DEP0052125DA - Klemmplatte zum Abschluß von Kabeln. - Google Patents

Klemmplatte zum Abschluß von Kabeln.

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Publication number
DEP0052125DA
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
lugs
designed
flags
terminal board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Braunschweig Wägele
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Sn Halske München,den
AktieagestUschaft π Dienerstr.
angemeldet ι ε mim Jl '
PA 13/.
PA 9/440/105
Kl®mmeQplatt© zum Absetii'ües von Kabeln,
An den Eadtn vea vieladrigen Kabeln der Fernsprechtechnik sind sogenannt© EoäverSchlüsse vorgesehen die gewöhnlich aus einem Lasten bestehen, an dem Kabelbewehrung und Kabelmantel endigent während die einzelaen Adern au irgendwelcher* Klemmen geführt werden, an deaea sie meistens festgelötet sind. Die Klemmen selbst können i:i verschiedener Weise ausgebildet sein* iasbesondere als Sohraubklemm§n sum Anklemmen von Verbindung gleit ungen, in vielen, Fällen auch als Steekö3?teiie in Form von Buchsen zum Einstecken von Verbind ungssteokera oder in Form von Trennmessern,,auf die als Mutteretecker ausgeführte Prüf- oder Kurzsohlusstecker," gegebenenfalls auch An2apfstecker, aufgesteckt werden können. Die Ausführung dieser Buchsen au# Messing erfolgte bisher in der Weise, dass in eine Grundplatte aus Isolierstoff meist Drehkörper eingesetzt, vielfach eingeschraubt wurden, die auf der einen Seite mit einer Lötöse _ versehen waren, auf der anderen Seite ja nach ihrer 'Verwendung in Endverschlüssea oder in 'sogenannten Trenneadverschlüssen entweder eine Bohrung mit Gewinde für die vorzusehende Klemmschraube oder ein Aussengewinäe zur Befestigung von weiteren Bauteilen z.B. Steckbüchseß oder Pannen mit Klemmschrauben trugen. Sowohl hinsichtlich der Materialkosten als auch der Fertigungszeit war diese Ausführung verhältnismässig teuer und wegen der verschiedenen Ausführung je nach dem Zweck des Kabelendverschlusses war eine grössere Anzahl verschiedener Ausführungen auf Lager zu halten» Gemäss der Erfindung wird eine Klemmenplatte, die gleichzeitig allen vorkommenden technischen Zwecken genügen kann, dadurch gewonnen, dass die in den Isolierstoffkörper eingesetzten Teile abgewinkelte vorzugsweise gestanzte Blechfahnen darstellen» Sie werden vorzugsweise in den Isolierstoffkörper mit eingepresst -und haben, zu diesem Zweck an den in den Isolierstoff körper eingepressten Teilen eine aufgerauhte, z»B, mit einer Riffelung versehene Oberfläche» Sie können in den verschiedensten Formen verwendet werden. Zweckmässig wird eines ihrer Enden als Lötfahne zum Anschluss dünner Leiter ausgebildet und verzinnt. Es kann auch mit einfachen Mitteln für stärkere Leiter zu einer Öse zusammengerollt werden, die die anzuschliessend^ Kabelader aufnimmt» Das andere Ende wird zweckmässig als Trennmesser ausgeführt. Ebenso kann es mit einer angerollten Steckbuchse versehen werden» Der abgewinkelte Teil der Blechfahne, der auf der Oberfläche der aus Isolierstoff bestehenden Klemmenplatte verläuft, erhält mit Vorteil eine Bohrung, in die eine Klemmschraube zum Anklemmen yon abführenden Schaltleitungen eingeschraubt werden kann*
Zur Anbringung dieses Loch es wird dieser !Teil der Blechfahne bei der Herstellung am besten mit Hilfe eines zylindrischen Dorns durchgedrückt und das Gewinde in den so entstandenen Hingwulet eingeschnitten» Die als Trennmosser ausgebildete Fahne auf diesem Seite kann bei Bedarf weggelassen worden und statt dessen in öie vorgesehene Bohrung mit Gewinde cine oteckerbucta.se eingeschraubt werden, die unter Umständen gleichzeitig als Klcaimschraube für eine anzuklemmende Abführung^ leitung: verwendbar ist» Ebenso könneo statt dieser Leitungen weitere ßlechfahnen mit eingeklemmt werden, in denen gegebenenfalls Bohrungen zum Festlöten dieser Abführungsleitungen oder abermals mit Gewinde versehene Bohrungen £ür weitere Anschlusschrauben vorgesehen werden können»
Insbesondere die B-erstellungs- und Materialkosten der erfindungsgemässen Ausführung sind erheblich niedriger als die Kosten der bisherigen entsprechenden Anordnungen, da es sich um duröh einfaches Stanzen rasch herstellbare dünne Metallteile im Gegensatz zu den bisherigen durch spanabhebende Bearbeitung hergestellten Teilen handelt * Die Eohmossingeinsparung gegenüber den bekannten Ausführungen betragt bis zu 0ä
In den Zeichnungen sind verschiedene Klemmenplatben gemäss der Erfindung im Schnitt, ferneυ einige der dazugehörigen Blechfahnen als Ausführungsbeispiele dargestellt.
Figur 1 zeigt im Seitenansicht eine klemmenplatte für vierzig Adern. Der lemmenplattenkörper 1 ist am rechten Ende aufgeschnitten, um die Befestigung der Blechfahnen 2 genauer zu. zeigen* Die Blechfahnen 2 liegon mit ihren abgewinkelten Teilen am Boden von in den Klommenplattenkörper 1 eingepressten Vertiefungen 3, in denen die Kl eroischraube η 4 angeordnet sind. Der nach unten aus der Klemmenplatte 1 herausragende Toil der Blechfahnen 2 ist als Lötfahno ausgebildet, der obere Teil als Kontaktmesser.
