DEP0054620DA - Kurbelbetrieb zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft von Widerstandssteppschweißmaschinen - Google Patents

Kurbelbetrieb zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft von Widerstandssteppschweißmaschinen

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DEP0054620DA
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DE
Germany
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pressure force
electrode pressure
crank
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welding machines
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Walter J. DE Gladitz
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Description

Walter J, Gladitz, Augsburg, Pferseerstre
P 54 62(^~G 56 525 eing. 10,9.49, 144:> Ulir Kurbeltrieb zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft von Wider&tandssteppsohweißmaschinen»
Die Erfindung betrifft einen Kurbeltrieb zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft von Widerstandssteppschweißmaschinen. Ein solcher Kurbeltrieb kann aus einem Exzenter oder Kurvenscheiben bestehen und wird in bekannter Weise durch einen Elektromotor angetrieben. Die übertragung der Kurbeltrietsbewegung auf die Elektrode erfolgt bei den bekannten Schweißmaschinen durch starre Wellen, weswegen diese Antriebsart auf ortsfeste Maschinen beschränkt ist.
Der Erfindung liegt nun vor allem die Aufgabe zugrunde ortsbewegliche Schweißgeräte, insbesondere Handzangen, für die Widerstands-Stepp schweißung geeignet zu machen, wozu insbesondere eine Erleichterung ihres Gewichts gehört. Bei ihnen wurde bisher die Elektrodendruckkraft pneumatisch erzeugt, was die Möglichkeit bietet, das Druckmittel durch flexible Schläuche zuzuführen. Doch erforderte der zur Umsetzung des pneumatischen Druckes in eine hin- und hergehende Druckkraft notwendige Kolben-Zylindermechanismus mitsamt dem zugehörigen Steuermechanismus ein nicht mehr zu verringerndes Gewicht, das das Schweißgerät für eine ständige leichte Handhabung zu schwer machte. Außerdem erforderte diese Antriebsart eine besondere Anlage zur Erzeugung des pneumatischen oder hydraulischen Druckes. Beschädigungen an der Pneumatik oder Hydraulik führten zu erheblichen Störungen, die schwer zu beseitigen waren.
Zur Vermeidung die.ser Nachteile schlägt die Erfindung tauch für Handschweißgeräte einen Kurbeltrieb zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft Φ&&, dessen Antriebskraft auf das Schweißgerät
&in toy·
durch eine biegsame Welle oder t'Bowpdenzug übertragen wird. Bei einer biegsamen Welle wird die von einem Elektromotor erzeugte Drehbewegung in der Handzange durch einen Kurbeltrieb in eine
Hin- u. Herbewegung zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft umgewandelt, was auf engstem Baum mit einfachsten Mitteln, also unter geringstem Gewicht, ohne Schwierigkeiten möglich ist. Eine noch größere Vereinfachung am Schweißgerät ergibt sich gemäß der Erfindung, wenn der Kurbeltrieb direkt am Elektromotor sitzt und die Hin- und Herbewegung durch einen Bowdenzug unmittelbar auf die Schweißzange übertragen wird. Dann befindet sich an dem Schweißgerät nur ein weiteres flexibles Kabel wie für die elektrische Leitung, sodaß keiner-. lei Mechanismus zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft das Gewicht der Zange vergrößert. Dabei kann an dem unabhängig von der Schweißzange aufgestellten Elektromotor jede weitere zweckdienliche Einrichtung zur Steuerung angeordnet werden, ohne das.Gewicht -des Schweißgeräts zu belasten, z.B. eine Einrichtung zur Veränderung des Kurbelhubes oder ein Eegelgetrie be zur Veränderung der Steppzahl in der Zeiteinheit. Die neue Einrichtung hat ferner den Vorteil, sehr hohe Steppzahlen von z.B. 200 in der Minute ohne-weiteres erreichen zu können.Durch die Veränderbarkeit des Hubes läßt sich der Kurbeltrieb auf verschiedene Stärken der zu schweißenden Werkstücke einregeln* sowie die Elektrodendruckkraft variieren.
