DEP0054434DA - Drehrohrofen - Google Patents

Drehrohrofen

Info

Publication number
DEP0054434DA
DEP0054434DA DEP0054434DA DE P0054434D A DEP0054434D A DE P0054434DA DE P0054434D A DEP0054434D A DE P0054434DA
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
rotary kiln
cavities
holes
slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Dr. Danz
Herbert Dr. Wolf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
Badische Anilin and Sodafabrik AG
Publication date

Links

Description

Badiache Anilin- & Soda~Fabrik
Aktiengesellschaft 8In Auflösung®„
ρ 54434 Via/408 Unser Zeichens 0,Z, 15 575
ihf/ den 8„September 3949
HVBd to
s 1st bekannt, di® Behandlung fester Stoffe mit &ag@a bei femseraturen, insbts©ni@r« auch elieiRisehe Reaktionen, wi® 2οΒο das Abrüsten sulfidischer Bra* @d@r die Spülgasschwelung feinkörniger Kohl@9 la Drehrohrofen durchzuführend ai«? mit eignem feuerfesten Mantel ausgekleidet und ausserdem mit sehaufel= artigen ?©rriehtuagea9 s©g@aanat^ Wendern aus Metall» versehen sind ο Diese !©ader dienen dasau9 d&9 fest® Eeaktionsgut l>eim Drehen data Ofens aitaua@haeB9 um es dann wieder τ©η ^bsa dwi d@E freies. laum fallen au lassenß wobei ein® fein® I@r^«ilung stattfindet und @ia© innige Berührung mit dsm durch dea Of@n geleitetem Gaaea erfolgt«
Bie MetaXlwender haben d@a laoht&il9 dass sie infolge der dauernden mechanisehen Beanspruchung und infolge des ehemi= sehen Angriffs bei hoh®r Temperatur einem starken T@rschM.ss und erheblichen Deformationen unterworfen sind» So kommt ea9 dass di® bei @in@m neaan öfen voll wirksame Ansah! der lender mit der Zeit imm@r geringer wird.ο Yi@le Wender werden derar·= tig deformiert^ dass die wirksame Sehauf©!fläche sehr klein und dadureh die mitgenommene Menge des festen Gutes äugserst gering wird^ ander® brechen Tollständig ab= Als Folge daraus ergibt igiehg daas das Gut nicht mehr s© fein verteilt und nieht mehr ao oft mit d«n Gasen in innige Berührung kommtp wie ®s s»B«, tür einen einwandfreien Reaktionsverlauf erfordere lioh istο Die weiter« folge iat eine unvollständig® Behänd« lungs, ZoB* U^et&ungj insbesondere bei voller Ofenbela®tunge Zur Erzielung einwandfreier Ergebnisse muss daher mit der die Ofeabelastung immer stärker reduziert werden^ bis lieh die Greisse d@8 te@hnisoh und wirtschaftlich Tragbaren
so stark unterschritttn wird$» dass ein® Stillegung des Ofens und ein« Ausrüstung mit neuen Wendern unumgänglich wird«. Neben einem erheblichen Zeit«» und Kostenaufwand "bedeutet tine Still« legung bei der »ehr grossen Kapazität eines Drehrohrofen^ einen beträehtliohen Produktionsausfall« Ferner lässt #a sich nicht vermeiden* das$ beim Auswechseln der Wender aueh ein grosser Teil dee noch unbeschädigten Mauerwerkes vom Ofenmantel entfernt und wieder ersetzt werden muas0
Ss hat sich nun gezeigt, dass man dies© Schwierigkeiten um« gehen kann* wenn man anstatt der Metal !wender nur Binbauten aus keramischem Material verwendet „ Brfindungsgemäss wird der D»eh·= rohrofen mit @in@m starken Putter aus keramischem Material ausgestattet ρ welches an der Peripherie in der Längsrichtung des Ofens mit beiderseits offenen? insbesondere rohrförmigen Hohlräumen versehen ist, dia mit dem zentralen Ofenhohlraum durch eine Ansahl you Löchern oder Schlitzen verbunden sind» Durch diese Löcher oder Sohlitae hindurch füllen aioh die peripheren Hohlräume in ier jeweils unteren Lag® mit dem festen stückigen bis feinkörnigen Sut» Bei der Drehung des Ofens wird das Gut in diesen äusaeren Hohlräumen mit nach oben befördert, um In dta oberen Lagen wieder durch die Löcher oder Schlitze aussau·= treten und durch den freien Raum zu fallen« wobei ein® sehr feine Verteilung des Gutes stattfindet und eine innige Berührung mit den Gasen im Ofeninnern gewährleistet wird«. Die Lo= eher oder Schlitze aind zweekmässig derart angeordnet f dass das fest© Gut beim Herabfallen glelchmäasig und fortlaufend sowohl über den Querschnitt ale auch über die Länge des zentralen Ofenhohlraumes verteilt wird» Abb« Io stellt ein Beispiel für die Ausführung der Einbauten aus keramischem Material im Querschnitt dar«. Die Wirkungsweise ist der Zeichnung ohne weiteres zu entnehmen«
Zweckmässig werden die peripheren Hohlräum© nicht ununter= broQhen über die Ofenläng© durchgeführt 9 sondern in der Länge unterteilt« Dadurch erfolgt die Füllung und Entleerung der Hohlräume nicht nur durch die die Verbindung mit dem Zentral« hohlraum, darstellenden Löcher oder Schlitze hindurch, sondern ebenso durch die in der Längsrichtung des Ofens offenen Enden« Gleichzeitig bewirken die Unterbrechungen eine Stauung des festen Gutes im 0fen9 die sonst bei der Verwendung Ton Me« tallwendern durch zusätzlich eingebaute Stauringe aus kerami-
ΟοΖα 15 573
schäm Material erreicht wird? vergleiche hierzu Ab^0 29 die einen Längsschnitt des Drehrohrofens wiedergibt»