Figur 2 stellt einen Querschnitt nach der Linie AA durch die in Figur 1 gezeichnete Hemmenplatte dar, aus dem insbesondere die stufenförmige Anordnung der Biochfahnenreihen hervorgeht* J£s ist in dieser Figur wieder 1 der tlbmmenplattenkörper, 2 sind die Blechfahnen und 4 die zur Befestigung von Anschlussdrähten an den Blechfahnen dienenden ^-leuuischrauben. Bei 5 ist eine der Vertiefungen angeschnitten, in denen die^lemmschraubün 4 liegen und aus denen durch Einschnitte 6, wie sie auch in FIg1 1 zu erkennen sind, die angeklemmten Drähte herausgeführt werden können In die Blechfahnen eingestanzte Löcher 7 erlauben auch an dieser Stelle das Durchstecken von Anschlußsdrahtenf während die oberen Enden der Blechfahnen 2 Schneiden 8 tragen, die das Aufstecken von MutterSteckern erleichtern,
^n Figur 3 ist eine der bei der Anordnung nach Figur 1 und 2 verwendeten BleShfahnen in schaubildlieher Darstellung gezeigte Die Riffelung des mittleren Teils 11 dient zur Sicherung ä Locke,rwerden und Verschiebungen im Isolierstoffpresskörper» Das untere Ende 12 ist als gegebenenfalls zu einer Öse aufrollbare Lötfahne ausgobildet, im abgewinkelten Teil 1$ ist die mit Gewinde versehene Bohrung 14 fpr die Klemmschrauben vorgegeben und das obere Ende 15 ist mit der Schneide 16 als Trenoinesser
ausgebildet ι über das die Buchse eines Mutterstecke^s geschoben, werden kann, -^s enthält die Bohrung, 17 zum Einstecken und gegebenenfalls Verlöten einer Anschiussieitunge
Bei der in Figur 4 dargestellten Ausführungsfοrm sind die in den Isolierstoffkörper 21 eingepressten Blechfahnen 22 ohne irennmesserende ausgeführt. Sie enden im Isolierkörper. Anstelle der in den Figuren 1 und 2 dargestellten Schrauben sind hier zylindrische Steckbuchsen 23 in die Blechstreifen 22 eingeschraubt, unter denen weitere Anschlussf ahnen*-24 mit Bohrungen 25 zum Einlöten von Anschlussdrähten festgeklemmt werden. Durch Einführen von Kurzschlusssteckern 26 in die Steckbuchsen 23 können verschiedene Blechfahnen 22 miteinander verbunden werden# Diese Ausführung eignet sich also für 'frennendvorschlüsse ebenso wie für einfache Endvorschlüsse mit Lötanschluss.
Bei der Ausführung nach Figur 5 sind auch die in Figur 4 gezeigten zylindrischen Steckbuchsen 23 weggeblieben* Die im Isolierstoffkörper J>1 eingepressten Blechfahnon 32 haben die gleiche Form wie die Blechfahnen 22 der Anordnung nach Figur 4. Es sind hier jedoch wieder Schraub on 33 vorgesehen, die sowohl Lötfahnen y\ zum Anlöten von Verbindungsleitungcn als auch an Blechstreifen befestigte Klammern 35 tragen, in die durch Öffnungen eines über die ganze Anordnung gesetzten Deckels 36 hindurch Stecker 37 mit flachen Stockerstifton. *ß eingeführt werden können» Die Stecker 37 haben Anzapfbüchsen 39 zur Einführung von Prüfsteckern oder dergl»
In Figur 6 ist die bei den Anordnungen der Figuren 4 und 5 benutzte Blechfahne dargestellt. Ihr unteres Ende 41 ist wieder als Lötfahne ausgebildet, der mittlere IJeil trägt eine Riffelung 42f sowie zwei dom gleichen Zweck wie die Riffelung dienende Einschnitte 43t und im abgewinkelten Teil ist das mit Gewinde versehenef durch Durchdrücken entstandene Loch 44 angebracht.
Die in Figur 7 dargestellte Anordnung unterscheidet sich von der in Figur 1 und 2 gezeigten insbesondere dadurch, dass die als Trennmosser ausgebildeten oböron Enden der Blechfahnon 52 mit der Breitseite parallel zur Längsachse des Isolierstoffkörpers $1 stehen« Trennmessereade und Lötfahnenende dor Blechfahnen liegen in einer Ebene, aus der Lappen 53 iierausgebogen sind, die, die Bohrungen für dio Klemmschrauben 54 enthalben, In den Blochfahnen 52 selbst sind weitere Bohrungen 55 vorgesehen, durch die ent-sweder die zu den Klemmschrauben 54 führenden Anschlussleitung on durchgeführt odor an denen weitere Anschlussleitungen angelötet werden können»
Die Figuren 8 und 9 zeigen wieder in schaübiIdlicher Darstellung zwei Möglichkeiten der Ausbildung der Blecbf ahnon,, wie sio bei der Anordnung nach Figur 7 verwendet sind. Bei der Blechfahne nach Fi^ur 8 ist der abgewinkelte Toil 61 aus dem mittleren, geriffelten und in den Isolierstoffkörper eingepressten Teil 62 herausgebogen. Bei der Anordnung nach Figur 9 wird die ganze Blechfahne als ebenes Stück aus einer Blechplatte herausgeotanzt und dann durch Biegen in die gewünschte Form gebracht. Dabei wind der Lappen 71 um 1800 riageklappt, so dass er flach an den geriffelten Mittelteil 7^ der Blechfahne zu liegen kornint, und der die Bohrung 73 tragende Lappen 7^ um 90° aus der Ebene der Blechfahne herausgebogen.
Endlich zeigt Figur 10 eine durch Faltung in Längsrichtung entstandene Form der erfindungsgemässen Blechfahnen.
Anlagen! '9 Patentansprüche
10 Figuren