Es ist zwar bekannt, zum Antrieb von Handwerkzeugen einen von einem Motor abgenommenen Kurbeltrieb zu verwenden und durch biegsame Wellen oder Bowdenzüge auf das Werkzeug zu übertragen. Jedoch wird an dem Werkzeug je nach Bedarf auch direkt eine Dreh- oder Hin- und Herbewegung für das Werkzeug benötigt, wie z.B. für Bohrer, Fräser bezw. Peilen. Bei der Erfindung wird dagegen eine Druckkraft benötigt und erzeugt. Es war infolgedessen nicht ohne weiteres zu übersehen, daß die Anwendung der an sich bekannten biegsamen Wellen oder Bowdenzüge auf den neuen Verwendungszweck durchführbar sein würde, insbesondere nicht, weil zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft für Widerstandssteppschweißungen starke Kräfte IOn etwa 20 kg aufwärts bei hoher Frequenz von etwa 200 Wechseln pro Minute zu übertragen sind. Der Erfindung liegt die.überraschende Erkenntnis zu Grunde, daß trotz dieser hohen An-
for&erungen "biegsame Wellen oder Bowdenzüge zur Übertragung der E&ektrodendrucklcraft geeignet sind. Sie bietet somit eine sehr einfache Lösung des seit langem bestehenden Bedürfnisses nach einem leichten und bequem zu handhabenden ortsbeweglichen Widerstandssteppschweißgerät. Selbstverständlich ist die Anwendung des Erfindungsgedankens nicht auf Handzangen beschränkt, sondern kann auch bei ortsfesten Schweißgeräten Vorteile, insfe besondere bezüglich leichter und bequemer Anordnung des Antriebsmotors, bringen.
Gegenüber dem pneumatischen oder hydraulischen Antrieb hat die Erfindung den weiteren Vorzug, mit dem Kurbeltrieb oder einer von ihm abgeleiteten Bewegung die elektrische Schaltung zu koppeln, vorzugsweise also an einer Stelle, an der ihre Anordnung bequem und handlich ist.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen , .
Abb. 1 eine schematische Gesamtanordnung mit Bowdenzug
Abb. 2 einen Ausschnitt der Stirnansicht des Motorantriebes
Abb. 3 die Zange zum Anschluß an eine biegsame Welle.
In Abb. 1 besteht die Schweißzange aus dem Elektrodenarm 1 mit dem an ihm festangeordneten Handgriff 2 und dem ihm gegenüber in einer Geradführung 3 geführten Elektrodenarm 4* Die Kabelanschlüsse cte-s—€tele»ääB&8Ales sind mit 5 bezeichnet und verbinden die Zange mit dem Schweißtransformator 6. Der Führungsteil 3 des Elektrodenarmes 4 ist mit dem Kabelseil 7 eines Bowdenzüges verbunden, dessen anderes Bnde 7' mit dem Exzenterring 8 starr verbunden ist, der auf einem von einem Elektromotor 9 in Drehung versetzten Exzenter 10 sitzt und infolgedessen eine Hin- und Herbewegung ausführt. Das Bowdenzugseil 7 ist von einer ebenfalls biegsamen HuBLe 11 umgeben, die mit dem Handgriff 2 der Schweißzange einerseits und mit dem Gehäuse des Motors 9, bezw. dessen Getriebes bei 12 andererseits festverbunden ist. Die Elektrodendruckkraft wird durch
Zug entgegen der Kraft einer Feder 13 ausgeübt·. Der Hub des Exzenters 10 läßt sich mit bekannten Mitteln leicht verändern. Ein nicht näher bezeichnetes Getriebe ermöglicht eine Änderung der Frequenz der Hin- u. Herbewegungen.
Bei dem in Abb. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird an eine drehende Welle, die ebenso biegsam ist wie der Bowdenzug, eine Achse 14 angeschlossen, die in dem Handgriff 2 des Elektrodenarmes 1 gelagert ist und eine schräge Stirnfläche 15 besitzt, gegen die sich ein Stempel 16 unter der Kraft einer auf den Teller 17 drückenden Feder 13 abstützt, sodaß dieser bei der Drehung der schrägen Stirnfläche 15 eine Hin- und Herbewegung ausführt, die auf den Elektrodenarm 4 übertragen wird. Die Elektrodenarm 1 und 4 sind bei 18 gelenkig miteinander verbunden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche»
    l) Kurbeltrieb zur Erzeugung der Elektrodendruckkraft von Widerstam3^rsT;eppschweißmaschinen] gekennzeichnet
    gÄ'4, des aitirbeliftfeftes
    kraft^^^s%esmi#e^eaufHand^angaa, durch B
    biegsame Welle oder /Bowdenzug^ &t*f· £ί&& Sskw^A^r&^ £fee«4*i?s«* MV4
  2. 2) Kurbeltrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelhub veränderbar ist.
  3. 3) Kurbeltrieb nach Anspruch ls dadurch gekennzeichnet, daß mit ihm oder einer von ihm abgeleiteten Bewegung die elektrische Schaltung gekoppelt ist.

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