DEP0053261DA - Klemme zur Verbindung von elektrischen Leitungen oder Drähten - Google Patents

Klemme zur Verbindung von elektrischen Leitungen oder Drähten

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DEP0053261DA
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Germany
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housing
terminal
clamp
wires
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Walter Castrop
Original Assignee
Castrop & Frömke, Plettenberg
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Description

Klemmen, die zur Verbindung von Leitungsdrähten o.dgl. dienen, indem die Leitungsdrähte in dem Klemmengehäuse mittels Schrauben befestigt werden, sind bekannt. Diese bekannte Ausführung hat den Nachteil, daß sie in der Herstellung an sich teuer ist, insbesondere weil das Anbringen von Schrauben starke Wandstärken des Gehäuses erfordert, um einen sicheren Halt und Führung der Schraube zu gewährleisten. Weiterhin besteht der Übelstand, dass ein selbsttätiges Lösen der Schraube und somit ein Verlorengehen derselben im Nichtgebrauchsfalle unvermeidlich ist.
Alle diese Übelstände werden durch die Erfindung beseitigt, indem die Enden des Leitungsdrahtes in dem aus Metall bestehenden Gehäuse der Klemme mittels Federdruck o.dgl. festgeklemmt werden, wodurch ein einwandfreier und fester Sitz des Leitungsdrahtes gewährleistet ist. Andererseits werden hierdurch besondere Hilfsmittel, wie Schrauben o.dgl., vollkommen vermieden, so daß auch eine billige, allen Ansprüchen genügende Klemme geschaffen ist, die insbesondere eine einfache und leichte Montage gewährleistet, da lediglich die Enden des Drahtes in das Gehäuse eingeführt werden brauchen, die dann durch Federdruck gegen die Wandung des Gehäuses festgeklemmt werden. Hierdurch ist eine grosse Berührungsfläche zwischen dem Gehäuse und dem Leitungsdraht erzielt.
Das aus Metall bestehende Gehäuse der Klemme kann von Isoliermaterial umgeben sein, so daß eine beliebige Anzahl von Gehäusen isoliert voneinander und nebeneinander angeordnet sein kann und somit die Klemme für die verschiedenartigsten Verwendungszwecke benutzbar ist.
Ausführungsbeispiel sind in der Zeichnung dargestellt und zwar zeigen:
Abb. 1 das Gehäuse der Klemme im Aufriss im Schnitt,
Abb. 2 das Gehäuse der Klemme im Seitenriss in Ansicht,
Abb. 3 das Gehäuse der Klemme im Aufriss in Ansicht,
Abb. 4 das Gehäuse in einem Isolierkörper angeordnet im Aufriss im Schnitt,
Abb. 5 das Gehäuse in einem Isolierkörper angeordnet im Seitenriss in Ansicht,
Abb. 6 das Gehäuse in einem Isolierkörper angeordnet im Aufriss im Schnitt,
Abb. 7 das Gehäuse in einem Isolierkörper angeordnet im Grundriss in Ansicht.
Erfindungsgemäss besteht die Klemme aus einem aus Metall bestehenden Gehäuse a, welches aus massivem Material hergestellt ist, wie auch aus Blech zurechtgebogen sein kann. Im letzteren Falle ist die Stosstelle b gegen Auseinanderziehen zweckmässig mit schwalbenschwanzförmigen Lappen c ausgebildet, die in entsprechende Aussparungen in der anderen Stosstelle eingreifen (Abb. 1 - 3).
In der kantigen Öffnung d des Gehäuses a ist eine zweckmässig S-förmig gebogene Blattfeder e selbstklemmend angeordnet, deren Enden f vor an den Stirnseiten des Gehäuses a abgebogenen Lappen g gelagert sind, wodurch ein ungewolltes Herausziehen der S-Feder aus dem Gehäuse a vollkommen vermieden wird.
Desweiteren dienen die winklig abgebogenen Lappen g auch als Anschlagfläche für die eingeführten Enden h des Drahtes i (Abb. 3, 6 und 7).
