DEP0055120DA - Fachbegrenzung für die Züge von Verkaufstischen u. dgl. - Google Patents
Fachbegrenzung für die Züge von Verkaufstischen u. dgl.Info
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Description
Dr. Ing. E. HOFFMANN P. 55 120
MÜNCHEN- 22
WlDENMAYERSTRASSE 34
August Schöninger OHa in München
Die Erfindung bezieht sich auf l'achbegrenzungen für die Züge von Verkaufstischenj Schautischen, Wandschränken und dgl«,
insbesondere für Ladenausstattungen» Ks ist bekannt, für die Schaustellung und den Verkauf insbesondere να η Textilwaren
Ladentische beispielsweise in Form sogenannter 3tufentische zu verwenden, in denen die -flare, z*B„ Damen- und Herrenwäsche
in übereinander angeordneten Zügen zur Schau gestellt ist, die rückseitig aus dem vitrinenartigen Verkaufstisch herausgezogen
und im Bedarfsfall auf, den Tisch gestei ι1 werden können«
Dabei weisen die einzelnen Züge vielfach ausser den beiden Seitenwänden eine oder mehrere hierzu parallele Trennwände auf,
während an der Vorderseite des Zuges eine meist niedrigere Querwand vorgesehen ist. Diese fände bestehen gewöhnlich aus
Holz, bei neueren Bauausführungen auch aus Glas. Ferner ist bekannt j bei sogenannten Hemdentischen die Seitenwände und
die vordere Querwand des ^uges durch über lack gestellte Metallbügel zu ersetzen, deren senkrechte Schenkel als Anschläge
gegen ungewo^te Verschiebungen der auf der Bodenfläche des Zuges liegenden Heraden dienen«
Die Erfindung bezweckt, die Verwendung von Holz- und Glastafeln oder von Metallbügeln als Pachbegrenzungen zu erübrige^
die Herste1lung der Züge zu vereinfachen und deren
Gewicht erheblich zu vermindern um die Handhabung ^u erleichtern, sowie vor allem den Ueberblick über die Ware von
jeder störenden Beeinträchtigung durch undurchsichtige oder spiegelnde Begrenzungen zu befreien.
Dies ist erfind ung sgemass dadurch erreicht, dass d ie an den leiten oder ßcken bezw. zur Facheinteilung der Züge? erforderlichen
Abgrenzungen wn* einzelnen, in Abständen aiigeordneten, vorzugsweise senkrecht zur Bodenfläche des Zuges
stehenden, stab- oder streil'enf örmigen Anschlägen aus Glas oder Kunstglass vorzugsweise aus elastischen glasartigen
Kunstmassen bestehen»
Kunstmassen bestehen»
Bei einer zweckmässigen Ausführungsform der Erfindung sind je zwei benachbarte stab- oder zungenfdrmige Anschläge
durch ein ^uerstück zu einem U-förmigen Bügel verbunden. Vorzugsweise werden Bügel gleicher Form und Grosse verwendet,
die erforderlichenfalls in verschiedenen Abständen voneinander oder auch winklig zueinander angeordnet sein können» um die
Begrenzungen an den verschiedenen Seiten des Zuges und gegebenenfaPs auch eine Facheinteilung des Zuges zu bilden«
Die Befestigung der Stäbe oder der Bjgelschenkel an dem Zug ist zweckmässig so ausgeführt, dass et le linden der Stäbe
oder der Bügelschenkel auswechselbar in Bohrungen des Zugbodens einsteckbar sind.
Die Stäbe8 Zungen oder Bügel -können auch hohl, z*Ba rohrförmig
ausgebildet sein« ?/esent3ich ist, dass sie aus einer glasklaren Masse bestehen. Dabei ko-rraen neben gehärtetem Glas
vor allem elastische glasartige Kunststoffe, z.3» thermoplaste
sehe lassen aus Akrylharzen in Betracht*
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sioh aus der folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele.
ils. 1 zeigt einen Hemdentisch mit Zügen von vorn in einer Schragansicht.
Fig« 2 zeigt die Rückansicht des gleichen Hemdentisches in kleinerem Masstab,
Fig. 3 ist die 3aitenansicht eines einzelnen Zuges anderer Bauart.
Fig. 4 zeigt die Stirnansicht und Fig. 5 den Grundriss des in Fig. δ dargestellten Zuges*
Fig. 6 und 7 stellen eine andere Ausführung bügeiförmiger Anschläge in Vorderansicht und im Grundriss dar.