Claims (1)

  1. Pat entansprüche
    1* Klemmenplatte aus Isolierstoff zum Absohluß von Kabeln,, dadurch gekennzeichnet, daß abgewinkelte Lleclaiaiineki in den Isolierstoffkörper eingesetzt sind,
    2» Klemmenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bleciifahnen in den aus Preßstoff bestehenden leolierstofiCZcörper mit eingepreßt sind.
    5« Klemmenplatte nach Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des im Isolierstoffkörper befindlichen leils der Blechfahnen aufgerauht 9 insbesondere geriffelt ist«
    4« Klemmenplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende der Blechfahnen als Löi;» fahne für die Kabeladern ausgebildet ist«
    5» Klemmplatte nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende der Blechfahnen als Kontaktkessel" ausgebildet ist β
    6β KleinmenpiLatte nach Anspruch 4? dadurch gekennzeichnet, daß das andere ülnde der Blech fahnen als zweckmäßig angerollte Steckbuchse ausgebildet ist.
    7b ICleinmenplatte nach Ansprüchen 4» 5p oder 6, dadurch gele ennz ei ohne t, daß die Bleohfahnen eine mit Gewinde versehene Bohrung aufweisen.
    8. Klemmenplatte nach Anspruch 7» dadurch g-ek-ennzeichnetj daß auf die Blechfahnen Steckerbuchsen zur Aufnahme von Verbindungs- oder Abzweigsteckern aufgeschraubt sind.
    9« Elemmenpfewse'nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Lötlahnen an die Blechfahnen angeschraubt sind.

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