Die Enden h, die bei Verwendung von Isolierdrähten i von der Isolierung befreit sind, werden in die Öffnung j des Gehäuses a eingeschoben, wobei dann jeweils der obere oder untere Schenkel k der zweckmässig S-förmigen Blattfeder e das Drahtende h fest gegen die Innenwandung des Gehäuses a anpresst. Hierdurch ist eine sichere Befestigung der Drahtenden h in dem Gehäuse a gewährleistet.
Dadurch, daß gleichzeitig das Drahtende h(exp)1 des Gegendrahtes i(exp)1 entgegengesetzt in die Öffnung j(exp)1 in gleicher Weise eingeführt wird, wird die Federspannung der S-Blattfeder e weitgehendst erhöht. Hierdurch wird die Festklemmung der Drahtenden h bzw. h(exp)1 in dem Gehäuse a weitgehendst unterstützt.
Auch können bei Verwendung von grösseren Durchmessern h bzw. h(exp)1 der Leitungsdrähte i bzw. i(exp)1 an den Aussenflächen der Schenkel k der S-förmigen Blattfeder e rillenförmige Führungen angeordnet sein, um einen grösseren Flächendruck zu erzielen. In diesem Falle sind auch an der Innenwandung des Gehäuses a einerseits zur Einbettung und andererseits zur Erzielung grösserer Flächenberührungen ebenfalls nutenförmige Rillen angeordnet, in welchen sich die Drahtenden h bzw. h(exp)1 führen.
Die Gehäuse a können auch von Isoliermaterial umgeben sein, so daß sie für eine grosse Anzahl von Verwendungszwecken brauchbar sind.
So z.B. kann das vorbeschriebene Gehäuse a für Lüsterklemmen selbst in den kleinsten Dimensionen, wie auch für Klemmen zur Verbindung von Kabel mit grösseren Querschnitten Verwendung finden. So z.B. ist in Abb. 4 - 7 die Klemme in Verwendung als zweipolige Lüsterklemme dargestellt. Hierbei wird das aus Metall bestehende Gehäuse a in die Führungen l des Isoliersteines o eingeführt und in demselben entweder durch Selbstklemmung oder auf sonstige beliebige Art, wie z.B. durch Einkitten, mit dem Isolierstein o fest verbunden.
Durch diese Gestaltung und Anordnung ist es auch ermöglicht, eine beliebige Anzahl von Gehäusen a mit der Blattfeder e isoliert voneinander und nebeneinander anzuordnen, so daß eine äußerst einfache und keinesfalls zeitraubende Befestigung der Drahtenden in der Klemme ermöglicht ist und weiterhin die Klemme für Schwachstrom, insbesondere bei Schaltkästen o.dgl., wie auch ferner für Starkstrom, selbst bis zu den grössten Querschnitten der Draht- oder Kabelenden, verwendbar ist. Die Verbindung der Drahtenden mit der Klemme erfolgt lediglich durch Einführen der Drahtenden in das Gehäuse und zwar ohne Verwendung besonderer, zusätzlicher Befestigungsmittel, wie Schrauben o.dgl.

Claims (4)

1.) Klemme zur Verbindung von elektrischen Leitungen oder Drähten, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemme aus einem aus Metall hergestellten Gehäuse (a), in welchem eine zweckmässig S-förmige Blattfeder (e) unlösbar angeordnet ist, besteht, und das Gehäuse (a) in einem Isolierkörper (o) einzeln, wie auch in beliebiger Anzahl isoliert voneinander und nebeneinander angeordnet sein kann.
2.) Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten des Gehäuses (a) Lappen (g) abwechselnd winklig, bis zur halben Höhe reichend, angeordnet sind.
3.) Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (a) aus Vollmaterial hergestellt ist oder aus Blech zurechtgebogen wird, wobei im letzteren Falle zur Verbindung der Stosstellen schwalbenschwanzförmige Lappen (c) o.dgl., die in entsprechende Aussparungen der anderen Stosstelle eingreifen, in der Stosstelle (b) angeordnet sind.
4.) Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der oberen Seite des Schenkels (k) der S-förmigen Blattfeder (e) sowie an der gegenüberliegenden Innenwandung des Gehäuses (a) nutenförmige Rillen zur Einlagerung der Drahtenden (h bzw. h(exp)1) angeordnet sind.

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