Fige 8, 9 und 10 zeigen weitere Ausführungsformen zungenföraiger, stiftförmiger und rohrförmiger Begrenzungsanschlage.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeichneten Ausführungslseispiel "bestehen die einzelnen Züge in bekannter Weise aus einer senkrechten
Bückwand 1 und einem wlgerechten Boden 2. Diese Züge sind nach rückwärts ausziehbar und herausnehmbar in dem vitrinenartigen
Verkaufstisch 3 angeordnet, dessen Vorderwands Seitenwände und Tischplatte aus Glas bestehen. Im Bedarfsfall
können die Züge auf die Tischplatte des Verkaufstisches 5 gesteht werden»
Um ein ungewolltes Verschieben der auf dem Boden 2 der Züge liegenden Hemden oder anderen Waschestücke zu verhindern,
sind an den vorderen Ecken jedes Zug"bodens über SGk gestellte U-fö'rmige Bügel 4 angeordnet, die erf indung'sgelraäss aus Stäben
einer thermoplastischen glasartigen Kunstmasse gebogen sind« Die Schenkelenden der Bügel 4 sind in Bohrungen 5 des Zugbodens
2 auswechselbar einaastecken. Sie können aber auch auf andere «eise befestigt werden«
Bei anderen, in Fig, 5 bis 5 dargestellten Zügen besteht die Aufgabe, seitliche und vordere Begrenztingswände oder Facheinteilungen
vorzusehen» In diesem falle sind die Bügel 4 an den Längsseitens an der Stirnseite und gegebenenfalls an weiteren
Stehen des Zugbodens 2 in entsprechende Bohrungen 5 eingesteckt» Dabei ist es möglich, Bügel gleicher Fora und
Grosse for alle Begrenzungen und facheinteilungen zu verwenden, indem der Abstand zwischen benachbarten Bügeln entsprechend
variiert und gegebenenfalls Bügel winklig zueinander angeordnet werden. Der Ladeninhaber braucht daher nur einen
Typ von Bügeln vorrätig zu haben, um je nach dem Verwendungszweck der Züge die entsprechende Begrenzung beaw» Facheinteilung
vornehmen zu können. Es brauchen hierfür nur die jiinsteckbohrungen 5 in entsprechender Verteilung im Zugboden 2
vo rgesenenWe in*
?ige 6 und 7 zeigen einen aus glasklarer iüinsttnasse be= stehenden Begrenzungsbügels de^pn Querschnitt nicht kreisrund
sondern flach rechteckig ist.
Pig«, 8 stellt einen ssungenformigen Begrenzungsanschlag aus Glas oder Kunstglas dars Fig» 9 eine stabförmige Ausführung
und Fig. 10 eine rohrförmige /iusf üiirungsform solcher Anschläge»
Claims (1)
- Patentansprüche«> 3 Fachbegrenzung für die Züge von Verkaufstischen^ Schautischen* Wandschränken und dgl», dadurch gekennzeichnets dass die an den Seiten oder Ecken bezw. zur Facheinteilung der Züge erforderlichen Abgrenzungen #e*r einzelnens in Abständen angeordneten, vorzugsweise senkrecht zur Bodenfläche des Zuges stehenden, stab- oder streifenformigen Anschlägren aus Glas oder Kunstglas, vorzugsweise aus elastischen glasartigen Kunstmassen bestehen*2») Fachbegrenzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet! dass je zwei benachbarte stab- oder zungenfönnige Anschlage durch ein Querstück zu einem U-fb'rmigen Bügel verbunden sind«3») Fachbegrenzung nach Anspruch 2, dadurch -gekennzeichnet! dass Bügel gleicher Form und Grössei die erforderlichenfalls in verschiedenen Abständen voneinander oder winklig zueinander angeordnet sind, die Begrenzungen an den verschiedenen Seiten des Zuges und gegebenenfalls auGh eine Facheinteilung des Zuges bilden,,4«) Fachbegrenzung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Snden der Stäbe oder der Bügelschenkel auswechselbar in Bohrungen des Zugbodens einsteckbar sind,O9) Fachbegrenzung nach den Ansprüchen 1 bis 4„ dadurch gekennzeichnet» dass die Stäbe bezw. Bügel rohrförmig ausgebildet sind«
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