Claims (1)

  1. Patentansprüche &
    1») Drehrohrofen zur Behandlung fester Stoffe, mit Ga^en* insbesondere zur Ausführung τοη Reaktionen} wi® zur Abrüstung sulfidischer Bra@s dadurch gekennzeichnet 9 dass i@r Ofen mit einem starken Futter aus keramischem Material ausgestattet istf welches an d@r Peripherie in der Längsrichtung des Ofens mit "beiderseits offenen» inafcesonder® rohrförmigen Hohlräumen Y@rseh®n- ist» die mit dem zentralen Ofealiohlraum durch Löcher oder Schlitze verbunden
    2o) Drehrohrofen gemäss Anspruch I9 dadurch gekennzeich= n@ts dass die Löcher oder Schlitze derart angeordnet sindr dass sich während der Drehung d@s Ofen® die Hohlräume gleichmässig füllen und entleeren?
    5») Drehrohrofen gemäss Ansprüchen 1 und 29 dadurch gekennzeichnet^ dass die an der Peripherie des Ofens verlaufenden Hohlraum® in Längsrichtung unterteilt sind«.
    BADISGHE ANIIiIH- & SODA=FABaIK Zeichnungο

Family

ID=

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2152717A1 (de) Drehrohrofen zum Karburieren
DEP0054434DA (de) Drehrohrofen
US2943960A (en) Process for making wrought coppertitanium alloys
DE816158C (de) Drehrohrofen
DE717498C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verhuetten von Eisenerzen
DE309337C (de)
US1236384A (en) Alloy of tungsten and molybdenum.
DE937080C (de) Schaufelwender
DE2412617B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verhüttung von Eisenerzen
DE1508496A1 (de) Vorrichtung zur Vorwaermung festen Materials
DE857668C (de) Heizvorrichtung in Hochfrequenzinduktionsoefen
DE2126843B2 (de) Elektrisch beheizter Stoßofen zur Herstellung von Metallkarbiden
DE250207C (de)
DE452087C (de) Reduktion von oxydischen Erzen, erzartigen und Huettenerzeugnissen leicht schmelzbarer Schwermetalle
FROLOV et al. Selection of heat treatment specifications for EP 454 alloy by a mathematical method of planned experiments(Heat treatment specifications selection for Ni alloy by mathematical method based on cylindrical specimens elongation under tensile loads)
DE971522C (de) Pyrophore Legierungen
DE253892C (de)
DE966084C (de) Schachtofen zum Gluehen von Erzstuecken oder vorgeformten und verdichteten, feuchten Erzkoerpern
WO2003070989A1 (de) Konverter zur magnesiumbehandlung von gusseisenschmelzen
DE917034C (de) Verfahren zur Abspaltung des Sauerstoffs, Schwefels oder der Halogene aus oxydischen, sulfidischen oder Halogen-Verbindungen schwer reduzierbarer Metalle
AT296361B (de) Verfahren zur treffsicheren Herstellung von Stählen mit gleichmäßig niedrigem Kohlenstoffgehalt und/oder Sauerstoffgehalt durch Behandeln der Stahlschmelzen im Vakuum
AT100445B (de) Schüttrichter für Schachtöfen, insbesonders Kupolöfen.
AT62411B (de) Mechanischer Röstofen.
DE555245C (de) Drehbarer Trommelofen
DE1558048C (de) Begichtungsvorrichtung fur Schacht ofen