Die Schenkel dieses hier U-förmigen Lamellenpaketes tragen in an sich bekannter Weise eine oder zwei miteinander verbundene Spulen b. Die beiden Polschuhe c bestehen aus dünnen Eisenplatten mit dazwischenliegender diamagnetischer Schicht d; Die Eisenplatten c sind untereinander durch eine unmagnetische Brücke e zu einer Einheit vereinigt; sie stecken mit ihren freien Enden in dem zweckmässig geformten Lamellenpaket a, sodass sie als Einheit ausgewechselt werden können. Die diamagnetische Schicht kann beispielsweise galvanisch aufgetragen sein.
Die beiden Polschuhe verlaufen nach ihrem Austritt aus dem Elektromagnete in einem Winkel zueinander und gehen am Ende in eine Gleitfläche über, die in Richtung zur Tonbahn f, bzw. Tonrille steht.
Es kann aber auch, wie in Figur 2 gezeigt, die Anordnung so getroffen sein, dass die beiden Polschuhe c sich an den Enden zu einer durch einen Luftspalt oder durch eine diamagnetische Schicht getrennten Spritze überlappen, die quer zur Tonrille f, bzw. Tonbahn steht.
Es kann aber auch gemäss Figur 3 der auswechselbare Doppelpolschuh aus zwei aufeinanderliegenden Polschuhen bestehen, die, durch eine diamagnetische Schicht getrennt, zwischen die Pole des Elektromagneten eingeschoben werden.
Figur 4 zeigt eine Ausführungsform, bei welcher die Brücke e die beiden Polschuhe in solcher Weise verbindet, dass die Verbindungspunkte eine Störung bzw. Einschnürung des Kraftlinienfeldes im Polschuh bei Verwendung von Bohrlöchern nicht verursachen. Zu diesem Zweck sind an den Polschuhen c Augen h vorgesehen, an welchen die Brücke angreift.
Für das in Figur 1 gezeigte Ausführungsbeispiel wird ergänzend hinzugefügt: Für den Fall. dass der auswechselbare Doppelpolschuh für gekrümmte Tonbahnen verwendet wird, kann die Gleitfläche des Doppelpolschuhes der Form der Tonbahn durch zweckmässige Krümmung angepasst sein.
Claims (8)
1) Magnetogrammkopf zur Abtastung schmalster, insbesondere vertieft liegender Tonbahnen auf magnetografischen Lautträgern insbesondere von Schallplatten, mit auswechselbarem Doppelpolschuh mit Spalt, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Polschuhe aus dünnen Eisenplatten bzw. dünne Platten zur Übertragung magnetischer Energie geeigneten Materials bestehen, welche durch eine unmagnetische Verbindung zusammengehalten werden und deren Magnetspalt bildender Teil der schmalen Tonbahn angepasst ist.
2) Magnetogrammkopf zum Aufsprechen, Wiedergeben oder Löschen nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, dass die freien, bzw. dem Lautträger abgewendeten Enden der Polplatten vorzugsweise in entsprechende Aussparungen zwischen den Lamellen des Elektromagneten eingeschoben werden, um eine gute Übertragung der geringen magnetischen Energie zu gewährleisten.
3) Magnetogrammkopf nach Ansprüchen 1) - 2), dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt zwischen den beiden Polplatten durch eine galvanisch aufgetragene diamagnetische oder unmagnetisierbare Schicht ausgefüllt ist.
4) Magnetogrammkopf nach Ansprüchen 1) - 3), dadurch gekennzeichnet, dass die Polplatten in der Magnetkernebene und in der Tonbahn hintereinander stehen. (Fig.1)
5) Magnetogrammkopf nach Ansprüchen 1) - 3), dadurch gekennzeichnet, dass die in der Magnetkernebene liegenden Polplatten sich an dem dem Lautträger zugewendeten Ende, durch eine diamagnetische Schicht oder einen Luftspalt getrennt, überlappen und quer zur Tonbahn stehen. (Fig.2)
6) Magnetogrammkopf nach Ansprüchen 1) - 3), dadurch gekennzeichnet, dass die Polplatten durch eine diamagnetische Schicht getrennt mit ihren breiten Flächen aufeinanderliegen, vorzugsweise zwischen den Polen des Elektromagneten eingeschoben werden und quer zur Magnetkernebene und zur Tonbahn stehen. (Fig.3)
7) Magnetogrammkopf nach Ansprüchen 1) - 6), dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Verbindung der Polschuhe zu einer auswechselbaren Einheit ausserhalb des magnetischen Kraftlinienverlaufes, sodass keine Einschnürung bzw, Störung des Feldverlaufes eintritt.
8) Magnetogrammkopf nach Ansprüchen 1) - 7), dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitfläche der Polschuhe besonders in Verbindung mit Schallplatten der Krümmung der Tonbahn angepasst ist.
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